Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

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Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am Sa 19 Okt 2013, 17:18

Wir bitten das ganze als OOC - Wissen zu betrachten. Dennoch wollen wir Euch einen kleinen Einblick über sie und alles was im Moment um sie herum geschieht verschaffen.


Treffen mit Boten bei Merades Festung:


Sylea hatte Merades darum gebeten mit dem Boten eine gewisse Zeit zu verbringen, damit sie feststellen konnte was Ihr Weg war. Dies tat sie aber nur unter einer Bedingung... Der Bote musste schwören, die Bruderschaft nicht zu hintergehen... Sylea nicht in geringster Weise zu verraten. Es war wohl einer der dunkelsten Schwüre, von welchem sie in einem Buch gelesen hatte, dass ihr Merades einmal gegeben hatte. Merades stand vor Ihnen und erklärte was es mit diesem Schwur auf sich hatte.
"Oh... Lasst mich erst erklären Sylea.. Dieser Schwur kann nicht gebrochen werden ... bis in alle Ewigkeit."
"Das hiesse ich wäre bis in alle Ewigkeit dazu gebunden, dem Boten Treue zu schwören?"
"Wer immer den zerimonellen Blutschwur leistet... ist für immer an den anderen gebunden... Wer den Schwur bricht... Sei es Verrat, oder nur eine Kleinigkeit muss Sterben."


Sylea schaute zum Boten, welcher sie interessiert musterte.
"Dieser Zauber gehört zur dunkelsten Sorte, wer ihn bricht, wird einen qualvollen Tod erleiden. Wollt Ihr es wirklich?"
Sylea striff sich Ihren Ärmel zurück, in einer Hand Ihren Dolch haltend. Sie setzte die Klinge an, und Blut tropfte auf den Boden.
"Hättet Ihr was dagegen Vater... dies zu vollenden?"
"Tut es, ich werde keinen verraten komme was wolle."
Der Bote zog seine Handschuhe aus und nahm Sylea den Dolch aus Ihrer Hand um sich selbst ins Fleisch zu schneiden. Zustimmend nickte er Merades zu, welcher
dann nach vor trat und seine Waffe vom Rücken nahm. Diese leuchtete schwarz auf und er zeichnete einen Kreis um die Beiden. Rund um den Kreis erschienen Nekromantische Runen. Er trat an beide heran. Es waren keine Emotionen an diesem zu erkennen.
"Reicht Euch die Hände....Es wird etwas wehtun."

Sylea fasste sich kurz an Ihr Amulett, dessen Augen grünlich schimmerten.Sie schloss die Augen, und es machte den Anschein, als sprach sie mit wem. Als sie Ihre Augen wieder öffnete hielt sie dem Boten Ihre Hand hin. Er ergriff diese und war wie immer die Ruhe in Person. Sylea lächelte etwas.
"Nur zu Merades. Vollendet es."



Merades legte seine Hand auf die der Beiden. Dann begann er leise zu Murmeln. Nekromantische Formeln.. eine Sprache die Uralt erklang. Seine Stimme hallte nach einiger Zeit wie ein Echo durch die Festung und über das Land. Die Runen auf dem Boden leuchteten Schwarz auf. Nach und Nach lösten sie sich zu einem Nebel auf der in der Mitte des Kreises floss und zu deren Händen emporstieg. Er schlung sich um die Hände und nach und nach schien es als ob die Runen in die Haut beider Schwurleistenden eingbrannt wurden.



"Dies soll euch binden ... Wer immer bricht... wird noch in der selben Sekunde sterben. Es ist besiegelt."

Sylea lächelte um sich Ihren Schmerz nicht anmerken zu lassen... "Nun dann Bote, auf gute Zusammenarbeit."
Der Bote reichte Ihr Ihren Dolch wieder "So soll es sein."


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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am Di 22 Okt 2013, 08:49

Es war vollbracht, der Todesschwur, er nahm seine Form an.
Eine ganze Weile verbrachte Sylea beim Boten. Sie reisten viel, und der Bote liess sie in keinster Weise aus den Augen.
Dennoch der Drang nach mehr, stieg in Sylea auf. Sie wollte es auch endlich besitzen. Dieses eine Siegel, welches der Bote trug. Vorsichtig aber gezielt versuchte Sylea an Informationen zu kommen. Der Bote klärte sie auf, und willigte schliesslich ein dieses an Ihr anzubringen. Sie musste jedoch mehrere Prüfungen bestehen.
Machtkontrolle, Umgehen mit Ihren Zaubern, Willensstärke und zu guter letzt Selbstbeherrschung. Eine Prüfung schwerer wie die andere. Er würde entscheiden ob sie würdig ist, dieses zu tragen.




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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am Mi 06 Nov 2013, 01:34

Treffen mit Skullz in Brill:


Sylea bat den Boten mit Ihr zu kommen um einen Freund aufzusuchen. Sie trafen sich vor den Toren Unterstadts und gingen dann nach Brill.
Sylea war sich nicht sicher Skullz hier anzutreffen.
Dies bemerkte der Bote, und er fragte sie mit leicht ungeduldiger Stimme "Ich hoffe wir sind nicht umsonst hierher gereist. Euer Freund, er ist doch hier?"
Sylea blickte auf den Baum, welcher sie in Erinnerungen schwelgen liess und wandte Ihre Blicke schnell dem Boten zu.
"Gewiss Bote... Er ist da... Er wird bald erscheinen"


Sie erzählte Ihm von diesem Ort, welche Erinnerungen dieser mit sich trug, und plötzlich fing sie an zu lächeln. Sie wandte sich von dem Gespräch ab und blickte in eine Richtung.
Der Bote folgte dieser Richtung mit seinen Blicken, leicht schmunzelnd und sichtlich überrascht.

"Skullz schön dass Ihr gekommen seid. Wie Ihr erkennen könnt, ich bin nicht allein hier."
"Sylea, was führt dich zu mir?"
Sylea lächelte und Ihre Augen glänzten, als sie ihn anschaute.
"Skullz ich bin hier, weil wir was zu besprechen haben. Ich brauche deine Hilfe."

Skullz grüsste den Boten und fragte dann nach, um was es sich handelte. Wie er denn helfen konnte.
Der Bote und Sylea erzählten Ihm von diesem Siegel. Was es bewirken würde, und inwiefern er Sylea zur Seite stehen sollte. Der Bote sprach sehr ernst zu diesem und musterte Ihn sehr abschätzend.
"Ihr seid sozusagen Ihre geistige Stütze. Ihr werdet dafür sorgen, dass sie bei Vernunft bleibt, und Ihr Geist stabil bleibt, solange ich dieses an Ihr anbringen werde."
Skullz nickte.
"Sie wird sich beweisen müssen, ob sie würdig und vor allem stark genug ist dieses zu tragen. Ich werde alles vorbereiten, und mich dann zu Euch begeben."
"Gut so soll es sein. Wir werden die nötigen Vorbereitungen treffen. Ich werde es Euch wissen lassen, wenn diese vollendet sind."
"Sylea, Du bist dir sicher, dass du das machen willst? Was es bedeutet und vor allem was es an dir bewirken wird?"
Sylea nickte Skullz lächelnd zu.

Der Bote verabschiedete sich und liess Sylea nochmal wissen, dass sie Ihm zu nichts verpflichtet war.
Sylea machte eine dankbare Geste Ihm gegenüber und sicherte ihm zu, bald wieder zu Ihm zu reisen, sodass sie so schnell wie möglich beginnen könnten.






Skullz und Sylea redeten noch über dieses Siegel. Skullz wollte ganz sicher sein, dass sie weiss was auf sie zukommen würde. Unermessliche Schmerzen würde sie haben, welche Ihr nur bedingt genommen werden könnten. Und vor allem, sie musste am Anfang gegen Ihre Magie ankämpfen, was wohl der schwierigste Teil für sie werden wird.

"Skullz, ich habe dich und unser Band. Keiner kann mir so eine Stütze sein wie du. Ich werde dies alles auf mich nehmen. Weil es mein Weg sein wird, den ich gehen werde. Dies.... dies ist erst der Anfang dazu."
"Bereite dich gut vor. Es wird kein Zurück mehr geben. Meine Prüfung sie wird es zeigen... Wie weit du bist. Und jetzt geh. Du hast noch viel zu tun."

Sylea machte sich auf den Weg. Der Bote erwartete sie schon. Die ersten Prüfungen seiner seits standen bevor.

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Ascas am So 10 Nov 2013, 19:53

Der Bote blickte auf seine Unterlagen und zeichnete die letzte Rune. Es war vollbracht. Das Siegel, ursprünglich entwickelt, um Dämonen in Wirtskörpern zu versiegeln war fertig. Der Kreis schloss sich nun, wo er seine Arbeit verrichtet und Sylea die Prüfungen bestanden hatte, wenn auch nicht ganz sorgenfrei.
Es waren essenziel wichtige Prüfungen für den Erhalt des Siegels gewesen und er hatte sie mit absoluter Ernsthaftigkeit durchgeführt. Zu viele waren bei den Experimenten mit dem Siegel gescheitert und zu groß war Syleas Potential für die Zukunft des Konzils.
Die erste Prüfung erfüllte einen simplen Zweck, das Feststellen ihrer magischen Fähigkeiten. Warum ein Siegel an jemanden verschwenden, dessen Kräfte unnütz waren? So befahl er ihr einen Feuerball zu formen mit der größten ihr zur Verfügung stehenden Kraft. Wie erwartet, war das Ergebnis recht sehenswert. Doch dies war nur der erste Schritt. Als nächstes sollte sie die Größe des Balls auf ein Minimum begrenzen. Es war eine Sache viel Kraft freizusetzen, eine andere, diese Kraft kontrolliert und gebündelt zu verwenden. Um das Ergebnis optisch begutachten zu können, sollte sie das Feuer soweit komprimieren, dass sie damit in der Lage war Metall zu schmelzen. Sylea enttäuschte nicht. Ihre Können und ihr Potential waren es also wert, mit einem Siegel verstärkt zu werden.
Die zweite Prüfung schloss direkt an die erste an. Der Bote musste feststellen, ob Sylea auch unter Druck und in Gefahr die Kontrolle über sich und ihre Kräfte behalten konnte. Die meisten scheiterten genau an diesen Punkt und es war zu befürchten, dass auch Sylea auf Grund ihrer genetischen Veranlagung hier versagen würde. Das Resultat wäre das Zerbrechen des Siegels in einer der nächstbesten Kampfsituationen. Die Möglichkeit sie darauf hin zu testen, war ebenso so simpel wie effektiv zugleich. Der Bote befahl ihr erneut das Metall zu schmelzen. Er wartete einen Punkt ab, wo sie völlig in ihrer Konzentration vertieft war. Dann legte sich seine Hand um ihren Hals und drückte zu. Wie erwähnt, stand die Ernsthaftigkeit der Prüfungen an oberster Stelle. Ohne Erbarmen schnürte er ihr die Luft ab und sah zuerst Enttäuscht die erste Reaktion. Wut und Hass schienen sie zu übermannen, die Kontrolle über den Zauber zu schwinden. Also doch nur eine von vielen? Doch dann geschah etwas Überraschendes. Ob es sich dabei um Instinkt oder Können handelte, konnte der Bote bis heute nicht genau sagen. Sylea gab sich zwar teils ihren Gefühlen hin, doch lenkte sie diese geschickt in den Zauber um. Statt ihren Geist zu vernebeln, nährten die Emotionen die Kraft ihres Zaubers. Sie hatte die Aufgabe gemeistert und der Bote gönnte ihr daraufhin ein paar Tage Ruhe.
Für die dritte und letzte Prüfung verließen die beiden Kil´jeadens Thron und reisten zur inneren Spitze der Feuerlande. Grund dafür war die Begegnung Syleas mit einem Feuerlord, vor wenigen Wochen gewesen. Diese Begegnung hatte Sylea emotional verwirrt. Sie schien eine besondere Verbindung zum Feuer zu haben. Eine Verbindung, welche es Feuerelementaren erlaubte sie zu beeinflussen. Das Elementar, welches er in Syleas Körper versiegeln würde, würde versuchen sich zu befreien. Und sobald es feststellen würde, dass es dies durch reinen Krafteinsatz nicht kann, würde es vielleicht versuchen Syleas Geist zu beeinflussen. Es würde ein schleichender Prozess und damit nur schwierig zu erkennen. Also musste er von Anfang an ausgeschlossen werden. Der Bote betrat mit Sylea die innere Spitze und ließ ihr dann freie Hand. Sie solle tun, wonach ihr auch immer ist. Sie wählte eine Stelle am Lavasee und begann zu meditieren. Kurz darauf schreckte sie hoch und sagte, ein Feuerlord hätte mit ihr gesprochen und sein Einverständnis zu einer Fusion ihrer Kräfte gegeben. Der Bote selber hatte es nicht bemerkt, doch da Sylea vorher keinerlei Anzeichen einer Geisteskrankheit aufgewiesen hatte, war davon auszugehen, dass sie die Wahrheit sprach. Dennoch würden wohl zusätzliche Kontrollmaßnahmen notwendig. Skullz war der perfekte Kandidat für diese Kontrolle. So verließen beide die innere Spitze und der Bote brachte Sylea zu einem nahe gelegenen Wasserfall, wo er ihr die Grundlagen des Siegels nochmal auf andere Weise erläuterte. Im Laufe des Gesprächs war Skullz zu ihnen gestoßen und der Bote konnte die zusätzlichen Maßnahmen in die Wege leiten. Er ließ beide vor Ort zurück, um seine Arbeiten am Umbau des Siegels abzuschließen und ein geeignetes Feuerelementar zu finden.
All diese Schritte waren nun abgeschlossen. Sylea konnte ihr Siegel erhalten…

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am Mo 11 Nov 2013, 08:34


Die Anbringung des Siegels:


Der grosse Tag war gekommen. Sylea stand etwas höher am Berg und konzentrierte sich auf die Diener des Boten. Sie beobachtete diese genau. Kurzerhand versuchte sie diese Präsenz von den Elementaren umzuleiten, was Ihr aber missglückte. Sie spürte die Aura des Boten, der sie wohl schon eine Weile bebachtet hatte.

„Ich hoffe ich störe Euch nicht?“ Er blickte sie leicht schmunzelnd an und deutete eine Verbeugung an.
„Bote wie lange seid Ihr schon da und bebachtet mich?“

„Dies spielt keine Rolle Sylea, vielmehr die Frage seid Ihr bereit diesen Schritt zu gehen?“
Sylea lächelte ihn an, und nickte. „Skullz wird bald hier sein, dann können wir anfangen“
Kaum ausgesprochen erschien von Weitem ein Schatten, der sich immer näher zu Ihnen bewegte.
Skullz hatte wohl das Talent immer dann zu erscheinen, wenn man von Ihm sprach.
Sylea lächelte Ihn an.. „Schön dass du gekommen bist.“
Skullz blickte beide an und grüsste sie. „Können wir anfangen?“
Der Bote nickte und bat dann beide Ihm zu folgen.
„Sylea, an welche Stelle habt Ihr gedacht das Siegel anzubringen?“
Mit ruhiger Stimme und etwas angespannt sprach sie und deutete auf Ihren Rücken.
Der Bote nickte. „Es wird nur einen Teil des Rückens benötigen. Doch zuvor sollte Skullz Euren Geist stabilisieren und überwachen. Es wird nachher zu schwierig werden. Ich werde in der Zwischenzeit alles vorbereiten.“

Skullz vergewisserte sich bei Beiden ob Sylea wirklich bereit dazu wäre. Er drehte sich dann kurzerhand zu Ihr. „Schliess die Augen…. Und lass mich deine Seele greifen.“
Sylea drehte sich zu Ihm. Sie lächelte ihn sachte an und schloss langsam Ihre Augen.
In der Zwischenzeit begann der Bote grüne Runen auf die Fläche zu brennen.



Skullz griff dann kurzerhand nach Ihr, mental natürlich. Sie spürte wie sie aus Ihrem Körper gezogen wird und die Umgebung pechschwarz verschwand. Daraufhin tauchten an fünf Punkten um sie herum dunkle, violette Lichtsäulen auf. Sie wurde gegen eine Säule gezerrt, wo sie sich in einer zerstörten Welt wiederfand. Sie befand sich auf einer Brücke. In der Ferne befand sich eine Schatulle, die unheimlich grosse Macht versprach. Dazwischen sah man Hände, die sich an der Brücke festklammerten. Hilfeschreiende Rufe kamen hervor.

Sylea schaute sich langsam um. Zuerst links dann rechts, dann nach unten, als sie erkannte dass sie auf einer Brücke stand. Mit leisen Schritten (man könnte meinen sie schwebte) ging sie auf diese Schatuelle zu. Sie blickte diese an. Ein Lächeln bedeckte Ihre Lippen. Sie erblickte die Hände, und hörte dann gedämpfte Schreie, welche sie nicht zuordnen konnte. Sylea schaute sich wieder um, fand aber nichts vor , als diese Hände und diese Schatuelle. Ein inneres Machtgefühl stieg in Ihr empor. Umso näher sie an die Schatulle kam, umso stärker schlug Ihr ein Gegenwind entgegen. Die Stimmen kreischten ab und an. Sie hütete sich und konzentrierte sich fest darauf diese nicht anzufassen. Als sie sich von der Schatulle abwandte und auf die Stimmen konzentrierte, verblasste die Gegend. Das dunkel violette Leuchten erschien nun in einem dunklen Rot. Sie wurde weiter gewirbelt. So landete sie auf einer erneuten Plattform.

Sie stand nun auf einem aus sich windenden Menschenkörpern. Die restliche Stadt, die sich erstreckte ist leer. Es schien als wären all die verlorenen Seelen Ihr unterworfen.

Sylea blickte diese widerliche Umgebung an, und erkannte dann diese herumschwirrenden Seelen. Sie versuchte, mit aller Kraft diese von sich abzuschirmen. Die Seelen schreiten auf, da nun auch noch der Halt weggebrochen war. Sie sanken schwächer werdend zu Boden, versuchten sie immer wieder zu erreichen. Dabei wurde die Gegend dunkler. Sylea ging weiter und erblickte eine Stadt. Sie war nun vollkommen allein. Es gab niemanden mehr. Damit lag sich tiefe Schwärze über die Stadt. 

So betrat sie eine neue Welt. Sie sah einen lebenden Menschen blutend, Skullz selbst angekettet und eine Art Sha Wesen, das sie auch angekettet und sehr böse angrinste. Auf dem Boden stand eine Schrift mit Blut geschrieben „Finde den Fehler, und töte das Richtige.“ Sylea blickte diese jämmerliche Gestalt von Mensch an, welcher wohl nicht in diese Welt gehörte. Sie lächelte böse. Danach widmete sie sich dem Sha, oder dieser ähnlichen Präsenz. Sie formte einen Pyroschlag und lies dieses sofort schwer treffen. Das Sha schrie auf und verblasste. Eine Lichtsäule wurde dabei dunkelrot. Ihre Blicke wanderten weiter zu Skullz. Sie lächelte diesen an und schloss die Augen. Kurzerhand zündete sie eine feurige Bombe und knallte einen Feuerball mit immenser Wucht nach und die kleine Säule wurde wieder gross. An der letzten Säule angekommen sah sie die wahre Seele von Skullz, die voll mit dunkler Schattenmagie pulsierte.

„Und … hast du begriffen, was das alles zu bedeuten hat? Denke nach… und antworte mir ehrlich.“
Sylea erklärte ihm dann was sie glaubte zu denken und gestand dass sie einen Fehler gemacht hatte, bei dieser Prüfung. Sie hatte diese Seelen die nach Ihr aufschrien einfach ignoriert. Skullz bestätigte dies mit folgendem Satz „Macht ohne Verbündete…. Ist keine Macht! Aufgabe Nummer eins.."
Sylea hob die Augenbraue „In der Tat da habt Ihr Recht, aber dies war mir vorher schon bewusst….Bevor Ich dieser Prüfung unterzogen wurde“



Der Bote lauschte dem noch eine ganze Weile ehe er Skullz ansprach. „Und? Sie ist noch an einem Stück. Seid Ihr zufrieden mit Ihr?“
Skullz sah den Boten an und lies die Seelenwelt verschwinden „Ja die Verbindung ist da … ich kann Ihr nun helfen, seelische Stabilität zu erlangen… mehr nicht.“
Der Bote nickte und deutete Sylea zu sich hoch.
Er blickte sie mit ernsthafter Ruhe an. „Legt die Stelle frei, die Ihr gewählt habt Sylea.“
Der Bote erklärte Ihr nochmal die Vorgehensweise ehe er seine Hand hob. Er streckte einen Finger aus, dessen Spitze von einer Schattenflamme umhüllt wurde.
„ Beginnen wir.“
Skullz stellte sich als Säule zu Verfügung. „Versuch dich an meiner Seele fest zu halten Sylea, wenn du entgleist.“
Der Bote brannte die nötigen Kreise und Runen in Ihre Haut, und zog die Linien sehr langsam und mit Bedacht. Das Einbrennen dauerte wohl länger als erwartet.
Sylea biss sich auf die Lippen. Der Schmerz fühlte sich echt an. Sie ballte eine Faust während sie Skullz ansah, und versuchte ruhig zu bleiben.
Der Bote nahm seinen Finger von Ihrer Haut und die Schattenflamme verschwand. Er legte seine Hand auf Ihren Rücken und die andere auf den gebannten Phönix. Er nickte Skullz zu , dass er nun beginnen würde. 



Skullz baute sogleich seine Seele bei Sylea auf. Gewaltig und gross. Sylea versuchte dieser Verbindung standzuhalten. Der Bote konzentrierte sich ungewohnt stark. Der Phönix löste sich langsam auf und baute seine Macht und seine Seele langsam in Sylea auf.
Syleas Augen leuchteten dunkel gross auf, als sie spürte welcher Machtschub plötzlich in sie floss. Sie fing leicht an zu taumeln. Ihre Augen sie blickten Skullz an, sie wichen nicht von Ihm ab. Sie fixierte Ihn und griff sichtlich nach Ihm. Sehr langsam baute sie wieder eine Stärke auf. Sie lächelte Skullz an, und spürte wie sehr sie Ihn brauchte. Skullz hielt Ihre Seele fest und gab Ihr den Halt, den sie brauchte und erhalten konnte. Es schien gegenseitiges Geben und Nehmen zu sein.
Der Bote berührte eine Rune am innersten Kreis und liess langsam, Schattenmagie hineinfliessen. Der Geist, aber auch die Macht des Phönix wurden wohl schwächer. Er wiederholte dies jeweils an jeder Rune, wobei der Phönix immer weiter versiegelt wurde. Er liess die Hände sinken und betrachtete das rot glühende fertige Siegel. Er bat Skullz herauf.
„Skullz legt Eure Hand auf diese Rune dort in der Mitte, es ist die zentrale Rune.“
Skullz nickte und legte seine Hand auf die Rune. Der Bote legte seine auf Skullz und die Rune wurde auf die Innenfläche Ihrer Hände kopiert, wo sie langsam verblasste.
Der Bote schaute Skullz ernst an „Sollte das Siegel kurz davor sein zubrechen, wird die Rune auf Eurer Hand zu sehen sein.  Merkt Euch diese Rune. Ich habe mich dazu entschlossen das Siegel mit Schattenenergie aufzubauen. Über diese Rune könnt Ihr Eure Kraft hinein gleiten lassen, bis der Kreis wieder leuchtet… Sollte ich mal nicht in der Nähe sein.“



Der Bote erklärte Skullz genauestens die Funktion des Siegels.  Sylea schwankte leicht, ein Schwindelgefühl umgab sie. Sie konnte sich nicht mehr konzentrieren. Skullz ist war mehr in Sichtweite. Sie taumelte, um Ihre Augen wurde es dunkel und sie fiel nach hinten. Der Bote fing sie auf und blickte sie zufrieden mit goldschwarzen Augen an. Sylea sah Ihre Umgebung verschwommen. Nur einen Schatten erkannte sie um sich. Sie blickte Ihn an und flüsterte leise seinen Namen. Skullz musterte das Ganze.
„Der Krafteinfluss muss sich noch stabilisieren. Er ist noch sehr gestört. Das Magie wirken wird Ihr die nächsten Tage noch etwas schwer fallen. Sie sollte sich ausruhen."

 „Gut… kümmere dich gut um sie Bote… ich werde hier bleiben und die Dämonen studieren.“

Der Bote hob Sylea auf die Arme, wobei sein eigenes Siegel schwach grün durch seine Robe schimmerte. Er trug sie in Ihr Schlafgemach in den untern Gewölben. Zwei Diener bewachten dieses von Aussen. Der Bote selbst blieb bei Ihr.

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Zuletzt von Sylea am Di 28 März 2017, 23:31 bearbeitet; insgesamt 6-mal bearbeitet
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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am Mo 11 Nov 2013, 09:05

Das Erwachen:


Sylea drehte sich zur Seite, sie griff sich mit einer Hand vorsichtig auf die Stelle wo das Siegel angebracht war. Ihre Hand, sie fiel langsam wieder zu Boden.
Der Bote, der damit beschäftigt war ein Buch zu lesen, blickte von diesem kurz auf, prüfte den Fluss an Energie in Sylea. Er klappte das Buch zusammen.
Sylea schreckte leicht auf und öffnete langsam Ihre Augen.
"Langsam. Euer Energiefluss und Körper ist noch immer verwirrt."
"Erendil....Ist...ist es vorbei? Ich...Ich fühle mich so ausgelaugt... So schwach.



Sylea griff nach seiner Hand und bat Ihn ihr hoch zu helfen, was dieser dann auch tat.
Der Bote erkundigte sich nach Ihrem Wohlbefinden und reichte Ihr ein Glas Wasser.
"Nunja... Ich fühle mich so leer. Diese Schmerzen... Und dennoch fühle ich etwas Fremdes in mir.. Was vollkommen Neues.... Was genau ist passiert? Ist das normal?"
Der Bote erklärte Ihr dass es ein paar Tage dauern würde,bis dieser Zustand gänzlich von Ihr schwand.
Sylea nickte ihm zu trank einen Schluck und schaute sich vorsichtig um. Die Bilder um sie wurde sichtbarer und klarer. Dieses Schwindelgefühl verschwand langsam.

Sylea versuchte aufzustehen wobei sie ein bisschen hin und her taumelte. Dennoch bemühte sich zu lächeln und fand Ihre Blicke in den Augen des Boten wieder.
"Wisst Ihr Bote....  Ich für meinen Teil...rede lieber in Augenhöhe mit Euch."
Der Bote lächelte sachte.
"Und Ihr glaubt, die habt Ihr Euch bereits verdient?"
"Das denke ich... Doch es liegt in Eurem Ermessen dies letztendlich zu entscheiden."



Der Bote wandte sich von Ihr ab und begrüsste jemanden.
"Was führt Euch her, mein Freund?"
Sylea striff sich Ihre Kapuze runter und blickte in die Richtung, wo diese vertraute Stimme herkam.
Nakmur neigte seinen Kopf leicht in Syleas Richtung.
"Ihr Zustand.... brachte mich her. Ich grüsse euch beide."
Dabei verneigte er sich tief und Sylea fühlte sich leicht geehrt.
Der Bote nickte leicht.
"Es gibt also eine Bindung zwischen Euch, oder ist euer Band zum Feuer noch so stark?"
"Das ist sie, jedoch in einer anderen Form"
Er holte einen gräulichen Stein hervor, in dem eine Flamme eingeritzt war. Sylea lächelte und begann zu erklären.
"Wir sind hier weil ich es so wollte. Skullz, Nakmur und ich.... wir schmieden ein Band, welches uns in schweren Zeiten zusammenführt. Euer Weg Bote, ist auch der unsere."
"Interessant und in diesem Falle äusserst praktisch, ist Nakmur doch ein pefekter Lehrmeister für Euch in der nächsten Zeit."
"Ein Lehrmeister soll ich sein? Ein getrennter Aszendent, dessen Element durch die Essenz eines alten Gottes ersetzt wurde?"
"Ich habe Sylea vor wenigen Tagen einen Phönix eingepflanzt und versiegelt. Sie wird Wissen über die direkte Zusammenarbeit mit versklavten Feuerelementaren benötigen. Ihr seid perfekt für das."
Nakmur nickte leicht.
"Ich verstehe. In diesem Fall wird es mir und den Elementaristen eine Freude sein, alles zu lehren, was sie wissen muss."
Sylea schaute von beiden hin und her. Sie lauschte sofern sie dies konnte. Ihr Zustand war noch nicht der optimalste im Moment. Sie versuchte dies aber vorerst zu verbergen.
"Sie wird noch ein paar Tage Ruhe benötigen. Danach werde ich Ihren Geist ausbilden und Ihre Fähigkeiten. Wenn sie soweit ist, können wir zur nächsten Stufe übergehen."
Nakmur nickte leicht.
Sylea bat Nakmur so schnell wie möglich Skullz hierher zu beschaffen, damit sie aufbrechen konnten. Den Weg der Reise... Nakmur bestimmte wohin es geht.



Der Bote gab Nakmur noch eine Aufgabe ehe er sich dann von beiden verabschiedete. Sylea blickte ihm hinterher. Ihre Augen glänzten leicht.
"Sylea ich werde nach Euch schauen. Ruht Euch noch ein wenig aus. Ihr müsst bei vollster Kraft sein, wenn wir beginnen wollen."
"In der Tat, diese werde ich haben. Ich werde Euch nicht enttäuschen Bote."


Zuletzt von Sylea am Di 29 März 2016, 01:00 bearbeitet; insgesamt 6-mal bearbeitet

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Die Ereignisse aus Nakmurs Sicht

Beitrag  Faithblade am Mi 20 Nov 2013, 20:18

Nachdem Sylea aufgewacht ist und Nakmur ihr mitteilte, dass nun alles bereit wäre, um zu einem sichereren Ort zu gelangen, setzten sie dies sogleich um. Über eine Flugverbindung in den Nethersturm zu gelangen, hätte zu viel Zeit in Anspruch genommen und so entschied sich Nakmur dafür jene orangefarbenen Kristalle zu benutzen, welche sie schnell und sicher zur Sturmsäule bringen. Gesagt, getan. Nach einem kurzen Moment der Verwirrung und Verzerrung finden sich beide innerhalb des Hauptgebäudes der Sturmsäule wieder. Nakmur wies Sylea in ihr Schlafgemach ein und erklärt ihr sein weiteres Vorgehen, was sich letztendlich am nächsten Tag abspielen wird. Nakmur selbst schwankt jedoch nun schon zwischen zwei Dingen, welche nebenher erledigt werden müssen. Zum einen ist jenes Problem der Naga, eine entscheidende Stelle, welcher geklärt und verhandelt werden müsste. Zum anderen liegt weiterhin das Problem seiner zweiten Seite offen, welches es zu beheben gilt.
Er räumte diese Dinge aus seinem Kopf und würde sich an einem anderen Zeitpunkt darum kümmern, denn nun galt es einen anderen Auftrag zu ende zu führen. „Dein Ziel liegt auf anderem Wege, dieser gebührt nicht für jene Stunde die kommt deiner Aufmerksamkeit.“ Es war Horizontiss, der urplötzlich hinter ihm auftauchte und zischelndem Worte zu ihm spach. Nakmur wandte sich zu ihm um und nickte leicht. Die stetige Anwesenheit Horizontiss hatte ihn in keinster Weise gestört oder gar aus den Gedanken geworfen.
Er rechnete jede Sekunde damit, dass er hinter oder vor ihm stände seinen verurteilenden, durchbohrenden aber auch ruhigen Blick auf ihn richtend.
„Liegt dir oder dem Meister daran, diesen Aufruf an mich abzugeben ?“, war die Frage von Nakmur darauf und Horizontiss beantwortete dies mit einem Moment der Stille.
„Der Meister will es und ich bestärke es. Jenes Band, das existiert, kann nicht auf Dauer gehalten werden und alles ist flüchtig. Jene Lektion ist dir gewahr...“, Nakmur nickte nur und verneigte sich. Horizontiss schien ihn von seiner Position zu mustern ohne seinen Kopf auch nur ein kleines Stück zu senken. Danach wandte er sich um und bewegt sich langsam wieder über die Sturmsäule. Nakmur sah ihm überlegend nach, was ihn selbst verwunderte. Er dachte ? Wie war das möglich ? Seine Vergangenheit hatte ihn immer gelehrt nicht zu denken, sondern in dem Willen des oberen zu handeln. Ihm zu dienen... Und nun denkt er. Nakmur strich diesen flüchtigen Gedanken ab und stellte es zu den anderen Problemen , die gelöst werden müssen.
Den Rest des Abends, der Nacht, des Morgens und des Mittags verbrachte er in einem ruhigen Gebet an den Meister. Als letztendlich die Zeit gekommen war, um nach Sylea zu sehen. Fand er sie innerhalb des Gebäudes, das Portal betrachtend vor. Er unterhielt sich mit ihr, befragt sie nach bekanntem, neuem und kommendem, was das Feuer betraf. Was sie musste, was sie gelernt hatte und was sie sich erhoffte. Letztendlich lief es darauf hinaus, das er sehen wollte, wie sie ihre Magie im Griff hatte, wie sie damit umging und sie kontrollieren konnte.
So führte er sie an einen Ort unterhalb der Sturmsäule. Die Biokuppel beherbergte immer noch das Leben, was sie besessen hatte, als sie eingefroren wurde und von Elementaren heimgesucht wurde. Es war nichts zerstört worden, alles wuchs und gedieh. So war dies der perfekte Ort, um ihre Kontrolle zu testen. Und sollte es dennoch zu einem Unfall kommen, so waren Elementaristen in der Nähe, welche den Geist des Feuers mit gemeinsamem Willen gebeugt hätten.
Eine Beschwörung hatte Nakmur gesehen und schon riss ihn etwas vom Ort, was nicht hätte sein sollen. Er entschuldigt sich, trat den Rückweg an und zog sich auf die Sturmsäule zurück. Irgendetwas hat das, was noch von seinem zweiten Ich in ihm schlummerte durcheinander gebracht und aufgewühlt. Es brachte die Überbleibsel in Aufruhr und dies bedurfte sofortiger Abhilfe. Bevor er zur Sturmsäule hinaufging wies er die Elementaristen an, Sylea zu beobachten ohne auf zu fallen. Die Elementaristen nickten knapp und schlossen sich seinem Weg auf die Sturmsäule an. Sie würden den Meister anrufen. Sie würden Horizontiss kontaktieren. Sie würden ihm sagen, was passierte... Jedoch würden sie nicht eingreifen. Keiner von ihnen...
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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am Do 21 Nov 2013, 16:16



An der Biokuppel:


Es war geschafft, der Phönix, welchen Sylea in sich trug, war mehr oder weniger beschwört. Sie liess ihn in keinster Weise aus den Augen. Nun war sie wohl auf sich allein gestellt. Nakmur, welcher sie unterstüzen wollte verliess ruckartig die Biokuppel. Alles um sie herum war still. Der Phönix schaute zu Ihr herab und Sylea lächelte diesen kurz zu. Sie schien diesen genau zu mustern, und nickte Ihm leicht zu.

Ein Krächzen von oben war zu hören. Der Phönix konnte es nicht sein.
Plötzlich vernahm Sylea Worte auf Thalassisch mit nicht zuordbaren Akzent.
"Grüsse Feuerelfe. Ich glaube wir kennen uns schon."
Sylea drehte sich nicht um, Ihre Blicke waren immer noch an den Phönix gerichtet.
Mit kühler Stimme sprach sie : "Was verschafft mir die Ehre, Worgin?"
"Die Signatur da ist überdeutlich. Das letzte Mal warst du ja nicht gewillt zu reden."
Sylea lächelte und blickte sie leicht aus Ihren  Augenwinkeln an.
"Ich bevorzuge es..... von der Allianz Abstand zu halten. Dennoch.... Ich spüre eine Präsenz in Euch, die es mir erlaubt.....mit Euch zu sprechen. Ihr könnt nützlich sein. Was wollt Ihr...so redet"
Ashiva schien ein wenig zu grinsen. "Das beruht auf Gegenseitigkeit. Ein schönes Wesen dieser Feuervogel"

Sylea nickte und erklärte Ihr, dass sie gerade versucht einen sinnvollen Nutzen aus dem Phönix zu ziehen.
Ashiva nickte leicht. "Feuer ist dir nicht fremd, aber offenbar kennst du sein Wesen noch nicht ganz, sonst würdest du Ihn bereits beherrschen. Feuer ist niemals kontrolliert, es ist auch nicht nur zerstörerisch oder unlenkbar, aber ich denke das weisst du selbst. Du kannst Feuer eine Bahn geben, aber es wird niemals dieser Bahn so folgen wie Wasser es tut. Es ist die wärmende Quelle in der Nacht, das Licht im Dunkel, dass dich die Wahrheit erkennen lässt und gleichzeitig ist es zerstörerisch wenn man ihm keinen Einhalt gebietet."




Sylea blickte den Phönix weiterhin an. "Ich weiss wie ich damit umzugehen habe.......Worgin."
"Du meinst, etwas das in Fesseln liegt, wird jemals seine volle Macht entfachen können?"
"Ich kenne durchaus die Auswirkungen, wenn dies nicht der Fall ist. Ich weiss dass mich dieses Wesen zerstören kann."

Ashiva schüttelte leicht den Kopf. "Wenn du mir nicht zuhörst, wirst du nicht lernen, sondern nur aus dir selbst alles wissen, und das ist begrenzt. Du verhältst dich, als wärst du zweigeteilt. Denkst du, ich erkenne nicht wenn jemand seine wahren Absichten versucht zu verbergen?"
Sylea lächelte. "So tu ich das? Wisst Ihr ich bitte Euch nicht darum... Wenn Ihr meint dass Ihr mir helfen wollt, so tut dies. Wenn nicht.... dann vergeudet nicht Eure Zeit."
"Frag mich doch mal"

Ashiva lächelte sie freundlich an und ging dabei spontan in Flammen auf. Die Flammenzungen leckten Ihr über Schultern und Gesicht, Arme und Beine, bis sie sie ganz verdeckten. Ihre Augen nur noch ein helles Glühen in den Flammen.





"Möchtest du das auch Sylea?"
"Ich bevorzuge es .... andere Dinge in Flammen aufgehen zu lassen, als mich selbst. Dennoch ein gelungenes Spektaktel.... Worgin. Es ist durchaus bewundernswert, was Ihr mit dem Feuer anstellt, doch dies ist nicht meine Richtung die ich einschlagen werde."

"Das hab ich schon verstanden. Aber um ihn in dich aufzunehmen, und seine Fähigkeiten nach deinen Wünschen zu lenken musst du so wie er werden. Dich in Ihn hineinversetzen, und dann kannst du Ihn aussenden, um zu Zerstören zum Beispiel. Du musst mit Ihm arbeiten, nicht versuchen Ihn einzusperren. Gib Ihm Nahrung für sein Feuer oder Freiheit."
Sylea nickte knapp während sie Ihr weiter zuhörte.
"Schenk Ihm Liebe, er wird es dir danken. Es steht noch ein langer Weg bevor, ehe du erkennen wirst. Ich wünsche dir viel Erfolg, und hoffe nicht dass du es dafür einsetzt, um zu Zerstören."
Sylea lächelte und winkte ab. "Wir werden sehen... Es kommt so wies kommen wird. Ich denke ich werde den Sinn erkennen... den Weg, welcher für dieses Wesen und mich.... bestimmt ist."
Ashiva verwandelte sich in eine Sturmkrähe und krächzte sie noch einmal an ehe sie davonflog.


Zuletzt von Sylea am Mi 20 Aug 2014, 18:23 bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am Do 21 Nov 2013, 17:55



Halbhügel:



Nachdem Sylea diesen Phönix hochbeschworen hatte, diese Worgin wie aus dem Nichts aufgetaucht ist, und Ihr versucht hatte zu erklären, was es mit dem Feuer auf sich hat, beschloss Sylea sich erstmals zurückzuziehen. Sie ging wieder zurück zur Sturmsäule und wollte zur Abreise aufbrechen.

Ein Elementarist kam auf sie zu und überreichte Ihr einen Brief. Sie nahm diesen an sich und öffnete Ihn.
Ein Lächeln umrang sie, als sie dessen Inhalt las.
Es waren gute Nachrichten, jetzt machte alles Sinn. Sie war Ihren Ziel wohl weiter als sie sich erhofft hatte.





Sylea machte sich auf den Weg durch Ihre Portale. Der Halbhügel in Pandaria sollte wohl das Ziel sein. Gedanken gingen durch Ihren Kopf. "Warum will er mich treffen? Wie wird dieser Abend verlaufen?"


Am Halbhügel angekommen grüsste Sylea beim Vorbeigehen diese sonderbaren Pandaren und ging zielgerade auf den Boten zu.
Der Bote lächelte leicht und hielt ein Weinglas zur Seite, sodass sie es nehmen konnte.
Sylea sprach mit sanfter Stimme und lächelte diesen zu.
"Erendil.... Ihr wolltet mich sprechen?"
"Ich dachte mir, dies hier ist mal etwas anderes, als die Einöden der Scherbenwelt."
Sylea nickte leicht zustimmend.
Der Bote nahm einen Schluck aus seinem eigenen Glas

"Es ist nicht immer gut, nur den Schatten zu sehen. Die Welt besteht auch aus Licht, das darf man nicht vergessen."
"Ihr habt mich doch nicht zum trinken gerufen?"
Der Bote blickte sie prüfend an. "Warum sollte ich euch sonst gerufen haben?"
Sylea lächelte ihm zu. "Nun.... sagt Ihr es mir."

"Oh, das wäre doch wohl zu einfach und langweilig. Grade für jemanden mit eurem Intellekt. Was vermutet ihr?"
"Ich vermute.... nichts Besonderes. Vielmehr, dass Ihr Euch einfach nur erkunden wollt..... nach.... meinem Zustand."
Der Bote schmunzelte sachte. "Dies mag wahrlich ein Grund sein. Also, wie geht es euch?"
"Schaut mich an.... Ich lebe noch. Mein neuer Teil in mir.... er ist wahrlich ein Prachtstück."

"Freut mich dass er euch gefällt. Ich dachte mir, dass er zu euch passt. Dann gab es bisher keine Probleme mit dem Siegel?"

"Nein bisher nicht.... Nur etwas eigenwillig ist er noch....Aber das liegt wohl daran, dass er ein Teil von mir ist. Es ist sinnvoll mich mit dem Phönix anzufreunden. Schliesslich soll er nach meinem Ermessen handeln."

Der Bote nickte. "So, wie das Konzil?"
Sylea hob die Augenbraue nach oben, als sie Erendils Worte vernahm.
"Das Konzil....? Ich verstehe nicht worauf Ihr hinaus wollt."
Der Bote nahm einen weiteren Schluck aus seinem Glas mit einem Schmunzeln auf den Lippen.
"Also doch Instinkt. Ich dachte schon eure Worte wären gezielt und gekonnt gesprochen gewesen beim Treffen des Konzils."
Sylea zuckte mit den Schultern und schmunzelte.
"Wie glaubt ihr, kann man das Konzil zusammenhalten? Was ist das Konzil?"

Sylea erzählte dem Boten über Ihre Ansichten zu diesem Konzil. Er erklärte Ihr, dass sie zwar auf einem Weg ist, dennoch noch einiges zu lernen hatte, wenn sie das Konzil weise und richtig nutzen wollte. Er stellte Ihr viele Fragen, welche sie ohne zu zögern beantwortete. Dann noch eine, mit der sie noch nicht so bald gerechnet hatte.
"Was habt ihr über mich gedacht, als ihr mich das erste Mal saht?"
Sylea blickte leicht verlegen. "Ihr hattet eine sehr geheimnisvolle Wirkung auf mich. Ich konnte Euch nicht abschätzen. Dennoch... ich spürte so eine Art Ähnlichkeit wieder. Eure Worte...Sie waren weise durchdacht, gut gewählt und auch abschätzend. Ich sah in Euch, so eine eine Art.... gute Seite. Mag sein, dass ich mich irre. Ich für meinen Teil.... sehe dies immer noch."
Der Bote lies es auf ein Wortspiel laufen, welches Sylea leicht erzürnte. Erendil fand wohl Gefallen daran, ihre Reaktion zu beobachten... sie zu beobachten.

"Sagt mir Sylea, wonach verlangt es euch jetzt in diesem Augenblick am meisten? Wenn ihr diesen Moment gestalten könntet, was würde jetzt passieren?"
Wieder eine Frage, die Sylea sehr ungern beantwortete. Zu sehr würde er wissen, was in Ihr vorging. Dennoch antwortete sie, mit gut durchdachten Worten. 

"Ihr wollt Sicherheit für die Zukunft und die Wahrheit?"

Sylea nickte Ihm zu und blickte Ihn an mit hell leuchtenden Augen. "Nicht nur das.... Bote."

Erendil strich Ihr kurz fast flüchtig über die Wange. "Gut, Ihr sollt wissen und sehen. Doch nicht hier. Ihr kennt Ulduar?"

Sylea schaute Ihn an und ein Lächeln war zu erkennen. Ein anderes als sonst.
"Ja ich kenne Ulduar."
"Trefft mich dort am Mittwoch, am Eingang zu der Halle des Steins."
"Ich werde da sein Bote."




Zuletzt von Sylea am Fr 08 Aug 2014, 02:51 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Ascas am Sa 23 Nov 2013, 00:37

Der Bote hatte Sylea nach Ulduar gerufen. Nach Wochen der Gespräche, Beobachtung und Einschätzung war es an der Zeit ihr die Geschichte des Boten und des Konzils zu erzählen. Dies barg natürlich das Risiko, dass sie sich doch noch von seinem Weg abwandte. Doch lieber jetzt, als zu einem überraschend ungünstigeren Zeitpunkt.
In Ulduar angekommen, betraten die beiden die Halle der Blitze. Auf dem Weg zum alten Thronsaal, begann der Bote schon mal damit, Sylea Grundlagen über die Schöpfung Azeroths beizubringen. Im Thronsaal selber blieben sie vor dem großen Abbild der Weltkugel Azeroths stehen und der Bote begann die Geschichte zu erzählen, die schließlich mit dem Konzil und ihm als Boten enden sollte.
Er begann mit der Entstehung des Lebens auf Azeroth durch die Titanen und alten Götter und erzählte ihr von deren Krieg. Er eröffnete ihr die Wahrheit, nämlich das sie alle nur in ihrer jetzigen Form existieren, durch die Verseuchung der dunklen Kräfte der alten Götter. Er erzählte ihr von tausenden anderen Welten, auf denen die Titanen Leben geschaffen hatten und dass so Azeroth nichts besonders ist. Das sie alle als Lebewesen nichts Besonderes sind. Sylea lauschte aufmerksam, als der Bote ihr von der Dunkelheit des Bösen berichtete, die alle Welten, auf denen Leben existierte vorhanden war und von dem Champion der Titanen, dessen Aufgabe es war, diese Dunkelheit zu vertreiben.
Dann unterbrach er seine Erzählung für den entscheidenden Punkt. Der Punkt der Sylea entweder abschrecken oder treu bis in den Tod machen würde. Er teilte ihr seine Ansicht und die seines Meisters mit, dass alles Leben einhergeht mit Schmerz. Das jedes Gefühl dem Schmerz entspringt oder unzertrennlich mit ihm verbunden ist und dies die unweigerliche Folge hat, dass solange Leben existiert auch das Böse existiert. Wie erhofft und gewünscht vom Boten, schien Sylea von sich aus diese Gedanken nachvollziehen zu können und nicht abzulehnen. Vielleicht war sie nicht vollends davon überzeugt, doch die Saat in ihre schien zu keimen.
Nach diesem philosophischen Abstecher berichtete der Bote weiter von der Geschichte des Champions, welcher diese Weltanschauung entwickelte und dazu überging, alles Leben im Universum auszulöschen, um seine Aufgabe, Frieden zu schaffen, erfüllen zu können. Allerdings brauchte der Champion dafür Hilfe und da keine gute Fraktion seine Ansichten teilen würde können, erschuf er sich eine Armee aus dem Bösen des Universums. Denn diese waren für Macht bereit alles zu tun und am ehesten zu Überzeugen. Es war die Geschichte, wie Sargeras die Brennende Legion schuf und somit kam die Geschichte der Gegenwart in großen Schritten näher, wie auch Sylea zu begreifen schien.
Der Bote erzählte weiter. Davon, dass die Bevölkerung Azeroths zu engstirnig wäre, um die Wahrheit über Leben und Tod zu begreifen und über die fehlgeschlagenen Versuche der Brennenden Legion Azeroth die Erlösung zu bringen. Als Konsequenz daraus hatte die Legion einen Einheimischen ausgewählt, um die Gesellschaft von innenheraus auf die nahende Erlösung vorzubereiten, den Boten. Doch damit er seine Aufgabe erfüllen konnte, brauchte er Hilfe und wie Sargeras damals, so erkannte auch der Bote, dass von den „Guten“ diese Hilfe nicht zu erwarten war. Also begann der Bote Personen aus der Dunkelheit und vom Rande der Gesellschaft zu rekrutieren und in einem Rat des Bösen zu vereinigen. Dieser Rat ist in weiterentwickelter Form das heutige Schwarze Konzil und sie redeten noch kurz darüber, wie das Konzil zu lenken wäre, so wie der Bote es seit der Gründung tat.
Der Bote endete mit seiner Erzählung und entließ Sylea wieder in die Welt, ohne wirklich nach ihrer Meinung zu fragen. Nun wusste sie, woher der Bote kam, was seine Beweggründe waren und wieso das Konzil existierte.

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am Sa 23 Nov 2013, 17:18


Zurück zu einem bedeutsamen Ort:



So war es nun also. Der Bote, er war ein Abgesandter von Sargeras und der Brennenden Legion. Diese Gerüchte um ihn scheinen wahr zu sein. Nur sie begriff immer noch nicht, was so schlecht an Ihm sei. Warum wird er gesucht, was ist so gefährlich an Ihm?

Sylea brauchte Zeit, Zeit und nachzudenken. Zuviel auf sie einredenden Worte. Dabei wollte sie nur eines, den Weg für sie und Ihrer neuen Macht zu finden. Von Ihren Gedanken angetrieben, machte sie sich auf den Weg zu einem bestimmten Ort. Nur an diesem Ort konnte sie feststellen, wie es für sie weitergehen würde.
Die innere Spitze in den Feuerlanden, ein Ort an dem sie Ihrem Element so nah wie nirgendwo anders ist, hatte Sylea auserwählt. Der Bote führte sie schon einmal dahin, um wohl festzustellen wie sich diese Bindung zum Feuer auf sie auswirkte.

Sie schritt die Treppe hinunter, der Phönix flog schützend über Ihr. Sie lies ihn frei handeln und sperrte Ihn nicht ein. Ihre Blicke waren auf diesen immens grossen Lavasee gerichet. In Ihrer Hand hielt sie einen Stein, jenen welchen Ihr Nakmur bei Ihrer Ankunft in der Sturmsäule überreicht hatte.
 


Dieser Stein er war der Schlüssel dazu. Sylea ging an eine bestimmte Stelle und konzentrierte sich. Sie versuchte sich an die Worte von Nakmur zu erinnern, als er Ihr diesen Bundstein überreicht hatte.
„Gedanken vom Einklang werden Euch prägen, wenn das Feuer am Steine brennt. Die Flamme wird aufsteigen, aus dem Steine heraus und wird Euch offenbaren, was genau in Euch ist.“

So schloss Sylea die Augen und versuchte tief in sich zu gehen.
Es dauerte nicht lange dann fing dieser Stein an zu brodeln. Alles um sie herum wurde dunkler. Nur diese Flamme, sie wurde deutlich heller und grösser.




 
Sie sah sich und den Phönix. Der Weg wurde Ihr offenbart. Es war der Weg der Dunkelheit, und Schwärze. Der Weg des Schmerzes, der Zerstörung.
„Gib ihm Nahrung oder Freiheit. Sei mit dir voll und ganz im Einklang und kontrolliere deinen Schmerz. Aus der Macht des Zerstörten wächst neues  Leben!“


So öffnete sie Ihre Augen wieder und lächelte. Das war es also… Ihr neues zweites Ich, in der Form dieses Phönixes. Dieses Ich wird sie lenken und den Weg erreichen, der für sie bestimmt ist. Es hatte alles seinen Grund….. Dieses Geschenk vom Boten.


Mit dieser neuen Erkenntnis zog sie los, sah die Welt mit Ihren Augen und verspürte innere Zufriedenheit. Dieses Ungewisse, es hatte endlich ein Ende genommen.
Sie wusste von nun an was sie wollte und er würde es erkennen. Schon bald werden sie sich wiedersehen.


Zuletzt von Sylea am Di 29 März 2016, 01:11 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am Do 28 Nov 2013, 20:31

Sylea striff sich Ihre Robe über, als sie plötzlich einen Schmerz verspürte. Das Siegel... Die Runen... sie erstrahlten in einem grünlichen Glanz.
Die Schmerzen wurden deutlicher. Irgendwas stimmte nicht. Sie verspürte plötzlich eine Leere, wie sie sie noch nie vorher spürte. Es musste was Schlimmes passiert sein.
Sie blickte auf Ihren Arm und starrte instinkiv auf diese eine Narbe. Jene Narbe die eigentlich nur eine Erinnerung sein sollte. Eine Erinnerung auf diesen einen Schwur.
Sylea wusste was passiert war und ballte eine Faust. Ihr Gesicht war gezeichnet von Hass und Wut.


"Wenn Ihm was zustösst, ich kann für nichts garantieren. Ihr wollt spielen... Dann lasst uns diese Spiele beginnen!"

Syleas erster Test nahm nun Form an. Form der Wirklichkeit. Ihre Gefühle, dieser Hass... Sie muss versuchen diesen zu kontrollieren, ansonsten frisst er Ihre Seele auf, und der Phönix welcher in Ihr ruht, wird nicht nur sie zerstören, sondern alles um sie herum.
Sie blickte in den Spiegel welcher vor Ihr war, kämmte sich durchs Haar. Leicht lächelnd nahm sie diese Haarspange in Form von einer Rose und befestigte diese in Ihrem Haar.
Sie legte den Kamm beiseite lächelte und machte sich auf den Weg. Sie liess nur ungern jemanden warten, der in diesem Moment von äusserster Wichtigkeit schien.

Sylea reiste nach Morgenblüte und schien so langsam Ihren Hass zu zügeln. Es sollte vorerst nicht auffallen, dass sie Bescheid weiss. Schliesslich wollte sie wissen wie es um die Ehrlichkeit dieser Priesterin steht und war zugleich sehr neugierig auf die Worte dieses Hochschamanen. In aller Ruhe trank sie ein Glas Wein und wartete auf die Beiden.
Ihre Gedanken waren bei Erendil.


Zuletzt von Sylea am Fr 08 Aug 2014, 02:53 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am Fr 06 Dez 2013, 00:32


Morgenblüte, der Tag nach der Gefangennahme des Boten:


Shaturgal, Tenebra und Ion kamen pünktlich zum Treffpunkt. Das Treffen verlief einigermassen neutral.
Sylea verhoffte sich natürlich mehr daraus, aber Ihr war auch im Vorhinein klar, dass der Hochschame sie nicht einfach zu Erendil liess.
Sylea erklärte dem Schamanen, dass sie nicht vorhat gegen den Widerstand vorzugehen, nein sie wollte versuchen gemeinsam einen Weg zu finden.
Damit wurde sie belächelt und stoss auf Beton.
Tenebra versuchte ihr zu helfen. Sie erreichte vorerst, dass Sylea dem Boten Briefe zukommen lassen darf, Briefe die von Shaturgal höchstpersönlich vorher durchgelesen werden. Sodass jeder Befreiungsversuch, ausgeschlossen werden konnte. Es wurde Ihr auch erklärt, dass der Ort wo sich der Bote befindet komplett von Magie abgeschirmt ist.
Es würde schwierig werden... zu handeln. Dennoch Sylea gibt nicht auf. Sie wird einen Weg finden.... mit Erendil sprechen zu können.



Als das Gespräch dem Ende zuging, stand der Schamane auf und verliess Morgenblüte.
Sylea verbrachte noch etwas Zeit mit Tenebra und Ion. Sie unterhielten sich. Ion erzählte Sylea von seinem Dämon und was es mit diesem Armreif auf sich hat, den er trägt.
Sylea und Ion merkten schnell, dass sich beide sehr ähnlich sind.
Tenebra erzählte Sylea dann noch von einer Botschaft, welche Ihr der Bote hinterliess. Ein Rätsel... wie sollte es anders sein. Die drei beschlossen diesem nachzugehen. Vielleicht konnten sie herausfinden, was es mit dem Hinweis auf sich hatte. Was genau der Bote versuchte, Ihnen zu hinterlassen.
Sylea nahm diese Haarspange aus Ihren Haar, jene die die Form einer Rose hatte und gab sie Tenebra.
"Trage sie Tenebra, solltest du zu Ihm dürfen.... dann wird er erkennen."
Tenebra nahm diese an sich und nickte Ihr zu. Auch Tenebra verstand, was Sylea Ihr damit übermitteln wollte.

Die Reise.... sie wird schon bald stattfinden, aber vorher musste Sylea noch was klären. Sie brach auf, nach Shattrath.

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am Fr 06 Dez 2013, 01:38

Shattrath:

In Shattrath angekommen, suchte Sylea die Bibliothek der Aldor auf. Sie suchte nach einem bestimmtem Buch, wurde aber nicht fündig. Sie musste wohl doch, bei gegebener Zeit Unterstadt aufsuchen. Vielleicht konnte ihr der Priesterorden weiterhelfen. Ein Gedanke, welcher Sylea nicht gerade freudig stimmte.
Sylea entschloss sich noch auf ein Gläschen in die Taverne zu gehen. Im Unteren Viertel angekommen, betrat sie diese und suchte sich ein eher ruhiges Plätzchen. Sylea machte eine interessante Bekanntschaft. Ein Elf, welcher eine immense Ähnlichkeit mit diesen Ion besitzte. Sie kamen ins Gespräch und es stellte sich tatsächlich heraus, dass es sich um Ions Bruder handelte. Er stellte sich Ihr als "Schlange" vor. Während sie plauderten sah Sylea schon von weitem einen Schatten auf sie zukommen.
Ions Bruder "Schlange", verabschiedete sich und Sylea ging auf diesen Schatten zu, welcher Ihr nicht unbekannt war.
Syleas Gesicht, es wirkte traurig, niedergeschlagen. Er konnte in Ihren Augen erkennen, dass sie eine Leere in sich trug.
"Skullz... du bist hier."
"So wahr... ich entschied mich noch zu erscheinen, sollt ich dein Treffen versäumen. Was steht an Lea?"
"Mein Siegel, es schmerzt mich so sehr. Dieser Hass, er sitzt so tief... Sie haben Ihn gefangen genommen."
Sylea erklärte ihm auch, dass sie im Moment Gefühle verspürt, die sie noch nie zuvor gespürt habe. Sie glaubte, es ist auf dieses Band zurückzuführen, welches Erendil und Sylea besassen.

"Ich bin so froh, dass du da bist... Skullz."


"Aber ich war immer da... Sylea. Nur nicht körperlich. Ich wurde in... seltsames verwickelt.."

Er legte eine Hand an Ihre Wange und sagte: "Du bist nicht... allein. Und der Bote.. wird auch wieder frei sein. Der Bote...geht erst unter...wenn keiner mehr an ihn glaubt."


Sylea blickte zu Ihm und schaute ihn fragend an. Skullz schien mehr zu wissen. Sie schaute Ihn an, und Skullz erzählte Ihr, was er wusste.
Auch Sylea erzählte ihm von den letzen Ereignisen, dem Zusammentreffen mit dem Hochschamanen, und natürlich auch zu Tenebra und Ion. 
"Ich hatte einen Brief zugesand bekommen. Es war eine Warnung. Diese Warnung... sie kam von Tenbebra. In diesem Brief stand... der Widerstand... sie suchten mich."


"Wieso hilft sie dir?"
Sylea erzählte Skullz dass es Tenebra war, die damals bei Merades gefangen genommen wurde, jene Priesterin deren die beiden geholfen hatten.
"Ich wollte sie um ein Treffen bitten, zudem kam es allerdings gar nicht. Ich traf sie und Ihren.... nunja... Gefährten in Pandaria an. Sie bat mich, einen Schamanen kennezulernen. Ich stimmte diesen Treffen zu."
Skullz wirkte zuerst verärgert, und meinte dass sie mit Ihren Leben spielte. Sylea erklärte Ihm jedoch von Ihren Plänen, was sie vorhatte. Auch dass er sich unbedingt mit Tenebra treffen musste und Ihr von der Phiole erzählen sollte, die Sylea ihm damals gegeben hatte. Es war wichtig, Ihr Leben ist davon abhängig.




Die beiden hatten noch lange miteinander geredet. Es tat gut.. dass er erschienen war.
Sylea knüpfte daran.... daran dass er immer an sie glaubte.

Sie reiste zurück zum Thron und musste sich vorbereiten. Es stand ein wichtiges Treffen an.


Zuletzt von Sylea am Di 29 März 2016, 01:12 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am Do 19 Dez 2013, 11:56


Kil´Jaedens Thron:



Am Thron angekommen, kann Sylea nicht lange durchatmen. Katariah, Nakmur und Raleria erwarten sie schon ungedulig.
Sylea klärt die drei über die aktuellen Geschehnisse auf, welche für sie eher ungünstig als schön sind. Die Gefangennahme des Boten löst in Sylea nach wie vor eine Leere aus.
Es stellen sich viele Fragen, über die sie sich später ausgiebig befassen würde. Vielmehr galt es einen Plan auszuarbeiten, welcher den Boten befreien würde.
Sylea bat die drei nicht ohne Grund hier her. Es sollte ein Test sein... Wieder mal geht es um Vertrauen. Wie weit kann sie Ihnen trauen?

"Ich werde alles tun, um Erendil aus dieser Misslage zu holen, koste es was es wolle." Dabei blickt Sylea gezielt in die Augen der drei und wartet gespannt eine Reaktion ab.
Nakmur legt den Kopf leicht schief und sagt, dass dies auch sein Weg sein wird. Katariah stimmt dem Ganzen auch zu und Raleria, nunja sie schmunzelt.
Es war nicht anders zu erwarten.
 Sylea lächelt zurück und sagt zu Ihr. " Ihr schmunzelt Raleria? Findet Ihr das in Ordnung das Euer Onkel gefangen genommen worden ist? "
" Natürlich. Ihr nicht?"

Sylea schüttelt den Kopf. Sie hat die Worte von Skullz im Kopf als sie das Schmunzeln von Raleria sieht.
"Raleria von Skullz weiss ich, dass Ihr etwas habt, etwas Wertvolles. Erendil.. Er vertraut euch, so wies scheint."
Raleria nickt leicht. Sie weiss wovon Sylea spricht. Skullz und Raleria sollten sich treffen, so schnell es geht. Sylea wird dieses Treffen einleiten.
"Ich wollte Euch als erster davon berichten, da ihr der nächste Bezug seid....und ihr dies nicht von dritten oder per Zufall erfahren solltet. Das Konzil wird informiert sein denke ich. Wir werden es sehen.... beim nächsten Treffen, welches morgen stattfinden wird."




Sie verabschiedeten sich, und Sylea war das erste Mal ein bisschen stolz auf sich. Ohne zu zögern, hat Nakmur ihr schon wieder gezeigt, dass er an Ihrer Seite steht. Katariah, die Klinge, auch sie scheint Ihr respektvoll und vertrauensvoll gegenüber zu stehen. Es war ein guter Ansatz... Fürs Erste.....Ob das Konzil auch so reagieren wird? Was würden sie unternehmen, werden sie Syleas Plan ernst nehmen, oder dies belächeln? Gedanken über die Sylea aber nicht weiternachdenken wird.... Es wird sich zeigen.... Schon bald!

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am Do 19 Dez 2013, 17:41

Wir bitten das ganze als OOC - Wissen zu betrachten. Dennoch wollen wir Euch einen kleinen Einblick über sie und alles was im Moment um sie herum geschieht verschaffen.

Thron:


Nakmur, Katariah und Sylea waren gerade dabei Ihr Hab und Gut in Kisten zu verstauen. Sylea stand für kurze Zeit ein bisschen Abseits und blickte zu den Dämonen, welche rund am Thron Wache hielten. Sie war in Gedanken versunken, Gedanken an Ihn. Plötzlich verspürte sie ein befremdliches Gefühl in Ihr. Sie öffnete Ihre Augen und sah eine Gruppe, die versuchte dem Thron näher zu kommen.
Sylea rief Nakmur und Katariah herbei und sagte mit einem Lächeln im Gesicht "So wies ausschaut... Bekommen wir Besuch." Sie deutete zu der Gruppe die sich noch etwas weiter weg befand.
Nakmur und Katariah blickten zu dieser. "Der Widerstand.... soweit ich erkennen kann. Das hier ist Ihr Anführer" Sylea deutete auf Shaturgal.
Wortlos gingen Katariah und Nakmur zu den Kisten und packten diese weiter ein.

Sylea erwartete bereits, dass der Widerstand demnächst hier auftauchen würde. Beim Packen einiger Sachen fiel Sylea eine Kiste auf, die mit einer Rune gekennzeichnet war. Sie öffnete diese und erblickte deren Inhalt. Mit einem Lächeln, holte sie einen der vielen Splitter raus und verstaute diesen in einer Schatulle. Was es mit diesen Splittern auf sich hatte, wusste sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

Der Widerstand kam immer näher. Langsam näherten sie sich den Dämonen und machten sich den Weg zum Thron frei.





Sylea wartete bereits auf das Ankommen der Gruppe und begrüsste diese musternd aber freundlich.
"Was verschafft uns die Ehre, Hochschamane?" 
Shaturgal begrüsste sie ebenfalls freundlich. "Ihr packt? Darf ich fragen warum?"
"Nun dies macht nur den Anschein, lasst Euch durch dieses nicht aufhalten."
"Wenn Ihr nichts dagegen hättet, dann würden wir gern unser Picknick fortsetzen. Ascas führe deine Tour weiter."
Mit diesen Worten wand er sich ab und die Gruppe ging weiter.

Sie schienen etwas zu suchen. Sylea wusste ja von Raleria bereits, dass der Bote dem Widerstand einen Brief, indem eine Liste mit verschiedenen Dingen aufgeschrieben war, zugesendet hatte. Also liess sie die Gruppe einfach weitersuchen. Nakmur blickte zu Ihr und sie deutete Ihm zu. Nakmur verstand dieses Zeichen. Er näherte sich der Gruppe und beobachtete diese.

Sylea schaute wieder zu den Dämonen herab und merkte dass sich Ion zu Ihr gesellt hatte.
"Ion was kann ich für dich tun?"
Dieser zuckte mit den Schultern. "Ich war nur neugierig. Ich hatte mir erhofft Antworten zu finden."
Sylea lächelte Ihm zu und nickte leicht.
Ein Schrei liess Ion jedoch zusammenzucken, und er ging wieder zur Gruppe. Sylea folgte Ihm.

Ascas berichtete Ion von der Liste, die Shaturgal in seinen Händen hielt.
"Es handelt sich um Dinge die wir erhalten sollen, unter anderem eine Kiste, mit Verwandten von dir."
Ion starrte Ascas an. "Steht da auch wo wir diese finden können?"
"Ich vermute in seinen Räumen, zusammen mit dem restlichen Sachen."
Sylea verschränkte die Arme. "Wir haben den Thron bereits komplett geräumt, erspart es Euch."
Ion schaute irritiert zu Sylea.
Ascas wand sich Sylea zu. "Was dagegen wenn wir selbst nachsehen?"
"Ich nehme an Ihr seid Erendils Bruder? Die Ähnlichkeit ist verblüffend."
"So ist es. Also wir benötigen die Sachen von dieser Liste."
Sylea verengte die Augen nun wieder. "Warum benötigt Ihr diese? Ich denke er hat alles... da wo er sich befindet?" 
"Die Dinge sind für uns. Nicht für ihn.  Also, tut mir leid, wenn er euch abserviert hat, aber wir möchten die Sachen haben."

Tenebra schaute kurz zornig auf Ascas, zwingte sich dann jedoch den Blick zu senken.
Nakmur hakte ein und wollte ebenfalls wissen, warum diese Sachen denn so wichtig waren.

Ascas erklärte, dass diese Kiste Ion gehörte, und sich auch noch taktische Unterlagen der Horde darin befanden, welche in deren Hände gehören sollten.
Sylea hob die Augenbrauen leicht hoch. "Der Horde.." Sie lächelte Tenebra zu.

"Ihr könnt diese Truhe haben..... Nur.... Ich verlange von Euch etwas.... Eine kleine Gegenleistung sozusagen."
Ion schaute sie an. "Was verlangt Ihr?"
"Ihr wisst was ich will. Lasst mich zu Ihm ...... Hochschamane. Ich will mit Erendil sprechen."
Ascas blickte fragend zu diesem und Sylea merkte wohl dass Erendils Bruder nichts von der Gefangennahme wusste.

Shaturgal verschränkte die Hände und schwieg.

Sylea winkte Ion zu sich und deutete auf eine Kiste. Eine Kiste welche mit einer Rune versehen war. Diese Rune war nur ein Symbol. Nichts bedeutsames.
"Eure Splitter Ion. Sie sollten an den Besitzer zurückgehen. Wie Tenebra schon sagte."
Sie lächelte und wandte sich dann nochmals an den Hochschamanen.
"Nur dass Ihr seht.... Hochschamane , dass ich mein Wort halte."
"Ich werde in den nächsten Tagen mit ihm reden, sofern er Euren Besuch wünscht, können wir sehen, was sich machen lässt."




Aufbruchbereit, mit den Dingen von dieser Liste bepackt wollte die Gruppe dann abreisen. Es kam jedoch anders.

Ion rieb sich die Augen und befahl einem seiner Dämonen, die Kiste an sich zu nehmen. Fast schon nervös griff er in seine Tasche und forderte den Armreif heraus.
Tenebra merkte dass irgendwas mit Ion nicht stimmte und ging sofort auf diesen zu. Sie legte seine Hand auf seine Schultern und er blickte sie an. Ein leichtes Flackern befand sich in seinem Blick. Leise bat er Tenebra ihm zu helfen.

Ion wollte ihr den Armreif geben, der ihm dann entglitt und mit einem hellen Singen zu Boden fiel. Nakmur betrachtete diesen und wollte ihn aufheben.
"Rührt ihn nicht an...ihr würdet mehr Ärger machen als mir nutzen."
"Schon gut Tenebra.... Nakmur...er wollte doch nur helfen."
"Bitte Verzeih Sylea."
"Ihr solltet Ion von hier wegschaffen."
Nakmurs Stimme klang etwas verärgert. "Ihr braucht Euch über Euer verlorenes Treiben nicht zu wundern... Wenn Ihr nicht einmal zulasst zu helfen..."
Sylea blickte zu Nakmur und auch zu Katariah, welche noch immer damit beschäftigt war, die Kisten aufeinander zu stellen.
"Er kann in diesem Zustand im Moment nicht reisen"

Katariah beugte sich zu Tenebra und schlug Ihr vor Ion doch hier zu lassen. "Die Dämonen geben bestimmt tolle Wächter ab."

Sylea versuchte das Geschehen ein bisschen zu beruhigen. Sie reichte Tenebra eine Phiole.

"Gebt ihm das... Das wird Ihm helfen, sein Innerstes für kurze Zeit zu beruhigen."
"Danke Sylea, aber er ist ein Teil von Ihm und das schon lange Zeit. Tränke werden nicht mehr helfen."
Sylea neigte Ihren Kopf leicht. "Versucht es einfach."
"Wir wissen dein Mitgefühl zu schätzen. Immerhin besitzt du eines, im Gegensatz zu anderen."
"Sorge dafür dass ich Elendril sehen darf!"
Tenebra seufzte "Ich werde mein Bestes geben, aber auch ich selbst habe Ihn noch nicht sehen dürfen. Ich wünschte es wäre alles anders verlaufen."

Sie verabschiedeten sich. Ion musste zu Kräften kommen, denn sie werden schon bald einem Hinweis nachgehen, den der Bote Tenebra per Brief zukommen hat lassen.

Nakmur sah Tenebra nach und schaute dann zu Sylea.
"Dieser Hochschamane..... Er wird sein Wort nicht halten. Oder was gedenkt Ihr Nakmur?"
"Ich hätte Ihnen einen Beobachter angehängt."
Sylea blickte zu Ihm auf. "Einen Beobachter....Erzählt mir davon. Was genau geht in Euch vor?"
Nakmur wischte kurz etwas in der Luft herum. Daraufhin wurde ein relativ kleines, fliegendes Auge sichtbar, 
welches gelb gefärbt war und einen langen schwarzen Schnitt als Pupille besass.

"Er folgt ... Und beobachtet... Aber er braucht ein Ziel... Und die Person einen Gegenstand."

"Welchen Gegenstand Nakmur?"

Nakmur zog einen kleinen rundlichen Stein hervor.
In diesem war ein Kreis eingezeichnet und mehrere Striche gingen durch ihn hindurch.
"Diesen Stein hier... Gebt mir ein Ziel, und es wird ausgeführt."
Sylea lächelte und In Ihren Augen erschien wieder das übliche Glänzen. Es ist war doch nicht so aussichtslos wie es schien.
"Lasst uns warten bis alle da sind.... schon bald wird dieser wunderschöne Stein sein Ziel bekommen."



Katariah und Nakmur zogen sich zurück. Nur Sylea bliebnoch eine Weile stehen. Sie wusste was sie zu tun hatte.
Sie sank tief in Ihre Gedanken, welche Ihren Seelenpartner ruften. Skullz.... er würde schon bald hier sein.


Zuletzt von Sylea am Fr 10 Okt 2014, 23:51 bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am Fr 20 Dez 2013, 10:09

Thron:

Ein leises Zischen war zu hören, Worte jedoch erklangen nicht.
Sylea drehte sich um und lächelte. "Skullz.... da bist du ja."
"Wohl ein wenig zu spät..... wie mir scheint."

Skullz ´s Blick verdunkelte sich einen Moment. Er blickte leer in die Ferne.
Sylea schaute zu Skullz und musterte Ihn wie sies immer tat.
"Keine Sorge... ich bin ganz... Ohr.."

"Der Widerstand war hier.... und wollte Sachen abholen. Was wohl eher ein Vorwand war, nehm ich mal an."
"Also lebt er noch... befriedigend... und was haben sie alles... gesehen?"
"Ich bin mir nicht sicher... Der Bruder vom Boten... es schien als ob er nicht das erste Mal hier gewesen wäre. Er wollte aussderdem dass ich Ihnen eine Kiste aushändige.  Diese ist wohl von Bedeuten. Ausserdem.... was ich interessanter fand, war eine Kiste für Ion dabei."
Skullz rollte mit den Augen. "Und...?"

Sylea holte aus Ihrer Tasche diese Schatulle in der sich dieser eine Splitter befand und überreichte diesen Skullz.

"Diese Splitter.... sie haben den Dämon in Ihm geweckt so wies scheint. Interessante Auswirkung."
Skullz rollte seinen Ärmelsaum hoch und rammte sich den Seelensplitter unter die Haut. 
"Gib Acht auf diesen.... es ist noch nicht sicher was genau es mit diesem auf sich hat."
"Keine Sorge.... Nichts geht verloren... Diese Seele kann mir nicht schaden."

Sylea nickte ihm sanft lächelnd zu. Irgendwas war anders an Ihm, sie spürte seine schlechte Laune und versuchte diese anzuheben.
Sie teilte Ihm mit, dass sie jetzt wusste wer diese Person war, jene von der das Leben des Boten abhängig sein würde.. 
"Du sollst dich umgehend mit Ihr treffen.... Ich traue Ihr nur zum Teil... Bitte sei vorsichtig und versuch dich voll und ganz auf sie zu konzentrieren. Jede Einzelheit kann von äusserster Wichtigkeit sein."

Skullz kam etwas näher und fuhr Ihr mit seinen kalten Händen über ihre  Wange. "Du brauchst dir keine Sorgen um mich machen. Ich weiss was ich tue."
Sie schaute Ihn an und verlor Ihren Blick in seinen Augen. "Natürlich.... weisst du das."
Kurze Stille herrschte und das gemeinsame Band welches sie schmieden führte sie für einen kurzen Moment ganz nah zusammen.
Skullz winkte ab..."Ich werde bei dem Treffen des Konzils nicht dabei sein... du wirst ohne mich klar kommen müssen."
Sylea nickte. "Das werde ich wohl.... Machs gut Skullz."


Zuletzt von Sylea am Fr 08 Aug 2014, 03:16 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am So 29 Dez 2013, 20:37


Auszüge vom Konziltreffen:



Der Tag des Konziltreffens war nun herangerückt. Sylea machte sich fertig um das Konzil und ihre Mitglieder am Rückzugspunkt vom Boten willkommen zu heissen.
Celestha war es, die abermals die Steine legte. Jene Steine die damals markiert wurden und an jedes einzelne Mitglied vergeben wurden. 
Der komplette Rat des Bösen war erschienen bis auf Merades. Er schickte Teressia mit Celestha.
Sylea begrüsste alle sehr freundlich und höflich.
Dennoch war Ihr Gesicht gezeichnet mit dieser Leere. Sie konnte diese nicht verbergen.

"Nun.. ich denke dass ich nicht lange erklären brauch, warum wir uns hier versammelt haben"
Das waren die Worte von Celestha und sie eröffnete mit diesen zugleich das Treffen.

Es wurde lange erklärt und für Nichtwissende mitgeteilt , dass der Bote in Gefangenschaft sitzt.

"Schuld oder nicht Schuld, ist er es wert, warum sollten wir den Boten befreien?"


Diese Fragen stellten die Mitglieder, Fragen welche an Sylea eher vorbeigingen.
Vielmehr plagte sie das Wohlbefinden von Erendil und dieser Drang ihn zu sehen.
Ohne lange zu zögern trat sie hinvor und lächelte mit aufrechter Haltung in die Runde.

"Ich werde mit allen Mitteln versuchen, Ihn zu befreien... Koste es was es wolle."

"So ... werdet Ihr das, und wie schauen Eure Hilfeversuche aus?"
Celestha schaute sie fragend an und grinste Ihr böse zu.
"Ich bevorzuge es.... mit dem Widerstand zusammenzuarbeiten, das Vertrauen von gewissen Personen zu gewinnen, und so einen Plan zu schmieden, welcher uns helfen könnte."
Die Mitglieder des Konzils, wie nicht anders zu erwarten, belächelten dieses und schienen sie nicht für ernst zu nehmen.
Ihr wurde immer mehr bewusster, wie sehr sich dieser dunkle Schwur, jener den Merades damals zwischen Ihr und dem Boten aussprach, sich in Ihrem Körper ausbreitete.
Sylea trat abermals hervor und sprach erneut die Worte.
"Ich werde versuchen Ihn zu befreien.... Koste es was es wolle."

"Das sagtet Ihr bereits, welche Pläne ausser Euren Verschwörungen habt Ihr noch?"
Sylea schaute zu Nakmur und nickte Ihm lächelnd zu.
"Nakmur.... er wird der Plan sein."

Nakmur trat in die Mitte der Runde und erklärte Ihnen, von dem Vorhaben mit dem Stein.
"Gebt mir ein Ziel, und es führt es aus. Es beobachtet und wir werden sehen."
Die Mitglieder entschieden diesen Stein in den Widerstand einzuschleussen, und einer bestimmten Person zu verpassen.
"Ich hoffe Ihr habt genügend Verbündete.... wenn ihr Euch mit dem Feind anlegt Sylea"
"Die habe ich Celestha.... keine Sorge, ich würde Euch gerne noch kurz sprechen, wenn Ihr gestattet..... unter vier Augen, versteht sich."

Die Konzilsmitglieder verabschiedeten sich und Sylea folgte Celestha ein wenig Abseits.
"Was wollt Ihr, was kann ich noch für Euch tun?" Celestha schaute sie abwartend an.
"Nun... Priesterin.... ich würde zugerne wissen, wie Ihr zu dem Ganzen steht? Was ist Eurer Weg, und wo führt er Euch hin?"
"Meine Ansichten teilen sich mit die des Boten. Wäre dem nicht so wäre ich nicht hier. Lasst mich wissen.... wenn es was Neues gibt."
Sylea lächelte für einen Augenblick. "Das werde ich."
Damit trennten sie sich, und jeder ging vorerst seinen Weg.
Syleas Weg... führte sie nach Silbermond. Sie musste Tenebra finden.


Zuletzt von Sylea am Mo 30 Dez 2013, 14:40 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am Mo 30 Dez 2013, 14:26


Reise nach Silbermond:


Der Weg durch das Portal war eher mühsam für die Elfe. Sylea erkannte immer mehr wie sehr das Ganze an Ihr zehrt.
In Silbermond angekommen verlierte sie keine Zeit sich auf die Suche nach Tenebra zu machen. Sie musste sie so schnell wie möglich finden.
Schnell stieg sie auf Ihr Ross und reitete wie vom Wind getrieben durch die Stadt. Am königlichen Markt angekommen, hielt Sylea für einen Moment an.
Sie blickte sich um und ein tiefer Seufzer überkommt sie. Langsam schloss sie die Augen um zu fühlen was hier von sich geht.
Sie konnte spüren, dass uralte Magie über Silbermond liegt. Jemand musste die Stadt geschützt haben. Sylea öffnete wieder Ihre Augen und begann sanft zu lächeln.
Dieser jemand, wusste was er tat. Sie fühlte, dass es in diesem Moment richtig war, solch einen mächtigen Zauber über diese Stadt zu sprechen. Es durfte nicht noch mehr passieren, sonst würde sie Erendil wohl niemals wieder sehen. Gedanken wieder einmal, die sie so sehr plagten.

Sylea gab Ihren Ross einen sanften Stoss und reitete weiter. Im Immersangwald angekommen konnte sie Tenebra erblicken, welche eher untypisch auftrat.
Ihr Gesicht war verhüllt und man konnte sie kaum erkennen.
Sylea stieg von Ihrem Pferd herab. Sie holte aus Ihrer Tasche eine Schatulle, welche mit derselben Rune gekennzeichnet war, wie jene Kiste am Thron.
Sie überreichte diese Tenebra und lächelte leicht.
"Was ist das?" Tenebra blickte erst auf sie und dann auf diese Schatulle.
"Gib das Ion. Er wird das brauchen."
Sylea erklärte Ihr, dass sie erahnen konnte, was sich darin befindet und der Widerstand über kurz oder lang daran interessiert sein würde. Sie sagte Ihr, dass sie einen Splitter entfernt hätte, aber erst durch diese Reise, welche sie mit Ion und Ihr unternommen hat, erkennen konnte, was es mit diesen Splittern auf sich hat. Sie wollte nicht ein Schicksal zerstören mit einer törichten Tat. Ion musste diesen Seelensplitter auf alle Fälle wieder erhalten.

Tenebra blickt sie ernst an. "Dein Vater wünscht mich zu sprechen."
Schulterzuckend und etwas kühl schaut Sylea ihr entgegen. "So...Tut er das? Was will er von dir Tenebra?"
"Ich dachte du wüsstest das. Er schickte mir eine Botin mit einem Brief."

Sylea verengt leicht die Augen.
"Ich glaube an deine guten Absichten Sylea, aber du selbst hast gesagt, das Konzil wird nicht nur nach deinem Willen handeln.Wenn mir wieder etwas zustösst werdet Ihr Euch vor Shaturgal und den anderen rechtfertigen müssen."
Sylea ballt eine Faust und wirkt plötzlich ganz verändert. Ihr Hass auf diese Stadt ist richtig spürbar.
"Im urteilen, ja darin war der Widerstand schon immer gut. Und genau du müsstest es wohl am besten wissen. Es waren nicht wir, die diesen Krieg angefangen haben.
Sie waren es.... indem dass sie Erendil zu sich holten."

Tenebra blickt sie prüfend und ernst an.
"Sie werden keinen Unterschied zwischen dir und deinen Vater machen."
Tenebra reichte ihr den Brief von Merades damit sie selbst lesen konnte.
"Pass auf dich auf Tenebra, ich weiss nicht was er vorhat. Es ist mir wichtig, dass es dir und Ion gut geht. Du sollstest zu diesem Treffen nicht allein hingehen."
Tenebra nickte leicht.
"Ich werde nocheinmal nach dir sehen die nächsten Tage. Ich habe noch was zu erledigen hier. Und jetzt..... Ich muss weiter. Entschuldige bitte."

Sie verabschiedeten sich und Sylea reitete los.
Sie musste Eleyah finden. Sie war sich aber nicht sicher, wie Eleyah auf Ihre Bitte und Ihren Plan reagieren würde.
Zwiegespalten, aber dennoch zielstrebend machte sich Sylea auf die Suche... hier im Immersangwald.

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am Do 02 Jan 2014, 21:36

Treffen mit Eleyah:

An einem Felsen im Immersangwald war diese Eleyah zu sehen. Sylea erkannte sie im Vorbeireiten und überlegte wirklich für einen kurzen Moment nicht auf diese zuzugehen.
Sie kannte Eleyah nicht wirklich und hatte sie nur ab und zu mal bei den Tavernenbesuchen, die Sylea normalerweise meidet,gesehen. Kann man dieser Elfe Vertauen schenken?
Sylea schüttelte kurz den Kopf, diese Zweifel sollten sie nicht kümmern, denn es war zu gegebenen Zeitpunkt die einzige Möglichkeit zu handeln.

Sylea ging langsam auf Eleyah zu. Diese schien zunächst nicht zu reagieren.

"Guten Abend Eleyah, ich dachte schon Euch hier zu treffen."

Eleyahs Ohren zuckten, als sie die Worte von Sylea vernahm.
"Es ist selten, dass ich hier bin. Wie kamt Ihr darauf, mich hier zu suchen?"
"Ich sah Euch im Vorbeireiten. Ganz ehrlich.... Ich war mir unschlüssig, auf Euch zuzukommen. Dennoch empfand Ich es als wichtig..... Euch zu informieren."
"Mich zu informieren. Worüber?"
Mit ruhiger Stimme aber ernsten Blicken sprach Sylea zu Eleyah.
"Das letzte Konziltreffen...... Es fand ohne Euch statt. Wie ihr sicherlich schon wisst..... Der Bote...er sitzt in Gefangenschaft."
"Ja, man hört es."
"Ich wollte von Euch gerne wissen.....Wie Eure Ansichten dazu sind.... Wie steht Ihr dazu?"
"Er ist doch eh freiwillig gegangen, warum soll es mich also belasten?"
"Ob freiwillig oder nicht, wir können ihn nicht einfach so ausgeliefert lassen."
"Können....oder wollen, Magierin?"
Sylea lächelte sanft.
"Wisst Ihr.... ich will ehrlich zu Euch sein. Ich will es nicht. Dennoch steh ich mit dieser Ansicht nicht alleine da."
"Ehrlichkeit ist selten geworden....aber ich mag Ehrlichkeit. Sie ist klar wie eine Schneide, glatt und manchmal hart."
"Mein Ziel ist es, den Aufenthaltsort rauszufinden. Ich will wissen.... wo sie Ihn gefangen halten. Ausserdem muss ich mit Ihm sprechen.....seine Hintergründe verstehen.
 Es liegen überall Hinweise in der Luft. Er hat das sichtlich alles...geplant."
"Das wäre typisch für ihn. Aber wieso kommt Ihr zu mir?"
Sylea seufzte etwas.
"Ah...ich soll ihn finden?"
"Nicht direkt, aber ich benötige Eure Hilfe. Man hört, dass man sich auf das Handeln und Vorgehen von Euch verlassen kann."
Eleyah nickte. "Was also wollt Ihr?"

Sylea griff in Ihre Tasche. Sie holte diesen Skarabäus raus, welcher die Form eines Auges annahm.

"Noch ist es eine kleine Tonfigur.... Das Aussehen wird sich ändern, sobald es bei seinem... Ziel angebracht wird. Es wird sehen und uns mitteilen."
Eleyah betrachtete diese Figur. "Welches Ziel?"
Sylea erklärte ihr, wer das Ziel sein sollte. Es würde wohl kein leichtes Unterfangen werden, denn wie Eleyah ihr mitteilte schöpft man in sie nicht viel Vertrauen.
Es sollte also am besten nicht aufallen. Eleyah musste versuchen dieser Person unauffällig zu folgen.



"Ihr seid gut im Beobachten. Ihr seid die Richtige für das. Ich wüsste nicht, wer dies sonst erledigen könnte."
"Hört auf mir Honig ums Maul zu schmieren Magierin....reden wir über meine Bezahlung."

Sylea verschränkte die Arme. "Was wollt Ihr?"
Eleyah grinste. "Ihr seid Merades....treu?"
"In der Tat....das war ich mal."
"Und nun?"
Syleas Art und Weise war nun nicht mehr freundlich, ihre kühle Art nahm schnell Überhand.
"Sprecht....was verlangt Ihr?"
"Wo hält er sich auf, was bezeichnet er als....Refugium?"
"Refugium? Ich weiss nicht von was Ihr....sprecht."
"Sein Rückzugsort... seine Heimat. Sein Ort an dem er seine Wunden leckt..."
"Ich war lange Zeit bei Merades.... da habt Ihr recht. Dies war in der Eiskrone, welche er aber nach der Entführung von Tenebra räumte.


Wo genau er hinging.... kann ich Euch nicht sagen. Mein Weg... folgte dem Weg des Boten."
"Mhhh...verdammt."
Sylea lächelte und sprach wieder mit sanfter Stimme.
"Warum genau...wollt ihr das wissen, Eleyah?"
Eleyah blickte auf. "Ihr müsst nicht alles wissen, Magierin. Aber mir reicht die Antwort. Ich werde ein Gespräch.... mit den Boten in aller Ruhe bekommen. Darauf freue ich mich schon lange."
Sylea blickte Eleyah irritiert an.
"Seit langem.... eine Aufgabe. Und eine schwierige dazu."
Eleyah streckte sich und begann zu lachen.
"Da habt Ihr recht. Ich kann euch nur.... einen kleinen Hinweis geben.... Selbstverständlich nur.... wenn dieser unter uns bleibt."
"Nur zu.."
"In Silbermond taucht ab und an eine Schurkin auf. Wie mir Tenebra berichtet hat.... Soll diese wohl eine Botschaft von Merades in die Stadt gebracht haben."
Eleyah lachte noch immer.
"Nun wenn diese Frau gut ist.... Eine zweite Herausforderung... an einem Tag."
"Mehr....kann ich Euch dazu nicht sagen."

"Wisst ihr Magierin...was der Unterschied zwischen den andern Konzilmitgliedern...und mir ist?"
Sylea blickte auf die Stadt hinab und hörte der Elfe zu.
"Ihr habt Ziele und Pläne...und ich.... ich will diese Welt nur erschüttern....und das Chaos sehen."
Schulterzuckend antwortete sie darauf.... "Wenn es Euch erfreut....warum nicht?"
"Sagt kämpft Ihr gut Magierin?"
Dieser Unterton in Eleyahs Stimme kostete Sylea wieder ein Lächeln. Sie drehte sich zu dieser.
"Aus jedem Chaos das heranwächst entsteht Schmerz und Leid, welches mit Neuem wieder anfängt. Warum gedenkt Ihr.... dass ich den Weg des Boten gefolgt bin?"
"Weil er ein charmanter Hundesohn ist? Nein... ich denke über sowas nicht nach..."
"Meine Kunst im Kampf liegt darin.... mein Magie zu formen. Das Chaos wie Ihr es nennt.... in seiner voller Pracht auszuweiten, und sich im Leid und Schmerz zu stärken. Ich denke nicht, dass ich so bin....wie Ihr es vorhin beschrieben habt..... Meine Pläne....habe ich schon längst aufgegeben."
"Oh... Man merkt da schon noch etwas Planung. Ihr dachtet vorhin.....Ihr konntet meine Arroganz wecken? Arroganz..... Sowas besitze ich nicht."
"Wie beschreibt Ihr es dann..... Eleyah?"

Eleyah machte einen Schritt nach vorne. Grinsend sprach sie weiter.
"Die Leute sagen..... Ich bin streitlustig. Im Moment bin ich wohl die zweit gefährlichste Frau.... in Silbermond. Obwohl ich gerne wüsste.... wo ich Euch einordnen soll?"
"Was die Leute sagen, zählt schon lange nicht mehr. Vielmehr solltet Ihr die Frage an Euch selbst richten? Ist es richtig was Ihr tut.... wie Ihr handelt? Wisst ihr... ich habe schon lange damit aufgehört.... mich mit Dingen und Ansichten Anderer zu beschäftigen."
"Ihr lasst Euch nicht einschüchtern....schade. Aber irgendwann werde ich herausfinden.... wie stark Ihr seid. Nehmt es als Warnung."
Sylea lächelte Ihr wieder zu. "Natürlich....werdet Ihr das."

Sylea wandte sich schon zum Gehen um. Sie vernahm noch die Worte von Eleyah..... "Passt auf Euch auf."
Ob man dieser Eleyah vertrauen konnte, wusste Sylea immer noch nicht. Es war zu offensichtlich für sie, dass Eleyah Spass daran hat, jemanden leiden zu sehen.
Auch wenn Sylea dies niemals in der Öffentlichkeit zugeben täte, und sie stets bemüht ist, diese Gefühle zu verschliessen, wusste sie.... dass Eleyah recht hatte.
Sie litt fürchterlich darunter. Erendil so hilflos.... in den Händen des Widerstands. Sie wartete immer noch auf ein Zeichen..... Erendil, wusste schliesslich was er tat.


Zuletzt von Sylea am Fr 08 Aug 2014, 03:21 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am Do 16 Jan 2014, 19:43

Am Falkenplatz angekommen:

Nach dem Gespräch mit Eleyah ritt Sylea zum Falkenplatz. Es war wohl sehr wahrscheinlich Tenebra dort anzutreffen. Diese Tavernenbesuche verabscheute Sylea immer mehr, aber es musste sein, noch ein letztes Mal. Langsam ging sie in diese Taverne rein, und stellte wieder mal fest, dass es in Silbermond immer etwas zu feiern gab. Winterhauchfest, oder was auch immer dieses darstellen sollte. Sylea blickte in die Runde und bestellte sich etwas zu trinken. Der Barmann wirkte sehr freundlich und schien wohl zufrieden zu sein. Es herrschte reger Betrieb. Die Gäste erzählten sich gegenseitig Geschichten, die an solch einem Tag wohl sehr besinnlich und richtig schienen. Sylea nahm Ihr Glas und setzte sich etwas Abseits. Sie lauschte den Geschichten, und ihr fiel ein Pandare auf. Er schien sehr weise zu sein. Die Worte dessen brachten Sylea zum Nachdenken. Tenebra war wie immer in Begleitung von Ion, welcher sie nicht aus den Augen liess. Sylea lächelte zufrieden und nickte leicht. Sie gab Tenebra ein Zeichen sich vor der Taverne kurz zu unterhalten. Tenebra ging nach draussen und sass auf einer Bank. Sylea folgte Ihr und ging auf diese zu.

"Du musst besser auf dich aufpassen Sylea. Du solltest dich erstmals hier nicht mehr sehen lassen."
Lächelnd antwortete Sylea "Das habe ich auch nicht vor, ich werde von hier fortgehen Tenebra."
"Ich verstehe, und das Leid dass du in dir trägst muss sehr gross sein, aber ich glaube wir werden einen Weg finden."
"Ich weiss nicht, ob wir das werden.... Tenebra."
"Dieser Weg muss nur allen gerecht werden. Ein Prozess vielleicht? Würde Erendil diesem zustimmen?"
"Nun aus Leid entsteht Neues. Der Schmerz welcher dieses Leid auslöst wird einen Weg schaffen. Dieser Weg führt mich erst mal weg von hier.
Ich weiss nicht, ob er sich dem stellen wird. Ich konnte nicht mit Ihm sprechen."

"Wenn ich es könnte, würde ich dir helfen. Aber ich kann es nicht. Ich war erst einmal bei ihm. Und selbst jetzt weiss ich nicht genau, wo dieser Ort ist."
"Die Zeit... wird es zeigen."

Ein Elf kam auf die Beiden zu und lehnte sich an den Rand von der Bank auf welcher Tenebra sass. Es war Ion... Wiedermal war er bemüht darum, nach dem Wohlergehen von Tenebra nachzuschauen.
"Alles in Ordnung?"
Tenebra blickte Ihn lächelnd an und nickte ihm zu.
"Es ist besser vorerst den Kontakt mit mir zu meiden. Nicht dass du durch mich in Gefahr kommst. Ich will nicht, dass dir erneut was widerfährt."
"Mach dir um mich keine Gedanken, vielleicht kann ich dir Nachrichten zukommen lassen an einen bestimmten Ort."
Sylea griff in Ihre Tasche und holte ein Päckchen heraus, welches liebevoll eingemacht war. Um dieses Paket ist ein Kärtchen gebunden. Leicht lächelnd striff  Sylea mit Ihren Fingern über dieses. Ein noch unlesbarer Text ist darauf zu lesen. Sie schloss die Augen für einen Moment und blies mit Ihren Lippen leicht über diesen Text.
"Hier mein Abschiedsgeschenk für dich. Öffne es wenn du dir sicher bist, dies zu tun. Du wirst wissen wann der richtige Zeitpunkt dafür ist."
Tenebra nickte leicht und nahm dieses entgegen.
"Pass gut auf sie auf Ion."
Sylea schaute beide nocheinmal kurz an. Sie wirkte bedrückt und es fiel ihr schwer Tenebra zurückzulassen. Sylea hatte erkannt, dass diese Ihr niemals was Schlechtes wollte. Diese Freundschaft, egal wie verhärtet die Fronten zwischen dem Konzil und Widerstand waren durfte nicht zerstört werden. Sie fühlte sich echt an.

Meister Sheng, der Pandare, welcher Sylea schon in der Taverne aufgefallen ist, stand etwas Abseits. Er war geduldig, und wartete dieses Gespräch ab. Er bot Ihr an, sie ein Stück des Weges zu begleiten. Sylea nickte und die Beiden gingen zusammen vom Platz.




"Ihr reist nach Silbermond?"
Er blickt Ihr freundlich zu.
"Nein, das tue ich nicht. Ich habe vor, diesen Ort, für lange Zeit nicht mehr zu sehen."
"Oh also eine lange Reise. Benötigt Ihr Begleitung?"
Zögernd blickte sie zu diesen. "Ich kann es Euch nicht sagen, ich.... ich muss vorest einfach nur weg."
"Euch scheint etwas zu plagen. Doch Flucht ist keine Lösung. Wenn Ihr auf Reisen geht, dann mit dem Ziel euren Schmerz zu bekämpfen. Nicht vor Ihm zu flüchten."
"Ich nenne es nicht Flucht. Es ist besser wenn ich mich von hier fernhalte. Glaubt mir. Silbermond ist eine Stadt, die ich nie lieben lernte. Und bevor abermals ein Unglück passiert reise ich besser ab."
"Was ist Silbermond für Euch?"
Sie blickte ihn an und man konnte deutlich Ihre Wut erkennen.
"Silbermond ist NICHTS.. für mich. Es ist nur eine schmerzhafte Erinnerung, welche sich  langsam in mir verblasst und auflöst."
"Silbermond selber ist nur ein Haufen von alten Steinen. Doch seine Seele sind die Wesen, die in Ihr entspringen. Ihr scheint eine Beziehung zu manchen dieser Wesen aufgebaut zu haben und damit zu der Seele Silbermonds. Ob Ihr wollt oder nicht, Ihr seid schon ein kleiner Teil Silbermonds geworden."
"Wohl eher nicht... Ich meide die Innentore dieser Stadt."

"Es kommt nicht immer auf den Ort an. Wenn ihr mit den Leuten in den kalten Weiten Nordends seid und Euch dort verbunden fühlt, dann ist dort in diesem Augenblick Silbermond. Solange Tenebra und andere Leute dieser Stadt einen Platz in Eurem Herzen haben. Ist die Seele der Stadt immer bei Euch."
Mit leicht schiefgelgetem Kopf musterte sie Meister Sheng und lauschte seinen Worten. Er wirkte etwas müde. Ohne lang zu überlegen gab Sylea ihm diesen Ort preis, welcher Ihre Reise beenden sollte.
"Meine Reise führt mich an einen ganz bestimmten Ort. Ein wunderschöner Ort. Dies ist meine Heimat, mein Ursprung.... wenn man dies so sagen kann. Die wohl schönsten Wesen Azeroths bewahren diesen. Ein Ort, welcher meiner Seele Einklang bringen wird. Ein Ort, welcher noch frei ist von jeglichem Hass. Kommt mich doch einmal besuchen. Reist ins Schattenhochland..... die Drachen, sie werden Euch den Weg zeigen."
"Ich werde Euch eine Nachricht zukommen lassen. Schon bald werde ich diesen Ort und Euch besuchen. Diese Beschreibung klingt wunderschön."

Sylea und Meister Sheng verabschiedeten sich. Es war in Silbermond alles getan..... Vorerst.


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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am Mo 20 Jan 2014, 09:16

Das Verlassen der Stadt - Reise ins Schattenhochland:

Sylea ging von nun ab ihren Weg allein. Zumindest machte alles den Anschein, bis sie den Fluss von Silbermond nach Geisterlande überquerte.
Ein Knacken und ein Klimpern machte Sylea auf die Verlassene aufmerksam. Es war Katariah genannt auch Klinge. Mit dieser hätte Sylea wohl kaum gerechnet.

"Klinge was führt Euch hier her?"
"Der Weg in die Pestländer. Was treibt Euch denn?"

Mit leicht verengten Augen sprach Sylea zu dieser.
"Das Verlassen des Immersangwaldes... Ich stelle wohl eine Gefahr dar für die reinliche Stadt Silbermond und Ihre Bewohner."
"Interessant..."

"Auf meinen Weg traf ich Eleyah. Sie wird den Auftrag ausführen. Ich hoff ich kann mich auf sie verlassen. Sie macht einen verdrauenswürdigen Eindruck, was diese Angelegenheit.... betrifft."
"Ist sie nicht eine Elfe? Dunkle Kleidung?"
Leicht nickend fuhr Sylea fort. "Sie selbst beschrieb sich als zweit gefährlichste Bewohnerin Silbermonds."
"Überheblichkeit also auch."
"Etwas....sie wollte mich wohl leicht einschüchtern."

"Lächerlich, aber fahrt fort Sylea."
"Sie sprach eine Warunung meinerseits aus. Sie meinte sie würde irgendwann herausfinden, worin meine Schwäche liegt."
"Irgendwann ist immer das erste Mal"

Katariah deutete mit ihrer linken auf den rechten Pfad.
"Wollt ihr mich begleiten, wenn ihr schon den Wald verlassen müsst und bedroht werdet?"
"Kann ich gerne machen...Wir sollten zudem die Lage besprechen... Wie es weitergeht. Was führt Euch in die Pestländer....Klinge?"
"Die Runenschmieden in der schwarzen Festung..."

"Wie lange gedenkt Ihr dafür zu brauchen?"
"Eine Weile. Ich kann es aber verschieben, wohin wollt Ihr?"
"Erstmal zur Ruhe kommen. Die ganzen Ereignisse.... Sie haben mich verändert. Ich stelle mir zuviele Fragen. Diese zehren an meiner Kraft. Ich muss zurück zu meinem Ursprung. Es gibt nur einen Ort, der mir diesen Einklang geben kann."
"Und der wäre?"

"Ich werde ins Schattenhochland reisen Klinge. Ich habe keine Ahnung wie lange ich weg sein werde..... Dennoch ich brauche dies. Es steht ein zäher Kampf bevor. Ich muss bei vollster Kraft sein.... um den Boten zu befreien."
"Und im Schattenhochland liegt Eure Kraftquelle?"
"Die Drachen..... sie haben mir einen Teil meiner Magie gelehrt.... Ich denke... es wird richtig sein, dass ich dorthin reise."
"Gut. Soll ich Euch begleiten? Der Weg ist weit und Ihr scheint zu Fuß zu sein."
"Es wird wohl schwierig sein durch Orgrimmar hindurchzukommen."
"Bei den Unruhen,ja."



Katariah und Sylea machten sich auf den Weg. Sie unterhielten sich noch weiter. Sylea war irgendwie froh, nicht ganz alleine zu sein. Wieder einmal zeigte Klinge, dass man sich auf sie verlassen kann. Dies gab Sylea etwas Kraft. Dennoch sie musste alleine sein, um ihre Gedanken zu sortieren. Sie würde wohl Klinge wegschicken sobald dies passend wäre.



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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am Di 21 Jan 2014, 17:59


Schattenhochland, das Reich der Drachen:


Sylea erblickte mit Freude Tederastrasz. Schon damals gab er ihr immer Ratschläge. In einer weissen Robe und mit offenen Haar, welches noch auffälliger wirkte als sonst ging sie auf diesen zu. Sie begrüsste ihn herzlich. Es kamen die ganzen Erinnerungen in Ihr wieder hoch. Es tat gut hier zu sein. Sie fühlte sich zum ersten mal wieder wie damals. Unschuldig und rein, wie ein Kind. Tederastraz, war für Sylea immer das edelste Wesen hier.  Etwas Stolz, ein reines Herz, Schönheit vielleicht sogar etwas königliches an ihm machten diesen Rotdrachen für Sylea so besonders. Sie erkundigte sich, fragte nach dem Wohlergehen des Schwarms und erklärte Ihm warum sie hier sei. Ihr wurde damals schon gelehrt, dass jedes Wesen dass diesen Ort verlässt eine wertvolle Aufgabe bekommen hat. Eine Aufgabe die sie wohl im Kampf gegen Ihres Zorn auf die Welt vergessen hat. Sie wollte zu dieser und vor allem zu Ihren Ursprung wieder zurückfinden. Der Drache nickte Ihr leicht zu, und beobachtete sie in Ihrem Tun. Als ersters jedoch wollte sie in Ihre Kugel Einsicht haben. In dieser befanden sich, ihre vergessenen Gedanken. Sie machte sich auf den Weg in das innerste des Baumes und stellte sich davor. Langsam schloss sie Ihre Augen und hielt Ihre Handflächen sacht auf dieser. In Ihrem Kopf zeigten sich Bilder von vergangenen Zeiten. Sie erinnerte sich an Ihre Schwester, an Ihren Vater. Sylea riss die Augen plötzlich auf. Und schon ging dieses Denken wieder los.

"Was würde Merades tun, wenn er erfahren würde, was mit Sylea los ist? Er würde sie hassen, sie verstossen, sogar töten. Würde er so kaltblütig sein?"

Sylea konnte diese Gedanken fast nicht mehr aushalten. Auf der einen Seite war es Merades dem sie die Treue geschworen hat, und auf der anderen Seite lernte sie durch Tenebra was es heisst Gefühle zu besitzen. Diese zu verstehen, und vor allem sich diesen hinzugeben, indem dass man diesen Einlass in seine Seele gewährt. Und dann war da noch Erendil. Es war kein Tag vergangen, an dem sie nicht an Ihm denken musste.


 


Sylea ging etwas Abseits und versuchte abzuschalten. Sie schaute und beobachtete ein kleines Elfenkind, welches umherlief. Sie schaute auch zu diesen Drachen. Sie war so vertieft dass sie wohl nicht mitbekommen hat, dass sie Gesellschaft hatte. Meister Sheng, er war endlich angekommen.
"Ein wahrhaft schöner Ort Sylea. Verzeiht, ich wollte Euch nicht stören."
"Wie schön, dass Ihr uns hier erreicht habt. Es tut gut...ein wenig Gesellschaft zu haben."
"Ihr scheint hier doch reichlich an Begleitung zu haben."
"Sie sind müde.... erschöpft. Genauso wie ich."
"Ich hörte von dem Verlust ihrer Kräfte. Trotzdem sind Drachen beeindruckende und kraftvolle Geschöpfe."
"Das sind sie in der Tat. Sie geben mir Kraft. Im Gegenzug versuche ich, diesen Ort für sie zu schützen."


Meister Sheng und Sylea suchten sich einen Platz und sassen sich gemütlich in die Wiese. Er erkundigte sich, was Sylea hier wollte. Warum sie ausgerechnet hier Rat finden würde.
"Ihr seid Euch nun nicht sicher, ob Eure nächsten Schritte auf Eurem Weg weise sind und versucht Klarheit zu bekommen. Ich verstehe."
"Ich bin zwiegespalten um ehrlich zu sein."
"Entscheidungen sind nie einfach. Was quält Euch?"

Sylea seufzte leicht und wirkte sehr nachdenklich. Mit geschlossenen Augen, sprach sie folgende Worte zu ihm.
"Es gibt Wesen, die sagen, dass man sein Schicksal nicht verändern kann. Dass die Fügung Ihren Weg vorschreibt. Doch ich denke, das Schicksal liegt in unserer Hand.. Man muss nur mutig genug sein... dies zu erkennen. Findet Ihr nicht?"
Sie öffnete wieder Ihre Augen und schaute zu Ihm. Ihre Blicke wirkten sehr gespannt und abwartend auf die Antwort von Meister Sheng.
"Das Erkennen alleine reicht meist nicht aus. Es ist nur ein erster Schritt. Ihr könnt das Schicksal der Welt nicht verändern. Ihr könnt nur eure eigene Rolle darin bestimmen."
"Ich dachte, ich weiss es. Doch dieses Schicksal...es nahm wohl einen etwas seltsamen Lauf. Und dies..ist es, was mich quält. Immer wieder aufs Neue. Was haltet Ihr von Gut und Böse.. Meister Sheng? Kann jemand, der böse ist gut sein?"

"Jeder kann alles sein. Wir werden geprägt durch unsere Erfahrungen. Niemand ist nur Gut oder nur Böse. In uns schlummern beide Seiten."
"Eine weise Sicht, nicht jeder sieht das so."
"Natürlich nicht. Selbst wir Pandaren brauchten Jahrtausende um zu erkennen, dass dies so ist. Es gibt drei Arten won Wesen in der Geschichte, wusstet Ihr das?"
"Ich höre Euch gerne zu...Erzählt es mir."

"Es gibt jene, die immer wieder zwischen Gut und Böse schwanken und sich ihrer Rolle nicht gewahr werden. Sie verstummen nach kurzer Zeit und haben keinen Einfluss auf die Welt. Dann gibt es jene, die sich für eine Seite entscheiden. Die vollkomen Gut oder vollkommen Böse sind. Sie beinflussen die Welt und ihre Namen sind über Jahre bekannt.       
Und zuletzt gibt es jene, die Wissen, dass sie beides sein müssen, je nachdem, was die Welt braucht. Diese Personen verändern das Schicksal und ihre Namen erklingen ewig im Laufe der Geschichte. Die großen Helden dieser Welt sind jene, die einen Teil ihres Lebens im Schatten verbracht haben. Und viele ihrer Taten wissen wir erst nach Jahren zu schätzen."



Leicht lächelnd hörte sie Ihm zu. Es tat gut, ihn zuzuhören. Sie konnte immer mehr erkennen.

"Wisst Ihr... ich erinnere mich an jemanden der so ist. Er ist beides. Die Aussenwelt verschliesst nur die Augen vor dem Guten in dieser Person. Es ist durchaus nachvollziehbar, denn seine Taten waren nicht klug. Es wird nicht leicht sein, dieses Gute an dieser Person zu erkennen."
"Nun, wenn es so schwierig ist, das Gute in dieser Person zu offenbaren, dann liegt die Antwort für das Problem doch auf der Hand."
"Tut es das wirklich? Wie sieht demnach Eure Lösung dafür aus?"

"Wenn die Leute nicht erkennen wollen, das er in Wahrheit so ist wie sie, dann müsst Ihr den Leuten zeigen, dass sie so sind wie er."
"Es tut gut.... mit Euch zu reden. Es ist schön zu sehen.... wie man eine Seite an sich.... kurz vergessen kann."
"Vergessen ist einfach, annehmen und vereinen, das ist die Herrausforderung des Lebens. Wo könnte man das besser erkennen, als hier? Die Geburtsstätte des Lebens. Hier erblicken die Wächter des Lebens selbst das erste Mal das Licht der Welt."

Sylea blickte kurz zu den Drachen.
"Das ist richtig."
"Jedes Wesen, das von hier in die Welt aufbricht, geht mit der Aufgabe, das Leben zu schützen. So vielleicht auch ihr."
"Ich weiss Meister Sheng.... Dennoch, ich schützte nur mich selbst. Ich kannte es nicht anders. Ich brauchte wohl einige Zeit... um zu erkennen."

"Wart ihr schon mal in Pandaria? Kennt Ihr die Geschichte des Kaisers Shaohao?"
"Ich hörte davon."
"Diese Lehren, die wir aus seinem Leben ziehen können und gerade über das Schicksal. Es gibt viele Parallelen zu Eurem Leben."
"Findet Ihr? Was sollte ich wohl mit einem Kaiser gemeinsam haben?"

"Ihr habt beide erkannt, dass ihr eine Entscheidung für die Zukunft der Welt treffen müsst. Doch wie er musstet Ihr Euch erst selbst lehren und dabei durch die Dunkelheit gehen. Nur das Ende ist bei Euch noch offen."

Nachdenklich horchte Sylea weiter dessen Worte zu. Sie musste kurz an Merades denken. Er würde alles jagen, was ihm im Weg stehen würde. Wie sollte sie von diesem Ort gehen und Leben schützen, wenn selbst Ihr eigenes in Gefahr ist?
"Auch der Kaiser konnte die Welt nicht vor der Zerschlagung retten. Doch er konnte das Herz seines Volkes berühren und so eine Ära des Friedens einleuten."
"Es wird immer wen geben, der diese Ära zerstören will. Und es wird immer wen geben, der sich dagegen stellen wird Meister Sheng."
"Es wird auch immer jene geben, die aus diesem Umstand heraus Grosses erschaffen. Was sagt Euer Herz, Sylea? Ihr werdet immer kämpfen müssen, doch wovon lohnt es sich gelebt zu haben?"

Syleas Augen erstrahlten kurz in einem Glanz. Sie lächelte und nickte zugleich.
"Für die... Liebe, welche in meinem Herzen ist. Ja so glaube ich .... zumindest."
"Dann sollten wir einen Weg finden, euch dieses Leben zu ermöglichen, findet Ihr nicht?"

"Wir? Ich...verstehe nicht. Ihr wollt mir helfen? Aber.... warum?"
"Weil es meine Rolle im Schicksal ist, für die ich mich entschieden habe."





Sylea spürte seit langem wieder einen Auftrieb. All das Negative in Ihr war kurzzeitig weg. Könnte dieser Meister Sheng ihr wirklich helfen? Würde er es schaffen, diese Leute davon zu überzeugen, dass es nicht nur Böses in einem Wesen gibt? Sie erzählte ihm von den Hinweisen die sie erhalten hatte, und auch von Magrid. Er schlug vor, dass sie beide nach Silbermond aufbrechen sollten um vorerst ein Gespräch mit Magrid zu suchen. Er würde Sylea zeigen, dass es noch Dinge in dieser Welt gibt, an die man noch glauben kann. Diese Dinge nannte er Glück.
Etwas zögernd und unschlüssig willigte Sylea ein. Sie würden sich schon bald in der Stadt treffen. Doch sie musste noch kurz nach Katariah schauen. Sie konnte sie unmöglich alleine an diesen Ort lassen.

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am Mi 22 Jan 2014, 10:10

Sylea erklärte Katariah, dass es an der Zeit war sie allein zu lassen. Ihre Anwesenheit, sollte nicht mehr notwendig sein. Sie sagte, sie sollte aufbrechen um Nakmur zu besuchen und ihm von den neuesten Geschehnissen berichten. Klinge machte sich ohne weiters nachzufragen auf den Weg. Dies verschaffte Sylea etwas Zeit. Sie wollte sich etwas vorbereiten für das anstehende Treffen mit dieser Magrid. Sylea wusste auch ganz tief in Ihrem Innersten, dass dieses Gespräch mit dieser sie nicht weiterbringen würde. Sie überlegte, was man sonst noch alles tun könnte und Ihr kam aufeinmal wieder in den Sinn, Merades aufzusuchen. Sie wollte wissen, warum sich Merades weigert Ihr zu helfen. Auch wenn die diesen Grund vielleicht schon erahnen konnte, wollte sie dies von Ihm persönlich hören. Vielleicht könnte man diesen versuchen zu erklären. Nur konnte sie das wirklich? Sie kannte ja nicht einmal ansatzweise, die Hintergründe von Erendil.

Sylea verbrachte noch eine ganz Weile hier oben im Schattenhochland, weit weg von all Ihren Sorgen. Sie hoffte inständig mit sich ins Reine zu kommen. Es war nicht leicht, denn sie musste natürlich auch dieses Andersdenken in Ihr Siegel mitumleiten. Sylea liess in der Zeit Ihren Phönix frei. Er sollte dieses spüren und mit eigenen Augen sehen können. Diese Umgebungung, diesen Ort und vor allem sollte er das Gefühl von Ihr erhalten, dass er nicht eingesperrt ist.

Die Worte von Sheng haben sie zu tiefst berührt. Er hatte in Einem Recht, sie musste diesen Ort verlassen um Leben zu schützen. Es war Ihre Berufung, Ihre Aufgabe. Sie musste versuchen diesen ewigen Streit ein Ende zu bereiten. Die Umstände waren nicht passend dafür, sie konnte Ihre Enttäuschung und Ihren Zorn nur mühsam bändigen.  Dennoch musste Sylea dies versuchen. Der Widerstand und das Konzil müsste sich irgendwie einig werden. Sie würde sich Hilfe von Tenebra holen.
MIt diesen Gedanken brach sie auf um so schnell wie möglich in Silbermond zu sein. Meister Sheng wartete sicherlich schon auf sie.


Zuletzt von Sylea am Mi 22 Jan 2014, 12:03 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Auszüge von Erendil und Sylea - Ein Band geschaffen aus dem "Bösen"

Beitrag  Sylea am Mi 22 Jan 2014, 12:00

Gespräch mit Magrid in Silbermond:

In Silbermond angekommen ging Sylea etwas zögerlich in diese Taverne Wanderers Ruh. Diese war gut besucht und somit würde sie wohl nicht so auffallen.
Sheng nickte Ihr zu und versuchte Magrid kurz für ein Gespräch zu gewinnen. Diese willigte ein und bat Ihm in Ihr Büro, welches sich ein Stockwerk höher befand.
 Sheng gab Sylea ein Zeichen ihm zu folgen.

"Ihr spracht von vier Augen, ich zähle sechs."
"Ich wusste nicht, dass Sylea hier heute noch auftaucht, doch das erleichtert es ."

"Da bin ich mal gespannt, was ist Euer Anliegen?"
"Sylea hier würde es sehr viel bedeuten, wenn sie den gefangenen Bruder von Ascas sehen dürfte."
"Das tut mir leid, das kann ich nicht anbieten."
"Könnt Ihr nicht...oder wollt Ihr nicht Magrid?"
"Nehmt es wie ihr wollt Sylea, der Ort an dem diese Kreatur gefangen gehalten wird, soll nur vertrauenswürdigen Personen offen sein und diese drei werden vorläufig auch die einzigen bleiben."

Meister Sheng lächelte und fragte Magrid, warum dies so sei.
"Warum? Nun zum Einen ist das die benannte Schwester, von der wir nicht einmal wissen ob sie zu diesem Karnevalsverein gehört, welches sich Konzil schimpft und zum anderen will ich den Kreis der Mitwisser klein genug halten. Oder habt ihr Pandaren uns schon alle Gefängnisse gezeigt?"
"Ich wüsste nicht, was Pandaria hier mit zutun hat, aber wenn ihr es wissen wollt, ihr habt in Pandaria so tief gegraben, dass ihr selbst Dinge erweckt habt, von denen wir Pandaren nichts wussten. Dennoch..."


Er versuchte Magrid nahe zu bringen, dass es Syleas Herzenswunsch sein. Er sagte Ihr auch, dass sie fürchterlich leidet und es ein Akt der Barmherzigkeit wäre, Ihr einen einfachen Besuch zu gestatten. Sie blieb allerdings bei Ihrem Standpunkt.

"Eine andere Frage Meister Scheng ist es, woher ihr überhaupt wisst, dass ich wüsste wie man zum Boten gelangt."
"Sie sagte es mir."
"So sie sagte es Euch und woher weiß sie es?"
"Weil ich Ihm davon erzählt habe. Ich weiss dass Ihr einen Schlüssel habt zu diesem Gefängnis..... wenn dieser Schlüssel *sie mustert diese* ...nicht Ihr seid."
"Und woher wollt ihr diese absurde Annahme hernehmen?"
"Von Ihm.. Bringt mich zu Ihm. Ein einfaches Gespräch...nicht mehr."
"Er kann also mit Euch kommunizieren, das ist recht nett zu wissen, wie?"
"Wie ihr sicherlich wisst.... Besitzt Erendil ein Siegel, welches wohl gebrochen wurde. Man kann dieses auch anderwertig verwenden."
"Ihr wollt mir doch nicht nun erzählen, dass einer seiner Bücklinge aus dem Nether direkt zu Euch kam um Euch eine Flaschenpost zu übergeben. "
"Nicht jeder.... der dieses trägt.... ist Böse."

Sylea setzt Ihr Lächeln auf, welches sehr hämisch ist.
Grinsend gibt Magrid Ihr Antwort.
"Nun ich habe da schon so eine Vermutung. Aber ihr werdet bald Euren Bruder wieder sehen zu seiner Verhandlung und zu seiner Hinrichtung, wenn er nicht begnadigt wird für seine Verbrechen."




Meister Sheng konnte dieses Handeln nicht verstehen. Bitten eines einsamen Herzens so nannte er diese. Er verstand nicht warum Magrid sich so verschloss.
"Wenn sie Euch Böses wollte, warum steht sie dann hier und gibt euch diese Informationen, anstatt Euch hinterrücks zu überfallen?"
"Ich weiss was ich alles tun würde, wenn ich an Eurer Stelle wäre und das reicht mir als Grund Euer Bitte nich nachzukommen."
"Magrid, bitte. Dieser Mann mag sein Urteil erhalten, das liegt nicht bei uns. Doch hier bittet eine geplagte Seele um Linderung. Was unterscheidet uns von einem Konzil, wenn wir über diese Leute bestimmen?"
"Sheng! Meine Entscheidung ist endgültig. Ich werde kein unnötiges Risiko eingehen. Wenn Ihr nicht mit einer Anweisung von Shaturgal kommt, werde ich diese auch nicht mehr ändern."
"Ihr habt die Möglichkeit diese Stadt...diese Welt mit einem neuen Licht zu erfüllen...ihr könnt den Kreislauf des Hasses durchbrechen."
"Wie bereits gesagt ich gehe kein unnötiges Risiko ein und der einzige der meine Entscheidung noch revidieren kann ist Shaturgal."

Sheng senkte den Kopf und seine traurigen Blicke richteten sich an Sylea.
"Dann sind wir hier wohl fertig...es tut mir Leid...von ganzem Herzen..."
Magrid bat Sheng noch kurz zu bleiben. Dieser aber verneinte dies.
"Ihr hattet heute die Chance ein Zeichen des Friedens für die Zukunft zu setzen. Ich habe an euch und den Widerstand geglaubt...für mich ist heute ein Licht erloschen Magrid."

Sheng verliess enttäuscht die Taverne. Sylea erkannte, dass Magrid wohl auch Ihre Gründe hatte sich zu weigern. Dennoch hätte sie diesen Besuch ohne weiters zustimmen können. Sylea hätte keinerlei Versuche unternommen, dies auszunutzen. Sie verabschiedete sich von Magrid und versuchte Ihren Zorn zu bändigen. Sie ging an Tenebra vorbei und blickte sie mit verengten Augen an. Im Freien angekommen suchte sie nach Sheng. Dieser sitzte vor dem Brunnen und starrte in das Wasser. Sylea konnte seine Enttäuschung spüren. Es tat nicht gut ihn so zu sehen.

"Es tut mir so leid..."
"Das braucht es nicht. Ich wusste.... dass dies so passieren wird. Es ist typisch für Silbermond."
"Ich hatte gehofft...gehofft auf Frieden...den wird es nun nicht mehr geben...oder?"

Der Zorn welcher in Sylea sich breit machte, fand seinen Weg nach aussen. Sylea ballte eine Faust und nahm Sheng mit Ihren Worten, dieses letzte Hoffen weg.
Eine sanfte Stimme aus dem HIntergrund meldete sich. Tenebra und Selene kamen auf sie zu.
"Ich bitte euch, Sylea...ich weiss, es sieht momentan nicht gut aus, aber bitte gebt die Hoffnung nicht auf."
"Stören wir?"
"Was gibt es....Tenebra?"
"Du wirkst bedrückt. Geht es dir gut?"

Die beiden erklärten Ihr wie das Gespräch mit Magrid verlaufen ist. Tenebra hatte wohl nicht so richtig verstanden. Sie konnte es nicht verstehen, dass Magrids Worte jene waren, welche Merades zu Nutze kamen.  
"Niemand will Merades irgend etwas anführen lassen Sylea."
"Dann frag.... Magrid. Sie ist wohl froh darüber. Sie meinte sie hoffe dass er bald die Macht über das Konzil hat und ihr so nichts mehr zu befürchten hättet."
"Wenn es dir um Machterhalt geht anstatt um deine Liebe zu Erendil weiß ich nicht wie ich noch helfen kann."
"Es geht mir nicht um Macht.. Tenebra. Es ging mir noch niemals um Macht. So gut solltest du mich kennen."
"Worum geht es dir ? Die Angst Merades könnte an mehr Macht kommen oder gilt deine Sorge Erendil?"
"Weisst du nicht, was passieren wird Tenebra, wenn Merades noch mehr Macht bekommt?"
"Hör zu Sylea. Du weißt, dass ich ebenso wie du auf der Suche nach einer friedlichen Lösung bin. Es ist schwer die Vergangenheit ruhen zu lassen. Vielen wurde Schaden zugefügt, viele haben gelitten. Sie fordern Sühne für die Taten die Erendil begangen hat. Und auch Merades ist von Schuld nicht frei. Trauer, Verzweiflung und Leid ebenso."
"Hör mir auf von Trauer und Leid zu sprechen. Ich bitte dich!"
"Ich bin es leid die Vorwürfe aller Beteiligten zu hören. Wir sollten zusammenhalten. Du bist vernünftig Sylea. Ich verstehe deinen Zorn."
"Habt Ihr denn alle aus Pandaria nichts gelernt? Was ist  aus der Welt geworden? Eine Abfolge von Befehlen? Wo ist das Herz geblieben...die Seele?"


Shengs Enttäuschung wurde immer grösser. Die Diskussionen von den zwei Elfen machten es nicht besser. Beide schauten mit traurigem Blicken zu Ihm hoch.
Sylea überlegte kurz und musste was sagen. Sie konnte Sheng nicht mit dieser Enttäuschung aus der Stadt gehen sehen.
"Ihr wisst wo mein Herz ist... Ihr selbst habt es sprechen gehört. Lehrt mich diesen Hass zu bändigen. Nehmt mich mit, zeigt mir Eure Heimat."
"Ich werde es euch lehren, sobald ich mir selber wieder sicher bin, wie es geht."






Tenebra machte den Vorschlag, dass Sheng und sie versuchen sollten mit Shaturgal für Sylea zu sprechen. Es musste in der Tat schnell was passieren. Zeit hatten sie keine mehr.
Es wurde bereits schon von Hinrichtung gesprochen. Auch Selene kam mit einem Vorschlag als sie das Wort Zeit vernahm. Es gab also noch einen letzten Weg.
Sheng verliess die Stadt und nannte Sylea einen Ort. Dieser würde schon bald Ihr nächstes Ziel werden.


Zuletzt von Sylea am Di 29 März 2016, 01:17 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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