Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Ascas am Mo 24 Nov 2014, 15:43

Kurzzusammenfassung der letzten Wochen. Manches davon läuft zeitlich versetzt zu aktuellen Plots:

Verwüstete Lande (Fortsetzung):

Nach einer Woche trafen sich Sylea und Erendil in einer verlassenen Naga-Höhle im Süden. Sylea hatte die Wartezeit genutzt, um ihr Band mit Ash zu festigen. Erendil erreichte sie erschöpft und sichtlich bedrückt von Gedanken.
"Was ist geschehen?", fragte ihn Sylea besorgt.
Erendil berichtete, dass er einzelne Orcs der Eiserenen Horde gefol...verhört hatte und dabei auf Informationen stieß, die nicht sein konnten. Sie redeten von Draenor und längst verstorbenen Clanführern, als würden sie noch leben. Darauf hin hatte Erendil noch einmal versucht mit diesem Bronze Drachen Kairoz in Kontakt zutreten, doch erfuhr er, dass dieser mit Garrosh Höllschrei durch einen Zeitriss entkommen war. Sowohl Sylea als auch Erendil teilten die Auffassung, dass hinter dem Portal durch aus das alte Draenor warten könnte.
"Dann lass uns durch gehen und selber nachsehen.", schlug Sylea von sich aus vor.
Erendil zögerte und entschied sich dann Sylea in seine Gedanken einzuweihen: " Ich habe dir schon einmal erzählt, dass ich schon lange versuche mir Wissen anzueignen, für das es aber keine Lehrmeister mehr gibt. Auf der anderen Seite könnte einer sein...Gul´dan."
" Dir ist klar, dass er etwas von dir verlangen wird dafür."
" Ja. Doch wenn die Aussagen stimmen, steht er selber mit dem Rücken zur Wand. Das spielt uns etwas in die Karten."
Sylea war nicht überzeugt und willigte nur unter Vorbehalt in die Suche nach Gul´dan mit ein. Die Vorbereitungen begannen.


Schritt durch das Portal:

Bevor beide zum Portal aufbrachen, zeigte Sylea Erendil noch einen Altar in den Verwüsteten Landen. Nach einer kurzen Untersuchung, welche nur Vermutungen hervorbrachte machten sie sich auf den Weg zum Portal. Auf dem Weg äußerte Sylea die Vermutung, dass sie beobachtet werden, weshalb sie sich schnell einen Weg zum Portal schlugen. Fast da, erklärte Erendil Sylea die mögliche Lage auf der anderen Seite und sie legten einen Treffpunkt fest, falls sie sich verlieren sollten. Mit Unsichtbarkeitstränken und Hand in Hand traten sie schlussendlich durch das Dunkle Portal. 


Ankunft am Frostfeuergrat:

Sylea und Erendil starrten auf das Schiff der Eisernen Horde, mit welchem sie hier angekommen waren. Kaum waren sie durch das Portal gegangen und hatten ihre Suche begonnen, strömte Allianz und Horde aus dem Portal hinter ihnen und legten es in Schutt und Asche. Den beiden blieb nichts anderes übrig, als sich der flüchtenden Menge anzuschließen und nun standen sie in diesen eisigen Weiten. Erendil seufzte: "Typisch Horde...."
Sylea schmunzelte: " Wir sind auch ein Teil davon."
" Sprich ruhig für dich selbst. Ich stehe auf meiner eigenen Seite."
" Und dennoch gehört unser Volk zur Horde."
"Ja, zu der Horde, die nichts besseres zutun hat, als uns in diesem Land festzusetzen."
Beide blickten sich um und durch den wehenden Schnee näherte sich eine bekannte Gestallt.
"Skullz...", flüsterte Sylea.
Der Verlassene erreichte die beiden und Sylea übernahm das Wort, während Erendil sich maskiert im Hintergrund hielt.
" Was machst du hier?", fragte Sylea den Untoten.
" Das gleiche könnte ich dich Fragen."
" Wir suchen etwas.", entgegnete Sylea.
Skullz musterte Erendil und erkannte die leuchtenden Augen unter der Maske: "Es muss wichtig sein, wenn du her kommst."
" Gul´dan.", antwortete Erendil knapp.
Skullz nickte: " Ich bin seid ein paar Wochen und sah die Zerstörung des Portals aus der Ferne. Ich war im Süden bei einem Volk, dass mit den Schatten sehr vertraut ist."
" Die Arakkoa...", sagte Erendil nun doch interessierter.
Skullz nickte. Als die Kälte aber die beiden Blutelfen einholte, entschlossen sie, sich erst einmal zu dritt irgendwo zurückzuziehen. Die neue Garnison auf dem Berg wollte sie aber meiden und sich eher unter die Einheimischen mischen. Ihr weg führte sie durch die beeindruckende Landschaft nach Wor´gol. Auf dem Weg erkannten sie schnell, dass dies nicht das Land der Nethermagie, wie die Scherbenwelt war, sondern der Elemente. In Wor´gol angekommen wurden sie überraschender Weise von Frostwolf-Orcs freundlich begrüßt. In der Mitte des Lagers fanden sie die Antwort auf die Frage Warum, Thrall. Die Horde war also schon in Kontakt mit den Einheimischen. Das machte ihre Arbeit leichter. Sie suchten sich eine Höhle am Rande des Dorfes. Während Erendil Feuerholz besorgte, zeigte Sylea Skullz, was Erendil wohl plante und teilte ihre wachsenden Zweifel an dem Plan. Als alle drei letzten Endes am Feuer saßen, trugen sie zusammen, was sie wussten und legten einen Plan fest. Skullz kannte einen Weg nach Süden, wo Erendil auch Gul´dan vermutete. Sylea wollte auf dem Weg Kontakt mit den Draenei-Magiern aufnehmen und sich mit einem Portal nach Hause beschäftigen. Horde, Allianz und Kadgahr wollte die drei erst einmal meiden. Sie würden noch kurz rasten und ein paar Gerüchte hier abfangen, bevor sie zu dritt in den nächsten Tagen Richtung Gorgrond starten würden. Mit Skullz wieder im Team, Sylea voller Sorge und Erendil tief in Gedanken versunken.

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am So 07 Dez 2014, 15:27

Durchreise Gorgrond:

Ausgeruht und Ihre Gedanken sortiert beobachte Sylea Erendil, welcher gerade dabei war, die Karte zu mustern. Ein leises Seufzen konnte man vernehmen.
"Warum seufzt du? Gibt es etwas was beunruhigend erscheint?"
Sylea stand von der Feuerstelle auf und ging zu Erendil um ebenfalls einen Blick auf die Karte zu werfen.
"Beim Kampf mit der Eisernen Horde wurde der Durchgang nach Gorgrond versperrt. Es gibt nur noch einen kleinen Pfad."
"Ich verstehe. Dann wird uns wohl nichts anderes übrig bleiben, als diesen Pfad zu nehmen?"
"Ich fürchte ja. Der Vorteil ist, sobald wir den Pfad passiert haben, soll es erheblich wärmer werden."
"Oh, ich habe mich mittlerweile an diese Temparaturen gewöhnt. Alles eine Frage der Selbstdisziplin."
"Die Kälte erinnert mich an den Tod. Ich habe es lieber feurig warm."

Die beiden gingen los und Erendil nickte einem Orc zu. Sylea schaute sich um und zog etwas Ihre Augenbrauen hoch.
"Links müsste eine Festungsanlage der Eisernen Horde liegen. Ein Orc meinte, wir sollten uns rechts an einen kleinen Pfad halten."
"Du vertraust auf Orcs?"
"Wir haben keine andere Wahl. Keiner von uns kennt dieses Land."
"Aber ausgerechnet....Orcs."

Sylea machte schon fast eine abfällige Geste und wagte sich dann ein paar Schritte weiter aus der Felslandschaft hinaus.
"Mein Vertrauen ist nicht an Hautfarbe oder der gleichen gebunden. Wenn ich mir diesen Rambock anschaue, werden Orcs glaube ich etwas unterschätzt."
"Es geht doch nicht ums unterschätzen. Ihre Art uns gegenüber ist es.... In unserer Welt besitzen sie nicht gerade eine freundliche Art gegenüber unseres Volkes."
"Ein Vorteil dieser Vergangenheit.Es liegt an uns, was sie denken. Wir sind "Diplomaten"."




Auf den Weg kamen ihnen ein paar Späher unter, welche aber sehr schnell aus den Weg geräumt wurden. Sylea musterte die Gegend immer wieder etwas und musste feststellen dass es hier nichts gibt, wonach sie suchte.
"Eintönige Gegend hier..."
"Gorgrond müsste unserem Schergrat und Nehtersturm entsprechen. Erwarte nicht zu viel, ausser Stein und Staub."

Die beiden machten Halt, als sie vor Ihnen etwas erblickten. "Orcische Trophäen" aufgehängt an Arme und Beine an einem Stein. Sylea trat näher als sie sich etwas in Sicherheit wog.
"Die Rüstung..Eiserne Horde.. Vielleicht haben wir unerwartete Freunde hier."
Auch Erendil trat jetzt näher.
"Werden wir sehen, Erendil. Wir sollten auf alle Fälle vorsichtig sein. Dieser Ort..er gefällt mir jetzt schon nicht."
"Ich fürchte dein Gefühl spiegelt die reine Wahrheit wieder."

Als weitergingen mussten sie erneut Halt machen. Erendil blickte auf die Banner, welche vor einem Eingang in ein Dorf zu sehen waren.
"Oh nein. Der Clan des Lachenden Schädels...so verrückt, dass man ihnen das Dämonenblut damals sogar verwehrte..."
"Zu recht denke ich."

Erendil sah sich vorsichtig etwas um.
"Es sind keine Wachen da."
Grinsend jedoch mit ernster Stimme antwortete Sylea.
"Es scheint wohl eher leer zu sein, als verrückt."
"Das ist definitv nicht normal."

Eine Orcleiche lag am Boden. Ein Geschöpf undefinierbarer Art labte sich an dem Fleisch derer.
"Scheint als teilten sie das Schicksal, aller Verrückten."
Sylea schloss Ihre Augen und begann mit dem Beschwören von Ash. Als dieser beschworen war flog er schützend zwischen den beiden. Mit einem Lächeln sah Sylea kurz zu diesem.
"Pass auf..überall sind diese kleinen Biester. Wir haben nichts an unserer Seite, was uns helfen könnte, sollten sie dein Blut vergiften. Skullz er scheint doch etwas länger aus zu sein, als erwartet."
Als sie sich am Rand langsam vortasteten sprach keiner von den beiden ein Wort. Sylea konzentrierte sich auf diese eigenartigen Geschöpfe und Erendil machte den Weg zum Ausgang frei, welcher weiter vorne zu erblicken war.
"Was zum....."
Verwirrt blickte sich Erendil um. Sylea musste schmunzeln und konnte sich ein Kommentar nicht verkneifen.
"Dachte es wird staubig? Hier blüht es ja richtig."
"Irgendwie..schon. Das widerspricht allem, was man sich von dieser Gegend in der Scherbenwelt erzählt."
"Nunja, es ist der Ursprung. Hier war noch nichts verdorben. Diese Pflanzen so schau doch mal, sie ähneln sehr denen, die es bei uns gibt."

Erendil blickte fasziniert umher. "Diese Welt verblüfft mich von Tag zu Tag mehr."
Sie beschlossen sich hier etwas umzusehen, ehe sie weiter nach Terrokar reisen wollten.
"Hier wirkt es so friedlich."
Sylea jedoch sah sofort zwei Riesen, die sich bekämpften und deutete auf diese.
"Interessant, als würden Pflanzen und Stein gegeinander kämpfen."
Sylea nickte.
"Als ob dieses Pflanzenwesen das letzte Grün hier verteidigen wollte."
"Ja. So wurde es in der Scherbenwelt immer berichtet. Es gibt Kindergeschichten...nicht mehr als Märchen.
"Ich bin überzeugt davon, dass an einem Märchen immer ein Teil an Wahrheit besteht, Erendil."

"Wenn das der Fall ist, dann läuft hier ein Geschöpf herum, dessen blossen Anwesenheit die Natur zum erblühen bringt."
"Wer weiss. Lass uns weitergehen."
"Nach Terrokar geht es die Straße lang. Wenn du hier dich noch was umsehen willst, müssen wir wohl weiter in die Wildnis."

Sylea überliess Erendil die Entscheidung, denn das Ziel welches sie vor Augen hatten schien doch von äusserster Wichtigkeit zu sein. Als Erendil jedoch bestätigte, dass dies hier ein willkommender Anblick wäre, lächelte Sylea zufrieden. Sie wusste, dass Erendil sich immer mehr verändert hatte und war im Innersten etwas stolz.

Als sie den Weg weiter gingen verlor sich dieses grüne Landschaft immer mehr in ein Land aus Staub.
"Scheint als würde die Natur nicht überall siegen und Gerüchte doch mehr als nur Gerüchte sein. Scheint als wären die Eisenschädel schneller als wir. Aber die Wälder dort vorne... Sie haben etwas Vertrautes."
Sylea die kurz etwas abgelenkt war von Ihrer neu endeckten Magie sah nun auch nach vorne. Sie legte Ihren Kopf etwas schief und musterte nun alles etwas genauer.
"An was genau denkst du? Die Rahmen dieser Gebäude... an was erinnert dich das Erendil?"
"Die gewundenen Bäume...alles. Ich habe mich fast zehn Jahre in und um Shattrath herum getrieben. Das alte Talador wirkt im Gegensatz zum Rest von Draenor doch sehr vertraut. Findest du nicht?"
"Das tut es in der Tat. Doch ich wollte es von dir hören."
"Und warum?"

"Ich weiss es nicht."
Natürlich wusste Sylea warum sie dieses von Erendil hören wollte, doch sie wollte Erendil noch etwas Zeit lassen. Sie merkte dass dieser manchmal sehr in Gedanken war und das musste einen Grund haben. Sicher würden sie in geraumer Zeit über dieses sprechen.

"Lass uns ein Nachtlager suchen. Wir sind weit gewandert heute und nach Shattrath ist es noch ein Stück."
"Ja das ist eine gute Idee."

Etwas abglegen von der Strasse liessen sich die beiden erleichtert im Gras nieder. Sylea blickte Erendil in die Augen, als dieser seine Maske und Kapuze ab nahm. Mit sanfter Stimme sprach dieser zu ihr und musterte sie interessiert.
"Was ist mit dir? Du scheinst Freude am erforschen dieser neuen Welt zu haben."
"Ja es ist in der Tat sehr aufregend alles hier. Ich kann es nicht beschreiben, aber ich vermisse nichts an der alten Heimat."
"Es ist eine Welt, in der unsere Geschichte noch nicht geschrieben ist. Wo wir alles anders machen können."
"Wärst du denn bereit dafür Erendil? Alles anders zu machen?"
"Dafür bin ich gestorben. Und jetzt nach Shattrath zu gehen, um die Legion daran zu hindern, was ich für sie Jahre lang versucht habe...ich denke mein Weg wird sich dort entscheiden."

Fürs erste gab sich Sylea mit dieser Antwort zufrieden. Ihre Augen begannen ganz leicht von dem sonst so trüben grün ins Glänzen über zu gehen. Beide ruhten sich etwas aus und begannen sich so auf das nächste Ziel vorzubereiten.

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am Do 08 Jan 2015, 19:35

Aufbruch nach Shattrath:

Sylea und Skullz standen schon früh am Felshügel und betrachteten die Landschaft. Jeder für sich und jeder mit seinen eigenen Gedanken. Die beiden redeten kein Wort miteinander. Erendil näherte sich den beiden und räusperte sich.
"Was fesselt Euren Blick?"
Mit knappen Worten anwortete Sylea... "Die Landschaft."
Skullz tat es Ihr gleich und sprach.... "Andere Gebiete."
Erendil blickte etwas besorgt zwischen den beiden hin und her. Erst als beide ihm bestätigten dass alles in Ordnung war nickte dieser dann.



"Ich habe einige....Neuigkeiten...."
"So? Dann lass mal hören Skullz."
Im Gegensatz zu Sylea war Erendil sehr bemüht freundlich zu sein. Er schenkte Skullz seine Aufmerksamkeit.
"Der Grüne... ist mit ein paar seiner Helden aufgebrochen, um den anderen Orc nachzustellen... Ihm ist unsere Präsenz in keinster Weise aufgefallen..."
Skullz begann dann von den Arakkoa zu erzählen.
"Desweiteren... habe ich es geschafft, mit den Arakkoa ein Band zu erschaffen... Ich kann durch ihre Augen sehen... sie durch meine. Die Vorraussetzung war... dass man seine Augen für andere versperren darf.. wenn man dies möchte... Sie erklärten sich damit einverstanden. Allerdings.. wollen sie wissen, wie meine Verbündeten aussehen... Dazu brauche ich eure Erlaubnis.."
Erendil nickte diesen zustimmend entgegen.
"Ich habe gute Erfahrungen mit den Arrakoa gemacht. Also nur zu."
Sylea hingegen blickte sehr skeptisch und wirkte nicht sehr begeistert. Erendil legte Ihr eine Hand auf die Schulter, was sie sofort etwas beruhigte. Sie sah zu Ihm hoch und Ihre Stimme klang wesentlich sanfter als zuvor.
"Ist dies wirklich von Notwendigkeit?"
"Wenn wir Verbündete in dieser fremden Welt haben wollen, ja. Außerdem schadet ein maskiertes Gesicht nicht."
Sie schien zu überlegen und hörte dann wieder auf, als Skullz nochmals zu Ihr sprach um sie wohl zu überzeugen.
"Wenn ich sie nicht als Verbündete aufgeben möchte... würde ich sagen... ja... Sie sind mein Augenmerk... momentan... Und sie werden uns ein Stück begleiten.."
"Und du vertraust ihnen Skullz?"

"Allerdings... so wie sie mir vertrauen... Es basiert... auf einer tieferen Ebene... Wir stärken uns gegenseitig.. und das gefällt ihnen..."
Sylea nickte dann schliesslich zur Einwilligung.
"Nun gut. So sei es."

"Gibt es irgendwas aus der direkten Umgebung? Wie ist der Stand um die Shattrath und viel wichtiger...was ist mit Auchindoun?"
"Nun... Shattrath könnten wir uns wohl ansehen... Wie ich mitbeokmmen habe, sind die Sargerei dort fleissig am Werk... Auchindoun.. Ist, soweit ich es merken durfte.. in den Händen der Draenei. Aber das wirkt vielleicht auch nur äußerlich so.."
"Die Sargerai?"

"Sargerai... so nennen sich die Anhänger der Dämonen.."
"Mhh...die Sargerai sind mir bisher unbekannt. Und ich bin wohl Experte für Dämonen und ihre Anhänger...das ist nicht grade beruhigend."
Skullz erzählte weiter von seinen Plänen und Vorhaben. Desweiteren tauschten sie sich über die Neugikeiten bezüglich den Kämpfen innerhalb der Arrakoa aus. Skullz hatte sich genauestens über diese informiert und erklärte beiden über diese auf.
"Gibt es denn einen sicheren Zufluchtsort in den Spitzen von Arrak für uns?"
"Ja.. es ist nicht groß.. aber das sollte nicht stören."
"Shattrath ist ein Anziehungspunkt für alle, die die Scherbenwelt kennen. Außerdem ist Talador der Umschlageplatz für alle Aktionen nach Nagrand, Arak oder Tanaar. Hier werden wir nicht ewig unentdeckt bleiben. Die Spitzen von Arrak hingegen werden wohl die wenigsten Leute anziehen. Die Arrakoa sind nicht die herzlichsten Gastgeber."
"Einmal das... zum anderen mögen sie es ungern, wenn man in ihren Artefakten ohne ihre Erlaubnis wühlt... was einige tun. Dementsprechend... haben wir dort gute Möglichkeiten, ein Versteck zu finden.. und gegebenenfalls auch etwas einzulagern.."

Bevor sie allerdings zu dieser Reise aufbrachen machten sie sich wie geplant auf den Weg nach Shattrath. Abseits der Strasse entlang tasteten sie sich langsam vor. Sylea schmunzelte immer wieder als sie Erendil zuhörte. Er verstand sich mit Skullz wohl sehr gut. Die Gespräche, die die beiden führten liess sie dazu schliessen. Skullz hingegen kam ihr immer mehr seltsamer vor. Er war zwar so wie immer, aber dennoch verspürte Sylea immer wieder mal die seltsamen Blicke und Gesten von Skullz. Sie entschlossen sich die Eisernen zu umgehen und sich Richtung Süden vorbeizuschleichen.
"Warum unnötig Magie verschwenden?"
Skullz blickte dann in diesem Moment kurz zu Sylea.
"Was?"
"Ich habe nichts gesagt. Du bist meine Gegenwart nicht mehr gewohnt, Sylea."
"Wie denn auch...?"
"Das war nur eine Feststellung...kein Vorwurf."
"Trotzdem spüre ich, wenn du mich anschaust."
"Was ja nicht schlimm ist, oder?"

"Natürlich nicht."
Sylea bevorzugte es in diesem Moment einfach wieder zu schweigen. Sie versuchte sich abzulenken und blickte immer wieder in die Gegend um sich umzuschauen. Erendil, der dies mitbekam, begann dann wieder ein Gespräch.
"Turem...In all den Jahren habe ich mich nie gefragt, wie es wohl vor seiner Zerstörung aussah."
"Und vorallem... wie es sich angefühlt hat.. die Auren hier... sind reich und vorallem... viele.."
"Hier wurde gekämpft.."
"Freu dich auf die Stadt.. ich meine.. ich habe es nicht selbst gesehen... dennoch.."

Fazinierend betrachte Sylea all das was vor Ihr war. Sie war wirklich begeistert und lies die anderen an dieser natürlich teilhaben.
"Es ist, als schreiten wir in ein neues Leben."
"Stell dir vor... was passiert, wenn man es schafft, im anderen Draenor.. also diesen.. ein Portal in ein anderes Azeroth zu öffnen.."
"Dann glaubst du also auch, dass wir hier vielleicht etwas verändern können?"

Skullz blickte dann zu den Beiden.
"Das kommt ganz darauf an, wer den Krieg gewinnt.."
"Wer gewinnt ist mir relativ egal. Ich weis nur, wer ihn auf jeden Fall verlieren muss. Azeroth braucht keine Bedrohung durch Brennende Legionen aus zwei Zeitebenen."
"Genau das ist es... lass Gul´dan die Macht gewinnen.. dann sieht es hier warscheinlich so aus wie in der anderen Welt.."

"Veränderungen gehen einher mit Weisheit. Lasst uns diese finden."
Mit diesen Worten deutete Erendil der Strasse entlang und schmunzelte als er Syleas Worte vernahm.
"Ich muss gestehen, jetzt bin ich doch sehr neugierig."
"Ich glaube kaum, dass wir enttäuscht werden."




Ruckartig blieb Sylea stehen als sie das Dämonenfeuer erblickte.
"Dämonenfeuer..." stotterte sie noch hervor und blickte auf das Feuer, welches mit einer Wucht vom Himmel fiel.
"Ich denke.. ich habe nicht untertrieben.."
"Versuchen wir uns einen Weg Richtung Anhöhen zu verschaffen. Dann sehen wir, wie es um die Stadt steht."
Erendil beschwörte seine Leibwache, Skullz trat in den Schatten über und Syleas Siegel begann hell aufzuleuchten. Sie machten sich den Weg frei, und Sylea spürte wie sich etwas in Ihr veränderte. Sie versuchte dennoch erstmal ruhig zu bleiben. Auf den Weg zu den Anhöhen nahm Sylea ein Buch an sich, welches sie erblickte.
"Diese Draenei...sind das die Sagerai?"
"Ja... das sind sie.. Ich dachte eigentlich das sind auch Orcs aber... ich spüre keine.."
"Draenei Hexenmeister..was für eine verdrehte Welt. Dieses Dämonenfeuer ist das selbe wie bei meinem Freund hier, doch es dürfte auf dieser Welt noch nicht existieren. Es wurde erst viel später geschaffen."
"Sieh dort oben Erendil.."

Sylea und Erendil schauten nach oben zu einen dieser Dämonen und stellten fest, dass es sich um keine vollwertige Eredar handelte, diese aber nicht weit davon entfernt war. Sylea begann zu Lächeln und sie merkte wieder wie es in Ihr begann zu brodeln. Diesmal ging sie zielgerade in die Richtung dieser. Sie hatte sich und Ash soweit unter Kontrolle. Ihr Siegel leuchtete mittlerweile in einem Dunkelrot und Ihre Augen waren ebenfalls bedeckt mit einem roten Schimmer. Sie wollte gezielt diese neue Macht testen und begann diese auch sofort in die Tat umzusetzen. Erendil betrachtete das ganze wortlos und Skullz war eher darum bemüht dieses Wesen zu kontrollieren.
"Lass es mich versuchen, Sylea."
"Nur zu."
Sylea lächelte immer noch und schloss dann für einen Moment Ihre Augen. Ash wurde zum erstenmal in einer andern Art sichtbar... Flügel aus Feuer, ziehrten sich um ihr Siegel am Rücken.
"Er ist soweit."
Die Flügel verschwanden wieder und als sich Ihre Augen wieder öffneten konnte man wieder das gewohnte trübe Felgrün erkennen.
"Du hast viel gelernt."
"Nein...er brauchte nur etwas Zeit."
"Auch das nennt man lernen."

Erendil war in der Zwischenzeit damit beschäftigt Kristalle von einer Scheibe am Boden zu entfernen. Als er damit fertig war, trat er zu den beiden und meinte dass er alle hätte was er benötigte.
Skullz schrieb eine Rune in die Luft und zielte somit auf die Sukubus.
"Ich...sehe...dich durch diese Augen... Zeit zu sterben."
Erendil erkundigte sich dann nach diesen Flügeln und teilte seine Bedenken mit.
"Wenn er zu mächtig wird, bekommen wir Probleme mit dem Siegel. Ihr arbeitet im Moment im Einklang. Eine Verstärkung des Siegels könnte Ash falsch auffassen."
"Deshalb wirst du dir das sicherlich mal ansehen, Erendil?"


Erendil nickte dann. Sie beendeten  vorerst Ihre Besichtigung der Stadt und gingen dann nach Tureem.
"Naja..annhemlicher als ein Wolfsbau."
"Ich habe ein paar Kommunikationskristalle,brauche aber Zeit um diese auszuwerten. Was ist mit euch?"
Sylea trat in das Gebäude und erblickte die Treppe welche nach oben führte. Sie zögerte nicht und ging diese hoch. Sie bekam vor lauter Fazination nichts mit was die beiden sprachen. Erendil fragte ob irgendwelche speziellen Wünsche angebracht wären, um dieses Gebäude etwas zu dekorieren und den entsprechenden Vorstellungen etwas anzugleichen.
"Ich habe ein paar Informationen durch den Dämon, denen ich nachgehen werde.. Dafür werde ich erstmal hier ab und an etwas... nachforschen müssen."
"Dann richten wir uns wohl mal was häuslicher ein."

Skullz nickte langsamer und schaute dann Sylea nach.
"Scheint sie schon zu tun.... Was ist... dekorieren?"  (ooc: Dieser Satz wird mich immer verfolgen, wenn ich Skullz vor mir stehen seh Very Happy)
"Eine Eigenschaft vieler Frauen, habe ich gehört."
"Intere...sant.."
"Es ist....fazinierend hier. Und es sind keine besonderen Dekorationen notwendig. Ich habe alles was ich brauche, hier bei mir."
Sylea lächelte die beiden an.
"Dann stört es dich nicht, wenn wir erstmal hier bleiben?"
"Natürlich nicht."
Skullz murmelte etwas und der Schatten begann sich aufzulösen.
"Dann nehmen wir uns die nächsten Tage mal Zeit um uns das Siegel in Ruhe anzuschauen."
"Gut.. sollte ich mal nicht da sein... bin ich in der Nähe.."
Skullz wandte sich dann von den beiden ab und ging seinen Weg. Schon bald werden sie Ihre Pläne weiter ausarbeiten und weiterziehen. Doch zuerst entschieden sie hier zu bleiben, denn dort wogen sich die drei in Sicherheit. Zumindest machte alles den Anschein.


Zuletzt von Sylea am Fr 09 Jan 2015, 09:06 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am Do 08 Jan 2015, 23:01

Das vorzeitige Verlassen von Tureem:

Skullz und Erendil führten wieder einmal ein ausführliches Gespräch. Ein lautes Fluchen, und eine entzürnte Stimme jedoch war es, welches dieses Gespräch ruckartig in eine andere Richtung lenkte.
"Wer hat sich an meinem Regal  ausgetobt?"
Skullz und Erendil blickten verwundert zu Sylea.
"Schaut mich nicht so verwundert an, Ihr zwei."
"Von was sprichst du...?"
"Na das Regal, unterhalb von dir. Die Bücher und meine Notizen...Es liegt alles am Boden."
"Wenn wir Dinge wissen wollen, fragen wir dich, Sylea."
"Ich denke nicht, das wir das waren..Welchen Nutzen hätte das..?"

Zustimmend nickte Skullz gen Erendil.
"Ja deshalb frag ich Euch. Also? Ich höre..."
"Es war keiner von uns."
"Schon mal daran gedacht.. dass das Gebäude offen steht...?"
"Willst du mir jetzt weis machen, dass das der Wind vielleicht war, Skullz?"
"Gefühle... sind so nutzlos.. Ich würde eher sagen, das jemand vorbei kam und das durchsucht hat..."

Erendil nickte Skullz zu und dieser rollte sichtlich genervt mit den Augen.
"Das wiederum würde bedeuten, dass wir hier nicht bleiben können. Jemand ist hier eingedrungen, ohne dass wir es gemerkt haben. Was hält ihn davon ab, dir nächstes Mal im Schlaf die Kehle durchzuschneiden?"
"Ich dachte zumindest, dass einer von Euch zwei ständig über den andern wacht."
"Selbst mit unserem Schutz... heißt das nicht, das du unantastbar bist.. Wir sind nicht fehlerfrei...Und dennoch habe ich eine Frage an dich.."

Sylea schüttelte Ihren Kopf und ging dann zu dem Regal um die Bücher oder zumindest das was davon übrig war, sicher zu verwahren. Skullz blickte Ihr nach und seine Augen verengten sich kurz. Erendil grübelte kurz.



"Warum sollte hier jemand rumstöbern...?"
"Ich denke.. vielleicht aus dem gleichen Grund wie wir.. oder aber jemand hat eine Spur gefunden.."
"Dann sollten wir feststellen, ob etwas fehlt und uns dann auf machen."
"Das wäre wohl für euch.. ich habe nichts abgelegt."
"Ich trage auch alles von Wert bei mir."
"Also wollen wir hier weg?"
"Fehlt etwas von deinen Sachen, Sylea?"
"Nein, ausser dass die Bücher nur mehr aus einzelnen Seiten bestehen. Ich konnte aufs erste nichts weiter feststellen. Die Bücher oder vielmehr, was davon übrig ist, sind nun sicher verwahrt."


Als Sylea an Skullz vorbeiging senkte sie unbewusst kurz ihren Kopf. Skullz musterte sie und legte den seinen leicht nach links. Er sprach allerdings noch nicht. Erendil und Sylea suchten nach einer Erklärung als Skullz plötzlich eine Hand hob und auf deren Handrücken blickte. Dort begann etwas aufzuleuchten, was dieser mit einer Ruhe musterte. Erst nach einer gewissen Zeit begann er zu sprechen.
"Etwas anderes ist mir wichtiger... Warum misstraust du uns...?"
Jetzt erst blickte sie auf Skullzs Hand und sah dieses Leuchten.
"Was wird das?"
Skullz Augen schwankten in einem Ruck zu Sylea und verengten sich dann wieder.
"Du verbirgst etwas... das können wir uns hier nicht leisten..."
"Was sollte ich verbergen, deiner Meinung nach?"

"Wenn ich das wüsste, würde ich den Gedanken wohl nicht anbringen.. Allein die Tatsache, dass du anfangs uns beschuldigt hast.. und nicht wirklich zugehört hast.. ist schon merkwürdig genug.."
"Sie war wahrscheinlich nur ein wenig aufgebracht."
"Es geht um meine Bücher, Skullz. Diese sind wertvoll. Eine Menge Arbeit steckt darin.... Zauberformeln, sehr alte Rituale, Verzauberungen und vor allem... "

Sie sprach den Satz nicht zu Ende und sah zu Erendil, welcher seine Hand an Ihre Schulter legte. Das machte er immer, damit sie sich etwas beruhigte. Zumindest war ihr das in letzter Zeit des öftern aufgefallen.
"Das wird es sein ja. Verzeih bitte dass ich dich so angemacht habe. "
"Wenn wir anfangen, uns was zu verheimlichen, werden wir uns früher oder später selbst vernichten... haltet das im Hinterkopf... "
Somit schien für Skullz dieses Thema abgeschlossen zu sein. Jetzt war es Erendil, der nachhakte und Sylea gab sich wirklich Mühe die richtigen Anworten zu finden.
"Würde etwas mit ihrem Siegel sein oder sonstiges, was ihr Probleme bereitet, würde sie uns das sicher sagen."
Erendil drückte sacht Ihre Schulter während Sylea etwas zu Schlucken begann. Sie lächelte dann unsicher und versuchte natürlich diesen unangehmen Fragen auszuweichen. Schliesslich musste sie schnell feststellen, dass es allein Ihre Schuld war, diese wertvollen Dinge einfach unbeobachtet zu lassen. Und dies war Erendil in diesem Moment schon lange bewusst.
"Sicher würde ich das."
"Vor allem, weil wir es sonst sicher bald herausfinden würden und sie wüsste, dass sie mehr Ärger bekommt, als wenn sie es jetzt sagen würde. Nicht wahr?"
"Natürlich."
"Gut. Dann lasst uns überlegen, wo wir hinziehen. Wie weit sind die Spitzen von Arrak entfernt?"
"Ein relativ langer Marsch... und ich weiß nicht... auf dem Weg liegt Auchindoun.."
"Den Nachrichten der Legion nach, wird dort bald viel los sein. Da sollten wir nicht einfach so reinrutschen. Zumindest nicht unvorbereitet."
"Wohl wahr.. "
"Dann übernimmst du ab hier wohl die Führung."
"Gut..."

Skullz wandte sich um und schloss für einen Moment seine Augen. Sylea sah zu Ihm und hielt Ihren Blick kurz an diesem fest.
"Wenn du mir was sagen willst... tu es ruhig.."
"Ich bin froh, dass du da bist."
"Wo sollte ich sonst sein..."

Sylea schwieg jedoch. Mit Erendil würde sie später reden und versuchen Ihn von Ihren Gedanken teilhaben zu lassen. Sie wollte Ihm nichts verheimlichen. Auch würde er Ihr sicherlich einen Rat geben, was die Sache mit Skullz betraf, denn dieser hatte recht, so sollte es nicht weitergehen. Sie mussten zusammenhalten, denn sie brauchten sich einander. Somit machten sich die drei wiedermal auf den Weg um neues Land zu endecken. Es war Ihnen wohl nicht vergönnt, einen festen Unterschlupf zu finden.

In der ganzen Eile vergass Erendil seine Kapuze überzuziehen, was Sylea sofort auffiel. Dieser schien nicht sehr begeistert zu sein und seufzte etwas.
"Dieses Ding ist manchmal so stickig."
"Ihr solltet Verlassene werden...Dann müsst Ihr nicht mehr atmen." (ooc: Der Satz des Abends, wieder mal von Skullz Very Happy)
"Wenn du nicht erkannt werden willst, hilft das leider nichts. Ich fürchte da musst du jetzt durch."
Sylea tat es ihm gleich und vermummte ebenfalls Ihr Gesicht. Skullz liess sich ausgiebig über die Gebäude der Draenei aus. Diese lichtdurchtränkten Bauten machten ihm wohl doch etwas zu schaffen.

"Was glaubt Ihr, wie sind diese Draenei auf uns zu sprechen?"
"Sie kennen uns nicht. Und wenn sie von unseren Draenei gehört haben, haben sie vielleicht noch gute Erinnerungen an die Zwerschmetterte Sonne."
"Solang wir gegen die eisernen Vorgehen.. werden sie uns wohl willkommen heißen.."

Sie merkten, dass sie sich immer näher an Auchindoun befanden. Das Licht nahm immer mehr zu und für Skullz war es nicht gerade das Beste, sich in dieser Nähe längerfristig aufzuhalten. Erneut suchten sie einen passenden Ort um ein Nachtlager zu errichten. Sie kamen an einer Reihe Orcs vorbei, welche nur eine Hand hatten. Schnell wussten sie, um welchen Clan es sich hier handelte.
"Nur eine Hand...das sind Kargath Messerfausts Leute...der Kriegsherr, der selbst für die Horde zu irre wahr. Man wollte sie nicht mal mit nach Azeroth nehmen."
"Sie hacken sich die Hand selbst ab...?"
"Ja. Es ist ihr Markenzeichen. Dafür muss ich gestehen, überlebte Kargath von allen am längsten. Erst der Brennende Kreuzzug brachte ihn zur Strecke."
"Wahnsinn schließt Intelligenz nicht aus."
"Das Glück ist irgendwie immer mit den Irren..."
"Dann sind wir auch Irre..?"
"Natürlich nicht."

Schmunzelnd konnte sich Erendil dieses Kommentar nicht verkneifen und sprach einfach drauf los.
"Und wie wir das sind."
"Das muss ich nicht verstehen oder?"
"Naja, dem "Durchschnitt" entsprechen wir jetzt nicht grade."
"Das macht uns einzigartig, aber nicht irre."
"Für die meisten ist das, das selbe. Aber nun zur wichtigen Frage. Wo lang?"

Skullz war sichtlich von diesen Orcs angenervt und räumte den Weg etwas frei. Erendil schmunzelte wieder.
"Naja, wenn der Weg schon frei ist."
"Los.. bevor der nächste kommt.. So viel sinnloses Herum Gerenne.."

Sie gingen noch ein Stück weiter und endeckten dann eine freie Stelle um ein Lager zu errichten. Fernab von der Strasse und in den Hügeln etwas verborgen. Sylea wartete bis Skullz seine Runden drehte. Sie stand an dem Hügel und blickte in die Landschaft.
"An solche Momente könnte ich mich ernsthaft gewöhnen Erendil. Nur ich fürchte...Es wird schneller vergehen als gewünscht."
"Das werden sie wohl. Du wolltest mir noch etwas erzählen, oder?"

Sie nickte und Erendil stellte sich neben sie und blickte mit Ihr weiter in die Landschaft. Dies ermöglichte Ihr, freier zu reden und sich nicht unter Druck gesetzt zu fühlen.
"Weisst du meine Aufgebrachtheit vorher. Ich will mich bei dir entschuldigen. Es ist nicht, dass ich den Eindruck schinden will, etwas zu verheimlichen... Es ist nur...."
"Ja?"
"Deine Reaktion vorhin.. Du misstraust mir?"
"Nein. Aber ich kenne dich und deinen innerlichen Kampf. Bei aller Freundschaft zu dem Phönix, so ist so eine Symbiose schwierig zu handhaben. Und du bist jemand, der bei Problemen gerne schweigt, um andere damit nicht zu belasten."
"Es ist aber nicht Ash, Erendil. Zumindest denke ich das nicht. Meine Aufgebrachtheit vorhin hat viel mehr mit mir selbst zu tun."
"Weisst du eigentlich was da am Boden versteut lag?"
"Ich habe es nicht gesehen.Von daher nein."

Sylea drehte sich dann zu Ihm um Ihn in die Augen zu sehen, ehe sie weitersprach. Erendil wandte sich zu Ihr und sah sie ebenfalls an.
"All die ganzen Aufzeichnungen über mein Leben, über dich.... Und... über die Maschine, welche wir in Nordend erstellt hatten."
"Aber warum nimmst du diese mit in diese Welt?"
"Hätt ich sie in der verlogenen Stadt lassen sollen? Ich dachte wenn ich dieses bei mir trage ist es sicher."
"Wenn du solches Gut, bei dir trägst, dann müssen wir definitv bessere Vorkehrungen treffen."
"Ich dachte nicht, an sowas."
"Ich denke die Arrakoa können uns da weiter helfen."

Sylea erzählte ihm dann wie sie sich im Moment fühlte. Sie suchte immer wieder eigenständig nach Lösungen und konnte dieses nicht verstehen. Es war so vieles worüber sie sich plötzlich Gedanken machte. Gedanken die sie zuvor niemals hatte. Erendil rückte nach und nach mit der Sprache heraus.
"Du denkst eigenständig. Etwas, was ich provoziert habe von Anfang an. Nun sind dir deine eigenen Gedanken natürlich heilig."
"Du hast das provoziert? Aber warum?"

Sylea bemühte sich nun wirklich sanft zu sprechen. Ihre Augen spiegelten jedoch etwas anderes wieder.
"Natürlich. Als ich dich kennenlernte, warst du die Tochter von Merades, welche alle Hilfsmittel nutzte, um irgendwie zurecht zukommen. Ich sah jedoch mehr...ich sah Potential. Warum sonst habe ich dich wohl aus Zul´Drak mitgenommen und bin mit dir auf Reisen gegangen, welche dir ermöglichten eigenes Wissen zu sammeln und zu nutzen?"
"Du wolltest das alles nur für mich?"
"Am Anfang, nein. Mit und mit, ja."
"Also wolltest du mich am Anfang auch zu einer Marionette deinesgleichen machen?"

Er schaute nun etwas bedauernd und Sylea hatte sehr mit sich zu kämpfen gerade. Doch sie schaffte es Ihren Zorn und Ihre Enttäuschung darüber in Grenzen zu halten. Sie betrachtete Ihn nur und schwieg.
"Nicht ganz. Am Anfang warst du meine Chance, deinen Vater zu kontrollieren. Doch schnell wurdest du für mich bedeutsam. Also begann ich dich von seinem Einfluss zu befreien. Ich warf jegliche Logik über Board und riskierte das Bündnis mit deinem Vater. Letzten Endes stellte ich mich sogar dem Gesetz."
"Ich habe alle Möglichkeiten, die mir geboten wurden und einen großen Teil meiner Macht aufgegeben, um so frei zu sein, wie du es geworden warst, damit wir auf einer Ebene stehen."
"Du brauchst dich nicht länger vor mir rechtfertigen. Verzeih bitte."
"Es gibt nichts zu verzeihen. Wer sollte Antworten von mir verlangen können, wenn nicht du?"

Sie klärten dieses Gespräch letzen Endes und wussten nun beide woran sie aneinander festhalten müssten. Ihr Band war wirklich stark geworden.

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Ascas am Di 13 Jan 2015, 17:22

Marsch in die Spitzen
 


Der Tag des Aufbruchs war gekommen. Skullz wartete zusammen mit einem Arrakoa, als Erendil und Sylea sich bei ihm einfanden. Sylea musterte von Beginn an den Vogelmenschen kritisch.
"Darf ich vorstellen... Ishaal.. Mein Gefährte und... "Freund":.. unter den Arrakoa...
Sylea-Todeswache hebt die Augenbraue etwas.", stelle Skullz ihn vor.
"Sehr erfreut... Kraa... Er hat uns... verschwiegen... das ihr lebt...", krähte der Arrakoa zur Begrüßung.
Erendil schmunzelte: "Nun, ich hoffe das ist kein Problem. Denn den Umstand wollten wir eigentlich bewahren."
Dies führte direkt zu einem guten Beginn der Reise, nur die Spannung von unausgesprochenen Worten zwischen Sylea und Skullz legte noch einen Schatten auf die Gruppe. Doch die nach einem kurzen hin und her, verschoben sie es weiter, bis sie ein sicheres Lager erreicht hatten. Die Gruppe machte sich auf Richtung Süden. Der Weg wurde genutzt, um die nötigsten Informationen über die derzeitige Lage in den Spitzen von Arrak zu klären:
"Ich hörte euer Volk bekriegt sich grade selber?"
"Selbst... ja... JA! Die stolzen, die dem Licht nacheifern, wollen uns vertreiben und auslöschen.Wir geben aber nicht auf! Und durch die Hilfe anderer *dabei sieht er zu Skullz* haben wir auch unseren Vorteil."
"Für welche Sicherheiten können die Arrakoa bürgen in Zeiten eines Bürgerkrieges?"
"Nun.. die Sonnenvögel sind eher.. nur an bestimmten Orten. Sie können uns sicher durch geleiten.. und ihr Volk greift uns nicht an...", warf Skullz erklärend ein.
"Was ist mit den Orcs?"
"Die stellen eine kleinere Gefahr dar.. wie auch die Saberons.. Bei ihnen würden wir Unterstützung bekommen, falls wir sie benötigen."
"Was ist eigentlich mit Terokk. Ich durfte ihn einst kennenlernen in unserer Scherbenwelt."
"Er ist eine große Persönlichkeit."
"Das ist er... aber wenn ihr so... allein wandert wie Skullz.. dann werdet ihr ihn so schnell nicht sehen .Er ist tief... tief in unseren Ländern."
Die Reise führte die Gruppe vorbei an der Himmelsnadel. Skullz und Ishaal erklärten den Konflikt der Arrakoa genauer und das sie Hilfe benötigten. Erendil stellte diese als Möglichkeit in Aussicht, sollten es ihre sonstigen Pläne erlauben. Nach einem langen Marsch erreichten sie die Rückzugsort der Ausgestoßenen, das Terrok Versteck. Ishaal klärte noch ein paar Dinge mit den Wachen und verabschiedete sich dann erst einmal von der Gruppe. Unterdessen zog eine Versammlung im Versteck die Aufmerksamkeit der drei auf Sich.
"Wirkt so... als wäre hier heute eine.. größere Versammlung.. vielleicht ist er sogar hier..", begann Skullz und sie erkannten Terrok, den Anführer und Kriegshelden der gefallenen Arrakoa. Erendil durchstreifte das Versteck auf der Suche nach einem guten Lagerplatz und ließ somit Skullz und Sylea alleine zusammen stehen. Die Zeit ihrer Aussprache war nun doch noch gekommen:



"Und... was ist nun das Problem...", begann Skullz, die Gelegenheit nicht verstreichen lassend zu wollen.
"Nun ich will ehrlich sein. Du hast dich verändert, Skullz."
"Jeder... verändert sich..."
"Das ist wohl wahr. Doch deine Veränderung ich weiss nicht, wie ich mit dieser klar kommen soll."
"Und was... soll diese Änderung sein.. und was genau stört dich daran... das solllten wir vielleicht vorher klären.."
"Du wirkst so abweisend zu mir."
"Abweisend..?"
"Weisst du, du warst immer für mich da... Du warst mir mal so nah... und jetzt seh uns an.. Wir können uns nicht mal mehr untereinader vertrauen."
"Ich denke aber nicht... das diese Situation.. von mir ausgeht... Wenn ich mich ein wenig zurück erinnere.."
"Ich habe überreagiert, wenn du das mit den Büchern meinst."
"Eher die Tatsache, das du uns.. oder vielleicht auch nur mir etwas verschweigst.."
"Doch das aus gutem Grund.... Ich hätte natürlich nicht meine Wut an dir auslassen sollen."
"Gefühle.. interessieren mich nicht.. sie sind eine Schwäche der Lebenden... das weißt du.."
"Ich verschweige nichts. Es ist nur die Tatsache sich selbst etwas einzugestehen, was mich wütend macht."
"Nun.. Ich wieß nicht... Es ist nichts.. zufällig mit deinem Siegel.. von dem ich wissen sollte? ODer die Aussage vorhin... ich töte "nicht mehr"... Was hatte das zu bedeuten.."
"Du verspürtest mal sowas wie Gefühle... Weisst du noch.. Damals in Brill? Du hattest eine Nähe zwischen uns zugelassen. Auch wenn das weithergeholte Gefühle sind... Dennoch diese Nähe war immer gegenwärtig."
"Sicher.. sie ist es noch... irgendwie. Nur verspüre ich solche Gefühle nicht mehr, da ich sie mir selbst verbiete... Selbst in meiner schwarzen Seele.."
" Das ist es was mich traurig macht.. Vielleicht auch wütend. Auch wenn ich weiss wie du bist. Skullz ich habe mich verändert. Ich will ein besseres Leben führen. Ich weiss auch nicht warum aufeinmal. Aber seid Erendils Gefangennahme musste ich über all die Dinge immer und immer wieder nachdenken."
"Du bist dir aber bewusst, was wir hier tun... oder?"
"Ich hielt diese Gedanken in einem Tagebuch fest... Trug dieses immer bei mir. Es war mein Innerstes, meine Gefühle welche ich zu Papier brachte.... Natürlich bin ich das...*beiläufig* Diese Seiten, waren in diesem Ort am Boden verstreut. Persönliche Gedanken von mir, über dich, Erendil...Ich hätte das nicht einfach so liegen lassen dürfen.Es tut mir wahninnig leid, dass ich dich als ersters angeschrien habe."
"Noch einmal... dein Gefühlsausbruch... war mir egal... Was mich störte, war, das ich dachte, du verheimlichst mir was.. und nicht nur die eine Sache..."
" Ich verheimliche dir nichts... Ich habe halt ein Problem damit, wenn ich mir selbst einen Fehler eingestehen muss. Das war mir... nunja.. peinlich. Du weisst dass ich dir nichts verheimlichen kann."
"Dann denk nächstes Mal darüber nach.. was dir lieber ist.. etwas, was dir.. peinlich ist... oder mein Misstrauen wecken.."
"Deshalb wollte ich das mit dir klären. Beantworte mir bitte eine Frage. Bin ich dir noch genau so wichtig wie einst? Würdest du dein Leben riskieren, so wie ich meines riskieren würde, wenn dir wer schaden würde?"
"Mein Verhalten hat sich nie geändert... auch wenn du genau weißt.. das ich eher deine Leiche rauben würde.. um dich wieder zu holen.. oder? Einfach so töten.. lasse ich mich nicht..."
"Ich kann mir diese Unsicherheit selber nicht erklären. Es tut mir leid wenn es dich nervt... Es ist mir einfach wichtig klare Verhältnisse zu schaffen. Man weiss nie... wie es hier kommen wird alles."
"Defintiiv wird sich hier einiges ändern.. das steht fest..."
"Ich hoffe nur... dass es sich in Grenzen hält."
"Das wird sich zeigen.. "
Erendil näherte sich langsam den beiden, scheinbar zu einen günstigen Augenblick. Er hatte eine große Hütte für sie gefunden, die sie vorerst nutzen konnten. Skullz zog sich an einen anderen Platz zurück. Scheinbar musste er noch etwas erledigen. Erendil führte Sylea zu der Hütte. Sie waren sich einig, dass sie nach einer kurzen Rast von dem langen Marsch, langsam eine Entschiedung fällen mussten. Eine Entscheidung darüber, wo und wie sie nun nach ihren langem Marsch von norden nach Süden aktiv in die Geschehnisse dieser Welt eingreifen wollten.

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am Mi 14 Jan 2015, 18:40

Eine etwas unruhige Nacht:

Erendil zog es vor sich noch etwas hier in dem Lager um zusehen und somit hatte Sylea die Gelegenheit sich mit Ihren Gedanken zurückzuziehen. Sie musste diese unbedingt loswerden. Hatte sie tatsächlich zu Skullz gesagt, dass sie nicht mehr töten würde? Ruckartig schüttelte sie den Kopf und begann wieder auf sich selbst wütend zu werden. Was war hier plötzlich so anders? Sie hatte sich selbst kaum mehr unter Kontrolle und diese schlechte Laune, durfte auf keinen Fall weiter ausarten. Sie versuchte sich etwas abzulenken und blätterte in Ihren Büchern. Es musste doch irgendwie eine Möglichkeit geben, um sich diese verborgene Magie ein wenig anzueignen, welche in Draenor so gut wie allgegenwärtig war. Bis jetzt konnte sie keinen Kontakt zu den Draenei aufnehmen, wie es ursprünglich geplant war. Es mussten also andere Wege und Möglichkeiten her. Die Zeit vering immer sehr schnell wenn Sylea in ihren Büchern blätterte. Sie schien diese immer sehr aufmerksam zu lesen, was sie meistens sehr müde stimmte. Letzendlich beschloss sie, sich hinzulegen und auf Erendil zu warten bis er zurückkehrte. Dieses jedoch versäumte sie, denn sie nickte mit dem Buch in der Hand etwas ein.

Die Nacht war nun angebrochen in den Spitzen von Arak und es wurde kalt. Von dieser untypischen Kälte wurde die Magierin munter und sie blickte sich etwas um. Erendil war mittlerweile zurückgekehrt und lag neben ihr. Er schien zu schlafen und Sylea lächelte sacht. Sie war sich in diesem Moment so sicher, dass sie alles für diesen tun würde, und das machte ihr natürlich ein wenig Angst. Sylea und er aneinander gebunden für eine lange Zeit? Diese Gedanken stimmten Sylea etwas nachdenklich aber gleichzeitig verspürte sie etwas Wärme in sich. Sie beugte sich über den schlafenden Erendil und streifte mit Ihren Lippen sanft seine Wange. Sie flüsterte in Ihrer magischen Sprache etwas und nickte mit einem Lächeln. Es war wirklich alles Realität und sie wusste immer mehr, wie sie sein musste um ihn nicht von sich wegzustossen. Erendil zeigte ihr dieses durch seine Art immer wieder. Egal wie schlecht sie gelaunt war, welche Fehler sie dadurch beging, er war immer für sie da. Und genau dieses ist es, was sie von nun ab auch für ihn tun wird. Sie bemerkte immer wieder wie sich diese Zuneigung Stück für Stück mehr ausbreitete, und es war nicht dieser Schwur, was dieses veranlasste. Gefühle der Verehrung, Gefühle der Wärme und Geborgenheit lies auf dieses zurückführen. War sie von diesem so befangen? Schon wieder schüttelte sie ihren Kopf. "Nein" beantwortete sie diese Frage sacht.
"Merades du hast uns ein wertvolles Geschenk gemacht. Du dachtest wir würden uns gegenseitig vernichten, und nun ist alles ganz anders. Dafür gebührt dir mein Dank, Vater." Sie begann zu schmunzeln, als sie an damals dachte, wo Merades diesen Schwur aussprach. Erendil meinte erst vor kurzem zu ihr, dass es wichtig war seinen eigenen Standpunkt zu vertreten. Doch auch in dieser Angelegenheit?



Sie bekam Gänsehaut und es lief Ihr kalt über den Rücken. Ihr Siegel...Ash machte sich bemerkbar. So erhob sie sich ruckartig und schaute aus der Hütte. Ihre Blicke richteten sich gen Himmel. Ein Schneesturm hier in den Spitzen? Das konnte unmöglich sein. Sie ging etwas weiter ins Freie und schloss Ihre Augen um sich zu konzentrieren. "Es ist Magie...", sprach Ihre Stimme flüsternd zu Ihr.
Eine für diesen Ort untypische, und keine fremde Magie, wie Sylea schnell feststellen musste. Jemand musste einen Schneesturm oder irdendetwas mächtiges in dieser Art heraufbeschworen haben und hier in den Spitzen waren die Nachwirkungen zu spüren. Sie öffnete Ihre Augen wieder und versuchte Erendil nicht zu wecken. Sylea wollte sofort aufbrechen um dieser Magie näher zu kommen und dieser nachzugehen. Mit wem hatten sie es zu tun?
Kurz überlegte sie, und nahm Ihren Lederbeutel ab, jenen den keiner berühren durfte, und stellte Ihn neben Erendil. Dazu lag sie Ihren Dolch und eine getrocknete Rosenblüte. Erendil sollte so wissen, dass Ihr nichts zugestossen war und sie wiederkommen würde. Ein langer Blick zu Erendil und nocheinmal etwas Konzentration, ehe sie das Terrokversteck verliess, liesen sie kurz Halt machen.

"Sorge dich nicht, ich werde auf mich aufpassen." Es musste diesmal wieder funktionieren. Er sollte sie hiermit verstanden haben, zumindest hoffte die Elfe das.

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am Do 05 Feb 2015, 16:07

Ankunft im Blutelfenlager

Sylea stand hoch oben an einem Berg und blickte auf ein deaktiviertes Ogerportal hinab. Sie spürte wie der kühle Wind durch Ihr Haar brauste. Eine Gruppe näherte sich dem Portal und Sylea begann zu Lächeln. Sie erkannte sehr schnell mit wem sie es zu tun hatte. Selene und ein paar Elfen, schienen dieses zu untersuchen. Sylea beobachtete die Truppe etwas. Erst als sich eine Person von Ihnen entfernte und sie etwas bekanntes spürte beschloss sie auf sich aufmerksam zu machen. So liess sie etwas Feuer vom Himmel regnen und gleitete mit Hilfe einer Feder sacht den Berg hinunter. Als das Feuer am Boden aufschlug schritt sie hervor und stand nun vor der Ihr unbekannten Person. Sie lächelte unter Ihrer Maske und musterte diese. Es dauerte auch nicht lange, dann bemerkten sie auch die anderen. Sylea begann etwas zu schmunzeln, als sie Selene erblickte und diese etwas überrascht zu Ihr blickte. Natürlich wollte Selene wissen, was Sylea hier wollte und ob sie allein unterwegs war. Dieses bestätigte sie ihr, aber erwähnte auch, dass Skullz irgendwo auf sie warten würde. Auffallen... Nein das konnte sie jetzt nicht gebrauchen.
Selene machte den Vorschlag sie zu dem Lager zu begleiten, was Sylea zwar im ersten Moment annahm, aber dann auch mehrmals erwähnte, dass sie nicht hierbleiben wollte. Es kam für sie nicht in Frage in einem Lager zu verweilen, welches das Wappen von Silbermond trug.
Eisige sowohl auch neugierige Blicke folgten, als Sylea Selene erklärte warum sie hier war. Sie wollte wissen, was es mit diesem vorzeitigen Winteraufbruch auf sich hatte. Selene stellte sie erstmal vor und Sylea lächelte einfach. Sie war zwar in diesem Moment froh, dass Selene sich etwas gefangen hatte und sich eine Anhängerschaft besorgt hatte, aber sie wusste auch, dass sie niemals so leben könnte. Deshalb erwähnte sich auch dass sie nicht hierbleiben würde und etwas oberhalb des Lagers ein notdürftiges Übernachtungslager aufschlagen würde.

Es dauerte nicht lange, dann gesellte sich Zynaria zu ihr. Sie erzählte ihr etwas von Ihr und Ihrer Magie. Die beiden schienen sich auf Anhieb sehr gut zu verstehen, auch wenn Sylea nur Ihre Rolle spielte. Sie musste wieder Fragen beantworten, welche sie mit gezielten und überlegten Antworten erduldete. Zynaria wollte unbedingt mehr über sie und Ihre Magie wissen und bat Sylea darum Ihr etwas unter die Arme zu greifen. Doch Sylea erwähnte wieder dass sie nicht lange hier sein kann. Enttäuschung machte sich auf dem Gesicht der Elfe breit. Also beschloss Sylea Kommunikationssteine zu fertigen. Jene wie sie damals im Konzil fungierten. So konnten sie miteinander kommunzieren und Sylea konnte in Ruhe mit Erendil darüber sprechen. Vielleicht könnte Zynaria eine nützliche Rolle einnehmen, doch dies erwähnte die Magierin natürlich nicht. Sie wusste dass sich Zynaria früher oder später melden würde.

Nach einigen Tagen entschied sich Sylea dann doch in das Lager zu gehen, um nochmals mit Selene zu sprechen. Diese war jedoch nicht anwesend und stattdessen blitzten sie die Augen von Salandria an. Oh wie sie es hasste gerade in diesem Moment nichts tun zu können und Ihre Wut unter Kontrolle haben zu müssen. Schliesslich sollte keiner wissen, welches Geheimnis beide ungewollt miteinander teilten. Umgehend wollte Sylea umkehren aber Salandria beugte sich in diesem Moment vor um Ihr etwas auf Eredun  mitzuteilen. Sie flüsterte Ihr Worte ins Ohr, welche sich die Elfe gut einprägte um sie nicht zu vergessen. Sie selbst sprach kein Eredun aber sie wusste auch, dass diese nichts Gutes heissen können. Schon früh am Morgen würde sie aufbrechen, doch vorerst musste sie Ihre Wut etwas zügeln. Salandria besass wirklich die Frechheit von Ihr etwas zu fordern, nachdem was alles passiert war? Sie selbst ist sich keiner Schuld bewusst, und hatte auch keinen Nerv dafür grossartig darüber nachzudenken. Vielmehr machte sie sich Gedanken um Erendil... Ob Salandira von Ihm etwas einfordern würde? Kopfschüttelnd schritt sie davon und versuchte sich etwas zu beruhigen.

Schon am nächsten Morgen räumte sie Ihr Lager und machte sich nochmal erneut auf den Weg Selene anzutreffen. Diese war gerade damit beschäftigt ein Buch zu lesen. Ein wirklich altes Buch wie Sylea schnell feststellen konnte. Sie blickte interessiert auf dieses und gleichzeitig warnte sie Selene vor Salandria. Sie wusste dass  Selene mit Ihr sprechen würde und hoffte dass diese Worte ankommen würden. Ob sie in diesem Moment etwas erahnte wusste Sylea nicht, aber sie hatte auch Augen im Kopf und sah, dass Selene etwas misstrauisch wurde. Selene hatte aber keinen Grund dazu sie auffallen zu lassen. Sollte sie das doch wagen, dann würde Erendil sicherlich Mittel und Wege finden dieses vorzeitig zu unterbinden. Doch dies sollte nicht unbedingt eintreffen. Schliesslich lag Ihr Selene doch etwas am Herzen. Sie unterhielten sich noch ein wenig und Selene erzählte Ihr von den Ogern und deren Magien. Es gab vielleicht doch einen Weg ein Portal zu schaffen wie Ihr diese erklärte. Zufrieden lächelte Sylea und verabschiedete sich dann. Das Buch, welches vorher noch in den Händen von Selene war steckte sie dankend in Ihre Tasche. Ein Geschenk aus dem Hause Avan Seel. Wie grosszügig dachte sie sich. Wer weiss ob es seinen Nutzen erfüllen wird. Schon bald würde sie wieder in den Spitzen sein, und das Buch genauestens durchstöbern. Doch vorher musste sie erst den Weg antreten. Es würde sicherlich spät werden. Sie hoffte bald dort zu sein und in Erendils Augen zu schauen. Ob dieser böse auf sie war? Dies wird sich schon bald zeigen.

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Ascas am Do 05 Feb 2015, 23:37

Erendil musterte den Brief und warf einen Blick auf den kleinen Lederbeutel. Sie begann selbstständig zu denken. Sie begann Entscheidungen selbstständig zu treffen. Ein großer Schritt in ihrer Entwicklung, den er nur begrüßen konnte. Es wurde Zeit, dass sie sich nicht an die Entscheidungen anderer klammerte und nur "mitlief". Auch wenn es in diesem Fall schon reichlich seltsam wirkte. Aber sie wird ihre Gründe haben.
Doch wie sollte er reagieren, wenn sie wiederkommt? Soll er sie in die Arme schließen, so wie man es von gewöhnlichen Personen in dieser Situation erwarten würde? Würde es ihr gefallen, wenn er krank vor Sorge wäre und wütend? Nein, das würde sie ihm nicht abkaufen. Diese Welt war ein Test, also würde er ihre Entwicklung testen. Er wollte sehen, ob sie nicht nur Entscheidungen treffen, sondern diese auch vor ihm vertreten könnte. Sie sollte ihre Entwicklung abschließen, in allen Punkten. Erendil schulterte den Lederbeutel und schaute nach draußen. Fast schon vergnügt begann er durch das Dorf zu spazieren.

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am Sa 07 Feb 2015, 16:15

Der Himmel über Taladors Grenze verdunkelte sich. Die Nacht war hereingebrochen und der Himmel zeigte sich von seiner ganzen Pracht. Sylea liebte diesen Anblick und blickte gen diesen. Ihre Gedanken waren bei Geschehenen. Sie dachte über alles genauer nach was in diesem Lager vorgefallen war.
Das Vorhaben von Selene, welche Ihr dieses Buch mitgab, die dreisten Worte von Salandria, welche sie sicherlich dadurch nur verunsichern wollte. Und dann war da noch Zynaria. Jene Elfe, welche ebenfalls mit Blutmagie arbeitete. Es war selten, jemanden übern den Weg zu laufen, der es versteht mit dem Feuer zu handieren und dieses so einzusetzen, wie Sylea es tat. Die Grundlagen und etwas Feinschliff brauchte sie noch dazu, aber das Talent war da. Sollte Sylea dieser wirklich helfen? Natürlich würde sie dieses sehr gerne tun, doch es passte im Moment einfach nicht in ihr Leben. Sie konnte unmöglich sich die Zeit dafür nehmen, da sie mit sich selbst sehr zu kämpfen hatte. Ihre Aufgebrachtheit und Ihr Zorn nahmen im Moment Überhand. Ash drängte immer mehr in Ihr und sie musste zusehen, dass sich das so schnell wie möglich änderte. Doch sie konnte diesen nur an einem Ort freilassen, indem sie für einen Moment unbemerkt war. Es wäre einfach zu auffällig gewesen, wenn dieser über den Himmel kreiste und machte was er wollte. Sylea erkannte auch, dass sie Hilfe brauchte. Das Siegel musste geprüft werden, denn wie sie schnell feststellen musste, hatte Erendil doch recht. Irgendwas war nicht in Ordnung damit. Nur was dies war, erkannte sie in diesen Moment einfach noch nicht.

"Ich muss schnell zusehen, dass ich endlich wieder bei Ihm bin."


Lächelnd machte sie sich dann auf den Weg, um das letzte Stück anzutreten. Es dauerte noch eine Weile bis sie im Arrakoalager ankommen würde. Je näher sie dem Lager kam umso mehr musste sie sich auf sich selbst konzentrieren. Es war die Ungewissheit, wie Erendil wohl auf sie reagieren würde, wenn sie wieder vor ihm stand. Sie entschied sich einfach abzuwarten um seine Reaktion zu testen, auch wenn sie nicht wusste ob dies richtig war.
Als sie nun angekommen war, machte sie kurz Halt. Sie schloss ihre Augen und atmete tief durch. Sylea musste kurz schmunzeln, denn sie erkannte schon wieder ein Gefühl, welches Ihr normalerweise fremd war. Sie war wirklich das erste Mal in Ihrem Leben nervös. Natürlich versuchte sie dieses so gut wie es ging zu verbergen. Sie schritt ins Lager und sah Erendil vor der Hütte stehen. Mit aufrechter Haltung doch mit gedämpfter Stimme sprach sie zu diesem.

"Ich bin wieder da."

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Ascas am Sa 11 Apr 2015, 14:00

Einige Wochen später:

Dieses Draenor war wirklich zu einem Ort der Ironie geworden. Grade in dem Augenblick, wo Erendil gefunden hatte, wonach er so lange gesucht hatte, machte ihn das nun verteidigungsunfähig gegen jene, die um die Gunst jenes Meisters kämpften, welchen er vor über einem Jahr verraten hatte. Er kniete und blickte auf und sah die Hügel, welche das Lager umzäunten, in welche Sylea auf seine Rückkehr wartete. Die Schlinge, welche seinen noch lahmen Arm hielt lag am Boden. Er hatte sie  abgezogen und versucht seine neue Kraft gegen die Häscher des Schattenrats zu nutzen, doch es war zu früh gewesen. Die Runenmagie war noch nicht ausgereift und die Teufelsjäger hatten seine restlichen Kräfte schnell verschlungen. Der Anführer, einer der Eredar trat vor ihn und hob ihn am Kragen hoch, bis seine Füße nicht mehr den Boden berührten. Wer hatte ihn verraten? Wer aus unserer Zeit hatte den Anhängern der Legion hier vom Boten und dessen Verrat erzählt?
der Eredar blickte Erendil an und lächelte gehässig: " Die Richter des Meisters warten auf dich." Erendils Präsenz wich aus  dieser Welt und so brach wohl auch das Seelenband mit Sylea, als der Eredar sich und seine Beute in violettes Lichte hüllte und beide darin verschwanden.
Zurück blieben nur erloschene dämonische Runen, eingebrannt ins Gras, wo sie standen, eine blutgetränkte Armbinde und ein Korb mit Bort, Käse, Obst und einer zerbrochenen Weinflasche. Das alles am Rande von Mondsturz.

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am Sa 11 Apr 2015, 21:46


Nach einen letzen Blick in den sternenklaren Himmel wandte sich Sylea ab. Sie fühlte sich aufeinmal so schutzlos und unbedeutend. Erendil war noch immer nicht zurückgekehrt. Sie ahnte Schlimmes, denn ihr Körper füllte sich aufeinmal gänzlich mit Leere. Ein ähnliches Gefühl wie damals, als der Widerstand ihn fasste. Doch es war noch irgendwas anderes. Sylea konnte dieses nicht deuten. Sie machte sich auf und verliess umgehend jenen Platz, welchen sie noch vor kurzem als Ihr vorübergehendes "Heim" angesehen hatten.
Sie suchte nach Hinweisen, sie suchte nach Ihm. Das geschwärzte Gras, welches vor Ihr immer mehr zu erkennen war, lies Syleas Schritte schneller werden. Die Luft, welche ihr entgegenschlug nahm ihr fast dem Atem, doch es war ihr egal. Sie blickte zu Boden und erkannte, was dort von sich ging. Sie sah die Runen und die Armbinde voller Blut und sackte zu Boden. Sylea nahm die Armbinde und hielt diese zitternd in Ihren Händen. Einen Augenblick blickte sie diese einfach nur an. Sie nahm dann Ihre Haarspange aus dem Haar und legte diese sacht mit einem sanften Lächeln in die Armbinde. Gleichzeitig spürte Sylea wie sich ihre Augen mit Tränen füllten und diese über Ihre Wangen kullerten. Energisch wischte sie diese weg und ballte zugleich eine Faust. Sie stand auf und sah sich um. Es war jedoch niemand zu sehen.
Sie liess es sich nicht nehmen und schickte dann einen Boten zu jenen Ort, welchen sie mit Erendil zuletzt besucht hatte. Sie sollten wissen, dass es noch wen gibt, der eine Rechnung mit ihnen offen hat. Ash wird sicherlich alles tun, um dieses Zeichen zu setzen. Sylea war es egal, wer für sein Verschwinden verantwortlich war, sie handelte wie es ihr beliebte, ohne darüber nachzudenken.

"Ich werde dich rächen, Erendil."
Das waren Ihre letzen Worte, als sie den Platz verliess und sich nun darauf konzentrierte mit Skullz in Kontakt zu treten.

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am Sa 06 Jun 2015, 18:48

Sylea, welche immer und immer damit beschäftigt war ihren Bannkreis aufrecht zu erhalten, schien nun wirklich etwas müde sein. Doch die Ernstheit der Situation, gab ihr einfach keine Zeit, sich auszuruhen. In der Mitte liegend auf einem Lederbeutel war ein Kristall zu sehen. Die Armbinde voller Blut lag daneben.

"Einen interessanten Ort hast du dir ausgesucht."

Sylea nahm die Ihr fremde Stimme wahr und erhob sich. Ihren Kopf dabei etwas schief gerichtet blickte sie die plötzlich vor Ihr stehende Elfe an.
Ihre Stimme erklang anders als sonst und Ihr Blick schien leer zu sein.

"Dieser Ort ist verdammt, nicht interessant. Ich habe es aufgegeben, nach interessanten Orten zu suchen. Was.... kann ich für Euch.....tun?"
"Oh, es gibt noch viele interessante Orte, man muss nur richtig suchen."
"So? Und wer seid Ihr, dass Ihr meint Ihr müsst mich eines Besseren belehren?"
"Jemand der das Leben kennt und mit eben Jenem verbunden ist, doch ich schätze dass du es noch nicht gänzlich verstanden hast."
"Was....verstanden?"


Nun hielt der Blick der Elfe kurz in den Augen von Ihrem Gegenüber fest und es folgte ein sehr eingehendes Mustern. Schliesslich spürte Sylea die Aura der Elfe, welche diese wohl für sie geöffnet hatte. Sylea wandte sich um und blickte zu dem Kristall. Ein schmales Lächeln zierte Ihre Lippen, und sie wusste mit wem sie es zu tun hatte. Als sie sich wieder umdrehte, blickte sie Teleria wieder an. Sie schwieg und blickte diese einfach wieder an.

"Das Leben, in all seiner Feinheit."
"So, das Leben also.....Was ist am Leben so besonders? Was ist ein Leben in dieser Welt schon wert?"
"Ein Leben kann viel wert sein, je nachdem aus welcher Sicht man es betrachtet. Selbst das kleinste Insekt hält diese Welt am Leben. Doch nun genug philosophiert, was machst du hier?"
"Ich versuche jemanden zu finden. Doch, mit Euch hab ich jedoch nicht sobald gerechnet. Wie kann das sein....? Ich habe den Seelensplitter die ganze Zeit, immer und immer wieder beobachtet....?"


Sylea deutete nun eine Verbeugung an und schmunzelte, sofern man das als dieses zuordnen konnte.

"Auch ich habe ab und an meine Geheimnisse, ich habe diese Welt beobachtet während ich schlief. Vor allem dein Vorankommen."

Die beiden unterhielten sich und als Sylea bewusst war, dass ihre Meisterin vor ihr stand, wusste sie auch, dass diese nicht ohne Grund hier war. In Ihrer ganzen Verzweiflung handelte Sylea ohne Nachzudenken. Sie liess ihrer Wut ungezügelten Lauf, was natürlich auch Ash voll und ganz auskostete. Plötzlich verstand sie alles..... Sie musste so handeln wie es Ihr Erendil immer wieder predigte. Es war Zeit, in seine Wurzeln zu treten. Es war an der Zeit, Dinge und Sachen zu hinterfragen und erst dann zu handeln. Sylea schloss kurz Ihre Augen und versuchte Ash somit mitzuteilen, dass von nun ab alles anders sein würde. Es war schwierig für sie mit dieser Situation klar zu kommen, denn auch dieser Bannkreis und die gesprochenen Worte zeigten keine Wirkung. So wie es aussah, war nicht nur Erendil wie vom Erdboden verschluckt, sondern auch Skullz. Sie nickte still vor sich hin und schien kurz zu überlegen.
Auch wenn kein Lebenszeichen vorhanden war und sich jegliche Spuren in den Schatten verlaufen hatten, war sie sich sicher, dass nicht alles was verloren schien auch verloren ist. Sie war sich sicher, dass Erendil irgendwo ein Auge auf sie hatte, auch wenn sie es sich nicht ausmalen wollte was mit diesem gerade passiert. Es würde die Zeit kommen, ihn wiederzuholen. Sie würde vorbereitet sein, und diesmal nicht alleine..... Die Zeit war gekommen für  neue Bündnisse und dafür lohnt es sich zu leben. Für Ihn.

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am Sa 20 Jun 2015, 22:29

Als Sylea Ihre Augen wieder öffnete blickte sie sich um. Es war keiner zu sehen. Was hatte es damit auf sich? Es war doch Ihre Meisterin, welche noch vor Ihr stand. Eine Vision?
Ein Blick in den Bannkreis zu jenen Dingen die sie darin sorgfältig aufbarte konnte ihr auch keine Gewissheit geben. Der Kristall lag immer noch neben dem Lederbeutel und die Armbinde war ebenfalls noch an Ihrem Platz. Sie blickte den Kristall an, musterte diesen auf eine ganz besondere Art und Weise.
Plötzlich zuckte sie kurz zusammen als sie bestimmte Worte vernahm. Diese waren gesprochen in einer Sprache, welche sie schon lange nicht mehr gehört hatte.

"Ich bin nicht fort, ich bin nur an einem anderen Ort. Ich werde über dich wachen, und dich beobachten. Du bist soweit, Sylea."

Sylea lächelte kurz, und erhob dann kurzerhand Ihre Hände. Sie sprach einige Worte in einer uralten Sprache. Die Flammen um den Bannkreis erloschen und sie verstaute jene Dinge wieder sorgfältig in Ihren Taschen. Es war seltsam, dass ausgerechnet hier in dieser Welt diese sonderbaren Dinge passierten, doch wie so vieles hier, hatte dies alles seine Gründe.
Sylea verstand immer mehr den Zusammenhang. Sie musste von nun ab, allein in dieser Welt vorankommen.
Der Glaube an Ihre Magie, der Glaube an die Liebe und vor allem der Glaube an sich selbst gaben Ihr ein neues Gefühl. Sie wusste dass sie es schaffen könnte.
Umgehend räumte sie den Platz und schritt los. Dieser wunderschöne Ort sollte von nun an ein Teil Ihrer Geschichte bleiben. All ihre Erinnerungen an jenen trug sie im Herzen und diese verleihten ihr erneut Kraft. Die Kraft nicht aufzugeben. Sylea machte sich erneut auf den Weg zu den Arrakoa. Sie sollten ein Teil Ihres Plans werden.

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am So 05 Jul 2015, 22:21

Sylea begann das erste Mal seit sie hier war, wieder zu schreiben. Sie griff zu Ihrer Tasche und machte eine elegante Handbewegung. Diese löste somit den Knoten und jene Tasche öffnete sich. Sie nahm Papier und Stift zur Hand und begann mit Ihren Zeilen. Danach als sie fertig war, schloss sie diese wieder und lächelte vor sich hin. Sie war fast angekommen. Angekommen in einer Ihr fremden Welt. Allein.... Nein das war sie bestimmt nicht.

"Ich weiss nicht was ich denken soll. Denke ich, fühle ich..... und das geht nicht. Ich muss stark sein, denn ich weiss nicht wie ich sonst dieses Volk davon überzeugen kann, mir zu helfen. Ich brauche sie, denn sie besitzen etwas sehr Wertvolles. Im Gegenteil zu Ihnen weiss ich wie ihr Schicksal enden wird. Dieses kann ich mir vielleicht zu Gunsten machen. Sie besitzen alte Kräfte und ich besitze dieses Wissen. Wer weiss ob man damit etwas verhandeln kann? Doch werde ich auch sehr überlegt sprechen und handeln, denn ich traue diesen Vogelwesen nicht im Geringsten. Seit unserer Ankunft damals bei Ihnen im Lager ist zuviel passiert. Erendil und Skullz hätten mein Misstrauen diesem Volk gegenüber ernst nehmen sollen. Ich bin nach wie vor überzeugt davon, dass diese mit dem Verschwinden von Skullz etwas zu tun haben.

Ich habe auch versucht mit meiner Meisterin Kontakt aufzunehmen, doch der Seelensplitter sah so aus wie immer. Ich kann mir noch immer nicht erklären, wie es dazu kam, dass diese aufeinmal so real vor mir stand. Ich versuche jeden Tag ein und dasselbe Ritual, und ich bin mir sicher, dass ich somit Erendil etwas Kraft schenken kann. Wir waren sehr eng miteinander verbunden, und ich bin nach wie vor der Meinung, dass wir dies noch immer sind. Ich weiss dass es Ihm sehr nützlich sein kann, wenn er etwas Kraft bekommt. Das was mit Ihm gerade passiert, lasse ich gar nicht in meine Gedanken. Es würde mich nur schwach machen, und ich muss alles geben. Ich werde Ihn finden, doch ich brauche zuerst eine neue Kraft, und diese werde ich mir holen.... Von den Arrakoa."

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am Sa 25 Jul 2015, 16:13

Ankunft bei den Arrakoa

Der Anführer oder was auch immer dieser darstellte, staunte nicht schlecht als ausgerechnet Sylea vor Ihm stand und Ihm Ihre Hilfe anbot. Geduldig hörte sich dieser an, was sie ihm zu sagen hatte. Sylea wählte wie so oft gezielt Ihre Worte und sprach mit sehr aufrechter Haltung und einer Ihr untypisch starken und kräftigen Stimme zu diesem.

" Ich weiss, wie sehr Euer Volk unter diesem Fluch leidet. Ich kann Euch helfen, diesen zu brechen. Ich kann Euch helfen, frei zu sein."
Erstaunt blickte dieser zu Ihr. Wortlos.... nur ein Nicken deutete darauf hin, dass dieser sie wohl verstanden hat. Sylea musterte alles sehr genau. Sie versuchte erneut auf diesen einzureden.
"Erzählt mir mehr über Euer Volk..."
Auch wenn Sylea sich in der Zeit, wo sie allein in Draenor verweilte sich einiges Wissen über dieses Volk angeignet hatte, versuchte sie somit Vertrauen zu schaffen.
"Ich weiss nicht alles, es gibt sicherlich einiges, was nützlich sein kann. So können wir erneut mit einem Ritual beginnen. Jenes sollte Euren König herbeirufen und Ihn reinigen.
Er wird frei sein von Korruption, und so könnt Ihr zuschlagen. Ich werde an Eurer Seite sein."


Diese Worte sprach Sylea ohne jegliche Emotion und der Anführer dieser Vogelwesen musterte sie erneut. Diesmal sprach dieser zu Ihr.
"Fremde  wollen unserem Volk also helfen..... Krahh... Der Schatten wächst und das Licht ist zunehmend weit entfernt. Was verlangt Ihr von uns?"
"Lediglich ein paar hilfreiche Mittel... Eurer Magie. Ihr gebt mir wenig und Ich verhelfe Euch und Eurem Schicksal! Wie ihr seht... Der Preis ist nicht so hoch für Euch."
Sehr skeptisch blickte dieser zu Ihr, doch Sylea war vorbereitet. Sie zuckte aus Ihrer Tasche wie aus dem Nichts ein Artefakt.
"Dies ist nur eines der Artefakte von Terokk. Ich kann Euch helfen noch weitere zu besorgen. Soviele wie Ihr braucht um dieses Ritual zu vollenden."
"Ihr überrascht mich Magierin. Nun gut.... Kraahhhh.... Ich stimme dem zu... Nur wenn Ihr uns hintergeht... wird der Schatten Euch umzingeln... Ihr werdet vor Schmerz nicht mehr wissen, wer Ihr seid und Ihr würdet Euch wünschen uns niemals begegnet zu sein. Und dies ist kein Versprechen, sondern fühlt Euch....bedroht."
"Ich weiss durchaus mit wem ich es zu tun habe, glaubt mir. Ich halte mich an die Regeln und ich steh zu meinem Wort."


Sylea lächelte sanft in sich und wusste, dass sie so Ihrem Ziel ein Stück näher war. Sie würde diesen Wesen helfen, denn diese Magie wollte sie unbedingt zu einem kleinen Teil besitzen wollen. Natürlich wusste sie auch, dass sie dazu wen braucht, der diese an sich binden würde, doch dieses erwähnte sie natürlich nicht. Die Schatten machten Ihr keine Angst, nein sie liesen sie ein Gefühl wie Hoffnung verspüren. Sie machte sich mit ein paar dieser Vogelwesen auf den Weg, allein wie es schien, um noch ein paar dieser Artefakte zu ergattern. Es würde nicht einfach werden, doch wer weiss vielleicht war sie ja doch nicht so allein, wie alles schien.

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am So 30 Aug 2015, 00:20

Es war eine ruhige Nacht, so wie immer hier in Draenor in diesem "Lager". Jeden Tag dieselbe Arbeit. Immer wieder das Suchen nach den Artefakten der Arrakoa. Sylea war irgendwie halb bei der Sache. Sie hatte zwar versprochen sich mit einzubringen und bei der Suche mitzuhelfen, doch irgendwas störte sie gewaltig dabei. Ein Brief, welcher sie vor ein paar Tagen erreichte liess sie immer wieder etwas nachdenken. Dieses Siegel, welches den Brief ziehrte schien ihr fremd und auch die Handschrift war nicht üblich gewesen. Sollte sie den Inhalt des Briefes als Drohung oder viel mehr als Warnung sehen? Ein Lächeln ziehrte Ihre Lippen und zeitgleich erlosch dieses wieder. Wenn sie doch nur wen hätte mit dem sie darüber sprechen konnte und doch wusste sie auch, dass sie dieses sowieso nicht tun würde.
Also versuchte sie sich erneut zu konzentrieren um endlich diese Gedanken beiseite zu schaffen. Sie setzte sich Ziele und diese würde sie Schritt für Schritt erreichen wollen. Das erste Ziel..... Kontakt aufzunehmen. Sie erinnerte sich plötzlich wieder, dass sie nicht nur Erendil und Skullz hatte. Es gab noch mehr, die hinter Ihr standen. Sylea hoffte inständig, dass die Nachricht die ausgewählten Personen erreichen würden. Es war ihr nicht klar, wo sich diese befinden, deshalb versuchte sie das Amulett zu aktivieren. Jene die die Träger des Gegenstückes waren, sollten folgende Nachricht erhalten.

"Liebe ehemaligen Anhänger des Boten. Es ist an der Zeit sich neu zu sammeln und sich neu zu orientieren. Der Schatten naht, und mit Ihm auch......"

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Aufruf erhalten. Handlung erfolgt.

Beitrag  Ashiva am Do 03 Sep 2015, 15:09

In einer anderen Welt, zu einer anderen Zeit durchbricht ein rötlicher Schimmer die Ruhe einer Toten.

Nach Tagen des Sitzens, die Beine im Schneidersitz übereinandergelegt und den Rücken gegen einen der vielen Grabsteine gelehnt, regt sich die Verlassene aus deren Brustrüstung der ungewohnte Schimmer einen Kontrast zum dunkel schimmernden Eisblau bildet. In den Augenschlitzen des Helms leuchten zwei hellblaue Funken auf, flackernd, und der Kopfschutz neigt sich leicht nach unten.
Wie festgefroren ruckt die Klaue der rechten Hand, die vorher leblos auf der Friedhofserde neben der Verlassenen ruhte. Nach einem Zögern greift sie von oben hinter die Brustrüstung und fördert das Rot zutage. Das Amulett wird in die Höhe gezogen, bis es glimmend vor den Augenschlitzen des Helms baumelt, aus dem kurz darauf ein blecherner Laut dringt, einem Stöhnen nicht ganz unähnlich.
Das Leuchten verschwindet schnell wieder in seiner Verwahrung und wie eine mechanische Puppe, deren Bewegungsablauf nun vollendet ist, nimmt die Verlassene ihre vorherige Haltung wieder ein.



Erst nach vielen weiteren Momenten in denen sich wieder die Totenruhe über den Acker legt, durchbricht ein metallisches Schaben, helles Klimpern und leises Quietschen die Stille als sich die hagere gepanzerte Gestalt ruckartig erhebt. Nach einem kurzen Moment des Innehaltens setzt sie sich in Bewegung, stetig, schnell, aber nicht hastig, verlässt die Gräber von Brill in Tirisfal und überquert den Kontinent, auf dem Weg um Zeit und Raum zu überbrücken. Ein eisblauer Schimmer durchquert die Wildnis von Azeroth um dem Ruf zu folgen.

Glaubensklinge Katariah Dunkelklinge hat wieder eine Aufgabe.
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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Faithblade am Fr 04 Sep 2015, 21:35

Es war schon einige Zeit her, seit der Untote sich den schwarzen Kristall, welchen er bei sich trägt, einmal näher angesehen hatte. Es dauerte eine Zeit bis ihm wieder bewusst war, was dessen eigentlicher Zweck war. Er setzte kurz zu einem Satz an, aber dann bemerkte er eine Veränderung, allerdings ging diese nicht von dem Kristall aus.
Ein rötlicher Schimmer ging von jener Halskette aus, die ihm gegeben worden war und er nickt darauf nur knapp. "Draenor... ohnehin ein Ziel, dass erkundet werden muss.", sprach er kaum hörbar und sah sich daraufhin in seiner Umgebung um. Vor ihm lag die Burgruine der Burg Schattenfang, welche noch bis vor nicht allzu langer Zeit dem Verräter Godfrey als Unterschlupf gedient hatte.
 Nachdem er einen Moment darüber nachgedacht hatte, wie er am besten nach Draenor gelangen würde, widmete er sich wieder dem Kristall. Als sein Blick darauf ruht, bemerkt er, dass sich die Dunkelheit innerhalb des Kristalls irgendwie bewegte und kurz darauf klang ein leise scharren aus diesem heraus, als wenn jemand einen stumpfen Metallgegenstand über einen Steinboden zieht. Das Geräusch verstummte urplötzlich und wurde durch ein leises krächtzen ersetzt.
Die Hände des Untoten schlossen sich fester um den Kristall und nun verstummte auch das Krächtzen. "Er hat sich behauptet... Sein Interesse wird schon geweckt werden, alleine dadurch das jetzt besteht, was früher vernichtet war." murmelte er und ließ den Kristall mit fast beiläufigen Bewegung unter seiner Robe verschwinden. Der Untote bewegt sich nun in einer Art "langsamem Sprunglauf" vorwärts bis er am Anfang des Aufgangs zur Burg angekommen ist.

Er positioniert sich vor einem Baum und zieht aus einer anderen Tasche eine Pfeife hervor in die er hineinbläst, allerdings entlockt er dieser keinen Ton. Ein Rascheln in einem der Bäume und ein direkt folgendes Knurren sorgten dafür, dass der Untote einen Schritt zurücktrat und einen Moment später vor einem gelbbraun Wyvern stand, welcher aus der Baumkrone direkt über ihm gesprungen ist. Der Untote streicht diesem kurz über den Kopf und steigt ohne weitere Umschweife auf dessen Rücken. " Nach Draenor, es wird Zeit für eine nähere Untersuchung." , murmelte er, bevor sich der WIndschreiter mit etwas Anlauf zusammen mit dem Untoten in die Luft erhob.
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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am Sa 26 Sep 2015, 21:34

Sylea sass im Freien vor Ihrer Hütte und schrieb ein paar Ihrer Gedanken nieder. Es war im Moment die einzigste Beschäftigung die Ihrer Seele gut tat. Ihre Gedanken musste sie erstmals sortieren und sie versuchte es auf diesem Weg.

"Ich habe Kontakt aufgenommen in der Hoffnung dass die damaligen angefertigten Amulette hier in dieser Welt funktionieren. Nun ist es an der Zeit mich zu stärken.
Ich habe einen zweiten Brief erhalten und ich muss sagen, dass ich keine Angst vor dem Schatten habe. Wer auch immer dahinter steckt und meint mir damit schaden zu müssen, hat sich gewaltig gettäuscht. Ich werde mich in keinster Weise von meinem Ziel abbringen lassen, denn das lässt mein Wille nicht zu. Ich habe zwar nicht viel, doch das was ich habe ist mächtiger wie alles Andere. Es ist ein Teil von mir, welchen ich selbst im grössten Zweifel niemals aufgab. Ich spüre wie etwas fehlt und es fühlt sich wirklich nicht gut an. Ich bin nicht diejenige die grossen Wert auf Gefühle legt, doch in diesem Fall muss ich mir wohl selber eingestehen, dass wohl doch solche vorhanden sind. Es ist die Liebe zu Ihm welche mich dazu bringt, dass ich auf keinem Fall ohne ihn diese Welt verlassen werde. Ich weiss dass er am Leben ist und ich frage mich diesmal wirklich ausgiebig was mit ihm geschehen ist. Vielleicht finde ich irgendwo hier Antwort. Erendil wo steckst du nur? Nein besser klingt doch... Hab noch ein wenig Geduld. Die Zeit ist noch nicht reif, dass ich dich finde. Ich schicke dir jeden Tag Teile meiner Gedanken, Teile meiner Liebe und Teile meiner Kraft. Ich werde dich niemals aufgeben. Unser Band, auch wenn es noch so schwach ist, ist vorhanden. Vergiss niemals, dass es wen weit weg von dir gibt, der sich nicht scheut alles dafür zu tun, dich zu finden.
Es ist an der Zeit abermals ein Ritual zu machen und somit Skullz ausfindig zu machen. Er ist der Schüssel dazu. Ich brauche Ihn für die Bürde jene Magie auf sich zu nehmen, welche mir verwährt bleibt. Es fehlen noch 5 Artefakte und ich hoffe, dass ich diese schnell bekommen werde. Danach werde ich mich auf Erendil konzentrieren."


Dann schlug sie Ihr Tagebuch zu und blinzelte mit Ihren Augen. Von der Ferne erblickte sie jene Gegenträger des Amuletts, die anscheinend den Weg zu Ihr gefunden hatten. Sie lächelte und wirkte wirklich etwas erleichtert.

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am So 27 Sep 2015, 18:45

Ankunft von Nakmur und Katariah bei den Arakoa:

"Schön, dass Ihr den Weg so schnell gefunden habt."
"Ihr habt die Klauenwachen von unserer Ankunft in Kenntnis gesetzt?"
"Sollte ich das? Wisst Ihr es sind so seltsame Dinge hier passiert. Ich helfe diesen Vogelwesen lediglich ein paar Artefakte zu finden."


Nakmur nickte knapp, was Sylea auf das schliessen liess dass Ihm diese Antwort ausreichte.
Sie selbst schaute sich immer wieder etwas um bevor sie dann ein paar Schritte auf Ihn zuging.

"Ihre Schmuckstücke faszinieren mich. Soetwas habe ich nur in kleinerer Form schon einmal gesehen. Ich konnte diesen gut folgen. Um welche Artefakte handelt es sich?"

Nun neigte er den Kopf leicht in Richtung von Katariah, als diese dazustiess. Sein Blick war aber nach wie vor auf Sylea gerichtet.
Die Elfe wandte sich zur Seite und deutete eine leichte Verbeugung gen Katariah an. Sie fuhr aber dann unter ständigen Umschauen schnell fort, da sie natürlich keine Zeit verlieren wollte.

"Jene die sie brauchen....für Ihren König. Doch seid gewarnt...Der Schatten...er ist in...mir."

Nakmur nickte und fasste in eine seiner Taschen.

"Ich verstehe was Ihr meint."
"So? Ihr versteht?"
"Es ist spürbar... Allerdings erzählt doch weiter."
"Was ist mit Euch? Versteht Ihr auch?"
"Vermutlich nicht auf die Art wie er."
"Vermutlich...Ich habe einen Brief erhalten. Es ist mittlerweile der zweite dieser Art. Irgendwer hat es auf uns abgesehen. Schaut auf das Siegel, kennt ihr den Absender?"


Nakmur nahm dann seine Hand langsam aus der Tasche und zog den Brief an sich. Er betrachtete diesen für einen Moment.
Ein Kopfschütteln gab zu Erkennen dass er ebenfalls nicht wusste von wem dieser Brief stammte.
Sylea wollte dann von beiden wissen, inwieweit sie über den Boten und seinen Verbleib wussten.
Sie war sehr aufmerksam, denn sie war sich nicht sicher ob das Vertrauen von damals noch bestünde.

"Wisst Ihr was mit dem Boten passiert ist?"

Nakmur sprach nun in einem sehr gedämpften Ton zu ihr.

"Er ist nicht hier, also muss er sich entweder um andere Dinge kümmern oder er ist... verhindert."
"Natürlich ist er nicht hier. Wie ich sehe.... habt Ihr wohl so einiges versäumt. Nun denn wie sehr kann ich auf Euch zählen?"

Katariah welche nun Sylea den Brief zurückgab antwortete.
"Seltsame Frage..."
"In einer Zeit wie dieser....berechtigt."
"Meine Ziele haben sich nicht geändert... Meine Treue hat sich nicht geändert, allerdings wüsste ich gerne, wie es um den Boten steht."
"Du wüsstest trotzdem nie, ob sie wahrheitsgemäß beantwortet würde, oder die Vorrausetzungen für die Antwort sich ändern."
"Ihr wisst dass ich den Schwur nicht brechen darf.  Was ist Euer letzte Stand bezüglich dem Boten?"


Katariah war wieder die erste die Ihr antwortete. Sylea musterte nun beide eingehend. Sie konzentrierte sich sehr aus den Antworten etwas herauszulesen.

"Untergetaucht...Führt nun ein friedvolles Leben fernab jeglicher Organisation und folgt den Befehlen Silbermonds."
"Verschwunden... Führt ein friedvolles Leben, allerdings gegen meine Erwartungen ohne Euch an seiner Seite.
"Woher hab Ihr diese Vermutungen? Gerüchte? Wissen?"
"Wissen ... Vermutungen aus dem was passiert ist... Was ich gesehen habe."

Sylea hielt nun Ihren Kopf schief.

"Wissen also.... Was habt Ihr gesehen, Nakmur?"
"Den Prozess... Ihr habt Euch für ihn eingesetzt, habt für ihn gesorgt. Dann ist der Kontakt verloren gegangen und wir haben gewartet... "
"Ihr wisst doch wie der Prozess ausgegangen ist oder?"
"Ich war zu diesem Zeitpunkt nicht anwesend... Allerdings ist es offensichtlich, dass er nicht getötet wurde, also musste er wohl eine andere Strafe erdulden..."

"Erendil wurde zu lebenslanger Haft in Silbermond veruteilt. Ihm wurden Fussfesseln angelegt und ein magisches Halsband, welches Ihm verhinderte Magie zu wirken. Zudem wurde er noch in der Öffentlichkeit ausgepeitscht. Er konnte dies wohl alles nicht verkraften, denn Monate später fand man seine Leiche. Er wurde offiziell für tot erklärt."
"Wie bedauerlich."

"Ich bezweifle, dass es wirklich seine Leiche gewesen ist. Der Bote findet immer einen zweiten Weg..."

Sylea lächelte sanft doch sie schwieg dazu.

Sylea erklärte dann Nakmur und Katariah aus welchem Grund sie hier nach Draenor gereist waren. Die beiden hörten Ihr aufmerksam zu. Sie hörten sich Ihre Vermutungen und Ängste an. Sie berichtete den beiden eingehend was damals im Schattenmondtal von statten ging. Sie erzählte von der eingebrannten Rune, der Armbinde voller Blut und dem plötzlichen Verschwinden von Erendil und Skullz. Sie sprach sehr vorsichtig, denn sie musste diesen Schwur irgendwie umgehen. Es war Sylea aber auf irgendeine Art und Weise wichtig, das Vertrauen zu stärken und den beiden Versäumtes mitzuteilen. Katariah wandte den Helm nun tatsächlich Sylea zu und nicht nur zu irgendeinem Punkt sondern ausnahmsweise glimmten die hellblauen Augenschlitze die Elfe direkt an.

"Der Bote und ich sind hier her gereist, da wir schon lange vor den Anderen wussten, was passieren wird. Wir wurden gewarnt und diese Warnung führte uns nach genaueren Nachforschungen hier her in diese alte Welt. Er wollte sich Guldan stellen und wollte dass ich ihm Vertauen schenke. Doch irgendetwas hat ihn von dieser Welt gerissen. Irgendwo hingeschleppt. Ich weiss nicht was mit Ihm passiert ist, dennoch scheint es diesmal eine ganz besondere Art und Weise gewesen zu sein."

Nakmur schaute mit schiefer Kopfhaltung zu Sylea und horchte sehr aufmerksam zu. Katariah schwankte wie immer leicht vor und zurück. Ab und an klimperte Ihre Rüstung leise.

"Alles was ich auffand war eine blutgetränkte Armbinde und eine Rune, welche eingebrannt in den Boden ersichtlich war."
"Hört sich an, als wurde er aus der Welt gerissen... Könnt iihr die Rune beschreiben... ?"
"Nein nicht wirklich. Ich vermute jedoch dass diese Eredar dahinterstecken."
"Ihr meint also er wurde von den Eredar verschleppt... Weshalb sollte er von diesen verschleppt werden?"
"Ich kann Euch das nicht erklären. Es ist nur eine Vermutung von mir, aber es gibt immer mehr Hinweise dafür, dass sich diese bewahrheiten."


Natürlich konnte Sylea das alles erklären, aber sie zog es vor nicht alles zu sagen. Der Schwur war schliesslich noch immer aufrecht. Es wäre fatal, wenn dieser durch Törichtkeit ein Ende nehmen würde. Nakmur überlegte kurz.

"Ihr wisst besser, was er ablegte und was er behielt. Allerdings sehe ich eure Vermutung als sehr wahrscheinlich.
Wir können also davon ausgehen, dass er nach Argus verschleppt worden ist..."


Nickend und doch etwas überrascht von dieser Theorie erzählte Sylea weiter. Sie erzählte von den Arrakoa und Ihren Plan. Ihre Stimme erklang sanft, leise und nach wie vor etwas vorsichtig.

"Seit seiner...nunja sagen wir mal Abwesenheit, studiere ich diese Wesen hier... Ihre Magie. Ich probiere jeden Tag ein und dasselbe Ritual. Ich weiss wie sehr diese Krallenwesen Ihren Gott anbeten und wie sehr sie unter diesen Fluch leiden müssen. Es gibt eine Möglichkeit Ihnen das zur ermöglichen, was sie sich so sehr wünschen."
"So... ?"
"Ja wir brauchen Artefakte, welche wir zusammenfügen müssen. Einer dieser... Wesen oder ich denke sogar noch mehr davon würden dann ein Ritual vollziehen, welches es ermöglicht mit diesem zu kommunizieren. Mir ist dies nicht möglich, da ich diese Art von Magie nicht beherrsche. Doch es scheint mir nützlich zu sein, diesen Ritual beizuwohnen. Vielleicht kann man auf diesem Wege genau dasselbe erreichen."
"Die Magie der Arakkoa greift ins Schattenreich... Ins Reich der Illusionen, Ihr meint dies könnte helfen Kontakt aufzunehmen?"
"Ich bin mir nicht sicher. Doch es ist eine Spur der gefolgt werden kann."
"Nun gut. Wo also finden wir die Artefakte?"
"Es ist hier ganz in der Nähe. Es fehlen nur noch wenige. Der Weg dorthin ist aber nicht ungefährlich. Es herrscht Krieg zwischen zweier Arten von den Arrakoa."

"Zwei Arten Arakkoa... Jene die fliegen und jene die sich in die Schatten flüchteten..."
"Wir werden schon bald aufbrechen, doch vorher muss ich wissen was es mit diesen Brief auf sich hat."
"So ergibt es Sinn... "


Er murmelte und erhob dann gleich wieder seine Stimme.

"Wie wollt Ihr das ergründen?"
"Nakmur... Inwiefern wird mein Siegel dadurch beeinflusst? Was ausser dass ich in den Wahn verfallen kann bedeutet es, wenn der Schatten meine Seele überprüft?"
"Er spürt Eure Gefühle ... Und er wird nach Eurer Seele greifen. Wenn ihr Euch verunsichern lasst legt Ihr den Nährboden und lasst eine bittere Pflanze gedeihen, deren Früchte Euch vergiften."
"Das heisst ich muss willenstark bleiben und mich nicht verunsichern lassen von diesem falschen Gefühl?"
"Willensstark, lasst Euch nicht beirren von dem, was Euch entgegenkommt. Nehmt es an, so wie der Klauenkönig sich Eurer angenommen hat. Tragt Eure Flamme wie eine Fackel voran. Ihr habt sie nicht umsonst... Feuer leitet Euch und wird Euch immer leiten."


Sylea horchte sehr aufmerksam zu. Sie wusste den Rat der Verlassenen immer zu schätzen. Niemals hatte dieser sie von Ihrem Weg abgebracht. Nun war es an der Zeit, dieses zu loben.

"Ich bin froh, dass Ihr gekommen seid. Dafür gebührt Euch mein aufrichtiger Dank. Euch beiden. Wir sollten uns nun Ziel für Ziel vor Augen halten und schauen, ob wir es schaffen werden etwas was verloren scheint wieder zu holen."
Sie lächelte und wartete kurz ehe sie noch einen Satz hinzufügte.
"Nach alten Regeln unter neuer Umsetzung. Was haltet Ihr davon?"
"Ich diene dem Ziel ... Außerdem wäre es mir eine Ehre den alten König einmal erneut zu sehen... "
"Ich bin ein Werkzeug. Werkzeug gebraucht man."
"Und doch ist es mir wichtig, dass Ihr eine eigene Meinung haben sollt, Klinge."
"Wieso ich? Nein."
"Nun gut, wie Ihr meint."

"Ein Soldat muss mitdenken, aber seine eigene Meinung zählt nichts."

Sylea wusste dass man die Ansichten eines Verlassenen nicht ändern konnte. Trotzdem versuchte sie immer wieder auf Klinge näher einzugehen um Ihr das Gefühl zu geben, dass sie eine Aufgabe hat. Es war wichtig für Klinge. Zumindest dachte Sylea es sich so.

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am So 27 Sep 2015, 22:28

Das Sammeln der Relikte:

Sylea stand vor dem Schattenfeuer mit geschlossenen Augen. Ein Lächeln zierte Ihre Lippen welche sie jedoch verdeckt hielt. Sie wollte nicht so schnell erkannt werden. Warum das wusste sie auch nicht so genau. Es gab ja jetzt schliesslich keinen mehr an Ihrer Seite, welchen sie schützen musste. Schützen in dem Sinn, so wenig wie möglich aufzufallen. Sie atmete tief ein ehe sie dann anfing mit sanfter Stimme zu sprechen.

"Es fehlen genau noch 5 Relikte. Wir werden eine Ausgrabungsstätte der Arakoa begutachten und unsere Augen offenhalten. Bitte verstaut diese Relikte vorsichtig, solltet Ihr welche endecken, wovon ich ausgehe."
Sylea erzählte aber dann noch von den Neuigkeiten, welche Skullz betreffen. Sie machte die Arakkoa für sein Verschwinden verantwortlich, da sie Hinweise bezüglich diesen erhalten hatte. Leise haucht sie seinen Namen in die Luft.

"Jedoch ist hier nicht der richtige Ort, um das zu besprechen. Wir sollten aufbrechen."
"Da sprecht ihr wahr, Sylea. Dann sollten wir uns zu unserem Ziel aufmachen."
."Nordwestlich von hier werden wir fündig werden. Nach Euch Meister Nakmur....Klinge."


Nakmur nickte knapp und wendete sich dann nach links zum Gehen um. Klinge zischte leise unter Ihrem Helm und richtete sich etwas auf. Sie warf nochmals einen Blick nach hinten um die Elfe vorbei zu lassen.
"Klinge. Wie seid Ihr hier in diese Welt gestossen?"
"Es führen seit kurzer Zeit Portale hierher."
"Portale also. Also heisst das dass es einen Weg in die Heimat... gibt?"
"Vermutlich. Aber nur offizielle."
"Portale der Horde also."
"Korrekt."


Nakmur holte einen kleinen schwarzen Kristall aus einem Beutel an seinem Gürtel, nachdem er sich in alle Richtungen umgsehen hat und betrachtete diesen.
"Sylea, hat das Relikt auf irgendetwas reagiert?"
"Nein, bisher nicht."

Er nickte kurz und betrachtete dann wieder seinen Kristall. Sie waren mittlerweile am Ziel angekommen. Die Ausgrabungsstätte schien ziemlich gross zu sein. Es gab Eingänge in die Berge, vielleicht sogar ausgegrabene Höhlen. Sylea erklärte kurz dass es dort Wächter gibt welche das gesamte Gebiet bewachen. Sie erwähnte auch, dass diese sehr unangenehm werden könnten. Nakmur steckte den Kristall wieder zurück in den Beutel und sah sich um.
"Hmm..Interessante Konstrukte.. Aber bestimmt nicht nur diese."
"Seht ihr den Eingang weiter oben? Man könnte über die Brücke dort von oben absteigen."
Sylea und Nakmur blickten nach oben.
"Ich denke nicht, dass wir über die Brücke gehen sollten. Die Hocharrakoa fischen uns dann wahrscheinlich einfach auf....Oder Schlimmeres."
"Sie sind nicht zu unterschätzen, müsst Ihr wissen. Ich schlage vor, wir kämpfen uns einfach den Weg durch."
"Das sind Konstrukte, keine Lebenden."

Sie sahen sich genau um. Katariah fiel dabei eine gelb leuchtende Fläche auf der Vorderseite dieser Konstrukte auf.
"Diese gelb leuchtenden Bereiche sind auffällig. Vielleicht offenbaren sie eine Schwäche, wenn man sie trifft."
"Möglich."
"Ich versuche Ihre Aufmerksamkeit zu bekommen und sie zusammenzuziehen. Wen willst du, Sylea? Sobald sie eingefroren sind, sollten sie für die Hitze anfälliger sein, zumindest wenn es sich um gewöhnliches Metall handelt."






Sylea nickte und folgte Katariah im Hintergrund. Nakmur kümmerte sich um das Auspionieren der Höhlen. Sie trafen sich dann in einer Felsecke, wo sie fürs Erste unbemerkt waren.
"Habt Ihr etwas gefunden Nakmur?"
"Ich habe dies gefunden....Ein Bruckstück davon was wir suchen denke ich."
"Wir scheinen am richtigen Ort zu sein. Wir sollten nochmals genau alles durchsuchen. Vor allem die Höhlen."
"Das wäre wohl die beste Idee. Und innerhalb der Höhlen warten Hocharakkoa auf euch... Sie "beleben" die Konstrukte mit einer Art ... Sonnenmagie..."
"Sonnenmagie? Interessant."
"Lasst uns die fehlenden Stücke suchen..Der Größe nach zu urteilen wird es eine Art Schmuck gewesen sein. Viel mehr Bruchstücke können dem Muster nach also nicht mehr fehlen."

Katariah bewegte sich für Ihre Verhältnise auffallend häufig. Immer wieder schaute sie sich wachend um. Sylea selbst machte es Ihr gleich, doch die hatte andere Gründe, wie sie plötzlich bemerkte. Sie äusserte sich aber dazu jetzt nicht und ballte einfach eine Faust. Ihre Augen waren für einen Moment geschlossen.
"Wir sollten uns aufteilen."
"Aufteilen... Ihr und die Klinge bleiben zusammen. Ich suche eine andere Höhle ab."
"Seid vorsichtig. Bringt mich zu den Sonnenarrakoa. Ich will mir unbedingt etwas Ihre Magie ansehen."
"Sonnenarrakoa.. Hmm... Sonne und Schatten...Licht und Schatten.."

Murmelnd hob Nakmur dann ein Bruchstück des Relikts hoch. Er zeigte dann auf einen Aufseher.
"Das letzte hat er."
Katariah welche Sylea noch am Arm festhielt liess sie dann los um Ihre Schwerter wieder beidhändig tragen zu können.
"Schmilz mich nicht."
"Dann lass mich alleine laufen. Wir müssen uns nur schnell entscheiden. Wenn wir den Aufseher umbringen, werden mit Sicherheit ganz schnell andere seiner Art hier erscheinen. Wir dürfen uns nicht unnötig in Gefahr bringen."
"Wohin danach? In die Wälder, fern der anderen Arakkoa?"


Nickend stürmten sie dann auf den Aufseher los erledigten diesen und holten sich das letzte Bruchtstück. Katariah sprintete mit Sylea davon und Nakmur folgte Ihnen. Ein tiefes metallisches Grollen war zu vernehmen als Klinge stehen blieb und Ihren Blick nach oben richtete. Auch Sylea schaute sich wieder um.
"Lasst uns zum Lager zurückkehren. Dort werden wir erstmals sicher sein."
"Ich hoffe, das war es wert."
"Mit Sicherheit."

Nakmur begann die Artefakte in seinem Beutel abzuzählen. Er betrachtete die Bruchstücke nun etwas eingehender. Sylea schenkte Ihm dann Ihre volle Aufmerksamkeit.
"Drei Bruchstücke, ein Relikt und ein Ritual...."
"Ja?"

"Sie müssen zusammengestzt werden... Haben Euch die Arakkoa etwas davon erzählt ?"
"Nein. Ich habe zu Ihnen gesagt ich helfe Ihnen diese zu beschaffen. Ich habe meinen Teil der Abmachung eingehalten. Jetzt sind diese am Zug."

Leicht nickend holte Nakmur dann seinen schwarzen Kristall erneut aus dem Beutel. Er hielt ihn einen Moment über jedes einzelne Teil des Relikts.
"Was ist das für ein Kristall den Ihr die ganze Zeit bei Euch trägt?"
"Es ist ein Kommunikationskristall... Duch eine Verzauberung kann derjenige, der den anderen Teil trägt sehen, was ich ihm zeigen will."
Schweigend nahm Sylea dann die Teile entgegen, als Nakmur mit seinem Tun fertig war. Es stieg in Ihr ein Gefühl des Misstrauens hoch. Sie entschied sich aber freundlich zu bleiben und sich vorerst nichts anmerken zu lassen.
"Wir sollten uns dann wohl auf den Weg zu den Weisen machen, jetzt wo wir diese Stücke haben."
"Ihr habt sicherlich Eure Gründe warum Ihr diesen Kristall bei Euch trägt. Natürlich das sollten wir wohl."




Sie machten sich auf den Weg in das Lager der Weisen. Sylea ging in die Hütte und verstaute die Relikte so, dass sie nicht gleich zu erkennen waren. Es waren Fremde hierher gekommen. Normalerweise hatten sie hier nur selten Besuch. Nakmur liess es sich nicht nehmen und beobachtete diese. Von der Ferne machte es den Anschein als ob er mit diesen reden würde. Sylea hingegen interessierte dies nur bedingt. Sie redete mit Klinge über Ihre Gedanken.
"Ich habe das Gefühl dass uns Meister Nakmur etwas verheimlicht."
"Der Kristall...?"
"Irgendwer weiss noch Bescheid was hier von sich geht. Doch dazu müsste man wissen wer dieser Gegenträger ist."
"Soweit ich weiß, hat es etwas mit seinem Prophetenauftrag zu tun. Er kommuniziert damit mit einem der Alten."
"Sowas in der Art dachte ich mir schon."
"Ich bezweifle, dass es allein Nakmurs bedarf um die Alten wissen zu lassen was sie zu wissen wünschen."
"Das ist natürlich auch eine Theorie."
Mir vertraust du aber, und das obwohl du nicht mal mein Gesicht kennst?"
"Man muss keine Gesichter kennen um zu vertauen, Klinge."
"Weiser als manch anderer Lebender. Den meisten scheint es vertrauensunwürdig zu sein, wenn sie das Gesicht des Gegenübers nicht kennen."
"Was ist mit dann mit Nakmur?"
"Was meinst du?"
"Du misstraust ihm?"
"Das hab ich so nicht gesagt. Er verheimlicht etwas das ist alles. Doch er wird sicherlich seine Gründe dafür haben."
"Es ist nicht seine Art zu lügen. Aber es ist seine Art nicht alle Teile der Wahrheit zu sagen."
"Wie ich schon erwähnte. Er wird sicherlich seine Gründe dafür haben."
"Aber du sorgst dich wegen der Gründe...?"
"Zugegeben etwas ja."
"Bringt dir diese Sorge etwas?"
"Nur ein unsicheres Gefühl."
"Du solltest dich auf die tatsächlichen Möglichkeiten konzentrieren. Zum Beispiel diesen Kontakt wieder zu finden."
"Ich habe bereits eine Ahnung. Ich weiss nur dass wir schnellstens dort hin müssen."
"Dann erwarte ich die Reise."
"Ich ebenso."
"Wir werden zu den Arrakoa sagen, dass wir noch nicht alle Relikte haben. So verschaffen wir uns erstmals Zeit. Ich werde alles für die Reise vorbereiten."


Katariah hob die rechte Klaue und legte sie kurz auf Ihren Brustkorb. Sylea hingegen blickte Nakmur an. Sie lächelte kurz um Ihr Misstrauen etwas zu unterdrücken. Ihre Stimme jedoch erklang anders als sonst.
"Wenn Ihr mir etwas sagen wollt, Ihr wisst wo Ihr mich antreffen könnt. Ansonsten erwarte ich Euch in den nächsten Tagen hier. Ich werde einen Flug organisieren. Ich danke Euch für Euren Einsatz bis jetzt."
"Es dient dem Ziel... "neigt den Kopf leicht*
"Du weißt wofür wir es tun."
"Natürlich. Passt auf Euch auf."
"Und Ihr auf Euch.. Die Gruppe ist nach wie vor hier und "zeltet" in der Umgebung... Wenn ihr also einmal eine Fackel überhabt, wisst ihr wohin damit..."
Sylea schmunzelte nun schon fast.
"Dieser Ort ist kein Ort der Zufälle. Es hat sicherlich auch einen Grund warum sie hier sind. Dennoch liegt es nicht in meinem Ermessen diese zu hinterfragen."
"Alles was ich weiß ist, dass sie Informationen suchen. Sie haben Arakkoa dorthinten gefragt... Ruuan heißt er, denke ich."
"Dann sind sie nicht allein die das tun. Nur eben werden unsere Wege zu anderen Richtungen führen. Ich bitte Euch darum, dass dieser Weg unerkannt für jene bleibt, die nicht auf unserer Seite sind."
"Es wäre unlogisch jenen einen Pfad zu öffnen, der nicht für sie bestimmt ist... Ich werde derartiges nicht tun..."


Nickend wandte sich Sylea dann ab. Klinge zog es in den Wald abseits von hier. Nakmur neigte leicht den Kopf und verliess dann ebenfalls die Hütte. Erschöpft legte sich Sylea etwas hin. Ihre Gedanken waren diesmal fern.

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am Fr 20 Nov 2015, 10:45

Reise und Ankunft in Kriegsspeer:
(Ich entschuldige mich hier schon mal für den laaaangen Text Very Happy)

Die Blicke der Elfe waren in diese Schattenflamme gerichtet. Es machte den Anschein als fixiere sie diese regelrecht. Als sie jedoch vernommen hatte dass Nakmur und Klinge sich näherten hob sie Ihren Kopf und deutete eine Verbeugung an.

"Meister Nakmur. Klinge..Wie ich sehe habt Ihr Euch etwas in Schale....geworfen."

Nakmur drehte seinen Kopf in die Richtung der Schattenflamme und musterte diese kurz. Seine Konzentration lag aber nach wie vor an Sylea, welche begann etwas zu Schmunzeln.

"Nun seid Ihr beide bereit für eine etwa längere Reise?"

Dabei deutete sie auf die Schreckensraben, welche im Lager bereit eingetroffen waren.
Katariah lieferte keine Erklärung zu ihrer neuen Erscheinung. Es war jedoch unter der weiten Kapuze deutlich zu erkennen, dass Ihre Lippen zwar voll, jedoch völlig emotionslos sind. Ein schwaches Glimmen deutete die Position der Augen an. Sylea fand diese neue Erscheinung durchaus interessant und mustere Klinge genau. Besonders deren Augen zogen Syleas Aufmerksamkeit an. Nakmur jedoch gab ein kurzes Husten von sich und sah die Elfe jedoch noch immer erwartungsvoll an.

"Ihr spracht dass Ihr durch Portale gereist seid? Ich denke mal es gibt für diese sicherlich einen Aussenposten, der nicht für jedermann zugänglich ist?"
Die dunklen Lippen von Klinge formten das Wort "Ashran."
"Sehr gut Klinge. Dann wollen wir mal. Wir haben schon genug Zeit verschwendet. Folgt mir."
Die beiden folgten ihr zu den Raben. Nakmur lag den Kopf schief, als er den Arakkoa betrachtete. Er musste sicherlich irgendetwas für diese Wesen übrig haben. Zumindestens schloss Sylea auf dieses. Sie kannte Nakmur doch ein wenig und seine Körperhaltung verriet so einiges.
"Was ist das Ziel?"
"Jenes Wort, welches vorhin von deinen Lippen kam, Klinge."
"Ashran, Arakkoa."

Himmelsklaue Meshaal blickte zu der Untoten herab. Seine Stimme, einem Krächzen ähnlich erklang düster und geheimnisvoll.
"Es gibt keinen Dirketflug dorhin, doch eine Stadt namens Kriegsspeer sollte Eurem Ziel nahe sein. Doch bedenkt.....Der Schatten wächst."
Katariah zischte leise, diesmal klar zu hören. Ihre Lippen verzogen sich und man hörte deutlich den rauen und etwas heiseren Unterton in Ihrer Stimme.
"Den nehmen wir. Klinge du als ersters."
Die Verlassene schaute sich nach dem Raben um, der ihr zugeteilt wurde und sprang mit einer für sie wieder gewohnten Bewegung auf das Wesen. Ihre Klauen griffen in dessen Federkleid und sie flogen davon.
Nakmur sank seinen Kopf leicht. Nach einem Moment hob er diesen wieder. Er drehte sich wieder mehr in Syleas Richtung. Diese sprach zu Ihm in einem etwas kühleren Ton.
"Jetzt ich und dann Ihr Meister Nakmur."
Er nickte knapp. Seinen Kopf hielt er weiterhin leicht schief. Sylea bemerkte dies und begann kurz zu lächeln. Sie drehte sich mit dem Lächeln zu ihm.
"Seit wann nennt Ihr mich eigentlich "Meister"... ?"
"Das tat ich schon die ganze Zeit, als Ihr angekommen seid. Ich kann Euch nicht sagen wieso, aber ich finde es passend. Ausser Ihr wollt dieses nicht, dann kann ich natürlich darauf verzichten."
"Es ist mir gleich... Ich fragte mich nur, was es damit auf sich hat..."
"Ihr seid es würdig, einen solchen Titel zu tragen. Vielleicht liegt es an Eurer Weisheit....an Euren guten Zusprachen stets. Ich habe viel von Euch gelernt...."

Dieser nickte dann knapp. Es war schon einfach diese Verlassenen zufrieden zu stellen. Dies wusste Sylea ganz genau. Doch es waren ehrliche Worte, welche sie an Nakmur gerichtet hatte. Sie schätzte diesen wirklich.
"Wenn dies jemanden in den Rang eines Meisters erhebt, dann trage ich ihn mit Ehre."
"Es gibt keine Ränge oder Sonstiges. Bei unserem kleinen Zusammentreffen ist jeder gleichgestellt mein Lieber. Doch dieser Tribut gebührt Euch. Es sind meine ehrlichen Gedanken und jene die ich ausspreche, wenn ich denke dass Ihr etwas meines Vertrauen habt."


Nun ging auch sie auf den Raben zu. Etwas zögerlich und wehmütig. Sie musterte diesen etwas unsicher. Langsam stieg sie auf diesen und hauchte ihm den Namen des Ziels ins Ohr. Dieser erhob sich und flog mit der Elfe davon. Nakmur tat es ihr gleich. Die beiden kamen ziemlich zeitgleich ans Ziel, worüber Sylea froh war. Erleichtert stieg sie von diesem Raben und schnaufte erstmals tief durch. Als sie wieder Boden unter Ihren Füssen spürte schaute sie sich nach Katariah um. Diese stand nur abwartend da. Sylea erblickte dann die Wappen der Horde, was Ihr erneut etwas unwohl aufstoss.
"Ist das der Ort Klinge?"
"Richtig."
"Dann lasst uns mal umsehen. Vielleicht gibt es nützliche Sachen hier. Ich muss auf alle Fälle zu einem Apotheker."
"Magier unterhalten ein kleines Portal im Gebäude gegenüber von uns."

Sylea blickte zu dem Gebäude auf das Klinge mit einer Klaue deutete.
"Dort."
"Dann gibt es also wirklich Portale nach Hause. Ich werde mich mal etwas umsehen hier. Wollten wir gemeinsam gehen oder geht erstmals jeder für ich und wir treffen uns dann wieder hier?"
"Wie du wünschst."
"Wie du es für richtig hälst. Ich habe keine Besorgungen zu machen... Oder Dinge zu klären..."


Sylea hob eine Augenbraue als sie bemerkte wie Nakmur mit Ihr sprach. Sie begann zu lächeln. Zufriedenheit stimmte sie etwas ruhiger.
"Ich gehe zu den Apothekern um die Tränke erweitern zu lassen."
Sylea schritt mit langsamen Schritten los. Sie schaute sich immer wieder um. Ihr Hauptblick galt eigenartigerweise dem Magierportal, welches sie dann doch bevorzugte zuerst zu besuchen. Nakmur folgte Ihr leise. Sein Blick galt den Astralen und er legte seinen Kopf nach link schief. Sylea ging etwas näher um das Portal zu fühlen. Sie schien sehr misstrauisch zu sein und ringte sich aber doch durch Ihre Augen dabei zu schliessen. Leise aber doch hörbar sprach sie.....
"Orgrimmar."
Nakmur zuckte mit leicht mit seinen Schultern.
"Dann lass uns mal weitersehen."

Auch sie schien andere Interessen zu haben. Sie wand sich um und wartete auf Nakmur. Dieser schien noch einen Moment zu überlegen ehe er weiterging. Beide gingen zu den Apothekerin und auch Klinge war bereits schon dort angekommen.
Sie standen vor einem Giftpfuhl und betrachteten nun alles genauer. Ein Leuchten kam von unten herauf und man konnte tatsächlich mehr von Katariah erkennen. Sylea musterte diese erneut. Sie versuchte dabei nicht aufdringlich zu wirken. Schweigend wandte sie sich dann wieder ab und blickte gerade aus.
"Ich habe die Artefakte sicher verwahrt. Ich hoffe wir finden Skullz bald damit wir mit dem Ritual beginnen können."
Einn hellblaues Doppelglimmen unte dem Stoff schien sie anzublicken.
"Ja Klinge?"
"Ist er gefunden?"
"Es weisen alle Zeichen auf eine bestimmte Umgebung hin."
"Welche?"
"Ein noch unerforschtes. Zumindest mach es so den Anschein. Sehr viele Eiserne und was mir etwas Angst macht... Anhänger der Brennenden Legion."


Nakmur hingegen öffnete einen kleinen Beutel und holte ein paar kleine orangene Steine aus diesem hervor. Er betrachtete jeden einzelnen nacheinander.
Nun holte er den schwarzen Kristall aus einem anderen Beutel hervor und tat diesen in seine andere Hand, um ihn von den orangenen Steinen zu trennen. Er tippte dann mit einem der Splitter auf den Kristall. Es erzeugte ein deutlich disharmonisches Geräusch und Sylea zuckte zusammen. Sie blickte sich ruckartig zu Nakmur um.
"Der Kristall..."
Der Kristall begann sich nach und nach schwarz zu färben.
"Gul'dan ist frei... Es war nur eine Frage der Zeit. *hält den Splitter in die Luft mit dem er den Kristall berührt hat. Dieser färbt sich nach und schwarz*
Sie nickte und sank Ihren Kopf.
Nakmur steckte den  Kristall wieder in den Beutel zurück aus dem er kam und tippte nun mit dem schwarzen Stein gegen einen der Orangenen. Daraufhin klang dieser  kurz wieder disharmonisch, dies wandelte sich aber innerhalb von Sekunden zu einem harmonischen Geräusch.
"Dann ist also alles getan. Willst du damit etwas sagen, dass wir umsonst hier waren?"
"Sie sind hier, haben Fuß gefasst... Aber sie können immer noch von dieser Welt vertrieben werden..."

Er wog das Kristallstück was sich nun von schwarz wieder zu orange färbt in seiner Hand und begann zu murmeln.
"Eine Abwehrtaktik... Hrrm... Intelligent..."
"Ich will mir dieses Gebiet anschauen. Vielleicht gibt es auch noch andere Hinweise. Jene die wir brauchen um vielleicht ein anderes Verschwinden aufzuklären."
"Gibt es noch andere außer uns ... ?"

Sylea hielt jetzt Ihren Blick gesenkt und sprach mit leiser Stimme.
"In der Tat. Es gibt eine Armbinde, etwas Blut und ein fehlgeschlagenes Ritual. Vielleicht sind es die falschen Hinweise, welche ich nachgegangen bin."
Nakmur betrachtete die Splitter in seiner Hand und zählte leise.
"Armbinde... ? Hmm... Ich könnte wohl etwas daraus lesen, wenn ich an dem Ort bin... "
Katariah brachte sich in das Gespräch mit ein. Ihre Stimme klang eher raunend als sprechend.
"Wir werden es finden."
"Es ist noch nicht die Zeit gekommen."
Dabei betrachtete sie instinktiv Ihre Narbe am Unterarm, welche die beiden vielleicht etwas erahnen lassen könnten. Sie schwieg und Ihr Kopf war noch immer gesenkt.
Nakmur hingegen holte noch einmal den Kristall aus dem Beutel und kniete sich dann auf den Boden. Dann ordnete er die 5 kleinen Kristalle auf der rechten Seite an und weiter links davon je einen schwarzen Kristall.
"Zu fünft gewesen... Gegen den großen... Den Verschlinger... Aber waren sie unterlegen... ?"

Scheinbar abwesend murmelnd schob er die 5 Kristalle an den grossen, dabei ertönte immer wieder ein disharmonisches Klirren. Klinge hatte offenbar kein Interesse an dem Tun des Propheten. Sylea hingegen hob Ihren Kopf und liess ihn machen. Sie liess ihn nicht aus den Augen und musterte alles bis ins kleinste Detail. Nakmur schüttelte den Kopf. Er bringte sofort wieder mehr Abstand zu den Kristallen, sodass das disharmonische Klingen verschwand. Der schwarze Kristall verfärbte sich, aber wesentlich weniger als die kleinen es tun.

"Zu fünft... Fünf Wächter..."
Dann schnappte er plötzlich mit seiner linken Klaue und begann leise zu zischen. Sylea hob eine Augenbraue schwieg aber jedoch.
"Ein sechster... Keiner der fünf aber doch ein Wächter... "
Er fasste ohne hinzusehen in seinen Beutel und holte einen grösseren orangefarbenen Kristall hervor und stellte diesen auf die Seite der anderen Kristallen.
"Sylea, ... Wer gewinnt... ?"
"Sag du es mir Meister Nakmur. Was hat es mit diesen Kristallen auf sich?"
"Die Antwort ist eigentlich einfach... Sie liegt in deinem Ursprung und auch etwas in deinem Leben. "
"In meinem Leben? Verzeih wenn ich dir nicht ganz so folgen kann."

Dann betrachtete er die Kristalle wieder einen Moment.
"Diese Kristalle stellen Personen dar nicht wahr?"
"Personen... Nicht falsch, aber auch nicht richtig. Der Begriff Wesen... Oder Seelen, ist wohl besser."
"Nunja....Seelensteine also?"
"Lass mir dir dazu eine kleine Sache erzählen."
"Nur zu."

Sylea spitzte aufmerksam ihre kleinen Ohren und der Prophet begann zu erzählen.
"Ein alter Kampf... Eine uralte Bestie... Der Verschlinger der Welt... Die fünf wo sie waren ... wurden gewahr der Gefahr... Auf glorreichen Schwingen....Sie fielen und erstanden neu, aber waren sie doch nicht tot. Der Verschlinger besiegt und gefallen... ein Band sie vereinte...und sie doch wieder zeriss...Reißt seine Spuren in das Gesicht der Welt...der heutigen Zeit."
Sylea schluckte leicht und erkannte einen gewissen Zusammenhang. Etwas davon widerspiegelte sich in Ihrer selbst.
"Du sprichst von uns?"
"Wir sind nicht fünf... Zumal ich nicht denke, dass diese Worte in der heutigen Zeit stattfinden... Sie sind alt... alte Geschichte..."
"Weisst du Weisheit liegt in jedem Kampf...jedem Moment der Geschichte Sylea. Ob der Verschlinger noch einmal verliert, ob er dieses mal gewinnt, liegt nicht allein in einer Hand. Aber das wusstest du schon, denke ich."

Er sieht zu Ihr auf und über Ihre Wange rollt eine Träne. Ihr Blick scheint leer zu werden und dennoch glänzen Ihre Augen etwas. Etwas goldliches umrandet Ihre Augen. Sie lächelte sanft und sprach dann leise.
"Ich fürchte wir sind erst am Anfang."
"Das sind wir... Und genau hier entscheiden wir, was uns weiterführt... Wer auf welcher Seite steht."
"Und was führt dich weiter?"
"Deine Antwort... Wer gewinnt Sylea... ?"
"Muss es denn immer Gewinner und Verlierer geben? Was ist für dich ein Gewinn? Wer sich seiner zu sicher ist, der hat doch schon verloren."
"Du bist auf dem richtigen Weg... "
"So bin ich das?"
"Hmm... 5 Wächter ... 5 einer Art aber doch so verschieden...3 Söhne und 2 Töchter... Wer ist der sechste im Bunde... ?"

Er sah dann wieder zu den Kristallen und änderte die Anordnung nun ein wenig.
"Hmm... Wir müssen wissen mit wem wir es zu tun haben... Ich habe schon eine Ahnung. Aber erst einmal wieder zurück zu deiner Frage Sylea. Wer gewinnt?"
"Du hast richtig gesagt, dass es fraglich ist, wer der Gewinner ist... Das war schon die richtige Spur."
"Gewinnen wird derjenige, der eben frühzeitig erkennt. Derjenige, der es schafft seine komplette Niederlage zu verhüllen, um einen Keim seiner selbst zu schützen, welcher wieder zu einer neuen Pflanze heranwachsen kann."
"Sylea... Hast du jemals in der Vergangenheit dieser Welt gegraben?"
"Ich habe viele Bücher gelesen ja... In der Vergangenheit rumzupfuschen ist hingegen nicht Teil meiner Aufgabe."
"Ich meine schon das Lesen von Büchern. Hast du dich jemals gefragt, was in dieser Welt gewesen sein muss, als das Chaos hier herrschte... ?"
"Natürlich hab ich das."
"Und zu welchem Ergebnis bist du gekommen?"
"Medivh... Er hat doch im Grossen und Ganzen die Legion in unsere Welt gebracht."
"Das ist wahr... Und doch ist es die Legion selbst gewesen, die es geschafft hat, sich Zugang zu dieser Welt zu verschaffen."
"Natürlich. Doch hat man denn gegen einen Dämon wirklich eine Chance?"
"Es gibt Licht und es gibt Schatten... Dunkle Götter und Titanen... So wird es auch gegen die Dämonen etwas geben, was ihnen jegliche Luft zum Atmen nimmt."
"Doch um das herauszufinden muss man sich dem stellen und womöglich sein Leben dafür geben. Leben dafür geben um für neues wieder Platz zu machen."

Sylea versank nun etwas in Gedanken. Immer wieder blickte sie auf Ihre Narbe und striff sanft über diese.
"Dies könnten deine Worte sein." Sie begann wieder zu Lächeln. Nakmur riss sie förmlich aus Ihren Gedanken. Sie blickte wieder ruckartig zu diesem.
"Oder man nutzt das Wissen, was die Geschichte gibt... oder andere besitzen, die schon einmal dieses Opfer brachten."
"So ganz im Alleingang? Wären dafür nicht Wächter angebracht?"
"Wächter sind angebracht, um das was erfahren worden ist entweder einzusetzen... Oder es zu behüten."
"Dann sollten wir beginnen mit der.... Suche."
"Das sollten wir ... Aber erst einmal gilt es eine Wissenslücke zu füllen...Vorerst geht es mir um Azeroth und um die alte Zeit."
"Natürlich. Verzeih bitte. Ich bin nicht ganz bei der Sache."
"Du bist neugierig und denkst. Nichts wofür du dich entschuldigen müsstest."
"Neugier....So habe ich das noch nicht...gesehen."
"Es sind auch nur andere, die dich aus deinen Bahnen brechen... Es wirst niemals du selbst sein. Würdest du mal kurz herkommen, Sylea?"
Wieder schien sie kurz zu überlegen ehe sie zu diesem ging.
"Ich untersuche die alte Geschichte schon einige Zeit... Ihre Brüche und Windungen, aber auch ihren einfachen Verlauf... Und dementsprechend musste ich mich auch mit der Geschichte der Drachen auseinander setzen..."

Sie nickte und lies Nakmur aussprechen.
"In den großen Kriegen der jungen Welt habe ich keine oder nur kaum Aufzeichnungen von Drachen gefunden, aber es muss sie gegeben haben...Als ich einmal mehr in Nordend gewesen bin kam mir eine Idee... Protodrachen... Sie sind die Vorfahren der Drachen, wie wir sie heute kennen."
"So ist es. Galakrond war Ihr Vater sozusagen."
"Ich habe eine Schrift gefunden auf der steht, wovon ich dir erzählt habe... Dem Verschlinger...Ich frage mich, was mit den Wächtern gemeint ist.. Ich habe eine Vermutung, aber das..."

Er begann zu schweigen und dachte nach.
"Wenn es mit den Drachen zu tun hat, dann gibt es nur eine Antwort Meister Nakmur."
"Die Aspekte... "
"Von den Titanen des Pantheon damals auserwählt."
"So ist es... Sie müssen es sein, die den Verschlinger besiegten... Hmm... Das heisst es muss eine Entwicklung gegeben haben. Protodrachen sind eigentlich Rudeltiere und denken primitiv."

Nakmur begann laut zu denken. Sylea half diesem immer mit Ihrem Wissen über die Drachen einen Schritt weiter.
"Die Aspekte besiegen den Verschlinger...Aber Protodrachen sind nicht stark genug..."
"Sie werden vor ihrer Ernennung zu Aspekten Protodrachen gewesen sein... So muss es sein..."
"Moment... Alte Wächter... Das war es doch, was du erwähntest, vorhin, habe ich recht? Ein Wächter der Wächter..."
"Richtig."
"Was ist... was ist, wenn einer der Überwacher der Welt, von den Titanen geschickt... in diesen Kampf eingegriffen hat?"
"Genaugenommen heissen sie Grossdrachenaspekte."
"Ich las von einem Überwacher namens Tyr... Dieser hat nach einer Erzählung seinen Arm im Kampf mit einer "schrecklichen" Bestie verloren..."
"Tyrs Hand. Auch ich erfuhr etwas davon. Damals mit Erendil. Er wollte mir die Geschichte näherbringen. Über Azeroth, über Ihn und die...Legion."
"Ja... ? "
"Wir waren in den Hallen des Ursprungs. Nordend.... doch ich hatte mir damals noch nicht so die Gedanken darüber gemacht, wie das alles zusammenpasst."
"Er erklärte mir das alles so ähnlich wie du eben. Er sprach von den Göttern und Titanen."
"Die alten Götter und die Titanen ... Ja... ewige Feinde, aber doch ist keiner von ihnen Azeroth entsprungen..."
"Weil es sie schon lange vorher gab. Dann ist das also das Geheimnis der Kristalle. Du bist hierher gereist um Antworten zu finden?"
"So ist es... Und sie sind noch für etwas Anderes gut. Ich habe einen alten Schattenweisen in den Wäldern von Terokk ausgemacht, mit dem ich immer wieder kommuniziere. Nach dem ich den Stein auf diesen Ort durch die Schreine von Terokk abgestimmt habe, kann ich mit Ihm kommunizieren."

Sylea lächelte nun wieder und hakte sofort ein.
"So Steine können wirklich wertvoll sein."
"So ist es... Einer dieser Steine hat den Boten einmal davor bewahrt zerteilt zu werden."
"Was passiert mit diesen Steinen, wenn sie einmal für sowas wie beim Boten genutzt worden sind? Sind diese Steine dann in Ihrer Art erloschen oder begleiten sie den Träger mit deren Macht stetig?"
"Sobald diese Steine dafür genutzt werden jemand anderen von einem Ort fortzureißen, kehren sie in ihre ursprüngliche Form zurück. Meist ist dies dann Schatten... Manchmal allerdings können sich auch Einfluss nehmen auf die Personen, die damit in Berührung kamen. Sie wurden dann mit der Macht der Alten Götter berührt und sind soetwas wie...Gebrandmarkt."
"Und ausserdem... dem Boten und Katariah hat dies nichts zugefügt, sie sind schon auf eine bestimmte Art und Weise verdorben... Von daher brauchst du dir in diese Richtungen keine Sorgen zu machen..."
"Oh...es stellt sich mir eher die Frage, ob man diesen Stein für den gleichen Zweck nochmal nutzen kann? Um eben einen bestimmten Ort verlassen zu können. Egal um welchen Ort es sich handelt."
"Nun... Dieser Stein ist an die Essenz von dem gebunden, der ihn erschaffen hat. In diesem Fall ist es C'thun... Bisher kennt dieser Stein keine Grenze... Von daher gehe ich davon aus, dass es funktioniert."
"Interessant. Also bräuchte es regelrecht nur die Anweisung bestimmte Person wiederzuholen?"
"Nicht direkt... Der Stein funktioniert bisher so, dass er bestimmte Personen, die ihn halten zum Ursprungsort des Steins zurückbringen, nachdem eine Formel gesprochen wurde. Allerdings lässt sich die Kraft bestimmt auch auf Personen konzentrieren... Die nicht unmittelbar mit dem Stein verbunden sind. Dafür braucht es aber eine starke Verbindung... Und so wie ich C'thuns Hintergründe kenne auch etwas an Lebenskraft..."


Unüberlegt und von Ihren Emotionen geleitet sprach Sylea dann das aus, was sie so sehr bedrückte und sie fast in den Wahnsinn brachte. Der Stein begann in seinem Innersten zu wirbeln. Es sah aus, als ob sich darin Flüssigkeit befand.
"Sylea... Du solltest dir überlegen was du sagst... und wie du handelst. Manche Dinge, so lockend sie auch sind, sollten nicht ohne Weiteres genutzt werden."
Seine Stimme erklang plötzlich ziemlich ruhig und schneidend scharf. Sylea sah ein, dass sie nicht Ihren Emotionen nachgeben sollte, denn sonst würde woh wirklich etwas Schlimmes auf sie zukommen. Und wer weiss... Vielleicht nicht nur auf sie allein.
"Wohl wahr....Es war sehr unüberlegt von mir."
Nakmur griff sich an seinem Gürtel und löste die kleine Kiste, welche er seit Sylea ihn kannte daran angebracht hatte. Er machte diese los und reichte sie ihr.
"Was ist das?"
"Du wirst es sehen... Die vom Feuer gesegneten sind die einzigen, die sie öffnen können. Das war ich mal und von daher ist es nun nicht mehr mein Recht."
"Vom Feuer gesegnet.... Feuer ist mein Element..... "

Sie nahm diese Kiste an sich und befestigte diese an Ihrem Gürtel. Ein Siegel ziehrte diese.. Ein Siegel der Flamme. Nakmur sah sie an. Er fragte sie zum Abschluss noch eine spezielle Frage über welche Sylea sehr erstaunt war.
"Der Schatten...wie fühlt er sich an?"
"Unheimlich um ehrlich zu sein. Manchmal kommt es mir vor, als ob mich jemand beobachtet. Es kostet mich enorme Willenskraft...Deshalb die Tränke. Ich will nicht, dass meine Seele verdorben wird."
"Mhm... Du meintest es hat etwas mit Terokk zu tun?"
"Der hat damit nichts zu tun. Irgendwer hat mir einen Seelenprüfer geschickt. Dieser jene Eine will mich von etwas abhalten, denke ich."
"Ahh... Ich erinnere mich... Mein Gedächtnis wird immer löchriger mit der Zeit."
"Nichts für ungut. Wir sollten nun etwas zur Ruhe kommen."


Sylea verabschiedete sich und zog sich zurück. Schon bald würde dieser Seelenprüfer eintreffen. Sie spürte es regelrecht....

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am Fr 01 Jan 2016, 23:55

Sylea wollte sich gerade zurückziehen als sie einen leichten Schauder verspürte.
Leicht erschrocken atmete sie tief ein und visierte den verschwommen Schatten, welcher dann Gestalt annahm.

"Verzeiht meine Verspätung. Ich hoffe Ihr habt nicht zulange gewartet?"
"Ich.... Ihr habt Euch angekündigt?"
"Wurde Euch kein Brief zugeschickt? Schwarz, mit zwei Sicheln. Wohl ein selteneres Exemplar."

Ihr Haupt war leicht schief gerichtet und sie hob dann Ihre Augenbrauen etwas an bevor sie begann zu sprechen.
"In der Tat... Ihr seid also dieser mysteriöse Absender?"
Renar, welcher sich noch nicht bei Ihr vorgestellt hatte schüttelte sachte den Kopf.
"Sondern?"
"Der Absender war ein Priester meines Ordens. Doch ich wurde zu Euch geschickt."
"Ihr seid also der Bote eines Ordenspriesters?"
"Ich bin ein Gesanter eines Ordens. Unser Orden reduziert sich nicht auf einzelne Personen."
"Um welchen Orden handelt es sich? Und warum hat dieser Orden ein Auge auf mich geworfen? Ausgerechnet hier in dieser....Welt."


Sylea hatte Ihre Hände vor der Brust verschränkt. Sie bemühte sich natürlich etwas freundlicher zu klingen. Ihre Faust war leicht geballt, denn sie verspürte Unsicherheit und Wut in Ihr.
"Der Orden der Schattenhaften Erlösung betrachtet die Sünder dieser Welt und versucht jene zu retten, die zu retten sind oder jene zu erlösen, die nicht mehr anders zu retten sind. Euch zu prüfen ist daher logisch."
"So... Ihr glaubt also dass ich eine Sünderin bin, welche nicht mehr zu retten ist? So ist es doch.... oder .... nicht?"
"Was ich glaube ist nicht von Interesse. Ich wurde entsannt Euch zu prüfen. Mehr nicht."
"Warum tut dies dann dieser mysteriöse Priester nicht selbst? Die Mittel scheint er ja zu haben. Zumindest fühlt es sich so an."
"Garatas ist nur ein Diener des Schatten. Er verkündet die Lehren. Eure Prüfung ist daher nicht sein Aufgabenbereich."

Murmelnd und schmunzelnd zugleich fuhr Sylea fort.
"Also ein Name....endlich. Nun... Ich muss gestehen, dass ich wenig Zeit habe mich mit sowas auseinanderzusetzen."
"Das dachte ich mir."
"Es gibt da doch etwas was mir wesentlich wichtiger ist. Doch ich fürchte ich werde Euch nicht so schnell loswerden."
"Oh, ich kann jeder Zeit gehen. Wenn dies Euer Wunsch ist. Ihr werdet von uns zu nichts gezwungen."
"Wie seid Ihr ausgerechnet auf mich gekommen? Was habe ich so Schlimmes gemacht, dass Ihr mich als Sünderin sieht?"

Ihre Stimme erklang nun wesentlich freundlicher, fast schon amüsant als ernst.
"Vielleicht geht es mehr darum, dass Ihr eine Seele seid, die von den Lehren des Ordens profitieren könnte."
"So? Erzählt mir doch etwas von diesem.....Orden."
"Der Orden besteht aus jenen, welche die Ansicht vertreten, dass der Schatten nicht die zerstörerische Kraft ist, für den die meisten ihn halten. Sondern er für Veränderung und Vergebung steht."

Lächelnd nickte  Sylea für sich. Es war auch eine Art Zustimmung Ihrerseits, denn Ihre Ansicht war Diesem ähnlich.
"Ihr glaubt dass dies ein Teil meiner Ansichten ist?"
"Wir glauben, dass Ihr verirrt seid. Eure Seele sich dem Verlangen der Sünde hingeben könnte. Ihr ächzt nach einem Leben, in dem Ihr Eure Ansichten frei ausleben könnt, ohne dafür gejagt zu werden."
"Wisst Ihr mein Wille ist stark und meine Ziele sind so klar wie noch nie. Ich werde mich von Nichts und Niemanden davon abhalten lassen. Auch nicht von... Euch und Eurem....Orden."
"Der Schatten verzehrt nicht. Er verwandelt. Eurer Verlangen nach dieser einen Person aber lässt Euch alle Wege als Option erscheinen. Selbst jene, die Abseits von Licht und Schatten liegen."
"Nach der Person? Ich weiss nicht wovon Ihr sprecht."
"Dann sucht Ihr nicht mehr nach dem Hexer?"




Plötzlich hielt Sylea Ihren Atem an. Sie versuchte ruhig zu bleiben. Dabei musterte sie Renar sehr ernst und schaute diesen instinktiv in seine Augen.
"Wie kommt Ihr auf das? Und woher wisst Ihr davon?"
"Ich bin einer von wenigen, welche um sein Überleben wissen. Und die Zahl jener die es wissen, schrumpft zusehens. Das ist einer der Gründe, warum ich hier zu Euch geschickt wurde."
"Moment.... Ihr wisst von seinem Überleben bevor er in diese Welt gesand wurde, denke ich."
"Richtig."
"Ich verstehe noch immer nicht, was ich mit der ganzen Sache dann zu tun habe? Es ist ein Mitgrund, dass Ihr zu mir geschickt wurdet. Wer also hat Euch dann zu mir geschickt? Keiner in unserer Welt, weiss dass ich hier bin beziehungsweise noch immer hier bin."


Sylea war nun nicht mehr ganz bei der Sache sie begann sich desöfteren zu wiederholen. Es war unglaublich für sie, als sie selbst bemerkte was mit Ihr los war. Schon allein die Frage von der Suche von Erendil brachte sie vollkommen aus dem Ruder. Schliesslich blickte sie zur Seite und hörte weiter zu.

"Es gab nur wenige, welche der Hexer nach seiner Wiedergeburt kontaktiert hat. Das ist wahr. Unser Anliegen ist schlicht Weg Euch Hilfe anzubieten, Euren eigenen Weg zufinden."
"Meinen eigenen Weg also...Warum seid Ihr davon überzeugt, dass ich diesen noch nicht gefunden habe?"
"Weil Ihr weiter auf dieser Welt verweilt."
"Nun es gibt Einiges zu tun hier."
Nun begann sie wieder zu lächeln.
"Und was davon beinhaltet nicht die Suche nach dem Hexer?"
"Es gibt schlichtweg noch einen anderen Grund hier zu verweilen. Interessante Magie zum Beispiel."
"Wenn dem so ist. Kann ich ja gehen. Ich hoffe nur, ich muss nicht wiederkehren wegen Euch."
"Oh... Ihr wollt wirklich schon gehen?"
"Ihr seid von Eurem jetzigen Weg überzeugt. Glaube kann man nur vermitteln, wenn eine Seele danach sucht. Es liegt uns fern, jemanden zu inneren Überzeugungen zu drängen."
"Ich glaube an nichts, Fremder. Ich glaube an meine Magie und diese hält mich am Leben. Auch wenn Ihr dieses vielleicht nicht verstehen könnt. Ausserdem ist er....ein Teil meiner Magie. Ich werde diese Welt nicht alleine verlassen.....NIEMALS!"
"Jemand der an nichts glaubt, wird immer alleine sein und ein Spielball des Schicksals. Was Eure Suche betrifft. Wisset, dass wenn Ihr dem Schatten eine Seele vorenthaltet, ich wieder entsannt werde. Doch diesmal nicht als Prüfer, sondern in meiner eigentlichen Funktion."
"Und diese wäre?"
"Als Werkzeug der Erlösung. Ich werde Eure Seele dem Schatten übergeben, damit er sich Ihrer annimmt."
"Oh... Ihr wollt mich also einschüchtern? Wisst Ihr...Ich enthalte keinem etwas. Keine fremde Seele....Was soll ich davon haben? Mich würde vielmehr interessieren, wie Ihr auf so etwas kommt? Es gibt wie gesagt noch andere Gründe ausser diese von Euch so betonte Suche nach dem Hexer, der im Übrigen einen Namen hat. Es gibt Personen, welche ich hier in dieser Welt verloren habe. Und ohne diese...werde ich eben diese Welt nicht verlassen. Ich sehe dies nicht als Sünde, sondern als ganz normale Sache. Doch Ansichten sind ja bekanntlich unterschiedlich nicht wahr?"
"Ich finde es nur gerecht Euch dies mitzuteilen. Denn als Nichtgläube wisst Ihr vielleicht nicht, dass auch der Schatten seinen Dienern Gebote auferlegt. Geht sucht Eure Freunde. Werdet Ihr dabei zur Sünderin, wird der Schatten Euch richten. Wenn nicht, könnt Ihr manche von uns in Unterstadt finden. Nicht mehr und nicht weniger."
"Seit wann muss man an den Schatten glauben um überleben zu können? Dies ist mir gänzlich....neu. Es ist ungerecht, denn jeder sollte an das glauben dürfen, was einem eben bestimmt wird. Und mein Glaube richtet sich nicht nach dem Schatten. Auch wenn ich diesen respektiere und schätze."
"Wenn Ihr ihn respektiert und schätzt, dann glaubt Ihr an ihn. Ihr könnt Euren Weg gehen, so wie jeder. Doch sollte dieser den Weg des Schattens auf sündhafte Weise kreuzen, müssen wir als seine Diener darauf reagieren."


Sylea hatte wohl den Durchblick verloren. Sie horchte Renar genau zu und konnte dem immer noch nicht folgen. Er erklärte ihr dann eine für sie andere neue Art den Schatten anzusehen.
"Der Schatten ist mehr als Magie. Der Schatten ist eine innere Einstellung. Eine Macht, die uns auf unserem Lebensweg begleitet. Unabhängig davon, ob wir seine Kraft selber nutzen. Nicht jeder, der an das Licht glaubt, ist Paladin oder Priester."
"Und deshalb seid Ihr hier mir diese Einstellung näher zu bringen oder eben auch zu verinnerlichen?"
"Ich bin hier, um zu prüfen, ob Ihr dazu in der Lage seid und vielleicht Euer Interesse zu wecken, ja. Doch ich bin kein Lehrer."
"Dies ist mir durchaus bewusst. Was muss ich tun?"
"Ihr müsst Euch selbst hinterfragen. Ihr müsst entscheiden, ob es eine Leere in Euch gibt, die nich von irdischen Mächten gefüllt werden kann. Schließt Eure Reise ab und kehrt dann zurück. Garatas wird mit Euch reden, wenn Ihr das wollt und Euch eine Möglichkeit eröffnen, wir Ihr zu innerlicher Erfüllung gelangen könnt."


Als Renar Ihr das von seinem Standpunkt aus erklärt hatte wirkte sie etwas erleichtert. Sie zog für sich daraus natürlich einen speziellen Nutzen daraus. Schliesslich stimmte sie dann trotz Zweifel zu einem Treffen mit diesem Priester zu. Über Renar lies sie diesen ausrichten, dass sie zeitig durch ein Portal nach Unterstadt reisen würde. Sie hatte keine Ahnung ob sie wieder in diese Welt zurückkehren konnte und ging dieses Risiko ein. Nakmur und Katariah würden sie ja erreichen können. Sie hatten die Amulette mit den Kristallen. Es fiel Sylea schwer, dies vorerst alles hinter sich zu lassen, aber sie wusste auch dass es der richtige Weg war.

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am So 17 Jan 2016, 22:18

Rückkehr in die Heimat:

Sylea ging sehr schnell voran in Unterstadt. Sie wusste und kannte den Weg genau. Zulange verweilte sie dort und konnte nur erahnen wo sich dieser mysteriöse Priester aufhielt. Ihre Schritte führten sie über eine Brücke, welche an das Apothekarium angrenzte. Eine vermummte Gestalt sass und blickte sie an als diese Ihn Fragen stellte.

"Es scheint sich hier Einiges verändert zu haben."
"Wo der Tod herrscht ändert sich nicht viel. Andererseits scheint Euch jemand etwas erzählt zu haben, was Euch zu dieser Annahme bewegt und Euren Geist vielleicht verwirrt hat."

Nickend winkte Sylea ab und kam zum Wesentlichen über.
"Ich suche einen Orden, wenn man das so sagen kann. Genauer gesagt einen Priester, der diesem beiwohnt."
"Orden gibt es viele. Angefangen bei der Wache der Lady bis hin zu verschiedenen Kulten und Religionen. Einen Priester? Nun das grenzt es schon ein. Ordnet Eure Gedanken. Vielleicht könnt Ihr Ihn noch genauer beschreiben."
"Ich habe nur einen Namen. Garatas... Habt Ihr diesen schon einmal gehört?"

"Garatas. Ja, den Namen habe ich schon vernommen. Doch was könnte eine junge Blutelfe erwarten?"
"Oh ich erwarte nichts. Ich will diesen lediglich kennenlernen. Schliesslich beruht dies auf Gegenseitigkeit, wie ich erfahren musste."
"Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Dame vom edlen Blut einen körperlich zerfallenen Mönch kennenlernen möchte."
"Dies liegt nicht in Eurem Ermessen zu beurteilen.... Könnt Ihr mir nun weiterhelfen oder nicht?"

Ihre Worte waren klar und bestimmend, doch Ihre Stimme blieb sanft und freundlich.
"Oh, ich kann. Doch seid ihr auch bereit?"
"Wär ich sonst hier und würde meine Zeit opfern?"
"Ihr erbringt also ein Opfer für Garatas?"
"Ich merke schon... Ich muss mich wieder etwas anpassen mit Eurer Sprache hier... Es ist nicht so ein Opfer wie Ihr dies gerade auslegt. Es ist naja.... so eine Art Redewendung."
"Vielleicht sollte ich nicht Eure Worte so hart werten. Aber wenn Ihr bereit seid, dann sagt mir, was ist der Schatten?"
"Diese Frage wollte ich dem Unbekannten stellen. Doch ich merke schon..."


Musternd und ernst sprach sie nun weiter.
"Der Schatten kann so vieles sein, nicht wahr?"
"Der Schatten ist immer der Schatten."
"Doch jeder sieht diesen so, wie er diesen sehen will. Was bedeutet der Schatten für Euch? Euer Volk steht diesem doch sehr nahe oder nicht?"
"Nicht näher als andere auch. Der Schatten bedeutet Veränderung. Er verzehrt alles Existierende und macht es zu etwas Anderem"


Nun erhob sich der Unbekannte mit einer Mischung aus knackenden Knochen und schleimigen Geräuschen. Sylea neigte Ihren Kopf nun etwas schief. Sie wusste bereits, dass diese Gestalt jene war, welche sie gesucht hatte.
"Seid Ihr bereit Euch zu verändern? Seid Ihr bereit vom Schatten verzehrt und zu etwas Anderem zu werden?"
Sie sprach leise. Ihre Augen leuchteten kurz auf ehe sie wieder zu dem üblichen trüben Grün wurden.
"Veränderung....." sprach sie leise.
"Ich würde mir erstmal anhören was Ihr mir zu sagen habt. Wäre das in Ordnung? Für mich bedeutet der Schatten mehr als nur.....Veränderung."
"Woher sollte ich wissen, was Ich Euch zu sagen habe, kenne ich Euch doch nicht. Aber Ihr vermutet schon richtig. Ihr habt Garatas gesucht und Garatas gefunden."
"Davon ging ich aus."
"Und ihr seid?"
"Diejenige den der Schatten wohl gefunden hat. Mein Name ist Sylea Tenathil."
"Der Schatten hat Euch geboren und der Schatten wird Euch empfangen, wenn Euer körperliches Leben dahinschwindet, Sylea."
"Interessante Theorie."

"Ich theoresier nicht. Ich glaube."
Er fragte sie nach Ihrem Glauben. Sylea versuchte Ihm zu erklären wie es um Ihren Glauben stünde. Ob dieser das verstand war Ihr nicht wichtig. Sie wollte in erster Linie verstehen, warum sie hier war. Warum sie auserwählt worden war....

"Dann lasst mich anders fragen. Was ist es, dass euer Seelenheil bestimmt?"

Auch das beantwortete Sylea mit ehrlichen Worten. Sie war etwas verwundert als Garatas ihr zu verstehen gab, dass er dies nachempfinden konnte. Er erzählte Ihr von seinem früheren Leben und sie hörte interessiert zu.
"Ich war ein Mönch, ein Novize des Lichts, hier im Kloster von Tirisfal, als der Kult der Verdammten die Seuche entfesselte. Ich ließ mich vom Licht leiten, so auch, als die Opfer in unsere Hallen gebracht wurden. Doch das Licht versagte und im Angesicht des Untodes, der auch mich überkam. Ich war plötzlich führungslos."
"Wisst Ihr... das ist sehr bedauerlich finde ich."
"Und was bedauert ihr daran?"
"Die Seuche hat soviel Schlimmes angerichtet. Dies bedauere ich. Auch dass ich dies in einer gewissen Art und Weise mal unterstützt habe. Natürlich nicht in solchem Ausmass wie Ihr vielleicht denkt. Dennoch Ihr habt Euren Halt erneut gefunden und tragt diesen in Euch. Der Unterschied ist.... dass ich meinen Halt niemals vergessen werde und diesen ebenfalls in mir trage. Ist die Zeit reif dafür wird es sich zeigen, ob es sich gelohnt hat für etwas zu kämpfen was verloren scheint."

"Letzten Endes geht es darum zu verstehen, dass keine Macht Euch die Entscheidungen des Lebens abnehmen kann. Die höheren Mächte begleiten uns, doch wir sind Herr unseres eigenen Weges."
"Das ist richtig. Deswegen ist es schwer, sich zu verändern wenn man sich von etwas bestimmten nur schwer abbringen lässt. Doch vielleicht findet sich eine Möglichkeit, beides zu verbinden?"
"Verändern kann sich alles. Sei es durch Zwang oder aber besser durch Opferung."
"Opferung?"


Sie versuchte bei dem Wort einen normalen Gesichtsausdruck zu machen. Was um himmelswillen meinte er mit Opferung. Sie hörte erneut genau zu, was der Priester Ihr dabei vermitteln wollte.
"Der Schatten ist keine schöpferische Kraft. Er verzehrt und verändert das Verzehrte. Jede Veränderung bedeutet daher die Opferung von Existierendem."
"Das hiesse ich müsste alles aufgeben? Meine Gedanken, mein Halt, meine.....Gefühle, dass ich mich Neuem öffnen kann und bereit bin dies zu empfangen?"
"Nein. Doch ihr müsstet jenen Teil in Euch aufgeben, der Euch danach verlangen lässt geführt zu werden. Der Schatten wird Euch nicht führen. Er wird Euer seelisches Standbein sein, Euer Ratgeber, damit Ihr erreichen könnt, wofür Ihr Euch entschieden habt. Sofern dies mit den Geboten des Schattens im Einklang steht."
"Ich denke das wird etwas Zeit brauchen."
"Ich stehe für Gespräche bereit. Den weitern Weg seid Ihr von Euch aus beschritten. Ihr werdet von mir keine Anleitung bekommen. Ich kann Euch ein Exemplar des Kodex des Schattens geben. Und wenn Ihr glaubt bereit zu sein, wird Euch ein Lehrer auf Eure Reinigung vorbereiten."
"Ich habe keine Angst vor dem Schatten. Ich respektiere diesen. Sowie Ich Euer Volk respektiere. Vielleich habt Ihr recht und ein bisschen Abwechslung oder nennen wir es..... Veränderung würde mir nicht schaden."
"Der Schatten hat stets unsere Erlösung im Sinn. Doch möchte ich nicht den Anschein erwecken, dass der Orden alles und jedem das Ritual der Reinheit gewärt."
"Warum wurde ich dann auserwählt?"
"Weil Ihr den Beistand des Schattens benötigt. Ihr wurdet geprüft und nun wird Euch die Reinigung in Aussicht gestellt. Das ist mehr, als andere von sich behaupten können."


Sylea nahm den Kodex des Schattens entgegen und verabschiedete sich. Sie hatte ein überraschend gutes Bild von Garatas. Er ist weise und vielleicht genau das, was sie in jenem Moment braucht um wieder mit sich selbst klar zu kommen. Der Glaube an Veränderung war ja auch das, was sie hoffen lies Erendil wieder zu finden. Sie verlies Unterstadt und ging dann nach Bril. Dort bezog sie ein Zimmer im Gasthaus und dachte über das Gespräch nach. Sie blickte zu der Kiste, welche sie von Nakmur noch in Draenor bekommen hatte. Erst jetzt fiel Ihr wieder ein, dass sich in dieser eine Notiz befand. Vor lauter Gedanken hatte sie das vergessen und öffnete nun umgehend diese Kiste. Sie nahm den Zettel heraus. Dieser schien sehr mitgenommen zu sein und wirkte sehr alt. Ihre Lippen bewegten sich leicht als sie begann zu lesen.

"Wer auch immer Du bist, der Du das hier erhältst. Du hast meine Gunst zu sehen, was einmal ein Teil eines Aszendententums gewesen ist. Der Stein gibt Dir die Freiheit Ihn zu suchen und vielleicht zu binden... Jedoch solltest Du bedacht überlegen, ob es wirklich Bindung ist, nach der du streben sollst oder ob es nicht ein anderer Weg ist, den Du gehen solltest. Die Antwort darauf liegt in dem, was Du über das weisst."

Ihre Augenbrauen kurz hochgezogen wirkte sie ein wenig verwundert. Im Prinzip waren die Worte ähnlich wie die des Priesters. Es kam sicherlich bald die Zeit, Zeit für Veränderung....Zeit loszulassen. Ein Gedanke den Sylea bisweilen gemieden hatte.

"Nein ich lasse nicht los..... Ich löse mich nur von etwas, was uns beiden schadet."
Lächelnd bereitete Sylea alles vor, was sie dazu brauchte. Er würde es mit Sicherheit begrüssen, und wohl auch merken. Sie blickte auf Ihre Narbe am Arm und nickte.

"Ich bin soweit, Erendil."

Dann wurde es dunkel und Sylea verlies den Raum.

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am Sa 23 Jan 2016, 20:08

Das Brechens des Schwurs:


Sylea schritt auf jenen von Ihr gewählten Platz in Tirisfal. Sie zog einen Kreis mit Runen auf den Boden. Es duftete nach Sandelholz und verschiedenen Kräutern. Um den Kreis waren Räucherstäbe, welche sie lächelnd anzündete. Sylea trat nun in den Kreis hinein und kniete nieder. Vor Ihr lagen die Armbinde mit Blut, die Haarspange in Form einer Rose und ein Amulett mit einem bestimmten Stein. Alles Dinge, die sie mit Erendil in Verbindung brachte und diese hatten natürlich auch eine Bedeutung. Die Armbinde stellte den Schmerz dar. Die Haarspange war der Mittelpunkt Ihrer Verbindung, diese stellte die Liebe dar. Das Amulett, ein Symbol des Schutzes und der Hoffnung....für sie beide.




Sie griff dann in Ihre Tasche und zuckte einen Beutel. Auf eine knappe Handbewegung öffnete sich dieser und ein rötliches Pulver, welches schlangengleich herausglitt, bewegte sich auf Ihren Befehl in der Luft.
Sie murmelte einige Worte und das Pulver setzte sich auf den Boden fest. Durch sie beschwörend formte es magische Symbole. Es erforderte hohe Konzentration und Sylea führte dieses sehr präzise aus. Symbol für Symbol bildete sich nun auf dem Boden. Jedes unterschied sich von seinem Vorgänger. Sie beendete Ihr Tun erst als Symbol an Symbol in mehreren Reihen um den von Ihr gezeichneten Kreis bildeten. Mit einer Bewegung lies sie dann das überschüssige Pulver zurück in Ihren Beutel fliessen.
Nun zückte sie Ihren Dolch und führte die Klinge an den Gegenständen vorbei. Auch dieses Vorbeiführen wurde gezielt vorbereitet. Stets sprach sie die magischen Worte, die diesen Schwur aufheben sollten.

"CARZUM AN"




Sie sprach weiter in einer uralten Sprache und war sehr konzentriert. Sie begann zu lächeln als die Symbole um sie herum begannen leicht rötlich zu dampfen. Sie wusste nun, dass sie erfolgreich sein würde. Kleine Flammen züngelten sich dann um die Gegenstände. Nun nahm sie Ihren Dolch, streifte ihren Ärmel hoch und schnitt sich selber ins Fleisch. Sie liess das Blut auf die Armbinde tropfen und führte die gesprochene Formel fort. Es dauerte eine ganze Weile als sie ein immenser Magiestrom erreichte. Sylea erhob Ihre Hände und konzentrierte sich auf die gesamte heraufbeschworene Magie. Sie sprach nun jene Worte, mit dem nun Ihr Zauber ausgelöst wurde. Konzentriert, jedoch völlig enstspannt scheinbar.

"Durch Bann und Schwur wolltet Ihr mich vernichten... Ich werde dies nun auflösen.
Durch Bann und Schwur wolltet Ihr uns vernichten.....Ich werde dies nun auflösen.
Durch Bann und Schwur wolltet Ihr etwas erreichen, durch Bann und Schwur habt Ihr genau das Gegenteil erreicht.
Weil Eurer Herz Böses entsonnen hat, banne ich dieses fern von mir. Um zu lösen diese Zauberei, lösche ich nun die Bindung. Ich löse dies nun auf. Verbrenne Eure Zauberei!"


Das Ritual war gewirkt und die Symbole erloschen. Der Kreis wurde dunkel und Sylea lag auf dem Boden. Sichtlich erschöpft.
Erendil sollte spüren, dass diese Verbindung von einst... nur noch mehr in Ihren Herzen existierte. Es war alles was sie für Ihn noch tun konnte, um Ihn zu stärken.

"Der Bote geht erst unter, wenn keiner mehr an Ihn glaubt." ...... flüsterte sie nur und schloss dann Ihre Augen.

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