Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Ascas am So 24 Jan 2016, 21:01

Wir bitten das ganze als OOC - Wissen zu betrachten. Dennoch wollen wir Euch einen kleinen Einblick über sie und alles was im Moment um sie herum geschieht verschaffen.


" Das wird wohl der beste Weg sein, wenn der Fall eintritt.", sagte Erendil mit ruhiger Stimme zu der schattenhaften Gestallt vor ihm und sprach weiter: " Du solltest dir jedoch gut überlegen...", er brach ab. Ein Donner durchzog die Luft. Nichts ungewöhnliches an diesem Ort, doch Erendil sprach nicht weiter. Sein Blick wurde starr.
" Verzeiht, ist alles in Ordnung?", fragte die schattenhafte Gestallt zögerlich.
Erendil sprach nicht, bewegte sich nicht. Er brauchte einen Augenblick, um das, was grade in ihm geschehen war einzuordnen. Dann fuhr sein Blick unweigerlich zu seinem Arm. Er lächelte schief, musste schmunzeln, ehe er sich der Gestallt vor ihm wieder zu wandte: " Es ist alles bestens. Agiere, wie geraten. Aber zu vor, musste du etwas für mich erledigen..."
Die schattenhafte Gestallt horchte auf und beide führten ihr Gespräch im Thron des Donners weiter.

Ascas

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am Mo 25 Jan 2016, 10:47

Nachdem der Schwur gebrochen war....


Verschwommene Bilder, Umrisse von Personen und Umgebungen. Stimmen welche vertraut erklangen und dann doch wieder nicht. Eine Luft, welche Ihr den Atem raubte. So stand Sylea da und blickte sich um. Sie stand vor einem Wesen, welches einfach nur vollkommen war in seiner Art.
"Du wirst eines Tages wissen, wann du angekommen bist. Du wirst es merken, wenn du in Augen blickst, welche dir genau das wiederspiegeln, was du in dir Selbst siehst."
Darauf hin wurde es dunkel. Sie schritt voran und öffnete ein Tor zu etwas Mächtigem. Vor Ihr stand eine Gestalt, welche zu Ihr herabblickte.
"Wie erbämlich Gefühle sind. Sie sind nur ein Zeichen deiner Schwäche, Sylea. Schwäche hat hier nichts verloren. Du bist verloren...solltest du dies zulassen und in irgendeiner Art empfinden.... werde ich dich vernichten, genauso wie ich alles vernichtet habe, dass dir wichtig war. Du gehörts mir.... und nur MIR."
Ein grausames Lächeln ertönte und eine zweite Gestalt näherte sich. Sie grinste Ihr böse ins Gesicht. Sie schloss das Tor und wandte sich dem Raum zu, welcher sich ihr nun öffnete. Eine Art Versammlung. Vermummte Gestalten standen in einem Kreis. Einer sprach und blickte immer wieder zu Ihr. Er schenkte Ihr ein Lächeln, welches sanft und vertraut war. Sie lächelte zurück und in dem Moment verzerrte sich alles und sie stand auf einer Brücke. Diese Brücke war die Verbindung in eine andere Welt. Am Ende der Brücke wartete ein Phönix auf sie. Sie ging zu ihm blickte zu diesem und neigte Ihr Haupt. Sie wollte sprechen doch Ihr Mund öffnete sich nicht. Der Phönix flog vor Ihr als Wegweiser. Dieser führte sie an einem See welcher von Bäumen umzingelt war. Eine freie Stelle bot sich an, um sich etwas auszuruhen. Sie schloss Ihre Augen und spürte die Brise, welche durch Ihr Haar wehte. Plötzlich griff eine Hand nach Ihr. Etwas Fremdes und doch Vertrautes durchströmte Ihren Körper. Umrisse einer Person, welche sehr wichtig ist für sie kamen näher.




"Sylea...."
Ein Knacken und eine verzerrte Stimme konnte sie wahrnehmen. Die Gestalt nahm nun Form an. Sie riss Ihre Augen auf und wollte sich aufsetzen. Irgendwas hinderte sie jedoch dies zu tun.
"Skul....lz?"
Sie griff nach seiner Hand und hielt diese fest. Sie war sehr schwach und sprach sehr leise. Ihre Augen waren weit geöffnet als sie sich umsah. Sie stellte fest, dass es vollbracht war. Skullz Augen rückten näher als er erkannte was los war. Er versuchte Ihr eine Stütze zu sein.
"Guten Morgen....Sylea."
"Es ist so, als wäre ich tot gewesen..... Doch ich habe nur geträumt, wie mir scheint."
"Wieso warst Du so gut wie Tot...? Welchen... Bastard darf ich dafür leiden lassen....?"
"Ich habe den Schwur gelöst. Jenen einen den mein Vater damals ausgesprochen hat. Ich fürchte Du musst mich dafür bestrafen und sonst keinen."
"Ich kann auch deinen Vater bestrafen... seine Seele... lässt sich sicher finden... "
Er legte nun den Kopf schief. Er war beruhigt zu hören, dass Ihr Erschöpfen nur ein Zustand des Wirkens Ihrer Magie war.
"Wieso hast du ihn gelöst?"
"Ich denke das war das Einzigste was ich noch für Erendil tun konnte. Ich habe ihn gelöst, damit er mehr Kraft bekommt und sich nicht mehr einschränken muss, wegen eines möglichen Verrats an mich."
"Ist er immernoch dort... in der anderen Welt..?"
"Veränderung...... "
Sie murmelte vor sich hin. Als sie aber Skullz Frage verstand zeigte Ihr Blick Verwunderung. Sie blickte zu Ihm hoch.
"Du weisst davon?"
"Natürlich... ich war noch... da... bevor sie sich verkauft haben.. und mich mitnahmen.."
"Verkauft?"
"Die Arrakoa... sie haben ihre Seelen an die Brennende Legion verkauft...Zumindest einen Teil."
"Du glaubst dass Erendil sich auch verkauft hat?"
"Ich weiß es nicht... Aber davon ausgehend... das er immer dorthin wollte.. um zu lernen oder was auch immer..."

Sie schüttelte den Kopf.
"Nein, er hat sich nicht verkauft. Ich glaube nicht daran. Es waren ungünstige Umstände denke ich mal. Wie so...oft. Ich weiss nicht was genau mit Ihm passiert ist. Aber er hätte niemlas freiwillig seine Seele verkauft an diejenigen, die er damals verraten hat. Das passt einfach nicht..."

Sie lächelte nun etwas mehr ehe sie wieder begann etwas zu murmeln. Es erklang wieder das selbe Wort von Ihren Lippen.
"Veränderung...."
Skullz teilte Ihr sein Misstrauen gegenüber Erendil mit, bot Ihr aber an diesen zu finden, wenn sie Hilfe benötigte. Er neigte den Kopf schief.
"Veränderung...?"
"Veränderung bedeutet so Vieles Skullz."
"Was bedeutet das..?"


Sylea erzählte Ihm von dem Schatten. Von dem mysteriösen Priester, den sie scheinbar vertraute. Sie verengte dennoch kurz Ihre Augen als sie Ihn an Ihre Ansichten erinnerte. Dann winkte sie ab. Sie war wirklich etwas neben sich.
"Im Moment ist alles nicht so wichtig. Es tut gut, dass du hier bist. Wir haben vergebens versucht dich zu finden. Doch wie so oft hast du mich gefunden."
Skullz nickte sehr langsam.
"Wo warst du aufeinmal?"
"Ich war ein Gefangener... der Legion... "
"So? Wie kam es dazu.. Erzähl mir ein wenig davon."

Er erzählte ihr wie alles begann. Was diese Arrakoa damit zu tun hatten und wie sie Ihn folterten. Es stimmte Sylea wütend, da sie von Anfang an diesen Vogelwesen nicht über den Weg traute.
"Ihre Foltermethoden sind interessant... sie können sogar mir Schmerzen zufügen. Eine zeitlang dachte ich.. ich wäre ein Sterblicher. Sie verzerrten meine Seele...verbrannten sie... wieder und wieder. Es ist etwas anderes wenn man nicht mehr weiss, wer man ist und wer man war."
"Weisst du es denn jetzt noch...hm?"
"Natürlich..."
"Und diese Veränderung?"
"Du meinst meine..?"


Sylea nickte und Skullz hob langsam seinen Kopf. Wieder kamen die rot schimmerden Augen zum Vorschein. Diesmal blickte Sylea in direkt an. Sie nahm Ihre Hand und hob seinen Kopf so an, dass sie ihn besser ansehen konnte. Ihre Berührung war sehr sanft. Eine Weile blickte sie in seine Augen. Dann wanderte Ihr Blick weiter. Seine Gesichtshälfte trug schwarze Male die wie einzelne Flammen wirkten. Sie nahm Ihre Hand wieder weg und schwieg kurz.

"Seltsam.. Mir kommt es vor, als ob deine Augen mir etwas erzählen wollen."
"Erzählen...?"
"Nun sie spiegeln Einiges wieder. Etwas Schlimmes muss von statten gegangen sein. Du hast wohl vergessen, dass ich mir Augen merke. Speziell deine...Skullz. Und diese....sie sind verändert."
"Eine Art... die sie mir wohl durch die Prozedur beibrachten... ja... Meine Stimmung.. hat die Tedenz zum Chaos..."
"Du bist so wie sie geworden...."
"Mehr oder weniger.... würde ich das wohl sagen, ja... Nur das meine Ziele... andere sind.."

"Sag warum bist du hierhergekommen?"
"Ich bin direkt hierher... nachdem ich frei war... und dabei spürte ich eine mir bekannte Seele.."
"Warum ausgerechnet hier her? Ich meine Tirisfal ist gross... Dieser Ort... hat er denn eine Bedeutung für dich?"
"Ich glaube.. mich verbindet hier einiges mehr, als du dir vorstellen kannst... Nicht direkt diese Stelle.. aber verschiedene hier in diesem Wald.. in den Friedhöfen... Aber sag.. woher kommt das Misstrauen..?"
"Du hast dich verändert Skullz. Ich konnte dich spüren.....und dann doch wieder....nicht. Weisst du was ich meine?"
"Ich glaube, dein Wort passt... sehr gut... Veränderung..."
"Das tut es in der Tat."
"Es wird schon einen Weg geben.. wie wir.. zusammen finden... meinst Du nicht..?"
"Das kommt darauf an wie deine Erwartungen aussehen."
"Ich denke.. das finden wir mit der Zeit heraus.."
"Du bist der Einzige den ich noch habe....Nutze es richtig. Enttäusche mich nicht. Dann wird es einen Weg geben denke ich."
"Wir werden sehen was passiert."


Er hob einen Mundwinkel an und knackte mit seinem Nacken. Er schlug Ihr vor sich erstmals etwas auszuruhen und sich zu erholen von dem Ritual, was Ihre Kraftressourcen sehr in Anspruch genommen hatte. Er bot Ihr seine Hand an und sie zog sich hoch. Sie gingen zusammen fort zusammen.....nach Brill.


Zuletzt von Sylea am So 06 März 2016, 22:29 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am So 31 Jan 2016, 21:40

Ralerias Besuch in Tirisfal:


Überraschend erhielt Sylea Nachricht von Raleria. Die Nichte von Erendil wollte sie treffen und Sylea ahnte bereits schon warum. Sie war neugierig was Raleria Ihr mitzuteilen hatte und vor allem ob sich das bestätigte was Sylea fühlte. Ein paar Tage später war es dann soweit. Sylea machte sich auf zu dem Treffpunkt in Tirisfal. Sie war bereits schon etwas früher dort um etwas in sich zu gehen. Sylea trug eine schwarze Robe welche sehr elegant erschien. Ihre Arme hielt sie bedeckt mit schwarzen Seidenhandschuhen, welche sie bis über die Ellenbogen hochgezogen hatte. Ihr Haar war wie immer offen und fiel der Elfe weit über den Rücken. Die Haarspange schmückte Ihr Haupt und eine einzelne Locke hang heraus. Sylea lächelte und drehte sich um als sie Ralerias Räuspern vernahm. Ein zögerliches Lächeln von Raleria kam Sylea entgegen. Sylea musterte sie abschätzend und bemühte sich sehr freundlich zu klingen. Schliesslich wollte sie, dass sie so schnell wie möglich hinter Ralerias Absichten kam.

"Raleria... Schön dass du den Weg hierher gefunden hast."
"Sylea, schön dass es Euch gut geht. Ihr wart nicht leicht zu finden. Ihr seid alleine?"
"Siehst du noch wen hier ausser mir?"

Raleria schüttelte dann Ihren Kopf.
"Was kann ich denn für dich tun. Dein Brief schien mir sehr dringlich."
"Ich suche Erendil. Ich habe Euch damals in Silbermond aus den Augen verloren. Ich meine als er starb."
"Ja das mit deinem Onkel war wohl etwas dramatisch damals."
"Ich denke, er kann nur Drama. Aber was ist danach geschehen?"
"Was meinst du genau mit Danach? Gibt des denn ein "Danach" wenn man tot ist?"

Ihre Stimme erklang sanft. Es war nichts Neues für sie diese Rolle zu spielen. Interessiert blickte sie zu Raleria.
"Bei Ihm sicherlich. Er hatte schon immer Pläne für den Fall der Fälle."
"So? Klär mich auf. Denn ich würde auch gerne wissen ob an deiner Theorie etwas dran ist."
"Die grundliegende Idee war die der Seelensplitter, welche er seiner Seele entnommen hatte. Dadurch konnte er jederzeit sehr einfach wiederbelebt werden."
"Doch diesen hattest du, Raleria. Nicht wahr?"
"So ist es."
"Dann müsstest du doch erkennen können."
"Ich weiss, dass er nicht tot ist, wenn Ihr das meint. Doch das sagt mir nichts darüber, was nach seiner dramatischen "Flucht" geschehen ist."
"Warum willst du das wissen. Du hast dich doch sonst auch nicht so für Erendils Absichten interessiert. Zumindest hatte ich deinen letzten Auftritt so in Erinnerung."
"Ist das so?"


Raleria verlagerte immer wieder das Gewicht von einem Bein zum anderen. Sylea erkannte schnell dass sie etwas unsicher wirkte.
Sie versuchte Raleria nicht all zu sehr einzuschüchtern und sprach vorsichtig zu dieser weiter.

"Es machte so den Anschein ja. Du schienst nicht wirklich interessiert zu sein damals...Ihn aus den Fängen vom Widerstand zu befreien. Es kann sein, dass ich Euch Dämmerfluchts in gewisser Weise nicht verstanden habe....damals. Eure wahren Absichten, Eure...Gefühle. Wenn dem so ist, dann verzeih mir bitte meine Anschuldigung."
Dabei blieb Syleas Gesichtsausdruck neutral. Sie musterte Raleria erneut und versuchte mehr rauszuhören. Raleria blickte sie dann an.
"Es gibt nichts zu verzeihen. Ich habe damals Erendils Willen respektiert. Außerdem wollte ich nicht mit dem Seelensplitter vor dem Widerstand rumlaufen. Wir Dämmerfluchts sind aber wirklich komisch, da habt Ihr schon recht. Dennoch, als Wächterin des Seelensplitters ist es von Vorteil zu wissen, in was für einer Situation er steckt. Meint Ihr nicht?"
"Oh...Wächterin.... Interssant."

Lächelnd und in sich zufrieden blickte Sylea ihr nun eingehend in die Augen.
"Ich kann dir leider nicht helfen, Raleria. So gern ich es auch würde. Ich weiss selber nicht, was mit Ihm ist.... Wo er steckt....ob er am Leben ist, oder....nicht."
"Nicht?"

Raleria wirkte etwas überrascht. Sylea hingegen schüttelte sachte Ihren Kopf und sprach leiser weiter.
"Nein..Ich fürchte...nicht."
"Wann...wann ist euer Kontakt abgebrochen?"
"Es ist schon eine ganze Weile her..... Wir waren gefangen in einer anderen...Welt. "

Ihre Mundwinkel waren leicht angespannt beim Sprechen und sie griff sich kurz an Ihren Kopf. Raleria hörte gefesselt zu. Sylea nutzte dies um weiter zu sprechen. Ihre Stimme blieb ruhig und sie wirkte wirklich vertrauenswürdig.
"Ich kann dir nicht sagen wie lange das her ist......Monate...Jahre? Ich weiss es nicht mehr."
"Was ist auf dieser anderen Welt passiert?"
"Ich weiss es nicht, Raleria. Ich fürchte Erendil war wie so oft zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort. So leid es mir tut.... Ich musste Ihm seinem Schicksal überlassen. Ich konnte nichts tun."
"Wer könnte in der Lage sein ihn zu überrumpeln?"
"Oh da gibts wohl Einige. Überleg mal.... Du scheinst ihn ja doch besser zu kennen als ich. Du bist ja schliesslich....von selbem Blut."
"Aber ich war nicht da und Ihr sprecht um die Sache drum herum!"




Raleria atmete tief durch.
"Verzeiht...Es ist nur..ich bin enttäuscht. Wohl am meisten von mir selbst."
"Ich spreche nicht drum herum Raleria. Was erwartest du von mir. Dass ich sage.... "Ja Erendil lebt, und ihm geht es gut.... Ich weiss nur, dass er nicht auffindbar ist. Nicht hier...und nicht dort."
"Wo..ist dieses Dort?"
"Eine Welt, wo du nicht hinsolltest."
"Ich sage ja nicht, dass ich dort hinreise. Ich möchte nur einen Namen."

Sylea ging nun noch mehr auf diese ein. Ein Gefühl in Ihr machte sich breit und sie musste einfach noch mehr herausfinden.
"Du hast mir immer noch nicht gesagt, warum du von dir selbst enttäuscht bist."
"Ich habe mir geschworen, an seiner Seite zu bleiben. Ihn im Auge zu behalten. Ich habe wohl versagt."
"Das kannst du immer noch, Raleria. Kennst du dich mit Seelensplittern aus? Was weisst du darüber?"
"Nur das Nötigste. Sie sind wie Puzzleteile des Geistes, wobei man kaum kontorllieren kann, welches Teil man aus dem Puzzle entfernt. Sie verfügen über eine Verbindung zur Hauptseele. Es gibt aber keinen Zauber, welcher diese Verbindung nutzen kann. Sollte der Körper sterben, dann zieht es die Seele zum nächsten Splitter, wenn er nicht zu weit entfernt ist."
"Das ist richtig. Der Splitter verdunkelt sich dann.... Doch vielleicht kann man diesen Splitter und noch ein paar andere Sachen nutzen um irgendwie einen Hinweis zu bekommen."
"Ach ja?"

Raleria spannte sich wieder etwas an.
"Nun... vielleicht gibt es auch noch eine andere Möglichkeit."
Sylea begann nun zu Lächeln. Dieses Lächeln liess Ihre Augen voller Hoffnung erstrahlen. Raleria zuckte leicht mit Ihren Ohren. Ihr Blick war sehr abwartend.
"Doch zuerst muss ich nachdenken..... Über...Dich und deine Absichten."
"Dann lasst Ihr mich hier stehen ohne Irgendwas? Sagt mir doch wenigstens, wo er verschwunden ist. Irgendwas."
"Das sagte ich dir bereits schon. Es war in einer anderen Welt. Eine Welt, die für Kinder wie dich nicht zugänglich sein sollte. Und wenn du etwas planst oder weisst kannst du das gerne mit mir besprechen. Auch ich bin eine Wächterin. Der Unterschied zwischen dir und mir liegt darin, dass ich nicht nur versuche ein Leben zu schützen.... sondern eben auch mehrere. Auch wenn du es nicht hören willst. Ich habe ebenfalls wen versprochen auf dich zu schauen, sollte es mal zum Fall der Fälle kommen. Dies ist nun....eingetreten."
.... fügte sie schlicht hinzu.
"Wem habt Ihr geschworen auf mich aufzupassen?"
"Deinem Vater, Raleria."
Sylea hielt Ihren Kopf schief und ging etwas näher auf Raleria zu. Deren Gesicht verdüsterte sich schlagartig. Für Sylea war es interessant zu sehen was dies bei Raleria bewirkte.
"Ihr habt mit meinem Vater gesprochen?"
"Auch das ist schon eine lange Zeit her. Aber ja.... Das habe ich."
"Tut Euch selber einen Gefallen und ignoriert ihn."
"So? Ein Vater macht sich doch immer Sorgen um sein Fleisch und Blut nicht wahr?"
"Ihr wisst nicht, was für eine Art von Elf er ist. "
"Das weiss ich in der Tat nicht. Ich kenne ihn auch nicht wirklich."
"Und wieso haltet ihr dann an diesem Versprechen fest?"
"Weil du vielleicht ein Stück Hoffnung bist."


Wieder verzog sie dann Ihren Mundwinkel etwas. Raleria musterte sie einen Augenblick und begann dann zu lächeln.
"Beantwortet Ihr mir noch eine Frage?"
"Nur zu.. Mal sehen ob ich sie beantworten kann."
"Wart Ihr mit meinem Onkel noch...nun ja...zusammen, als er verschwand?"
"Zusammen?"

Sylea wirkte leicht überrascht.
"Du meinst ob er bei mir war?"
"Ja...so in der Art."
"Wüsste ich sonst von seinem Verschwinden?"
"Stimmt...natürlich. Da fällt mir ein, ich habe da noch etwas für Euch."
"Achja?"
"Es ist nicht mehr Winterhauch...aber Ihr habt dies hier verdient. Ihr müsst mir nur eines versprechen."
"Ich muss dir was versprechen? Mal sehen was sich machen lässt."
"Ihr dürft erst die Karte lesen, wenn ich weg bin und dann das Päckchen öffnen. Es wäre mir sonst...unangnehm."
"Nun gut. Das denke ich wird sich einrichten lassen."


Raleria überreichte dann Sylea die Karte und das Päckchen. Diese stellte das Päckchen auf dem Boden, etwas weiter weg von sich, ab und hielt die Karte in der Hand.
"Ich danke Euch für Eure Zeit, Sylea."
"Wie bereits schon erwähnt. Mach nichts Unüberlegtes. Vielleicht gibt es eine Möglichkeit Erendil zu finden."
"Ja, ich denke Ihr habt Recht. Ich glaube Ihr seid die Hoffnung zur Möglichkeit. Ich vertraue Euch da voll und ganz. Ich muss dann auch los."
"Eine Sache noch... Raleria."
"Natürlich."
"Wegen deinem Vater. Du sagtest ich weiss nicht was für eine Art von Elf er ist.... Gibt es denn soviele verschiedene Arten von uns?"
"Mindestens drei."
"Natürlich. Dann pass auf dich ..auf"


In strammen Schritten schritt Raleria dann davon. Sylea nahm die Karte und begann zu lesen. Langsam ballte sie eine Faust und zerknäulte die Karte in Ihrer Hand. Ein leises Ticken, welches immer schneller wurde lies Sylea schnell agieren. Sie blinzelte sich sofort von Ort und Stelle. Ein lauter Knall liess den Platz in Rauch aufgehen. Sylea schritt davon. Ihre Schritte wurden immer schneller. Ihr Weg führte sie nach Brill. Sie würde weitere Schritte gegen Raleria unternehmen wollen bevor sie einem weiteren Treffen in Unterstadt nachging.



Zuletzt von Sylea am Mo 01 Feb 2016, 00:00 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am So 31 Jan 2016, 21:44

Gedanken zu dem gescheiterten Attentat von Raleria:


"Wie ich es von Anfang an wusste. Diese junge Dämmerflucht, sie war immer schon anders gewesen und mein Misstrauen Ihr gegenüber war berechtigt. Nun kenne ich Ihre wahren Absichten und weiss dass sie den letzten Seelensplitter hat. Ich bin mir aber sicher, dass Erendil mit Sicherheit nicht sein Leben in die Hände seiner Nichte übergab. Es muss noch andere Splitter geben. Dies werde ich herausfinden. Es gibt nur einen der mir diese Fragen beantworten kann. Ich werde diesen aufsuchen und gleichzeitig werde ich diesen warnen. Warnen vor seiner eigenen Tochter. Ich gehe davon aus, dass Raleria der Meinung ist, dass ich diesen Kinderstreich nicht überlebt habe. Ein Vorteil für mich. Wie töricht man doch sein kann, wenn man von Etwas besessen ist. Ich werde Ascas darüber informieren, wozu seine Tochter fähig ist. Gegebenfalls werde ich Ihm Informationen zukommen lassen, welche Ralerias Handeln nur bestätigen. Ich werde alles veranlassen um mich so schnell wie möglich mit Ihm treffen zu können. Ich hoffe dieser findet erneut ein offenes Ohr. Doch da es schliesslich um seine Tochter geht, denke ich nicht, dass er keine Zeit für mich hat. Zudem wünsche ich mir, dass er mir vielleicht noch ein paar andere Sachen beantworten kann. Es wäre von Vorteil....wenn........"

Sie schnappte das Buch zu und legte die Tinte beiseite.

"Ja Skullz....Was kann ich für dich tun?"
"Wir müssen los....Sylea."
"Natürlich.... Ich bin soweit."


Sie lächelte und erhob sich dann. Die beiden verschwanden dann aus dem Raum und verliessen das Gasthaus.

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am So 07 Feb 2016, 21:09

"Es war getan. Ich habe Ascas die wahren Absichten von Raleria erzählt. Ich bereue nichts davon, weil ich weiss dass das richtig ist was geschehen wird. Auf der anderen Seite versteh ich nicht, warum ich plötzlich so weich geworden bin. Ich sollte Raleria ihren eigenen Schicksal überlassen, denn sie hat dieses selbst gewählt. Und doch mache ich mir ernsthaft Gedanken um sie. Liegt das daran, dass sie eine Dämmerflucht ist? Wie ich mit Ascas gesprochen habe, fühlte ich zum ersten mal wieder etwas wärmendens in mir. Diese Ähnlichkeit ist nach wie vor verblüffend für mich. Das war der Grund, ja.. da bin ich mir sicher. Es ist wie ein Fluch, dem man nicht entgehen kann. Ich wollte meinen eigenen Weg wählen, und das Schicksal entscheiden lassen. Und was mach ich... Ich mache mir Sorgen um dieses junge Ding. Ascas hat mir versprochen seine Kontakte spielen zu lassen. Ich hoffe er kann damit etwas erreichen. Auch wenn es mir mittlerweile nicht so viel ausmacht meinen Weg alleine zu gehen vergeht kein Tag, wo ich mir nicht wünsche, dass alles anders ist. Es war richtig den Schwur zu lösen, denn so kann ich frei über ihn sprechen. Und doch... Das Band ist stärker als alles Andere. Es holt mich alles ein... Ich will zu Ihm, so schnell ich kann. Was ist nur los mit mir? Es wird Zeit für diese Reinigung, denn ich steh mir nur selbst im Wege."

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am Fr 11 März 2016, 09:41

Beginn eines neuen Weges...

Sylea kam nach einer mehrtägigen Reise Ihren Ziel immer näher. Sie war angekommen in den Pestländern und hielt Ausschau nach der Ihr beschriebenen Person.
Sie näherte sich einem Friedhof und ging mit leisen Schritten weiter. Immer wieder umschauend endeckte sie dann eine Gestalt vor Ihr.
Sie näherte sich und wusste dass sie nun angekommen war.

"Entschuldigung ich will nicht die friedhofliche Stille stören, doch ich wurder hierher geschickt."
"Warum sollte man Euch hier raus schicken?"
"Um Euch zu finden."


Sie sprach zuerst etwas leiser doch der Verlassene gab Ihr zum Verstehen dass sein Gehör nicht mehr das selbe war wie zu seiner Jugend. Deshalb blickte sie diesen an und sprach dann lauter zu diesem ,nochmal den selben Satz.

"Also wie kann ein alter Mann zu Diensten sein... wie war nochmal Eurer Name?"
"Mein Name ist Sylea Tenathil. Ich wurde zu Euch geschickt wegen einer Reinigung....meiner Reinigung. Ich trat den Weg zu Fuss an, so wie Ihr es wünschtet... Zumindest hat mir das dieser Priester gesagt."
"Ah, Ihr wurdet also von Garatas geschickt. Das ist gut. Dann werden wir sehen, ob Ihr die Ansichten des Schattens versteht."
"Ich teile sicher andere Ansichten des Schattens wie Ihr."
"Woher wollt Ihr das wissen?"
"Das sagt mir so mein Gefühl... Doch bin ich durchaus bereit für..Veränderung."
"Na dann, erzählt mir von Euren Ansichten."
"Das ist ein Thema, welches sich in die Länge ziehen wird."
"Ich bin untot, ich habe also Zeit."




Lächelnd sitzte sich Sylea dann ohne zu zögern zu Ihm auf den Boden und erzählte Ihre Ansichten bezüglich des Schattens. Assabad hörte Ihr sehr aufmerksam zu. All die Fragen die er Ihr stellte beantwortete sie sehr ehrlich, denn sie sah keinen Grund, diesen etwas vorzumachen. Es war dennoch eigenartig für sie, einen Ihr Fremden so viel über Ihre Ansichten und Ihren Glauben zu erzählen. Doch etwas in Ihr sagte, dass es richtig wäre dies zu tun. Assabad bot Ihr an sie etwas mehr in eine Richtung zu lenken, welche seiner Meinung nach zu Ihr passen würde. Sie musste lernen Erkenntnis zu haben. Dies ging natürlich nicht an einem Tag und deshalb ging sie wieder zurück nach Unterstadt. Sie deckte sich mit Proviant ein, so wie Assabad dies wünschte. Schon sehr bald würde sie neue Erkenntnis finden, da war sie sich sicher. Doch zuerst mussten sie diese Reise antreten.

In Sylea kam vieles hoch für einen Moment. Die letzte lange Reise die sie angetreten hatte, verbrachte sie mit der Person, welche Alles für sie war. Auf der anderen Seite, gab es natürlich für alles einen Grund. Dies wusste Sylea auch. Sie interpretierte dies so, dass sie lernen müsse das Leben und den Schatten von einer anderen Seite kennenzulernen. Den Schatten nicht als Macht anzusehen, sondern als Hilfe und Stütze. Diese Reise würde eine neue Seite in Ihr wecken, und sie erneut ermutigen zu kämpfen. Für was genau war noch unklar. Es würde vielleicht ein einziger Kampf gegen sie allein und ihrer inneren Einstellung werden. Nur so konnte Sylea erkennen und neu vertrauen.  Der Preis dafür...Erlösung, Erkenntnis und Veränderung.

Sie schloss dann Ihre Augen und konzentrierte sich. Ein Lächeln zierte Ihre Lippen und für einen Moment konnte sie spüren, wie nahe sie sich noch waren. Sie wünschte sich sehr dass sich alles zum Guten wendete und für einen Moment glaubte sie auch zu wissen wo er war. Noch immer lächelnd und mit geschlossenen Augen sagte sie zu sich.
"Ich bin dir immer nah, ganz egal wo du auch bist."
Sie öffnete die Augen und brach erneut auf in die Pestländer. Diesmal folgte sie einem Gefühl, was nicht Ihrer Natur entsprach.....Veränderung.

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am Sa 26 März 2016, 20:33

Reise nach Orgrimmar

Der erste Tag mit Assabad war für Sylea sehr interessant gewesen, auch wenn diese Reise ausgerechnet in eine Hauptstadt der Horde führte.
Sie war nicht wirklich angetan und als sie dann noch überall diese Orcs sah war ihr klar, dass es richtig für sie war, wie sie bisher lebte.

Sylea hatte sich etwas ausserhalb von der Stadt einen ruhigeren Ort gesucht. Jener Ort, wo sie etwas nachdenken konnte und um das Erlebte verarbeiten zu können.
Sie dachte an Assabads Beispiel mit dieser Nuss. Amüsierend und doch ernst begann sie darüber nachzudenken. Ob Assabad wusste, mit wem sie bisher Ihr Leben geteilt hatte?
Je mehr sie über alles nachdachte wusste sie, dass sie stets richtig gehandelt hatte. Niemals urteilte sie voreilig und zu schnell über jemanden. Sie sah in vielen Dingen das, wozu sie fähig waren, jenes was diese ausmachte und  vor allem keine Vorurteile. Vorurteile wie es soviele gab. Nur wenige beschäftigten sich mit den wahren Seiten des Dasseins und dessen Hintergrund. Sylea liess sich niemals von diesen negativen Dingen abschrecken und  Assabad bestätigte dies indem er von Oberflächlichkeit sprach.

"Es wird keiner böse geboren und das ist es was für viele schwer zu verstehen ist."

Lächelnd lehnte Sylea sich zurück und betrachtete die Landschaft. Diese unendliche Weite des Meeres übermittelte Ihr ein wunderschönes Gefühl. Sie liebte diesen Ausblick, welcher jenen glich, welcher sich als Freiheit definieren lies. Sie schloss Ihre Augen und in Gedanken war sie frei. Als sie Ihre Augen wieder aufschlug, sah Sylea den Hauch eines Lichtscheins, welcher übers Meer glitt. Dies war eine Seltenheit geworden. Sie zuckte kurz mit Ihren Ohren. Ein tiefer Tag, ein Findetag. Sie lächelte, und Aufregung perlte in Ihrer Brust.

"Ein König braucht seine Königin."

So wird es wohl sein, auch wenn diese Reise noch lange dauern würde.

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am Mo 28 März 2016, 17:04

Tiefenheim und die Kraft der Elemente:

Die Kraft der Elemente und diese wundervolle Reise nach Tiefenheim hatten in Sylea Einiges ausgelöst. Assabad war nicht nur ein guter Lehrer sondern auch ein Meister der Philosophie.
Seine Ansicht über diese Kraft, welche er in deren Ursprung ansah, glich jener Ansicht, die Sylea schon damals in Erfahrung bringen konnte.
Sie hatte nur nicht grossartig darüber nachgedacht damals. Die Elemente in Ihren Ursprung konnten so vieles sein. Beschützer, Macht, Kraft, Glauben oder eben Veränderung.
Letzteres stimmte Sylea glücklich. Sie wollte versuchen diese Art der Kraft nutzen zu können, auch wenn dies nicht einfach werden würde. Doch alles zu seiner Zeit.
Sylea nickte, denn sie wusste dass Assabad Ihr zur Seite stehen würde. Für einen Moment glaubte sie sogar, er wäre ein wenig stolz auf sie gewesen. Eine neue Erfahrung, denn sie kannte dies ja nicht. Verwunderlich war auch, dass dieser fremde Mann ohne jeden Zweifel Ihr vollstes Vertrauen hatte. Sie fühlte sich wohl in seiner Nähe und fürs Erste gut aufgehoben.

Es gab trotzdem noch etwas, was die Elfe beschäftigte. Ascas. Er hatte noch immer nichts von sich hören lassen. Daher beschloss sie erneut Raben auszusenden um Ihm eine Nachricht zu übermitteln. Ascas sollte wissen, dass sie Ihm loyal gegenüber stand. Sie blickte den Raben nach und schickte diesen ein Lächeln mit auf dessen Wege.

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am Mo 04 Apr 2016, 19:20

Sylea brauchte etwas Zeit um den letzen Tag mit Assabad zu verarbeiten. Die Reise zum Leben und dessen wirklichen Ursprung, verbunden mit der Tatsache, dass alles gezielt so geschaffen wurde, brachte sie ein wenig aus Ihren Konzept und Ihrer inneren Einstellung. Sie begann langsam zu begreifen und dieses "WARUM" bekam schattenhafte Züge und Formen. Sie wusste nun, dass sie dazu geschaffen wurde um etwas zu formen und zu lenken. Doch dies lies Sylea in tiefe Gedanken schweifen.

"Was hatte das alles mit mir zu tun? Was genau soll meine Aufgabe und
 meinen neuen Weg bestimmen?"

Sylea schaute seit langem wieder intensiv zum Himmel hoch und betrachtete diesen eingehend. Es war ein klarer Ausblick und doch schien etwas in der Luft zu liegen. Ihr Blick lies sich dann auf ihren Arm nieder. Sie betrachtete diesen nun sehr lange. Immer wieder dieselben Erinnerungen plagten sie. Sie hielt jedoch an diesen fest, da diese ihr im Gegenzug Kraft schenkten.

"Warum hatte der Schatten ausgerechnet mich ausgewählt?"

So langsam aber konnte sie sich denken warum. Immer noch auf Ihren Arm schauend nahm sie einen Ihrer zierlichen Finger, und glitt sanft über Ihre Adern. Jede einzelne fuhr sie fast schon streichelnd nach. Ein wehmütiges Lächeln war auf ihren Lippen zu erkennen, als sie merkte, wie das Blut Ihre Adern etwas erwärmte. Wenn sie wirklich miteinander so tief verbunden waren, dann sollte auch Erendil etwas spüren können. Dieses Ungewisse war nicht gut für sie. Es stimmte sie schwächlich, doch die Hoffnung und das Wissen dieser bedingungslosen Verbindung machten sie stark. Es war mehr, als sie sich im Moment wünschen konnte.

Ein seltsames Geräusch riss sie dann aber aus Ihrer Gedankenwelt. Ein abgeschlagener Kopf eines Falkenschreiters, dessen Schnabel eine Nachricht schmückte, prallte zu Boden auf.

"Keine Tricks mehr, das Mädchen wächst normal auf und wird auch normal lernen!"

In Sylea stieg ein Gefühl empor, welches sie nun auch zu verstehen begann. Sie wusste genau von wem diese Warnung kam und musste zugleich etwas Schmunzeln. Auch wenn sie es nicht war, welche das Amulett der Kleinen zu dem machte, wozu es fähig war, wusste Sylea aber von dessen Auswirkungen. Dass nun dieser Zeitpunkt schon da war, überraschte sie etwas, jedoch lies dies Ihren Ausdruck mit Stolz erfüllen. Nirelle war soweit. Sie konnte Grossartiges leisten, wenn man sie nur machen lies. Magrid hatte also das gemacht, was sich Sylea damals von ihr erwartet hatte. Sie lehrte sie und öffnete für sie die Tür zum Leben. Doch das Wichtigste war, sie beschützte sie. Nun konnte Sylea endlich diese Verantwortung abgeben. Kurzum entschied sie sich Magrid eine Botschaft zukommen zu lassen und dieser mitzuteilen, wie dieses Amulett zu entzaubern wäre. Dabei schickte sie ein Pergament mit, welches jene Formel beinhaltete.

"Magrid, bitte verbrennt diese Formel nachdem Ihr sie ausgesprochen habt und der Zauber gewirkt wurde. Es ist das Letzte was ich für Nirelle tun kann, ehe sie Ihre Prüfung antritt. Sie soll genau so leben dürfen, wie sie sich es erwünscht und erträumt. Es ist wichtig, dass Ihr den Anweisungen genau folgt. Ansonsten könnte es sehr gefährlich werden für die Kleine. Mein Vater zwang mich damals dazu, dieses Nirelle auzuhändigen. Ich will mir nicht ausmalen, was passieren wird, wenn dieses Pergament nicht zerstört wird. Bitte verzeiht mir."

Seufzend schickte Sylea sofort einen Raben aus um Magrid diese Botschaft zu bringen. Sylea machte sich dann fertig um mit Assabad das nächste Ziel zu bestreiten. Sie musste sich innerlich auf das Bevorstehende vorbereiten, da sie mehr im Schatten spielte als im Licht. Sylea trat diesem Treffen unsicher und doch neugierig entgegen. Würde das Licht von nun an in Ihrem Leben eine wesentliche Rolle spielen?

"Ich bin da, so wie Ihr wünschtet, Assabad."

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am Di 26 Apr 2016, 12:41

Sylea war froh, dass sie diese Theoriestunde über das Licht gut hinter sich gebracht hatte und versuchte, dieses neue Wissen für sich zu sortieren. Sie stand dem Licht und seinen Anhängern nicht mehr so wie vorher gegenüber. Etwas änderte Ihre Meinung bezüglich diesem schlagartig. Assabad hatte wie so oft recht mit seiner Theorie, welche sie nun auch verstand. Das Licht steht gegen jede Veränderung und ist die einzige Kraft, welche sie nie benötigen würde, wenn sie etwas verändern möchte. Sylea lächelte vor sich hin und musste dann sogar etwas schmunzeln.
Sie erinnerte sich an Assabads Beispielen, welche Ihr sehr halfen, alles besser zu verstehen und von einem anderen Blickwinkel aus zu betrachten. Sie war sich aber immer noch nicht sicher, warum der Schatten sie auserwählt hatte. Einige Tage später reisten sie ins Schattenhochland. Assabad wollte Ihr den Schatten näher bringen und fragte sie natürlich auch wie bei jeder Reise, was sie über diese Kraft wisse. Sylea erklärte dies mit einfachen und schlichten Worten abermals.

" Schatten ist das Gegenteil von Licht und doch irgendwie ähnlich. "
" In der Tat, klingt sehr einfach. Ist aber wohl die zutreffenste Beschreibung. Das Licht kann nur erhalten was existiert, so wie es existiert. Das heisst die Schatten....."
" Die Schatten....sie verändern was existiert."
fügte Sylea leise an.
" Das ist absolut richtig."

Assabad sprach dann noch weiter und wollte dass Sylea begriff, dass die Schatten im Ursprung verschlingen um zu verändern, was sie allerdings schon lange tat. Er nickte wie immer zufrieden und sie stellte noch die eine Frage, welche sie die ganze Reise immer wieder beschäftigte.

"Warum wurde ich auserwählt, wem habe ich dies...zu verdanken?"
"Der Schatten sprach Euren Namen. Zu verdanken aber habt Ihr es Euch selbst."

Kopfschüttelnd bohrte sie weiter nach.
"Seit wann kann der Schatten sprechen, Assabad. Bitte versteht mich nicht falsch. Ich will es nur verstehen. Eure Ansichten...Euren Glauben."
"Ihr sagt es, Glauben. Doch Ihr seid fast am Ende Eurer Reise angekommen. Wenn alles gut geht, werdet Ihr den Schatten selber fragen können."
"Und dieser spricht zu mir? Das ist alles so unrealistisch für mich."
"Das kann ich gut verstehen."
"Könnt Ihr mir das alles nicht verständlicher näherbringen?"
"Leider nein. Ich kann Euch nur sagen, dass es in dieser Welt immer wieder Dinge gibt, die wir nicht für möglich gehalten hätten. Dinge die Ihr selber auch schon erlebt habt. Manchmal muss man sich auf etwas scheinbar absolut Absurdes einlassen. Denn es kann alles verändern."

"Dann muss ich mich wohl oder übel
 auf alles einlassen. Schon allein deswegen, damit ich mit diesen Schatten ein ernstes Wort sprechen kann."



Nachdenklich und mit einer gewissen Vorahnung, welche sie aber nicht aussprach schwieg sie dann. Sie bändigte Ihre Gedanken um einen klaren Geist zu haben. Schliesslich musste sie alles verstehen. Ein Fehler Ihres Geistes und Ihrer Gedanken könnte Fatales bei dieser Prüfung anrichten. Sie dachte auch an Ash dem Phönix, welcher immer noch mit Ihr im Einklang arbeitete.

"Ich würde gerne den Schleier lüften. Euch alles sagen was ich weiss. Doch so läuft es nun mal nicht. Es würde nichts bringen...nichts ändern."


Sylea musste noch einmal mit Assabad in die Ferne ziehen bevor sie zurück zu Garatas nach Unterstadt reisen konnte um endlich diese Prüfung abzulegen. Sie bereitete sich speziell auf diesen Abschlusstag vor. Sylea wusste, dass diese Prüfung nicht leicht werden würde. Assabad führte sie nach Pandaria um Ihr nochmal alles näher zu bringen. Die letzte Kraft was sie besprachen überraschte Sylea allerdings. Damit hatte sie nie im Leben gerechnet. Ausgerechnet ein Verlassener teilte in dieser Hinsicht genau Ihre Einstellung.

"Ich habe mit Euch eine Reise gemacht, damit Ihr seht und versteht, wie die Kräfte dieser Welt zusammenwirken. Damit Ihr versteht wie alles funktioniert. Doch dabei haben wir immer nur über weltliche Kräfte gesprochen. Die stärkste Kraft allerdings, haben wir nie angesprochen...Die Seele."
"Ihr behauptet ernsthaft, dass dies die stärkste Kraft ist? Ich muss zugeben, ich bin etwas überrascht darüber. Überrascht, dass dies noch wer teilt ausser mir."
"Wenn die ganze Welt sich für Euch von heut auf morgen verändert, dann müsst Ihr Euch auch erstmal zurechtfinden."
"Doch wenn Ihr an Euch selbst...und an Eure Magie glaubt, dann kann Euch nichts so schnell brechen."

Sie lächelte und deutete dabei auf ihr Herz. Sylea war immer der Ansicht, dass dies den stärksten Teil ihrer Magie ausmachte und so nickte sie zufrieden gen Assabad.
"Exakt. Und genau das ist es, was ich Euch als letztes mit auf dem Weg geben will. Wenn Ihr wirklich etwas verändern wollt in dieser Welt, dann ist es fast egal welche Kraft Ihr verwendet. Ihr müsst im Geist klar sein, und auf Euer Innerstes vertrauen. Denn dort finden die wirklich bedeutsamen Veränderungen statt. Das ist wirklich schwierig und ich kenne bisher nur eine Person, welche diese Weisheit bis ins Detail scheinbar verstanden hat und anwenden kann."
"Ich werde dies nicht vergessen. Niemals. Doch es ist nicht immer leicht."
"Gebt nicht auf Sylea. Es ist Eure Bestimmung durchzuhalten, denn Ihr trägt die Wahrheit in Euch."


Somit war es getan. Die Reise war vollendet und Sylea konnte nach Unterstadt zurückkehren. Sie erholte sich noch ein paar Tage bevor sie erneut zu Garatas ging. Diesmal aber nicht um zu Hinterfragen, sondern um zu Sehen und zu Erkennen.

Der Schatten naht.

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am So 08 Mai 2016, 01:31

Sylea machte sich direkt nach der Prüfung auf den Weg diesen Schatten zu finden. Dank Ihrer Portale, war sie sehr schnell in Pandaria angekommen und musste lediglich nur einen Flug nehmen um dann zur Insel des Donners zu gelangen. Dort angekommen, beschloss sie noch nicht nach dem Schatten zu suchen. Sylea suchte sich einen Platz um etwas zur Ruhe zu kommen. Diese Prüfung von Garatas war wirklich sehr anstrengend gewesen, und seine Worte hatten sie doch etwas mitgenommen. Sie ging einfach drauf los ohne ein bestimmtes Ziel zu haben. Als sie sich umsah, musste sie sehr schnell feststellen, dass sie den von Ihrem Innersten auserwählten Platz, schon vor langer Zeit zu sehen bekam. Welch Ironie, dass sie ausgerechnet damals von Erendil hier her geführt wurde. Sylea lächelte vor sich hin, atmete tief durch und schloss Ihre Augen für einen kurzen Moment. Diese Kraft, welche von diesem Ort ausging, war deutlich zu fühlen und sie verspürte noch weit mehr. Ein Gefühl, das bis vor kurzem sehr weit weg gewesen war, schien langsam näher gekommen zu sein. So ergab alles langsam einen Sinn, und dieser Schatten wusste Ihrer Meinung nach viel zu viel über sie. Sylea setzte sich, holte ein Buch und einen Stift aus Ihrer Tasche und begann ein paar Zeilen zu schreiben. Dabei blickte sie immer wieder gen Himmel, welcher fazinierende Lichtspiele zur Schau stellte.

" Ich bin mir sicher, dass ich diesen Schatten schon einmal begegnet bin. Wenn auch vielleicht nicht hier in dieser Welt, dann in einer anderen. So langsam fügt sich alles zusammen und ich bin schon gespannt darauf, was mir dieser zu sagen hat. Ehrlich gesagt kann ich es kaum erwarten, meine Fragen loszuwerden und passende Antworten finden zu können. Doch ich werde mich erstmal etwas sammeln und alles auf mich wirken lassen. Ich weiss dass ich diesen finden und erkennen werde."

Sylea lehnte sich dann zurück, das Buch noch in Ihrer Hand haltend, als sie merkte wie die Müdigkeit sie überkam.
Ihre Augen schlossen sich langsam und sie schlief ein. Sie träumte, was aber dafür ein Zeichen war, Geschehenes zu verarbeiteten.
Garatas Stimme erklang von weit her, und sehr dumpf, jedoch sein Gesicht war deutlich vor Ihr zu sehen.

" Der Orden wird Euch nun nicht mehr als Sünde betrachten, trotz des Blutes, welches durch Eure Adern fließt. Was nützen Euch Eure Reisen noch? Ihr habt alles und jeden verloren. Es gibt für Euch nichts mehr, wofür es sich zu leben lohnt."

Sylea schlug Ihre Augen ruckartig auf und schüttelte Ihren Kopf. Sie wollte sich mit dem nicht mehr auseinander setzen und doch holte es sie ein. Genau dieselben Worte, bekam sie bei der Prüfung von Garatas zu hören und sie musste sich sehr zusammenreissen um nicht aus der Konzentration zu kommen. Schliesslich hatte Garatas recht mit seinen Worten. Sie hatte eigentlich nichts mehr. Scheinbar hat sie jeden, den sie jemals geliebt hat verloren. Alles was ihr blieb, war die Erinnerung und die Hoffnung. Letzeres ist jedoch so tief in Ihr verankert und gibt Ihr immer aufs Neue Kraft. Kraft, welche sie jetzt brauchen würde.
So schrieb sie einen Namen in das Buch und lies eine Daumenbreite aus. Darunter stand ein Zeichen und dann war das Wort Schatten zu lesen. Sylea nahm etwas rotes Pulver aus Ihrem Beutel und streute dieses vorsichig über die Seite. Dabei lächelte sie und war leicht konzentriert. Langsam formte sie Ihre Lippen und blies das Pulver vorsichtig weg. Der Name, welcher notiert war, leuchtete auf. Zufrieden schlug sie das Buch zu und nickte. Dann
erhob sie sich und machte sich auf den Weg, um den Schatten mit Ihren Wissen und Ihren Fragen zu konfrontieren.

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am Do 12 Mai 2016, 23:46

Vorsichtig und immer wieder umschauend schritt Sylea den Pfad entlang. Sie musste aufpassen, denn die Insel wurde natürlich von der Allianz, der Horde und den Shado-Pan überwacht. Auf keinen Fall wollte sie deren Aufmerksamkeit auf sich lenken. Dies würde sie nur unnötig Zeit kosten, und diese hatte und wollte sie nicht aufbringen. Sie versuchte so gut es ging, nicht aufzufallen und beschloss nicht mehr auf den Pfad entlang zu gehen, sondern etwas ausserhalb. Weit war es ja nicht mehr. Sie kannte diese Insel noch sehr gut, denn sie war eine von vielen, die diese damals genau erkundeten. Syleas Schritte wurden schneller, als sie Ihr Ziel von der Ferne erblicken konnte. Ein kleiner Moment  der Unachtsamkeit lies sie über eine Baumwurzel stolpern, und sie lag am Boden, welcher leicht bebte. Der Donner konnte dies nicht sein und so blickte sie auf ein ziemlich grosses Tier welches Ihr immer näher kam. Es musste schnell eine Entscheidung getroffen werden, und diese überraschte Sylea gleichzeitig, als sie sich in einem ausgehölten Baumstamm wiederfand. Lächelnd stellte sie fest, dass sie nicht mehr so wie früher agierte, denn das Tier rannte an Ihr vorbei.



Sie blieb unbemerkt und so setzte sie dann Ihren Gang fort. Sylea ging durchs Moor um auf den schnellsten Wege beim Tor des Kaisers anzukommen. Sie stand dann vor den Treppen und blickte hinauf. Leise sprach sie zu Ash um diesen ein beruhigendes Gefühl zu geben. Er durfte auf keinen Fall sichtbar werden, denn dies würde sie beide wohl in Schwierigkeiten bringen.  Die Wachen der Shado-Pan waren noch immer da und so musste Sylea einen Zauber wirken, welcher sie einen kleinen Moment unsichtbar erscheinen lies. Dies nutzte sie um das Tor zu durchschreiten, welches den Palast verschloss.


Zuletzt von Sylea am Mo 30 Mai 2016, 00:15 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am Mo 30 Mai 2016, 00:06

Das Geheimnis um den Schatten:

Als Sylea im Innersten des Thrones war, führte sie Ihr Weg immer weiter zur Spitze. Sie blickte die Wände hoch um etwas zu erkennen. Mit leisen Schritten schrittt sie voran und erkundschafte aufmerksam die Wände, welche sich sehr hoch über Ihr vorbeizogen. Sie kam an der Kugel an, welche Ihr es ermöglichte die Spitze mit sehr einfachen Schritten zu erreichen. Als sie diese berührte wurde es in Ihr warm. Die Runen leuchteten auf, und es war als ob sie schwebend die Plattform erreichte. Als sie wieder Boden unter sich spürte blickte sie sich erneut um. Es war nichts zu erkennen, keiner war hier. Ein Gefühl überkam sie, und sie blickte auf Ihren Arm und Ihre Narbe. Sie seufzte und hatte mittlerweile Eins und Eins zusammengezählt. Sie konnte spüren, dass hier auf dieser Plattform, Magie gewirkt wurde, und diese noch nicht lange erloschen war.

"Es muss nicht lange hergeswesen sein und irgendwas hat sich hier zusammengebraut", dachte sie sich.

Sylea dachte nach und kam zu dem Entschluss das Innerste und diese Räumlichkeiten zu verlassen. Ihr Weg führte sie weiter nach draussen. Es war immer noch nichts zu erkennen. Sie überlegte sich ob sie den Schatten einfach rufen sollte. Doch als sie weiterging und nach vorne gehen wollte blieb sie abrupt stehen. Sylea erblickte einen Mann, gekleidet in dunklen Roben. Sie zuckte zusammen und wagte es nicht, sich zu bewegen. Ein ausgiebiges Mustern war nicht notwendig. Sylea wusste in dem Moment nicht, was sie fühlen sollte. Ihre Finger schlossen sich zu einer Faust und doch war Ihr Haupt leicht schief gerichtet. Sie blickte auf den Arm des Mannes, welcher komplett bandagiert war und seufzte. Der vor Ihr stehende Mann hatte Ihr den Rücken zugewand und drehte sich langsam um, als er Ihr Seufzen wahrnahm. Wortlos blickte er sie an.

"Erendil....oder sollte ich dich besser Schatten nennen?"
"Was auch immer dir mehr zusagt...Sylea."

Er hauchte Ihren Namen fast nur, was sie so einordnete, dass auch er nicht genau wusste, wie er mit dieser Situation umgehen sollte. Erendil zog ein leichtes, unsicheres Lächeln auf und doch war Erleichterung an ihm zu erkennen. Erleichterung, dass sie endlich unversehrt vor Ihm stand.
"Dann bevorzuge ich....Ersteres."
Sylea schluckte etwas, Ihr Herz raste gleichzeitig uns sie war sehr bemüht alles unter Kontrolle zu haben. Sie stand immer noch wie angewurzelt da.
"Mir fehlen ehrlich gesagt etwas die....Worte."
"Das kann ich nachvollziehen. Auch ich habe lange überlegt, wie ich diese respektvolle Situation angehen soll."
"Respektvoll? Was genau meinst du mit respektvoll?"

Erendil schritt langsam auf sie zu.
"Ein Wiedersehen nach dem man glaubte sich gegenseitig verloren zu haben. Eine schwierige Situation für beide."
Erst jetzt begann Sylea zu verstehen, was eigentlich passiert war und begann zögerlich zu lächeln. Sie ging nun auch auf diesen zu.
"Ich habe niemals geglaubt dich verloren zu haben. Doch es war nicht leicht, da hast du wohl recht."
"Du hast einen schwierigen Weg gemeistert bis hier hin. Ich bin stolz auf dich."
"Nun....Ich lass mir nicht gerne nachsagen, dass ich eine Sünderin bin."
"Das hat dich wirklich gekränkt, nicht wahr? Deshalb war es so erfolgreich. Aber ich merke schon, es gibt vieles, worüber ich dir Rede und Antwort schuldig bin, oder?"
"Das bist du in der Tat. Doch ich will als erstes wissen, was dir widerfahren ist und ob es dir gut geht."


Erendil streckte seine linke Hand zu Ihr aus, welche sie vorsichtig an sich nahm. Sie musterte seinen verbundenen Arm erneut und Erendil zog sie zu sich. Vorsichtig lies Sylea dies zu. Sie war sich unsicher was Erendil vor hat, und musste selbst erkennen, dass das Vertrauen von einst etwas abgenommen hatte. Erendil erkannte Ihre Unsicherheit und sprach sie direkt darauf an.
"Du hegst Zweifel, doch woran?"
"Ich will wissen, was dir widerfahren ist Erendil. Vielleicht bist du nicht mehr....du selbst."
"Das sind wir beide nicht mehr, denke ich. Aber ja, es wird Zeit, dass du erfährst. Lass uns uns setzen. Das wird wahrscheinlich länger dauern."

Sylea blickte kurz in seine Augen und Ihr prüfender Blick hielt an Ihm fest. Innerlich tat ihr dies sehr leid, doch es war wahrscheinlich notwendig um mit dieser Situation zurecht zu kommen. Sylea wusste nicht mehr genau, wie lange es her war, als sich Ihre Wege trennten. Niemals gab sie die Hoffnung auf, auf ein Wiedersehen. Schlichtweg war sie einfach überfordert mit dem Ganzen hier, auch wenn sie wusste, dass sie hier auf Ihn antreffen würde. Ihre Magie hatte sie noch nie im Stich gelassen, soviel war sicher. Nickend gab sie Erendil Antwort und dieser blickte sie an. Sein Lächeln schien ehrlich gemeint zu sein, und er führte sie an einen, für den Ort hier, stilvollen und angenehmen Platz. Beide setzten sich und Erendil begann zu erzählen.



"Also, wo soll ich anfangen?"
"Am besten vom Anfang an. Du warst aufeinmal nicht mehr hier. Schwarzer Boden...Eine Armbinde voll mit Blut...Mehr muss ich wohl nicht mehr sagen oder?"

Ihre aufgebrachte Art, lies Erendil aber nicht aus der Ruhe kommen. Er nickte sachte und sprach. Sie hörte Ihm aufmerksam zu und versuchte gleichzeitig alles in Ihr etwas zu ordnen. Sie wollte nicht böse auf Ihn sein, denn schliesslich war es nicht seine Absicht, ihr dies aufzubürden.
"Ich war unterwegs, um uns Sachen für einen netten Abend zu besorgen. Doch nicht weit von unserem Lager im Schattenmondtal wurde mir aufgelauert. Es war die Brennende Legion. Ich weiss nicht, ob ich es überstanden hätte, wenn mein Arm brauchbar gewesen wäre. So war meine Niederlage besiegelt."
"Wie kommen die auf dich so plötzlich? Es hat uns nie wer gesehen dort oder doch?"
"Das war auch die Frage, welche mich quälte. Und die Antwort ist erschreckend. Aber eins nach dem anderen am besten. Ein Eredarlord nahm mich mit in den Nether und ich konnte mich dagegen nicht wehren. Im Nether angekommen hatte ich nur eine Chance. Lyrander Leh'Nister gab mir einst zwei Kugeln, welche mich im Notfall in die Schatten bringen sollten. Du weisst wovon ich rede, oder?"
"Ja das tue ich."
"Eigentlich sollte Lyrander spüren, wenn ich seine Artefakte benutzte und mich holen. Doch wir waren ja in einer anderen Zeitlinie. Und wie erwartet, tauchte kein Lyrander auf."
"Lyrander ist tot, Erendil. Vielleicht auch deswegen."
"Das war tatsächlich der Grund, wie ich später feststellen musste. Doch ersteinmal irrte ich durch die Schattenwelt auf der Suche nach einem Ausgang oder jemanden, der einen kannte. Nach einer undeffinierbaren Zeitspanne fand ich einen Priester der Verlassenen"
"Garatas....", fügte Sylea mit einem kühlen Unterton an.
"Wir unterhielten uns, doch er war nicht gerade hilfsbereit. Wir unterhielten uns lange und Stück für Stück konnte ich ihn für mich gewinnen. Und tatsächlich nahm er mich schließlich mit heraus aus dem Schatten. Ich landete in Unterstadt und stellte fest, dass es das Unterstadt in unserer orginalen Zeitlinie war. Auf einmal verstand ich, was bisher nur eine Theorie war, ist wirklich wahr."


Er erzählte Ihr von einer Theorie, welche es schon lange unter den Hexenmeister gäbe, doch keiner diese so wirklich erfahren durfte beziehungsweise auch verstanden hatte.
"Du dachtest du konntest von Ihnen flüchten? Welch ein Leichtsinn, Erendil."
"Ich wusste es schlichtweg nicht. Ich spürte nichts mehr von der Legion in mir. Doch als ich mich dann genauer untersuchte, fand ich eine Art Sicherung. Eine letzte Verbindung zur Botschaft in meinem Unterbewusstsein."

Erendil erklärte ihr genau, was ein Bote bei seiner Ernennung bekam. So verstand sie auch, warum sie Ihn aufgespürt hatten. Es erklang logisch.
"Verstehe."
"Ich zog mich in Tirisfal zurück und bannte diese letzte Verbindung aus meinem Geist. Allerdings weiss ich nicht, wie lange das anhält. Bisher habe ich Ruhe seit dem."
"Du bist immer noch der Bote. So lange es keinen Nachfolger gibt, wirst du sicherlich nie Ruhe haben vermute ich."
"Selbst ein Nachfolger löst das Problem nicht. Es gibt nur einen Weg den Spuk um die Boten zu beenden. Doch das führt uns jetzt zuweit vom Thema ab."

Sylea ging nicht näher auf das Thema ein und lies Erendil in Ruhe weiter erzählen. Sie würde dies aber bei gegebener Zeit nochmal ansprechen wollen. Es lies Ihr keine Ruhe, schliesslich wollte sie Erendil aber auch Ascas helfen.
"Ich saß also in Tirisfal und natürlich wollte ich zurück nach Draenor. Doch die wenigen Portale, die es gab, wurden alle streng von der Horde bewacht. So sass ich hier auf Azeroth fest. Doch dann geschah etwas, was ich nicht geplant hatte...mal wieder, möchte man meinen."
Nun lächelte Sylea. So langsam hörte sich Erendil für sie nicht mehr fremd an. War es dieses Wort....fremd... was Sylea so zurückhaltend wirken lies? Sie fing nun an Erendil anzuschauen und ihm wirklich mit vollster Aufmerksamkeit zuzuhören.
"Garatas suchte mich mit einem Freund auf, welcher Interesse an meinen Worten hatte. Sie sahen in mir scheinbar mehr, als einen einfachen Elfen. Am drauf folgenden Tag waren es schon drei. Kurze Zeit später vier Personen, welche immer wieder Kontakt zu mir suchten."
Er hielt kurz inne und blickte dann zu Ihr.
"Unfähig auf die Ereignisse in Draenor einzuwirken, tat ich das, was ich am besten konnte. Ich rekrutierte Anhänger und testete aus, welche Optionen mir in dieser Welt nun zur Verfügung standen, wenn man eine Reihe von Gläubigen anführte."
Schmunzelnd und mit einer wesentlich sanfteren Stimme sprach sie dann zu Ihm. Man konnte merken, dass sie so langsam wieder anfängt Erendil Vertrauen entgegen zu bringen.
"Und der Schatten war doch erfolgreich oder?"
"In der Tat. Spätestens nach Lyranders Tod. Durch Zufall fanden wir Renar und nahmen ihn auf. Ihn erstmal aus der Schusslinie nehmen wollend, ließ ich ihn dich aufspüren."
"Und mich im ...Glauben, dass der Schatten mich verfolgt. Erendil ich wäre fast wieder rückfällig geworden. Ich hatte Wahnvorstellungen und alles mögliche. Warum diese Geheimnisse? Spätestens als er mich gefunden hatte und mich dazu überredet hatte Draenor zu verlassen, solltest du gemerkt haben, dass ich in Azeroth verweile."
"Ich weiss. Es tut mir leid. Doch aus genau diesem Grund, habe ich dich den Umweg gehen lassen. Ich spürte schon auf Draenor, dass du dich in meiner Gegenwart nicht so schnell entwickeln konntest, wie ohne mich. Das war schon damals der Fall, als ich gefangen war."
"Weisst du im Nachhinein bereue ich keinen einzigen Tag mit Assabad. Er hat vieles in mir wachgerüttelt und mich von einer anderen Perspektive aus erblicken lassen. Vieles an mir hatte er aber einfach nur bestätigt und ich wusste, dass ich auf dem richtigen Weg war."
"Das freut mich zuhören. Ich dachte mir, dass er der richtige Weggefährte für dich ist. Er hat mir schon damals imponiert, als wir noch Gegner waren. Ich wollte, dass du an seiner Seite wächst, ohne von mir beeinflusst zu werden. Ich weiss, ich hatte dazu kein Recht...Doch mir erschien es wichtiger als unser persönliches Glück."


Nun begann Erendil vorsichtig zu lächeln. Etwas Schuld war ihm ins Gesicht geschrieben. Sylea wandte den Blick von Ihm ab und blickte in das Feuer, von welchem eine gewisse Wärme ausging. Leiser und vielleicht auch etwas enttäuscht über diese Ansicht sprach sie dann zu ihm.
"Und doch ist es Letzeres was uns ausmachen könnte."
"Vielleicht...die Zukunft steht auf der Kippe. Und genau deshalb bin ich froh, dass du es bis hier her geschafft hast."
"War das alles?"
"Alles, was es zum Schatten zu Wissen gibt. Da ist noch mehr...doch da ist mein Geist selber noch nicht klar im Bilde darüber."
"Und wie soll es jetzt weitergehen? Was genau wünschst du dir oder stellst du dir vor?"

Seufzend blickte er zu Boden. Sylea aber sprach weiter und lies nicht locker.
"Was genau ist der Grund, dass ich hier bin...bei dir?"
"Der Grund warum du hier bei mir bist ist einfach."

Er blickte sie an und sie machte es ihm gleich. Ihre Blicke trafen sich und er fuhr fort.
"Ich liebe dich und möchte dich an meiner Seite haben."
Etwas überrascht über dieses Geständnis verschlug es Ihr sichtlich die Sprache. Sie war überrascht, dass es Erendil so leicht fiel diese Worte auszusprechen. Irgendetwas musste auch ihn wirklich verändert haben, und dieses innere Band so sehr verstärkt haben, dass er dies aussprach. Erendil blickte hoch zum Himmel. Sylea fielen keine passenden Worte dazu ein. Sie versuchte dennoch das Gespräch weiterzuführen.
"Ich weiss gerade nicht was ich sagen soll Erendil."
"Das macht nichts. Ich bin damit zufrieden, dass du endlich hier bist. Das gibt mir die Ruhe zum nachdenken."
"Du weisst, dass ich mir das immer gewünscht habe und doch...Dann lass uns zusammen nachdenken."
"Das werden wir, doch ich fürchte, ich brauche noch etwas Ruhe."


Sie rückte nun näher zu Ihm und legte Ihr Haupt auf seine Schulter. Erendil schmunzelte, doch den Schmerz konnte er nicht leugnen. Er strich sich über seine Schulter. Sylea bemerkte sofort seinen Schmerz und setzte sich wieder normal hin.
"Oh verzeih. Was ist mit deiner Schulter passiert?"
"Naja, irgendwer hat meinen Bruder auf die Idee gebracht, nach mir zusuchen."

Er schmunzelte. Sylea hingegen sprang auf und wirkte überrascht und leicht erzürnt.
"Deinen Bruder?  Wann war er hier?"
"Du hast ihn um knapp einen Tag verpasst."
"Interessant. Der wird etwas zu hören bekommen, sollten sich jemals noch unsere Wege kreuzen."
"Weil er dir nicht geantwortet hat?"

Erendil amüsierte sich wohl, was Sylea für nicht angebracht hielt. Ascas war schliesslich Ihre letzte Hoffnung ihn zu finden. Er versprach Ihr etwas und doch hörte sie nichts mehr von Ihm. Auch auf Ihren Brief hatte er nicht geantwortet. Er bevorzugte es, Erendil allein die Stirn zu bieten. Ihre Augen verengten sich und Ihre Stimme wurder etwas lauter.
"Was? Du findest das auch noch witzig?"
"Schon gut. Eigentlich nicht. Glaub mir, ich hatte keinen Bedarf an dieser Prügelei. Doch du hast ihm und mir damit unbewusst einen großen Gefallen getan. Ich muss dir gratulieren. Du bist eine waschechte Heldin."
"Also das letzte hättest du dir jetzt sparen können."
"Warum? Ich sagte dir doch, dass ein Bote eine Sicherung eingepflanzt bekommt, oder?"
"Ja das sagtest du."
"Du weisst, dass er der erste Bote vor mir war. Jahrelang hat ihn sein Unterbewusstsein gequält und unstet gemacht. Nur die tiefsten Lehren Pandarias verleihten ihn etwas Ruhe. Doch als er auf dem Weg zu mir war, roch die Botschaft wohl ihre Gelegenheit. Sie wiegte ihn gegen mich auf. Zwei Verräter die sich gegenseitig vernichten. Wie praktisch oder?"
"Ihr solltet meiner Meinung nach zusammen die Botschaft vernichten und nicht Euch gegenseitig."

Lachend sprach Erendil weiter.
"Du solltest vorischtig sein, mit solchen Meinungen."
"Warum?" *
"Ascas hat eine Prophezeiung erhalten, die sich mit meinen Nachforschungen deckt. Sie beinhaltet unter anderem das Ende der Boten an jenem Ort, wo wir geschaffen wurden."
"Was Euren Tod bedeuten würde?"
"Interpretationsache...Die Vernichtung der Botschaft selber kostet uns nur einen Teil unserer Kraft, aber nicht unser Leben. Doch wenn die Prophezeiung stimmt, bringt der Kampf um die Botschaft noch mehr mit sich."
"Es könnte also bedeuten, dass dies nur das Ende Eures Botendaseins ist?"
"Wenn wir Erfolg haben, ja."
"Ihr? Darf ich fragen wie Ihr Euch getrennt habt, nach Eurer Prügelei?"
"Als Brüder auf mehreren Ebenen. Ich habe ihn von der Sicherung befreit, so wie mich. Er ist nun auf dem Weg zur Horde, um zu erfahren, was sich auf Draenor noch zugetragen hat. Wenn ich mich nicht irre, wird das von großer Bedeutung werden."
"Das werden wir sicher herausfinden denke ich. Es gibt etwas, was du noch wissen solltest. Doch bin ich mir nicht sicher, ob dir das Ascas schon erzählt hat."
"Du meinst Raleria?"
"Sie hat deinen Seelensplitter und ich weiss nicht wo sie steckt."


Erendil lächelte traurig und Sylea beschloss ihm nichts von diesem geplanten Mordanschlg zu erzählen. Raleria tat Ihr irgendwie leid, weil auch sie nichts dafür konnte, für das was ihr schon so früh widerfahren ist. Auch wenn Sylea anfangs Wut verspürte, konnte sie diese nun gut zügeln, und würde auch Raleria, sollte sie diese je wiedersehen, noch eine Chance geben wollen. Sylea fuhr fort...
"Dieser Splitter würde doch dazu beitragen, dein Leben noch mehr abzusichern?"
"Das würde er. Doch das ist bei dieser Sache nur zweitrangig."
"Was genau beinhaltet diese Prophezeihung, Erendil?"
"Es beginnt mit der Rückkehr der Brennenden Legion auf Azeroth..."
Sylea atmete tief durch. Voller Sorge blickte sie zu Erendil.
"Nein, oder?"

Er hingegen nickte nur sachte.
"Dann sollten wir schleunigst beginnen uns vorzubereiten. Doch als ersters solltest du dich von deinen Verletzungen erholen. So kann man ja nicht wirklich damit beginnen."

Erendil schmunzelte, warum auch immer. Es war Ihr voller Ernst, denn sollte diese Prophezeihung wirklich stimmen mussten sie vorbereitet sein. Und diesmal würde sie es nicht zulassen, dass Erendil Ihr erneut genommen wird. Doch es ging bei Weitem um viel mehr. Erendil bestätigte ihr dasselbe, wie Shaturgal, den sie noch bevor sie sich auf die Reise hier her machte, aufsuchte. Doch auch das verschwieg sie vorerst. Es war in diesem Moment nicht von Wichtigkeit.
"Du kannst nicht wirklich lange an einem Ort verweilen, oder?"
"Nein", antwortete sie.

"Ich muss zugeben, in Draenor hätte ich es noch eine Weile ausgehalten. Warum das so war, kann ich dir nicht sagen. Doch dort war es so."
"Gib Ascas ein paar Tage Zeit die Informationen zusammenzutragen. Bis dahin bin ich erholt und dann wissen wir vielleicht auch in etwa, was auf uns zukommen könnte. Noch ist das alles sehr wage."
"Ascas kommt hier her oder wie kommuniziert ihr?"
"Er schickt uns eine Nachricht über einen sicheren Weg. Danach schauen wir weiter. Wir wissen momentan nichtmal, wie viel Zeit wir noch haben."
"Das ist alles ziemlich ungewiss und sowas hasse ich. Ich kann mit sowas nicht umgehen, Erendil. Nicht nach all dem was ich jetzt weiss."
"Ich kann dich verstehen. Doch die Prophezeiung und die logische Konsequenz hält auch etwas Beruhigendes in sich bereit."
"Was denn?"
"Solch ein Kampf wird zu einer Konsequenz führen. Nämlich, dass alle Kämpfer Azeroths zusammenstehen werden. Denk mal nach. Du, Ascas, ich, Renar und Assabad. Und das ist erst der Anfang."
"Nunja, eigentlich irgendwie Ironie....Ironie dass es solange gedauert hat, bis man begreift, dass man sich gegenseitig doch braucht. Und wer weiss, vielleicht haben wir immer alle das falsche getan und bekommen nun die Rechnung dafür präsentiert. Ein Grund mehr...zusammenzuhalten."
"Wir werden es sehen. Wie man es dreht und wendet. Es wird die große Prüfung unserer Generation. Vielleicht unser letzter Kampf."
"Ich werde auf alle Fälle versuchen unsere Leben zu schützen, soweit es in meiner Macht steht. Deines wohl mehr als meines.... "
"Lass uns erstmal abwarten, bevor wir unsere Namen auf die Grabsteine meiseln."




Beide erhoben sich und blickten sich an. Sylea teilte Ihm mit, dass sie hier bliebe. Natürlich hatte Erendil keine Einwände, sondern zeigte wieder Gefühl und gab Sylea die Sicherheit, die sie schon eine halbe Ewigkeit nicht mehr gespürt hatte. Es war richtig, alles so wie es die letzte Zeit verlaufen war. Ihr Band war stärker denn je......Doch es war erst der Anfang.

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am So 19 Jun 2016, 23:11


Endlich angekommen:


Sylea wirkte ausgeschlafen und begann zu lächeln, als sie sah wie Erendil vor Ihr stand. Sie konnte alles irgendwie noch gar nicht glauben. Ihr sehnlichster Wunsch war in Erfüllung gegangen, und sie merkte sehr wie das alles an Ihr gezehrt hatte. Ein grosser Stein, der sich einfach so auflöste und Vergangenes ruhen lies. Es war die Zeit gekommen, von vorne anzufangen. Sylea und Erendil standen sich nun auf einer ganz anderen Ebene sehr nah. Und dies war wie ein Geschenk für die beiden. Sylea wusste von Anfang an, was sie in Erendil sah und dieser begann auch zu verstehen. Sie legte Ihr Haupt schief und näherte sich. Erendil hingegen lächelte sie etwas an.

"Du siehst erholt aus."
"Wirklich? Ich fürchte, das war auch seit langem überfällig. Ich kann mich nicht mehr daran erinnern, wann ich das letzte Mal so gut geschlafen habe."
"Was hat dir den Schlaf genommen?"
"Die Ungewissheit fürchte... ich."
"Ungewissheit ist meist ein Fluch, das stimmt."
"Ich kann es noch immer nicht glauben, dass du so real vor mir stehst."
"Nimmt es dir all deine Sorgen?"
"Nunja. Ich versuchte auch das ein wenig abzulegen. Doch ich fürchte.... es fällt mir sehr schwer, wenns um dich geht."


Sie blickte auf seinen Arm, welcher noch immer eingebunden war. Insgeheim hoffte sie natürlich, dass dieser nicht all zu sehr schmerzte und doch wusste sie auch, dass Erendil zäh im Nehmen war.
"Es ist nichts Verwerfliches sich um andere zu Sorgen. Wem gilt deine Sorge noch? Ich bin ja nicht der Einzige, der dich in deinem Leben begleitet hat."
"Und doch der prägenste und wichtigste Teil."
"Versuchst du meiner Frage auszuweichen?"
"Nein. Ich versuche eine Verbindung zwischen uns aufzubauen."
"Die Verbindung besteht bereits schon lange. Seit den Tagen unserer ersten gemeinsamen Reisen. Vielleicht entstehen solche Bindungen immer beim ersten Kontakt und man muss nur lernen sie zu erkennen."

"Nun ich erkannte ziemlich früh im Gegensatz zu dir. Doch war ich immer der Meinung...es sei der Schwur. Seit ich diesen gelöst habe, fühlt sich dies alles so bedingslos an. Ein Geben und ein Nehmen. Ich glaube immer noch daran, dass wir zusammen sehr viel erreichen können weisst du was genau ich damit ansprechen will?"
"Ich kann mir viele Dinge vorstellen. Das ist eine sehr interpretvie Aussage. Gib mir zumindest einen Hinweis."
"Das wäre langweilig Erendil. Nun hast du mich neugierig gemacht. Was stellst du dir denn alles vor?"

"Nun, da ist die persönliche Ebene. Eine gemeinsame Zukunft an einem ruhigen Ort und eine Familie. Dann gibt es die berufliche Ebene. Wir sind Experten unserer Gebiete. Wir sind bestimmt nicht ungefragte Leute. Dann die gesellschaftliche Ebene. Wir hatten schon viel Einfluss und können diesen wohl sehr problemlos wieder geltend machen."

Zufrieden nickte Sylea. Erendil hatte sich wirklich verändert. Er war nun in der Lage die wirklich wichtigen Dinge im Leben zu verstehen und diese so zu leben, dass das Wohl der anderen an erster Stelle stand. Das war für sie die Bestätigung, nach all dem wonach sie so lange gesucht hatte. Diese Trennung hatte mehr bewirkt als sie sich erhoffte.
"Das wollte ich hören, Erendil."
"Und was genau davon?"
"Ich würde mich mehr auf die berufliche Ebene konzentrieren im Moment. Das wäre vielleicht noch etwas ausbaubar."
"Das klingt so, als hättest du schon konkrete Pläne."
"Die hatte ich immer schon, nur ist meistens etwas dazwichen gekommen."
"Nun ja. Vielleicht gibt es diese Probleme bald nicht mehr. Aber aktuell ist es wohl auch kein Thema. Also, was hast du vor?"
"Wie fit bist du mittlerweile?"
"Ausreichend genug für alle realistischen Unterfangen, würde ich behaupten."
"Was wäre wenn wir lernen würden, unsere Magien miteinander zu verschmelzen. Das ist natürlich sehr aufwendig und bedarf den Zustands eines gesunden Körper und Geistes, fürchte ich."
"Und was erhoffst du dir dadurch?"
"Stark genug zu sein für bevorstehende Ereignise."
"Aber dadurch machen wir unser Überleben abhängig von einander, oder nicht?"
"Wir müssen lernen uns gegenseitig zu schützen."
"Was genau stellst du dir vor?"
"Sag als du weg warst... hast du da was gemerkt an Kraftschüben oder irgendsowas in der Art?"
"Ein wenig. Es war jedoch sehr schwach."
"Das hatte ich mir gedacht. Ich hatte niemals aufgegeben dich verloren zu haben, weil eben dieses Band bestand. Doch normalerweise, sollte dieses erlischen, wenn du in den Nether kehrst nicht wahr?"
"Ja und nein. Schwierig zu sagen. Aber du möchtest aus etwas Bestimmtes hinaus."
"Wir hatten damals in Draenor versucht anzufangen zu trainieren. Ich würde einfach nur versuchen wollen, mit etwas Übung das Zauberwirken und den hervorgehenden Zauber zu verbinden. Ich weiss auch gar nicht ob das möglich ist. Doch ich will es austesten."




Erendil blickte sie an. Scheinbar wollte er sich noch nicht entscheiden und lies sie fertig reden.
"Nimm als Beispiel Ash her. Er könnte anhand meines Hervorrufens und deiner Chaosmagie noch ganz andere Gefahren auslöschen."
"Mhh...das Potential, wenn es funktioniert ist gewaltig. Doch die Risiken für uns beide sind es auch. Ich bin mir nach jüngsten Erfahrungen unsicher, Sylea."


Nun begann auch sie zu überlegen ob Erendil recht hatte. Sicher waren die Risiken sehr hoch dabei doch an das hatte Sylea auch gedacht und teilte ihm noch den anderen Teil ihres Plans mit.
"Ich will einfach nur vorbereitet sein. Sollte mir etwas zustossen, hab ich auch an etwas gedacht, was mich vielleicht nicht ganz umbringen würde."
"Ach ja?"
"Ja und du kennst dich dabei sogar Bestens aus."
"Ich kann mir nicht vorstellen, dass meine Methoden hierbei dir zusagen würden. Geschweige denn, dass sie Ash gefallen würden."

Sylea winkte ab und sprach einfach weiter. Sie lies Erendil gar nicht Zeit näher darüber nachzudenken, denn es war Ihr vollster Ernst. Sie hatte auch noch die Phiole von damals, welche genau für solche Situationen gedacht wären.
"Nun...Du entziehtst mir einen Teil aus meiner Seele. Einen winzig kleinen Teil und behältst den Splitter. Somit wäre ich niemals ganz tot, ausser der Splitter wird vernichtet.
"Die Seele so genau zu sezieren ist sehr schwer. Und du wirst dich nie ganz fühlen. Da ist immer ein kleines etwas, was fehlt."
"Das ist mir bewusst. Doch lieber lebe ich und wirke noch etwas auf diese Welt ein, als dass ich wenn ich an deiner Seite verweile die Erste bin, die vor deinen Augen getötet wird."


Sie verengte für einen kleinen Moment Ihre Augen, weil sie sich dessen bewusst war, was noch auf sie zukommen würde. Erendil sollte begreifen, was es für sie bedeutete an seiner Seite zu sein um mit Ihm das Kommende zu bekämpfen.
"Eigentlich wollte ich dich fernhalten von solch dunklen Künsten. Wenn es das ist, was du willst, dann soll es so sein. Doch sterben werden wir alle irgendwann, Sylea."
"Ja, doch es ist noch zu früh für uns. "
"Und wann ist es der richtige Zeitpunkt?"
"Du dachtest doch über eine familäre Ebene nach...sagtest du zumindest."
"Das habe ich, ja. Und ich meinte es auch ernst."
"Dann können wir es uns nicht leisten, so früh zu sterben. Denn es wird noch vieles auf uns zukommen, bevor wir uns ganz auf diese Ebene einlassen können."
"Und wenn wir Kinder haben, dann Enkelkinder. Wann nimmt unsere Unsterblichkeit ein Ende?"
"Ich glaube wir werden sehr schnell erkennen, wann es Zeit wird zu gehen."
"Ich hoffe es. Also werde ich es machen. Doch dies ist die letzte schwarze Kunst, der du dich aussetzt, einverstanden?"


Sie nickte und begann zu Lächeln. Sylea teilte Ihm noch weitere Gedanken mit. Jene die Ihm zu verstehen gaben, warum sie diesen Schritt wählen wollte. Er verstand worauf sie hinaus wollte.
"Ich habe keine Angst, Erendil. Doch ich schenke mich ihnen nicht."
"Wir werden die Sache vorbereiten, wenn es das ist, was du wirklich willst."
"Ich mache es. Es wird sich sicherlich nicht so viel an mir ändern hoffe ich."
"Das wird es schon nicht. Gut, dann werde ich die Sache in die Wege leiten."
"Danke."
"Nicht dafür. Dann ist das alles, worber du dir Gedanken gemacht hast?"
"Ich mache mir über sehr viel Gedanken, Erendil. So gut müsstest du mich kennen mittlerweile."


Sie schmunzelte dabei etwas und Erendil stimmte auf dieses mit ein.
"Manchmal zu viel. Nein, ich meine was die Verbindung angeht und den "beruflichen Weg"."
"Eine Sache gibt es tatsächlich noch. Diese hat jedoch mit dir etwas zu tun. Wiedermal.... "
"Ich wars nicht. Ehrenwort."
"Oh, das würde ich nicht einfach so leichtfertig sagen. Denn ich fürchte...du hast deinen Teil dazu beigetragen."
"Das fürchte ich auch, wenn du es so sagst."


Leicht nickend hauchte Sylea den Namen seiner Nichte und musterte Erendil dabei. Dieser lächelte schmal.
"Raleria..."
"Ich hatte befürchtet, dass du dieses Thema nochmal auf den Tisch bringst."
"So hast du? Was weisst du alles Erendil?"
"Worüber genau?"
"Nun..Ich will nicht drum herumreden."
"Dafür wäre ich dir auch dankbar. Das Thema ist nämlich wieder ein sehr vielseitiges."
"Als ersters will ich von dir wissen, wie es dazu kommt....dass sie einfach so deinen Seelensplitter herumtragen kann?"
"Nun, ich habe ihn ihr damals gegeben."
"Sie will dich vernichten, dass ist dir klar oder?"
"Ja, das ist es. Und mir ist auch klar, dass sie eine reale Chance dazu hat."
"Ich verstehe nur nicht...warum. Keiner konnte mir das so erklären, dass ich es auch verstehen konnte. Nicht einmal dein Bruder."
"Das kannst du auch noch nicht verstehen. Aber ich versuche es dir zu erklären. Du warst nicht die erste Frau, die mich vom Pfad des Boten abbrachte, Sylea. Das erste Mal liegt schon Jahre zurück."


Sichtlich überrascht blickte sie ihn an und hörte ihm dann weiter zu.



"Es war in der Nacht, als ich meine Familie getötet habe, um mich als Bote zu beweisen. Ich begegnete meiner Schwester vor unserem Haus. Sie erkannte mich und spürte, was ich vor hatte. Im Augenblick ihres Todes nahm sie mir das Versprechen ab, dass Raleria nichts geschehen würde. Trotz der Dunkelheit in mir, konnte ich dieses Versprechen nicht brechen. Raleria war die einzige Überlebende meines Angriffs. Ich nahm sie mit und überwachte ihre Ausbildung. Doch ich konnte ihre Unschuld nicht besudeln. Ich verlangte nie etwas von ihr was sie auf finstere Pfade führen konnte."
"Aber warum konntest du das nicht? Alles andere konntest du doch auch so...kaltblütig."
"Ich kann es mir bis heute nicht ganz erklären. Vielleicht war sie die einzige Unschuld in dem Chaos, das ich schuf. Vielleicht war es ein tiefer Teil in mir, der hoffte erlöst zu werden. Es war keine logische Entscheidung."
"Das wird es sein."
"Es war unserer Geschichte sehr ähnlich. Unser Schwur damals war auch nicht das logischste."
"Das stimmt ja. Und doch muss ich gestehen, imponiertest du mir immer sehr. Ich erkannte sehr schnell, dass du mir eben wichtig werden könntest. Du hattest richtig Spass daran mich zu beobachten. Dies gab mir Anlass zu denken, dass es dir ähnlich ging."
"Und so war es auch. Und in noch einer Sache sind Raleria und du im Bezug zu mir ähnlich."
"Ja?"
"Ihr beide seit meine Vision einer möglichen Zukunft für diese Welt. Jede von euch auf ihre eigene Art."
"Soso. Na da wär ich mir nicht zu...sicher."
"Und wieso nicht?"
"Ach nicht so wichtig."

Nun betrachtete er sie etwas länger als sonst. Es machte den Anschein, als ob er genau in diesem Moment etwas nachdenklich wäre.
"Wir werden ja sehen, was in dieser Sache noch geschehen wird. Aber ich hoffe du erkennst die Sache nun klarer."
"Natürlich. Doch, ich sehe sie anders."
"Und wie siehst du sie?"
"Mir ging es ähnlich wie Raleria. Auch ich habe alles verloren, was ich je geliebt hatte. Ermordet und umgebracht von meinen eigenen Vater... Und doch würde ich ihn nicht umbringen wollen, auch wenn ich es vielleicht könnte. Raleria ist naiv und glaubt sie könnte sich mit jeden anlegen."
"Vielleicht mag es daran liegen, dass du noch andere Dinge im Leben kennengelernt hast."
"Raleria auf den rechten Pfad zu bringen, das ist ein Unterfangen das schwierig werden wird und doch wird es mich beschäftigen."
"Und genau deswegen, fragte ich dich. Sie ist dir wirklich wichtig, hm?"
"Mir und meinem Bruder. Sie ist nicht nur die letzte unserer Familie. Sie steht auch als Sinnbild für die nächste Generation und unsere Schuld dieser gegenüber."


Sie nickte sachte als sie diese Emotion auf Erendils Gesicht erkannte.
"Ich habe es Ascas damals schon versprochen auf sie zu achten. Doch wie bereits schon vorher erwähnt... Hat sie es mir nicht leicht gemacht, denn ich erkenne wenn wer nicht mit offenen Karten spielt."
"Ich weiss. Es tut mir auch leid, dass es dich in solche Gefahr gebracht hat. Das wird beim nächsten Mal nicht der Fall sein. Das verspreche ich dir."
"Von welcher Gefahr sprichst du?"
"Sie hat dich versucht unzubringen. Doch sie wird es nicht wieder versuchen."
"Das denke ich auch. Doch ich wollte nicht, dass du das erfährst, denn ich konnte mir denken wie du zu Ihr stehst."
"Es war wichtig für mich, dass zu erfahren. Denn hat mir gezeigt, dass noch mehr Aufgaben für mich gibt, wenn ich nicht mindestens eine Person verlieren will, die mir was bedeutet."
"Es ist schön, dass du über deine Gefühle jetzt so offen sprechen kannst."
"Es tut gut es zu können. Zumindest in so vertrauter Gesellschaft. Doch es liegt noch ein harter Weg vor uns, wenn es so bleiben soll."


Erendil erzählte Ihr erneut über die Verbindung zur Botschaft und was passieren könnte, wenn diese Verbindung wieder aufgebaut werden würde. Diese Unterbrechung war nur auf unbestimmte Zeit, und könnte jederzeit wieder Gestalt annehmen.
"Was genau passiert dann mit dir, Erendil?"
"Ich werde vorsichtiger. Die Heimlichtuerrei beginnt dann wieder. Ich werde mit Zweifeln zu kämpfen haben. Du kannst mir nur helfen, wenn du so etwas bei mir bemerkst und mich sofort darauf aufmerksam machst. Ich selber werde es erstmal kaum bemerken."
"Ich werde acht geben. Ich wünsche mir so sehr, dass dies bald ein Ende hat. Es ist ein unerträglicher Zustand für mich."
"Es tut mir Leid, dass ich dir das abverlangen muss."
"Das braucht es nicht. Ich habe doch selbst meinen Weg gewählt."
"Dann lass uns bald mit den Vorbereitungen beginnen. Wir fangen mit deinem Seelensplitter als erstes an."


Diese Vorbereitungen wollte Erendil an einem bestimmten Ort hier vornehmen. Es sollte so gut wie möglich keine unnötigen Störungen geben. Deshalb gingen beide etwas unterhalb des Palastes. Die Höhlen hier waren bestens dafür geeignet.

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Ascas am Mo 11 Jul 2016, 17:06

Erendil stand stumm am großen See. Über ihm erhellte das blaue leuchten der Felsspitzen an der Decke der Höhle die Umgebung. Er hatte bewusst die Höhlen unter dem Thron des Donners gewählt für das Ritual. Sie waren beide schutzlos gewesen in diesem kurzen Augenblick. Der Hexer blickte auf den fast schon winzig wirkenden Seelensplitter in seiner Hand. Er verdammte sich dafür, dass er Sylea wieder dunkler Magie ausgesetzt hatte, doch es war ihr Wunsch gewesen. Sie fürchtete den Tod in allzu naher Zukunft. Sie fürchtete nicht mehr an seiner Seite sein zu können und irgendwie teilte Erendil diese Furcht. Doch nach all dem, was in letzter Zeit geschehen war, überkam ihn auch dieses Gefühl von einem gerechten Ende, dass sich am Horizont andeutete.
Dieses Gefühl ließ ihn eine gewisse Lockerheit an den Tag legen in Bezug auf sein eigenes Schicksal. Oder übermahlte er damit nur eine Anspannung. Er war sich selber nicht so ganz im Klaren darüber. Doch er würde nun alles dafür geben, dass sie Zukunft vor allem eins werden würde...gerecht. Sylea schien erzürnt über seine lockere Art über die Zukunft zu sprechen. Vielleicht waren es auch die Nebenwirkungen des Rituals gewesen. Jedenfalls waren sie sich einig gewesen, dass es Zeit war, sich auf das Kommende vorzubereiten. Sie würden Hilfe brauchen, ein neuer Verbund bestehend aus jenen, welche ebenfalls bereit waren, gegen die kommenden Bedrohungen zu kämpfen. Doch dafür würden sie einen handfesten Plan brauchen. Dieser formte sich bereits seit längerem in Erendils Kopf und nun würde der Hexer bald sehen, wie viel dieser taugte. Doch zu erst würde er das Versprechen gegenüber Sylea einlösen und einen sicheren Platz für den Splitter finden, welcher nicht viel größer als ein Fingernagel war.
Doch wem sollte er dieses Stück von Syleas Seele anvertrauen? Wer war stark genug um diesen kostbaren Schatz zu verteidigen? Schmunzelnd erkannte Erendil, dass er dies niemanden anderem anvertrauen konnte. Zu groß wäre die Sorge, würde der Splitter nicht in seiner Nähe sein. Der Hexer griff zum Messer und schnitt sich selber in den linken Arm. Langsam drückte er den Splitter in die Wunde, bis er ganz unter der Haut verschwunden war. Erednil schloss die Augen und der Instabile Funke hinter ihm schrumpfte, als die Wunde am Arm sich schloss. Zufrieden folgte Erendil nun dem Weg welchen Sylea genommen hatte und schritt ihrer gemeinsamen Zukunft entgegen...

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am Sa 06 Aug 2016, 23:38

Die Liste und der Weg nach Beutebucht

Erendil und Sylea konnten Shaturgal davon überzeugen das alte Kriegsbeil vorerst zu begraben. Natürlich brauchte alles seine Zeit, doch viel Zeit zum Nachdenken würde Ihnen nicht bleiben. Der Hochschamane bestätigte den Beiden jenes was zuvor nur als Gerücht abgetan wurde. Sylea aber auch Erendil nahmen diese Vision der Schamanen sehr ernst und beschlossen sich auf Kommendes vorzubereiten. Erendil suchte Ascas auf und Sylea zog mit Shaturgal los, um Personen zu finden, die sich Ihnen anschliessen würden. Dazu fertigten sie eine Liste mit bekannten Namen an. Jedoch war es kein leichtes Unterfangen, denn Sylea war nicht gerade eine Person, welche herzlich willkommen geheissen würde.

Eleyah war die erste Person auf der Liste, welche mit einer gewissen Taktik angefertigt wurde. Es hatte einen Grund, warum sie die Erste war wie sich schon bald feststellen würde. Sie reisten in die Beutebucht und Sylea schickte Shaturgal rein, um Eleyah ausfindig zu machen. Sie selbst stand etwas abseits in einer Bucht und wartete auf Beide. Sie stand mit dem Rücken gekehrt und blickte in das weite Meer. Für einen Moment herrschte fast friedliche Stille, doch dies änderte sich als Sylea Schritte hörte, welche immer näher kamen. Eleyah schnaubte und Ihr verbliebenes Auge begann Sylea langsam und gründlich zu mustern.

"Ja sieh einer an..wen die Flut da angespült hat."
Schmunzelnd drehte sich Sylea um.
"Es war gar nicht leicht dich zu finden."
"Also, wenn du ihr einen Dolch ins Herz rammen willst, dann jetzt. Später weisst du zu viel, dann kann ich das nicht mehr zulassen. Gut?"
"Ich mache, was ich gerade will... Hochschamane. Ohne Ankündigung, weil ich ein böses Mädchen bin..."

Deutend auf Sylea sprach Eleyah weiter.
"Wenn Ihr die Chefin einer Söldnertruppe nicht findet...macht Ihr was falsch. Aber ich beschwere mich nicht."
"Genau aus dem Grund bin ich hier.. Können wir vielleicht unsere Differenzen für einen Moment vergessen, Eleyah?"
"Für den Moment? Sicher...aber dehne dein Glück nicht zu weit."
"Vielleicht nur so lange, bis ich erklären kann worum es genau geht. Danach kannst du selber urteilen, und entscheiden wie es weitergeht. Wobei ich für meinen Teil keine Differenzen sehe" , sprach sie freundlich zu dieser und versuchte dann etwas näher zu treten.
"Die Differenzen beginnen, wenn du näher kommst. Nur als Warnung...Sprich einfach und dann sehen wir weiter."


Respektierend blieb Sylea an Ort und Stelle stehen und begann zu erklären.
"Also wie du siehst, steh ich hier nicht alleine. Wie du auch weisst, ist der Hochschamane nicht mein bester Freund, aber wir haben dennoch einen Weg gefunden uns zu arrangieren. Es ist wichtig, dass man jemanden noch eine Chance gibt. Gerade in dieser....nunja schrecklichen Zeit. Ich bin hier, weil ich dich brauche, Eleyah. Nicht nur ich, sondern wir werden uns gegenseitig brauchen. Wir alle, die sich früher befeindet gegenüber standen und bei weitem noch mehr."

Abwartend blickte Sylea zu Eleyah. Ihr Gesichtsausdruck blieb neutral und sie liess Eleyah Zeit zu antworten.
"So? Und wann lauft Ihr wieder zu dem nächsten Boten oder Möchtegern-Nekromanten über? Oder Ich? Könnt Ihr mir trauen...oder ich Euch?"
Shaturgal kannte diese brummende Stimme von Eleyah nur zu gut und brachte sich dann gleich mit ein.
"Vielleicht sollten wir etwas mehr ins Detail gehen. Komisches Wort....De-tail..."
"Das wäre eine gute Idee.", nickte Sylea dem Hochschamanen dankbar entgegen.
"Es ist gibt derzeit... Ich nenne es mal Gerüchte.... Prophezeihungen... Visionen... Die Ankunft der Brennenden Legion steht erneut vor der Tür... Sollte es dazu kommen, sollten wir das Kriegsbeil zumindest solange begraben, bis wir uns entweder sicher sind, dass die hässlichen Viecher nicht kommen. Doch falls es dazu kommen sollte, werden wir, jeder für sich, untergehen."
Eleyah kratzte sich am Kinn. Sie dachte sichtlich darüber nach. Shaturgal hingegen lies nicht locker und stellte gleich darauf folgend seine nächste Frage.

"Da stimmt Ihr mir sicherlich zu, nicht?"
"Wir müssen einen Weg finden, uns zu arrangieren. Jeder hat etwas an sich, was der andere nicht leiden kann. Doch ich sprech jetzt mal für mich.... Ich habe mich geändert und ich kann nichts für meine Vergangenheit. Was ich jetzt mehr denn je weiss ist, dass wir Verbündete brauchen. Verbündete, welche sollte es dazu kommen, alles dafür geben werden, den anderen zu schützen.
"Ihr sprecht große Worte, Magierin ...und sicherlich werde ich mich nicht niederlegen und kampflos untergehen."
"Deshalb bin ich hier Eleyah."
"Ich kann mit Euch kämpfen...aber Euch trauen?"
"Was erwartet Ihr? Dass wir die Seiten wechseln?"
, gab Shaturgal grunzend von sich.
"Und wenn? Die Legion und Ihre Diener verderben ALLES... Jeden."
"Nur wenn man dies zulässt. Bevor mich wer verdirbt soll mir wer den Dolch in meine Brust rammen."
, sprach Sylea und blickte schmunzelnd gen Eleyah.
"Das werde ich gerne übernehmen."
"Nunja...darüber sollten wir dann erst reden wenn es soweit ist."


In diesem Moment wusste Sylea, dass Eleyah Ihnen folgen würde. Sie bat dann Shaturgal Eleyah Genaueres zu schildern. Er erzählte Ihr von den grob ausgearbeiteten Plan.
"Also, derzeit ist noch nichts in trockenen Tüchern, bis wir eine direkte Bestätigung haben, dass die Legion tatsächlich wieder auftaucht. Wir sollten allerdings vorbereitet sein. Aus diesem Grund suchen wir Verbündete, die es in Betracht ziehen, an unserer Seite in die Schlacht zu ziehen. Eure Talente sind hierfür mehr als geeignet, was auch einer der Gründe ist, weshalb wir Euch als erstes aufgesucht haben."
"Natürlich hoffen wir noch auf viele weitere starke Arme, doch Ihr wärt bereits eine enorme Bereicherung für unseren Schlachtbund."


Eleyah schloss kurz Ihre Augen und Sylea betrachtete sie und Ihre Reaktion neugierig. Shaturgal hingegen schmatzte leise vor sich hin. Als Eleyah Ihre Augen wieder öffnete grinste sie.
"Ihr hättet mich einfach anheuern können. Ein paar Münzen, immerhin bin ich Söldnerin."
"Nein, Eleyah.... Es geht bei Weitem um mehr.... Für mich zumindest."
"Das bedeutet, ihr würdet nicht eure Heimat verteidigen, weil ihr keinen Sold erhaltet?"
"Doch...aber es wäre einfacher gewesen. Ich habe ja gesagt, dass ich Euch helfen werde, aber ich behalte Euch trotzdem im Auge."
"Also gut, äh... ja, das freut uns... glaube ich.... Ja, tut es, oder?"


Der Hochschamane blickte dann umgehend gen Syleas Richtung, welche etwas zu Lächeln begann.
"Lasst mich es mit meinen Worten kurz erklären, Hochschamane."
Sie atmete kurz etwas durch ehe sie weitersprach.
"Konzil und Widerstand gibt es nicht mehr....Gut und Böse gibt es nicht mehr... Wir werden all das verbinden, was uns ausmacht und eine neue Ära schaffen. Wir ganz allein können entscheiden, wie diese aussehen wird."
"Ihr sprecht große Worte...doch alte Feinschaften, alte Gedankengänge sind immer ein Teil von uns. Und wo es einst Differenzen gab, gibt es immer noch andere Ansichten.“
"Eleyah vielleicht wird es irgendwann einen Tag geben, indem wir diese Differnzen ein für alle mal beseitigen können."
"Ihr seid immer ganz bei der Sache...sobald eine Krise bewältigt ist, kehren die Feindschaften zurück."
"Das liegt in unserer Natur... Harren wir der Dinge, die da kommen."
"Also... nehmen wir es, so wie es ist. Eine Allianz."


Sie nickten bestätigend und Shaturgal konnte sich einen Spruch nicht verkneifen. Vielleicht war es seine Art, sich so mit dem Ganzen auseinanderzusetzen.
"Nur ohne die ganzen Weichhäute... Abgesehen von euch Elfen."
Schief grinsend legte Eleyah los.
"Ein Orc der rassistische Sprüche klopft... Waren die nicht rot? Wenn Ihr mich benötigt, schickt mir jemanden. Ansonsten verbleibe ich für die nächste Zeit noch in Beutebucht, ehe ich mich daran mache, ein paar Informationen einzusammeln. Alte Kontakte aufsuchen... Das Übliche."
"Ein Rabe wird dich benachrichten wie es weitergeht. Ich danke schonmal für deine Zeit."
"Nun denn, ich warte auf Euren Raben."

Murrend machte sich Eleyah auf den Weg hinein zur Beutebucht. Sylea hingegen hörte Ihre letzen Worte und murmelte leise zu sich....
"Wenn sie nur wüsste."
"Wenn sie was wüsste?"
"Ist nicht so wichtig Hochschamane. Wir sollten in die nächste Stadt reisen und uns stärken."
"Du zahlst."

Schmunzelnd nickte Sylea und sie stellte ein Portal, welches sie nach Silbermond führte.


Zuletzt von Sylea am So 07 Aug 2016, 13:47 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am Sa 06 Aug 2016, 23:47

Rückkehr nach Silbermond

Sylea war froh, dass zwar trotz Skepsis die Zustimmung von Eleyah kam. Sie würde Eleyah schon bald einen Raben zukommen lassen, indem Weiteres angekündigt werden sollte. Die nächste Person auf der Liste, war niemand anderes als Magrid. Sylea gingen viele Gedanken durch den Kopf und sie wurde etwas unsicher. Magrids Hass auf Erendil lies sie Sylea immer spüren. Zuviel war damals passiert und Sylea konnte es Magrid nicht für übel nehmen. Sie hätte wahrscheinlich gleich reagiert, auch wenn sie damals ganz andere Ansichten hatte. Heute jedoch konnte sie allen und jeden verstehen der so dachte, und deshalb überlegte Sylea sich gut, wie sie Magrid gegenübertreten sollte. Sie beschloss aber dann sich nicht zu verstellen und einfach das zu sein, was sie ist und auch immer schon war. So stand Sylea dann in der Taverne und teilte Magrid mit, dass sie am Brunnen auf sie warten würde. Sie verliess umgehend das Gebäude und sah sich etwas um. Es war leer in dieser Stadt geworden. Die einstige Fröhlichkeit war verschwunden. Draenor hatte auch hier ganz offensichtlich Spuren hinterlassen. Dies stimmte Sylea für einen Moment sehr nachdenklich.

"Muss wichtig sein, wenn Ihr es wagt wieder diese Stadt zu betreten."
Sylea drehte sich um und schenkte Magrid ein Lächeln.
"Das ist es in der Tat. Ich bin hier weil wir deine Hilfe benötigen."
"Schon wieder ein Bote? Lernt dieses Wesen nicht dazu? Ich bin Silbermond und dem Leben verpflichtet, nicht der Vernichtung."

Sylea lies sich nicht verunsichern und sprach ruhig und freundlich weiter. Früher wäre sie wahrscheinlich schon längst an Magrids Kehle gegangen, doch die Zeiten haben sich sichtlich geändert. Als sie das Wort Bote vernahm schüttelte sie sachte Ihren Kopf.

"Diesmal scheint es um weit mehr zu gehen fürchte ich. Normalerweise wäre ich nicht allein gekommen, doch mein derzeitiger.... Wegbegleiter scheint wohl verhindert zu sein."
"Oh meine dürfen nicht in die Stadt. Um mehr als einem alten Gott dabei zu helfen Azeroth zu verderben?"

Sylea ging etwas näher doch Magrid fing gleich an zu sprechen. Sie merkte wie eine Hitze nicht von Ihr ausgehend ihr kurzzeitig die Sprache nahm. Dennoch blieb sie freundlich, und lies sich nicht provozieren.
"Was wollt Ihr? Sprecht Tacheles!"
"Ich bin nicht als Feind hier, Magrid. Wir sollten das Kriegsbeil erstmal bei Seite schieben und uns kommender Situation stellen. Ich reise mit Shaturgal durch die Länder um einen Plan zu verfolgen, welcher mir als der einzig Richtige erscheint."
"Weiter..."
"Wie du sicherlich weisst, wird uns nichts Gutes bevorstehen. Die Schamanen hatten eine Vision, welche sehr ernst genommen werden sollte. Ich würde dir gerne von dieser erzählen."
"Berichte!"
"Die brennende Legion wird wiederkehren. Diesmal wird sie nicht zu stoppen sein und versuchen Azeroth komplett zu zerstören. Zusammen, und damit meine ich jeden einzelnen von uns, könnten wir jedoch in der Lage sein, diese zu stoppen."
"Was ist diesmal anders?"
"Was anders ist....?"
"Diesmal wird es mächtiger sein denn je. Das Höllenfeuer wird versuchen alles und jeden zu verderben. Auch werden sie versuchen die Städte einzunehmen. Gerüchten zu folge werden die Dämonen förmlich vom Himmel fallen."
"Wann soll das so weit sein?"
"Das weiss ich leider nicht. Nur mir kommt vor, als ob es jeden Tag los gehen könnte. Deshalb bin ich hier. Nicht um dich zu warnen, sondern um dich zu bitten uns zu helfen und unser Vereinigung zuzustimmen. Wir sind die Zukunft und nur wir können die Zukunft verändern, indem wir....zusammenhalten."
"Klingt ziemlich nach Ascas oder war es Erendil? Wer garantiert mir, dass es nicht ein Trick Eures Rates ist?"
"Shaturgal, sobald er hier ist. Den vertraust du doch? Es ist kein Trick. Ich bin ehrlich zu dir."
"Offen gestanden mehr als Euch. Es könnte auch sein, dass Ihr zu jemand ganz bestimmten wollt. "


Nun blickte Sylea etwas verwundert.
"Zu wem sollte ich wollen?"
"Unwichtig."
"Wenn die Lage nicht ernst wäre, wäre ich bestimmt nicht gekommen um dich um etwas zu bitten."

Sylea lächelte sanft und Magrid begann damit ein Pergament zu erscheinen lassen. Darauf konnte man Zeichen erkennen, welche anfingen zu leuchten.
"Siehst Du das?"
"Das ist der Foliant von Dwetshnokawalorh. Meine Familie hütet ihn, denn er zeigt an, wann sich ein Portal wieder öffen wird, nicht wo, aber wann."
"Ja...?"
"Es ist bereits eines offen."
"Das hab ich befürchtet."
"Ich hielt es für...einen Fehler. Es bestätigt also, was Du da sagst."
"Wie gesagt ich bin nicht hier um dir etwas vorzumachen. Auch ich habe mich verändert."
"Das bedeutet, ich werde wieder einmal mein ruhiges Leben aufgeben müssen, um das zu schützen, was mir wichtig ist..."
"So gehts uns alle denke ich."
"Verdammt ich bin grade mal ein halbes Jahr zuhause! Ein verdammtes halbes Jahr!"
"Magrid was soll ich da sagen.... Es geht mir nicht anders. Ich ... ich"


Sie schwieg dann und lies Magrid weitererzählen. Sylea erkannte dass es wichtig war, die Ängste anderer mitzuerleben. So wusste sie, dass sie nicht allein diese Sorge tragen würde.
"Draenor hat mir wichtige Monate genommen, die ich mit meiner Tochter gehabt hätte."
"Nether noch eins!"
"Draenor hat jeden sehr viel genommen, und der Legion die Zeit gegeben, alles vorzubereiten. Sie nutzten unser aller Wegbleibens zu Ihren Gunsten."


Aufeinmal wurde es um sie ganz heiss. Eine fürchterliche Hitze strahlte von Magrid aus. Sylea konnte den Zorn und die Wut förmlich spüren. Sie versuchte Magrid ein wenig zu beruhigen.
"Was um des Feuers Willen ist das für eine Hitze hier?"
"Ich werde es nicht zulassen, dass jemand meiner Familie etwas tut! Und wenn ich den Nether persönlich niederbrennen muss! Jetzt reicht es."
"Magrid.... jetzt komm mal wieder etwas runter. Deine Wut ist verständlich, doch du bist gerade dabei etwas zu machen, was hier ... nunja verboten ist. Zügle dich etwas bitte. Wenn du etwas niederbrennen willst, dann lass uns rausgehen."
"Ich bin die Insel im Meer der Stille, mein Wasser ist ruhig, selbst wenn es stürmt."


Magrid wiederholte sich und je öfter sie diese Worte sprach um so ruhiger wurde sie. Sylea nickte zufrieden.
"Geht doch..."
"Ich habe nicht umsonst trainiert...das ist der Nachteil von emotionsgenährter Magie. Ich werde ein paar Dinge vorbereiten müssen, das Stammhaus benötigt ein paar weitere Bannkreise."
"Ich kann dich gut verstehen. Es ging mir früher nicht anders. Mittlerweile hab ich das aber etwas im Griff."
"Sag dem alten Mann, dass ich helfen werde, wenn ich sehe, dass es Sinn macht. Nicht so wie diese letzte lahme Truppe, die nur gegen Euch gewann, weil Merades zu dumm gewesen ist."
"Es wird ein Treffen geben, wenn wir alle Personen eingeladen haben. Ich würde dich gerne mit auf die Liste eintragen und dir bald einen Raben zukommen zu lassen wo dieser Treffpunkt sein wird."
"Tue das. Sollte das in den nächsten Tagen sein, rechnet nicht mit bester Laune meinerseits, Bannkreise dieser Stärke verursachen bei mir Migräne..."
"Ich bin nicht so wie mein Vater.....Magrid. Ich war noch nie so. Doch viele haben zu schnell und voreilig über mich und andere geurteilt, Vielleicht ist jetzt die Zeit gekommen um das Gegenteil zu sehen und erkennen. Konzil und Widerstand gibt es nicht mehr. Gemeinsam werden wir etwas viel Stärkeres bilden."
"Wir werden sehen."
"Gut dann werde ich zusehen wo sich der alte Herr seine Zeit vertreibt."
"Tut das."
"Wenn du noch Personen weisst, welche für so einen Kampf geeignet sind lass es mich wisen."
"Ich werde sehen, versprechen kann ich aber nichts."
"Danke für deine Zeit. Wir werden uns bald wiedersehen."
"Bis bald."


Sylea lächelte und ging dann zurück in die Mördergasse um sich in das gemietete Zimmer zurückzuziehen. Erleichtert sass sie für einen Moment da und war froh, in Ihren alten Feinden neue Verbündete gefunden zu haben. Auch wenn dieses Band nur zum Zweck war, so war es zumindest ein Anfang. Sylea dachte an die damalige Zeit mit Tenebra. Es war schade, dass diese von all dem nichts mitbekam. Auch sie hatte damals denselben Wunsch. Ihr Ziel war es Konzil und Widerstand zu vereinen, was aber kläglich unter den ganzen Umständen scheiterte. Vielleicht war es auch besser so, dass Tenebra nicht hier war und statt dessem fern an einem sicheren Ort verweilte.

Als Sylea feststellte, dass der Hochschamane noch immer nicht zurückgekehrt war, nahm sie Tinte und Papier aus einer Schublade und legte beide Sachen auf den Schreibtisch. Sie blickte leicht konzentriert auf eine weisse Kerze, welche sich kurzerhand wie von selbst entzündete. Sylea streifte Ihren Umhang ab und setzte sich dann auf den Stuhl um mit dem Schreiben zu beginnen.

"Mein lieber Erendil,

als Kind habe ich oft ............"


(ooc: der komplette Brief geht per PN an Ascas)


Sie verschloss den Brief und versiegelte diesen. Auf Ihren Befehl eilte ein Rabe herbei und setzte sich am Tisch sanft ab. Sie lächelte zu diesen und Ihre Augen leuchteten für einen Moment hell auf, als sie den Brief in das Schnäbelchen des Raben steckte.
"Du weisst was du zu tun hast.", sagte sie mit sanfter Stimme.
Der Vogel blickte auf sie und es schien als nickte ihr dieser zu. Zugleich machte dieser einen Flügelschlag und nichts, als eine lodernde Glut war zu sehen. Sylea streifte mit Ihrer Handfläche über die Flamme, welche dann erlosch. Sie zog ihren Umhang über und machte sich allein auf die Suche um Ihren engsten Verbündeten zu finden.

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am Mi 24 Aug 2016, 22:50

Die Vereinigung geht weiter....

Gemeinsam mit dem Hochschamanen machte sich Sylea auf, um Selene in Ihrem Anwesen zu besuchen. Sie beschloss den Hochschamanen das Wort zu überlassen. Es war nach wie vor ungewohnt für sie, dass sie diesen als Ihren derzeitigen Wegbegleiter ansehen musste. Die beiden waren so unterschiedlich, aber sie hatten das gleiche Ziel vor Augen. Letzteres ist es, was schliesslich diese Verbindung ausmachen sollte. Mit etwas Stolz stand Sylea dann vor dem Anwesen. Shaturgal kümmerte sich auf seine Art um die Wachen, welche das Anwesen schützten. Sylea musste schmunzeln und Selene hatte wohl gemerkt, dass jemand vor Ihrer Tür stand. Etwas überrascht blickte diese dann den beiden entgegen und bat sie dann herein.

"Wir sind hier weil wir Eure Hilfe benötigen."
"Sylea bittet mich selten um etwas und nach Ihren Gesichtsausdruck zu urteilen, muss es sehr dringlich und ernst sein."
"Das ist es in der Tat Selene, doch hör selbst."


Sylea hielt sich zurück und Shaturgal erklärte Selene die Gründe Ihres plötzlichen Besuches. Er zögerte nicht lange, um sie mit den Tatsachen zu konfrontieren.
"Tatsächlich habe ich selbst eine Vision meiner Ahnen erhalten. Es ist Ernst und uns läuft die Zeit davon."
"Definiert mir bitte Zeit! Wieviel Zeit?"
"Es wird schon sehr bald sein. Ich spüre....diese Veränderung. Es ist beängstigend. Selene du hast Kontakte zu den Adelshäusern. Wir brauchen wirklich, alles und jeden, der sich dieser Gefahr bewusst ist."
"Falls ihr ein Treffen arrangieren könnt, bin ich durchaus bereit auch vor den Adligen vorzusprechen. Besonders vor Fürst Leanhaun. Schwieriger Knabe, aber auch ein alter Kamerad."


Sylea konnte es sich nicht verkneifen mit Ihren Augen zu rollen. Sie konnte mit dieser Adelsgesellschaft nicht viel anfangen. Umso besser war es, dass der Hochschamane dabei war, und sie ihn sogleich einteilte dieses Treffen zu übernehmen.
"Dann übernimmst du das und ich werde zurück in die Stadt gehen?"
"Nicht deine liebste Gesellschaft?",
grinste ihr der Schamane gehässig ins Gesicht.
" Ich glaube, dass ich mit diesen Fürsten und dem generellem Adel nicht viel anfangen kann. Ich will ja nicht daran schuld sein, dass .... sie uns nicht folgen werden."
"Ohh  Arkaion ist kein gewöhnlicher Adliger. Er ist...anders."


Sylea überliess nun beiden das Gespräch. Selene teilte Shaturgal mit, wohin genau er reisen musste. Dieser brach auch gleich sofort auf und schaffte es bestimmt dieses Haus zu überreden. Zudem hatten sie noch ein Adelshaus mehr, denn Selene bot an, sich mit Amade zu unterhalten. Sylea war für ihren Teil sehr zufrieden und lächelte. Sie verabschiedete sich dann auch von Selene, nachdem sie noch eine Weile geplaudert hatten. Sylea freute sich, dass Selene glücklich schien. Auch teilte sie dieser noch mit, dass auch sie in den nächsten Tagen einen Raben erwarten werde, der Ihr Nachricht über dieses Treffen überbringt.

----

Sylea hatte endlich Antwort bekommen auf Ihren Brief. Erendil hatte sehr lange nichts von sich hören lassen. Dieser Brief klärte über vieles auf. Ihre Sorge war nun bedeutend grösser geworden, als dieser Ihr mitteilte allein mit der Horde die Tore Orgrimmars zu verteidigen. Sie wollte am liebsten los, um ihn beizustehen. Ihn in dieser Situation allein zu lassen fiel Ihr sehr schwer, auch wenn sie wusste, dass er dieser gewachsen war. Sie konnte aber nicht zu ihm, denn sie musste nach Tirisfal reisen. Es standen noch Gespräche an. Diese waren Ihr sehr wichtig, und sie wollte Nakmur und Katariah persönlich um Entschuldigung beten. Sie war schliesslich plötzlich von Draenor verschwunden und lies beide alleine.

Bei diesem Treffen schien anfangs alles so zu sein, wie Sylea es sich wünschte. Erst als sie begann mit den Details rauszurücken, deuteten die beiden Zweifel an. Sylea konnte nicht verstehen warum beide aufeinmal so waren, denn schliesslich hatten auch sie ein Band zusammen. Früher war alles so einfach gewesen, und Nakmur und Katariah folgten Ihr, egal aus welchem Grund. Sie folgten Ihr, weil sie in Ihr vielleicht etwas sahen. Sylea sprach weiter und war in ihren Worten sehr klar und direkt. Sie äusserte sich zur derzeitigen Situation und sagte, dass sie sich nun mit Teilen den Widerstands arrangierte. Auch teilte sie ihnen mit, dass dies immer schon ihr Wunsch gewesen war. Natürlich bot Sylea ihnen an, für sich selbst eine Entscheidung zu treffen und diese Ihr dann mitzuteilen.
Plötzlich, wie aus heiterem Himmel stand Skullz zwischen Ihnen. Wie immer hatte dieser das Talent dann zu erscheinen, wenn Sylea nicht mehr weiter wusste. Sylea begann zu Lächeln, als sie diesen erkannte. Er hatte sich nach aussen hin so verändert, dass ihn wohl niemand mehr aufs Erste erkennen konnte. Nakmur stimmte zu diesem Treffen, wenn auch skeptisch zu. Sylea hingegen hatte ebenfalls Zweifel. Sie musste diese überdenken, und ihr war nicht klar, ob sie einen Raben zu Nakmur schicken würde. Sie wollte Stress vermeiden, denn das ist im Moment eher etwas unangebracht. Die Aussprache allein mit Erendil und den Teilen vom Widerstand könnte alles scheitern lassen. So verabschiedete sich Sylea und kümmerte sich erstmals um Skullz, welcher ihr wie immer folgte, wie ein Schatten. Sie musste schmunzeln, denn es war schon fast so wie früher.

Nach einem sehr intensiven Gespräch stellte Sylea fest, dass Skullz Hilfe brauchte. Er war nicht mehr er selbst und musste sofort zu einem Priester. Sylea kam der Gedanke ihn zu Garatas zu führen. Er sollte Skullz "Retter" sein, denn wenn er Ihnen so folgen würde, wäre die Legion nicht mehr weit. Sylea brauchte Sicherheit, denn sie würde es nicht zulassen, dass irgendwem frühzeitig etwas passieren würde. Das Ende war noch nicht gekommen und sie hielt an allem fest, was Ihr wichtig war. Nur so konnte sie das alles im Moment ertragen und Ihre Angst im Zaum halten. Doch es war erst der Anfang ... der Anfang vom Ende, so dachte sie. Es würde noch viel schlimmer werden.

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am Sa 24 Sep 2016, 20:56

Niedergeschriebene Gedanken...


Erendil ist endlich wieder zurückgekehrt und ich bin nun wieder vollkommen. Heute sprach ich das aus, was mir schon lange durch den Kopf geht und mir immer wieder nachdenkliche Nächte verbreitet hat. Ich habe solche Angst, dass dies unser letzter Kampf sein wird und einer von uns für immer gehen muss. Sollte es Erendil treffen, wird er diese Welt nicht alleine verlassen.
Ich denke das ist das, was uns ausmacht. Es ist mir bestimmt, dass ich über ihn wache und er über mich. Dies gibt uns die Sicherheit, welche wir in diesem schwierigen Moment brauchen. Erendils Auffassung über meine Gedanken hat mich nicht überrascht. Er versuchte wie immer sich auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren. Doch ich weiss, dass auch ihm bis zu einem gewissen Punkt bewusst ist, in welcher Lage er sich und wir uns befinden. Dennoch wollte er mir am liebsten diese Sorge nehmen, doch ich habe mich für dieses Leben mit Ihm entschieden, und somit ist das meine Bürde die nur mir allein aufgetragen wurde. Es ist nicht seine Aufgabe.

Vermutlich hat mich auch das letzte Zusammentreffen mit Meister Sheng, Magrid, Eleyah und Selene zu diesen Gedanken gebracht. Er wies noch ein letztes Mal auf jedes einzelne Stärke hin. Alles was er uns hinterlassen hat war auf Harmonie und Frieden besonnen. Seine Worte und seine Geschichte erinnern mich immer an die Weisheit des letzten Kaisers von Pandaria, die ich mir immer wieder aufs Neue ins Gedächnis rufe.

"Verzweifelt nicht, angesichts der Zerstörung. Ihr habt über die Dunkelheit triumphiert, die ich verborgen hielt... Doch es bleibt die Frage... Warum kämpfen wir? Ich hoffe Ihr habt gelernt aus Angst und Zorn zu kämpfen, bedeutet einen immerwährenden Krieg. Stellt Euch der Angst. Bändigt den Hass. Findet den Frieden in Euch, damit Ihr ihn mit der Welt um Euch herum teilen könnt. Das sind die wahren Schätze des Lebens. Und dafür lohnt es sich zu kämpfen."

Ich glaube fest daran, dass an dieser Weisheit was Wahres dahinter steckt, denn vieles hat sich in Jedem von uns bestätigt. Magrid schien das mit Sheng sehr nahe zu gehen, aber ich erkannte etwas in ihr, was mich innerlich zufrieden stimmte. Auch an Eleyah ging das nicht spurlos vorbei. Sie zeigte auf Ihre Art Emotion. Selene erkannte ebenfalls die letzte Absicht von Sheng. Somit hinterlässt dieser in uns allem Etwas was uns trotz der Unterschiedlichkeiten auf einen gemeinsamen Weg bringen wird. Und dafür lohnt es sich zu kämpfen.

Erendil konnte mir diese Angst natürlich nicht ganz nehmen. Ich weiss jetzt aber mehr denn je, was zu tun ist, sollte ich mich dieser Angst stellen müssen und das beruhigt mich. Ich werde alles vorbereiten müssen, denn es bleibt uns nur noch wenig Zeit.

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am Sa 22 Okt 2016, 19:06

Dalaran

Wir sind nun in Dalaran angekommen. Ehrlich gesagt weiss ich gerade nicht was ich denken oder fühlen sollte. Erendil führte mich auf eine Plattform, deren Aussicht unglaublich war.
Zum Einen schenkte diese uns etwas Überblick und zum Anderen konnten wir nun erstmals von der Ferne zum  Grabmal blicken. Neben mir stand eine so vertraute Person, die ich über alles respektierte und auf die ich stolz aufblicken konnte. Doch für einen Moment konnte ich diese Person nicht wiedererkennen.
Erendils Gesicht wurde blass und er stand starrend auf das Grabmal neben mir. Ich erkannte schnell, dass etwas nicht in Ordnung war und blickte sofort auf meine Handfläche, welche ein Mal trug, dass mir Erendil noch in Orgrimmar eingebrannt hatte. Es sollte den Zweck erfüllen, dass man schnell erkennen und handeln konnte. Doch dieses Mal zeigte mir nichts an. Deswegen werde ich dieses genau studieren und überprüfen, denn vielleicht ist Erendil ein Fehler unterlaufen und dieser würde der Legion dann noch mehr zu spielen.



Im Gegensatz zu ihm sehe ich die Dinge anders. Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass wir gemeinsam diesen Kampf gewinnen können und werde mich auch nicht davon abbringen lassen. Als dann auch noch der Hochschamane zu uns stosste konnte ich noch mehr merken wie zerissen Erendil innerlich war. Er bestätigte dies mit seinen Worten, welche er an Shaturgal richtete.

"Es tut mir leid, Hochschamane. Diesen Kampf können wir nicht gewinnen."

Der Hochschamane duldete solch ein Verhalten genauso wenig wie ich. Als Erendil dann diese Plattform verlies teilte ich Shaturgal meine Gedanken mit. Es war ein gutes Gefühl, dass genau dieser alles dafür unternehmen wollte, um den Umstand von Erendil zu ändern. Ascas kam dann zum Gespräch dazu und ich fragte ihn ob er wüsste was es mit dem Verhalten seines Bruders auf sich hätte. Er klärte uns dann auf. Die Folgen des Botendaseins zeigten erneut an Wirkung. Erendil würde wohl gerade an seine Grenzen stossen, was die Möglichkeiten seines Handelns anginge. Jahrelang kannte Erendil kein Gefühl der Angst oder dergleichen. Nun steht er vor einer Möglichkeit entweder alles zu verlieren oder eben nicht. Ich bin auf der anderen Seite froh, dass er seine Gefühle zeigt, doch denkt er wirklich ans Aufgeben? Ascas meinte auch, dass Erendil führende Hände brauchen würde. Deswegen entschied ich mich Shaturgal zu ihm zu schicken. Er war vielleicht der Richtige dafür, ihn ein besseres Gefühl zu übermitteln. Erendil braucht nicht nur von mir den Rückhalt, sondern ich denke dass es ihn bestärken würde, wenn er noch wen anderen hätte. Shaturgal hingegen nahm dies etwas mit Humor kümmerte sich aber sofort darum.

Ich nutzte die Zeit um mit Ascas noch genauer zu reden. Ich war vielleicht nicht sehr feinfühlig und habe diesen einfach so vor dem Kopf gestossen. Ich teilte ihm mein Misstrauen ihm gegenüber mit und sprach auch nochmal Raleria an. Ascas konterte aber mit seinen Worten und ich verstand sehr schnell, dass ich diesen womöglich unrecht tat. Es bedeutete mir sehr viel, dass Ascas mich ein wenig verstand und mich gleich auf den richtigen Pfad brachte. Schliesslich sollte die Vergangenheit endlich ruhen. Ich muss lernen Entscheidungen aus dem Nichts zu treffen auch wenn das nicht immer einfach werden würde.

Es wird Zeit, dass ich Erendil nicht mehr länger warten lasse. Er braucht mich nun. Diesmal werde ich es sein, die ihm Mut zuspricht. Ich bin schon neugierig, wie er auf diese neue Seite von mir reagiert. Ich war zu lange still und jetzt ist der Zeitpunkt gekommen dies zu ändern.

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am Sa 19 Nov 2016, 22:03

Als Sylea Erendil am Feuer stehen sah blieb sie eine ganze Weile im Abseits stehen und blickte ihn an.Sie war so stolz an seiner Seite zu sein und in Ihr stieg das Gefühl von Vollkommenheit empor. Es war in einer Zeit wie dieser sehr wichtig jemand ganz besonderen an seiner Seite zu haben. Erendil war Ihr Gegenstück und all das was sie brauchte um richtig stark zu sein. Sein Verhalten hatte sie sehr nachdenken lassen und so hatte Sylea seit langem wieder Angst jemanden zu verlieren. Wenn Erendil wirklich ans Aufgeben dachte, so war alles wofür sie gekämpft hatten umsonst. Sylea dachte an die  Worte von Ascas und an Ihre Zeilen, welche sie zu Blatt brachte. Sie musste Erendil ermutigen indem sie mit Ihm über Geschehens redete. Sylea wusste, dass es für ihn nicht leicht war mit all dem umzugehen. Er kannte das alles nicht, denn die Legion hatte ihm damals alles genommen und zu etwas gemacht, was in keinster Weise zu ihm passte. Das machte es für Sylea einfacher und so konnte sie in etwa verstehen, was in ihm vorging. Langsam näherte sich und legte Ihre Hand sanft auf seine Schulter um Ihm etwas Ruhe zu vermitteln. Ihre Stimme erklang sehr ruhig und feinfühlend. Erendil stand mit verschränkten Armen dort, lächelte aber leicht als er sie wahrgenommen hatte.




"Verzeih, wenn ich dir Sorgen bereitet habe."
"Du brauchst dich nicht zu entschuldigen, Erendil."
"Doch ich denke schon. Und wenn es dafür ist, dass ich dich alleine in einer unbekannten Stadt gelassen habe."


Sylea begann zu lächeln und Ihre Augen, welche für normal ein trübes Grün haben, erstrahlten in einem besonderen Glanz.
"Ich bin schon gross. Und ausserdem hatte ich sowieso Gesellschaft."
"Das habe ich gehört. Scheint, als wenn sich wirklich alle einfinden."
"Hattest du Zweifel, dass sie es nicht tun?"
"Ich war mir nicht immer sicher, wer seinen großen Worten Taten folgen lässt. Aber ich habe von jedem schon Antwort erhalten. Einzig Magrid scheint nicht direkt herkommen zu können."
"Das ist doch schon mal ein gutes Zeichen. Magrid wird sicherlich zu uns kommen, sobald es ihr möglich ist."
"Ich habe überlegt ihr jemanden an die Seite zustellen. Doch bin ich mir nicht ganz im klaren darüber, wer ihr im Moment am meisten helfen könnte."


Erendil erzählte Ihr wo sich Magrid aufhalten würde und auch dass Selene und Eleyah bereits in Dalaran verweilten. Der erste Schritt rückte immer mehr in den Vordergrund, sodass die beiden sich für ein schnelles erneutes Treffen mit der "Vereinigung" entschieden. Sylea hingegen wollte bevor sie anfingen richtig zu planen noch diese eine Sache loswerden. Erendil schmunzelte leicht und man sah ihm an, dass er bereits erahnte was sie ihm sagen wollen würde.

"Fühlst du dich nun voll und ganz in der Lage, diese Gefahr auf dich zu nehmen? Eine solch große Armee....mächtige Meister, deren Ziel nur eines ist? Eventuell alles zu verlieren, was dir lieb und teuer ist?"
"Ich habe begriffen, dass man dafür nie ganz bereit ist. Das man handeln kann und doch alles verliert. Doch dass wenn man nicht handelt, mit Sicherheit alles verliert."

Sylea schaute Erendil für einen Moment an ohne etwas zu sagen. Schliesslich nickte sie sacht und sprach mit leicht schief gehaltenen Haupt weiter.
"Unsicherheit ist ein Gefühl Erendil, welches zugelassen werden muss. Nur so kann es aus dir raus, ohne grösseren Schaden anzurichten. Deine Worte vorhin, haben mich sehr hart getroffen."
"Ich weiss. Ich hätte nie gedacht, dass ich der Botschaft noch etwas abgewinnen kann, doch sie hat mein Leben schon sehr vereinfacht. Nun wo ich verstehe, da ist mir klar, was die anderen eigentlich beim Widerstand und solchen Dingen geleistet haben. Ich möchte dem nicht mehr nachstehen. Ich will ihnen meinen Respekt bekunden, indem ich sie jetzt nicht hängen lasse."
"Du bist ein starker Mann und hast eine sehr starke Persönlichkeit. Sowas hast du nicht nötig.  Selbstzweifel können stärker sein, als jede Macht....Es kann dich innerlich zu schwach machen....Zu schwach für all das, was auf uns zukommen wird."
"Möglich ist das, ja. Doch ich habe Personen, die mich auffangen, wenn ich falle."
"Rede einfach mit wem darüber. Es gibt einige, die dich mehr schätzen als du dir vielleicht denkst."


Sichtlich zufrieden legte Sylea Ihr Haupt dann an ihn und er drückte sie leicht zu sich. Die zwei standen dann noch etwas am Feuer, ehe die Planung begann. Erendil sah zu, dass sich alle langsam eintrafen und Sylea bereitete sich mental auf dieses Treffen vor.


Zuletzt von Sylea am So 20 Nov 2016, 03:07 bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am Sa 19 Nov 2016, 22:08

Alleinsein

Es war stimmig entschieden worden, dass die Reise sie nach Sturmheim führen würde. Es war noch Einiges Vorzubereiten und doch blieb noch etwas Zeit für Gespräche. Sylea nutzte dies um nocheinmal mit Erendil zu reden. Sie erzählte Ihm von dem Ratschlag seines Bruders, welcher schnell erkannte, dass Erendil und sie vielleicht manchmal mehr Zeit miteinander brauchten um diese Bindung aufrecht zu erhalten.
Sylea war gleicher Meinung auch wenn Erendil während dem Gespräch glaubte, dass sie genügend Zeit miteinander verbrachten. Sylea lies nicht locker und wollte Ihm mit Ihren Worten nahe bringen, worum es Ihr genau ging. Er jedoch sah das anders und lies sie das auch spüren. Sylea fühlte einen kurzen Moment eine Art Leere in Ihr versuchte aber, Ihm nichts aufzuzwingen, da sie ja  auch wusste, dass diese Zeit sehr ernst zu nehmen war und brachte so  auch ein gewisses Verständis Ihm gegenüber entgegen.
Was Sylea jedoch nicht verstand, dass sie sich immer Gedanken um andere machen musste. Sie wollte endlich mal mit Erendil wirklich allein sein. Ständig war die Arbeit, die Vorbereitungen und eben die anderen Sachen von höchster Wichtigkeit. Es war natürlich mehr als notwendig, doch sie sehnte sich nach etwas gemeinsamer Zeit ohne diese Gedanken. Erendil übermittelte Ihr das Gefühl, dass dies zweitrangig wäre, was Sylea zu tiefst verletzte. Sie ging kopfschüttelnd aus Ihrer Unterkunft und hatte nicht vor, sich in nächster Zeit dort aufzuhalten. Erendil lies sie in dem Glauben, dass sie später zurückkehrte. Dieser zuckte kurz mit dem Mundwinkel und sah ihr dann hinterher.

Sylea ging stattdessen zum Landeplatz und blickte auf das Grabmal. Sie stand sehr lange da und genoss den Ausblick. Der Wind wehte sacht und sie schloss die Augen. Immer und immer wieder. Sie atmete tief ein und dann wieder ganz langsam aus. Den Kummer, welchen sie im Herzen trug, verblasste fürs Erste, und rückte immer ferner. Es war als würde sie sich auf ihre eigene Art und Weise auf etwas Bestimmtes vorbereiten. Die Nacht brach an und es wurde dunkel um sie herum. Sylea lies sich langsam fallen und befand sich auf einer Art zweiten Plattform ein bisschen unterhalb der Stadt. So hatte sie mehr Spielraum und konnte nicht gleich gesehen werden. Sie zeichnete Runen auf den Boden, welche in der Dunkelheit nach gesagter Formel in einem silbrig blauen Ton erleuchteten. Sylea lächelte wie so oft, wenn sie zauberte und führte diesen Zauber mit einer gewissen Hingebung konzentriert aus. Sie trat in den Runenkreis und verschwand. Die Runen erloschen und die Elfe fand sich wieder.... Etwas näher an dem Grabmal.

Als Sylea das ganze Ausmass dieses Gebäudes sah konnte sie merken, wie eine Träne Ihrer Wange entronn. Sie war richtig erschrocken und verzweifelt zugleich, als sie das sah, was noch etwas ferner aber doch irgendwie nah vor sich ging. Nun erst verstand sie Erendil richtig. Seine Gedanken, seine Angst und auch seinen Kummer. Es war so gut wie unmöglich zum jetzigen Zeitpunkt dort einzugreifen. Die Dämonen und dessen Meister... Eine unglaublich grosse Armee.  Sylea fühlte sich zum ersten Mal so richtig klein. Sie hielt ein Pergament in Ihrer zittrigen Hand und notierte alles, was von Wichtigkeit war. Sie  konzentrierte sich auf jedes einzelne Detail. Nacht für Nacht schlug sie hier an diesem versteckten Platz auf um noch mehr über das zu erfahren, was ihnen bald blühen würde. Erendil ging sie vorerst aus dem Weg, denn diese Unstimmigkeit erdrückte sie, und rückte sobald sie wieder in Dalaran war wieder ganz nah.

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am Sa 19 Nov 2016, 22:16

Kleines Mädchen

Einmal mehr mied sie ihn und beschloss diesmal im Zauberkasten Einkehr zu machen. Sie sass sich an einem freien Tisch und rollte Ihr Pergament aus. Immer wieder aufblickend um sichtlich nachzudenken machte Syleas Blick dann an einer ganz bestimmten Person Halt. Sie musterte diese sehr lange, ehe sie Ihre Notizen behutsam zusammenrollte und in Ihre Tasche packte. Sylea stand auf und ging schmunzelnd leicht amüsiert mit leisen Schritten zu dieser. Raleria war mit dem Rücken zu Ihr gedreht als Sylea anfing zu sprechen.

"Armes kleines Mädchen...... Wie ich sehe, hast du das bekommen, was dir wohl am besten....liegt."
Ruckartig drehte sich Raleria um und zischte zu Sylea.
"Unmöglich..."
Raleria blickte Sylea mit feurigen Augen an. Ihr Blick schweifte von ihrem Gesicht zu Syleas Oberkörper weiter zu den Kugeln über ihrem Kopf.
Sie biss sich dann fluchend auf die Unterlippe.
"Ich habe es gehört...ich habe gehört, wie mein Plan funktionierte...Ist das einer seiner Tricks?"
"Wie du siehst....ich habe deinen Streich wohl überlebt. Die einzige, die es versteht zu spielen...bist du, kleines Mädchen. Doch ich muss zugeben, ich hätte etwas mehr Stil erwartet von einer Dämmerflucht."

Sylea erzählte Ihr, dass Ihre Reflexe gewöhnt daran waren schnell zu agieren. Deshalb konnte sie das Ticken des Pakets hören und sich schnell in Sicherheit bringen. Ralerias Mimik schärfte sich zunehmend.
"Das wird mir nicht noch einmal passieren..."
"Das glaube ich auch ja.... Es wird dir so einiges nicht nochmal passieren...fürchte ich."

Erst jetzt begann Sylea sie genauer zu mustern und musste für sich Entsetzliches feststellen. Raleria hingegen setzte zu einer scharfen Tonlage um.
"Aber wenn Ihr hier seid, dann bedeutet das..."
"Was soll das schon bedeuten? Es sind viele hier...."
"Ich bin nicht dumm! Ich wusste genau, dass das Grabmal Ihn anlocken würde! Er muss ja überglücklich sein über die Ankunft seiner Freunde!"
"Und was willst du jetzt tun? Nun wo du...nunja...in seiner Nähe bist?"


Sylea lächelte Raleria, die kurz überlegte frech ins Gesicht.
"Es mag Euch wundern, doch ich werde gehen. Der Zeitpunkt ist noch nicht gekommen, wo mein Hass sie verschlingen wird."
"Oder dich....", lies Syleas Stimme leise ertönen.
"Aber lasst mich die Frage erwiedern. Was werdet IHR jetzt machen?"
"Ich weiss nicht, was ich machen werde nachdem ich deinen Vater informiert habe, dass du hier bist."
"Oh, also ein Botentreffen, ja? Dachte ichs mir!"

"Natürlich. Was denkst du, kleines Mädchen? Glaubst du wir ALLE sind zum Spass alle hier?"
"Ich kann mir schon vorstellen, dass die, ihr alle sehr amüsiert seid. Doch euch wird allen das Lachen noch vergehen!"


Sylea verschränkte die Arme vor Ihrer Brust. Sie musterte Raleria noch immer und sehr eingehend. Sie studierte förmlich jede Bewegung und jedes Zucken Ihres Körpers. Ihr prüfender Blick hielt kurz an deren Augen fest. Dann begann Sylea zu Seufzen. Es war wirklich schade für das naive Ding, dachte sie sich. Wenn sie nur wüsste, was alles auf sie zukommen würde. Sylea sprach dann sanft weiter zu Raleria.
"Weil du wirst für Ordnung sorgen, nicht wahr?"
"Ich werde alles geben und meinen Hass mit meinen neuen Gaben verschmelzen lassen."

Dann musterte sie Sylea noch einmal von oben bis unten. Sie erkannte schnell was in Sylea wohnte.
"Ich verstehe jetzt auch, warum er Euch erwählt hat. Ist das ein Geschenk von ihm?"
Sachte lächelnd schüttelte Sylea jedoch Ihren Kopf.
"Deine neuen Gaben? Nun hast du mich neugierig gemacht. Ich schätze es sehr, wenn man sich neue Fähigkeiten aneignet, weisst du. Erzähl mir mehr davon."
Sekptische Blicke folgten, aber schliesslich begann Raleria lächelnd zu erzählen.

"Es geschah in der Scherbenwelt, als ich dabei war den Seelensplitter Eures Liebsten zu vernichten. Was dir aber nicht gelungen ist, denke ich oder?"
"Nein. NOCH nicht. Doch die Illidari verstehen mich und sie lehren mich, was ich brauche."
"Die Illidiari...interssant. Dann dienst du wohl nur einen.... so wie der Rest der Bande."
"Ich stehe ihnen in ihrem Kampf bei und sie lehren mich. Noch diene ich niemandem, außer meinem Hass!"

Sylea seufzte erneut.
"Glaubst du im Ernst, dass du frei sein kannst, nachdem sie dich lehrten?"
"Selbst wenn nicht...mein Ziel ist mir JEDEN Preis wert! Ihr solltet das am besten wissen..."
"Ich? Und was genau sollte ich am Besten wissen?"
"Das ich vor nichts Halt machen werde. Egal wie viele andere Opfer es gibt."
"Nunja, es gibt sicherlich genügend zu tun in dieser Zeit. Da hast du recht. Verschwende nur deine Kräfte nicht sinnlos."
"Das werde ich nicht. Ich werde üben. Und mit jedem gefallenen Dämon werde ich lernen, wie man Diener der Legion effektiv tötet. Ich werde mein Ziel erreichen. Stellt Euch dabei besser nicht in meinen Weg!"
"Raleria, ich habe keine Angst vor dir und deiner Naivität. Wenn du Dämonen töten willst nur zu, doch ich entscheide selbst....wann ich mich in den Weg stellen werde und wann nicht. Ich hätte das schon viel früher tun sollen, als du noch nicht...."
"Vielleicht hättet Ihr das...doch vielleicht hättet Ihr noch mehr überlegen sollen, mit wem Ihr Euch einlasst."
"Nein, das hätte ich nicht. In keinster Weise. Ich werde immer hinter deinem Onkel und deinem Vater stehen weisst du.... Auch du wirst vielleicht irgendwann erkennen. Und wenn nicht....Dann wirst du dich selbst zerstören und dein innerer Begleiter wird das für das für dich mitübernehmen. Es wird grausam werden...fürchte ich."
"Sei es drum. Immer noch besser, als Mörder und Verräter zu unterstützen!"
"Jedem das seine....nicht wahr?"


Nun blickte Sylea wirklich amüsiert zu Raleria.
"Dass Ihr Euch über sowas amüsieren könnt ist abartig..."
"Dass du gerade das Wort Mord und Verrat in den Mund nimmst ist noch...wie sagtest du so schön....abartiger."
"Ich gehe diesen Weg, um das Böse zu stoppen. Ich komme nicht des Nachts und lösche eine unschuldige Familie grundlos aus!"
"Und dennoch bist du den beiden sehr wichtig und liegst vor allem Erendil....sehr am Herzen. Doch ich vermute mal, dass dies auszusprechen nicht angebracht ist."
"Er wollte dir nie etwas Schlechtes...Doch dein Hass...er hat dich geblendet. Hass kann sovieles blenden, doch davon willst du ja nichts hören. Ich kann dich verstehen, aber ich selbst würde niemals mein Fleisch und vor allem mein Blut zerstören. Auch mein Vater...war nicht gerade zum Vorzeigen gedacht. Ich erlitt ähnliches Schicksal wie du Raleria...Ich kenne den Schmerz, den du durchlebst sehr sehr gut."
"Jede Nacht höre ich den Schrei meiner Tante...jede Nacht sehe ich, wie er meinen Großvater in Höllenfeuer hüllt...jede Nacht sehe ich, wie meine Großmutter in ihrem eigenen Blut liegt...und dann steht da er...lächelnd vor unserem brennenden Haus...Wenn Ihr das alles kennt, dann weiss ich nicht, wieso Ihr Ihm folgt."


Sylea ging nun etwas näher und fuhr mit sanfter etwas freundlicher Stimme fort.
"Weil er selbst das niemals getan hätte. Ihm wurde jegliche Emotion, jegliches Gefühl genommen. Er war nur da um Leben zu zerstören und auszulöschen. Erendil war eine Marionette der Legion. Als ich beschloss ihm zu folgen, tat ich es nur aus einem Grund...."
"Ich wollte ihn verstehen....Seine Taten, seine Werke....Er lehrte mich ganz andere Dinge, wenn auch nur unbewusst, aber er tat es."
"Ihr habt Euch verführen lassen! Vielleicht aus der Not Eurer Situation heraus. Aber trotzdem habt Ihr nur ein anderes Übel gewählt!"
"Auch wenn du es nicht glauben kannst. Erendil schätzte mich so wie ich war... Er wollte mir ein Stück Freiheit ermöglichen. Schliesslich war ich ja die Tochter einer Bestie, welche von je her immer unterdrückt wurde und geformt um nur eines zu tun... Um zu töten."
"Ich hatte dennoch erkannt, dass Erendil anders war. Er brachte mir bei, Dinge aus einer anderen Sicht zu sehen... Lebewesen als das zu akzeptieren, was sie sind... Das hat nichts mit Verführung zu tun Raleria...Da gehts bei weitem um viel mehr. Respekt und ...Vertrauen!"
"Er schätzte Euch um Eures Vaters Willen! Warum sonst hätte er sonst eine Bindung zu Euch eingehen sollen, wenn nicht um die Macht Eures Vaters für sich zu gewinnen?"
"Die Macht meines Vaters war Erendil immer egal. Wozu brauchte er diese? Sag mal ehrlich....Er hätte doch viel eine grössere Macht haben können."
"Hätte er? Die Legion war weit entfernt. Der Widerstand saß seinem Konzil im Nacken. Euch zu erwählen, war rein logisch."
"Ich bin Ihm freien Willens gefolgt und hätte jederzeit gehen können. Die Legion war immer in Greifweite....wenn man wollte."
"Ihr ihn vielleicht. Doch warum hat er Euch gewählt?"
"Das weiss ich nicht genau. Ich kann nur das sagen, was uns zusammengeführt hat. Ich glaube nicht, dass Erendil jemals eine solche Bindung aufbauen wollte."
"Wie könnte er auch. Ihr behauptet selber, dass die Legion, seine Emotionen im Griff hat. Glaubt ihr wirklich sie hätte Gefühle bei ihm zugelassen?"
"Ich habe schon genug über ihn erzählt."


Sylea blickte auf Ihre Narbe am Arm. Sie wusste genau was Raleria vor hatte und musste schnell überlegen passende Worte zu finden. Lächelnd hob sie dann wieder Ihren Kopf an und sprach weiter.
"Wobei.... Vielleicht solltest du den wahren Grund erfahren warum wir hier sind."

Ralerias Blick sagte sehr viel über sie aus. Vertrauen oder dergleichen konnte man von Ihr nicht erwarten. Doch das wolllte Sylea auch gar nicht. Sie dachte an das Versprechen, welches sie aber unmöglich halten konnte, auch wenn sie alles versucht hätte. Raleria konnte man zum jetztigen Zeitpunkt nicht einschätzen. Sie war wie eine tickende Zeitbombe. Unreif und naiv zugleich.
"Wir kämpfen gegen das Gleiche wie du. Dein Vater und dein Onkel wollten dieses Leben niemals.....Leider ist ihnen das viel zu spät bewusst geworden...... Ich denke der Grund dich zu verloren haben, war ein Mitgrund dafür."
Verständnislos schüttelte Raleria Ihren Kopf.
"Langsam glaube ich, Ihr seid einfach nur verblendet. Doch die nahe Zukunft wird zeigen, was Eure Worte wert sind. Wenn ich zurückkehre werden die Karten neugemischt sein."
"Das werden sie mit Sicherheit."
"Hinterfragt Euch bis dahin selber: Wenn die Legion seine Emotionen abstellen konnte, damit er seine Familie töten konnte, konnte sie dann nicht so was simples wie Gefühle für Euch unter Kontrolle halten?"
"Natürlich könnte sie das.  Doch nenn mir einen Grund, warum ich dir aus meiner Seele erzählen sollte?"
Sylea lächelte schief von der Seite, da sich Raleria schon in Richtung Ausgang bewegte.
"Weil Ihr es in Wahrheit seid, die naiv ist. Das verstehe ich nun. Doch Eure Offenheit soll belohnt werden mit einer Warnung."
"Glaubst du ich weiss nicht was du vorhast?"
"Was habe ich denn vor?"
"Raleria, ich habe dir noch nie übern Weg getraut und werde es niemals tun. Das zu verraten, wäre zu einfach...und du willst doch noch etwas zum Spielen haben oder nicht?"
"Für mich ist das kein Spiel. Das war es nie und wird es niemals sein. Meine Warnung an euch drei: Meidet Val´Sharah oder ich werde den Illidari von Eurer Anwesenheit berichten. Sie sind in solchen Dingen dann praktischer veranlagt."
"Ja ich danke dir dafür. Lass dir eines gesagt sein, du legst dich mit Sicherheit mit den Falschen an.... Und damit meine ich nicht mich oder sonst wen."
"Wir werden sehen..."


Raleria verlies die Taverne und hinterlies ein Stück Holz auf dem Tresen. Sylea lies dieses in einem Beutel aufbewahren, denn sie selbst würde dies nicht anfassen wollen. Erendil konnte sicherlich damit was anfangen. Sie beschloss jedoch zuerst Ascas aufzusuchen, auch wenn sie vielleicht wusste, dass Erendil sich Sorgen machte.
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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am Fr 20 Jan 2017, 18:35

Zu Schützen jenes Leben

Sylea und Erendil hatten sich noch in Dalaran ausgesprochen. Beide waren sichtlich überfordert mit jener Situation gewesen, welche bei beiden unterschiedliche Auswirkungen hatte. Erendil plante die weiteren Schritte und blickte in die Zukunft und etwas an ihm schien doch anders zu sein. Sylea hielt an der Gegenwart fest und überliess nichts dem Schicksal. Es war schon fast so, als kontrollierte sie alles bis ins Detail. Es durften keine Fehler passieren. Nicht noch einmal wollte sie alles verlieren. Alles war vorbereitet und wartete nur noch auf die Abreise. Beide waren froh, als der Hochschamane eintraf und sie endlich Ihre Reise beginnen konnten.
Eleyah schien bereits schon in Sturmheim zu sein, was von Vorteil war. So machten sich die drei allein auf den Weg um so schnell wie möglich in das vorbereitete Lager zu kommen.
Selene hielt in Dalaran die Stellung und Magrid war noch immer in Suramar beschäftigt.

Nach dem Ankommen beratschlagten sie sich kurz, was wohl das erste Ziel sein würde. Sie mussten alles versuchen um Unterstützung zu erhalten, denn sie würden jede Hilfe gebrauchen. Ihr Weg führte sie dann über eine Brücke bis ein sehr gigantisches Gebäude zu erkennen war. Das waren sie also, die Hallen der Tapferkeit, dachte sich Sylea. Sie hatte schon sehr viel darüber gehört, und der Anblick deren löste in jedem einzelnen von Ihnen etwas aus. Erendil war gelassen, Shaturgal bestaunte alles und Sylea schwieg als sie die Dämonen von Weitem erkennen konnte. Das Gebäude war also umkämpft und es würde nicht lange dauern, dann waren sie mitten drin. Der Hochschamane zögerte nicht lange und leitete den Angriff an. Sylea blieb im Hintergrund und versuchte so alles im Überblick zu halten. Wenn Ihnen was passieren würde, dann täte sie es sofort erkennen und könnte einschreiten. Nickend folgte sie den beiden bis sie an der Treppe des Eingangs standen. Dort erwartete sie bereits schon Odyn.
Shaturgal lies es sich nicht nehmen und übernahm das Wort, als Sylea an der Borstigkeit Ihres Gegenübers erstillte. Er nahm sich kein Blatt vor dem Mund, und sagte klar seine Gedanken. Sylea musste schmunzeln, als sie seine Worte vernahm, welche er dem "Greis" übermittelte. Sie spürte eine Zurückhaltung Ihres Gleichen gegenüber Odyn, was sie darauf schliessen lies, dass sie diesen nicht sonderlich leiden konnte. Dennoch versuchte sie ruhig zu bleiben und dem Hochschamanen das Wort zu überlassen. Sie stellte sich zu Erendil, welcher da stand und nichts sagte. Letztendlich hatte Shaturgal es geschafft Odyn davon zu überzeugen, und dieser erteilte auch gleich eine Aufgabe an die Gruppe. Sie mussten sich als würdig erweisen, und so machten sie sich sofort auf dem Weg um in Hrydshal diesen Vrykul- Anführer zu finden.



Die Aufgabe schien einfach, und doch zehrte es an Sylea. Sie sah überall diese versklavten Drachen und leidete richtig mit diesen mit. Sie dachte an Ihre Wurzeln, und an die Drachen im Schattenhochland, welche sie ganz bestimmte Dinge gelehrt haben.  Es war lange her, und doch wusste Sylea sofort was zu tun war. Sie mussten diese Drachen versuchen zu retten. Sie mussten versuchen herauszufinden, was mit Ihnen passiert war. All das führte sie weiter nach oben.
Shaturgal befragte einen Vrykul und konnte schnell den Namen des Anführers herausfinden. Sylea seufzte als sie noch mehr dieser einzigartigen Drachen sah. Es waren noch Welpen. Handeln war angesagt, doch Shaturgal hinderte sie daran. Er spürte Elementarenergie auf und folgte dieser. Es blieb Sylea nichts anderes übrig als dem Hochschamanen zu folgen. Erendil war noch etwas bei dei diesem toten Vrykul und eilte den beiden dann schnell hinterher. Weit oben, an einer Spitze des Hügels, bekamen sie diese Präsenz noch mehr zu spüren. Es war kein Wunder, standen sie doch vor einem mächtig grossen Drachen. Sylea versuchte mit diesem zu sprechen und konnte fürs Erste erreichen, dass sie in der Höhle nächtigen konnten.

Sylea war noch lange wach. Immer wieder betrachtete sie Ihr Mal an der Hand, welches sie von Erendil hatte. Sie starrte regelrecht darauf und studierte dann Erendil, welcher tief in Schlaf versunken schien. Alles an Ihm war wie immer und doch hegte Sylea Zweifel. Dieses Mal veränderte sich in keinster Weise, aber Erendil kam Ihr in letzter Zeit manchmal sehr fremd vor. Seine Zurückhaltung und seine Stille ab und an. Sie kannte das nicht und das machte Ihr Angst. Erendil hingegen musste Ihre Launen ertragen, und auch das stimmte sie für einen Moment fast schon traurig. Sie musste sobald es geht mit Erendil sprechen, denn es war wie ein Stein, der tief in Ihrer Seele sass. Erendil war das kostbarste für sie und sie würde alles dafür tun, dieses Leben zu schützen, so wie es für sie bestimmt war.  

Sylea blickte sich um. Sie sah beide Gefährten schlafen und holte die Gifte aus der Tasche. Gleichzeitig legte sie Ihren Dolch vor sich und seufzte leicht.
"Ich werde vorbereitet sein, solltest du von mir gehen."

Sie träufelte langsam das Gift auf die Klinge und wartete bis diese umhüllt war. Gleichzeitig sprach sie eine Formel aus und hielt Ihre Hand über den Dolch. Grünlicher Nebel dampfte leicht, und der Dolch glänzte auf. Nickend packte sie die Gegenstände wieder ein. Sie blickte wieder auf das Mal und legte sich dann neben Erendil in der Hoffnung etwas Schlaf zu finden.

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am Fr 20 Jan 2017, 20:50

Ein unglaublicher Moment

Erendil war schon länger wach und mit einem Buch beschäftigt. Er schlug dieses zu und legte es in seine Tasche, ehe er sich dem Hochschamanen näherte.
"Seid ihr nervös?"
"Weshalb? Hab ich schon wieder Nägel gekaut?"


Sylea blickte sich die ganze Zeit schon etwas um, gesellte sich aber dann zu Ihnen. Sie notierte die Erkenntnis dieser Wesen auf dieses Pergament und steckte dies alles in Ihre Tasche.
Leicht lächelnd ging sie zu den Beiden hinzu.

"Euch scheint die Begegnung viel zu bedeuten, Hochschamane."
"Hör ich da Begegnung? Stör ich Euer Männergespräch?"
"Es sind erstaunliche Kreaturen. Sie sind den Elementaren so ähnlich und dann wieder doch nicht, versteh ihr? Ich glaube, ich habe noch kein Lebewesen auf Azeroth getroffen, dass so nah an den Elementarebenen kratzt."
"Einzigartig, sag ich doch."
"Ich hoffe sie teilen eure Begeisterung."
"Dem bin ich mir nicht so sicher."
"Sie scheinen sehr vernünftig zu sein, aber nichts alledem sind wir in Ihren Augen einfache Sterbliche."
"Die Frage ist, womit überzeugt man elementare Drachen?"
"Mit einem starken Herz und einer reinen Seele. Wie bei jedem anderen Elementarwesen. Und bei anderen Drachenschwärmen läuft das auch so."


Sylea nickte zustimmend, sah aber dann zu Erendil und verzog lächelnd Ihr Gesicht.
"Du hälst dich am besten im Hintergrund."
"Na da bin ich dann wohl raus."
"Wir sollten zuerst mit dem Grossen sprechen und könnten das mit den Welpen gleich mitanbringen. Oder was meint Ihr?"
"Sylea, Ihr dürft gerne die Verhandlung übernehmen. Ich bin nur fürs grobe hier...Und um den einen oder anderen anzüglichen Witz in die Runde zu werfen."
"Deine Witze sind hier sicher nicht angebracht..... Drachen sind anders....Man spricht mit denen auf einer ganz anderen Ebene, denn sie sind eben....einzigartig."
"Das sind meine Witze  auch."

Leicht grinsend blickte Sylea zu Shaturgal welcher in eine bestimmte Richtung zeigte.
"Verplempern wir keine Zeit, auf gehts."
"Gut, dann mal los. Also ich soll vorsprechen?"
"Na klar!"


Sylea ging dann langsam vor. Sie blieb vor Thyrmjaris, der Drachenmutter stehen und deutete eine Verbeugung an. Sie wartete bis sie ein Zeichen bekommen würde um vorsprechen zu können. Oberhalb des Felsens schlich Eleyah sich an. Sie setzte sich, blieb stumm und beoabachtete die Gruppe stumm. Ruhig nickend sprach Thyrmjaris zu Sylea.
"Ihr seid also noch hier."
"Wir wollten uns bei Euch bedanken, dass Ihr uns Eure Höhle zum Unterschlupf überlassen habt"
"Mein Kind hat euch als würdig genug empfunden, diesen Ort zu betreten. Doch damit ist euer Durst noch nicht gestillt."
"Nein, ich fürchte nicht."

Sacht schüttelte Sylea Ihren Kopf während die Drachenmutter erhoben weiter zu ihr sprach.

"Also dann, überzeugt die Mutter der Thorignir euch weiter anzuhören."
"Nun gut. Mein Name ist Sylea Tenathil von Eonar. Mir wurde einst gelehrt, jedes Lebewesen zu schützen. Odyn hat uns einer Prüfung unterstellt."

Seufzend sprach sie jedoch weiter.
"Wir besonders ich, habe während diesem Weg etwas ganz Besonders gesehen....Etwas, was mir nunja sehr....nahe geht. Vor nicht geraumer Zeit kannte ich Ähnliches. Ich bin hier, weil ich helfen will. Ich kann dieses traurige Schicksal Euer Kinder nicht mitansehen. Sagt mir bitte...Gibt es einen Weg sie zu befreien?"
"Einmal besudelt sind meine Kinder nicht meht zu retten. Für uns gibt es nur eines, den Schutz jener, welche noch rein sind."
"Darf ich erfahren, was mit Ihnen passiert ist?"
"Das, was mit so vielen Kindern von Azeroth geschehen ist. Wenn das Chaos das Leben berührt, dann gibt es kein zurück."
"Ich...ich verstehe."

Sylea sank für einen Moment Ihren Kopf während Erendil sich im Hintergrund über seinen rechten Arm streifte.
"Wir wollen dieses Chaos....stürzen. Das Leben darf nicht länger, verdorben werden. Es ist nur schwierig, den passenden Anfang zu machen. Und zu dritt.... Es ist fast unmöglich."
"Eure Ankunft hier, war doch nicht erst der Anfang, eurer Reise, nicht wahr? Euer aller Reise begann weit vor diesem Krieg, mein Kind."
"Das ist richtig. Doch trotzdem hat man das Gefühl... erst am Anfang zu stehen. Bitte verzeiht meine Sentimentalität. Es ist nur..wir werden Hilfe benötigen."
"Der Wind flüstert vom Ende eines Kreislaufs. Warum sollten die Thorignir euch helfen?"
"Das weiss ich ehrlich gesagt nicht. Ihr seid weise....und einzigartige Wesen. Vielleicht einfach nur....deshalb?"
"Ihr sagt, dass von mir. Und was sagt ihr von euch?"
"Jeder ist in seinem Handeln und Denken einzigartig. Auch meine Begleiter und ich. Das ist es, was uns stark macht und uns zusammenhalten lässt."


Thrymjaris musterte nun die Gruppe. Alle vier, denn wie Sylea nicht erkennen konnte, sass ja Eleyah hinten oben am Felsen.
"Die Winde haben mir Geschichten über euch erzählt. Jeder von euch hat Tapferkeit bewiesen. Jeder von euch auf seine eigene Art. Und doch zweifeln manche von Euch an sich und Ihrer Macht, diese Welt zu verändern."
"Wenn man die meisten Zweifel hat zu scheitern, dann braucht es einen starken Rückhalt. Wir sind dieser Rückhalt. Wir alle...zusammen."
"Die meisten von euch sind Kinder Azeroths. Es gibt niemand stärkeren als euch. Ihr seit ihre erwählten Wächter. Ich gebe euch die Gunst der Thorignir. Doch Odyn wird nur jene anerkennen, die sich selber anerkennen."
"Ich danke Euch aus tiefsten Herzen."

Thrymjaris hauchte allen einen eisigen Wind entgegen, welcher die Körper bis tief ins innere erzittern lies. Eleyah zitterte kurz und verbeugte sich dann, Erendil blickte zu Boden, Shaturgal schlug sich ehrfürchtig auf die Brust und Sylea schloss für einen Moment Ihre Augen. Lächelnd blickte sie noch einmal zu der Drachenmutter hoch ehe sie zu Erendil und Shaturgal zurück ging.
"Nun lasst euch von meinen Kindern hinabtragen und wisset, dass wir unseren Teil zum Kampf um die Pforte der Tapferkeit beitragen werden."
"Ihr habts ja gehört. Unser Weg führt uns zurück zur Pforte"
"Gut, machen wir uns auf den Weg. Zeit ist so ziemlich das einzige, was wir nicht haben."


Stumm nickend folgte Erendil den beiden.
"Wir sollten uns erstmals von den Berg runterbringen lassen."
"Ihr klingt wie ein groß geratener Goblin, Schamane."

"Besser spät, als nie." , murmelte Erendil.
"Oh...mit Ihr hatte ich jetzt nicht gerechnet."
"Na sieh mal einer an, wer uns da mit seiner Anwesenheit beglückt. Was hat euch aufgehalten? Musstet ihr den alten Damen in Dalaran wieder die Handtäschchen klauen?"
"Möglicherweise... aber möglicherweise hab ich auch andere Dinge erledigen müssen."


Eleyah zog erstmal die Kapuze ab und begann tatsächlich etwas zu grinsen.
"Gefällt euch Sturmheim? Ich meine...Erinnerungen an Nordend dürfte es ja wecken, oder?"
"Schön dass du endlich zu uns gestossen bist, Eleyah."
"Lasst uns erstmal aufbrechen, die Höflichkeiten können wir auch unterwegs noch austauschen..."
"Würd ich auch sagen. Die Drachen warten bereits."

Die Gruppe lies sich vom Berg wieder hinunterbringen. Unten angekommen rieb sich Shaturgal an der Nase.
"Is was?"
Sylea sprach leiser zu Eleyah und diese seufzte kurz.
"Er blüht hier richtig auf....Odyn hat er auch schon zu seinem Freund ernannt... "
"Was steht ihr hier so rum, ich werd nich jünger..."
"Tatsache...und meine Zeit nicht mehr."
"Ich hab gute und schlechte Nachrichten, ihr könnt euch die Reihenfolge raussuchen."

Erendil antwortete und Sylea nickte abwartend gen Eleyah.
"Ich bevorzuge grundsätzlich schlechte Nachrichten."
"Nun gut...wo wollt ihr anfangen? Aszuna? Valsharah? Hochberg? Suramar? Hier?"
"Da wir hier sind, sollten wir auch auf hier fokusiert bleiben."
"Wir sind doch schon mittendrin. Während du wieder Lollis geklaut hast, haben wir schon Schädel zertrümmert.", gab Shaturgal von sich und Eleyah warf diesem nur einen vielsagenden Blick zu.
"Nun ja, ich fange mal damit an, dass zwischen euch und der "Pforte" eine Armee steht."


Shaturgal winkte ab.
"Dann...mache ich am Besten weiter und erwähne, dass ihr keinerlei Hilfe der Truppen der Verlassenen erwarten könnt?"
"Schon 2 mal durchgestürmt. Weiter."
"Positiv ist, dass die Legion ihren Blick anderswo verstärkt hat. Sprich Aszuna und Hochberg. Negativ ist, dass wir jemanden hier haben...der eventuell der Legion gegen uns helfen wird. Wer das ist...kann ich nicht sagen, aber er kennt ein paar der Anwesenden."

Sylea nickte nicht überrascht.

"Und...ich konnte noch eine Sache rausfinden."
Shaturgal bohrte sich gelangweilt im Ohr.
"Kommst du mal auf den Punkt?"
"Erendil wird verfolgt..."
"Waas? Von wem?"

Erendil sah sich um hörte aber wieder zu, während Syleas Augen etwas grösser erleuchteten.

"Ich hab euer Lager eine Weile beobachtet...ebenso eine Dämonenjägerin. Was das soll...konnte ich sie nicht fragen, da sie nicht so wirkte, als ob sie euch attackieren will...und ich Konfrontationen versuchen zu vermeiden."
Sylea verschränkte Ihre Arme vor der Brust und überlegte kurz. Wie konnte es sein, dass Raleria sie verfolgen würde, hatte sie doch erwähnt dass sie sich in Valsharah aufhalten würde. Es war mit Sicherheit wer anders, aber doch fragte sie bei Erendil nach.
"Hast du von Ascas was gehört?"
"Ich habe zumindest nicht Gegenteiliges gehört. Aber es spielt im Prinzip auch keine Rolle. Wir wollen eh in Bewegung bleiben, oder?"
"Natürlich. Doch wir sollten es nicht ausser Acht lassen, dass sie uns folgt."
"Ihr solltet erwägen, zum Schreckensflutufer zu marschieren...das ist nahe der Hallen...aber für eine Nacht ein sicherer Rastplatz."
"Wie man es dreht und wendet. Es läuft alles darauf hinaus, dass wir zügig zur Pforte gehen sollten, um unsere Quest zu beenden."


Sylea zog Ihren Handschuh aus, um kurz auf Ihre Handfläche zu sehen. Sie begann für einen Moment das Mal zu beobachten, zog aber zugleich wieder den Handschuh an.
"Wirst du uns von jetzt an begleiten, Eleyah?"
"Ich werde so oft es mir möglich ist, hier sein...doch ich habe Verpflichtungen, die mit denen der Horde einhergehen. Außerdem kann ich eine gewisse Person nicht aus den Augen lassen."
"Verständlich. Doch es beruhigt mich, dass du zumindest....in der Nähe bist."
"Aber ich werde da sein, wenn es am Schlimmsten steht. Das wollte ich schon immer mal sagen."

Eleyah schmunzelte und Sylea schluckte leicht. Sie hätte sich niemals gedacht, dass sie selbst jemals zu Eleyah sowas sagen würde. Erendil schlug vor, in Richtung des alten Lagers zu ziehen um dann schnellst möglich zu Odyn zurückzugelangen.

"Oh...wart ihr schon nahe der Pforte?"
"Ich sagte ja bereits....Shaturgal hat einen neuen Freund."

Schmunzelnd blickte sie flüchtig zu dem Hochschamanen welcher laut grunzte.
"Der alte Brennbart..."
"Sicher er und Odyn sind fast das selbe Baujahr."
"Ach, Eleyah... ich hab dich gar nicht vermisst."

Eleyah hingegen wollte noch auf etwas anderes hinweisen, was sich der Gruppe vielleicht als nützlich erweisen konnte.
"Ich wollte nur darauf hinweisen, dass ihr im Lager der Runenbinder interessante Methoden zur Festsetzung von "Individuen" finden könntet."
"Die da wären?"
"Runensteine?"
"Wie überraschend...."
, erklang es aus Sylas Mund.
"Arkaner Schnick-Schnack."
"So mächtige, dass sie selbst Dämonen binden."
"Oh...Vielleicht können wir uns einen genauer anschauen."
"Drei, Sylea...mit jedem Stein sind sie mächtiger."
"Interessant."

"Ein im unnatürlich-abstehendes Knieglenek, funktioniert ebenfalls prächtig."
"Sag mal...ist dieser Schamane immer so?"
"Ich sagte schon, er blüht hier auf. Ich kenn ihn nicht anders seit wir hier sind."
"Und ich hab keinen Unkrautvernichter dabei..."

Kichernd ging Sylea mit zügigen Schritten weiter.
"Redet nicht so, als ob ich nicht da wär. Ich bin alt, aber nicht taub..."
"Du sollst es ruhig hören."


Erendil brachte sich nun auch endlich ein.
"Wir sollten uns eher Gedanken machen worauf wir uns nun konzentrieren wollen."

Eleyah sprach das aus, was Sylea Erendil schon sehr lange nahe gelegt hatte. Jeder sollte mit sich ins Reine kommen. Shaturgal schlug vor, zu Odyn zurückzukehren um diese Prüfung abzuschliessen. Sylea blickte Erendil an welcher in die Runde blickte.
"Und du Erendil? Was wirst du in der Zwischenzeit machen?"
"Ich habe nach der Pforte noch etwas hier zu regeln. Aber das betrifft erstmal nur mich und ich werde nicht verlangen, dass ihr dafür eure Sachen aufschiebt."
"Wir sollten zusammen bleiben..."
, sie blickte irritiert
"Oder nicht? Hochschamane?"
"Wir können. Doch es soll sich jeder frei fühlen."


Shaturgal hob beschwichtigend die Hände hoch.
"Das wollten wir doch oder?", kam es nochmal unsicher aus Syleas Mund.
"Gar keine Frage, wir bleiben zusammen."

Erleichternd blickte Sylea dann zu Eleyah und dachte kurz nach.
"Ich lasse Euch nicht völlig alleine..... Wenn auch nur, um den Schamanen Kontra zu bieten"
"Gut dann hätten wir das auch entschieden. Wir folgen dir, Erendil."


So brach die Dunkelheit an und das Feuer erstrahlte in seiner ganzen Pracht. Sylea blickte in dieses und begann zu Lächeln. Dies war für sie wieder so ein Moment, indem sie froh war, dass Eleyah wie aus dem Nichts aufgetaucht war. Sie hatte schon fast das Gefühl, Eleyah konnte nochmal sehr wichtig werden für sie. Was auch immer für eine Rolle diese dabei spielen würde, verriet das Feuer nicht.
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