Gedanken einer Geisteskranken (oder auch "Was macht Leni eigentlich?")

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Gedanken einer Geisteskranken (oder auch "Was macht Leni eigentlich?")

Beitrag  Gast am Mo 06 Okt 2014, 20:23

Für all diejenigen die es interessiert, wo Leni die vergangenen Tage steckt hier eine kleine ooc Info, verfasst als IC Text.


"Ich weiß immer noch nicht, was der ganze Blödsinn hier soll, aber naja... Vielleicht hilft es ja, schlimmer werden kanns ja nicht. Ich kann immer noch nicht glauben, dass sich jemand tatsächlich die Mühe macht, Schmiede besticht und mich aus der Stadt schmuggelt, um mir... ja, um mir zu helfen. Wir waren vor einigen Tagen in Shattrath, Zharian meinte, alles wäre besser als in Silbermond herumirren.

Als wir in Shattrath ankamen, hörte ich sofort eine Stimme in meinem Kopf. Haha... ich höre Stimmen in meinem Kopf, nichts Neues. Nein, die Stimme sprach in Rätseln, erzählte mir, die Ursache läge tief in mir, aber um da ran zu kommen müsse mein Körper gereinigt werden, er wäre vergiftet und nicht mehr zu retten, wenn sich nicht bald etwas ändert. Zharian hat mir daraufhin gesagt, ich solle etwas ändern und den Alkohol und das Rauchzeug weglassen. Außerdem hab ich... vier Gestalten gesehen... Drei sahen aus wie ich, Finster, freundlich und... mein Spiegelbild, die Letzte war mir Unbekannt... Ich sah sie wie durch einen Schleier...

Ich will wieder normal sein... 

Zharian meinte, der Trubel in Silbermond würde mir nicht gut tun, also sind wir hierher gekommen, es ist.. unfassbar ruhig, nur das Rauschen des Wasserfalls ist zu hören und ab und an ein paar Talbuk, welche vorbeiziehen. Die Ruhe tut gut, ich bin gespannt, wie es weitergeht. Ich habe keine Angst vorm Schlafen, ich schaffe das... Außerdem ist Zharian da und passt auf. Hat er zumindestens gesagt.

Du wirst nie wieder normal sein...

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Re: Gedanken einer Geisteskranken (oder auch "Was macht Leni eigentlich?")

Beitrag  Gast am So 26 Okt 2014, 22:42

"Diese Knusperstangen sind mein neues Laster wies scheint... Immerhin werd ich davon nicht krank. "


"Eleyah meinte ich solle ein Auge auf diese Priesterin werfen. Pah, leichter gesagt als getan, wo steckt die bloß, die kann doch nicht vom Erdboden verschluckt worden sein"

Du bist UNFÄHIG, SCHWACH


"Cerisya... Irgendwie hat diese gesamte Familie einen Dachschaden, jeder von ihnen scheint es für gerechtfertigt zu halten, was dieser Hurenbock aufgrund irgendwelcher Emotionsdinge seiner Schwester getan hat. Wenn Selene wenigstens den Mumm gehabt hätte es selbst durchzuziehen. Aber andere die Drecksarbeit machen lassen? Und was zum Nether hat Alexziria damit zu tun gehabt. Ich verstehe es nicht, erst taucht sie auf... nach Jahren, einfach so... Erzählt mir was vom Pferd und einen Tag später arbeitet sie mit Valentinez zusammen... Ich weiß nicht, ob ich ihr vertrauen soll... Falls sie überhaupt jemals wieder auf freien Fuß kommt."

Gefühle für andere lassen dich schwach werden, schwör ihnen ab. Sie sind nur Balast"

"Beziehungen.. Das unnötigste der Welt..."

"Die Stadt ist wie ausgestorben, keine Seele wandert umher... Zeit gewissen Dingen nachzugehen...

Endlich verstehst du... Lass mich das machen...

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Re: Gedanken einer Geisteskranken (oder auch "Was macht Leni eigentlich?")

Beitrag  Gast am Fr 31 Okt 2014, 10:42

Es dämmerte, die Beleuchtung der Mördergasse war seit jeher unzureichend, die Dunkelheit breitete sich langsam aus. Die Augen der Elfe beobachteten ihre Umgebung, es stolperten immer wieder Betrunkene aus dem falschen Ausgang der Taverne. Ihre Augen fixierten ihr Opfer des heutigen Abends, es sah aus wie ein junger neureicher Elf, randvoll und alleine. Zufrieden zog sie die Totenkopfmaske über und sprang von ihrem Beobachtungspunkt herunter, federleicht landete sie hinter ihm und pfiff kurz verspielt. 

Lasset die Spiele beginnen.

Der junge Elf drehte sich um, vermutlich voller Erwartung und stolperte rückwärts, als er die Totenkopfmaske erblickte. "Wer bissn du? Hicks. Schickes Schlotternachtskostüm" Der glasige betrunkene Blick musterte sein Gegenüber, sie zog ein Messer. "Zeit zum Spielen Kleiner." Noch bevor der Elf den Mund öffnen konnte erschien die vermummte Gestalt hinter ihm und hielt ihm mit einem Tuch den Mund zu. "Nanana, wir wollen doch alleine bleiben oder nicht?" Der Elf nickte verängstigt,ehe sein Körper erschlaffte und mit ihr in einer dunklen Ecke verschwand...

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Re: Gedanken einer Geisteskranken (oder auch "Was macht Leni eigentlich?")

Beitrag  Gast am Mi 05 Nov 2014, 11:56

Der folgende Text könnte auf den ein oder anderen verstörend wirken, da dort die Folgen einer Folter/anatomischen Untersuchung beschrieben werden. Lesen auf eigene "Gefahr".
(Wenn sich jemand durch den folgenden Text unwohl fühlen sollte, lässt sich auch über ein löschen sprechen)




Verwirrung. Es geschah wieder, sie hatte erneut die Kontrolle über ihren Körper verloren, keine Erinnerungen zu den letzten Stunden. Wo war sie? Wie kam sie hier hin? Ihre Sinne erwachten langsam wieder. Sie öffnete ihre Augen: Ein dunkler Keller thallassischer Bauart, das Licht war gedämmt und der Raum fühlte sich kalt an. Ihre Hände klebten und es roch nach verbranntem Fleisch und... Blut. Sieh sah ihre blutverschmierten Hände an und sah panisch an sich herab. Verstört warf sie sich nach hinten und rutschte von der Mitte des Raumes, besser gesagt der dort aufgebahrten, verstümmelten Leiche, weg. Mehrere dunkelrote Rinnsale flossen von dem Tisch, auf welchem der leblose Körper lag, herab wie feine Äste.  Der Oberkörper war aufgebrochen und irgendeine Apparatur spannte ihn auf, daneben lagen fein säuberlich aufgereiht diverse Instrumente. Haken, Skalpelle, Wund und Brandeisen. Die Elfe kämpfte mit der Übelkeit. Das Gesicht fehlte teilweise oder war entstellt und auch die äußeren Gliedmaßen waren übersät mit Schnitten, Blessuren und verbrannten Stellen. Es war zu viel. Sie drehte sich um und griff nach einem Kübel. Ein Fehler. Noch bevor sich der Mageninhalt entleeren konnte, stieß sie den Eimer weg, er kippte um und Innereien, Augen, Knochenstücke und undefinierbare Körper und Hautfetzen verteilten sich auf dem Boden.

Nach Luft ringend wurde die Elfe aus dem Schlaf gerissen. Sie war schweißgebadet. Ein kurzer Blick in die Dunkelheit ließ sie erleichtert zurück in die Kissen sinken. Ein schlechter Traum. Sie lag in ihrem Bett, genau so, wie sie sich am vorherigen Abend zur Ruhe begab. Nur der beißende Geruch verbrannten Fleisches, begleitete sie in den Schlaf.

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Re: Gedanken einer Geisteskranken (oder auch "Was macht Leni eigentlich?")

Beitrag  Gast am Di 13 Jan 2015, 12:31

" Du lernst es nie, du dummes Wesen"

Ieleniâ fuhr aus dem Schlaf hoch, ihr Atem ging schnell. Sie sah sich um und bis auf ein paar der Sturmwölfe, welche Wache hielten, war niemand wach. Malyrius lag neben ihr, ein Lächeln huschte über ihr Gesicht. Seitdem sie hier auf dem Schiff saßen, wich er selten von ihrer Seite.

"Oh, sind wir nicht niedlich?" Die Elfe sah sich um, und sah ihr Spiegelbild. Sie saß sich selbst gegenüber, die Stimme, die Statur, die Rüstung. Das war definitiv sie, aber wie könnte das möglich sein? "Was willst du?", flüsterte Leni sich selbst zu. Ihr... Schatten, oder was auch immer es war stand auf und sah ihr tief in die Augen. "Ich will, dass du schön das tust, was alle hier von dir erwarten. Gib ihnen was sie wollen und sobald wir an Land sind, spielen wir UNSER Spiel. Ansonsten... könnte es passieren, dass deinem Spielzeug etwas zustößt." Ihr Spiegelbild stand auf, kniete neben Malyrius und strich ihm über die Wange. "Fass ihn nicht an!", zischte sich die Elfe selbst an. -"Ha..Ha...hatschu!"- Das niesen eines orks drang an ihr Ohr und erregte ihre Aufmerksamkeit. Als sie wieder zu Malyrius sah, war der Schatten ihrer selbst jedoch verschwunden.

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Re: Gedanken einer Geisteskranken (oder auch "Was macht Leni eigentlich?")

Beitrag  Gast am Fr 16 Jan 2015, 09:01

Panisch sah Ieleniâ nach hinten und hetzte weiter durch den Dschungel Gorgronds. Hinter ihr rannten eine Schar Insektenartiger Tiere her, ähnlich den Silithiden auf Azeroth, sie alle trugen Schädelmasken mit hässlichen Fratzen darauf. Doch das reichte nicht, denn auf diesen geifernden Wesen saßen Axtschwingende, wahnsinnige, dauerhaft bösartig grinsende Dämonen in den Körpern von Orks. Äxte und Giftpfeile schossen ihr um die Ohren und diese markerschütternde Musik der fremdartigen Instrumente, welche durch den Dschungel hallte, ließ ihr einen eiskalten Schauer über den Rücken laufen. Die Elfe rannte und rannte, über Wurzeln, unter Ästen hindurch, immer weiter nur weg von diesen Monstern. Die Orks mit ihren Bestien folgten und schrien in ihrem Wahnsinn etwas von Hunger. In einem reinen Fluchtmechanismus rutschte sie unter einer Wurzel hindurch und rannte weiter, direkt in die Arme eines Orks, welcher sie mit einem gekonnten Schwung seines Stabs von den Beinen holte. Mit schmerzverzerrtem Gesicht landete sie auf ihrem Rücken und war augenblicklich umzingelt. Der Ork mit dem Stab ging auf sie zu, während sich weitere Orks auf ihre Hand- & Fußgelenke stellten. Ihrer Kehle entglitt ein Schrei, gemischt aus Schmerz und Panik als der Stab auf ihren Schädel zuschnellte.

Ein dumpfer Schlag hallte durch den Schlafraum unter Deck, als Ieleniâ aus dem Bett fiel. Schmerz machte sich langsam in ihrem Gesicht breit und sie rappelte sich benommen auf. Langsam schlurfte sie zurück ins Bett und versuchte erneut den Schlafmangel der letzten Tage aufzuholen

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Re: Gedanken einer Geisteskranken (oder auch "Was macht Leni eigentlich?")

Beitrag  Gast am Mo 26 Jan 2015, 13:13

Die Tage vergingen unfassbar träge, wenn sich die Elfe nicht mit ihrem Aufpasser unterhielt oder Bücher las, schlief sie die meiste Zeit. Die Injektionen machten sie schwach und müde, sie zehrten an ihrem Willen und ihrer Kraft. Auch an diesem Morgen stand Leni an dem Bücherregal, welches noch vom Vorbesitzer der Hütte übrig geblieben ist und durchblätterte eines der dickeren Bücher, eine beachtliche Rezeptsammlung. Leider konnte sie mit den Namen der Bestandteile nichts anfangen, diese Pflanzen waren ihr fremd. Sie legte das Buch zur Seite und wand sich um. "Malyrius, wann ge...Was zum Geier?" Malyrius war verschwunden und vor ihr breitete sich ein bizarres Bild aus, das Mobiliar der Hütte zerfloss und bildete große farbige Pfützen, dominiert vom Braun des Holzes und dem Grau der Steinmauer. Ielenia wollte in Richtung Ausgang flüchten, doch auch dort zerfloss die Umgebung. Panisch wich sie in eine Ecke der Hütte zurück. Was auch immer die Gegend zum schmelzen brachte, es kam näher auf sie zu. Sie krabbelte rückwärts auf eine Erhöhung. Wo zum Geier war Malyrius? Ein Schmerz zuckte durch ihre Wange, die Pfützen gingen zurück. Ein erneuter Schmerz, dieses mal auf der anderen Seite. Sie kniff die Augen zusammen und langsam bildete sich ein Schemen vor ihr. Es brauchte einen weiteren Schlag, bis sie erkannte, das Malyrius vor ihr stand. Sie selbst saß zitternd auf dem Tisch. Fast mühelos verfrachtete der Magier die Elfe im Bett, nahm sich einen Hocker und lies sich neben ihr nieder...

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