RP-Guide Religion und göttliche Magie/Licht und Schatten

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RP-Guide Religion und göttliche Magie/Licht und Schatten

Beitrag  Selene am Mo 11 Aug 2014, 15:32

Diese Beiträge stammen orginal aus dem Bilizzforum und wurden nur teilweise hier überarbeitet. Die Rechte an den Originaltexten bleiben bei ihrem ursprünglichen Verfasser.

Licht und Schatten

Zwei allmächtige Urkräfte, von denen das Licht das absolut Gute und Positive, sowie der Schatten das absolut Böse und Negative darstellt, doch trotz ihrer Gegensätzlichkeit sind diese Kräfte unumkehrbar miteinander verbunden, denn ohne das eine, kann das andere nicht existieren.
Die Macht sämtlicher Priester und Kleriker der verschiedenen Religionen hat letztendlich ihren Ursprung beim Licht oder beim Schatten, obwohl sie sich oft nicht mal darüber im Klaren sind.
Mögen sie doch eine bestimmte Gottheit o.Ä. und nicht das Licht oder den Schatten selbst verehren, so kommt die göttliche Kraft, die sie erhalten, dennoch von den Urkräften.
Licht und Schattenkräfte haben ihren Ursprung einzig und allein im festen Glauben eines Wesens an eine Gottheit oder Philosophie. Von der Kraft dieses Glaubens alleine schöpft das Wesen die göttliche Kraft praktisch aus sich selbst und seinem Glauben heraus, auch wenn es sich dessen nicht bewusst ist.
Die Art der Gottheit oder der Philosophie entscheidet hierbei, welche Art von Kraft dem Wesen zukommt:
Helle Gottheiten sowie gute und idealistische Philosophien erschaffen eine Verbindung zum Licht, wogegen dunkle Gottheiten sowie böse und egoistische Philosophien eine Verbindung zum Schatten öffnen.
Seid dem Weltenbeben sind Wesen auch in der Lage, sowohl Licht als auch Schatten gleichzeitig anzuzapfen. Das Produkt aus beiden Kräften ist das Zwielicht, wessen prominentester Vertreter der Erzbischof von Sturmwind, Benedictus, war. Da beide Kraftquellen aber eine gewisse Intelligenz besitzen, reicht nicht der bloße Glaube an eine Macht. So verließ das Licht z.B. Arthas, während er die Bürger von Stratholm erschlug. Beide Kräfte können aber versklavt werden, was spätestens die Blutelfen beim Licht bewiesen. Darüber hinaus scheint grade das Licht oftmals verwirrende Wege für Personen vorherzusehen, wodurch es jemanden unterstützt, der grade aber eigentlich nicht im Sinne des Lichts handelt.
Die Anwendung und das Verhalten der Kräfte unterscheiden sich ebenfalls enorm von der Anwendung arkaner Magie: Ist bei arkaner Magie Intellekt und Verstand wichtig, um die Wissenschaft und die festen Formen rund um die Zauber zu verstehen, so benötigt die göttliche Magie anstatt fester Formen einen starken und offenen Geist, eine gute Intuition und Phantasie, um die Kräfte sinnvoll zu formen.
Das Licht besitzt allgemein eine starke Affinität zu jeglichem Leben und eignet sich aufgrund seines postiven Einflusses auf jegliches Leben daher vor allem für heilende und stärkende Zauber, aber nichtsdestotrotz kann man durchaus auch mächtige Schadenszauber daraus formen, wie die menschlichen Kleriker in den ersten beiden Kriegen mit ihren berühmten Lichtlanzen bewiesen haben.
Auf mit dem Schatten verbundene Existenzen wie z.B. Untote wirken jegliche Lichtzauber jedoch genau umgekehrt. Statt der für Lebende heilsamen Wirkung schädigen und verbrennen Lichtzauber jegliche schattenhaften Ziele. Ebenso können unheilige oder korrumpierte Geschöpfe, sei dies nun eigen verschuldet oder nicht, keine Verbindung zum Licht mehr schaffen (siehe z.B. die Zerschlagenen oder die Verlassenen).
Der Schatten hingegen besitzt eine starke Affinität zum Tod oder unheiligem Leben. Seine Zauber sind vorallem zerstörerisch, grausam und tödlich für jegliche lebenden Ziele, dennoch kann man auch mit Schattenkräften Heilzauber für Lebende wirken, auch wenn diese längst nicht so wirksam wie die das Lichts sind und unangenehme Nebenwirkungen haben.
Für unheilige und untote Wesen sind jegliche Schattenzauber jedoch heilend.
Der Schatten übt weiterhin auf seine Anwender ähnlich wie die arkane Korruption einen starken korrumpierenden und negativen Einfluss aus:
Positive Gefühle werden geschwächt, negative Empfindungen werden verstärkt und treiben den Anwender dazu, sich immer weiter dem Schatten hinzugeben und die normalen körperlichen Bedürfnisse eines lebenden Wesens zu vernachlässigen.
Gibt sich ein lebendes Wesen zu sehr den gegensätzlichen Energien des Schattens hin oder ist ihnen zu lange und intensiv ausgesetzt, so nimmt nicht nur der Geist, sondern auch der Körper langsam Schaden, indem er ausgelaugt und geschwächt wird, bis er schließlich sogar im Extremfall völlig versagt.
Bei den meisten Fällen der Anwendung der Schattenkräfte durch Lebende, z.B. in der gesamten Trollkultur, tritt aber vorallem nur der geistige Einfluss auf.

_________________

Das wohlüberlegte Treffen von Entscheidungen folgt einer alten Tradition: Zuerst raten und danach die anderen dafür verantwortlich machen.


Zuletzt von Selene am Do 03 Sep 2015, 14:05 bearbeitet; insgesamt 5-mal bearbeitet
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Re: RP-Guide Religion und göttliche Magie/Licht und Schatten

Beitrag  Selene am Mo 11 Aug 2014, 15:32

Die Menschen und das Licht

Im Gegensatz zu vielen anderen Völkern glauben die Menschen an keine Gottheiten oder Geister, sondern verehren das Licht als Kraft selbst.
Dieser Lichtglaube ist mittlerweile seit beinahe über 3000 Jahren fest in der menschlichen Kultur verwurzelt und für die meisten Menschen kein Lippenbekenntnis, sondern fester Glaube und Realität, auch wenn niemand mehr weiß, wo der Glaube ursprünglich begann.
Die Philosophie der sog.Kirche des heiligen Lichts kann man als eine Art „göttlichen Individualismus“ bezeichnen, denn die gläubigen Menschen glauben nicht an eine Gottheit o.Ä. sondern letztendlich an sich selbst:
Das Prinzip ist der Glaube, dass alles, jegliches Leben mit dem Universum verbunden ist, und indem man anderen hilft und Gutes tut, erhellt und stärkt man das Universum und damit letztendlich auch sich selbst. Entscheidend sind hierbei die 3 Tugenden des Lichts
1. Respekt:
Jedes lebende Wesen ist mit dem Universum verbunden, und jedes bisschen Leid gegenüber einem solchen beeinflusst die Welt negativ. Daher sind Respekt und die Einsicht, dass jedes Wesen ebenso mit dem Universum verbunden ist, wie man selbst, ein wichtiger Bestandteil des Glaubens, auch wenn diese Tugend einen gerade zu Kriegszeiten vor eine schwere Aufgabe stellt.
2. Geduld/Hartnäckigkeit:
Eine Person alleine kann das Universum nicht an einem Tag verändern. Die Lehren des Lichts zu verstehen dauert Jahre, die Philosophie zu leben, eine ganze Lebensspanne. Nur wer geduldig, aber auch hartnäckig ist, wird das Universum zum Besseren, und nicht zum Schlechteren verändern.
3. Mitleid:
Mitleid, die dritte und letzte Tugend, ist zugleich auch die schwerste und missverständlichste der 3 Tugenden. Indem man das Glück anderer vergrößert, stärkt man das Universum und sich selbst, so dass man noch stärker darauf einwirken kann.
Dennoch muss man vorsichtig sein: Nicht immer ist Hilfe der richtige Weg. Stiehlt man anderen die Konflikte, die sie stärker und weiser machen würden, so schadet man letztendlich demjenigen, dem man helfen wollte. Ebenso kann eine auf den ersten Blick gute Tat aus weiterem Blickwinkel viel Leid verursachen. Die Tugend des Mitleids, ist das Verständnis darüber, wann gute Taten und Hilfe wirklich nötig, und wann falsch sind.
Die Macht des Lichtglaubens der Menschen manifestiert sich sichtbar in ihren Priestern, und seit Ende des ersten Krieges wohl am berühmtesten und angesehensten in den mächtigen Paladinen der silbernen Hand. Mit dieser realen und guten Kraft vor Augen ist der Lichtglaube stark in jedem Mensch verankert. Dämonische Magie und Schattenanbetung sind daher für keinen Bürger nur ein Kavaliersdelikt, sondern ein absolutes No-Go, was in keinster Weise akzeptiert wird.

Die Zwerge und der Glaube

Mit dem Kontakt und besonders dem Bündnis zwischen den  und den Menschen hat der Großteil Zwerge den Glauben der Menschen übernommen und sogar ihre eigenen Mitglieder bei der silbernen Hand gestellt.
Eine kleine, aber durchaus erwähnenswerte andere Strömung ist durch die Nachforschungen der Zwerge bezüglich ihrer eigenen Vergangenheit entstanden.
Mit dem Wissen, dass sie einst als durch die geschaffen wurden, haben sich einige Zwerge wieder jenen alten Schöpfern zugewandt und begonnen, deren Geheimnisse zu ergründen und zu erschließen.
Der Avatarzustand, den manche Zwerge hervorrufen können (wohl am ehesten durch den Bergkönig aus Warcraft III bekannt), ist Zeugnis dieses neuen „Glaubens“.
Zu den Wildhammer-Zwergen wird später eingegangen, da diese kaum lichtgläubig, sondern vielmehr ein Naturvolk sind.


Die Nachtelfen und Elune

Auch wenn der Ursprung der  im Dunklen liegt, so scheint viel dafür zu sprechen, dass sie ganz oder teilweise das Werk der Mondgöttin ]Elunesind, weswegen es nicht verwundert, dass der Elune-Glaube der Nachtelfen bis in die tiefsten Urzeiten zurück reicht.
Elune selbst stellt die einzig wahre Göttin auf Azeroth dar, und dürfte selbst so alt wie Azeroth, oder sogar das Universum selbst sein.
Seit jeher war sie die Beschützerin allen Lebens und Hüterin des Friedens auf Azeroth, schon lange bevor die Titanen kamen.
Mit als Gefährten gebar sie den Halbgott , wodurch auch die Dryaden und Hüter der Haine zu ihren Kindern zählen.
Da die Nachtelfen ebenfalls zu ihren Kindern zählen, war der Glaube dementsprechend tief in der Nachtelfenkultur verwurzelt, bis er durch die Korruption durch den Brunnen der Ewigkeit und die damit verbundenen magischen Kräfte schwere Rückschläge nehmen musste.
Mit der Implusion jenes Brunnens und der folgenden Neuordnung des Volkes wurde der Elune-Glaube vor allem durch die Ernennung von, die Hohepriesterin und Liebling von Elune, zu Anführerin der Nachtelfen, für immer untrennbar mit der nachtelfischen Kultur fest zusammengeschweißt.
In der Vorstellung der Nachtelfen ist eine Elune eine wunderschöne Nachtelfe mit alabasterfarbener Haut, langen silbernen Haaren und Augen aus reinem Mondlicht.
Obwohl sich Elune niemals körperlich offenbart hat, sprechen einige Dinge sehr stark für diese Gestalt:
Cenarius, der Sohn von Elune und dem Hirschgott Malorne, ist vom Aussehen her halb Hirsch, halb Nachtelf, wie auch die Dryaden und Hüter des Haines.
Die körperliche Gestalt der Nachtelfen als auserwähltes Volk könnte demnach die logische Folge der Schöpfung durch Elune darstellen, was aber bisher nicht belegt ist.
Da Elune eine absolut gute Göttin darstellt, erlangen ihre Mondpriesterinnen durch ihren festen Glauben Zugang zum Licht, auch wenn sie selbst glauben, Elune gewähre ihnen diese Kräfte.
Was jedoch eindeutig von Elune stammt, sind die eindrucksvollen Mondkräfte, die sie ihren Priesterinnen verleiht:
So sind die Mondpriesterinnen in der Lage, den Zorn der Sterne selbst auf ihre Feinde hinabzubeschwören, während mächtigere Priesterinnen sogar einen gewaltigen Sternenregen herbeirufen können.
Allgemein ist der Elune-Glaube in der Nachtelfen-Gesellschaft unglaublich stark. Jeder Nachtelf verehrt sie als ihre große Mutter, während ihre Priesterinnen den am höchsten angesehen Teil der Gesellschaft darstellen. Bevor ein Nachtelf den Glauben verlieren würde, müsste schon die ganze Welt zusammenbrechen.
Schattenpriester sind daher logischerweise ebenfalls absolutes No-Go und würden in der Nachtelfengesellschaft augenblicklich exekutiert werden.

Die Draenei und die Naaru

Während sich die Draenei auf der Flucht vor ihren von dem dunklen Titan Sargeras und korrumpierten Brüdern befanden, wurden sie von den Naaru, die vollständig aus Lichtenergie zu bestehen schienen, unterstützt. Diese absolut gutmütigen und vollkommenen Lichtwesen gewährten den Draenei nicht nur Schutz und Hilfe auf ihrer Flucht vor der brennenden Legion, sondern lehrten sie auch nur die Wege des Lichts, so dass die Draenei einen Glauben an die Naaru und das mit ihnen verbundene Licht entwickelten, der den Glauben anderer Völker, was Tiefe und Hingabe angeht, bei weitem in den Schatten stellen sollte.
Der Lichtglaube der Draenei ist so enorm, dass jeder einzelne Angehörige ihres Volkes in der Lage ist, das Licht anzurufen, und das ganze Volk von großem Edelmut, Selbstlosigkeit und Weisheit erfüllt ist.
Umso tragischer ist das Schicksal derZerschlagenen, welche nach der beinahe vollständigen Ausrottung durch dieOrcs aufvon den freigesetzten dämonischen Energien korrumpiert und degeneriert wurden, so dass sie das Licht nicht mehr erhörte.
Dieses Schicksal führte jedoch dazu, dass sich die Zerschlagenen dem Schamanismus zuwandten, der schließlich auch, als kleine, aber nicht so recht anerkannte Nebenströmung Einzug in die Gesellschaft der Draenei nahm.
Allgemein kann man also durchaus sagen, dass kein anderes Volk so sehr vom Licht berührt ist wie die Draenei. Neigen auch sie durchaus zu den üblichen Schwächen der sterblichen Völker, so sind niedere und dunkle Emotionen wie vor allem Hass bei ihnen weitaus schwächer vorhanden als bei den anderen Völkern.
Ein interessanter Aspekt der Naaru, der auch gut das Abhängigkeitsverhältnis zwischen Licht und Schatten darstellt, ist das Fakt, dass die Naaru nach bestimmten Zeitspannen oder bei starker Verwundung ins Gegenteil umkehren und zu Wesen aus purem Schatten werden. In diesem Zustand saugen sie alle Seelen in ihrer Umgebung in sich auf, bis sie sich wieder regeneriert haben und zurück in ihren Licht-Zustand wechseln (zu beobachten in Nagrand Oshugun.




Die Blutelfen und das Licht

Mit dem Bündnis zwischen Hochelfen und Menschen hatten auch die Hochelfen teilweise den Lichtglauben der Menschen übernommen. Als jedoch der Sonnenbrunnen von Arthas und der Geißel korrumpiert und zerstört wurde, sollte sich das alles ändern.
Mit dem Verlust des Sonnenbrunnens wurden die Hochelfen schlagartig von dem Ausmaß ihrer Magiesucht überrascht, so dass sich schon bald ein großer Teil der Überlebenden, die sich nun Blutelfen nannten, der Suche nach „alternativen Magiequellen“ widmete, um den brennenden Durst nach Magie zu stillen.
Als es Kael'thasin der Scherbenwelt gelang, den Naaru Mu'ru gefangen zu nehmen und ihn nach Silbermond transportierte, eröffnete sich ihnen jedoch eine neue Möglichkeit:
Indem sie mittels magischer Rituale Mu'rus Energien anzapften, waren sie wieder in der Lage, neue Priester und sogar Paladine, die sie Blutritter nannten, zu erschaffen, welche mithilfe der von dem Naaru gestohlenen Energie Lichtzauber wirken konnten.
Dieser Möglichkeit endete jedoch nicht wieder abrupt, als Kael'thas Mu'ru wieder aus Silbermond stahl und jener Krieg begann, der schließlich mit der Wiederbelebung des Sonnenbrunnens enden sollte. Denn die ersten Rebellen der Blutelfen, die Seher, hatten mittlerweile engen Kontakt zu den Naaru in Shattrath geknüpft und verbreiteten die "wahren" Lichtglauben.
Mit dem Sieg über Kil'jaeden nutze der draeneische Prophet Velen seine Kräfte, um den Sonnenbrunnen neu zu entfachen und mit der Kraft des Lichts zu reinigen, wodurch die Blutelfen von der Korruption befreit wurden und wieder in der Lage waren, das Licht auf dem alten Weg anzurufen.
Mit diesem Ereignis ist der Lichtglaube zu den Blutelfen zurückgekehrt, der jedoch nur langsam und spärlich wieder einen Platz in der von turbulenten Ereignissen heimgesuchten Blutelfengesellschaft fand. Mittlerweile sieht selbst der neue Lordregent den Lichtglauben als Zukunft für sein Volk, doch zwingt er sie nicht zu diesem Glauben.


Zuletzt von Selene am Mo 11 Aug 2014, 15:59 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: RP-Guide Religion und göttliche Magie/Licht und Schatten

Beitrag  Selene am Mo 11 Aug 2014, 15:33

Die Schattenreligionen

Die Verlassenen und der vergessene Schatten

Von der Kette des Lichkönigs befreit, aber mit ihrer Existenz in Trümmern, wandten sich die freien Untoten verzweifelt an die beiden Dinge, die ihnen im Leben Stütze gewesen waren:
Ihre noch lebenden Brüder und Schwestern und das Licht.
Erstere sahen sie jedoch nur noch als Monster und wollten nichts mehr von ihnen wissen, Zweiteres erhörte sie, als die unheiligen Existenzen, die sie nun darstellten, nicht mehr, sondern schädigte und verbrannte sie auch noch. Verlassen von allem, was ihnen einmal teuer gewesen war, nannten sie sich nun „Die Verlassenen“ und begannen, Hass auf ihre einstigen Brüder Schwestern, aber vor allem Hass auf das Licht, von dem sie sich zutiefst verraten fühlten, zu entwickeln.
Während sich unbändiger Hass und andere dunkle Gefühle immer mehr ihrer Seelen bemächtigten, suchten die Verlassenen einen Ersatz, der fortan den Inhalt ihrer Existenz bilden sollte, und fanden ihn schließlich im dunklen und vergessenen Gegenstück des Lichts, dem Schatten.
Der Kult des vergessenen Schattens wurde gegründet und die Philosophie sowie die Tugenden des alten Lichtglaubens ins Gegenteil verkehrt.
Nicht länger war es das Ziel, das Universum zu einem besseren Ort für alle zu gestalten, sondern so zu manipulieren, dass es nur einem selbst zum Vorteil gereiche.
So bildeten sich aus den 3 Tugenden des Lichts die ins Gegenteil verkehrten 3 Tugenden des Schattens, die da wären:
1. Respekt:
Das sichtbare Universum stellt nichts anderes als den manifestierten Willen all seiner Geschöpfe dar. Wenn man also das Universum zum eigenen Vorteil manipulieren will, ist es hinderlich und gefährlich, den Willen und die Stärke anderer Interessenten zu ignorieren.
Einfach ausgedrückt muss man sich immer gewahr sein, dass auch andere das Universum nach ihren Vorstellungen gestalten versuchen, und die Stärke eines Gegners zu unterschätzen, endet oftmals tödlich für die eigenen Pläne oder sogar für sich selbst.
2. Geduld/Hartnäckigkeit:
Die zweite Tugend ähnelt sehr ihrem Lichtgegenstück. Auch, dass Universum nach eigenen Vorstellungen zu manipulieren, lässt sich nicht an einem Tag bewerkstelligen. Unzählige andere wollen ebenfalls das Universum gestalten, eine Vorstellung, die einem die Hoffnung nehmen und nur durch Geduld beruhigt werden kann.
Zu schnell nach der Durchsetzung der Pläne zu streben, endet auch oftmals ebenso tödlich für Pläne und Leben des Interessenten. Nur durch Geduld und Disziplin erlangt man die Verwirklichung seiner Ziele.
3. Macht:
Macht ist der Inhalt und das Ziel der dunklen Philosophie des Schattens.
Die Existenz eines Verlassenen, der sich Trauer und Schmerz hingibt, anstatt nach persönlicher Macht zu streben ist wertlos.
Ebenso kann die Suche nach mehr Macht, als man kontrollieren kann, aber tödlich enden.
Auch die Anwendung der eigenen Macht muss erwogen und kontrolliert werden.
Ein Verlassener, der sich davor scheut, grausam zu sein, steht seinen eigenen Zielen im Weg und unterliegt jenen, die jene Skrupel nicht haben.
Ein Verlassener, der jedoch unnötig grausam ist, verschwendet jene Energie an Schwachen, die er wohlmöglich genau dann braucht, wenn ein starker Gegner auftaucht.
Balance und Effizienz in jeder Hinsicht ist also der Kern der dritten und schwierigsten der 3 Tugenden des Schattens.
Man sieht, ein Verlassener, der die 3 Tugenden des Schattens verinnerlicht hat, stellt alles andere als ein typisches, chaotisches und bösartiges Geschöpf wie z.B. ein Dämon dar.
Ein solcher Verlassener repräsentiert nichts anderes, als das reine, unverfälschte Böse; ein Wesen, das absolut kalt und effizient nach dem eigenen Vorteil und Machtgewinn trachtet, ohne jeden Skrupel, aber auch ohne die unnötigen Bösartigkeiten, zu denen z.B. brennende Legion neigt.
Der dunkle Aufstieg oder die Tugend des Todes
Oftmals ist jedoch auch noch von einer vierten Tugend die Rede, welche jedoch keinen eigenen Platz neben den 3 eigentlichen Tugenden findet: Die Tugend „Tod“, welche jedoch eher eine Art Vorraussetzung darstellt: Verlassene haben den Tod überwunden und einen freien, starken Willen.
Als untote, unheilige, aber freie Geschöpfe sind nur sie allein in der Lage, den Weg des Schattens bis zum Ende und bis zur Perfektion zu gehen, denn die Körper von lebenden Wesen versagen bereits, lange bevor sie die letzte Stufe in der Meisterschaft des Schatten erreicht haben: Den Aufstieg.
Durch ihren mächtigen, untoten Körper, der von den Energien des Schattens nicht geschädigt, sondern gestärkt wird, sind die Verlassenen in der Lage, einen Weg zu gehen, der sonst keinem anderen Wesen vergönnt ist. Je weiter ein verlassener Schattenpriester in seinem Machtgewinn voranschreitet, desto mehr beginnt er, sich der dunklen Kraft, die er anruft, anzupassen.
Sein Körper schwindet langsam dahin und wird ätherisch, dunkle Schatten, beginnen seine Gestalt zu umhüllen, die Augen werden zu rot glühenden Lichtern, die Stimme beginnt aus der körperlichen Ebene zu entschwinden, und die Luft um ihn herum wird eisig kalt (das ist im Grunde genau das, was die Schattengestalt darstellt). Erreicht ein Verlassener schließlich die letzte Stufe dieses Weges, lässt er seine physische Gestalt vollständig hinter sich und steigt zu einem höheren Wesen, einem reinen, mächtigen Schatten auf.
Diese enorm machtvollen Geschöpfe sind körperlich unverwundbar, können mit enormer Geschwindigkeit durch Schatten springen und verfügen über gewaltige Schattenkräfte.
Einige der aufgestiegenen Schatten dienen den Verlassenen als Späher und unglaublich tödliche Assassinen. Aufgrund ihrer schrecklichen Form und Macht sind sie sowohl bei ihren Feinden, als auch innerhalb der Horde gefürchtet.
Manche Trolle verehren sie in ihrer Faszination sogar als dunkle Loageister.
Man muss wohl kaum erwähnen, dass eben jener Aufstieg das ultimative Ziel der Verlassenen und die absolute Manifestation der Macht des Schattens darstellt.

Die Trolle und die Loa

Vor der Eingliederung der Darkspeartrolle in die neue Horde, war die traditionelle Religion aller Trolle immer der Loa-Glaube gewesen.
Die Loa stellen nichts anderes als mächtige Natur- und Tiergeister da, die von den Trollen als Gottheiten verehrt werden.
Da die Loa durchgehend mehr oder weniger als dunkle Gottheiten gelten, erlangen die Trolle durch deren Anbetung Zugang zum Schatten, den sie auf verschiedenste Weise zu nutzen wissen, ob nun im dunklen Hoodoo oder durch die Schattenheilung der Hexendoktoren.
Weiterhin gewähren ihnen die Loa auch direkt, wenn durch Opfer und Rituale wohlwollend gestimmt, besonderes Kräfte. Unter Thrall sollten sich die Darkspeartrolle größtenteils von den dunkleren Seiten ihrer Traditionen abkehren und einzig und allein dem Schamanismus zuwenden, was aber die meisten nicht interessiert. Wenn auch nicht gerade im Licht der Öffentlichkeit werden die alten Traditionen und Kulte weitergepflegt.
Eine Liste verschiedener Loa mit entsprechenden Zugehörigkeiten ist hier zu finden.
Auf jeden Loa und alle Differenzierungen des Glaubens bei den einzelnen Stämmen einzugehen, würde hier den Rahmen mehr als nur sprengen.

Der Kult der Verdammten und die Geißel

Von dem mächtigen Magier Kel'Thuzad ins Leben gerufen, sollte der geheime Kult der Verdammten in Lordaeron die Invasion der Geißelund den Ausbruch der Seuche vorbereiten und schließlich auch die Seuche überall in Lordaeron zum Ausbruch zu bringen.
Die fanatischen Kultisten verehren den Lichkönig wie eine Gottheit und erhalten dementsprechend Zugang zum Schatten, neben ihren nekromantischen Fähigkeiten.
Manche Kultisten werden mittels grausamer Rituale auch zu Schatten transformiert, die sich aber deutlich von der mächtigen Form, zu der die Verlassenen aufsteigen, unterscheiden.
Die Schatten der Geißel sind flinke und unsichtbare, aber schwächliche Späher.

Der Zwielichtkult

Glaubte man lange, das Licht und Schatten niemals gleichzeitig existieren können, so tauchten nach dem Weltenbeben plötzlich die Zwielichtkultisten auf. Diese waren in der Lage Licht und Schatten zu nutzen. Wie genau es zu dieser Kombination kommt ist zwar unbekannt, jedoch liegt es nahe, dass es die Welt des Lichts und das Reich der Schatten und unsere Dimension irgendwo aufeinander zutreffen. Das Reich des Zwielichts stellt sich so oftmals als ein Abbild von Azeroth ohne Leben dar, in dem ein bizarres Schauspiel aus Licht und Schatten stattfindet.
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Re: RP-Guide Religion und göttliche Magie/Licht und Schatten

Beitrag  Selene am Mo 11 Aug 2014, 15:34

Licht, Schatten und die Energien des Nethers sind nicht die einzigen Kräfte, die auf den verschiedenen Welten wirken.

Als die Titanen das chaotische und von Elementaren heimgesuchte Azeroth säuberten, verbannten sie alle Elementare auf dieElementarebene, was ihren Einfluss auf die Welt zwar stark einschränkte, aber nicht stoppte. Sind die Elementare zwar weitestgehend ziemlich chaotisch, so gibt es dennoch einige eher gutmütige und ruhigere Elementare und Elementargeister, die das Gleichgewicht suchen, aber auch genug andere, die ihre eigenen Interessen verfolgen und Krieg gegen andere Elemente o.Ä. führen.
Eine Art ihres Einflusses wirkt durch die verschiedensten Arten des Schamanismus, bei dem sterbliche Schamanen versuchen, die Elementare milde zu stimmen und sie um Beistand und besondere Kräfte bitten.
Im Grunde ist die Beziehung zwischen den Schamanen und Elementaren also je nach Art der Elementare ein Interessen- und Gefallengeschäft.
Gewähren gutmütige Elementare Schamanen, die für das Gleichgewicht und die Welt gute Ziele verfolgen, auch gerne großmütig Beistand und Kräfte, verlangen launischere und mehr selbst-interessierte Elementare zumeist Opfer, Anbetung oder Gegenleistungen.
Genauso gut können die Elemente den Schamanen also schlichtweg ihre Unterstützung und Kraft verweigern.
Die Kommunikation mit den Elementaren ist bei den meisten Naturvölkern aber nicht die einzige Ebene des Schamanismus.
Auch Verständigung mit den verschiedensten Naturgeistern und oftmals auch mit den Geistern ihrer Vorfahren gehört zu den Aufgaben und der Macht der Schamanen, welche sie durch die verschiedensten Rituale auszuüben wissen. Allgemein gesagt sind jegliche Schamanen also letztendlich Vermittler zwischen der physischen Welt und der Geisterwelt sowie der elementaren Ebene.
Ihre besonderen Kräfte beziehen sie einzig und allein durch das Wohlwollen der Naturgeister und der Elementare.
Eine andere, weitestgehend unbekannte, aber enorm mächtige Kraft, ist die Kraft des Lebens und der Natur selbst. Die Nutzung dieser Kraft ist die Grundlage des Druidentums, welches sich trotz einiger Ähnlichkeiten deutlich vom Schamanismus unterscheidet.
„Alles lebt“ ist der Grundsatz, und viele Kräfte der Druiden beruhen schlichtweg darauf, dass sie in der Lage sind, mit der Natur, und damit sämtlichem Leben um sich herum, zu kommunizieren.
So können sie die Natur nicht nur darum bitten, beispielsweise ihre Gegner einzuwurzeln oder einen Sturm zu entfachen, sie sind sogar in der Lage, die Natur um reine Lebensenergie zu bitten, die sie hochkonzentriert auf ihre Feinde schleudern oder dazu benutzen können, ihre Verbündeten zu heilen.
Die Nutzung dieser Kraft legt einem Druiden jedoch enorme Verantwortung auf, da die Lebensenergie, die die Natur einem überlässt, ihr selbst fehlt und schädigen kann.
Diese Art der Kommunikation reicht soweit, dass die Druiden mit allen Lebewesen und Pflanzen kommunizieren können.
Den anderen Teil ihrer Kräfte beziehen die Druiden von den mächtigsten aller Naturgeister oder den Halbgöttern selbst.
Die meisten dieser machtvollen Wesen sind bereits lange tot, aber sie alle existieren im smaragdgrünen Traum weiter, in welchem sie die Druiden ihre Geheimnisse lehren und ihnen die Macht verleihen, ihre Gestalt zu verwandeln.
Da die Geschichte des Druidentums untrennbar mit den Nachtelfen verknüpft ist, werde ich auf die Naturgeister und anderes gleich noch mal wesentlich genauer eingehen.
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Re: RP-Guide Religion und göttliche Magie/Licht und Schatten

Beitrag  Selene am Mo 11 Aug 2014, 15:34

Die Naturreligionen Bearbeiten


Die Nachtelfen und das Druidentum Bearbeiten


Mit der Neuordnung der Nachtelfengesellschaft nach der Implosion des Brunnens der Ewigkeit, wurde nicht nur der Elune-Glaube untrennbar mit der nachtelfischen Kultur verbunden.
Als der Verräter Illidan mittels seiner entnommen Phiolen den Brunnen der Ewigkeit auf dem Berg Hyjal neu entfachte, schritten die Aspekte selbst ein, um die dämonischen Energien zu entfernen.
Alexstrasza, die Lebensbinderen pflanzte ein besonderes Samenkorn in den neuen Brunnen, welches die dunklen Energien absorbierte und zu einem gewaltigen Weltenbaum heranwuchs: Nordrassil war geboren.
Nozdormu, der Hüter der Zeit, segnete Nordrassil, so dass die Nachtelfen fortan unsterblich waren, während Ysera durch ihren Segen den Nachtelfen absolute Gesundheit gewährte, mit der Verpflichtung, dass die Nachtelfen Druiden ausbilden und in den smaragdgrünen Traum schicken sollten.
Auch wenn Malfurion Stormrage bereits vor dem Krieg der Ahnen ein Schüler des Halbgottes Cenarius gewesen war, begann die Verschmelzung des Druidentums mit der nachtelfischen Kultur erst jetzt, aber dafür für immer.
Cenarius lehrte die Nachtelfen das Druidentum, und die neu geschaffenen nachtelfischen Druiden erfüllten ihre Pflicht gegenüber Ysera, in dem sie sich für Jahrtausende in den smaragdgrünen Traum begaben und von dort aus über das Leben Azeroths wachten und ihre Kräfte vertieften.
Der Pakt mit der Natur und die Verehrung der Halbgötter und Naturgeister ist ein ähnlich wichtiger Teil der Nachtelfengesellschaft, wie der Glaube an Elune.
Die meisten Halbgötter kämpften zusammen mit ihnen im Krieg der Ahnen und viele gaben ihr Leben für den Frieden, weswegen sie nur noch im smaragdgrünen Traum existieren, aber von den Nachtelfen für immer verehrt werden. Besondere Bedeutung haben sie wie gesagt für die Druiden, da diese einen großen Teil ihrer Kräfte von ihnen beziehen.
Hier eine Auflistung der wichtigsten Halbgötter:

  • Malorne: Der mächtigste Vertreter der Halbgötter ist wohl der Hirschgott Malorne. Von der Gestalt eines großen, edlen und weißen Hirsches, dürfte Malorne wohl den Ursprung des Druidentums darstellen, verfügte er doch über gewaltige Naturkräfte, die er zum Schutz und zur Schöpfung der Natur nutzte. Zusammen mit der Mondgöttin zeugte er den Halbgott Cenarius, welcher die unglaubliche Begabung seines Vaters erbte. Malorne selbst fiel im Krieg der Ahnen im Zweikampf gegen Archimonde, sein Geist wurde jedoch von Ysera gerettet, weswegen viele Nachtelfen glauben, er schlafe noch irgendwo im smaragdgrünen Traum.

  • Cenarius: Von der Gestalt her halb Nachtelf, halb Hirsch, war Cenarius ebenso wie sein Vater Schutzpatron und Gestalter der Natur auf Azeroth und verfügte über enorme druidische Kräfte. Er war es, der Malfurion als ersten Schüler aufnahm und die Nachtelfen nach dem Krieg der Ahnen das Druidentum lehrte. Seine Kinder sind als die Hüter des Hains und die Dryaden bekannt. Er selbst fiel, als er Ashenvale gegen die dämonisch korrumpierten Orcs verteidigte, aber lebt wie die anderen Halbgötter imsmaragdgrünen Traum weiter. Alle essentiellen Grundlagen des Druidentums stammen von ihm, weswegen er bis heute als der für das Druidentum wichtigste Halbgott von den Nachtelfen verehrt wird.

  • Ursoc und Ursol: Die Götter und Väter der Furbolgs waren die beiden Bärenzwillinge Ursoc und Ursol.


Ursoc, der Mächtige, war ein gewaltiger Krieger, während Ursol, der Weise, ein großer Schamane war. Auch sie kämpften im Krieg der Ahnen, wo sie letztendlich fielen. Dennoch leben ihre Geister weiter und gewähren den Druiden, die ihre Lehren annehmen, die Kraft, sich in einen mächtigen Bären zu verwandeln und andere Fähigkeiten, wie z.B. „Verjüngung“.

  • Aviana: Die Vogelgöttin Aviana, oder auch „Lady Raven“ genannt, war einst ein Rabe, der von Elune als ihr Bote auserwählt und zur Halbgöttin erhoben wurde. Ihre Gestalt wechselte zwischen einer nachtelfischen und einer Vogelform. Sie übermittelte Botschaften zwischen den verschiedenen Halbgöttern und kämpfte ebenfalls im Krieg der Ahnen, wo sie zwar schwer verletzt, aber nicht getötet wurde. Druiden erlangen durch sie die Kraft, sich in eine Sturmkrähe zu verwandeln und Kontrolle über die Winde.

  • Agamaggan: Eines der ältesten und mächtigsten Lebewesen überhaupt stellt der große Ebergott Agamaggan dar. Von der Gestalt eines unglaublich riesigen, starken, mit langen Stacheln bewehrten Ebers, der die Erde durch seine pure Anwesenheit erbeben ließ, ist er der Gott und der Vater der Ebermenschen. Im Krieg der Ahnen vernichtete er endlos viele Legionen von Dämonen, bevor er aus Tausenden von Wunden blutend auf dem heutigen Brachland zu Boden viel und verstarb. Wo sein Blut auf die Erde traf, wuchsen enorme Dornenranken in die Höhe. Er wird von den Ebermenschen und sogar von einigen Nachtelfen und Orks verehrt.

  • Elune: Mit dem Aufkommen der Mondkingestalt scheint es so, als würden einige Druiden auch den Segen von Elune selbst erlangen, wurden die Mondkins doch von Elune direkt erschaffen, um die Natur und heilige Stätten zu beschützen. Der Segen gewährt den Druiden anscheinend die Kraft, sich in ein Mondkin zu verwandeln und über ähnliche Mondkräfte wie die Mondpriesterinnen zu gebieten.


Natürlich gibt es durchaus noch weitere machtvolle Naturgeister, doch diese sind die mächtigsten und wichtigsten, welche unbedingt erwähnt werden sollten.
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Selene

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