Tagebuch von Magrid Al Sharaman

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Tagebuch von Magrid Al Sharaman

Beitrag  Magrid am Fr 25 Apr 2014, 22:24

25.04 im Jahr 30 Nach dem dunklen Portal
Da bin ich mal für zwei Tage auf dem flachen Land um mit meiner Tochter und meiner Liebsten ein paar ruhige Momente zu verbringen und wenn ich wieder komme ist wieder einmal Chaos in der Stadt, so langsam muß ich wirklich mich fragen, ob es an mir liegt, daß da etwas passiert, trauen sich die bösen nicht wenn ich in der Stadt bin? Man muß schon sehr eingebildet sein, um das anzunehmen, dummer oder vielmehr glücklicher Zufall.
Da hatte jemand am Tag zuvor doch tatsächlich eine Bombe in einem meiner Gästezimmer in der Taverne hochgehen lassen, zuvor hatte sich eine Todesrittern dort einquartiert, nach ihr lasse ich nun fahnden, sowohl mit Wohlwollen der Blutritter, um die Form zu wahren, doch ich werde auch auf meine eigenen Kanäle zugreifen und gnade dem, den ich herausfinden werde.
Meine erste Station galt heute meinem geschätzten Mitteilhaber Sheng, der gestern Dienst hatte, er hatte doch glatt gedacht och würde ihn dafür Vorwürfe machen, diese Pandaren überraschen mich immer wieder. Nach einem klärenden Gespräch kenne ich den Namen des letzten Gastes von Zimmer 3 und die Gewißheit, daß er den Anschlag gut überstanden hat und auch keiner der Gäste zu Tode kam. Teile der Bombe werde ich bei den Blutrittern anfordern, wenn das Labor von Abteilung 4 nicht noch davon Teile findet in den Ruinen des Zimmers. Ein Totalschaden ich muß es komplett neu aufbauen lassen. Wenigstens können sich dann wieder Handwerker in der Stadt austoben.
Ich habe bereits beim dunklen Lord drei Leute angefordert, wird nicht ganz billig, aber war das Exil nie. Mal sehen was sie herausfinden werden. Für den Bombenbauer und Bombenleger werde ich jedoch auf "Du Zahlst" zurückgreifen, wenn Goblins eines können, dann das aufspüren, was ihnen Geld bringt und die festsetzung dieses Bombenlegers wird ihm viel geld einbringen. Die frage ich nun, ob ich ihm "Jetzt" und "Sofort" gleich mitgeben sollte, am besten lasse ich ihm da die freie Hand solange er mein geld nicht verschwendet.
Nachtrag, es wurden genug Bombenfragmente noch gefunden, um zur Bestimmung auszureichen, da sind sogar noch eingeprägte Buchstaben zu sehen, hoffentlich reicht es um vieleicht eine Fabrikationsnummer zu finden Wer ist bitte so bescheuert und nimmt genormte Teile für eine Bombe? Desweiteren muß ich leider dem Handelsprinzen in Azshara schreiben, daß ich bis auf weiteres keine Kaja Kola mehr einführen werde, ebenso Engpässe bei anderen teuren Weinen und Bieren, das Zimmer zu renovieren wird eine Menge Geld verschlingen und da muß ich halt sparen.  
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Re: Tagebuch von Magrid Al Sharaman

Beitrag  Magrid am So 27 Apr 2014, 20:24

26.04 im Jahr 30 nach dem dunklen Portal

Die Laborerbenisse waren eindeutig und die Untersuchungen haben auch das Fabrikat ermittelt. Die Bombe ist ein Fabrikat der Gontojo.corp, wieso überrascht es mich nicht? Gonto war schon eine Weile nicht mehr da, dafür seine nervende Mitarbeiterin, die auch nocht versuchte sich Vergünstigungen auf seine Rechnung zu erschleichen. Kann es da Zufall sein, daß nun ein Anschlag gemacht wird und das mit einem Fabrikat aus dem Hause von Gonto? Zufall oder nicht, Gonto wird sich einige Fragen gefallen lassen müssen, ich werde "Du Zahlst" zu ihm hinschicken, dazu werde ich ihm seine beide Orkschläger mitschicken und ich werde dem Handelsprinzen ein Dossier senden müssen, daß Technologie der Goblins genutzt wurde eine gute zahlende Kundin zu beschädigen. Eventuell sollte das meine Delegation bei Gonto als Drohung in der Hinterhand halten.
Nach Ermittlungen nach der Todesritterin, die bisher unauffindbar ist, werde ich wohl oder übel den dunklen Lord darum bitten müssenw, nach dieser zu fahnden. Das dunkle Exil hatte bisher jeden gefunden und sollte das noch nicht reichen, ich bin mir sicher, es wird sich ein Todesritterhasser finden, ein abgehalfteter Paladin oder ein Krieger aus dem letzten Nordendkrieg, der zu gerne nach dieser Todesritterin sucht. Meine Ergebnisse werde ich so bald es geht, an die Blutritter weiterleiten, ich denke mal, auch sie werden an die Gontojo.corp Fragen haben und er sollte sie beantworten und kooperieren, immerhin geht es dann um siene Handelslizenz in Quel'Thalas.

Etwas positives heute brachte meine Tochter mit sich, sie hatte eine Katze gemalt, diesmal hatte sie sogar nur vier Pfoten, wirklich süß. Egal wie sehr Silbermond grade versucht mich aufzuzehren oder wie oft mir jemand versucht Steine in den Weg zu legen, ich muß nur dieses hübsche Gesicht sehen und die strahlenden blauen Augen und ich weiß, daß ich weiter machen werde.
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Re: Tagebuch von Magrid Al Sharaman

Beitrag  Magrid am Mo 28 Apr 2014, 21:41

27.04 im Jahr 30 nach dem dunklen Portal




Mal schauen ob Dawnborn überhaupt die Hinweise ernst nimmt, die ich ihr gestern gegeben habe, Lord Sonnenklinge wäre da wohl schneller hinterher gewesen und hätte gleich Schritte eingeleitet, die zumindest Gonto Feuer unter dem Hintern gemacht hätten. Nach den Ergebnissen des Labors war es eine Superfeuerjocker, miniversion, per Funkt zu zünden, Registernummer 131341A, aus dem Hause Gontojo.corp und noch immer glaube ich nicht an Zufälle, daß eine Mitarbeiterin seiner Firma Tage zuvor mit mir Ärger bekam, weil ich ihre Rechnung nicht auf sein Spesenkonto ziehen wollte. Hinzu kommt, daß sie Labortechnikerin ist in der Abteilung Zündeln und Explosionen, noch so ein merkwürdiger Zufall. 

Dritter Zufall, sie lungerte Gestern mit Gonto vor der Tür der Taverne rum, keine Ahnung was sie sich erhofft hatte, daß ich schließe und sie kann sich den Laden unter den Nagel reißen? Wohlkaum, da hat sich die Dame, sollte sie es wirklich gewesen sein, mit der falschen Familie angelegt. Spätestens wenn ihrem Chef es an den Kragen geht, wird aller Rückhalt schwinden und den Druck wird hoffentlich "Du Zahlst" mit seinen beiden Freunden "Jetzt" und "Sofort" aufbauen. 

Heute habe ich Tenebra wieder gesehen, ich war froh sie mal wieder zu sehen nach der ganzen Sache mit der Krankheit. Was mir weniger gefiel, sie will wieder ein gefährliches Artefakt in einem Symposium untersuchen, ein Monokel, was die Wahrheit herausfindet, aber ewig getragen werden muß. Für mich klingt das nach einem Magierartefakt, was soll das sonst sein? Hexenmeister brauchen soetwas nicht, genug Angst und Schmerz lockern jede Zunge, Priester können die Gedanken so manipulieren, daß man es freiwillig tut und Druiden und Schamanen, wozu brauchen sie es? Doch wozu brauchten es die Magier? So ein Gerät kann man sehr gut dazu nutzen, freie Meinung zu unterdrücken und Aufstände im Keim zu ersticken. Recht bedenklich, es zu erforschen, wozu? Man weiß was es tut, es erhalten? Dazu ist die Gefahr zu groß, daß es mißbraucht werden kann. Es war ein Glück, daß Garrosh ein solches Gerät nicht hatte, wer weiß, wie dann unsere Bemühungen gegen ihn und seine falsche Horde verlaufen wären.


Zuletzt von Magrid am So 04 Mai 2014, 21:47 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Re: Tagebuch von Magrid Al Sharaman

Beitrag  Magrid am Di 29 Apr 2014, 20:53

28.04 im Jahr 30 nach dem dunklen Portal

Die Handwerker sind bestellt, die meisten Dinge ausgewählt, wenn ich schon einen Raum in der Taverne renovieren muß, dann auch nur das beste, ich werde den Raum als besondere Suite anbieten, natürlich mit besonderem Service und entsprechend auch teurer, schließlich müssen die Kosten wieder reinkommen.
Von meiner Delegation habe ich noch nichts gehört, aber vom Handelsprinzen. Ich konnte seine goblinischen Ausdrücke nicht genau verstehen, aber er wünscht mir wohl irgendetwas schlechtes und dem jenigen, der dafür verantwortlich ist, will er etwas hineinschieben...ich sollte besser nicht weiter daran denken.
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Re: Tagebuch von Magrid Al Sharaman

Beitrag  Magrid am Di 29 Apr 2014, 21:26

29.04 im Jahr 30 nach dem dunklen Portal




Ich habe "Du Zahlst" die aktuellen Kosten unter vorbehalt geschickt, damit er seine Forderungen substanzieller darlegen kann. 

Selene hat mich in der Taverne gebeten ihr ein wenig Kirotritin herzustellen, ein gutes altbewehrtes Mittel gegen ungewollte Empfängnis. Ich schätze mal ich werden gut 2 Tage für die ganzen Zutaten brauchen und noch einmal vier Tage, damit das ganze vernünftig miteinander reagiert. Wir wollen schließlich nicht, daß Selene nie wieder Kinde bekommen kann.


Zuletzt von Magrid am So 04 Mai 2014, 21:49 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Tagebuch von Magrid Al Sharaman

Beitrag  Magrid am So 04 Mai 2014, 21:45

04.05 im Jahr 30 nach dem dunklen Portal

Die Handwerker sind bestellt, die ersten Möbel werden gefertigt, sogar den Stoff für die Vorhänge habe ich schon ausgewählt, ein würdevolles Blau, schließlich soll meine Taverne nicht wie ein Bordell wirken.
Auf meinem Schreibtisch stapeln sich wieder Bittgesuche, Forderungen, Rechnungen und auch Einladungen zu diversen Veranstaltungen, heute...war glaube ich so eine Lichtmesse. Ich gönne der Priesterschaft die neue Aufmerksamkeit, doch eine wie mich werden sie nie zu diesem Glauben indoktrinieren, da habe ich zu schlechte Erfahrungen mit den Foltermethoden der Paladine, der Blutritter und auch der Priesterschaft, alles um einen gefügiger zu machen, ich selbst befürchte dort in Flammen aufzugehen. Solange sie darin keine Feindschaft ihnen gegenüber sehen, kann es mir auch egal sein, ich ahbe genug zu tun. Heute ereilte mich wieder eine Nachricht, daß ich einem geschätzten langjährigen Familienmitglied die letzte Ölung geben soll. Die gute alte Lunzian Al Sharaman, eine groß groß groß Tante mütterlicher Seits, in den Tagen, wo Marvin unrechtmäßig die Familie führte, war sie eine der wenigen treuen Seelen, die Jasilion Geleit und Versteck bot und dieses nicht mit dem Leben bezahlte. Mit ihr wird eine der letzten großen Grand'Dame der Familie friedlich entschlafen, gute 550 Jahre ist sie geworden, älter als Jasilion, ich hätte das nicht für möglich gehalten.
Ich muß noch für sie einiges aus der Familienchronik zusammensuchen, alles was ich für schätzenswert halte, was sie in ihrem Leben gemacht hat. Wow, ich soll entscheiden, was wirklich wichtig in ihrem Leben war, gar nicht so einfach. Ich bin ihr auf den langatmigen Familienfeiern oft begegnet, da schon leicht taub und etwas blind auf dem linken Auge, dafür aber noch fit im Geiste, das kann ich nur bestätigen. Sie meinte zu mir mal, daß ich sie an den jungen Jasilion erinnere, oh weh, da steht mir ja einiges noch bevor. Das was ich über Lunzian bisher schon rausgefunden habe ist, daß sie wohl es in ihrer Jugend faustdick hinter den Ohren hatte. Wohl kein Mann der wegen ihr nicht schon einen Ohnmachtsanfall nahe war. Wenn ich das so lese, muß ich schon lachen, auch wenn es der Blick auf eine Person ist, die bald sterben wird. 
Als wenn eine erneute Reise nicht schon genug wäre, muß ich mich auch noch um ein paar Bittgesuche kümmern grade junge Familien, die nicht sofort auf eigenen Beinen stehen können und natürlich meine Zahlung an verschiedene Einrichtungen. Ich sollte auch nochmal, wenn die Kinderwochen vorbei sind, mich in den Waisenhäusern erkundigen, wie es meinen kleinen Schützlingen geht. Auch bei den Kriegsversehrten muß ich noch vorbeischauen und diverse Zulieferer beruhigen, wegen den Lieferstopps vorerst. Alles in Allem ein Haufen Arbeit.
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Re: Tagebuch von Magrid Al Sharaman

Beitrag  Magrid am Fr 16 Mai 2014, 21:29

16.05 des Jahres 30 nach dem dunklen Portal


Ich finde endlich wieder Zeit zum Eintragen, die Gontojo.corp scheint verhandlungsbereit und sehr interessiert daran, wer diese Sache veranstaltet hat. Natürlich will Gonto nicht einen Heller bezahlen, er ist ein Goblin, die Brieftasche ist immer der wunde Punkt, der zweite ist dann noch seine Handelslizenz für Silbermond, als er sich weigerte die Rechnung zu bezahlen, erwähnte "Du Zahlst" nur beiläufig, daß seine Handelslizenz darunter leiden könnte und schon war er offener. Jetzt haben die möglichen Täter nicht nur mich, das Exil, diverse Kopfgeldjäger und auch Silbermond gegen sich, nun auch einen ziemlich sauren Erzkapitalisten und man sollte niemals einem Goblin an seine Profite gehen, wenn man nicht sterben will.



Was mich weniger erfreut hat diese Woche war wohl der Tod von Lunzian, zwei Tage verweilte ich an ihrer Seite, beide davon lag sie nur noch in ihrem Bett und man konnte förmlich zusehen wie die Lebenskraft nach und nach aus ihr entschwand. Sie erzählte mir bereitwillig aus ihrem Leben und was sich sich für die Familie in der Zukunft wünscht: Frieden. Bescheiden der Wunsch, doch umso mehr teile ich diesen. Sie hat die größte Krise der Familie überstanden und miterlebt, der Verrat des falschen Patrons Marvin Al Sharaman und mußte auch mit ansehen, wie ein Bengel aus Lordaeron ihre Heimatstadt überfällt und wie ein Drache die ganze Welt ins Chaos stürzt. Als letzte Worte verkündete ich der versammelten Familie: "Ich bereue nichts, mein Leben war einfach fantastisch, mit allen Höhen oder Tiefen, ich bereue wenig, das meiste davon, daß ich es nicht tat, nicht daß ich es tat. Lebt Euer Leben wie ein einziges großes Abenteuer, wagt viel und bereut nichts. Dann könnt ihr auch in Frieden gehen, so wie ich."
Eine wahre große Dame dieser Familie, ich hoffe eines Tages auch nur halb diese Größe erreicht zu haben und mein Patron dann mir an den altersschwachen Lippen klebt, so wie ich bei ihr.
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Re: Tagebuch von Magrid Al Sharaman

Beitrag  Magrid am Mi 21 Mai 2014, 15:37

21.05 des Jahres 30 nach dem dunklen Portal

Gestern war endlich dieser kleine geldgierige Goblin in meiner Taverne, um die Sache, die mich nun schon seit einigen Wochen in Beschlag genommen hat, zumindest zum Teil zu richten. Jetzt weiß ich auch wieder, was "Du zahlst" mir damit sagen wollte mit dem Kommentar: "Ich verlange Gefahrenzulage, meine Ohren haben geblutet." Ich habe längst vergessen, wie weit ausschweifend und umständlich Gonto zu sprechen gedenkt, ich glaube aber auch, daß dies seine Masche ist, um seinem Gegenüber unbemerkt die besten Konditionen aus den Rippen zu leiern, aber noch habe ich ihn an der Brieftasche. Hochwürden war auch anwesend, er kann sich also nicht rausreden, er hat sich verpflichtet, diese Fall lückenlos mit mir und der Justiz von Quel'Thalas aufzuklären und ich werde mein Geld bekommen, auf die eine oder andere Art und Weise. Seine Mitarbeiterin, diese Nkara oder so ähnlich, die war gestern auch da und wurde von den Blutrittern in Gewahrsam genommen, weil es zuviele Zwischenrufe aus der "zweiten Reihe" gegeben hat und so Gonto und auch die Blutritter ihre Fragen an die Dame aus der Terroristenabteilung der Gontojo.Corp in aller Ruhe richten können. Es dient aber auch über mehrere Ecken der Sicherheit dieser kleinen Nervensäge, nicht etwa vor mir, wenn ich sie tot sehen will, wäre sie es schon, nein, eher vor denen, die nun befürchten, da sie als Händlerin dieser Bombe ermittelt wurde, daß sie auffliegen werden. Ich bin echt mal gespannt, welches irrsinige Individuum dahinter stecken wird, die sich gleich drei mächtige Feinde gemacht hat. Neben dem Reich Quel'Thalas und auch einem recht einflußreichen Waffenproduzenten, ist meine Familie nicht zu vergessen, nebst dem dunklen Exil und auch einer Reihe von Kopfgeldjägern.
Ich habe weitere Experimente mit der Seuche gemacht, die Merades vor einigen Wochen unter die Leute brachte. Es ist mir gelungen die Kulturen zu erhalten, ihre Lebenserwartung von wenigen Tagen auf Wochen zu erhöhen, es ist recht interessant, was er da zusammengeschustert hat, weiß er eigentlich, daß man diese Stämme zu allem weiterentwickeln kann? Glück für uns, ich lasse nun die Abteilungen 6 und 5 damit experimentieren, wir wollen mal sehen, wieviele verschiedene Formen damit erzeugt werden können, von allem erhoffe ich mir entsprechende Gegenmittel, eine parrallele Entwicklung von einem Impfstoff noch bevor Merades ein neues Virus oder eine neue Bakterie liefert. Irgend wie ein faszinierender Gedanke, Merades endlich einen Schritt voraus zu sein, ich werde dies Hochwürden bei den ersten Ergebnissen vortragen, ich bin mir sicher, er wird diese Entwicklung ebenso gutheißen, wie es Merades in die Suppe spuckt.
Wo ich grade bei dieser miesen Anhäfung von Knochenstaub bin: Die Testphase von KAVU-9711-466-V1 ist angelaufen, das Mittel soll, sobald es ausgereift ist, speziell gegen Verräter der der dunklen Fürstin angewendet werden, die in ähnlichem Maße wie Merades nicht nur sie beleidigen, sondern auch die ganze Welt bedrohen. der Wirkstoff ist ein mutiertes Bakterium, welches man auch an verwesenden Kadavern vorfindet und verantwortlich für die Denaturierung von Gewebe ist. Dank den Bemühungen der Abteilung 6 ist dieses Bakterium nunmehr in der Lage nicht nur schneller Gewebe zu zersetzen, es ist ist nun darauf gezüchtet, nur nekrotisches, also totes Gewebe zu zersetzen, dies bedeutet vorallem ein Vorteil dann, wenn unsere Truppen mit den lebenden Truppen der restlichen Horde zu Feld zieht und von diesem Wirkstoff nicht betroffen sein wird.
Das Treffen mit Gonto hat mich auch noch auf eine recht interessante Idee gebracht, vielleicht kann man diesen Wirkstoff mit einer Trägerwaffe der Goblins verbinden und damit die alten Katapulte unserer Armee überflüssig. Bevor ich dies jedoch zur Sprache bringe, muß ich sicher sein, daß dieser Wirkstoff keine Wirkung auf lebende Mitglieder der Horde hat und auch wenn die Stimmen in unseren Reihen nicht grade dafür sind, werde ich es auch auf Ungefährlichkeit testen für die Völker der Allianz, ich will nicht dazu beitragen, daß der grade erst gewonnene Kampf gegen Garrosh und der neue brüchige Frieden zwischen Horde und Allianz nun wieder entbrennt.
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Re: Tagebuch von Magrid Al Sharaman

Beitrag  Magrid am Mo 25 Aug 2014, 21:43

25.08 des Jahres 30 nach dem dunklen Portal

Die Übersicht über die derzeitigen Vorräte des Apothekariums sind abgeschlossen. Soweit ich es überblicken kann, können wir Tonnen an Hilfsgütern liefern, damit die Offensive am Wegkreuz stattfinden kann. Ich habe das OK der dunklen Fürstin, natürlich nicht ohne den einen oder anderen scharfen Unterton, ich kann es verstehen. Von allen Völkern der Horde, haben die Orcs an der derzeitigen Situation am meisten Schuld und auch wenn ich es selbst nicht gerne zugebe, Thrall hat seinen Hauptanteil daran, denn er setzte diesen Bastard von Grom auf den Thron. Ein Irrtum, der uns nun teuer zu stehen kommt. 

Trolle im Immersangwald, ich vermute mal, sie haben die Niederlage des Donnerkönigs grad so überlebt und sie wollen nun es ausnutzen, daß wir alle beschäftigt damit sind Garrosh los zu werden.
Ich sollte mal schauen, was ich machen kann, vielleicht ein paar Hexer des Zirkels ansprechen und zu versuchen, mit diesen zumindest eines der Dörfer auszumachen und zu vernichten. Bei Telerion brauchte es damals zwei Dörfer und die Armani waren ruhig, vielleicht sind sie inzwischen klüger und es reicht ein Dorf diesmal.
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