Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am Do 23 Jan 2014, 09:59

Treffen mit Celestha und Teressia:

Sylea hatte diese Diskussionen satt. Dieser ständige Streit, die ständigen Fragen über Gut und Böse. Und jetzt noch dieser Streit mit Tenebra. Tenebra war die einzige letzte Hoffnung die Sylea noch hatte. Es blieb ihr wohl nichts anderes übrig als abermals die Stadt zu verlassen. Sie musste auch Merades einweihen und ihn von den Geschehnissen berichten. Widerwillig und zu tiefst bestürzt nahm sie das Portal nach Unterstadt. Sie wusste, dass vor den Toren Celestha und Teressia auf sie warteten.
Sylea liess sich Zeit. Sie brauchte diese um ihre Gefühle zu verschliessen. Weder Celestha noch Teressia sollten den wahren Grund erfahren.
Gefühle, die über Jahre eingeschlossen und underdrückt wurden kamen immer mehr zum Vorschein. Sie sollten nicht merken was genau mit Ihr los war.
Sylea erkannte die beiden schon von Weitem. Sie ging langsam auf sie zu und versuchte ihre Rolle weiterzuspielen.

"Guten Abend die Herrschaften."
"Sieh an....Ihr kommt spät. Dafür dass es so ein dringlicher Wunsch war."
"Ich dachte Ihr benötigt etwas Zeit, dies Merades zu erläutern."

"Es genügten lediglich ein paar Worte."
Teressia meinte Merades ihr Meister hätte im Moment nur wenig Zeit. Er zeige auch nach wie vor kein Interesse, sollte es um die Befreiung des Boten gehen.

"Nun, was gibt es so dringliches?"
"Da wir alle Nachricht erhalten haben, und ich nachwievor nicht weiss wo sich der Bote aufhält sollten wir dieser Nachricht nachgehen. Scheinbar hat diese Magrid was damit zu tun."

"Da sie diesen Schlüssel .....hat.....Kann man sie wohl kaum mehr....übersehen."
Sylea versuchte Teressia zu erklären, dass es Ihre Aufgabe wäre, sich um Magrid zu kümmern.  Sie sollte versuchen sie zu beschatten. Vielleicht lieferte sie Ihnen einen passenden Moment um zu handeln.
"Nun. Mein  Meister ist anderer Ansicht. Er stellt dies in Frage, ob er es wert ist."
"Merades stellt vieles in Frage. Es kommt der Moment....mit etwas Zeit, dann wird auch er verstehen."
"Er versteht genug. Ihr kennt seine Ansichten. Schwäche hat auf dieser Welt keinen Platz. Wenn er keinen guten Grund hatte gefangen genommen zu werden, dann wird mein Meister nichts unternehmen."

"Er sollte aber auch wissen, dass der Bote immer einen Grund hat. Nichts was er tut....passiert ohne Grund Teressia."



Celesthas böses Grinsen nervte Sylea ungemein. Während sie sprach fragte sie sich, was sie hier eigentlich sollte. Celestha verstand nichts.
Sie war wie immer nur auf der Suche nach Gründen die Ihr von Nutzen sein würden.
"Es liegt in EUREM Interesse.... dass er frei kommt....nicht wahr?"
"Warum sollte ich das nicht wollen....Celestha?"
"Ich frage Euch....warum wollt Ihr es?"
"Ich muss es tun. Es geht nicht anders. Merades sollte dies auch verstehen, schliesslich war er es....der diesen Schwur ausgesprochen hat."
"Oh...ein Schwur... erzählt mir mehr davon. Vielleicht verstehe ich Eure Gründe."
"Dafür haben wir keine Zeit....Celestha. Ihr werdet meine Gründe erfahren...wenn die Zeit reif dafür ist."

"Dass der Schwur wohl Euer Grund ist? Ich hingegen.... habe keinen Schwur geleistet. Sylea sagt mir... welchen Grund habe ich?"
"Ihr sagtet damals zu mir. Ihr verfolgt die gleichen Ziele wie der Bote. Ihr habt das Konzil mit ins Leben gerufen....habt es angeführt. Bis zu Eurem Verrat. Jedes einzelne Mitglied wollte nur Euren Tod. Ihr habt den Boten Euer Leben zu verdanken. Er hat Euch aus dieser Misere rausverholfen."

Celestha zischte nur ein "So" und es schien als denke sie wirklich für einen Moment nach.

Sylea erklärte nochmals wie schon so oft, dass es nicht angebracht wäre nur seinen eigenen Willen durchzusetzen. Sie sollten endlich versuchen das Konzil auf den richtigen Weg zu bringen. Jeder sollte einen Nutzen daraus ziehen können. Gemeinsam stark sein. Wieder nur Worte die Sylea vergebens sprach. Sylea riet auch dazu ein Konziltreffen einzuberufen, um die weitere Vorgehensweise zu besprechen. Sie würde sich darum kümmern.....Ein letztes Mal. Sylea hatte für sich schon längst entschieden. Dieser Weg, den Celestha geht... würde sie niemals fortsetzen.


Zuletzt von Sylea am Di 29 März 2016, 01:17 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am Do 23 Jan 2014, 10:55


Unterstadt:


Nach diesem Treffen mit Celestha und Teressia beschloss Sylea noch kurz in Unterstadt anzuhalten um mit Beralthar zu reden. Im Apothekerviertel angekommen erblickte sie diesen und wagte es vorerst nicht ihn von seiner Arbeit abzulenken. Mit leisen Schritten ging sie auf ihn zu und beobachtete diesen. Beralthar nahm eine Phiole vom Tisch und trank einen Schluck. Er stellte diese wieder auf den Tisch, der sich vor Ihm befand und wandte sich um.

"Ahh...werte Dame, wie schön, euch hier begrüßen zu dürfen. Was führt Euch in unser kleines Labor? Kann ich Euch irgendwie behilflich sein?"
"Guten Abend auch. Es tut mir äussert leid.... Euch von Eurer Arbeit abzuhalten. Ich musste an das letzte Treffen denken.... Und da ich grade vor Ort war.... dachte ich mir.... Ich statte Euch einen Besuch ab."
"Ach, ihr stört doch nicht. Was also kann ich für Euch tun....Teuerste?"
"Ich bin hier, weil Ihr mir wohl vergebens beim letzen Treffen was sagen wolltet. Was war es, was wolltet Ihr mir sagen?"
"Was ich Euch sagen wollte, ist nicht mehr wichtig, jetzt, wo wir mehr Informationen haben...Denn jetzt wird es einfacher, ihn zu befreien."
"Ist es das.... wirklich?"
"Sicher, jetzt wissen wir, mit wem wir "verhandeln" müssen."
"Es wird ein Konziltreffen stattfinden. Schon bald."
"Was erwartet ihr dort zu finden? Einen Plan? Ihr solltet mit einem Plan zu diesem Treffen gehen und nur nach Helfern fragen...nicht auf Ideen der anderen warten."
"Der Plan wird sein.... Magrid aus der Stadt zu locken. Sie besitzt den Schlüssel. Den Schlüssel.... zu seinem Gefängnis."
"Hmm...ja, das wäre eine Option, doch eine gefährliche..."
"Das Konzil.... Erendil hat diesen Rat erschaffen.... Jeder ist Ihm gefolgt... aus freiem Willen... vielleicht auch als Neugier. Jetzt sind wir an der Reihe.... diesen Rat auf die Probe zu stellen. Es ist doch durchaus beschämend sollten wir dies nicht tun."
"Ich wüsste da ... womöglich...einen etwas ungefährlicheren Plan, der aber mehr Vorbereitung erfordert."




Sylea schaute ihn fragend an. Beralthar versicherte Ihr, dass Magrid diesen Schlüssel nicht freiwillig hergeben würde, ausser man biete Ihr im Austausch etwas, dass sie unbedingt haben wolle. Man müsste dies aber erst in Besitz bekommen. Es wäre das einzigste wofür Magrid einfach alles opfern würde. Sylea staunte nicht schlecht, als sie diese Informationen vernahm. Er bot Ihr an, seine Kontakte spielen zu lassen um Magrid auszuhorchen. Sie willigte dem schliesslich zögerlich ein. Es war das letzte, was Sylea eigentlich tun würde, aber jegliche andere Möglichkeit schien wohl verloren. Sie mussten es versuchen.


Zuletzt von Sylea am Di 29 März 2016, 01:21 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am Do 23 Jan 2014, 12:11


Der Schrein der Gefährten:


Traurigkeit ein Gefühl, welches Sylea schon längst vergessen hatte. Sie selbst war über Ihre Vorgehensweise, über Ihre Anweisungen die sie erteilte traurig.
Vor allem nach dem Gespräch mit Beralthar. Sie willigte zwar diesem ein, aber begeistert war sie nicht.
Sylea dachte kurz an Meister Sheng. "Der Schrein der Gefährten" Was es wohl mit diesem auf sich hatte. Sie war neugierig, auf diesen Schrein und vor allem auf das, was Sheng ihr alles erzählte. Sylea verlierte keine Zeit und machte sich auf die Reise in eine ihr vollkommen fremde Welt. Mit einer Freude im Gesicht bald auf den Pandaren zu treffen kam sie am Schrein der Gefährten an. Sie blickte sich um und sah niemanden. Auf der Suche nach Sheng sah sie einen Mann stehen, einen Elf so wies aus der Ferne ausschaute. Sie konnte diesen nicht erkennen. Sylea ging auf diesen zu und erkundigte sich nach Sheng. Als sie erkannte wer wirklich vor Ihr stand spürte sie Ihre Wut wieder und Ihre Augen verengten sich.
Sie bemühte sich dennoch freundlich zu bleiben.

"Sylea, nehme ich an."
"Ihr? Nun mit Euch hätt ich wohl am wenigsten gerechnet."
"Ist es wirklich so überraschend? Schließlich seid ihr nicht die einzige mit einer Bindung zu Erendil. Sheng bat mich Euch hier zu empfangen."
"Das habe ich auch niemals behauptet. Dennoch, ein Rebell wie... Ihr und dieser ganze Rest vom Widerstand. Euch liegt doch nur sein Tod.... nahe."
"Ich bin genau so wenig für den Widerstand hier, wie ihr für das Konzil. Ich bin hier als Bruder, der eine Schuld zu begleichen und Träume für die Zukunft hat."
"Der Bruder.... der seine Schuld begleichen will.  Interessant. So sagt mir. Inwiefern wisst Ihr über sein Wohlergehen? Über was wisst Ihr Bescheid? Wo... wird er gefangen gehalten?"
"Das weis ich nicht...noch nicht. Doch es ist auch zweitrangig."
"Für Euch vielleicht. Was wollt Ihr? Warum solltet Ihr hier auf mich treffen?"


Er ging etwas näher auf sie zu und schaute sie ernst an.
"Als erstes....bitte ich für mein Verhalten bei unserem ersten Treffen um Entschuldigung. Es stand mir nicht zu, mich so zu verhalten."
Es passierte etwas womit Sylea nicht gerechnet hatte. Er ging vor Ihr auf die Knie. Diese Entschuldigung schien wirklich ernst gemeint zu sein. Sylea verschränkte die Arme und blickte auf Ihn herab. Leicht irritiert von dem Ganzen lächelte sie leicht und  versuchte mit ruhiger Stimme zu reden.
"Steht auf..... und sagt mir Euren Namen, Bruder von Erendil."
"Mein Name ist Ascas Dämmerflucht. Erfeut euch kennen zulernen."
"Ganz meinerseits, Ascas."
"Warum ich hier bin...weil ich euch Hilfe bieten kann, die Meister Sheng euch nicht geben kann."
"Und Ihr glaubt.... dass ich Euch so einfach über den Weg traue? Ihr machtet mir nicht den EIndruck, als läge Euch Euer Bruder am Herzen. Ihr und dieser.....Hochschamane."
"Es lag mir nie etwas daran Erendil zu schaden. Außerdem wusste ich zu dem Zeitpunkt nichts von seiner Gefangennahme."
"Dennoch habt Ihr den Widerstand zu uns geführt....Ascas."
"Ja das habe ich. Weil es notwendig war."
"Nun gut.... Ihr spracht von einer Bindung. Wie sieht Eure Bindung zu Erendil aus, ausser dass Ihr sein Bruder seid?"

"Ich war sein Vorgänger als Bote...falls man das als Verbindung nennen kann."
"Ohh interessant. Dann könnt Ihr mir sicherlich auch sagen, wie es um Ihn steht. Fühlt Ihr diese Leere, diesen Schmerz genau so?"
"Ich fühlte sie. Das Problem ist weniger die Leere, als die innere Zerrissenheit. Es ist die Zerissenheit zwischen dem was getan werden müsste und dem was man machen will."
"Was will man denn machen?"
"Als Bote ist die Vernichtung alles Lebens euer Ziel...aber als lebendes Wesen wollt ihr die Bindungen waren, die euch tragen. Beides zusammen geht nicht. Ich sprach von Notwendigkeiten...erinnert ihr euch?"
"Das tatet ihr.... richtig."
"In dieser Welt muss etwas geschehen...der Kreislauf des Hasses muss durchbrochen werden. Sheng sagte mir, dass ihr das ähnlich seht."
"Ähnlich... in der Tat."
"Doch befreit man Erendil jetzt, wird der Kreislauf nur neu angefacht. Die Jagd geht weiter und Erendil wird nichts anderes übrig bleiben als sich zu wehren, alleine um euch und andere in seinem Herzen zu schützen."
"Es wird niemals aufhören. Jeder, ist nur nach Macht, Gier und Hass gesinnt. Ich seh im Moment nichts anderes. Nicht auf der einen und nicht auf der anderen Seite...Ascas."
"Es gibt nur einen Weg. Alle müssen ihre Schuld erkennen. Doch dazu muss ein Anfang gemacht werden."

"Und dann ist die Welt in Ordnung? Das glaubt ihr doch nicht im Ernst oder?"
"Es ist ein Neuanfang. Was daraus wird, liegt an der Welt und jene die sie lenken."

Sylea dachte kurz über diese Worte nach. Es könnte durchaus einen Weg geben. Sie hörte Ihm weiter zu.
"Das Konzil muss handeln, Sylea. Es braucht Druck von Seiten des Konzils um den Widerstand zum Handeln zu zwingen. Es braucht ein Gericht, um Erendil da auf die richtige Weise rauszuboxen. Beides kann sehr üble Ergeignisse herrauf beschwören."
"Lasst mich raten.... Ich soll mir was überlegen wie ich diesen Widerstand zum Handeln zwingen könnte?"
"Ich bitte euch dafür zu sorgen, dass Druck entsteht, aber daraus noch kein Krieg wird. Ich werde versuchen, die Verhandlung so günstig wie möglich für Erendil zu gestalten. Es wird nicht leicht für uns. Und ich bitte euch nur ungern um so etwas kompliziertes."
"Nun gut.... ein Versuch ist es vielleicht wert."




Sylea erkundigte sich auch nach Raleria. Sie wollte wissen welche Rolle Raleria bei dem Ganzen spielte. Ascas reagierte geschockt, als er erfuhr, dass sie den Weg des Boten gefolgt sei. Sylea gab ihm Ihr Wort, seine Tochter im Auge zu behalten. Auf sie zu schauen, und Ihm Bericht zu erstatten sollte sie nicht so agieren wie sie sollte.
"Ich danke euch...aus vollsten Herzen. Ich werde alles in meiner Macht stehende tun, um Erendil zu euch zurückzubringen. Ihr sollt wissen, dass ihr nicht alleine seid."
"Wir sehen uns bei diesem Widerstandstreffen. Ich komme der Bitte von Tenebra nach. Ich werde dem Widerstand ein Zeichen setzen. Ein letztes Mal."
"Mehr kann ich von euch nicht erwarten."


Ascas stieg auf seine Wolkenschlange und flog davon. Sylea blieb noch eine Weile hier. Sie konnte immer noch nicht richtig glauben, was gerade geschehen war.
"Es ist die Zeit gekommen, ein kleines Licht anzuzünden, anstatt diese immerwährende Dunkelheit zu verfluchen."


Zuletzt von Sylea am Di 29 März 2016, 01:28 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am Do 23 Jan 2014, 21:25

Nur ein kleiner Auszug vom Widerstandstreffen das geplatzt wurde:

"Nun.... hier wären wir.. Ein Stückchen weiter im Wald befinden sie sich. Ich kann Euch beiden noch immer vertrauen?"
Nakmur neigte seinen Kopf schief."Ich werde sagen, was es zu sagen gibt."
Katariah sah wie immer nach vorne. "Warum nicht?"
"Wir dürfen kein unnötiges Risiko eingehen. Dann lasst uns mal los. Ascas und Tenebra warten sicherlich schon."




Die drei näherten sich zu besagtem Ort und mussten feststellen, dass es bereits rege Diskussionen gab.
"Ascas ist sein Bruder und auch Sylea steht in engerem Kontakt zu ihm...was gibt uns das Recht ihnen die Möglichkeit eines Besuchs zu verwehren?"
Dies war nur ein Satz davon, welcher gefallen ist. Als Shaturgal die drei ankommen sah, musterte er diese knurrend.
Die Begeisterung hatte sich in Grenzen gehalten. Sylea machte dies nichts aus, sie war diese Blicke des Hochschamanen gewohnt. Lächelnd trat sie vor und begrüsste diesen Widerstand und Ihre sogenannten Mitglieder.
"Guten Abend die Herrschaften. Wie ich bereits feststelle gibt es heftige Diskussionen diesbezüglich."
"Sagt was Ihr zu sagen habt, Sylea."

"Ich bin hier, weil ich darum gebeten worden bin. Es ist mir nicht leicht gefallen Euch vor die Augen zu treten. Ihr habt mir Euer Wort gegeben Shaturgal.... Euer Wort, dass ich Erendil sehen darf."
"Ausserdem bin ich hier, nicht weil das Konzil es will. Ich bin hier... weil ich es will. Erinnert Ihr Euch an meine Worte, bei unserem ersten Treffen Shaturgal?"

Mit einem Seufzen, welches sehr genervt klang antwortete dieser. "Diese Worte waren welche?"
"Dass dieser Krieg endlich ein Ende haben soll."
"Und weiter?"
"Um es genau auf den Punkt zu bringen habe ich abermals einen Beweis, dass es uns nicht daran liegt... Euch zu schaden."

Sie bat Nakmur nach vorne zu treten und er sprach diese Warnung aus, die er zugesand bekommen  hatte. Diese galt Tenebra. Es ging um diesen Kritsall den sie suchte.

Tenebra sah etwas überrascht zu Nakmur auf.
"Ihr könnt euch gern der Suche anschließen wenn ihr es wünscht."
"Ich giere nicht nach Macht... Macht zerstört zuerst den Geist... Das Mitleid und die Verbundenheit... Sie ist Gift..."
"Dann sind wir uns wohl gleich."

"Ich kann und würde mich dafür aussprechen, dass ihr eure Suche in Frieden und ohne Behinderung fortsetzen könnt..."
"Ihr fordert sicherlich einen Preis."
"Lasst Sylea passieren. Ich bin mir sicher, dass ihr Einfluss nehmen könnt... Diese Entscheidung liegt sicherlich nicht nur in einer Hand, die unbeeinflusst handelt.Jeder kann Einfluss nehmen... Er muss daran glauben das Richtige zu tun. Der Glaube das Richtige  zu tun vermag Welten zu bewegen."
"Dann frage ich mich wieso Ihr mir einen Handel anbietet für etwas das ich bereits dabei war zu tun?"
"Es soll so kein Handel sein, es soll euch zeigen, wie Sylea sagte, dass wir euch nicht schaden... "


Ascas lauschte geduldig, meldete sich aber dann auch zu Wort.
"Vielleicht kommen wir auf den Punkt zurück. Sylea wie auch der hier kommen uns mit Information und Anderem entgegen, für einen einfachen Besuch unter Beobachtung. Laut Magrid könnt aber nur ihr den Befehl dazu erteilen, Shaturgal."
"Und das ist der Grund, weshalb ich hier so überfallen werde? Und wer hat Euch darum gebeten?"

Ascas gab zu erkennen, dass er es war, der Sylea darum gebeten hat hier zu erscheinen.
Shaturgal griff sich auf seine Stirn und gab ein Grunzen von sich.
"Wisst Ihr, was ich mich den ganzen Abend schon frage? Wir haben Erendil beinahe gejagt, versucht ihm das Handwrk zu legen und mittlerweile scheine ich fast der Einzige zu sein, der ihm wirklich eine Strafe aufbrummen will..."
"Wir sprachen uns fast alle für ein Gericht aus, wenn ich mich recht erinnere."
"Er muss verurteilt werden. Doch hier kommen uns Personen entgegen, die wir nur als Feinde kannten. Sollten wir die Gelegenheit verpassen?"
"Verzeihung, Verzeihung... Eleyah will ihn vor Gericht verteidigen? Warum bitte? Tenebra ist mehr auf seiner Seite als auf unserer... So habe ich zumindest das Gefühl. Und Ascas? Aus Euch werde ich gerade auch nicht wirklich schlau...."


Sylea konnte nicht mehr länger still sein.
"Ihr sprecht von Feinde.... Feinde die Ihr nicht einmal kennt. Sondern nur diesen Namen... der Gegenpartei, die sich dahinter verbirgt."
"Die Gegenpartei die mit allen Mitteln versucht unseren Gefangenen wieder frei zu bekommen. Verzeiht mir, wenn ich Euch nicht mit offenen Armen empfange."
Shaturgal nahm diesen Beobachter aus seiner Tasche un warf diesen Sylea regelrecht vor die Füsse.
"Kommt euch das bekannt vor, Sylea? Einem Mann nachzuspionieren geziemt sich nicht."
"Das tut es in der Tat. Schön dass er den Weg zu Euch gefunden hat. Dennoch ich habe Nichts dergleichen unternommen.... NIchts."


Nun meldete sich auch Magrid zu Wort. Ausgerechnet diese musste vorsprechen. Sylea musste sich sehr beherrschen Ihren Zorn zu zügeln.
"Wieviel Sylea wäre Euch Merades wert? Würde das einen Besuch wert sein?"
"Ich würde für Ihm das selbe tun. Er ist mein Vater. Es liegt nicht in unerer Macht, über jemanden zu richten und zu urteilen."
"Ich sehe so langsam einen Zweifrontenkrieg auf uns zurollen, für beide Seiten."
"Einen Zweifrontenkrieg?"
"Merades ist treulos, es wird nicht lange dauern, bis er sich auch gegen Euch stellt."
"Das kann durchausmöglich sein... Und weiter?"
"Nun werte Damen und Herren, wie wäre es wenn sie ihren guten Willen zeigen, indem sie uns Merades Kopf ausliefern? Wieviel das Euch wert ist, ob nun ein Besuch oder gar die Freiheit wäre dann im Ermessen von Euch Hochschamane."

Kopfschüttelnd und ganz ausser sich antwortete Sylea: "Ihr seid kein bisschen besser..... als er."
"Zeigt eure Rechtschaffenheit durch Töten.... Wow..." waren die Worte von Eleyah.



Sylea schaute noch einmal kurz in die Runde und ging wortlos weg. Dieser Besuch hatte wohl für Aufsehen gesorgt. Erendil hatte seinen Prozess und Ascas somit das was er benötigte. Jetzt hiess es warten. Sylea machte sich dennoch Gedanken. Sie würde versuchen nachdem sich die Gemüter etwas beruhigt haben ein Einzelgespräch mit Shaturgal zu suchen. Sie wollte sein verbittertes Verhalten verstehen. Sylea liess Shaturgal einen Brief zukommen, indem sie Ihm darum gebeten hatte, sich mit Ihr zu treffen.


Zuletzt von Sylea am Di 29 März 2016, 01:30 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am So 26 Jan 2014, 14:09

Treffen mit dem Hochschamanen:

Sylea wartete noch immer auf eine Antwort auf diesen Brief, welchen sie Shaturgal zukommen hatte lassen. Sie hoffte insgeheim, dass dieser mit Ihr reden würde. Tage vergingen, und Sylea wusste nicht, was sie noch alles tun sollte um der Gegenseite zu zeigen, dass dem Konzil nicht nach Rache war. Jegliche Bitten Erendil zu besuchen wurden abgelehnt. Auch das Zukommen auf den Widerstand blieb erfolglos. Ihr letzte Hoffnung darin ging verloren. Sie konnte Erendil nicht helfen, er war auf sich allein gestellt. Sie hoffte nur, dass es ihm gut ging und dass er nicht all zu sehr leiden musste, auch wenn er wohl immense Schmerzen haben musste. Warum nur, dieses Verhalten der Gegenseite? Sie hatte nicht vor Erendil in einem Fluchtversuch zu unterstützen. Das einzige was sie wollte.....Verstehen warum.

Endlich ein Brief vom Hochschamanen. Er stimmte einem Treffen zu. Sylea machte sich auf den Weg. Vielleicht konnte sie durch dieses Gespräch endlich schlauer werden. An dem vereinbarten Ort angekommen erblickte Sylea, die Ihren Drachen den Weg wies, den Hochschamanen. Ihr Drache liess sie regelrecht herabfallen und flog ruckartig weiter. Unsanft kam sie auf den Boden auf und blickte diesen kurz nach. Sie wischte sich murmelnd den Staub von Ihrer Robe und ging auf Shaturgal zu. Dieser klappte sein Buch zusammen und erhob sich grunzend.

"Lady Tenathil, ich grüsse Euch."
"Diese Drachen.... Ich grüsse Euch auch Hochschamane. Ein wahrhaft ruhiger Ort, wo Ihr Euch zurückzieht."
"Nicht wahr? Ich mag die Stille. Man kann in Ruhe seine Gedanken sortieren."
"Das kann ich gut verstehen. Mir geht es ähnlich.....gerade in letzter Zeit, kommt dieses ziemlich oft vor."
Verstehend nickte Shaturgal Ihr zu. "Was kann ich also für Euch tun?"
"Wisst ihr Hochschamane, ich habe mir nach unserem....nunja nicht so günstigem Treffen meine Gedanken gemacht. Es war vielleich falsch zu diesem Ort zu kommen. Normalerweise ist es nicht meine Art irgendwo ungünstig reinzuplatzen. Ich konnte Euren Zorn in Euren Augen sehen."


Shaturgal nickte erneut liess sie aber ausreden.
"Warum also...dieser Hass? Was hab ich Euch getan? Ihr urteilt über mich, ohne meinen Hintergrund....meine Gedanken zu kennen. Das verstehe ich nicht. Ich schätze Euch nicht so oberflächlich ein. Bitte erklärt mir, warum Ihr mir dennoch dieses Gefühl übermittelt."
"Es hat nichts mit Euch zu tun Sylea, sondern eher mit mir. Ihr kennt Erendil gut, nicht wahr?"
"Das was ich kennenlernen durfte, war für mich Grund genug.... Ihn zu respektieren und zu achten."
"Das tat ich anfangs auch. Er war einst meiner Schüler müsst Ihr wissen. Er nutzte meine Leichtgläubigkeit aus, meine Naivität und lernte von mir, was es zu lernen gab. Dieses Wissen benutzte er um die Horde von innen heraus zu entzweien. Ich kenne Euch reichlich wenig und habe auch relativ wenig Interesse an Euch, doch wenn Ihr trotz seiner Taten darauf pocht, dass er ein lieber Kerl ist so muss Ich Euch sagen.... Er wird für seine Taten büssen. Und wenn es mich mein Leben kostet."
"Ich lernte Erendil kennen, nicht das was er nach aussen hin von sich gab. Ich kann Euch nur soviel sagen.... Nicht Erendil ist für diese Taten verantwortlich. Er hat diese wohl nur ausgeführt."
"So? Und wer hat Ihm dann die Befehle gegeben?"

"Dies...kann ich Euch nicht sagen Shaturgal. Es wäre dann wohl Verrat. Dieser Verrat würde mein Leben kosten. Wollt Ihr das?"
"Das ist nicht meine Absicht, dennoch müsst Ihr verstehen, dass selbst wenn er nur Befehle ausgeführt hat, hat er dies jedoch immernoch mit seinen eigenen Händen getan."
"Das ist richtig. Es ist nicht so, dass ich Euch nicht verstehe. Ihr müsst wissen.... mir ging es ähnlich vor nicht geraumer Zeit. Dennoch, es ist nicht unser, nicht meiner und nicht Euer  Recht, ihn aus Eigensinn und Stolz zu bestrafen. Es wäre nicht richtig. Dieser Hass in Euch, sollte Euch verlassen. Dieser wird Euch nur schaden."
"Ihr solltet Hass nicht mit Zorn verwechseln, Liebes. Und was mein Schicksal angeht, lasst das mal meine Sorge sein."
"Ich bin nicht hier bei Euch um um Gnade zu betteln. Erendil ist, wie ihr schon sagtet, für seine Taten selbst verantwortlich. Es waren seine Hände die dieses ausgeführt haben. Aber ich bitte Euch.... gebt Ihm die Möglichkeit zu erklären."
"Er soll die Möglichkeit haben, sich zu rechtfertigen. Das Verspreche ich."






Sylea und Shaturgal unterhielten sich noch weiter. Sie nannte Ihm den wirklichen Grund warum sie Erendil sehen musste. Sie dachte sich, dass es an der Zeit wahr ehrlich zu sein. Shaturgal zeigte Verständnis und machte Ihr ein Versprechen, auf welches Sylea sehr viel baute. Ob er dieses Versprechen diesmal halten würde, sie war sich nicht sicher. Dennoch glaubte sie an Shaturgals Worte. Sie schienen genau so ehrlich gewesen zu sein, wie die Ihren.
Sylea erklärte Ihm auch nocheinmal, warum sie hier war. Eben, dass sie seine Gründe für sein Verhalten einfach besser verstehen wollte und eben auch um zu vermitteln. Es durfte nicht noch mehr passieren.

"Es wird immer etwas passieren. Und da werde ich wieder auf dem Plan stehen.... Wie immer. Ich bin Mitglied des Indenen Rings, Liebes. Wo immer schreckliches geschieht, bin ich da um es zu verhindern."
"In der Tat, dies ist Eure Aufgabe. Das Gleichgewicht, sollte erhalten bleiben. Dies wurde mir vor langer Zeit... ebenfalls gelehrt. Ich schien es nur, durch den ganzen Hass und Zorn in mir.... vergessen zu haben."

"Dann freut es mich, dass es wieder in euer Gedächtnis zurück gefunden hat."
"Ich danke Euch für Eure Zeit Shaturgal. Vielleicht war dies.... der erste Schritt dazu um zu erkennen, dass wir wenigstens in dieser Sache... ähnlich denken."
"Ein sehr aufschlussreiches Gespräch, dass auf alle Fälle."






Sylea verabschiedete sich um und ging zum Ufer. Ihre Blicke waren auf den Himmel gerichtet.
Ein kurzes Lächeln und Worte in einer fremden Sprache liessen  ihren Drachen am Himmel sichtbar machen. Sie rufte diesen zu sich und stieg auf.

"Auf Wiedersehen Hochschamane. Passt auf Euch auf."
"Eine angenehme Heimreise. Mögen die Ahnen über euch wachen."

Nachdenklich blickte er dieser nach.

OOC: Ich habe dieses Gespräch bewusst gekürzt und gewisse Dinge einfach nur umschrieben. Es wären zu wichtige OOC-Informationen, die wohl in dem Prozess miteinfliessen könnten.

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am Di 04 Feb 2014, 09:11

Wir bitten das ganze als OOC - Wissen zu betrachten. Dennoch wollen wir Euch einen kleinen Einblick über sie und alles was im Moment um sie herum geschieht verschaffen.


Der Prozess und seine Folgen:


Der Prozess war vorbei. Beralthar und sie hatten für das Konzil gesprochen. Sylea beantwortete alle Fragen die sie dieser stellten.
Sie war ehrlich, weil sie auch wusste, dass es nichts bringen würde zu lügen. Schlussendlich hatte Erendil sein Urteil erhalten.
Ein Urteil welches Sylea nicht gerade friedlich sinnte. Lebenslang gefangen in dieser Stadt und seiner Magie beraubt. Es war schlimmer als ein Todesurteil.
Zu diesem Urteil, weil dieses ja noch nicht spektkakulär genug gewesen war, folgten noch 25 öffentliche Peitschenhiebe.
Silbermond hatte wohl einen neuen Tag zum feiern ins Leben gerufen. Es war zuviel für sie. Worte die wohl beruhigen sollten, wurden zu Ihr gesprochen.
Worte wie etwa.... "Sei doch froh, er ist am Leben, du kannst ihn sicherlich auch sehen, mit ihm reden."
Es machte alles nur noch schlimmer. Sylea musste schlicht und einfach weg von Silbermond.

Beralthar schaffte Sylea von Silbermond weg. Er erkannte ihren Zorn, ihre Wut, aber was noch schlimmer war, er erkannte Ihre Angst.
Angst war ein solches Gefühl, dass Sylea nicht kannte. Sie fühlte sich sehr schlecht und es war ihr peinlich ausgerechnet Beralthar um Schutz zu bitten. Dieser schmunzelte ein wenig, zeigte aber Verständnis. Er führte sie nach Unterstadt und brachte sie etwas Abseits in eine sichere Ecke. Beralthar nahm seinen Umhang ab und gab ihn Sylea.
Er holte nochmals ein Elixier aus seinen Taschen.
"Trinkt dieses. Es wird Euch ermöglichen etwas Schlaf zu finden. Es ist wichtig für Euch zur Ruhe zu kommen."
Sylea trank dieses wortlos, nahm seinen Umhang und legte sich zu Boden. Sie schlief ein und hatte zum ersten mal nach langer Zeit, keine Alpräume mehr.



Sylea liess sich diese Elixiere erneuern und verstaute diese in Ihren Taschen. Diese Umstände im Moment zwangen sie dazu, diese in einem regelmässigen Abstand zu sich zu nehmen. Sie war zum ersten Mal zerbrechlich und schwach. Würde Teressia sie finden, so wie sie es ihr angedroht hatte, dann würde Sylea dieses wohl nicht überleben.
Warum war Sylea aufeinmal so? Warum diese ganzen Gefühle? Diese Fragen stellte sie sich immer und immer wieder. Sie erkannte zwar warum, aber verstehen konnte sie es nicht. Sylea hatte immer das Talent genau solche Gefühle zu kontrollieren, indem dass sie diese in Ihre Magie umleitete. Sie verspürte einen innerlichen Drang, immer und immer wieder. Es wurde Zeit.... Ihn frei zu lassen.


Zuletzt von Sylea am Fr 10 Okt 2014, 23:52 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am Mo 10 Feb 2014, 12:37

Silbermond:

Beralthar brachte Sylea nach einem längeren Gespräch von Unterstadt nach Silbermond. Er meinte es wäre besser für sie vorerst Tenebra zu fragen, ob sie bei dieser bleiben könnte. Sylea war es irgendwie egal. Ein Gleichgütligkeitsgefühl begleitete sie nun ständig. Das Elixier zeigte wohl seine Wirkung.
In Silbermond angekommen trafen die beiden auf Tenebra an, welche damit beschäftigt war, Ihre Abreise zu planen. Sie fragte Sylea wie es Ihr erging, schliesslich war morgen diese Urteilsvollstreckung. Irgendwie gleichgültig dennoch mit Sorge im Gesicht gezeichnet erzählte Sylea Tenebra schliesslich wie sie zu diesem ganzen dachte.
Sie bat Tenebra diese Nacht bei Ihr in Silbermond zu verbringen.
"Du kannst so lange bleiben wie du willst Sylea. Du musst das nicht alleine durchstehen. Ion und ich wir sind für dich da."
"Ich komme schon damit klar, keine Sorge."


Selene führte Sylea nachhause, und wollte noch versuchen mit Ihr ein paar Wörter zu wechseln. Sylea lag sich auf das Bett, nahm Ihren Dolch ab und hielt diesen mit einer Hand fest. Sie machte die ganze Nacht, wie die sämtliche Tage zuvor kein Auge zu. Sie sendete Erendil in Gedanken Worte, auch wenn sie auch wusste das dies der totale Wahnsinn war, denn er würde diese Gedanken ja niemals erhalten. Es war wohl Ihre Art mit dem allen irgendwie klar zu kommen.

Am nächsten Tag, es war schon ziemlich spät als Sylea Ihre Augen aufmachte. Sie machte sich fertig um Erendil bei der Vollstreckung beizustehen. Sie streifte sich eine schlichte, dunkle Robe über und blickte in den Spiegel. Sylea blinzelte etwas mit den Augen. Dieses Schwindelgefühl war wieder da und sie musste sich kurz setzen. Sylea griff in Ihre Tasche und versuchte eines der Elixiere zu ergreifen, welches Beralthar ihr verschrieb. Sie trank dieses und machte sich auf den Weg zum Hauptplatz. Die beiden Blutritter waren schon hier. Es konnte sich wohl nur noch um eine kleine Weile handeln.
Schaulustige waren wohl genug hier. Sylea wollte sich am liebsten übergeben. Als dann Magrid auf sie zukam musste sie wieder Ihre ernste Miene aufsetzen und so tun, als wäre dies gerecht. Sylea wusste aber auch, dass sie kurz davor war zusammenzubrechen. Deshalb wandte sie sich um und griff abermals in Ihre Tasche. In der Hektik hatte sie wohl die Phiolen verwechselt. Sie trank diese rasch aus und dieser Trank zeigte schnell seine Wirkung. Sie fühlte sich schnell wieder kräftig. Magrid so wie die anderen die hier anwesend waren konnten es kaum erwarten, dass Erendil seine Strafe erhalten würde.
Als er dann sozusagen vorgeführt wurde, stand Sylea auf sah ihn noch eine ganze Weile an. Sie  sass sich dann etwas Abseits in die Wiese und schloss Ihre Augen.
Erendil zeigte anfangs nicht wirklich eine Regung, man konnte glauben dass Ihm dieses nichts ausmachen würde. Sylea schloss weiterhin die Augen und versuchte einfach nur abzuschalten. Dieses gelang Ihr vorerst auch. Erst als sie spürte dass Tenebra sich zu Ihr sass stand Sylea auf und schritt nach vorne. Sie stand neben Ion, welcher Ihr seine Hand reichte. Sie schaute Erendil die ganze Zeit an konzentrierte sich auf seine Augen, welche je näher er seinem Urteil kam immer dünkler wurden.  
"25, und somit der letzte."
Sylea sah wie sich das Dunkle in Erendils Augen ausbreitete und jegliches Licht darin verloren schien. Sie ging wortlos an den Andern vorbei und merkte wie sich diese Leere in Ihr ausbreitete. Sie holte erneut eine Phiole raus und trank diese.
 Sylea konnte zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnen, was mit Ihr passieren würde.

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am Di 11 Feb 2014, 01:54

Weitere Folgen der Geschehnisse:

Sylea beschloss nach Unterstadt zurück zu reisen. Sie bereitete alles soweit vor, und wollte sich auf den Weg zur Translokationskugel machen. Ihr wurde plötzlich wieder schwindelig und sie hatte Schweissperlen auf Ihrer Stirn. Schnell griff sie in Ihre Taschen und musste feststellen, dass diese Elixiere leer waren. Magrid kam Ihr des Weges unter und stellte fest, dass mit Sylea etwas nicht in Ordnung war. Sie musterte diese sehr genau und konnte sich ihre Kommentare nicht verkneifen. Die beiden redeten noch eine ganze Weile und je länger dieses Gespräch dauerte umso schwieriger wurde es für Sylea, diesen Zustand stand zu halten. Schliesslich verabschiedete sich Magrid und Sylea eilte los.

In Unterstadt angekommen wartete der Apotheker schon auf sie.
"Sylea, schön dass Ihr wieder hier seid. Eure Elixiere stehen bereit."
Er schien sie zu mustern und schmunzelte dabei etwas.
"Wie geht es Euch?"
"Mir nunja. Es geht mir gut. Glaub ich zumindest. Die Elixiere?"
"Folgt mir, ich muss Euren Zustand überprüfen bevor ich Euch diese aushändige."
Sylea folgte Ihm und er schaute Ihr prüfend in Ihre Augen. Beralthar erklärte Ihr dass sie jeden Tag nur eines nehmen sollte, und sich Ihr Zustand umgehend bessern würde. Sie musste sich nur an diese Anweisung halten. Jeden Tag nur eines. Sylea versprach ihm dieses einzuhalten und nahm die Phiolen  an sich. Sie wusste ja, dass sie Ihn brauchte.
"Verzeiht Beralthar, ich muss mich ein wenig noch in Unterstadt umsehen. Ich benötige Zeit für mich. Ich würde gerne etwas allein sein."
"Passt auf Euch auf meine Dame. Ich erwarte Euch dann wieder hier in meinem Labor. Ich werde neue Elixiere brauen, welche auf Euren Zustand abgestimmt sind. Sie werden Euch helfen."
Sylea zog sich zurück und ein Bote stellte Ihr einen Brief zu. Sie öffnete diesen und ein Lächeln zierte ihr Gesicht. Erendil bat sie um ein Wiedersehen. Es schien ihm gut zu gehen.
Diese Vollstreckung war auch schon eine Weile her und seine Wunden und Schmerzen wurden sicherlich versorgt. Mit diesem Brief in der Hand ging sie zu Beralthar und berichtete Ihm davon. Er war nicht begeistert davon, da es Ihm schliesslich um Ihre Gesundheit ginge.
"Sylea, wenn Ihr Euch mit Eurem Erendil trefft, bitte haltet die Zeit ein. Eine Stunde und nicht länger, dann müsst Ihr wieder hier sein. Die Nebenwirkungen könnten fatal sein."
"Ich werde wie Ihr sagt, in einer Stunde wieder hier sein. Ich gebe Euch mein Wort."
Beralthar entfährt ein langer Seufzer und er blickt dieser nach.
"Ich werde vor der Kugel auf Euch warten. Nur zur Sicherheit."
Sylea lächelt diesem zu. "Macht das. Bis in einer Stunde."
 
In Silbermond angekommen sass Sylea sich gegen einen Baumstamm und lehnte sich daran. Sie schaute in den Himmel. Sie war aufgeregt und neugierig zugleich. Es war lange her, als sie Erendil gegenüberstand.
"Eine ruhige Nacht. Etwas zu ruhig wenn Ihr mich fragt."
Sylea neigte Ihren Kopf etwas und sah Erendil an. Sie spürte wie Ihr Herz klopfte liess sich aber nichts anmerken. Sie konnte dieses Gefühl selbst nicht verstehen. Doch es war da.
"Wie geht es Euch Erendil?"
"So wie es mir gehen sollte. Und Euch?"
"So wie es mir gehen sollte." Sylea sprach ruhig und sanft zu Ihm.
Erendil versuchte Sylea zu erklären warum er diesen Schritt gewählt hatte. Er erkannte aber auch, dass er wohl die Tragweite falsch berechnet hatte. Sylea wusste nicht wie sie darüber denken sollte. Die beiden führten dieses Gespräch weiter. Sie erkannten, dass diese Verbindung zwischen Ihnen viel tiefer verankert ist als sie sich je dachten. Es war für beide neu und sie brauchten beide Zeit um Geschehenes zu verarbeiten.
"Ich werde immer zu Euch stehen Erendil. Ganz egal was kommen wird."
"Das weiss ich. Nun mehr denn je."
"Ich muss nun langsam los, bevor die Richterin persönlich hier nach mir sucht."
"Macht das, ich sollte auch so langsam wieder zurück."





Die beiden verabschiedeten sich und Sylea ging Richtung Kugel, welche sie nach Unterstadt teleportieren sollte.
Sie blieb stehen, als sie plötzlich Magrid mit verschränkten Armen vor sich stehen sah.
"Fast hätte ich Dir die Nummer abgekauft."
"Welche Nummer? Was ist denn nun schon wieder?"
"Nun dass Du nicht zum Konzil gehörst, dass Du Frieden willst, sogar den Blödsinn, dass Erendil sich geändert hat. Bis grade eben."
"Das nächste Mal, wenn Ihr uns belauscht solltet Ihr Euch erstens besser verstecken, und zweitens genauer zuhören meine Liebe."
"Er hat mich nicht sofort gespürt. Wirklich schade, ich dachte wirklich ihr seid anders als der Rest des Konzils."
"Er nicht, aber ich Magrid. Also, warum so geheim? Ihr hättet mich einfach ganz normal darüber fragen können."
"Wozu, Erendil hatte sich ja auch die größte Mühe gegeben, den Ort des Treffens geheim zu halten. Oder vielmehr der Bote, es hat sich nichts geändert."
"Oh doch das hat es. Und es wird der Tag kommen, dann werdet Ihr dieses sicherlich zu spüren oder vielmehr zu sehen bekommen."
"Oh ich weiß schon wie es abläuft."
"Wie denn?"
"Schauen wir mal wer sich da die Hände blutig macht. Vielleicht der stammelnde Apotheker in Euren Reihen oder sagen wir mal eine gewisse Schurkin, die glaubt ich wisse nicht, dass sie im Konzil ist."
Magrid war mal wieder auf Streit aus. Sie stellte alles in Frage, und man konnte Ihren abgrundtiefen Hass gegen Erendil spüren. Der Streit verlief so laut, dass ein dort anwesender Blutritter auf sie aufmerksam wurde. Kelalan liess nicht locker, er wollte unbedingt, dass Magrid Ihm Ihre Herkunft genauer nannte. Es gingt wieder mal zum Wohle der Stadt. Sylea schüttelte nur den Kopf.
Sylea spürte dass die Wirkung des Medikamentes nachliess und zitterte leicht. Dieses Schwindelgefühl war wieder da.
Mit leiser Stimme sprach sie zu Magrid. „Das Mittel…. lässt nach. Ich…. Ich muss nach Unterstadt und das schnell.“
„Dann geh schon einmal vor.“
Magrid diskutierte mit Kelalan, der darauf bestand Ihre Personalien aufzunehmen. Syleas Zustand verschlechterte sich immer mehr. Sie wollte sprechen, aber vielmehr als ein Stottern war nicht mehr zu vernehmen. Schliesslich willigte Kelalan ein, dass Sylea die Kugel nutzen durfte. Sie schaffte es gerade noch mit einer Hand diese zu berühren. In Unterstadt angekommen blieb sie regungslos liegen.





OOC: Diese Gespräche wurden auch wieder bewusst gekürzt.


Zuletzt von Sylea am Fr 29 Aug 2014, 14:02 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am Di 25 Feb 2014, 14:22

Wieder in Unterstadt:

Nach dem Vorfall an der Kugel sass Beralthar in einer Ecke und stellte die Elixiere in einer Reihe auf. Für jeden Tag eines, sorgfältig beschriftet. Er war damit beschäftigt sein Monokel zu reinigen. Immer wieder hielt er etwas inne und schaute wachsam zu der Elfe, welche so langsam anfing  aufzuwachen. Ein leises, aber mit der Zeit lauter werdendes Husten machte auf Sylea aufmerksam. Sie fühlte sich einfach nur schrecklich und wagte es nicht sich zu bewegen. Beralthar hielt inne mit dem Reinigen. Prüfend sah er zu Ihr.

"Hmm...das wird auch langsam Zeit.... Ich habe wohl die Dosierung etwas zu hoch gewählt."
"Was ist passiert.... Wo bin ich?"
"Verehrte Dame? Ihr seid bei mir...es schien mir sicherer, euch her zu bringen...ihr ward etwas...verwirrt....gestern Abend."

Syleas Verwirrung liess sich in Ihrer Stimme wiedererkennen.
"Erendil.... ich war bei Ihm."
"Ja, so etwas habe ich befürchtet. Mein liebes Mädchen, warum hört Ihr nicht auf mich?"
"Ich kann mich an nichts mehr erinnern.... Ausser dass ich vor Ihm stand."

Beralthar entfuhr ein langer tiefer Seufzer.
"Ihr solltet lernen, einem alten Verlassenen mehr zu vertrauen... Ihr solltet doch inzwischen gemerkt haben, dass ich Euch nichts Böses will."

Sylea versuchte sich etwas aufzusitzen und blickte sich nervös um. Ihre Tasche, in welcher sich die Tränke befanden war nirgends zu sehen.
"Hier habe ich für Euch einen Tee für Euch. Trinkt diesen erstmal , und dann erzählt mir alles was Ihr von gestern noch wisst."
"Ich... weiss es nicht. Ich hörte Stimmen die ganze Zeit. Stimmen die mir flüsterten.  Eine Stunde habt Ihr Zeit... Keine Sekunde länger. Dann war da... diese Magrid."
"Ihr ward weit länger weg."

Syleas Kopf schmerzte und sie verzog das Gesicht.

"Erendil hielt sich an diese Zeit. Magrid hat uns belauscht. Ich dachte zuerst ich sehe wieder Gespenster... Aber dann spürte ich Ihre Präsenz
."
"Eine Weile müsst Ihr noch aushalten, ehe ich Euch etwas gegen die Schmerzen gebe. Doch zuvor benötige Ich all Euer Wissen."
Sylea erzählte Ihm alles, was Ihr noch irgendwie eingefallen war zu diesem Vorfall. Ständig umblickend aber schien sie wohl auch eine Nervosität auszustrahlen.
Beralthar erkannte dies und gab Ihr entschuldigend Ihre Tasche wieder.
"Verzeiht, ich musste da etwas bereinigen. Ich habe was neues für Euch gebraut. Seht, für jeden Tag eines. Eine Wochenration. Das sollte es euch gestatten, zumindest bedingt einen klaren Kopf zu behalten und dennoch eure Gefühle ein wenig unter Kontrolle halten."
"Für wie lange? Wie lange soll das noch so weiter gehen.... Dieser Umstand.... er macht mich irre."





Sie griff nach diesen Elixieren und öffnete eines. Dieses war im Nu ausgetrunken. Der Apotheker versicherte Ihr, dass er alles tun würde um diesen Umstand abzuschwächen.
Sie sollte schon bald wieder sie selbst sein. Im gleichen Augenblick erzählte Ihr von einer Botschaft, welche er erhalten hat. Er sollte nach Silbermond reisen. Er konnte da noch nicht ahnen, dass sich Syleas Umstand derartig pushen würde. Die Nebenwirken waren immens. Es war für Sylea nicht mehr durchschaubar. Sie hatte nur eines im Kopf..... Mehr Elixiere.

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am Mo 24 März 2014, 19:32


Die weiteren Folgen:


Bei Beralthar angekommen blickte Sylea ungeduldig zu Diesem.
„Da seid Ihr ja.... Ich habe Euch schon gesucht. Ich... brauche.... Nachschub.“
„Ihr solltet noch genügend Elixiere haben...was habt ihr damit angestellt, ich gab euch doch eine Wochenration?“
Sylea sprach sehr leise und wirkte sehr ängstlich, dennoch versuchte sie dem Apotheker zu antworten.
„Ich.... war bei Ihm.“
„ Hmm...sowas habe ich befürchtet...und es regt euch sicher sehr auf .“
„Wisst Ihr... Ich hörte ein Pfeiffen.... Eine Melodie... Nein das ist es nicht. Dieses.... Pfeiffen.... diese Melodie… Teressia war in Silbermond.“
„Hmm...tja, die wenigste Medizin ist ohne Nebenwirkungen, meine Liebe...“
„Ich hörte Stimmen.... Schon bald Zuckerpüppchen schon bald.“


Sylea blickte sich immer wieder um um sich zu vergewissern, ob sie allein mit Beralthar war. Sie wurde dieses Gefühl nicht los, dass irgendwer hinter ihr her sei.
„Beralthar habt Ihr was für mich? Ich halte dieses nicht mehr aus.“
Tief seufzend gab er Ihr nocheinmal zwei Phiolen.
„Lasst uns aber erst mal diese ungastliche Stätte verlassen.... Gehen wir nach Silbermond und lassen uns überraschen, was passiert.“
Sylea packte die Phiolen in Ihre Tasche und wirkte etwas beruhigter.
„Wir müssen durch die Kugel Beralthar. Ich bin zu schwach.... für ein Portal.“
„Sicher warum nicht. Hier noch etwas…. benutzt es aber wirklich nur, wenn man euch angreift, denn es kehrt die Wirkung eurer Medizin sofort um...also vorsicht damit.“

In der Stadt angekommen hielt Sylea für einen kurzen Moment inne. Sie schaute ernst zu Beralthar.
„Warum tut Ihr das? Ihr gebt Euch Mühe um mich.... Um meine Gesundheit.“
„Ich handle so, wie es mir richtig und sinnvoll erscheint...und ich denke, dass ihr es wert seid.“
„Ihr sorgt Euch um mich. Das tut nicht jeder. Die meisten sehen mich als gefährlich.“

„Ach...das macht doch nichts...Ich umgebe mich gerne mit gefährlichen Frauen.“

Lächelnd stapfte Sylea Beralthar hinterher. Sie verspürte irgendwie Sicherheit, wenn er bei Ihr war. Aber auch eine immense Angst. Gefühle die normalerweise nicht mehr auftreten sollten, hätte sie diese Regelung mit dieser Wochenration eingehalten. Bei der Taverne angekommen, zögerte sie zuerst etwas, entschloss sich aber diese als erste zu betreten. Auch wenn sie sicherlich nicht willkommen waren.
„Guten Abend meine Liebe. Können wir noch etwas zu trinken bekommen?“
Magrid musterte beide. Sie schien sich nicht sichtlich um diesen Besuch zu erfreuen und beendete sofort das führende Gespräch als sie beide in Ihrer Taverne sah.
„Was macht er hier?“
„Nabend die Damen...und Magrid, sowas hört unsereins doch gerne.“

„Verzeiht ich sprach von der Fürstin treuen Verlassenen. Nachdem wir nun wissen, daß ihr zum Konzil gehört, ist das leicht in Frage gestellt Apotheker Beralthar.“
„Aber, aber, Frau Kollegin...wie das Gericht erkannt hat, ist das Konzil doch eine völlig legale Organisation der Horde...somit kann ich auch weiterhin meiner Fürstin treu dienen.“
„Ob sie das noch glaubt wenn herauskommt daß ihr dem Untreuen dient?“
„Welchen der vielen meint ihr denn jetzt?“
„Merades. Seine Existenz ist eine Beleidigung und eine Wunde für die Verlassenen.“

Sylea  fuhr es kalt über den Rücken, als sie diesen Namen wahrnahm.
Etwas angwidert verzog Beralthar sein Gesicht. Er versicherte Magrid, dass dem nicht so ist.
„Ich glaube den Leuten, die Euch in seiner Festung gesehen haben.“
„Ich?...In seiner Festung?...Ihr solltet überdenken, wem ihr euer Vertrauen schenkt, gnädige Frau.“


Sylea bestellte ein Glas Wein. Beralthar sagte vorhin zu Ihr, es gäbe etwas zu feiern.
Magrid servierte Ihr und Beralthar das Gewünschte mit folgenden Worten.
„Was Euch angeht "Kollege" das Konzil mag vor den Gerichten der Horde gewonnen haben, doch wie sagt da eine gewisse Gruppierung… "Wir vergessen nie".
Beralthar erblickte den Kanister Terpentinschnaps und schmunzelte.
„Ahh...ich danke euch...ihr versteht wirklich die Wünsche von unsereinem.“
„Dann versteht ihr wohl auch meine Verachtung Euch gegenüber, da ich die Verlassenen sehr schätze und nicht will, daß sie noch einer betrügt.“
„Ich bitte euch...ich bin lediglich ein Apotheker, der sein Auskommen in Unterstadt fristet...Betrug wäre da viel zu gefährlich.“
„Wir werden sehen. Ich werde nicht so schnell vertrauen wie andere, grade weil Merades uns allen soviel angetan hat.“


Sylea trank den Wein ohne ein Absetzen aus. Sie fasste sich dann mit beiden Händen an Ihren Ohren.
„Müsst Ihr ständig diesen Namen aussprechen?“
„Verzeiht Sylea, aber das ist eine der schlechten Angewohnheiten, wenn man lange in Unterstadt wohnt...Stichelein gehören da zum Alltag...“

Und so gingen diese Stichelein weiter. Sylea kümmerte dieses plötzlich nicht mehr. Sie lehnte sich mit einem Arm leicht auf den Tresen und blickte in eine Richtung.
Sie sah auf ein ganz normales Regal vor ihr. Die Stimmen der sich Unterhaltenden nahm sie so gut wie gar nicht wahr.
„Seid Ihr müde, meine Liebe? Soll ich Euch nachhause bringen?“
„Waaas? Ich verstehe nicht.“

„Naja, es waren harte Zeiten für uns, da kann man schon etwas erschöpft sein, nicht wahr Sylea?“
Sylea schwieg und nickte nur leicht.
„Aber wir kriegen das wieder hin, versprochen. Aber es dauert, das sagte ich euch ja bereits“
„Ja, Ihr tut Euer bestes ich weiss.“

Sie starrte wieder zu diesem Regal und wirkte komplett abwesend. Beralthar stupste sie wieder leicht an und vergewisserte sich abermals, ob es Ihr gut ging.
„Ich will zu Ihm.“ Sie sprach leise zu sich.
„Ja Sylea, wir werden zu ihm gehen, schon bald.“
„Sicher.“

Sylea war sehr abwesend und zeigte auf das Regal, welches sie die ganze Zeit anstarrte. Sie wurde plötzlich schneeweiss im Gesicht.
Ruckartig sprang sie auf und stellte sich neben Beralthar, welcher versuchte seine Hand vor Ihr Gesicht zu legen.
„Teressia…. Sie ist hier. So seht doch.“
„Keine Angst…. Sie kann Euch hier nichts tun.“
„Sie kommt näher, und sie hat eine Phiole für mich.“
„Seht mich sofort an Sylea… Sofort.“

Syleas Pupillen waren sehr stark geweitet. Sie machte ein paar Schritte zurück und wollte nach dieser Phiole greifen.
Beralthar packte sie an der Hand und versuchte sie festzuhalten. Sylea riss sich los. Sie blickte zu Ihm und sprach mit lauter Stimme zu Ihm.
„Wagt es nicht mich anzufassen.“
„Sylea ich bin es nur. Seht mich an… nur mich.“

Sie blinzelte mit Ihren Augen und sah lächelnd zu ihm.
„Was gibt’s? Wollen wir schon aufbrechen?“
„Ja meine Liebe, ich denke das wäre das Beste für uns. Wir können uns ja noch ein wenig auf den Basar setzen, falls ihr mögt “

Beralthar sprach freundlich zu Ihr, als ob nichts gewesen wäre.



„Das war vielleicht doch noch etwas nervenaufreibend für euch...vielleicht hätten wir doch noch etwas in Unterstadt bleiben sollen“
„Ich habe das Elixier verwechselt. Es war ein anderes, dass ich zu mir genommen habe. Wartet ich nehme das Richtige.“
„Halt. Lasst mich erst sehen, was ihr da jetzt nehmen wollt“

„Ich sagte doch, ihr müsst vorsichtig sein, sonst muss ich sie euch abnehmen und ihr müsst täglich zu mir kommen und neue holen.“
„Muss ich das? Ich könnte doch zu Euren Helfern gehen, und diesen sollten sie nicht hören, so wie das letze Mal den Dolch an Ihre Brust setzen.“
„Sicher könnt ihr das...doch wisst ihr auch, was ihr dann erhaltet, wenn ihr MEINE Helfer fragt.“
„Ich dachte bis vor kurzem immer, ihr kontrolliert das. Dennoch… Wisst Ihr, für mich seit Ihr wahrhaftig ein toller Apotheker. Ihr helft mir. Ich mag Eure Elixiere. So kann ich Ihn immer sehen.“

„Nun, ich tue mein Bestes, um euch zu schützen, denn ich weiß längst, dass nichts und niemand euch von ihm fernhalten könnte.“
Sylea kramte die Elixiere aus Ihrer Tasche, nachdem sie sich wieder etwas gefasst hatte. Sie stellte alle vor sich auf die Bank. Beralthar beobachtete sie dabei sehr aufmerksam. Lächelnd begann Sylea ihm jede einzelne Wirkung der Elixiere näher zu bringen und zu beschreiben.
„Ich sagte doch...nicht mischen...keinesfalls. Ihr müsst Euch an meine Anweisungen halten, sonst könnt ihr Erendil womöglich nie wieder sehen.“
„Ich seh ihn doch. Schaut er steht doch vor uns.“
„Nein Sylea...tut er nicht...aber ihr habt mir ja auch nicht gehorcht...da kann sowas passieren.“
„Er steht doch da.“
„Sylea...bitte...schaut mich an...nicht ihn.“
„Er spricht zu mir.“
„Er meinte wir seien ein nettes Gespann. Damit meinte er mich und ihn, nehm ich an.“

Sylea hatte wieder Wahnvorstellungen. Zu Ihrem Entsetzen stand wirklich wer vor Ihnen. Es war Magrid die zu beiden sprach.
„So so, das nennt ihr also professionelle Arbeit?“
„Magrid, haltet euch raus, wenn ihr keine Ahnung habt, worum es hier geht.“

„Magrid, wenn Sylea wünscht, von euch behandelt zu werden, so steht ihr das selbstverständlich frei, doch so lange haltet euch bitte aus meinen Behandlungsmaßnahmen raus.“
„Wißt ihr, wäret ihr nur ein Quaksalber wäre es mir herzlich egal. Aber ihr seid ein Apotheker und dieses Theather grade schadet uns allen rufmäßig.“
„Wenn ihr wüsstet, was ihr fehlt, wüsstet ihr, dass ich alles in meine Macht stehende tue, um das Problem schnellstmöglich zu beheben. Und jetzt entschuldigt uns.“




Beralthar nahm Sylea am Arm und zog sie vorsichtig hoch. Er führte sie weg vom Basar. Sie mussten sich schnellst möglich wieder in Unterstadt einfinden.
Sylea stellte in diesem Zustand eine Gefahr für sich und jeden um sich dar. Dieses Risiko wollte Beralthar nicht eingehen.
"Seht zu, dass Ihr die Elixiere nicht wieder vertauscht. Wir dürfen uns keinen Fehler leisten, wenn Ihr Euren Erendil morgen wieder sehen wollt. Ich bin gespannt was er uns zu sagen hat."


Zuletzt von Sylea am Fr 29 Aug 2014, 14:12 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am Mo 07 Apr 2014, 23:16


Das erste Treffen mit den Mitgliedern des Konzils:

Sylea die Ihren Spass dabei hatte, die Verlassenen und fast ganz Unterstadt auf sich aufmerksam zu machen, hatte inzwischen jegliches Zeitgefühl verloren. Ihr Verhalten glich einer leicht wahnsinnig gewordenen Elfe, die auch, so wie es schien einen Teil Ihrer Selbst aufgegeben hatte.
Sie stand da am Steg, blickte in die Gosse und schrak plötzlich auf. Sie nahm eine Ihr bekannte Stimme wahr.
"Nehmt erst mal diesen Trank, ich habe ihn extra an mehreren Blutelfen getestet.... Dieser  wird Euch die Kraft und die Gelassenheit geben, die Ihr Heute benötigt"
"Heute? Was ist denn heute so Besonderes? Es geht mir doch gut."
"Erendil.... Ihr wollt Ihn doch nicht warten lassen?"
"Ach Ihr sagtet was, stimmt."


Die beiden nahmen die Kugel nach Silbermond. Beralthar musterte die Stadwachen, beobachtete die Strassen sehr aufmerksam und schien in Allem sehr vorsichtig zu sein.
Sylea lächelte nur und stapfte Ihm wortlos hinterher.
"Lasst uns etwas abseits Gehen."
Er zog sie näher an die Hausmauer und versuchte sich langsam vorzutasten. Sylea jedoch war so begeistert von den Dekorationen die Silbermond schmückten und ging in die Mitte der Gasse.
"He, was tut Ihr da?"
"Ich schau mich um, wonach sieht es denn aus?"
"Ihr solltet ein wenig vorsichtiger sein, wir sind hier nicht bei allen willkommen."
Mit erweitertenden Pupillen lächelte sie Ihm zu.
"Mir kann doch nichts passieren. Ihr seid ja dabei. Ihr schützt mich doch.... habt Ihr gesagt."

Vor einem Gasthaus angelangt blieb Beralthar stehen, er blickte sich nocheinmal nervös um betrat dieses aber dann.
"Was machen wir hier jetzt?"
"Uns umschauen und achtgeben, dass uns niemand belauscht."


Erendil stand da und tippte sachte mit den Fingern am Geländer. Beralthar ging nach oben und Sylea ging einfach mit. Sie vernahm folgende Worte....
"Ich bitte alles, was nicht zu einer verbrecherischen Organisation gehört hier rein."
"Es hat doch keiner etwas dagegen wenn ich mich setze?"
"Nein, das wird Euch sicherlich gut tun."


Erendil betrat dann ebenfalls den Raum. Er musterte Sylea und ganz besonders Ihren Gesichtsausdruck.
"Ist was? Warum starrt Ihr mich so an?"
"Nichts wichtiges, für den Augenblick."

Erendil begrüsste die Runde und beantwortete die Fragen, welche an Ihm gestellt worden waren. Beralthar putzte in der Zeit nervös sein Monokel.
Schliesslich fasste er Mut und fragte Erendil ob er sich jetzt wieder um Sylea kümmern würde. Dieser antwortete.
"Sofern sie das wünscht. Obwohl sie nicht in der Lage zu sein scheint, dies grade selber zu beurteilen. Was die Frage aufwirft, was mit ihr geschehen ist? "
"Naja, sie war etwas ...erregt. Ich habe versucht, etwas dagegen zu unternehmen, doch was immer bei anderen Blutelfen gut funktioniert, bei ihr hat es sonderbare Nebenwirkungen, die ich noch nicht im Griff habe. Aber ich arbeite daran....wirklich."

Nakmur musterte den Boten knapp und lag seinen Kopf nur leicht schief.
"Nimmt das Siegel Einfluss?"
Selbst das schien Sylea vergessen zu haben. Der leicht erboste Apotheker hakte nach was es mit diesem Siegel auf sich hatte.
"Sie trägt ein Elemtar in sich versiegelt und ist mit mir über einen Blutsschwur verbunden.  Dies und der Schwur könnten durchaus eine Beinträchtigung darstellen..."
"Warum sagt mir das keiner?"
"Ihr habt nicht danach gefragt."
"Alles überflüssig. Dabei habe ich nur versucht zu helfen, aber mit dem kleinen Apotheker kann man es ja machen."

Wütend kramte er einige Phiolen hervor und warf diese zu Boden.
Sylea schien nachzudenken. Ihr wurde plötzlich klar, dass es so nicht mehr weitergehen konnte. Ein Gefühl des Schams stieg ihn Ihr hoch.
Sie schämte sich sehr über Ihr Auftreten, und bat Erendil um ein vier Augen Gespräch.
"Mit Euch beschäftige ich mich gleich. Ich möchte zuerst wenigstens eine Sache in Gang bringen."
Er erklärte Nakmur und Katariah was sie zu tun hatten und erteile klare Anweisungen.
Diese nahmen diese ohne Widerspruch zur Kenntnis.
"Das war ja angenehm unkompliziert. Es ist immer wieder eine Wohltat mit euch zusammenzuarbeiten."
Beralthar schluckte etwas bei diesen Worten.
"Und bevor ich es vergesse. Werdet die Runenklinge von Merades los. Es ist mir egal wie, doch ich möchte keines seiner Artefakte mehr in unseren Reihen wissen."
Katariah deutete auf Ihren Rücken. "Sicher. Vielleicht ist das Material noch zu gebrauchen."
"Die Zeit ist knapp... Es gilt voranzuschreiten."
"In der Tat...was uns um unangenehmen Teil zurückbringt...Sylea, ich sehe für euch 3 Möglichkeiten...weiter Behandlung, Entzug oder Therapie. Ihr gebt für euren Vater in diesem Zustand ein zu leichtes Ziel ab."

Katariah rappelte sich auf.
"Gutes Stichwort. Ich habe bereits vergeblich versucht, Informationen zu erhalten. Es scheint eine interessante dritte Partei an dieser gewissen Person Interesse zu haben. Das könnte auch uns zugute kommen."
"In der Tat...momentan scheint jeder seine Waffe gegen ihn richten zu wollen. Das verschafft uns Freiraum."

Erendil befragte Katariah zu dieser Partei, welche Informationen sie genau benötigen würde. Er versicherte Ihr, die von Ihr angeforderten Informationen zu beschaffen und lag Katariah nahe, diese so zu gebrauchen ohne dass man den Informanten dahinter deuten konnte.
"Natürlich. Informanten preiszugeben ist niemals meine Art. Dadurch erhält man den Informationsfluss."
"Gut, dann brauche ich entsprechende Konsequenzen heute nicht erwähnen. Ich lasse euch die Informationen zukommen. Damit habt Ihr Zeit gewonnen Sylea."
"Ich möchte diese Runde in zwei Wochen wieder einberufen. Und ab dem Tag darf es keine Verzögerungen mehr geben."

Alle nickten und verliessen den Raum.

Sylea kam mit einem Wein und 2 Gläsern zurück. Sie schenkte ein Glas ein, und überreichte dieses Erendil.
"Ich wollte nicht, dass Ihr mich so seht. Selbst ich erschrecke mich zur Zeit über meiner Selbst."
"Sind wir ehrlich. Hätte ich nicht meinen Weg so gewählt, hättet ihr dieses Problem jetzt nicht. Es liegt wohl in vielerlei Hinsicht bei mir, die Sorgen zu tragen. Und ihr habt mich schon in schlimmerer Verfassungen sehen müssen."

"Das stimmt wohl. Ich habe versucht so gut ich konnte immer für Euch da zu sein."
"Ich habe Euch gespürt und gehört in meinen Gedanken. Lasst mich nun für Euch da sein. Wir sind hier...zusammen...und wenn das so bleiben soll, müssen wir uns in allen Fasetten unserer Selbst sehen können...glaube ich..."

"Es tut mir leid. Habe ich mich sehr blamiert vorhin?"
"Ihr habt euch blamiert, aber es spielt keine Rolle. Die Leute heute Abend waren hier, weil sie selbst nach meiner Gefangennahme noch treu waren.
Für sie zählt, wie Ihr wirklich seid. Nicht wie Ihr momentan durch Probleme erscheint."

"Ich schätze sie sehr. Während Eurer Abwesenheit, schenkten sie mir immense Kraft.Deshalb... und vielleicht nicht nur deswegen, werde ich mir helfen lassen."
"Das würde mich sehr glücklich machen. Euer Wohl steht für mich an höchster Stelle."


Sylea erklärte Erendil,was die Beweggründe dafür waren, dass dieses Verhalten bei Ihr ausgelöst hatte. Sie erzählte Ihm auch von Teressia, die den Auftrag von Merades hatte sie umzubringen. Sie holte einen Brief hervor, welcher diesen Inhalt beschrieb. Ein Kopfgeld wurde ebenfalls auf sie ausgesetzt. Und das alles von Ihrem eigenen Vater.
Sie hielt kurz inne und blickte Erendil an. Lächelnd erzählte Sylea ihm von Ihrem Besuch in Shattrath.
"In Shattrath wurde ich fündig.... Allerdings habe ich grosse Angst davor, sollte ich diesen Weg wählen müssen."
"Ihr habt den Schlüssel für den Weg bekommen, in der Hoffnung ihn nie nutzen zumüssen.
Aber solltet Ihr es müssen und Euch verirren, werde ich Euch finden egal was es kostet."

Und so kamen sie sich näher und Sylea konnte Ihren ganzen Kummer mit Erendil bereden. Es war wieder sein gutes Herz, was sie so sehr an Ihm beeindruckte.
Sein Zuhören, sein Mitgefühl, all das verliehen Sylea für einen kurzen Moment Stärke. Ihr Wille, diesen Zustand zu beenden nahm sehr starken Einfluss.
Sie entschied sich für einen Entzug hier bei Erendil.


Zuletzt von Sylea am Di 15 Apr 2014, 19:08 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am Di 15 Apr 2014, 19:07

Der Abend schien sehr angenehm zu sein und Sylea beschloss kurzerhand einen Spaziergang zu machen. Sie hinterliess Erendil eine Botschaft, da sie ja nicht wusste wann diese Priesterin auftauchen würde. Am Brunnen vor Magrids Taverne machte Sylea Halt. Dieses Schwindelgefühl stieg wieder in Ihr hoch und sie fühlte sich sehr schwach. Eine fremde Stimme war es, die zu Ihr sprach. Es war Salandria, die auf sie aufmerksam wurde.
"Euch scheint es nicht gut zu gehen... Kann ich Euch etwas stützen? Könnt Ihr alleine gehen?"
Sylea schloss Ihre Augen für einen Moment und versuchte kurz durchzuatmen. Ruckartig riss sie Ihre Augen wieder auf..... Schonwieder diese Bilder, schon wieder diese Angst. Salandria erkannte Ihren Zustand und wusste, dass sofortiger Handlungsbedarf bestand.
Sie holte von Magrids Taverne einen Lappen, den sie mit einem natürlichen armoatisierenden Öl und Wasser tränkte. Sanft tupfte Salandria damit Syleas Stirn.
"Was macht Ihr da?"
"Wenn die Spastiken anfangen, solltet Ihr dagegen mit Wärme arbeiten. Nehmt keine weiteren Mittel mehr. Hört Ihr?"
Aufmerksam versuchte Sylea der Priesterin zuzuhören. Doch als diese mit Ihren Theorien über Erendil kam wurde Sylea etwas schroff Ihr Gegenüber.
"Lasst mich allein. Geht dort hin, wo Ihr am besten hinpasst."
"Nein ich werde nicht gehen und Euch alleine lassen. Ihr werdet Euch in den nächsten Tagen selbst verachten und Euch selbst vielleicht verletzen wollen. Deswegen ist es wichtig, dass Euch jemand begleitet. Dieses Verhalten....es hat bereits begonnen."

Erendil der die Botschaft von Sylea gelesen hatte machte sich in der Zwischenzeit auf den Weg zu ihr.
Sie war schon viel zu lange weg. Als er die beiden Damen sah, wusste er wohl wie es um Sylea stand.
"Sie braucht viel Wasser, sie soll schwitzen. Über die Haut sondert sie am meisten ab. Am besten Ihr verabreicht Ihr nur Tee und Wasser. Ihr Magen wird etwas rebellieren in der dritten Entzugswoche."
"Ich danke Euch. Ich werde eure Ratschläge beherzigen. Vor allem denke ich wäre Bettruhe in Ihrem Zustand das Beste. Dem entsprechend sollten wir uns auf machen."
"Ihr Verlangen nacher wird sehr gross sein. Sie wird den Drang haben, sich selbst zu erlösen. Keine scharfen Gegenstände, Erendil."

Mit Entsetzen sprach Sylea dann etwas lauter.
"Meinen Dolch nimmt mir keiner ab.... Nicht mal Ihr, Erendil."
"Es mag Euch überraschen, aber mit Höllen kennen wir uns aus. Dennoch schön zusehen, dass Eure Kenntnisse mitterweile fortgeschritten sind, Salandria."


Salandria wandte sich dann mit einem Nicken um und schritt von den beiden davon. Erendil versuchte so gut es ging, Sylea an der Hand zu führen und etwas stützen.
Er brachte sie wieder zurück und erkundigte sich ob sie etwas brauchen würde. Sylea lächelte ihn an. Dieses Lächeln wusste Erendil zu deuten und lächelte ebenfalls.
"Erendil, bitte nehmt diese Schatulle mit den Elixieren. Beralthar war heute hier. Er meinte es ist besser, langsam zu entziehen, als diese Mittel komplett abzusetzen."
"Achja? Und was meinte er noch?"

Sylea wollte gerade weitererzählen, als sie einen Schatten erblickte und etwas zurückschreckte.
"Ich nehme an ich werde erwartet?"
"Wer.... wer seid Ihr?"

Erendil musterte diese Schattenfrau und liess diese nicht aus den Augen.
"Nun meine Dame, jemand gab Euch etwas, damit ich weiss, dass Ihr die Richtige seid. Das hätte ich jetzt gerne."
Sylea zuckte mit Ihren Schultern. Sie wusste im ersten Moment nicht, wass diese Elfe von Ihr wollte. In Ihrer Unsicherheit spielte sie mit Ihren Fingern und bemerkte dabei, dass sie noch immer diesen Ring trug, den Ihr Beralthar damals gab. Sie nahm diesen ab und liess ihn zu Boden fallen.
"Mein Ring. Wärt Ihr so freundlich bitte und hebt mir diesen auf?"
"Ein unscheinbares Schmuckstück... nicht wahr?"


Sylea wusste jetzt, dass es sich nur um Nyadra Nachtschimmer handeln konnte. Die Botin vor der Beralthar bei seinem Besuch sprach. Sie sollte die richtigen neuen Phiolen überbringen. Erendil unterhielt sich noch etwas mit Ihr, da sie sichtlich Gefallen daran fand mit dem Boten zu sprechen. Nyadra hatte 3 bestimmte Elixiere dabei. Diese sollten für 3 bestimmte Personen sein. Sylea wusste Bescheid, denn Beralthar hatte sie darüber schon im Vorhinein aufgeklärt. Umso mehr wuchs die Gier in Sylea, dieses neue Elixier zu sich zu nehmen. Sie hielt diese schon in Ihrer Hand und war gerade dabei die Phiole an Ihre Lippen zu führen. Geschickt im Wortspiel zu Nyadra führte Erendil dieses Fläschchen von Syleas Mund weg.
"Wenn Sylea dazu bereit ist, kann sie natürlich das Heilmittel ausprobieren."

Erendil verabschiedete Nyadra höflich und als diese den Raum verliess widmete er sich dann wieder Sylea zu.
"Also?"
Mit einem Seufzen erzählte Sylea von dem Treffen mit Beralthar. Er fand sichtlich Gefallen an Ihrer derzeitiger Hilflosigkeit.
"Ein grausamer Unterton in seiner Stimme war zu  vernehmen. Ich hatte plötzlich Angst vor Ihm. Er war so anders. Er meinte ich sollte meine Prioritäten überdenken. Diese Worte, sie trieben mich zu Boden."
Desweitern erzählte Sylea Ihm davon, dass sie Beralthar zu dem Siegel Auskunft gegeben hatte.
"Seine Blicke blieben mir nicht fern. Er hat mich regelrecht angestarrt und wirkte verägert über diese Entstellung meines Körpers. Er... er wollte dieses berühren. Ich hatte mich konzentriert, sodass er regelrecht immer nur diese Narben erkennen konnte. Er wolle wissen, wer allers Einfluss auf dieses Siegel hatte, deswegen war Lady Nachtschimmer hier."
Sie wollte jedoch nicht mehr länger warten und keine neuen Medikamente mehr ausprobieren. Vor allem nicht, wenn es so wie Beralthar sagte Rückkoppelungen geben sollte. Kurzerhand bat sie Erendil, doch nochmal Salandria aufzusuchen.
Auch wenn sie sie nicht leiden konnte, Ihre Worte am Brunnen waren weise gesprochen. Der Entzug musste endlich beginnen.


Zuletzt von Sylea am Do 24 Apr 2014, 00:42 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am Mi 23 Apr 2014, 19:57

Die Priesterin trifft ein:

Sylea wälzte sich sehr unruhig im Schlaf hin und her. Ihre Stirn glühte und sie hustete. Salandria beugte sich zu Ihr und berührte sie leicht an der Hüfte.
Sylea öffnete zaghaft Ihre Augen. Sie sah alles leicht verschwommen, und als sie die Berührung von Salandria wahrgenommen hatte erschrak sie.
„Geht weg…Wer seid Ihr?“
Salandria gab sich abermals zu erkennen. Diese erkannte Sylea dann schliesslich. Sie versuchte sich langsam aufzurichten.
„Ist….Euch wer gefolgt?“
„Haltet Ihr mich für eine Anfängerin? Natürlich nicht.“

Sylea blickte sich dennoch ständig um. Sie stellte fest, dass sie mit der Priesterin allein war. Dieses machte Ihr etwas Angst. Sie spürte aber, dass diese wirklich hier war um Ihr zu helfen. Salandria half Sylea sich zu Waschen. Ihr Oberkörper war frei und Salandria konnte Syleas Rücken sehen. Sie rechnete fest damit, dass Salandria sie fragen würde, was es mit diesen Narben auf sich hatte. Doch es kam wohl etwas, mit dem Sylea nicht gerechnet hatte.

„Ihr tragt einen schönen Ring. Von Erendil?“

„Nein… Ein Andenken…von jemanden, der mir mal sehr viel bedeutet hat.“
„Hmmm und jetzt bedeutet dir Erendil viel, hab ich recht? Er kommt wohl nicht in die Puschen?“
„So habt Ihr diesen Anschein?“
„Das ist doch offensichtlich. Jeder Blinde würde das Erkennen.“

Salandria gefiel es Sylea immer mehr auszufragen. Sie erzählte dieser wie sie damals die Frau, an der Seite des Boten war.
„Ich habe mir dieses nicht ausgesucht, Salandria.  Ich wusste bis vor kurzem gar nicht, was ich mit solch eigenartigen Gefühlen anfangen soll.“
„Diese Gefühle nennt man Liebe. Ich glaube, je mehr man dagegen ankämpft desto mehr verliert man sich darin.“
„Liebe? Nein… Liebe ist ein längst vergessenes Gefühl. Wie kann man Liebe plötzlich empfinden, wenn man ganz andere Ziele verfolgt hat? Liebe passt nicht…. In mein Leben.“
„Die Sehnsucht ihn zu sehen macht dich beinahe verrückt.“
„So denkt Ihr das? Können wir fortfahren… Mir ist etwas…kalt.“

Schmunzelt erklärte sie Sylea was es mit der Liebe auf sich hatte. Sie tupfte Ihr während sie erzählte weiter über die Haut. Diese wollte das aber nicht hören und löste sich von dieser. Sie suchte etwas zum Anziehen. Sylea striff sich ein Robe über und sass sich vorsichtig auf das Bett. Die Priesterin bereitete Streifen vor, welche Sylea dann um die Waden gebunden wurden. Eine Stimme war zu hören und Sylea sah wie sich langsam Erendil zu Ihr näherte.
„Ich hoffe Salandria hat Euch nicht all zu sehr gequält?“
„Nein… sie hat nur ein bisschen zuviel geredet.“



Salandria bereitete in der Zwischenzeit einen Kräutertee zu. Dieser sollte wohl helfen, dass Sylea sämtliche Gifte aus Ihrem Körper absondert. Sie sah Sylea prüfend ins Gesicht, welches kreidebleich war. Die Pupillen der Elfe wirkten sehr gross.
„Trink das bitte. Das wird dir helfen.“
Nickend verzog Sylea den Mund und versuchte diesen Tee zu leeren. Es war so grausam alles. Sie war so hilflos und noch dazu ausgerechnet an Salandria mehr oder weniger ausgeliefert.
Etwas Zeit verging und Sylea verpürte dann ein enormes Hungergefühl. Das waren wohl die Auswirkungen des Tees.
Erendil der darauf schon vorbereitet war, stellte ein Tablett ab, welches gefüllt mit Brot, Butter und Wassermelonen war.
„Brauchst du mich noch Erendil?“
„Nein wir kommen zurecht.“


Als die beiden dann allein waren, zeigte Sylea abermals Scham. Es tat Ihr alles irrsinnig leid, und sie wollte in diesem Moment am liebsten alles rückgänig machen.
„Macht Euch keinen Kopf um jetziges Sylea. Wir können nur daraus lernen.“
Erendil deckte sie sanft zu und blickte zu Sylea. Diese erwiderte seinen Blick und schaute für einen Moment in seine Augen. Gerade wollte sie zu Ihm etwas sagen und hielt kurz inne.
„Was wolltet Ihr sagen?“
„Nichts weiter… Erendil. Schon gut.“
„Schlaft jetzt und kümmert Euch nur um Eure Träume. Seid versichert Ich bin die ganze Zeit hier.“




Sylea lächelte und versuchte wieder ein wenig zu schlafen. Die Gewissheit, dass Erendil bei Ihr war gab Ihr Sicherheit.
Und so vergingen Tage um Tage. Erendil wich Ihr nicht von der Seite und half so gut er nur konnte. Salandria schaute immer Morgens vorbei, half Ihr beim waschen und überprüfte Ihren gesundheitlichen Zustand. Sylea liess das alles über sich ergehen und fühlte sich auch jeden Tag ein Stück kräftiger.
Über einen Raben den Sylea aussandte liess sie Beralthar wissen, dass sie sich zu diesen Schritt entschieden hatte. Dieser war gekränkt in seiner Ehre und schaute kein einziges Mal nach Ihr. Nichteinmal  Post bekam sie von Ihm. Die ganzen Auswirkungen, für das Geschehene wurden Sylea, je mehr sie wieder bei Verstand war, immer bewusster. Sie musste das Gespräch suchen mit Beralthar. Doch noch war sie nicht soweit.


Zuletzt von Sylea am Di 28 März 2017, 23:40 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am So 27 Apr 2014, 21:59

Der versengte Hain:

Wenige Wochen später war es dann geschafft. Sylea hatte diesen Entzug überstanden.
So langsam fand sie wieder zu sich selbst und versuchte Schritt für Schritt an sich zu arbeiten. Ihr erster Weg führte sie ausserhalb der Stadt.
Sie schlenderte entlang der Todesschneise und sah sich das Treiben der Untoten Geschöpfe an.
Ein Lächeln kehrte kurzerhand auf Ihren Lippen und sie verspürte ein Gefühl, welches Ihr deutlich zeigte Ihren Phönix Ash sichtbar zu machen.
Viel zu lange war dieser in Ihr und Ihrem innerlichen Chaos gefangen. Sie musste handeln, dass dieses Siegel aufrecht erhalten blieb.

Westlich an der Todesschneise angekommen, stand Sylea da. Sie erblickte einen Runenstein, jener Stein der damals zum Schutze errichtet worden war.
Der Boden rund um diesen war verbrannt. Sie führte Ash ein Stück weiter Richtung Wald. Man konnte deutlich die Auswirkungen, des nicht funktionierenden Runesteins erkennen. Alles niedergebrannt, noch lodernede Äste waren zu erkennen. Es war perfekt für den Phönix. Auf Syleas Zeichen flog dieser los.

"Ich rufe die Schatten,die das Land umhüllen... mich jetzt mit Ihrer Stärke, ihrem Atem zu erfüllen. Ich rufe all die Wesen, mir Geleit und Halt zu geben, mit Zuversicht und Ruhe sich dem Phönix anzunehmen."


Ash der Feuervogel umkreiste den Hain, liess seinen Flammenregen auf das Holz nieder. Sylea beobachtete diesen leise mit einem sanften Lächeln.
Sie verpürte Kraft, lenkte diese mit geschlossenen Augen konzentriert in das Siegel. Seit langem waren sie wieder eins. Dieser Zustand sollte niemals mehr so lange unterbrochen werden. Zulange waren Sylea und Ash in einenm dunklen Schatten gefangen. Ihr sanftmütiges Wesen war es, dass zu Ihm hochsah. Sie neigte Ihren Kopf schief.
"Keine Macht kann größer sein als die des Schicksals....der Bestimmung. Es wird Zeit zurückzukehren Ash."



So kehrte Sylea nach Silbermond zurück. Der Phönix frei fliegend über Ihr. Erendil erwartete sie bereits.
"Ihm scheint die Freiheit wirklich zu bekommen."
Nickend doch unsicher zugleich trat sie Erendil gegenüber. Er schaute sie nur an und lächelte.
"Ich habe Eine Aufgabe für Euch. Fühlt Ihr Euch stark genug, Sylea?"
Nickend hörte sie sich an, was Erendil Ihr zu sagen hat. Diese Aufgabe führte sie ausgerechnet mit Beralthar zusammen nach Nordend.
Wie dieser darauf reagieren würde, war abzuwarten. Sylea versicherte Erendil, dass sie versuchen würde sich mit Beralthar auszusprechen.
Wieder einmal überliess sie der Zeit diese Entscheidung, denn es war eben schwierig.... Dessen Enttäuschung zu lindern.

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am Sa 31 Mai 2014, 18:18

Ankunft in Unterstadt:

Zu Ihrem Verwundern war der Apotheker nicht da aufzufinden, wo er sonst die meiste Zeit verbrachte. Sylea blickte sich etwas um. In einer nicht auffallenden Ecke unten im Labor sah sie Schriftrollen, Skizzen und noch nicht fertige Pläne. Hinter dem Ganzen erblickte die Elfe den Verlassenen, der gar nicht bemerkt hat, dass diese den Weg zu Ihm gefunden hat. Sie machte sich zuerst nicht bemerkbar und beobachte Beralthar für einige Zeit. Es war erstaunlich, mit welchem Eifer er arbeitete.

"Wie ich sehe, seid Ihr fleissig bei der Sache, Beralthar."

"Ah, meine Dame. Ich nehme an Erendil schickt Euch."
"Das tut er in der Tat. Ich habe etwas für euch mitgebracht."


Sylea überreichte Ihm Schriftrollen, welche entschlüsselt worden waren. Beralthar studierte diese wieder. Er nahm gar nicht so recht wahr, was Sylea versuchte Ihm mitzuteilen. Viel zu konzentriert und angetan war er, von dieser neuen Ihm wohl fremden Schrift und dessen Zeichen.
"Ich bin nicht nur hier, wegen der Pläne. Ich bin auch hier, um mich mit Euch auszusprechen. Dieses.... nunja Missverständnis aus dem Weg zu räumen."
"Ja ja... Fazinierend. Was uns wohl die Mogu verbergen wollten. Sylea kommt her. Dies ist der Grundplan dieser Maschine.
 Ich weiss nur nicht genau, wie diese ihre Arbeit vollrichten kann. Der Standort... alles wage Vermutungen."


Sylea trat etwas zögernd an Ihn ran. Sie musterte diesen Plan und vor allem diese Zeichen der alten Mogu. Es war wie ein Rätsel. Texte die teilweise entschlüsselt waren, und dennoch ein Bruchtstück darin fehlte. Sylea las laut vor und Beralthar presste sein Monokel noch fester auf sein Auge.
"Wenn die Sonne untergeht, des Meeres Glanz sich am Boden findet, ist es an der Zeit, zu erkennen, zu tun, zu erschaffen."
"Wisst Ihr was damit gemeint ist, Sylea?"


Nach langem hin und her Überlegen wussten plötzlich beide was damit gemeint war. Sie brauchten sowas wie einen Spiegel, der diese Energie in die Maschine umlenkte. Beralthar war sichtlich begeistert, und konnte es kaum abwarten abzureisen. Sämtliche Pläne und Materialen wurden durch ein Portal zu dem besagten Ort gebracht.
Beralthar begann sofort sich schlau zu machen. Er trat an einem bestimmten Punkt schaute einmal kurz gen Himmel.
"Hier her, werte Dame. Hier her."
Sylea folgte ihm interessiert und versichterte Ihm, dass er schon bald kompetente Fachkräfte zur Unterstützung bekommen wird. Skullz wollte ebenfalls bald eintreffen.
"Nun Beralthar, ich verlass mich auf Euch. Ihr und nur Ihr, wisst was zu tun ist. Wenn Ihr etwas braucht, so zögert nicht, es mich wissen zu lassen."



Schon am nächsten Tage traf ein Trupp Goblins ein. Beralthar wies sie zurecht, auf seine Art und Weise. Sylea versuchte Ihn etwas einzubremsen. Schliesslich waren sie auf deren Hilfe angewiesen. Auch schirmte sie den Ort etwas ab... Zur Sicherheit. Es sollte keiner etwas mitbekommen. Man konnte erkennen, wie das alles seinen Lauf nahm. Die Goblins waren fleissig am Arbeiten. Auch Beralthar war zufrieden.
Kaum in Silbermond zurück berichtete Sylea Erendil von den Ergebnissen, welcher noch eine Goblindame nach Nordend schickte. Sie war Ingenieurin und es war sicherlich kein Fehler diese als Vorarbeiterin an die Maschine zu lassen. Sie verstand etwas von Ihrer Arbeit. Dennoch brauchte es noch etwas Zeit, diese Maschine vollständig nutzen zu können.

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am Sa 05 Jul 2014, 17:23

Sylea liess diese Maschine und die Arbeiter nicht aus den Augen. Beralthar war durch ein Portal wieder nach Unterstadt zurückgekehrt. Es gab noch viel Dinge heranzubeschaffen. Beralthar nutzte diesen Aufenhalt in Unterstadt um noch gewisse Vorkehrungen zu treffen.
Sylea half währendessen mit, sie war immer da wenn Hilfe gebraucht worden war. Auch wenn sie sich etwas ungeschickt anstellte, nutzte Sylea dieses um zu lernen, und vor allem so hatte sie alles noch viel besser unter Kontrolle. In der Arbeit vertieft, hörte sie plötzlich ein Krächzen. Ein Rabe, der am Himmel des eisigen Sturmgipfel kreiste näherte sich und blieb auf einem Eisvorsprung sitzen.

"Entschuldigt mich kurz."
Mit einem sanften Lächeln schritt Sylea zu diesem Raben und blickte diesen an. Er hatte eine Botschaft. Sie öffnete diese und schluckte kurz. Der angespannte Gesichtsausdruck war ihr anzusehen, und sie zögerte nicht, sofort zu handeln. Sie lächelte nochmal kurz und wandte sich dann um. Der Rabe war verschwunden und Sylea sprach zu den Anwesenden.
"Auch ich muss Nordend für eine Weile verlassen. Seltsame Geschehnisse sind in Silbermond vorgefallen. Geschehnisse, welche ich nachgehen muss. Ich verlass mich auf Euch... Beralthar, wird bald wieder kommen."
Mit diesen Worten kehrte Sylea den Goblins den Rücken und schritt durch das Portal, welches sie nach Silbermond zurückbrachte.

Sylea erkundigte sich, was denn genau passiert war.
Sie bekam Auskünfte, welchen sie etwas höhnisch entgegen kam. Eine seltsame Krankheit sollte eingeschleppt geworden sein.
"Ihr glaubt doch nicht im Ernst an so eine Krankheit? Ich weiss genau, wer dahinter steckt...!"
Lyrander, der Hohepriester sah sie mit strengen Augen an.
"Natürlich eine Krankheit... Doch wir haben wieder alles im Griff. Keinen Grund zur Besorgnis."

Sylea sah Selene, und wartete noch einen kurzen Moment, ehe sie auf diese zuging.
"Es ist doch alles in Ordnung mit dir, Liebes?"
Selene sprach leise zu Ihr und Sylea konnte von Ihr Auskünfte bekommen, welche sie natürlich interessierten. Sie musste es schaffen irgenwie unbemerkt in das Gefängnis vorzudringen. Sie hatten Teressia festgenommen, die womöglich mit dieser Sache etwas zu tun hatte. Für Sylea war es von vorn herein klar, dass Merades dahinter steckte.
Nun galt es dies herauszufinden. Sie schaffte es tatsächlich, unbemerkt in das Gefängnis eindzudringen.

Als Sylea Teressia sah, bemühte sie sich sehr in Ihrer Unsichtbarkeit zu bleiben. Allerdings konnte sie es nicht lassen ein kleines Spiel mit Teressia zu spielen. Sie fing leise an... eine Melodie zu pfeiffen. Jene Melodie, die Sylea vor kurzem fast in den Wahnsinn getrieben hätte.
"Zeigt Euch, zum Teufel noch einmal."
Lächelnd schritt Sylea um diese herum und sprach leise.
"Sagt mir zuerst, was passiert ist.....Teressia."
Teressia erklärte ihr was vorgefallen war, und dass Merades sie und Keone dazu gebracht hatte, diese Krankheit nach Silbermond zu schleppen. Merades hatte beide mit einem dunklem Mal belegt, welches sie zu einem Handeln führen liess, dass nicht Ihrer Selbst glich.
"So, so ein dunkles Mal also? Erzählt mir mehr davon.."
Teressia erzählte wieder und Sylea schritt kurzerhand aus Ihrer Unsichtbarkeit heraus. Sie stand vor Teressia und musterte diese ganz genau. Ihr Blick hielt dann kurz an diesem Mal fest.
"Wer kann dieses Mal entfernen? Ihr habt es nicht notwending, eine Marionette meines Vaters zu sein."
"Es gibt nur eine Person.... nur eine die dies entfernen kann. Doch seid gewarnt, sie ist sehr gefährlich."
"Dies lasst mal meine Sorge sein."




Sylea eilte dann aus der Zelle und suchte Eleyah. Sie war die erste, die Sylea in dem Sinn kam.
Als sie Eleayh erzählte, was es mit dem Anschlag auf sich hatte, versuchte Sylea ihr zu erklären.
"Es gibt eine Person, eine die dieses Mal entfernen kann. So sagte zumindest Teressia. Doch... diese wird das nicht umsonst machen."
"Sprecht nicht in Rätseln, Sylea. Sagt was sie verlangt."
"Ich...ich kann dieses Opfer nicht erbringen. Sie will etwas Lebendes. Ein Waisenkind..."
"Kinder sind nicht möglich. Blut von Kindern jedoch schon. Gebt mir eine Stunde umd welches zu besorgen. Freiwillig gegeben."

Nickend sagte Sylea zu dieser... "Wir treffen uns dann vor dem Gefängnis. Teressia wird Euch noch über die Einzelheformieren."
Eleyah und Sylea trafen sich wie vereinbart in einer Stunde an besagtem Ort.

"Reicht Blut aus, Teressia?"
"Blut reicht aus. Bringt Ihr demütig dieses Opfer und sie wird bereit sein, Informationen zu geben."
"Demütig erbringe ich niemanden etwas, Kleine. Ich bin niemandes Diener. Auch meine Leute neigen niemals Ihr Haupt. Wir haben unseren Stolz."
"Es ist Eure Entscheidung."
"Hoffe auf das Beste, immerhin geht es hier um dein Leben."
"Genau deshalb, mache ich mir im Moment wohl etwas Sorgen. Sie ist ziemlich eigenwillig."
"Ich sehe schon, wir werden beste Freundinnen."
"Wir werden alles auf unsere Art und Weise regelen, Teressia. Sie wird Ihr Opfer bekommen. Wie das alles ausgehen wird, werdet Ihr schon bald erfahren."
"Ich schätze, Ihr beide seid meine einzige Hoffnung."
"Dass ich mal jemandes Hoffnung sein werde, ist selbst für mich zu viel Ironie. Wir treffen uns am Haupttor Sylea, in Bälde."


Am Haupttor angekommen, zögerten die beiden nicht und stiegen auf Ihre Rösser. Sie ritten los. Ihre Reise führte sie in die Pestländer.
Eleyah sah ich etwas um. Sylea folgte ihr. Sie wirkte etwas nervös.
"Eine Geisselfestung."
"War nicht anders zu erwarten. Teressia warnte mich. Wir sollten aufpassen."
"Dann lasst uns reinspazieren."


Nickend griff Sylea nach Ihrem Dolch und ging gerade aus auf die Festung zu. Ihre Augen erleuchteten und das Feuer, welches in Ihrer Handoberfläche entstanden ist nahm seinen Lauf. Sie mussten einige lästige Diener der Geissel entfernen, ehe sie vor einem Wagon standen.
"Na und wo hat sich diese Frau versteckt?"
"Pssst.... Hier, Schaut hinter den Wagen, Eleyah.. Ich erkennen etwas."

Eleyah musterte die Frau und begann zu Grinsen.
"Na guten Appetit. Schmeckt es Euch?"
Lenethal war wohl gerade damit beschäftig Nahrung zu sich zu nehmen. Sie wandte ihren Kopf leicht zu den beiden und blickte dann geradeaus.
"Was wollt Ihr. Vorallem seid Ihr die Letzte die ich erwartet habe, Sylea."
"Wir sind gekommen, weil wir nach Euch suchten... Blutjägerin."
"Scheinbar werdet Ihr wiederkannt, Sylea."
"Auch Euch kenne ich, Eleyah."
"Wunderbar, doch ich kenne Euch noch nicht."
"So erklärt uns bitte..woher kennt Ihr uns? Ich kann mich nicht entsinnen, Euch schon einmal begegnet zu sein,"
"Vermutlich Euer Kopfgeld, Sylea."
"Ich kenne Euren Geruch, von Euch beiden...Doch vor allem..."

Lenethal hielt ein Pergament hoch und warf es Sylea zu. Diese nahm es und hielt einen kurzen Blick darauf. Kurzerhand aber liess es dann zu Boden fallen, wo sie dieses einfach verbrennen liess.
"Und wieviel seid Ihr wert, Sylea?"
"Es ist nicht...der Rede wert,Eleyah."
"Gut, dann lassen wir das Vorgeplänkel. Wisst Ihr, man sagt Ihr habt gewisse Talente. Tatsächlich gibt es etwas, bei dem ich Eure...grossartigen Fähigkeiten brauchen könnte."
"Und Ihr... wollt sie in Anspruch nehmen? Hab ich recht? Sagt...war ihr wollt."
"Es geht darum, ein Zeichen auf einer jungen Frau zu entfernen."
"Ihr sprecht von seinem Zeichen, nicht wahr? Warum sollte ich Euch helfen, hm?"
"Die Frage ist, warum nicht. Die besagte Frau, ist sicherlich eine "Konkurentin". Eine Konkurrentin, die danach sicherlich seine Gunst verliert. Dazu erhaltet Ihr eine Bezahlung. Zwei Fliegen...Eine Klappe."
"Jemand der mit diesem Mal belegt ist, ist eher weniger Konkurenz, denn ich kann machen, was immer ich möchte. Ihr glaubt ich helfe Euch einfach so?"
"Einfach so? Niemals. Was würde Euch umstimmen, Blutjägerin?"

"Ein Opfer... bringt mir ein Blutopfer."



Lenathal schlug Ihre Kapuze zurück. Man konnte Ihr Gesicht deutlich sehen. Sie fing an zu Lächeln und in diesem Moment erschrak sich Sylea. Es konnte nicht möglich sein. Eleyah hingegen blieb ausdruckslos stehen und sah Lenethal in Ihre rot glühenenden Augen.
"So Blut also... Wie es der Zufall will, habe ich etwas im Angebot."
"Ich... ich... entschuldigt mich kurz."
"Schwacher Magen, Sylea? Verlauft Euch nicht."

Sylea wandte sich ab. Sie ging erstmals ein paar Schritte um Ihre Gedanken zu sortieren. Sie ballte eine Faust und sprach zu sich selbst.
"Wie konnte das sein. Warum sie. Warum zum  Teufel ausgerechnet sie?"

In der Zwischenzeit öffnete Lenethal die Phiole, welche Eleyah in Ihrer Hand gehalten hatte. Sie nahm einen Schluck daraus und lächelte.
"Sehr gut, wir haben einen Deal."
"Jetzt ist die Frage, folgende. Wie wollt Ihr Euren Teil der Abmachung einhalten?"
"Es ist einfach.. Führt mich zu dieser jungen Dame und ich entferne dieses persönlich."

Sylea kam nach kurzer Zeit wieder zurück. Ihr Gesicht wirkte ausdruckslos und sie liess sich nichts anmerken. Sie hörte aufmerksam zu, es gab noch einiges zu bereden bevor sie die Reise nach Silbermond antreten konnten. Immer wieder fielen Syleas Blicke gen Lenethal. Sie konnte es immer noch nicht so wirklich fassen. Lenethal folgte Eleyah und Sylea durch ein Portal nach Silbermond. Eleyah führte diese in das Gefängnis. Teressia wartete bereits. Sylea folgte Ihnen wortlos. Die Blutjägerin entfernte dieses Mal und erklärte in etwa, was genau es mit diesem auf sich hatte. Als sie Ihr Werk vollendet hatte, reichte Ihr Eleyah nochmal eine Tasche.
"Da ist noch ein Bonus drin. Für Euer Schweigen. Zwei Ritter werden Euch aus Silbermond heraus begleiten."
"Gut...Doch mit Euch, Sylea... möchte ich noch reden."
"Ich habe es befürchtet. Ich nehme an... nicht hier?"
"Nein, nicht hier. Vor den Toren... würde ausreichen."
"Gut einverstanden."

Eleyah drängte sich zwischen beiden und öffnete Syleas Hand, in diese sie etwas legte.
"Nehmt das... Versicherungspolice..."

Sylea folgte Lenethal und war schon sehr gespannt was diese Ihr zu sagen hatte.
"Nun, ich denke du hast erkannt wer ich bin,Sylea?"
"Es gab keine Nacht, in der ich nicht in den Himmel schaute, und mir wünschte ein Lebenszeichen von dir zu erhalten. Und jetzt.... jetzt muss ich mich wohl damit abfinden, dass du genau so ähnlich bist...wie... Vater."

"Lange ist es her... Doch bin ich nicht ganz so ähnlich wie du denkst. Familie hat für mich immerhin noch eine Bedeutung... du hast für mich eine Bedeutung.
Du bist mir wichtig Sylea, und das wird auch Vater nicht ändern können."


Lenthals Versuche sich zu erklären waren äusserst schwierig. Sylea war so voreingenommen, dass es ihr sehr schwer fiel... Ihrer Schwester nur ein Wort zu glauben. Dennoch, es war einen Versuch wert. Sie würde es versuchen. Ein Neuanfang... Zu sehr hatte sie in all der Zeit gelitten.
Sylea machte sich auf dem Weg zu Erendil um Ihm alles zu erzählen. Sie brauchte jetzt Ruhe, und vor allem Zeit mit Ihm.


Zuletzt von Sylea am Fr 29 Aug 2014, 14:19 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am Mo 28 Jul 2014, 00:53

Sylea verbrachte viel Zeit in Silbermond. Immer und immer wieder sass sie am Rand eines Brunnes und blickte in den Sternehimmel.
Sie überlegte und zögerte immer wieder diesen einen Schritt zu machen. Ihr derzeitiges Leben war ein einziges Chaos. Es schien wie ein Fluch, der auf ihr lag.
Alles was ihr lieb und teuer war, schien von einem dunklen Schatten umzingelt zu sein. Dennoch liess es Sylea keine Ruhe. Sie musste Lenethal wiedersehen.
Etwas zögerlich machte sie sich auf um nach Ihrer Schwester zu suchen. Sylea verliess die Stadt und schloss vor der Stadt Ihre Augen.
Konzentriert und überlegt malte sie sich einen Ort aus, wo sie am besten auf Lenethal treffen könnte und wie dieses erneute Treffen wohl aussehen würde. Es glich schon fast einem träumerischen Denken. Eine Stimme die erklang liess sie dann Ihre Augen öffnen. Es konnte nicht sein, aber sie blickte in Ihr Ebenbild. Lenethal hatte wohl den selben Gedanken.
"Weisst du Sylea, Vater steht oft im Freien seiner Festung. In der Hand eine Spieluhr haltend. Es scheint, dass er sich verändert hat. Vielleicht hast du Glück mit deinem Vorhaben."
Überrascht und doch gefasst stand Sylea da und blickte zu Ihr hoch. Sie sagte zu Ihr, dass sie genau wüsste, dass Merades ihr nichts antun würde.
Lenethal fragte nach dem Grund und Sylea überreichte Ihr ein Foto.
"Dies ist der Grund liebe Schwester."
Auf dem Bild war Ihre Mutter, von der Sylea wusste, dass Merades sie vergötterte.
Syleas Plan könnte funktionieren... Doch als ersters musste sie noch mit Selene nach Nordend reisen, und dem Wyrmruhpakt darüber informieren, was genau Ihr wahnsinnger Vater vorhatte... Danach... schon bald würde sie Merades gegenübertreten.

Sylea verabschiedete sich von Ihrer Schwester und von allen die Ihr lieb und teuer waren. Den letzten Tag in Silbermond verbrachte sie mit Erendil.
Dieser war nicht sehr begeistert, als Sylea ihn verkündete dass sie nach Nordend reiste. Vielleicht konnte er sich denken, dass Sylea diesen Schritt wagen würde um einen Teil ihrer Freiheit zurückzuerobern. Sie jedoch schwieg vorerst und liess Erendil in dem Glauben, dass sie erstmals nur die Drachen informierte.
"Du wirst dich doch melden oder?"
"Ähm... ich bin, nunja nicht so gut darin... du weisst schon." Verlegen sah Sylea zu diesem hoch.
"Ich verlange auch keinen Liebesbrief... wohl eher ein Lebenszeichen, etwas dass mich wissen lässt dass es dir gut geht."
"Das lässt sich sicherlich einrichten, Erendil. Sobald es mir möglich ist, werde ich einen Brief aussenden."

Zu Beginn der neunten Abenstunde machten sich dann Selene und Ihre Begleitung auf den Weg. Sylea wartete bereits auf diese. Die Reise konnte losgehen.
Eine Reise... in eine neue Zukunft. Wer weiss wie diese Zukunft aussehen würde. Zur Sicherheit schickte Sylea Raben aus. Einen zu Skullz und einen zu Beralthar.
Sie würden sie finden... sollte sie nicht zurückkehren.

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am Di 05 Aug 2014, 18:33

Am Wyrmruhtempel angekommen:

Sylea, Selene und Ihre Begleitung waren sicher am Wyrmruhtempel angekommen.
Fazinierend von der ganzen Umgebung, stieg Sylea von Ihrem Flugtier ab. Auch Selene und Misako, die wohl wie es sich herausstellte Valentinez zu Selenes Schutz mitschickte, stiegen von den Tieren ab. Selene erblickte sofort Nethestrasz, welcher auch sofort die drei erblickte.
Selene ging auf diesen zu, Sylea hinterher. Misako blieb etwas weiter hinten und liess Selene nicht aus den Augen.
 Auf Drachisch erklärten Selene und Sylea warum sie hier wären.

"Sterbliche.. Ihr sprecht unsere Sprache, sehr  gut. Der Rat ist allerdings beschäftigt um sich mit belanglosen Dingen der Sterblichen herum zu schlagen. Wir müssen unseren Tribut zahlen  und uns unseren neuen Aufgaben widmen."

Als der Drache das Wort "Nekromantie" hörte, weiteten sich seine Augen. Er erkannte wohl den Ernst der Lage.
"Nun gut wartet hier Sterbliche.. Ich  bürge für Euch und erbitte Audienz bei des Königin Gemahls."



"Nun, dann heisst es wohl zu warten."
Selene und Misako gingen in das Innere des Wyrmruhtempels. Sylea hingegen blieb auf der Brüstung stehen, und genoss für einen Moment den Ausblick in die Ferne.
Auch wenn sie etwas nachdenklich war, sie liess sich dieses nicht anmerken.

Selene zitterte etwas. Ihr schien eindeutig zu kalt zu sein. Sie konzentrierte sich etwas und versuchte ein kleines Feuer zu entfachen. Sylea, die dieses bemerkt hatte schritt mit langsamen Schritten zu dieser. Sie spürte die Wärme unter Ihrer Handfläche und blickte kurz auf diese. Sylea ballte eine leichte Faust und liess die Flamme nicht erscheinen. Stattdessen blickte sie auf diese Flamme, welche Selene erstehen hatte lassen. Ein leichtes Schmunzeln welches sie aber wieder zu unterdrücken versuchte ziehrte Ihr Gesicht.
"Und das soll wärmen?"
"Du glaubst gar nicht wie. Es ist gebündelte Energie.. reine Wärme sozusagen.. Es wirkt unscheinbar, aber du wirst verwundert sein."
"Sicher..."  Sylea nickte nur und blickte weiter gen Selene, die mit Begeisterung weiterredete.
"Spürst du es nicht pulsieren? Oft haben kleine Dinge die grösste Wirkung."
"Kann sein, du wirst schon wissen, was du da herbeigezaubert hast."

Selene schaute sie etwas verwundert an und zog eine Augenbraue nach oben.

"Wo kann ich mich ausruhen Selene? Habt Ihr Euch schon erkundigt? Können wir hierbleiben?"
Nickend sagte Selene dass Misako ein Lager zur Nächtigung errichtete. Sie ging zu dieser während Sylea nochmal nach draussen ging. Sie war wohl noch nicht müde.
So ging es ein paar Tage. Sylea war die meiste Zeit draussen, und sass auf Ihrem warmen Umhang.



An einem Tag war sie sehr in Gedanken und bemerkte wohl nicht, dass Selene hinter Ihr stand. Diese räusperte sich und Sylea drehte sich zu ihr.
"Hatten die Drachen genügend Zeit sich zu beraten?"
Ein Nicken bestätigte Ihre Frage. Misako schaute zwischen den beiden hin und her, und bemerkte dass beide eher wortkarg zueinander waren.
"Dann sollten wir los. Wir haben schon genug Zeit verloren."

Nethestrasz wartete schon auf die drei und brachte sie dann zur Königin ins obere Gemach.
Sylea und Selene gingen nach vorne. Beide verbeugten sich und Sylea blieb stehen und neigte Ihren Kopf gen Boden.

"Sindorei.... euer Kommen wurde uns angekündigt... Einige von Euren Gesichtern sind  mir  bekannt... andere nicht. Tretet näher."
"Anar'endal dracon. Ich bin Komtess Selene Avan'seel einer der Wächter der Sande. Zu meiner rechten Arkanistin Sylea Tenathil... zu meiner linken Blutritterin Misako Sonnenblick. Es ist uns eine Ehre,dass Ihr uns anhört, Hoher Rat."

"Wir sind gekommen um Euch vor einer Bedrohung, die mit eurer Brut zusammenhängt, zu warnen... ein neuer Schatten will sich erneut über Eure  geliebten Kinder legen. Dies wollen wir  vermeiden und Einhalt gebieten. Sylea wird euch Nähres berichten, sie kennt den Seuchenfürst Merades am besten."
Sylea hob Ihren Kopf etwas hoch und ging nach vorne um vorzusprechen.
"Wie gut Ich meinen Vater kenne sei dahingestellt. Dennoch ist es meine Aufgabe, Euch Lebensbindern, in seine Pläne einzuweihen. Mir wurde aus sicherer Quelle davon erzählt was genau er vorhaben wird. Es... es ist schrecklich, wenn dies Vorhaben gelingen wird. Als Wächterin der Drachen wurde ich dazu auserwählt Leben zu schützen... und jegliche Bedrohung aus dem Weg zu schaffen. Merades plant ein noch sehr junges Drachenkind sich zu seinem Eigen machen. Ein ganz besonderes."
"Woher habt Ihr dieses? Wer ist Eure Quelle?"
"Von meiner Schwester, welche in seine Pläne eingeweiht ist."


Die Lebensbinderin nickte sanft und blickte dann zu Ihrem Gemahl. Ihre Blicke wanderten dann weiter zum Rat.
"Cromie geht dieser Sache nach , vielleicht  hat mein Bruder etwas gesehn. Lord Itharius, Ihr informiert meine Schwester. Kalecos Ihr sucht nach dem Seuchenfürsten und bringt ihn mir, am besten lebendig. Ich danke Euch dreien, er wird unser nun wachsames Auge nicht mehr  entgleiten können, Nozrodumu wird ihn sehen eben so die Traumwächterin.. Er kann sich  nicht verstecken."
"Niemand wird meinen  Kindern mehr Leid antun. Was wünscht Ihr Euch als Belohnung?"
"Euer Dank ist uns Belohnung genug, hoher Rat. Allerdings würden wir gerne erfahren, was mit Ihm passiert, wenn Ihr Ihn gefunden habt."
"Wir werden Euer Volk benachrichtigen, sobald wir Ihn gefunden haben. Er wird keine Bedrohung mehr sein."





"Dennoch bedenkt, Lebensbinderin.... Er ist mein Vater. Auch er hat Leben verdient. Es gibt vielleicht eine Möglichkeit... dieses Leben, welches er jetzt führt in eine andere Richtung zu lenken."
"Nichts hält ewig. Auch Leben ist vergänglich. Der Rat wird bestimmen. Ich kann dies nicht allein entscheiden."

Mit diesen Worten im Kopf, kehrte Sylea den Rat und der Lebensbinderin den Rücken.
"Ich denke wir haben alles getan. Wir sollten gehen."

Der Drache, der sie an die Spitze des Tempels flog wartete schon. Er brachte die drei zu Boden.
Misako die als ersters vom Drachen abstieg sagte dann... "Reisen wir gleich ab? Dann bereite ich alles vor."
"Ja.... eine gute Idee. Ich schicke Valentinez rasch einen Brief."
Als Sylea vom Drachen herabstieg blieb sie wie versteinert stehen. Sie sprach leiser zu sich...
"Ich habe soeben, meinen Vater verraten... Mein Eigen Fleisch und Blut. Dies ist meine Rache an Ihm... an all die Jahre, welche er mich angelogen hat.
Und dennoch... verspüre ich.."

"Begleitet Ihr mich hinein? Dann kann ich das Zelt abbauen."
"Ich... ich werde noch etwas hier bleiben. Du bist ja in den besten Händen Selene."

"Warum?"
"Es ist nicht an der Zeit zu erfragen, Selene. Ich.. ich werde nachkommen. Aber nicht.. jetzt."
"Ich finde es ist sehr wohl Zeit zu erfragen. Du warst die ganze Zeit komisch. Zogst dich ständig zurück.. Reagiertest seltsam, wenn ich zauberte. Also was ist los?"
"Ich bin eben mal anders.... Glaub mir, ich habe meine Gründe, warum ich dies tue. Und ich spreche nicht gerne... über persönliches."

Seufzend schaute Selene sie eine Weile an. Ergebend sprach sie aber dann...
"Du wirst es mir bei Zeiten erzählen. Gib auf dich Obacht."
"Das werde ich... Wie sagt man so schön. Alles zu seiner Zeit."

Lächelnd verabschiedete sie sich von Selene, welche zu Misako ging um Ihre Reise nach Silbermond zu beginnen.


Zuletzt von Sylea am Di 05 Aug 2014, 19:43 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am Di 05 Aug 2014, 19:15

Die Reise zu Merades Festung:

Als Sylea nun endlich allein war, machte sie sich sofort auf in die Sturmgipfeln. Sie musste, da sie noch immer nichts von Beralthar gehört hatte nachsehen, wie weit die Fortschritte der Maschine sind.
An einem stillen Ort machte sie kurz Halt. Sie hielt die Hände gen Himmel und zwinkerte mit Ihren Augen. Sylea wurde kurzerhand von Raben umkreist, welche einen sehr vertrauten Umgang pflegten. Sie steckte einem dieser Raben einen Brief in den Schnabel, welcher Erendil benachrichtgen sollte. Ihre Gedanken waren natürlich bei Ihm.
Er sollte nun genau erfahren, was sie vor hat und dass es Ihr gut geht. Als die Raben verschwunden waren, eilte Sylea los.
Von der Ferne sah sie, wie die Goblins noch immer fleissig an den Feinarbeiten der Maschine arbeiteten. Sie lächelte und war froh, dass dieser Schritt nun endlich fertig war.
Als sie näher kam, erwartete die Vorarbeiterin sie bereits. Nach einem kurzem Gespräch nickte Sylea zufrieden und überreichte Ihr einen Lederbeutel. Die Bezahlung sozusagen.
"Ich bin zufrieden mit Eurer Arbeit. Ihr könnt wieder die Reise in Eure Heimat antreten. Ich sehe es ist alles getan."
Die Goblindame blickte in den Beutel und überprüfte die Goldstücke, die sich darin befanden. Es war mehr, als ausgemacht war.
"Wenn Ihr meine Dienste noch einmal benötigt.. Lässt es mich wissen."
Sylea winkte ab. Die Goblins trateten den Heimweg an.
Sylea war wieder allein. Sie versuchte diesen Ort etwas mehr abzuschirmen und sprach einen Zauber aus. Einen, der diese Maschine von aussen her unsichtbar machen sollte. Keiner durfte wissen, was genau es mit dieser auf sich hatte. Es war zu gefährlich für Unwissende, diese in Betrieb zu nehmen.

Als dies getan brachte Sylea auf mit den Worten der Lebensbinderin noch immer im Kopf..
"Nichts hält ewig. Jedes Leben ist vergänglich."
Es war an der Zeit, sich der Festung ihres Vaters zu nähern. Ob dieser begriff, was sie ihm zu sagen hatte?
Sylea war sehr müde, sie machte Halt an den verschiedensten Orten. Sie musste Kraft schöpfen, die sie vermutlich brauchte. Ihr Vater würde sie sicherlich nicht mit offenen Armen empfangen.

Tage, sogar Monate waren mittlerweile vergangen, als sie zur Reise nach Nordend aufgebrochen war. Es war zu enttäuschend für sie, dass sie von Skullz noch immer nichts gehört hatte. Er hatte wie so oft, auf keinen Ihrer Briefe geantwortet. Dies stimmte Sylea sehr wütend. Er war immer für sie da, doch im Moment, wo sie Ihm wohl am meisten brauchte... Keine Spur von Ihm. Was hatte dies zu bedeuten? Vielleicht musste sie sich wirklich alleine behaupten. Ihre Wut, verleihte Sylea sonst immer sehr viel Kraft, doch diesmal war es anders. Diese Wut zehrte sehr an Ihr.
Sylea erinnerte sich an damals, wo sie in Silbermond eine Elfe traf, die Ihr die Kunst der Meditation beibrachte. Sie versuchte so gut sie konnte diese Erinnerungen in die Tat umzusetzen. An einem  Wasserfall, wo es sehr ruhig schien, schloss sie Ihre Augen. Sie ging in sich und war sehr konzentriert. Ihre Atemzüge waren sehr gleichmässig und sie strich sich die ganzen Bilder und Gedanken aus Ihrem Kopf und versuchte sich so mental zu stärken.



Auch an Ash, Ihren Phönix hatte sie gedacht. Auf den Weg zu Festung sah sie einen perfekten Nährboden für diesen.
"Ash, mein liebster Wächter. Hol dir was du braucht. Auch du wirst bei Kräften sein müssen. Wir dürfen keinen Fehler machen."
Sie liess den Feuervogel ins Feuer fliegen, welches vor Ihnen entfacht wurde. Sylea beobachtete Ihn wie so oft.
Nur diesmal war sie sehr konzentriert dabei. Sie wartete auf ein Zeichen von Ihm, dass sie weiterreisen konnten.




Sylea und Ash standen vor einer grossen sehr hohen Treppe. Diese führte sie näher in das  Gebiet von Merades. Sylea stand vor dieser Treppe und blickte für einen Moment hoch. Entschlossend machte sie sich auf den Weg. Schritt für Schritt, und sie verspürte nichts. Das machte sie sehr selbstbewusst und Ihre Schritte wurden schneller. Oben an der Treppe angekommen konnte sie die Festung sehen. Sie machte sich auf den Weg und aktivierte die Rune. Jene Rune die sie in die Festung bringen würde.

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am Mi 06 Aug 2014, 01:52

Das unumgängliche Treffen:


Sylea wusste wo sich Merades aufhalten würde. Sie näherte sich mit leisen Schritten. Ihre Kapuze, welche tief ins Gesicht gezogen war, liess nur eine rote Haarsträhne sichtbar sein. Der Umhang Ihrer Mutter, welcher mit einer Brosche geschmückt ist, lies sie für einen Moment das Aussehen Ihrer Mutter annehmen.
Aufrecht stand sie da, beobachtete und schwieg.
Merades wandte sich um, seine eiskalten Augen blitzten für einen Moment auf.
Kurzerhand schlug Sylea den Umhang zurück und hob Ihren Kopf. Ihre Augen waren auf Merades gerichtet und sie ging näher.

"Mutig....hier her zu kommen.....was......willst du...?"
Celestha stand im Schatten einer Säule in Merades Nähe. Sie bemerkte das Herankommen von Sylea, doch sie sah eher zu Merades und hielt sich im Hintergrund.
"Antworten, lieber Vater... Es ist an der Zeit, die Wahrheit zu erfahren."
Merades lachte kalt auf. Von Ihren Augenwinkeln aus, sah Sylea dass Celestha anwesend war. Ihr Blick war dennoch geradeaus gerichtet.
Sie liess keinen Blick von Merades abweichen und schaute Ihn sehr ernst an.
"Du...sprichst von Wahrheit.....von welcher Wahrheit....?"
"Von jener Wahrheit, die Ihr mir die ganzen Jahre verschwiegen habt. Nur damit ich so bin, wie Ihr mich gerne hättet.
Eine Marionette, die ausführt, was Ihr befohlen wird."

"...das ICH es war......der deine Mutter tötete?"
"Richtig. Warum habt Ihr mir das verschwiegen? Warum musste ich ein Leben lang unter Lügen leben? Damit ich die Welt genau so hasse, wie Ihr es tut?"
"Weil diese Welt grausam ist.....diese Welt.....ist im Wandel.....in einem Wandel...der Zerstörung. Schatten......und Eis.......wird alles sein...was bleibt."
"Diese Welt ist grausam, doch es gibt auch etwas Schönes, Lebenswertes darin. All jenes, welches Euch niemals mehr offenbart werden kann. Doch... ich habe all die Jahre akzeptiert... dass Ihr so seid. Ihr seid mein Vater, ich wollte Euch niemals enttäuschen."




Celestha wirkte nachdenklich. Ihre Augen leuchteten nicht so wie sonst. Es war etwas anderes in Ihr. Sylea sprach weiter. Ihre Stimme erklang sehr ruhig und sanft.
Ihr Gesichtsausdruck zeigte keine besondere Regung.
"Ihr habt diese Assasinen losgeschickt, um mein Kopfgeld zu fordern. Ich frage Euch erneut warum? Es war nicht falsch, dass ich an jemands Seite stand, welcher mir Vertrauen entgegen brachte. Mich schätzte, und mich vor allem lehrte... in vielen Lebenslagen."
"Schwäche....hat keinen Platz auf dieser Welt.....Verrat.....wird bestraft.....doch dies sind Dinge....die Du niemals....verstehen wirst...."
Sylea musste ein bisschen Schmunzeln, als sie dieses vernahm.
"Ich verstehe mehr, als Ihr glaubt."
"Und doch weniger...als du ahnst."
"Ich frage Euch? Was hat Schwäche damit zu tun, wenn man ein Band verstärkt. Macht ohne Verbündete ist keine Macht."

Merades lachte wiederum kalt auf.
"Verbündete...die schwach sind......sind wertlos...."
Seine Augen fingen an aufzuglühen. Er liess den Boden unter sich gefrieren. Sylea liess sich von diesem jedoch nicht einschüchtern. Sie sah ihn weiter abwartend an.
"Und das Band zu stärken.....bedeutet nur Schwäche zu zeigen....denn je stärker das Band....desto einfacher....ist es..zu zerstören."
"Dies sind Eure Ansichten. Habt Ihr aus diesen Grund, meine Mutter ermordet? Hattet Ihr Angst, durch diese Bindung schwächlich zu werden?"

"Schwächlich? Deine Mutter...war es...die mich zu dem machte...was ich nun bin."

Sylea erklärte Merades, dass sie nicht hier wäre um Ihn zu provozieren. Mit überlegten Worten forderte sie all diese Antworten auf Ihre Fragen. Sie versuchte Ihm zu erklären, dass diese sehr wichtig für sie waren. Sie musste die Vergangenheit ruhen lassen können. Sie näherte sich um seinen Gesichtsausdruck, sofern welcher zu erkennen war, deuten zu können. Sie konnte die Kälte spüren. Eiskalte Winde fingen an zu wehen und Stacheln aus Eis bohrten sich um Ihn herum.
"Was passierte....? Sie....verachtete mich...für das was ich wurde.....als  ich der Seuche erlag...verließ sie mich. SIE war es....die diesen Hass schürte. SIE war es... die mich betrog."
Sylea neigte Ihren Kopf schief. Ein leiser Seufzer war zu hören.
"Sie konnte es nicht ertragen. Warum habt Ihr sie nicht einfach ziehen lassen?"
"Weil der Hass mich zerfraß, doch er lehrte mich auch.....Vertrauen....kannst Du nur Dir selbst...der Tod.....ist der einzig wahre...Begleiter."


Celestha regte über Merades Erzählung auf. Etwas huschte über Ihr Gesicht. Nur für einen Augenblick. Es glitzerte etwas in Ihren Augen. Vielleicht war es ein Hauch, der mitfühlte. Sylea die kurz schwieg blickte dann zu dieser.
"Sie scheint Euch zu vertrauen. Euch nicht zu hintergehen. Ich dachte nicht, dass sie immer noch hier wäre."
"Sie...hat mein Vertrauen verdient....denn sie hat es sich erarbeitet. Auch wenn sie Anfangs....anders war. Nichts als der Tod.....ist mein Begleiter. Lebenden....zu vertrauen....ist eine Thorheit..."
"Sie hat Euch verändert. Auch wenn Ihr dieses vielleicht nicht hören wollt. Doch ich denke das ist die Wahrheit."

Celestha versuchte Sylea zwei Worte oberflächlich zu übermitteln. Sylea schaute kurz zu Ihr.
"Zeit...verändert."
Die Augen von Sylea erleuchteten kurz, dennoch ein warnendes Gefühl streifte Ihren Geist.
"Ein Band, welches über den Tod hinaus geht. Wir teilen und das gleiche "Schicksal". Zu Treue verpflichtet bis ans Lebensende. So war es doch oder nicht....Vater?"
"In meinen Augen.....liegt nichts als Kälte.....Seelenlos.....Herzlos......du sprichst von Schicksal.....? Du hast ja keine Ahnung..."

"Das mag vielleicht sein. Doch musste auch ich lernen, mit befremdlichen Dingen umzugehen."



Syleas Art wirkte zum ersten Mal so wie sie wirken sollte. Sie liess sich von Merades in keinster Weise einschüchtern. Sie versuchte Merades immer wieder zu übermitteln, dass sie nicht mehr sein Eigentum war. Sie war nicht mehr die kleine Tochter... Nein... Sie war eine Frau, die ganz genau wusste was sie zu tun hatte. Auch wollte sie, dass Merades kein falsches Bild von Ihr hatte. Sonst wäre die Gefahr wohl zu hoch für sie, und sie musste diese Kugeln einsetzen.
Als Merades dies erkannte, verengten sich seine Augen, welche mustert auf Sylea lagen. Seine Aura verdunkelte sich zunehmenst. Das Eis bildete eine grosse Fläche und breitete sich immer mehr aus. Seine Stimme klang wie ein eisiger Todeshauch. Sylea lief es kalt über Ihren Rücken. Diese ging weiter zurück, denn sie konnte dieses sehr wohl deuten.
"Vom Schicksal...hast du keine Ahnung......Du kommst hier an.....und meinst...zu wissen wie ich bin....viel zu wenig....weißt du von dieser Welt....die Schatten.....nagen an mir......die Lebenden ...haben mich verraten....der Tod wird es sein....der sie belehrt...die Dunkelheit in mir...verzehrt sich nach Seelen...und ich bin es...der diese nährt....nichts...anderes...existiert."

"Sehr imposant, Eure Vorstellung. Dennoch war nicht ich es, die Euch verraten hat."

Sylea griff in Ihre Taschen und holte ein Buch heraus. Es handelte sich um "Das dunkle Buch", ein sehr nützliches Buch der Nekromantie. Ihre Schwester hatte es Ihr mitgebracht, damals. Sie warf dieses sachte vor Merades Füssen.
"Ich habe geschworen....Ich habe Euch geschworen... bis an mein Lebensende werde ich Euch nicht verraten. Doch diesmal seid Ihr zu weit gegangen Merades."
Sylea konzentrierte sich auf die Worte, welche Ihr die Lebensbinderin mit auf Ihren Weg gegeben hatte. Sie sprach auf Drachisch zu Merades. Ihre Augen, leuchten sehr hell auf.
"Nichts hält ewig, jedes Leben ist vergänglich."
Merades der genau wusste, was Sylea sprach verengte die Augen. Sylea konnte spüren, dass es immer kälter wurde. Seine Wut war ein Stück mehr gewachsen.
"Ihr wisst nicht, was Ihr angerichtet habt. Ihr wisst... nichts... von meinem Leben... von meinem Nutzen. Ich könnte sehr nützlich für Euch sein. Doch..."
"Doch nur die Ewigen....wissen es besser. Dafür...wird sie zahlen. Von deinem Nutzen..? Dein Nutzen war.....herauszufinden das jene Verbündete Schwach sind......Du weißt nichts....hast keine Ahnung... Es ist besser...du gehst jetzt."
"Ihr werdet sie nicht anrühren, Merades. Nicht mehr.... Dies ist vorbei....Von jetzt an.... Sie ist Eure Tochter, genau so wie ich. Ich werde sie schützen.... Vor Euch. Die Drachen, sie werden Euch finden. Ihr werdet Tribut zahlen müssen, für Eure Vorhaben. Ich kann Euch helfen, wenn Ihr dieses zulässt."

Sylea überreichte ihm ein Bild. Dieses zeigte Ihre Mutter, welcher in der Hand eine Spieluhr hielt. Merades Aura veränderte sich augenblicklich. Sie wurde tief düster, der kalte Wind begann erneut zu wehen. Eisstacheln kamen aus dem Boden. Sylea wich zurück, sprach aber weiter mit sanfter ruhiger Stimme zu diesem. Ash, der Phönix war schützend vor Ihr. Er breitete seine Flügel schützend um Sylea aus.
"Nichts.....wird mein Sinnen ändern.....diese Welt.....hat mich so gemacht.....und nun...wird diese Welt......bezahlen....."
"Wie Ihr meint.... Doch sagt nicht, ich hätte Euch nicht gewarnt. Ihr unterschätzt diese Drachen."
"Und du.....unterschätzt.....mich.und nun geh.....!"

In seiner Hand bildete sich eine Eislanze aus schwarzem Eis. Syleas Gesicht war immer noch zu seinem gerichtet. Sie ging rückwärts, und wagte es natürlich nicht, Ihm den Rücken zu kehren. Als sie sich in Sicherheit wogte, und sie jetzt erst merkte, wie Ihr Herz raste, schnaufte sie einmal kurz durch. Sie blickte zu Ash mit einem lächelenden Gesicht.
"Ich danke dir. Ohne dich, wäre dieses nicht möglich gewesen."
Sie fühlte sich zum ersten mal wieder....FREI.


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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am So 31 Aug 2014, 16:36

Wir bitten das ganze als OOC - Wissen zu betrachten. Dennoch wollen wir Euch einen kleinen Einblick über sie und alles was im Moment um sie herum geschieht verschaffen.

Zurück nach Silbermond:


Es war geschafft, Sylea konnte Merades den Rücken kehren, auch wenn es wahrscheinlich nur für eine absehbare Zeit war.
Zufrieden reiste sie mit Ash zurück in die Drachenöde. Sie beschloss noch eine Weile dort zu bleiben, nur für den Fall der Fälle.
Der Wyrmruhtempel würde Ihr erstmals Schutz bieten, und so konnte sie noch die Drachen etwas studieren, welche krank schienen.
Eines Abends wollte sie gerade zu Ihren Platz gehen, wo sie immer sass um zu beobachten.
Sie sah eine Ansammlung von verschiedenen Leuten, die sich immer näher zum Tempel bewegten. Von der Ferne konnte sie einen Mann sehen, welcher pandarischer Abstammung war. Sie konnte sich noch etwas wage erinnern, dass wohl ein Geschichtsabend hier stattfinden sollte.
Es musste sich also um Sheng handeln. Lächelnd schritt sie dann zu dieser Ansammlung und gesellte sich dazu. Selene war auch hier. Seit Ihrer Abreise damals hatte sie nichts mehr von dieser gehört. Ihre Blicke striffen die Elfe, welche sie zwar kurz musterte, aber ihr im gleichen Moment auch ein Gefühl aussandte, dass wohl etwas zwischen Ihnen stand.
Sylea sass sich und lauschte der Geschichte, die Sheng sehr schön präsentierte. Es war ein netter Abend, der für etwas Abwechslung sorgte.

Tenebra und Ion waren auch hier. Sie unterhielten sich etwas, und es war schön für Sylea, dass es noch wen gab, wo sie einfach so sein konnte wie sie war. Sylea freute sich so wahnsinnig die beiden zu sehen, und machte gleich einen Termin aus, die beiden in Silbermond anzutreffen.
Es musste doch noch viel berredet werden. Die Hochzeit kam immer näher, und sie wollte es sich nicht nehmen lassen, den beiden eine Freude zu machen.
Doch kam es vorerst anders. Gerade in Unterstadt war sie angekommen und wollte die Kugel nach Silbermond nutzten, da erreichte sie ein Rabe mit einem Brief. Sie öffnete diesen, und hielt kurz inne. Ihre Augen, wurden plötzlich sehr gross, und ein leises Seufzen konnte man vernehmen.


"Bin nicht mehr in Silbermond. Gib mir ein paar Tage zur Regeneration.

Konnte Sachen aus Silbermond nicht mitnehmen. Bereite dich auf eine lange Reise vor."

Erendil.... Er setzte diesen Wahnsinn wirklich in die Tat um. Was genau passiert war, würde sie schon in den nächsten Tagen erfahren.

Sylea, die inwischen in Silbermond angekommen war, beschaffte sich "Den Boten" und klemmte sich diese Zeitung unter Ihren Arm. Schliesslich musste sie jetzt etwas improvisieren, um keinen Verdacht aufkommen zu lassen. Sie war sozusagen Witwe, und mal wieder auf sich allein gestellt. Gerade als sie dachte Ihr Leben noch einmal von vorne anfangen zu können, holte sie wieder diese schreckliche Vergangenheit ein.
In Magrids Taverne suchte sie nach Tenebra und Ion, so wie sie es ausgemacht hatten. Es sollte ein freudiges Wiedersehen sein.
Tenebra und Ion trösteten sie, wie so oft als es Ihr schlecht ging. Sylea fühlte sich wirklich sehr schlecht. Sie wusste, wenn Tenebra jemals von der Wahrheit erfuhr, würde diese Ihr niemals verzeihen. Doch war es auch jetzt einfach nicht passend, mit der Wahrheit ans Licht zu rücken. Eines Tages würde Sylea den beiden die ganze Wahrheit sagen, da war sie sich sicher, denn die Freundschaft zu den beiden, bedeutete ihr sehr viel. Sie konnte sich nicht vorstellen ein Leben lang diese Lüge mitzuschleppen.



Ehrlichkeit ein Gefühl, welches Sylea immer sehr wichtig war. Sie selbst hatte noch nie jemanden belogen. So fühlte sich das also an. Sie stand dann am Brunnen im Sonnenhof, die Zeitung noch immer in der Hand haltend. Lyrander gesellte sich zu Ihr. Sie musste erneut anfangen, dieses Spiel weiterzuspielen. Also fragte sie diesen, wie sich alles zugetragen hat. Lyrander schaute sie die ganze Zeit mit sehr neutraler Mine an und erzählte Ihr von den Geschehnissen, welche sehr glaubhaft schienen. Sie blickte diesen in seine Augen, und auch dieses Mal war sie sich sicher, dass sie in diese schon einmal geblickt hat.... Nicht in Silbermond.
Lyrander sprach sein ganzes Mitleid aus, und war sehr zuvorkommend, als sie nach Erendils letzten Gegenständen fragte. Sollte es Probleme geben, diese zu erhalten, könnte sie sich ruhig an ihn wenden. Sylea war sehr überrascht, aber dennoch zurückhaltend. Lyrander meinte, Salandria könnte sie zu dem Ort führen wo sein Leichnahm eliminiert worde. Sylea ballte eine Faust. Ausgerechnet Salandria.
Schlimmer konnte es wohl nicht kommen. Es wurde Zeit, Erendil zu treffen. Sie musste wissen, was genau vor sich ging.
Sie musste endlich verstehen....


Zuletzt von Sylea am Fr 10 Okt 2014, 23:52 bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am Di 16 Sep 2014, 12:46

Insel des Donners:

Sylea stand an einer Brüstung und blickte auf die Insel herab. Der Wind, welcher durch Ihr rotes Haar sanft brauste, tat gut. Sie schloss für einen Moment die Augen und malte sich aus, was auf sie zukommen würde. Sie wirkte etwas angespannt. Es gingen Ihr verschiedenste Dinge durch den Kopf. Auch etwas Angst, verspürte sie.. Angst dass Erendil sich durch die Wiederbelebung verändert hatte. Als sie Ihre Augen öffnete, stand ein maskierter Mann vor Ihr und deutete mit einem Nicken an, dass sie diesem folgen sollte. Die beiden ritten los und verschwanden in einem Gebäude, wo es nicht möglich war, sie zu beobachten. Dieser Mann nahm dann seine Kapuze ab und Sylea lächelte.
Ihre Augen glänzten und sie sah ihn einfach nur eine Weile an. Auch er lächelte sachte und etwas verschlagen.

"Du hast also deinen Wahnsinnsplan in die Tat umgesetzt?"
"Die Alternativen waren rar gesäät. Außerdem, hast du erwartet, dass es ohne Risiko gehen würde?"
"Ich... ich habe nichts erwartet."


Sylea schluckte leicht und fiel Erendil dann einfach um den Hals. Auch er drückte sie etwas an sich. Sie schloss wieder Ihre Augen und war einfach nur froh, dass sie Ihn wieder hatte.
"Jetzt ist erstmal alles gut. Es gibt keinen Beweis, dass ich noch lebe. Niemand wird suchen, außer vielleicht Salandria bei Zeiten."
"Salandria... Diesen Namen erwähnte der Hohepriester schon. Was hat sie bitte damit zu tun?"
"Lyrander hat auf sie eingeredet. Sie hat mich auf eigene Faust wiederbelebt."

Sylea löste sich dann von Ihm und sah ihn weiter an. Musternd und neugierig zu gleich wart Ihr Blick auf Ihm gerichtet. Ihre Stimme erklang sehr sanft und ruhig. Sie wollte endlich verstehen was es mit dem ganzem auf sich hatte.

"Ähm... freiwillig? Das glaubst du doch selber nicht. Erendil..... Ich will das alles verstehen bitte."
"Natürlich. Lyrander und ich kennen uns seid Jahren....."

 (ooc: Dieses wird bewusst umschrieben und ausgelassen^^)

So erzählte Ihr Erendil was es mit diesem Lyrander auf sich hatte. Wie wichtig es wäre, dass sie zu all dem Ganzen schwieg. Er erzählte weiter...
"Mein Tod war ein abgesprochener Tötungsbefehl. Die Blutritter gaben ihr OK und die Blutfalken führten aus. Eleyah weiss aber, dass man mich so nicht los wird. Stell dich darauf ein, dass sie dich bei Zeiten darauf ansprechen wird. Ich würde Ihr keine klare Aussage geben, wenn sie fragt."
"Eleyah? Ich dachte immer dass du Eleyah ernsthaft vertraust?"

Er erzählte weiter und Sylea machte Erendil klar, dass sie immer ehrlich war... vor allem zu Eleyah. Sie hielt viel von dieser doch versprach Sylea auch an Eleyah etwas zurückhaltender zu sein. Sie würde jeden in der Stadt anschweigen, sollte sie auf Erendils Tod angesprochen werden.
Sie musste Ihre Rolle weiterspielen.
"Salandria erhielt die Aufgabe mich zu verbrennen. Allerdings musste sie sich vorher einem Gespräch unterstellen, wo Ihr klar gemacht wurde, dass sie keine Freunde hätte und mächtige Freunde brauchen würde. Sie entschied sich dann selber dazu mich wiederzubeleben.
Aus freiem Willen."

Sylea lachte kurz auf.
"Ich kann verstehen, dass sie keine Freunde hat."
"Nicht nur du."
"Sag mir jetzt aber nicht, dass sich das ändern wird. Immerhin hat sie etwas gut bei dir."
"Ich sagte ihr, dass sie keinen Dank erwarten soll. Aber sie wird sicher bei Gelegenheit angekrochen kommen."

Sylea war mit dieser Antwort erstmal zufrieden. Bei aller Liebe, aber sie konnte egal was Salandria für sie und Erendil getan hatte, sich niemals vorstellen, nur in geringster Weise eine Art Freundschaft zu dieser zu pflegen. Sie traute dieser Person absolut nich über den Weg.



"Und nun? Was gedenkst du zu tun... Wie wird es weiter gehen?"
"Oh, ich hatte reichlich Zeit zu planen. Ich möchte in die Höhlen der Zeit."
"Und um was zu finden?"
"Eine Antwort auf die Frage, wie wir es verhindern, dass die Brennende Legion diese Welt einäschert."
"Dann hast du dich also richtig entschieden. Deine Gedanken, etwas aufhalten zu können, was abgrundtief böse und zerstörerisch ist finde ich bewundernswert. Ich hatte Angst, dass du dich falsch entscheidest."
"Naja, Wahnsinn und Genie definiert sich durch Erfolg, oder? Warte also lieber mit deiner Bewunderung."
"Wann und warum ich dich bewundere.... ist meine Sache."
"Naja, ist ja dein Leben, was meinem Wahnsinn zum Opfer fällt."


Erendil erklärte Ihr wie er vorgehen würde, und welche Rolle sie dabei spielen würde. Auch betonte er nocheinmal, dass sie mit dem Hohepriester ein neutrales Verhältnis pflegen sollte. Sylea verstand immer mehr, je mehr sie zuhörte. So langsam konnte sie verstehen, wer Lyrander wirklich war und warum sie schon mal in dessen Augen blickte. Alles formte sich so langsam.
"Lyrander weiss also, dass ich ein Geheimnis mit mir trage?"
"Davon kannst du ausgehen ja."
"Woher weisst du das von Selene?"

Auch dazu äusserte sich Erendil kurz. Sylea war entäuscht von dieser und konnte nicht verstehen, warum sie Ihr so sehr misstraute, dass sie Ihre Gunst nutzte um sie zu beobachten. Sie hatte Ihr nicht wirklich keinen Anlass dazu gegeben. Doch versprach Sylea abermals, zu schweigen. Selene würde sich sicherlich irgendwann von selbst verraten.

"Wir sollten uns vorerst an unterschiedlichen Orten treffen. Kennst du noch den Ort in den Feuerlanden, wo ich dich hingeführt habe?"
Nickend willigte Sylea ein. Sie zeigte etwas Enttäuschung sich schon wieder von Erendil trennen zu müssen. Doch es war vorerst besser so. Erendil verstand Ihre Stimmungsschwankung nicht so ganz.
"Erendil, dir ist nicht bewusst... dass auch du jemanden sehr fehlen kannst oder?"
"Tut mir leid. Noch so eine Eigentschaft, die ich wohl nicht verloren habe. Pass gut auf dich auf ja?"
"Das solltest du auch tun."

Mit einem Kuss verabschiedete er sie und sie machten einen neuen Treffpunkt aus. In einer Woche, sollten die Vorbereitungen für Ihre Reise vorbereitet sein. So hatte Sylea noch Zeit in Silbermond wichtige Gegenstände aus den Bankschliessfächern zu holen und sich von Tenebra zu verabschieden. Sie hoffte inständig diese dort anzutreffen.

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Ascas am So 12 Okt 2014, 15:21

Höhlen der Zeit (Teil1)


Nach kurzer Vorbereitungszeit reisten beide zu den Höhlen der Zeit, um mit ihrer Suche zu beginnen. Sylea hatte ihre Verbindungen zu den Drachenschwärmen spielen lassen, sodass beide für Forschungen die Zeitpfade betreten konnten. Sie verschwendeten keine Zeit und betraten sofort den Zeitpfad der in das alte Zin-Azshari führte. Durch eine Zauber der Hüter der Zeit erhielten sie die Gestallt von Nachtelfen. Der Vorhof des Palastes war bereits verlassen und beide blieben vor einer Transportvorrichtung der Brennenden Legion stehen.

"Wie es scheint, sind wir zur richtigen Zeit hier. Ein Portal der Brennenden Legion...schon geschlossen.", sprach Erendil.
"Wie siehst du das es geschlossen ist?"
"Ist es offen, dann siehst du ein Portal in der Mitte, ähnlich wie die der üblichen Magier bei uns."
Sylea nickte verstehend.
"Außerdem würde es schwer bewacht und wir vermutlich in großen Problem.", fügte Erendil schmunzelnd dazu. 

Beide bahnten sich ihren Weg weiter zum Palast, wo sie an einem Balkon stehen blieben und auf eine verwüstete und brennende Welt blickten.



"Das steht uns in kürze bevor. Nur in viel größerem Ausmaß", sprach Erendil ruhig.
"Du glaubst tatsächlich, dass sie wiederkommen werden und ganz Azeroth in Asche legen wollen?"
"Absolut. Nur diesmal quetschen sie sich nicht durch Portale, wie bisher. Sie werden wortwörtlich einfach vom Himmel fallen. Tausende pro Stadt. Das aufzuhalten...das ist der Zweck unseres Unterfangs."
"Das wird etwas schwierig werden.... zu zweit."
"Vielleicht. Doch dieses Inferno wurde von einer Hand voll Personen beendet."
"Dieses Erendil.... doch das was kommen wird scheint noch viel grösser zu sein. Wie willst du denn das schaffen?"
"Wüsste ich die Antwort, wären wir nicht hier."

Beide bahnten sich ihren Weg weiter über den verlassenen Balkon von Königin Azshara und hinab zur Quelle der Ewigkeit. Unterdessen redeten sie über die Geschehnisse an diesem Ort, über die Quelle der Ewigkeit und die Drachenseele.

"Der Brunnen...", sprach Sylea.
"Ein Teil der Waffe, welche die Legion das erstmal von Azeroth tilgte......aber ich komme nicht ans Wasser heran..."
"Das ist auch besser so. Diese Macht, sie wird dich.... verzehren."
"Ich möchte es nicht trinken. Doch von all den Mächten, welche die Legion aufgehalten haben, ist dies eine der wenigen zugänglichen. Wenn nicht sogar die letzte."
"Du willst diese Phiole also befüllen?"
"Es muss sein. Sonst wäre das ganze hier zwecklos. Auch wenn ohne die Drachenseele ein wichtiges Stück fehlt."

Sylea hielt ihn fest, während Erendil die Phiole in die Quelle tauchte. Anschließend verschraubte er diese und teleportierte sie an einen versteckten Ort, wo er sie wiederfinden würde. Danach verließen beide diesen historischen und beeindruckenden Ort.

Sie übernachteten in einem Gasthaus innerhalb der Höhlen. Dort traf Erendil auf den Bronze Drachen Kairoz, welcher ihn wohl zu erkennen schien und ihm meinte, sie sollen ihr Unterfangen zügig vorantreiben und danach zu den Verwüsteten Landen reisen. Der Drache selber machte sich auf den Weg nach Pandaria zu Höllschreis Gerichtsverhandlung.




Höhlen der Zeit (Teil 2)

Sylea und Erendil nahmen die Warnung ernst und sputeten sich am nächsten Tag ihre Forschungen fortzusetzen. Sie nahmen den Zeitpfad zum Gipfel des Hyjal. Dort angekommen fanden sie sich in einem brennenden Allianzlager wieder.

"Scheint als wären wir richtig.", sprach Erendil leicht schmunzelnd.
"Wieso brennt hier alles?"
"Die Legion..."
"Glaubst du sie war hier?"
"Dies ist die Verteidigungs Linie von Jaina Prachtmeer. Weiter oben müssten wir auf Thralls Lager stoßen.", antwortete Erendil nickend.

Er beschwor zwei Teufelsrösser und beide ritten den Bergpfad hoch Richtung Gipfel. Sie passierten das Hordelager, welches ebenfalls schon verlassen war. Die Zeit drängte, wollten sie nicht das verpassen, weshalb sie hier waren. Als sie den Gipfel erreichten, erblickten sie Archimonde, welcher sich grade am Weltenbaum zu schaffen machte. Aus sicherer Entfernung beobachteten sie, was nun geschehen musste, ohne einzugreifen...die zweite große Niederlage der Legion.

"Hilf mir. Was hast du gesehen...ich will wissen, ob ich etwas übersehen habe.", sprach Erendil zu Sylea, als der Kampf vorüber war.
"Ich habe Feuer gesehen. Überall Irwische.... Der Himmel wurde dunkler. Der Boden glühte auf. Ich weiss nicht, was solltest du übersehen haben. Was überlegst du?"
"Also habe ich richtig gesehen. Außer den Irrwischen hat nichts Archimonde berührt.Die Dämonenseele war eine Ansammlung von Seelenfragmenten. Hier wurden freie Geister zur Waffe... "
"Diese Geister haben Ihn verzehrt? Seh ich das richtig?"
"Vielleicht hat ihr Macht auch einfach ausgereicht, um ihn zu pulverisieren. Du kennst dich doch mit Runenklingen ein wenig aus, oder?", sprach Erendil und blickte Sylea nun an.
"Ein wenig ja."
"Nehmen wir einmal Frostgram, das Schwert des Lichkönigs...die Macht des Lichkönigs stieg immer weiter, je mehr Seelen er in der Waffe speicherte. Als das Schwert zerbrach, wurde der Lichkönig besiegt."
"Und somit waren diese Seelen frei. Erendil, was willst du mir sagen. Ich, verstehe nicht so ganz."
"Richtig. Es scheint, als könnten Seelen und Geister eine Kraftquelle darstellen, die alles andere in den Schatten stellt. Ich weis, dass sie Seelen nützlich sein können, aber sie als Energie zu nutzen, kam mir bisher nicht in den Sinn."
"Nun so scheinen auch die Nachtelfen Ihre Geheimnise zu bewahren. Und du solltest es auch bei diesem Gesehenen belassen. Mit Seelen zu spielen ist nicht richtig."
"Mhh...vielleicht. Aber was ist, wenn wir auf sie angewiesen sind, um die Lebenden zu beschützen?Denk zurück an unseren Besuch bei der Quelle der Ewigkeit. Du hast die Zerstörung gesehen. Nun denk an Silbermond und wer dort zum Kampf gegen die Legion ziehen würde. Glaubst du Tenebra und die anderen werden diese Macht aufhalten können? Glaubst du Allianz oder Horde werden mit solchen Gegner fertig?"
"Ich bin mir nicht sicher."
"Aber dir ist klar, was geschieht, wenn sie es nicht schaffen, oder? Es wird keine zweite Chance geben."
"Doch weiss ich auch, dass es ein sehr gefährliches Unterlangen sein wird, solltest du zu diesen Mitteln greifen wollen. Und ich glaube nicht, dass wir von denen die du vorhin erwähnt hast Unterstützung erhalten werden. Ich denke nicht, dass sie in der Lage sind diese Sitution so zu sehen wie du."
"Da hast du absolut recht. Genauso wenig möchte ich auf die gleiche Stufe mit der Geißel gestellt werden. Lass uns erst einmal in Ruhe überlegen. Die Nachtelfen haben auch ihren Lösungweg gefunden, ohne dafür verdammt zu werden.", sagte er schmunzelnd.

Beide reisten mit diesen Überlegungen ab und verließen darauf hin auch die Höhlen der Zeit. Auf Syleas Wunsch hin aber nicht in die Verwüsteten Lande, sondern erst nach Pandaria. Erendil sprach immer von einem Training für sie beide. Sylea wollte dafür erst Grundsteine legen, in dem Erendil zur inneren Ruhe findet. Dieser schien wenig begeistert...

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am Mo 13 Okt 2014, 15:55

Vorab will ich hier grossen Dank an Eleyah / Stephan aussprechen, der kurzfristig eingesprungen ist um den Pandaren zu spielen!!!!

Die Reise ins Pandarialand:


"Dieser Weg müsste uns ans Ziel bringen."
Sylea lächelte und Erendil murmelte vor sich hin. Er schien wohl nicht all zu sehr erfreut sein mit dieser Pandarischen Mode. Schmunzelnd betrachtete Sylea diesen.
"Das Äussere ist wohl im Anbetracht des Anderen..... eher unwichtig."
"Du hast leicht reden, dir steht die Mode ja auch gut."
"Dies zeigt guten Willen bei den Pandaren. Ich denke sie schätzen es, wenn man deren Mode trägt."
"Ich hoffe es. Wenn nicht, ist dieses Zeug das erste heute was brennt."
"Zumindestens wirkst du nicht mehr so gefährlich."
"Ob das so positiv ist, wird sich zeigen."

Die beiden gingen dann dem Weg entlang, welcher sie zu einer abgelegenen Hütte führte. Der Ort zeigte ein idyllisches Bild.
Meister und Schüler in Eintracht beim Training waren zu erkennen.
Erendil blickte sich skeptisch um.
"Es ist nicht grade gut ausgeschildert hier und so....ruhig."
"Der ideale Ort fürs Erste. So kannst du zur Ruhe kommen, und Vergangenes, so hoffe ich doch erstmal versuchen zu begraben."
"Wenn du es sagst. Mir fehlt ein wenig Feuer und Schwefel."


Sylea hakte ab und deutete zu den Pandaren. Ein Grinsen bedeckte Ihre Lippen.
"Du redest, Erendil?"
"Wenn es sein muss."

Genervt und etwas zögerlich verbeugte er sich schliesslich vor diesem.
"Guten Abend, Herr Pandaren."
Der Pandaren,Meister Schrammtatz, so stellte er sich vor wand sich um und erwiederte den Gruss.
"Seid gegrüßt, Fremde. Was treibt euch in diesen Winkel Pandarias?"
"Wir suchen einen Kampfmeister der inneren Ruhe und Harmonie. Wir hörten Geschichten, die uns hier her führten."

Abwartend blickte Sylea von Ihren Augenwinkeln aus kurz zu Erendil. Der Pandaren strich sich über den Bart und lächelte, ehe er zu Ihm sprach.
"Nun, nur wenige würden sich selbst als "Meister" bezeichnen, doch wenn ihr Hilfe beim Finden eurer Mitte braucht... könnte ich eventuell helfen."
"Das wäre sehr freundlich von Euch. Hilfe braucht er mehr als ich."
"Ihr?"

Skeptische Blicke musterten den Pandaren.
"Verzeiht, ihr seht nicht aus wie ein Meister...glaube ich."
Lin Zartpfote, eine Schülerin die am Training war brummte hörbar.
"Ihr lasst euch von euren Augen täuschen".
"Muss es denn immer ein Meister sein? Das einfache Volk, Erendil.... Nehmt Euch dessen an. Sie verbergen oft mehr Wissen, als manch ein "Meister".



Erendil sah zu Sylea. Sie merkte, dass dieser wirklich sehr genervt war. Doch gab sie Erendil auch zu verstehen, dass er seine Aufmerksamkeit gen den Pandaren, welcher sich in der Zwischenzeit hingesetzt hatte, richten sollte.
"Wie sieht denn ein "Meister" aus, Freund aus dem Land hinter den Nebeln?"
"Kräftiger, vielleicht und älter. Aber meine wenn meine Begleiterin ihre Meinung vertritt, dann schließe ich mich dem an."
"Aber wenn ich nicht auf Euch wirke, wie ein Meister, warum beugt ihr Euch dann? Seid ihr ein Grashalm im Wind, Freund?"

"Ich habe einfach gelernt, dass man nicht mit den Frauen meines Volkes streiten sollte. Was da rauskommt, ist mehr als ein einfacher Wind."

Meister Schrammtatz schenkte nun Sylea ein Lächeln.
"Es gibt ein altes Pandarisches Sprichwort... wollt ihr es hören, Fremder?"
"Ich fürchte ich komme nicht drum herum."

Murmelnd waren diese Worte ehe er sich dann bemühte etwas deutlicher zu sprechen. "Natürlich, gerne."
"Gefährlich ist es, den Ochs zu reizen, verderblich ist des Tigers Zahn. Doch der schrecklichste der Schrecken - ist die Pandarin, in ihrem Wahn."
Sylea und Erendil begannen beide leicht zu schmunzeln, während Lin nur Ihren Kopf schüttelte und begann herzhaft zu lachen.
"Nun, jetzt sehe ich schon eher Weisheit in Euch."
"Junger Freund... Weisheit kann man nicht sehen... Und man besitzt auch keine Weisheit. Doch man kann versuchen sie zu erkennen, wenn sie einem über den Weg läuft. Aber genug des Geredes...erinnere ich mich richtig, dass Ihr Eure Mitte sucht?"
"So ist es."
"Na dann... da gibt es nur eine Lösung. Essen, Schlafen, Freunde...das ist der Weg zum Glück."

Erendil sank den Kopf und seufzte, als hätte er Socken zum Winterhauchfest bekommen.

"Versteht mich bitte nicht falsch, aber wir suchen eher einen Weg, seine eigenen Kräfte kontrolliert einzusetzen. Nichts zu verschwenden.... Ihr versteht? Er sollte mit sich selbst im Einklang sein, ehe er damit anfängt."
"Junge Freundin, es gibt viele Wege, seine Kräfte richtig einzusetzen."

"Erzählt uns etwas davon."
"Nehmt an, Ihr könntet einen jungen Trieb wachsen lassen, verdorren lassen... Ihr hättet die "Allmacht" über diesen. Was von beiden wäre richtig?"
"Das kommt auf die Situation an."

Mit verschränkten Armen vor der Brust schaute Erendil nun etwas aufmerksamer zu den Pandaren.

"Richtig. Kräfte können vieles. Gutes, wie Schlechtes. Ying und Yang. Doch die Kraft an sich, sie ist neutral. Es ist das Wesen, dass diese Kräfte walten lässt, welches festlegt, was erreicht werden soll."
Sylea begann zu lächeln und wartete weiter ab. Sie war sehr gespannt wie Erendil auf dies alles reagieren würde.
"Doch und nun stelle ich die Frage - woher soll das Wesen wissen, was "richtig" und "falsch" ist... und ob eine eigentlich falsche Entscheidung, nicht irgendwann "Gutes" erzeugen mag?"
"Durch seine eigene Überzeugung."
"Ändert seine Überzeugung wirklich, was geschieht, junger Freund? Nehmen wir das Beispiel von vorhin."
"Ihr fragtet nicht was geschieht, sondern wovon seine Einschätzung des Gewirkten abhängt."

"Ich meinte es so... sagen wir, ihr zerstört den jungen Trieb."
"Das kommt darauf an, warum ich den Trieb zerstört habe. Zerstören muss nicht von Grund auf schlecht sein."
"Was wäre wenn Ihr nicht gehandelt hättet - den Dingen ihren Lauf gelassen?"

"Dann wäre er ohnehin zerstört worden. Es hätte also keine Rolle gespielt, nur das Unvermeitliche hinausgezögert."
"Man kann daraus lernen, dass es nicht immer wichtig sein muss "warum" man "handelt". Es ist viel wichtiger sich darüber im Klaren zu sein, "ob" man Handeln muss. Und dann, muss man seine Handlung als "solche" akzeptieren."

"Wenn ich also eine Notwendigkeit sehe zu handeln, dieses Handeln andere aber als verwerflich sehen, dann sollte ich trotzdem handeln?"
"Die Frage ist, könnt Ihr damit leben, egal welches Resultat die Handlung hat. Erst dann, dürft Ihr wählen, ob Ihr handelt oder nicht."

Erendil begann jetzt sachte zu Lächeln.
"Langsam gefallt ihr mir. "
"Tatsächlich könnte auch ein "Böses Wesen" seine Mitte finden."
"Also, nehmen wir an, ich müsste etwas machen, dafür bräuchte ich aber absolute Konzentration. Könntet Ihr mir helfen, diese zu erreichen?"
"Nun, das ist sicherlich nicht "zu" schwierig. Doch dazu müsstet Ihr Euch zunächst etwas austoben."




Meister Schrammtatz deutete zu Lin hinüber. Sylea und Erendil folgten diesem Deuten und betrachteten diese.
"Seid ihr sicher? Mein Austoben kann sehr heftig sein."
"Körperliche Übungen, junger Freund. Bis Ihr die ersten Stadien der Erschöpfung erreicht."
"Schlagt gegen den Stein!"

Erendil war schon dabei einen grünen Feuerball zu formen ehe er etwas seufzte und den Pandaren ungläubig anschaute.
"Sagter Ihr...schlagen?"
"Ja natürlich."

Sylea schmunzelte, und Erendil liess dann langsam das Feuer verschwinden.
"Wir sind hier in einem Wald, Junge... wollt Ihr einen Waldbrand verursachen?"

Seufzend ging Erendil zu dem Stein und begann leicht gegen diesen zu schlagen. Sylea versuchte sich auf Erendil zu konzentrieren und Ihm Ihre Gedanken zu senden. Dieses scheiterte als sie sah wie dieser den Stein berührte. Der Pandaren hatte sie gefragt warum sie nicht dabei mitmacht. Sie erklärte diesem dass es Erendil im Moment viel notwendiger hatte. Es war ihr ein grosses Anliegen, dass Erendil anfing an sich als das was er jetzt ist zu glauben. Er musste mit sich selbst erst im Reinen sein, ehe sie beginnen konnten Ihre Magie zu verschmelzen. Doch letzeres erwähnte sie natürlich nicht.
"Ihr seid ein kleiner Funken Hoffnung für mich."
"Die Hoffnung liegt nicht in mir...sondern in Eurem Freund."


Erendil schlug weiterhin sachte gegen diesen Stein. Meister Schrammtatz ermutigte Ihn kräftiger zuzuschlagen. Er wiederholte seine Übungen immer und immer wieder. Ein violettes Licht war vor seinen Fäusten zu erkennen und seine Schläge wurden fester. Nach einiger Zeit bildeten sich Schweissperlen auf seiner Stirn.
"Ich hatte mal eine junge Elfe hier, die hat härter zugeschlagen als Ihr, Freund."
"Dann war sie wohl eine Kämpferin. Ich konzentriere mich eher auf den Zweck der Übung, nicht aus das Äußerliche."


Nach einer Weile des Beobachtens entschied der Pandaren Erendil zu testen.
"Nun...probieren wir mal, ob Ihr so weit seid... Was fühlt Ihr gerade?"
"Leichte Erschöpfung. Ich habe meinen Körper länger nicht so verwendet."
"Setzt Euch... Schliesst die Augen und lasst Eure Arme auf Euren Knien ruhen."

Er nickte und schloss seine Augen.
"Nun atmet aus, versucht nicht zu denken... versucht nur zu spüren."
"Und was sollte ich spüren?"
"Das Gras unter euch, die Luft, die Gerüche... spürt, wie Ihr ein Teil dieser Welt seid."


Erendil versuchte etwas in seiner Umgebung wahrzunehmen. Er wirkte nach und nach immer etwas entspannter. Sylea war etwas Abseits und sass auf einem Holzboden. Sie sah immer wieder zu Erendil und versuchte diesen Moment festzuhalten. Wie er sich bemühte, es war schon beeindruckend. Sie schwieg um diesen wunderbaren Moment nicht zu unterbrechen.
"Atmet ruhig... die Welt um Euch ist ein Teil von Euch, wie ihr von der Welt."
Erendil verlangsamte seine Atmung und seine Hand griff langsam in Richtung eines Käfers neben Ihm im Gras. Seine Augen waren noch immer geschlossen. Meister Schrammtatz begann zu schmunzeln und zupfte sich wieder an seinem Bart. Erendil legte einen Finger auf den Käfer, ohne Ihn zu erdrücken. Der Käfer blieb und flüchtete nicht. Langsam öffnete Erendil seine Augen und seine Blicke begannen den Pandaren zu fokusieren.
"Wie lange macht ihr das schon? Wie lange vermittelt Ihr dieses Wissen schon?"
"Man vergisst die Zeit, in diesen Wäldern..."

Lächelnd erhob sich Erendil und Sylea ging zu diesem. Der Pandaren bot Ihnen an hier zu nächtigen und die beiden nahmen dankend an.
"Gut, dann wende ich mich jetzt meiner Meditation zu."
Zufrieden schloss er seine Augen.
"Ich danke Euch, Meister..."
"...oh...dann doch ein Meister. "
"Ihr habt es bewiesen."

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am So 19 Okt 2014, 15:29

Verwüstete Lande:

Sylea blickte mit Erendil herab auf das Portal, welches dunkelrot gefärbt ist. Was ging hier nur vor sich. Der Himmel um sie herum... alles feuerrot.
Sylea verspürte seit langem wieder etwas Angst und suchte Schutz bei Erendil.
Dieser wollte natürlich genau wissen, mit wem sie es zu tun hatten und schlug vor, sich das aus der Nähe anzusehen.
Sylea überreichte Ihm einen Trank, der Ihn unsichtbar machte. Sie wollte auf keinen Fall riskieren, dass sie endeckt werden.
Diese Wesen würden, sollten sie endeckt werden, alles mit Ihnen machen. Sylea widerte dieser Gedanke an.

Beide sahen sich diese Geräte, Maschinen und Waffen, welche überall waren genauestens an. Ein Orc endeckte sie und stellte sich ihnen in den Weg.
Doch dies war ein Fehler von Ihm, der Ihn mit seinem Leben bezahlen liess. Erendil kniete vor diesem und musterte vor allem seinen Augen.

"Siehst du seine Augen, Sylea? Diese sind nicht rot, das ist ein Zeichen dafür, dass er kein Dämonenblut getrunken hat."
"Ich sehe lieber in deine Augen, als in diese. Und doch, es ist eine interesante Tatsache."


Sylea konnte man diese Verachtung gegenüber den Orcs sehr gut ansehen. Sie gingen weiter und kamen zu einer defekten Belagerungsmaschine, welche sehr denen glich, die Höllschrei in seinem Krieg zum Einsatz brachte. Erendil musterte diese sehr genau, und konnte sehr schnell feststellen, dass diese Technik fortgeschrittener ist. Sylea zog ihn dann etwas zurück, als sie bemerkte, dass sie gerade Zeugen einer Hinrichtung wurden. Das alles machte ihr ein wenig Angst.
Es ist also alles wahr. Sie waren zurück. Ihre Armee... mächtiger denn je.



Erendil machte den Vorschlag, sich umzusehen ob irgendwo ein Lager der Horde war, um dort Informationen einzuholen. Schnell wurden beide fündig und sie gingen auf einen Troll zu. Dieser berichtete ihnen davon, dass Go'el hier sei, und alles in seiner Macht stehende tun wird. Sylea begann zu Lächeln, ein kleines Zeichen der Erleichterung. Erendil schaute zu dieser und wollte von Ihr wissen, was sie von dem Ganzen haltet und wie sie weiter machen sollten. Darauf hin teilte Sylea ihm mit, dass sie hier bleibt und versucht der Horde ein wenig unter die Arme zu greifen. Erendil war niemals ein Freund von sowas, doch schliesslich willigte er ein.
Er selbst verliess die Lande, weil er noch Informationen brauchte. Sylea blieb allein hier.

Eines Abends, als sie am Feuer sass und sich eigentlich etwas ausruhen wollte, sah sie erneut eine Gruppe ankommen. Sie konnte erkennen um wem es sich da handelte und verliess umgehend dieses Lager. Sollte sie erkannt werden, dann würde das zu auffällig sein. Verdacht konnte geschöpft werden. Dieses Risiko wollte sie nicht eingehen. Sie zog sich zurück in eine Art Höhle und wartete dort auf Erendil. Dieser musste bald wieder bei Ihr sein.

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