Auszüge aus Tenebras Tagebuch

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Re: Auszüge aus Tenebras Tagebuch

Beitrag  Wayara am So 02 Nov 2014, 14:51

Der Krieg kostet Kraft und Zeit, so dass ich in den letzten Wochen kaum dazu gekommen bin meine Gedanken nieder zu schreiben. Und auch jetzt werde ich nur wenig Zeit haben.

Lady Sonnensturm ist auf dem Wege der Besserung die Schwellungen in ihrem Kopf nehmen ab. Eladia scheint im Lazarett angekommen zu sein. Ich habe sie bisher noch nicht getroffen aber jetzt kann ich endlich für ein oder zwei Tage zurück nach Silbermond gehen. Das Portal nach Orgrimmar wird die Reise sicher schnell vonstatten gehen und ich kann Ryaneth bei ihrer ersten Messe sehen. Vielleicht kann Valentinez mich begleiten. Hier im Kriegsgebiet sehe ich ihn nur kurz. Vor einigen Tagen haben wir auf einem Streifzug einige verlassene Lager entdeckt. Vielleicht wären sie etwas für unsere Truppen. Ob seras bereits von ihm informiert wurde?


Zuletzt von Wayara am Di 04 Nov 2014, 08:14 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Auszüge aus Tenebras Tagebuch

Beitrag  Wayara am Mo 03 Nov 2014, 07:12

Es tut gut wieder zu Hause zu sein und noch besser tat es shaturgal wohlbehalten auf der lichtmesse zu sehen. Er ist immer noch jemand der mich zum Lachen bringt...für Valentinez waren seine Witze sicher ungewohnt, weil er mich von dieser Seite nicht kennt. Er wird aber sicher nachfragen wenn ihm etwas befremdlich erscheint.

Ich werde ein paar Tage in Silbermond bleiben. Andorella hat mir geschrieben und ich will ihr die Gelegenheit schnellstmöglich geben auf ein Wiedersehen.

Die Predigt von Ryaneth war wirklich gut. Sie hat sich viele Gedanken gemacht und ich wusste, dass sie glänzen wird. Sie hat mich nicht enttäuscht sondern eine wirklich bildliche Predigt gehalten. Steine scheinen sich bald zu einem Symbol der Priesterschaft zu entwickeln. Wobei ich eher Luftballons als Symbol der Hoffnung gewählt hätte. Doch so eine Kleinigkeit hat dem Ganzen keinen Abbruch getan ganz im Gegenteil.
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Re: Auszüge aus Tenebras Tagebuch

Beitrag  Wayara am Di 25 Nov 2014, 08:04

Schon sonderbar wie sehr der Krieg einen davon abhält sich den Dingen zu widmen die einem wichtig sind. Ständig kommen neue Verletzte und auch wenn ich mich um Professionalität bemühe, mache ich mir in mancher Hinsicht doch Sorgen.

Ion ist mit den ersten Spähtrupps durch das Portal gegangen und seitdem ist jedes Lebenszeichen von ihm verschwunden. Was auch immer auf der anderen Seite ist, es hält die Ringe davon ab zu funktionieren. Auch Toralar ist nicht zu erreichen, was sonderbar ist, denn normalerweise kommt er wenn ich ihn in meine Träume rufe.

Der Junge ist ebenfalls seit Tagen verschwunden, gegangen ohne ein Wort. Selbst wenn er nur in meinen Schatten war und wir nur selten gesprochen haben, war es schön ihn an meiner Seite zu wissen. Jetzt wo er fort ist, fehlt er mir um so mehr. Er war auch nicht beim vereinbarten Termin. Ob er Angst bekommen hat? War ich nicht einfühlsam genug ihm das Prozedere zu erklären? Oder ist ihm etwas zugestoßen? Er würde mich doch nicht einfach ohne ein Wort allein lassen...oder doch?

Eladia ist verletzt und die Last der Organisation des Lazaretts liegt nun vollends auf meinen Schultern. Ich kann ihr keinen Vorwurf machen, sie ist selbst sehr pflichtbewusst und tut alles um mir eine Hilfe zu sein. Shildra ist nun ebenfalls wieder an meiner Seite. Ein Wunder, dass sie gerade in der Stunde der Not kam um mir bei zu stehen. Garithes musste ich nach einem Vorfall leider fort schicken er wird sich sicher gut um Mio in der Manus kümmern. Ja ich war hart zu ihm aber er schien die Kontrolle verloren zu haben, hat seine Gefühle im scheinbar unmöglichsten Zeitpunkt wieder gewonnen und damit uns alle in Gefahr gebracht. Ein dunkler Schatten folgt ihm...er reagiert nicht darauf aber ich habe ihn gesehen und ich kann das derzeit im Lazarett nicht dulden, auch wenn ich ihn damit zur Untätigkeit verdammt habe. Er wird es sicher verstehen.

Wenn ich mich nur wieder richtig bewegen könnte doch die Verletzungen schmerzen zu sehr. Valentinez ist da und versucht mir meine Schmerzen zu nehmen und wenn er da ist, geht es mir auch besser als in den Momenten in denen ich allein auf den Fellen liege und versuche mich zu bewegen. Er weicht nicht von meiner Seite und ich sehe die Sorge in seinen Augen. Er macht sich Vorwürfe mich mitgenommen zu haben, auch wenn er es nicht ausspricht, so sprechen seine Augen mehr als er zugeben will. Ich werde künftig wachsamer sein und nicht einfach unbedacht mitten in der Schlacht in einen Ork hinein laufen. Es war meine Schuld nicht seine, er sieht in mir keine Last und doch weiss ich wie sehr ich ihm zur Last fallen muss.

Ich bedauere sehr, dass ich Nerzosh in der letzten Schlacht keine große Hilfe war und ihm nun auch noch zu einer Last geworden bin. Sein Clan hat ebenfalls viele Verletzte und anstatt ihm unter die Arme zu greifen liege ich in seinem Lager und verbrauche seine Ressourcen. Nicht gerade ehrenvoll...ich werde meine Schuld begleichen, sobald ich kann.

Rippenbrüche heilen und auch mein Kopf wird bald wieder ansehnlich sein. Im Moment ist mein Auge etwas zu geschwollen und ein Muster aus blauen und violetten Schattierungen ziert meine rechte Seite. Ich verstehe nicht was man an diesen Farben attraktiv finden kann, aber irgendwie kommt mir gerade dieses Buch von dieser Draenei in den Sinn. Blau scheint wohl doch eine gewisse Wirkung zu haben.


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Re: Auszüge aus Tenebras Tagebuch

Beitrag  Wayara am Mi 03 Dez 2014, 13:53

Verwundet…schonwieder haben die anderen einen Sieg errungen und können feiern, während ich hier auf einer Hängematte liege und mich kaum rühren kann. Es war eine ruhmreiche Schlacht…die Orks, die Elfen sogar Untote und Gonto waren eine großartige Einheit. Es waren so viele, dass ich sie kaum zählen konnte, viele von Ihnen habe ich bisher noch nicht gesehen…aber sie alle einte der Wille zu siegen. Leni hat Großartiges geleistet…sie, Nak Nak und Kardass der wieder einmal aus dem Nichts augetaucht ist, haben die Katapulte entschärft und damit den Weg frei gemacht für die restlichen Truppen. Selbst Adjena hat sich gut geschlagen..um sie hatte ich mir die meisten Sorgen gemacht…sie hatte aber mit Shildra eine der besten Wachen an der Seite.
 
Wäre ich nur selbst achtsamer gewesen…nachdem ich Lenis Wunde versorgt hatte und Krusha ein Gegengift bekam, begab ich mich auf die Suche nach weiteren verletzten.  Die Erinnerungen kommen erst langsam wieder zurück…ich weiß, dass ich im Schlachtengtümmel war und zu einem Gebäude ging, es war ungewöhnlich still dort und ich hatte angenommen, dass dort Verletzte lagen…denn vom Feind war nichts zu sehen.  Ich wusste nicht ob dieser Raum bereits sicher war oder nicht…habe die Anzeichen wohl nicht erkannt und die Orientierung verloren. Ich erinnere mich nur noch daran wie ich dieses Gebäude betreten habe und danach…wurde Alles schwarz um mich…
 
Starke Arme umfingen mich und schienen mich zu tragen. Ich weiß nicht wer es war…aber diese Arme waren warm und sanft hoben mich in die Luft und legten mich nach einer Weile wieder ab. Hin und wieder habe ich Miavis Stimme aus weiter Entfernung gehört, ich wollte sie rufen ihr sagen was mit mir ist…aber ich konnte nicht. Meine Lippen und Augen wollten sich nicht bewegen…nur der Schmerz…dieser stechende Schmerz in meiner Seite wollte nicht enden…ich glaube sie hat wie eine Löwin um mich gekämpft…ich wollte loslassen…habe gedacht, dass Alles endet aber sie rief mich zurück hielt mich in dieser Welt. Ich glaube sie weiß gar nicht wie unendlich dankbar ich dafür bin…
 
Dann wurde es still um mich…nichts nur Stille und Dunkelheit die mich umfing…wieder wollten sich meine Augen nicht öffnen…wieder drang ein Licht zu mir…diesmal war es anders…viel stärker, fordernder und unglaublich schmerzhaft…ich weiß nur dass ich irgendwann erwachte und Valentinez vor mir stand…seine Miene war wieder so sorgenvoll…wieder habe ich ihn und den Klan enttäuscht…wieder war ich es die versagt hat…ich muss mir eingestehen, dass ich nicht für den Krieg gemacht bin, dass ich in Lazaretten eine gute Heilerin abgebe, dass ich weiß wie man die Scherben aufliest…aber in einem Schlachtfeld bin ich verloren…eine Enttäuschung…für mich und die die auf mich vertrauen. Ich muss schlafen…nur ein wenig Ruhe und es geht mir bald wieder besser…dann kann ich irgendetwas leisten…und nicht nur tatenlos in diesem Bett hocken.
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Re: Auszüge aus Tenebras Tagebuch

Beitrag  Wayara am Fr 05 Dez 2014, 13:14

Langsam geht es mir wieder besser und ich denke ich werde heute die Verbände los. Umso besser…ich bin es leid, dass sie mich alle wie ein kleines Pflänzchen behandeln. Als wenn es nicht schon schlimm genug wäre sich selbst nutzlos zu fühlen, so nehmen Sie einem auch noch die letzte Arbeit. Krusha sagte selbst Wölfe finden Verwundete besser als ich…und vermutlich hat sie auch Recht. Ihr Wolf war wirklich geschickt darin das gesuchte Objekt zu finden. Sie hat das Tier gut trainiert…und es ist wesentlich wehrhafter als ich es jemals sein könnte.  Das hier wird vermutlich der letzte Krieg sein in den ich ziehen werde…Valentinez behauptet zwar ich wäre keine Last aber ich spüre doch wie sie mich alle ansehen und milde belächeln.

Valentinez ist gestern zum Portal gereist um die Lage zu erkunden. Er hat mich nicht einmal mehr nach meiner Meinung gefragt…sondern beiläufig erwähnt, dass er gleich wieder zurück kommt. Und als er zurückkam zog er es vor sich um Leni zu kümmern…ich verstehe dass er nur seine Pflicht tut und doch zeigt es mir umso mehr wie nutzlos ich bin. Als ich Leni gestern nach ihrer Wunde fragte hat sie nicht einmal reagiert, sondern ist einfach vor die Tür gegangen. Sie fassen mich alle mit Samthandschuhen an…gönnen mir Ruhe…aber ich habe keine Zeit um zu ruhen…wenn ich weiter machen will muss ich lernen…nützlich sein und kann nicht einfach auf der faulen Haut liegen.

Es ist das erste Mal, dass ich mich selbst nutzlos fühle. Ich habe Shildra jetzt gebeten mich im Umgang mit Waffen zu unterrichten. Sie hat mir versprochen niemandem etwas davon zu erzählen…Ich hoffe sie kann mir helfen mich zu bessern und mich auf die nächste Schlacht vorzubereiten. Ich habe wenig von dem verstanden was man gestern besprochen hat, aber die eisernen scheinen sich zum Portal und in eine alte Ruine zurück zu ziehen, also steht die nächste Schlacht in nicht allzu ferner Zukunft bevor.
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Re: Auszüge aus Tenebras Tagebuch

Beitrag  Wayara am Mi 10 Dez 2014, 10:35

Mir schmerzen die Glieder und ich bin erschöpft. Das Training mit Shildra ist kräftezehrend und ich habe das Gefühl keine Fortschritte zu machen. Wir trainieren mit Stöcken oder Stäben oder wie auch immer sie diese Dinger nennt. Eine Abfolge an Schlägen…immer und immer wieder die gleiche Abfolge.  Ob ich überhaupt etwas bis zum Angriff auf das Portal lernen werde ist fraglich. Shildra hat schon recht…die Abfolge ist eine Sache aber ich muss auch in der Lage sein zu zu schlagen. Ich habe noch nie jemanden getötet oder verletzt. Verändert der Krieg mich auch in dieser Hinsicht?
 
Noch immer kein Zeichen von Ion und meinem Jungen. Wo der Junge steckt weiß ich nicht, aber bei Ion habe ich die Befürchtung, dass ihm etwas auf der anderen Seite des Portals zugestoßen ist. Toralar reagiert nicht wenn ich ihn rufe und das ist mehr als ungewöhnlich. Ich habe Horatio nach der Lichtmesse darauf angesprochen. Vorallem weil ich mir zusätzlich Sorgen um Garithes mache.  Nachdem ich etwas hart zu ihm war, scheint er den Kontakt zu mir zu meiden. Aber im Lazarett wäre er derzeit ein Risiko. Anfänglich dachte ich er wäre bereits durch das Portal geschritten aber er lagert wohl bei den Blutfalken und wird mit den nächsten Truppen rüber gehen wollen. Hoffentlich kann Horatio ihn umstimmen…oder besser gesagt Nairy die er entsenden wollte.
 
Ob der Junge ebenfalls durchs Portal ist? An unserem Ort war er nicht, ich habe hin und wieder nachgesehen. Aber er ist noch nie ohne ein Wort gegangen… Ist er böse auf mich? Habe ich ihm zu viel abverlangt, oder hat ihn einfach die Neugier gepackt und er ist auf die andere Seite?  Er fehlt mir…
 
Wie so vieles was mir in der letzten Zeit fehlt.
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Re: Auszüge aus Tenebras Tagebuch

Beitrag  Wayara am Mo 15 Dez 2014, 14:28

Der Krieg frisst an unseren Nerven. Valentinez ist gereizt, vermutlich auch weil so viele unkoordiniert durchs Portal gehen ohne zu wissen was auf der anderen Seite ist.  Sicher die Neugier ist groß und Viele sorgen sich auch um Personen auf der anderen Seite. Aber rechtfertigt das Alles so planlos zum Portal zu wandern?

Ich selbst mache mir doch auch Sorgen und würde lieber gestern als Morgen mit der Suche beginnen, aber es geht nicht so einfach. Ich kann wegen meiner persönlichen Belange doch nicht alle die noch hier sind im Stich lassen..oder meine Pflichten vernachlässigen. Egal wie schwer es mir fällt. Ich muss durchhalten bis das Lazarett zurückabgewickelt ist und alles seinen Gang geht…

Garithes sendet immer wieder kleine Päckchen für das Lazarett. Kräuter und Verbände sind enthalten. Eine wirklich große Hilfe wenn man bedenkt wie spärlich unsere Vorräte in der Gänze sind. Auch wenn Lyrander Vorräte entsendet hat, so habe ich noch keine Information von Renar ob diese überhaupt eingetroffen sind. Vielleicht sollte ich selbst die Blutfalken aufsuchen und mich nach dem Stand der Dinge erkundigen. Es ist ihm sicher entfallen mich zu informieren….

Prinzipiell haben die Blutfalken den Kontakt auf ein Minimum reduziert, wenn man nicht selbst zu ihnen geht, suchen sie derzeit keinen Kontakt zu uns. Eher im Gegenteil…sie suchen Kontakt zu Personen aus unserem Umfeld. Eladia verweilt die meiste Zeit bei Ihnen, Garithes wurde wohl von Ihnen „aufgenommen“.  Auch wenn er sich dann doch dazu entschieden hat wieder heim zur Familie zu gehen. Lyrander hatte mich auf der Lichtmesse bereits darauf angesprochen, dass Eladia demnächst mit den Blutfalken durchs Portal gehen möchte.  Mir scheint, dass er diese Entscheidung bereits für mich gefällt hat auch wenn er es dezenter formuliert hat. Sie steht wohl mehr in seinen Diensten als in meinen…und ich habe es langsam aufgegeben um sie zu kämpfen. Sie wird immer ihren eigenen Weg gehen wollen und was auch immer ich tue sie hat ihre Entscheidungen immer schon lange getroffen bevor sie mit mir gesprochen hat.  Heute Abend werden Valentinez und ich sie treffen und dann werden wir sehen ob meine Vermutung zutrifft.

Mittlerweile haben Valentinez und ich nun schon 2 Schüler, sowohl Adjena als auch Vael haben sich uns angeschlossen und wollen lernen. Ich werde mich dieser Aufgabe stellen und sehen wie weit die beiden kommen. Ich habe noch nie Schüler unterrichtet…aber ich kann Ihnen sicher Einiges in Sachen Heilung und Kräuterkunde beibringen. Valentinez wird sie wohl im Kampf schulen. Danach sehen wir ob und wie wir ihnen helfen können weiter zu kommen.
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Re: Auszüge aus Tenebras Tagebuch

Beitrag  Wayara am Di 23 Dez 2014, 10:26

Das Winterhauchfest verlief ganz anders als ich es mir erhofft habe und doch war es ein schöner Abend. Ich glaube den Orks ist noch immer nicht bewusst was für ein Fest das ist, aber immerhin schienen sie Freude daran zu haben und haben um ein Rentier gekämpft. Gut es wurde danach verspeist...aber das liegt wohl in deren Kultur um Nahrung zu kämpfen.

Valentinez ist nachdenklicher als sonst, er hat Eladia gehen lassen. Bisher haben wir noch nicht darüber sprechen können aber etwas bedrückt ihn. Vielleicht finden wir beide die Ruhe und er kann frei sprechen was ihn besorgt. Vor all den anderen wird er sicher nicht sprechen. Adjena ist ebenfalls fort...

Nerzosh ist an diesem Abend aufgebrochen und ich hatte nicht einmal die Gelegenheit mich von ihm zu verabschieden. Krusha wird wohl in dieser Zeit die Führung des Clans übernehmen. Sie und ich sind sicher nicht die besten Freunde aber ich werde mich fügen, denn wir sind die Gäste bei den Orks und nicht sie bei uns.

Das Treffen mit Andorella verlief gut. Sie wird sich für die Lieferung von Kräutern und Medikamenten einsetzen so dass wir uns weiter für die hoffentlich finale Schlacht rüsten können.

Ich werde einige Zeit nach Pandaria gehen. Die Vorbereitungen für diese kleine Reise habe ich bereits begonnen. Valentinez hat mich gebeten Goldlotus für ihn zu beschaffen. Ich möchte Garithes diese weite Reise nicht zumuten und ein paar Tage Abstand vom Kriegsgeschehen sind sicher gut für mich. Vielleicht ist der Junge ebenfalls dort...auch wenn ich fast schon befürchte dass er durch das Portal gegangen ist und ihm etwas zugestoßen ist. Von Ion habe ich auch noch kein Lebenszeichen erhalten...sie werden doch nicht tot sein? Niemand ist bisher von der anderen Seite zurück gekehrt.
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Re: Auszüge aus Tenebras Tagebuch

Beitrag  Wayara am Di 30 Dez 2014, 10:06

Der Junge war nicht hier und nun habe ich langsam die Gewissheit dass er ebenfalls durch das Portal gegangen ist. Dieser dumme Kerl...er hat sich nicht einmal verabschiedet und denkt vermutlich ich würde nicht einmal bemerken dass er gegangen ist. Ion musste damals gehen er hat zumindest Bescheid gesagt und auch wenn ich mir Sorgen um ihn mache, weiss ich zumindest wo ich ihn suchen muss. Valentinez hat angeboten mir auf der anderen Seite bei der Suche zu helfen, sobald wir dort halbwegs sicher sind.

Noch immer weiss ich nicht was uns dort erwartet aber die Suche wird einige Wochen in Anspruch nehmen, so dass wir unsere Vorräte entsprechend weiter aufstocken müssen. Einen kleinen Vorrat an Goldlotus konnte ich jetzt anlegen und hoffe dass die 2 Pflanzen die ich mitgebracht habe für eine kleine Zucht reichen. Wie auch immer man sie in einem Kriegsgebiet ohne das nötige Material züchten soll. Sie brauchen es warm und feucht und ich hoffe auf der anderen Seite des Portals ist es genau so.

Es kann nicht in die Scherbenwelt führen, denn sonst wäre der Kontakt zu Ions Ring nicht abgebrochen aber wohin führt es dann?

Heute werde ich zurück kehren. Mir fehlt Valentinez und er ist derzeit der einzige halt den ich habe. Ich glaube er weiss gar nicht wieviel Sicherheit er mir schenkt. Wie wichtig er mir in dieser Zeit geworden ist.
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Re: Auszüge aus Tenebras Tagebuch

Beitrag  Wayara am Mi 31 Dez 2014, 02:18

Was für ein Abend....ich weiss nicht was die Tage während meiner Abwesenheit passiert ist...aber es scheinen Probleme im Raum zu stehen.

Die Orks und unsere Truppen scheinen unabhängig voneinander zu planen und nicht miteinander zu reden. Krusha selbst übt öffentlich Kritik an ihren Kriegern und Nerzosh muss sich wohl internen Problemen widmen.

Valentinez selbst ist wie ausgewechselt. Ohne jegliche Vorbereitung zieht er einfach ins Schlachtfeld und schlägt jede Vernunft aus. Wieder entscheidet er selbst...geht und wartet keine weiteren Stimmen ab und ist danach noch frustrierter ins Lager zurück gekehrt. Er stützt sich immer tiefer in die Arbeit und scheint sich vollends nur noch dafür zu interessieren. Das ist verständlich...aber sicher nicht gut. Die Anspannung aller ist deutlich spürbar und ebenso ansteckend.ich weiß nicht was ich da tun soll...er macht was er will egal was ich zu sagen hätte...

Immerhin haben sich die Gemüter einher Orks beruhigen lassen. Was Tee und Brot bewirken können...immerhin einen sich einige Truppenteile der Orks wieder. Alles andere muss Nerzosh in seinen Reihen regeln. Vielleicht hilft ihm der Brief den ich ihm auf den Tisch gelegt habe. Auch wenn ich meine Befugnisse sicher weit überschritten habe, so sehe ich darin einen möglichen Weg das Alles wieder zu richten...sofern sie es überhaupt richten wollen.
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Re: Auszüge aus Tenebras Tagebuch

Beitrag  Wayara am Mi 07 Jan 2015, 12:23

Der Kriegsrat hat gezeigt, dass wir uns doch besser schlagen können in dieser finalen Schlacht als angenommen. Die Pläne sind gut und ich bin stolz, dass Leni zu so einem wichtigen Teil unserer Bestrebungen geworden ist. Auch wenn sie sich immer weiter von mir entfernt und mich zu meiden scheint, so war es die richtige Entscheidung sie mit zu nehmen. Die Orks schätzen sie sehr und wissen was für eine hervorragende Späherin sie ist.

Meine Fähigkeiten liegen nicht im Krieg. Für mich ist es schwierig den ganzen Strategien zu folgen und noch schwieriger wird es sein den Anforderungen aller gerecht zu werden. Nerzosh scheint mich zu schätzen, auch wenn er meine Fragen zum Krieg beim Rat eher amüsant fand und ständig gegrinst hat. Vermutlich waren sie wirklich albern aber ich kann nur lernen indem ich mich auch solchen Dingen stelle. Krusha scheint nicht anders zu denken...auf meinen Fingerzeig hat sie irgendwann nicht einmal mehr reagiert. Lediglich in Nihashir scheine ich eine gute Freundin zu finden. Shildra weicht ebenfalls kaum von meiner Seite und ist sehr bemüht mich in der Waffenkunde zu unterrichten. Ich merke jedoch wie ich immer mehr an meine Grenzen stoße.

Ich bin froh wie alle zu Valentinez aufblicken und ihn als Anführer anerkennen. Er hat wirklich gute Arbeit geleistet und kann stolz sein auf das was er erreicht hat. Selbst nachdem er von der Prophezeiung gesprochen hatte, waren alle bereit ihm in die Schlacht zu folgen. Und ich bin dankbar und glücklich zugleich, dass ich an seiner Seite stehen kann. Sicher ist es nicht immer leicht...der Druck und die Probleme machen es uns einfach schwer immer glücklich zu sein, aber bisher sind uns all diese Hürden gelungen und ich fühle mich stärker als zuvor mit ihm verbunden. Er ist stark und gibt mir viel Kraft für die bevorstehende Zeit.

Auch wenn ich nicht mit einem Überleben rechne, so werde ich nicht von seiner Seite weichen. Ich muss dieses Portal durchschreiten und ich werde es sicher irgendwie schaffen. Nicht nur um bei ihm zu sein, sondern auch um meine Suche nach Ion und dem Jungen zu beenden und sie beide vielleicht für ein letztes Mal in die Arme schließen zu können.

Ich habe den letzten möglichen Ort aufgesucht an dem der Junge sonst hätte sein können und ich muss zugeben es war der unwahrscheinlichste von allen. Es wäre schon ein Wunder gewesen ihn dort anzutreffen. Aber ich bin froh dass ich mich von seinem alten Lehrmeister verabschieden konnte und sogar mit etwas Verstärkung zurückkehren konnte. Mehr als ich mir erträumt hätte.

Ich habe einen Brief für Ilarion und Jarel zurück gelassen. Ich hoffe sie werden ihn bald lesen und nicht traurig sein, dass ich nicht persönlich vorbei kommen konnte. Mit liegen große Abschiede nicht und ich wollte sie einfach nicht in Sorge versetzen. Sie werden es sicher verstehen. Es ist nicht leicht allen die einem ans herz gewachsen sind Lebewohl zu sagen. Vorallem dann nicht wenn es nicht wie ein Abschied für immer klingen soll. Lediglich Horatio habe ich eingeweiht. Er wird irgendwann die Aufgabe haben ihnen von der Prophezeiung zu berichten. Gerade Garithes und den Kindern wird es schwer fallen sie zu akzeptieren. Allerdings geht es nicht anders...sie sollen nicht jetzt schon in Trauer versinken und wer weiß vielleicht kommt doch alles anders.
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Re: Auszüge aus Tenebras Tagebuch

Beitrag  Wayara am Do 08 Jan 2015, 10:54

Ich habe begonnen Abschied zu nehmen. Die ersten Briefe sind fertig und versendet. Es ist seltsam aber ich empfinde keine Reue für das was ich in meinem Leben getan oder nicht getan habe. Sicher sind einige meiner Entscheidungen strittig oder waren verletzend doch wer kann von sich behaupten ohne Fehl zu sein?

Es ist sonderbar wie schwer es mir fällt in solchen Momenten der Stille und Nachdenklichkeit die passenden Worte zu finden. Ich sehe wie jeder auf seine Art mit dem Leben abschließt. Manche versinken in Sorgen und Ängsten. Die arme Sielassiel scheint an diesem Schicksal besonders schwer zu tragen. Auch wenn sie das Portal nicht durchschreiten wird, befürchtet sie das Schlimmste. Vielleicht kann ich ihr etwas Trost und Mut schenken auch wenn der meine mich langsam zu verlassen scheint je näher diese Schlacht rückt.

Leni macht all diese Dinge mit sich selbst aus. Es gibt Augenblicke da kämpft sie wie eine Löwin und hält an der Lebensfreude fest in anderen Momenten wirkt sie still und nachdenklich. Ich bin froh dass wir beide gesprochen haben denn in all den Jahren stand sie stets an meiner Seite wenn ich sie brauchte. Egal wie schlecht es ihr selbst ging sie war immer für mich da. Etwas, dass ich nur von wenigen anderen behaupten kann. Gerade jetzt wo ich mich von Freunden und Familie verabschiede merke ich wie wenig Personen es gibt denen ich etwas zum Abschied sagen möchte, die mir wichtig sind und denen ich etwas zu bedeuten scheine. Ob es mich schmerzt zu sehen, dass ich viel für andere gegeben habe und selbst nur wenig davon erhalten habe? Nein nicht mehr...damals war es so als ich von Merades gefangen genommen wurde, als ich auf Hilfe hoffte und von ganz anderen als meinen vermeintlichen Freunden Hilfe erhielt. Doch heute...Ich trage es Ihnen nicht nach. Sie waren immer nur mit sich selbst und ihren eigenen Problemen beschäftigt. Waren nicht in der Lage über sich hinaus zu wachsen und haben es niemals geschafft anderen als nur sich selbst zu dienen.

Ich habe Glück im Kleinen gefunden. Was kümmert mich also die Vergangenheit? Meine Zukunft mag endlich sein und doch bin ich froh über jeden Tag der mir noch bleibt. Tage die ich mit denen teilen kann die mir in so kurzer Zeit so sehr ans Herz gewachsen sind. Ihr Wille und Kampfgeist ihr Streben nach dem Ziel und das Wissen darum dieses Ziel unter Aufopferung ihrer selbst zu erreichen, lässt mich stolz auf jeden einzelnen von ihnen sein. Sie sind alle einzigartig.

Leni und Naknak - zwei die im Kampf gesucht und als Freunde gefunden haben

Shildra - sie steht wie ein Fels an meiner Seite und würde vermutlich ihr Leben für mich lassen. Ich weiß nicht womit ich ihre Loyalität verdient habe, aber ich bin dankbar dafür

Largakh - ein Jäger dessen Herz einzig und allein für die Jagd schlägt der seinen Platz im Clan der Orks gefunden hat und seine Aufgabe gewissenhaft erfüllt

Dieser Schamane mit dem Schädel - zugegeben ein seltsamer Kerl aber egal welche Gefahren bestehen er schafft es zu Lachen auch wenn er etwas gruselig dabei aus sieht

Nihashir - eine Kriegerin und Schmiedin die trotz ihrer rauen Art ein großes Herz hat und mir in den letzten Wochen zu einer Freundin wurde

Ja selbst Krusha - wenn sie mehr Zeit hätte die Veränderungen der Welt zu verstehen, würde aus ihr sicher eine gute Anführerin werden sie versteht das Kriegshandwerk, was sie nicht versteht sind die Gefühle. Ich hätte gern gesehen welchen Weg sie einschlägt

Nerzosh - ein Mann der so rätselhaft ist und doch so verbunden mit seinem Clan scheint, ein Anführer voller Stolz auf seine Clansmitglieder und mit einem großen Herzen.

Miavi - eine starke Frau die trotz ihrer trockenen Art hin und wieder lächeln kann auch wenn ich glaube dass es in ihrem inneren anders aussieht. Ich hätte sie gern besser kennengelernt.

Ebenso wie Malyrius - ihn kann ich von allen am schwersten deuten und greifen. Er scheint einmal gutgelaunt und freundlich und schon einen Augenblick später tief in sich verschlossen und düster

Und zu guter letzt mein lieber Valentinez - man mag viel und schlecht über ihn geredet haben. Aber keiner von ihnen hat je seine wahren Werte gesehen. Er opfert sich auf für Silbermond ist ehrlicher als andere annehmen würden und alles andere als ein Schwerenöter. Sein Wille und seine Art schenkt Vielen hier Hoffnung und lässt sie über sich hinaus wachsen. Er bewahrt sich immer sein Lächeln auch wenn ich weiss dass das Alles hier nicht einfach für ihn ist. Keinen von ihnen will er sterben sehen. Hat jedem die Wahl gelassen und sie folgen ihm alle in den Tod. Wenn man jemals nach meinem Ableben diese Zeilen lesen sollte. Er ist es...der kein Opfer gescheut hat um unsere Heimat zu retten und wer weiß vielleicht wird er endlich nach seinem Tod den Dank dafür erfahren.

Ich lasse viele zurück. Personen die mir wichtig sind und die mir mehr bedeuten als es den Anschein macht. Doch ich weiß sie werden weiter leben, können ihre Kinder und Enkel aufwachsen sehen. Können bei denen sein die sie lieben und ich wünsche mir für jeden einzelnen von ihnen, dass sie ihr Glück beim Schopfe packen und es nicht mehr loslassen müssen. Dass sie in Freude und Leid zueinander stehen und niemals vergessen wie wichtig sie manchen sind.






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Re: Auszüge aus Tenebras Tagebuch

Beitrag  Wayara am So 11 Jan 2015, 12:22


Die Motivationsrede von Nihashir war wundervoll. Sie hat die treffenden Worte gewählt und unsere Herzen tief berührt. Die Orks scheinen ein ehrbares Volk zu sein und zu wissen auf was es in einer Schlacht ankommt. Sie sind aber auch sehr angespannt. Machtkämpfe innerhalb der eigenen Reihen scheinen üblich und normal bei Ihnen zu sein. Ob das eine Art der Selbstmotivation ist? Nerzosh wirkte jedoch gereizt...Worte scheinen ihn weniger als Taten zu interessieren. Krusha hatte dem Kontrahenten durch senken der Waffe keine Wahl gelassen ehrbar zu handeln. Ob das ein fairer Zug war oder nicht kann ich nicht beurteilen aber Agurak scheint das ganze gut verkraftet zu haben. Stattdessen hat er sich wohl mehr für mein Haar interessiert und wollte mich sogar kaufen. Als wenn ich eine Trophäe wäre? Ich glaube ich schenke ihm eine Haarsträhne von mir wenn wir die Schlacht gewinnen. Vielleicht freut er sich ja darüber. Valentinez hat sicher nichts dagegen...ich werde ihn aber fragen. Schließlich ist dies ein besonderes Geschenk welches ihn und mich mehr verbindet als man meinen mag.

Unsere Lichtmesse wurde von allen gut besucht. Auch wenn die Orks nicht genau verstanden haben worum es in unserem Glauben geht, so haben die Gespräche mit Largakh danach gezeigt wie sehr sie an unserem Glauben interessiert sind. Auch scheinen sie sich für unsere Kleidung zu interessieren die sich so sehr von ihrer unterscheidet. Auf das Geschenk für Nihashir freue ich mich sehr. Wenn wir überleben wird sie sicher wundervoll darin aussehen.

Vermutlich ist dies mein letzter Eintrag. Ich weiß nicht einmal ob ich mein Tagebuch mitnehmen soll. Früher habe ich es immer an einem sicheren Ort gelagert...aber diesmal?

Ich werde es mitnehmen und wer weiß vielleicht bringt es mir Glück.
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Re: Auszüge aus Tenebras Tagebuch

Beitrag  Wayara am Mo 12 Jan 2015, 17:01

Wir leben…

Das Gefühl ist unbeschreiblich und ich habe Valentinez schon seit langem nicht mehr so glücklich gesehen. Ihm muss eine große Last von der Seele gefallen sein als wir erfuhren, dass Jeder aus unserer Gruppe lebend durchs Portal kam. Auch die Orks haben niemanden verloren. Gut es gab einige Schwerverletzte auch in unseren Reihen, aber das ist Nichts was wir nicht in den Griff bekommen. Leni hat eine schlimme Wunde am Bein und wir müssen die Heilung phasenweise vorran treiben. Aber sie wird es schaffen und war gestern zumindest mit ihren Worten wieder so frech wie eh und je. Malyrius hat einige gebrochene Rippen, die jedoch sicher bald verheilt sind. Shildra hat eine Verletzung am Bein und nur ihrem Einsatz habe ich es zu verdanken, dass mir bis auf einen Streifschuss am Arm nichts passiert ist.  Varjak einer der Orks war schwer verletzt, aber Vael und ich haben ihn wieder gerichtet. Wie schnell und geschickt unser Schüler doch gelernt hat. Er kann sehr stolz auf sich sein, denn er hat wirklich Großes geleistet.

Die Schlacht selbst war laut, aber der Plan war gut und die lange Vorbereitung zahlt sich aus. Wir haben uns bis in einen Dschungel durchgeschlagen und dort ein Schiff der eisernen Horde eingenommen und sind damit erst einmal in See gestochen. Einige Goblins sind zu uns gestoßen und sie können dem Licht sei dank dieses Schiff steuern. Das hier scheint eine völlig neue Welt zu sein und Nerzosh scheint davon sehr bewegt…allerdings konnte ich ihn noch nicht sprechen und ich nehme an wir werden auf See genügend Möglichkeiten haben heraus zu finden worum es geht. Wohin unsere Reise uns führen wird, wissen wir nicht…aber wir werden auch diese Gefahr meistern und uns einfinden. In Pandaria war es damals nicht anders und wer weiß, was uns hier erwartet.

[[OOC: ein genauer Bericht inkl. Screenshots vom Event folgt in den nächsten Tagen]]
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Re: Auszüge aus Tenebras Tagebuch

Beitrag  Wayara am Di 13 Jan 2015, 07:55

Der erste Tag auf See und diese Welt steckt jetzt schon voller Wunder. Auch wenn der Seegang unruhig ist und das Schiff gegen die tosende Gift ankämpfen muss, so kommen wir vorwärts.

Etwas ist anders als sonst...Nerzosh ist wie gelöst er deutet auf die Sterne und sagt, dass dies eindeutig seine Heimat ist, aber es gibt Meere hier. Meere die vorher nicht da waren, Meere voller Wunder, geheimnisvoller Kreaturen und großen leuchtspuren. Was auch immer es ist...dieser Anblick ist magisch. Vielleicht Ein Zeichen des Lichts welches uns sagt, dass wir auf dem rechten Weg sind?

Valentinez hat mich gefragt ob ich mir vorstellen könnte für immer hier zu leben. Auf diese Frage konnte ich ihm keine Antwort geben. Zu vieles bindet mich an Silbermond und genau so viel treibt mich immer wieder aus dieser eitlen Stadt hinaus. Ich muss mich entscheiden sobald Malyrius unsere Truppen wieder heimführt und ich Ion und den Jungen gefunden habe. Das wird sicher noch seine Zeit brauchen. Heimweh? Was ist das? Ich hatte in Silbermond nie mein Zuhause. Als ich damals zurück kehrte würde ich geduldet, irgendwann akzeptiert und dann irgendwann ausgenutzt. Nur wenige von ihnen kann ich meine Freunde nennen. Ich habe vergessen Magrid zu schreiben...ich hoffe sie und die kleine Liirie sehen es mir nach und es geht Ihnen gut.

Ich fange an mir Gedanken zu machen...irgendwie hatte ich geglaubt alles wurde enden und jetzt? Wir leben und stehen vor einer neuen Welt und Herausforderung. Nichts was mir Angst macht...sondern etwas dass mich freut. Und doch frage ich mich zum ersten Mal seit langem was ich von meinem Leben erwarte. Valentinez hat leichtfertig Worte gesprochen auf der anderen Seite des Portals...Worte die er vielleicht so meinte im Angesicht des Todes die aber jetzt so viel mehr bedeuten würden.
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Re: Auszüge aus Tenebras Tagebuch

Beitrag  Wayara am So 18 Jan 2015, 09:39

Wir sind wieder auf See. Wir haben das Landstück hinter uns gelassen. Man sagte mir das wäre Gorgrond gewesen, allerdings haben wir dort den Schergrat erwartet. Es muss dort sehr gefährlich sein, denn Viele kamen verletzt zurück. Malyrius konnte recht schnell gerichtet werden. Lediglich die Orkin Caladley hat uns etwas länger Sorgen bereitet. Ich hoffe dass wir die Infektion rechtzeitig stoppen konnten und sie bald wieder auf den Beinen ist.

Ich mache mir im Moment viele Gedanken. Ion scheint tot zu sein..der Ring gibt kein Zeichen und auch wenn ich Toralar in meine Träume rufen will geschieht nichts. Ich habe ein kurzes Bild von ihm gesehen aber ich nehme an, dass dies nicht real sondern nur eine Einbildung meines Geistes war. Bin ich zu spät? Ich will gar nicht daran denken...

Ich mache mir Sorgen um Valentinez. Er arbeitet Tag und Nacht und opfert sich beinahe vollends für die Verletzten auf. Ich musste ihn zur Ruhe zwingen und dabei wollte ich ihm immer die Freiheit lassen selbst zu entscheiden. Er schien nicht wirklich böse auf mich zu sein, aber vielleicht habe ich ihn damit mehr verletzt als er zugeben möchte. Nur kann ich jetzt schwerlich mit ihm darüber sprechen. Seine Arbeit und das Leben aller die mit uns gehen wiegen im Moment mehr als meine Sorge um ihn und meine Ängste.

Wir haben jetzt Kurs auf ein Eismeer genommen und es wird immer kälter. Meine Roben wärmen nicht ausreichend und ich werde Largakh wohl um ein paar Felle bitten die man irgendwie an die Kleidung anbringen kann. Ich kann nicht nähen...aber eine andere Lösung habe ich nicht. Ich verbringe viel Zeit am Feuer weil es dort wärmer ist...doch Tee gibt es kaum noch und unsere Nahrung und das Wasser sind rationiert worden. Ich bemühe mich so wenig wie möglich davon zu zehren um denen die schwächer sind mehr zu geben.

Ich werde mir eine Angel suchen und Fische fangen....damit kann ich meinem Beitrag leisten und für die nötige Nahrung sorgen.
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Re: Auszüge aus Tenebras Tagebuch

Beitrag  Wayara am Di 20 Jan 2015, 10:21

Ion lebt...und der Junge auch. Ich hätte ihm gern mehr Zeit gewidmet und ihn gern länger in den Arm genommen. Allerdings waren die Umstände ungünstig. Ich habe keine Ahnung was Garn sind aber sie müssen sehr gefährlich sein, denn wir würden angetrieben bis wir auf ein Lager von Orks trafen. Sie nennen sich die Frostwölfe und das Land hier den Frostfeuergrat. Eine unwirtliche und eisige Gegend...nichts wo man wirklich leben kann und doch ist es ihnen gelungen hier zu leben.

Unser Schiff ist in die Küste gerammt und danach gesunken. Es gab einige Verletzte und viele Tiere sind gestorben...die Orks trauern um ihre Wölfe und man spürt den Druck der auf allen lastet. Besonders auf Valentinez...er ist gereizt und ich glaube für ihn war es besonders schwer. Wir sind wie ein Haufen aufgeregter Falkenschreiter umher gelaufen und ich war ihm gestern leider keine große Stütze.

Ich kann es ihm nicht verübeln dass er wütend war...und doch haben mich seine Worte hart getroffen und verletzt. Habe ich ihn gestern wirklich im Stich gelassen? Ihn das alles allein durchstehen lassen? Auch wenn er danach ruhiger war, denke ich dass er sich immer noch deswegen Gedanken macht. Wie aber soll er aus einem Haufen Abenteurer Krieger formen? Wir sind keine Orks...kein Clan...sie folgen ihm aus freien Stücken...sie kennen seine Erwartungen nicht...sie sind teilweise noch nie in einem Krieg gewesen. Woher sollen sie also wissen was zu tun ist?
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Re: Auszüge aus Tenebras Tagebuch

Beitrag  Wayara am Mi 21 Jan 2015, 07:42

Ich bin furchtbar reizbar. Jetzt muss Valentinez schon meinen ganzen Frust ertragen und dabei wollte ich ihn damit nicht belasten. Kaum sind wir angekommen brechen wir auch schon wieder auf. Es geht nach Worgol...der Heimatstadt der Frostwölfe. Man gönnt uns allen keine Ruhe und egal wie das Wetter ist diese eisige Kälte macht mich wahnsinnig. Ich friere unaufhaltsam und alles hier erinnert mich an Eiskrone. Die Kälte, der Wind ja sogar die Sonne scheint hier eisig zu sein.

Die Frostwölfe sind tatsächlich die aus unserer Welt. Largakh hat mir erzählt dass sie sich an das Bündnis mit den Grimwarg erinnern. Das Bündnis auf das Nerzosh sich zu berufen scheint. Wenn ich weniger schlecht drauf gewesen wäre, hätte ich Valentinez davon erzählt. Aber dafür war ich gestern einfach zu durcheinander. Erst eine wütende Leni die sich nicht beruhigen ließ, dann eine Leni die einfach beschließt irgendwelche Tränke zu mischen und sie Valentinez zu verabreichen als wäre er ein Versuchskaninchen. Viel schlimmer ist, dass er sie vorschickt um mich um Erlaubnis zu bitten, wohlwissend das Leni mir alles erzählen würde nur damit sie diesen Trank an ihm ausprobieren kann. Vielleicht reagiere ich über...aber ich habe genug vom Krieg. Von den Verletzten, dem Leid diesem stetigen Mut zusprechen und hoffen.

Malyrius will ein Portal in die Heimat stellen. Aber Ion hat seltsam darauf reagiert...er weiss mehr über diese Welt als es den Anschein macht. Auch das hätte ich Valentinez vermutlich sagen sollen.

Der Junge ist wieder fortgelaufen und langsam vermute ich, dass das alles mit mir zusammenhängt. Habe ich etwas Falsches gesagt oder getan? Ion meinte dass der Junge nach Nagrand aufbrechen will. Einem Ort den ich früher immer geliebt habe...doch hier ist alles anders. Dies wird nicht das idyllische Fleckchen Land in einer zerbrochenen Welt sein, sondern vermutlich genau so unwirtlich und unheimlich wie all die anderen Orte hier.

Ion sagt zwar es hätte nichts mit mir zu tun, dass der Junge fort ist. Dass er durchs Portal ist wäre ein Unfall gewesen. Wie bitte kann man so ein großes Portal übersehen? Er kann wohl kaum einfach hindurch gestolpert sein. Auch Ions Idee ihm einfach nachzureisen ist nicht machbar. Ich kann hier nicht alle im Stich lassen...zumal der Junge mich offensichtlich nicht sehen möchte. Ein Gedanke der mir das Herz bricht...ich dachte ich würde ihm endlich nahe genug gekommen sein, dass er beginnt mehr in mir zu sehen als nur den Bestandteil eines Kontrakts.

Ich brauche Zeit zum nachdenken...etwas Ruhe und die Möglichkeit wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Hier ist man nur nirgends allein....niemals....
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Re: Auszüge aus Tenebras Tagebuch

Beitrag  Wayara am Sa 24 Jan 2015, 10:27

Was für ein wundervoller Vortrag von Miavi. Sie kennt sich gut mit dem Überleben in der Kälte aus und ich habe Vieles dazu gelernt. Sie muss lange mit Valentinez und Malyrius in Eiskrone gewesen sein. Ich selbst habe damals an den Kämpfen dort nicht teilgenommen. Erst Jahre später habe ich diese Gegend kennengelernt und wenn ich darüber nachdenke möchte ich dort hin nie wieder zurück kehren. Dieses Land hier hat Vieles von Eiskrone. Der Schnee, das ewige Eis und dieser trockene kalte Wind der einem tief beim Atmen in den Lungen beißt.

Nerzosh und Nihashir waren ebenfalls beim Vortrag. Nihashir ist sehr interessiert an unserer Kultur und hat viele Fragen gestellt. Sie versucht sogar die Untoten zu verstehen. Für eine Kriegerin ist sie sehr vielseitig und Nerzosh kann sich stolz schätzen sie in sein Klan zu haben. Er selbst schien dem Ganzen recht skeptisch gegenüber zu stehen. Er scheint unser Volk noch nicht richtig zu verstehen und bisher ergab sich noch nicht die Gelegenheit ihm seine Fragen zu beantworten sofern er überhaupt welche hat. Aber es könnte helfen ihm unsere Denkweisen näher zu bringen. So lernen wir alle voneinander.

Der Goldlotus den ich in Pandaria beschafft habe übersteht diese Kälte nicht mehr länger. Valentinez hat Bedenken Leni ohne Heilung ziehen zu lassen und so hat er entschieden sofort mit der Behandlung zu beginnen, wenn sie einwilligt. Malyrius wird ihm behilflich sein. Er scheint sie wirklich gern zu haben und um so schwerer ist es mir gefallen ihm nichts von alledem zu sagen. Leni sollte selbst entscheiden was sie preisgibt und was nicht. Und doch scheine ich nun seinen Hass auf mich gezogen zu haben. Ich finde bei ihm nie die richtigen Worte. Er ist so kühl und verschlossen und ich dringe einfach nicht zu ihm durch.

Während die beiden sich abwechseln werde ich mich mit Miavi um unser Lager kümmern. Sie ist mir eine große Stütze und Hilfe sofern sie einwilligt mir zu helfen. Vielleicht kann ich so hin und wieder neue Vorräte zu den dreien bringen und selbst nach Leni sehen.

Ich scheue mich nicht vor der Verantwortung und doch wird es sehr einsam werden. Valentinez ist dann für einige Zeit fort, der Junge ist verschwunden und alles was mir Halt geben könnte ist somit nicht mehr hier. Ion vermisst seine Familie und auch wenn er stark ist so kann ich ihn derzeit sicher nicht mit solchen Dingen belasten. Ich hätte Valentinez sicher all diese Dinge sagen können, aber ich wollte es ihm nicht noch schwerer machen mich für eine Weile allein zu lassen. Es ist notwendig ihn das machen zu lassen und es hilft Leni...also muss ich in den sauren Apfel beißen und das irgendwie durchstehen. Dann können wir endlich heimkehren...
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Re: Auszüge aus Tenebras Tagebuch

Beitrag  Wayara am Fr 30 Jan 2015, 11:59

Die Tage hier vergehen schnell und doch habe ich das Gefühl nicht vorwärts zu kommen. Mit Leni erzielen wir langsam Fortschritte…wenn man von den Nebenwirkungen des Medikaments absieht. Sie erträgt das Alles sehr tapfer und kämpft gemeinsam mit Valentinez wie eine Löwin. Malyrius scheint sich zu einer wichtigen Stütze für sie entwickelt zu haben und ich freue mich sehr, dass sie Jemanden gefunden hat mit dem sie vielleicht auch über Dinge sprechen kann, die sie nie mit mir teilen konnte.
 
Der Junge ist schwerverletzt zu uns zurück gekehrt und auch wenn seine Wunden heilen werden, so weiß ich immer noch nicht wie es mit ihm weiter gehen soll. Er wirkte sie sanftmütig als er erwachte  und seine Hand nach mir ausstreckte und doch war er fortgelaufen. Ion leidet sehr unter der Sorge um den Jungen und es wird auch immer deutlicher wie sehr er seine Familie vermisst. Wir alle vermissen die Heimat und wollen heim kehren. Unser Auftrag hier ist erfüllt und ich bin mir sicher, dass Malyrius Alles tut um einen Weg für uns zurück in die Heimat zu finden.
 
So wie Valentinez…er opfert sich immer mehr für uns alle auf, schläft kaum noch und wird ungeduldig was das Warten angeht. Ich verstehe ihn...in den letzten Wochen und Monaten hat er Alles in seiner Macht stehende getan um uns am Leben zu halten, hat sich dabei nicht geschont und den Unmut aller ertragen um dann doch weiter zu machen und den Weg für sie weiter zu beschreiten.
 
Umso mehr verletzt es mich wohl mit ansehen zu müssen, wie manche ihm mit Hohn und Verachtung begegnen.  Sicher es ist immer einfacher sich ein Urteil zu bilden…ohne zu hinterfragen. Noch einfacher ist es an alten Vorurteilen festzuhalten und nicht hinter das was nach Außen getragen wird zu blicken…aber ist das der Weg? Wenn ich immer so geurteilt hätte…wenn ich andere stets für ihre Fehler verurteilt hätte…wenn ich niemals nachgedacht hätte und versucht hätte mein Gegenüber zu verstehen…was für eine Person wäre aus mir geworden? Vielleicht auch so eine naive Frau wie sie normalerweise in Silbermond leben eine die zwischen all diesen falschen Schlangen und Lackaffen hofiert und wenig Verständnis für das Umfeld der anderen zeigt…ist es das was unsere Rasse ausmacht? Wenn selbst meine Freunde genau so sind…vielleicht.
 
Ilarion und Jarel sind im Lager bei uns eingetroffen und der Abend verlief alles Andere als gut. Valentinez ist ruhig geblieben und das obwohl man ihn beschimpft und beleidigt hat. Er hatte lediglich einige Fragen gestellt die sicher legitim waren…denn schließlich hat er hier die Verantwortung für viele Leben. Stattdessen stellt man ihn als arrogant und herablassend hin und unterstellt ihm dann, dass die Frauen ja genau auf das stehen.  Es ist schon bitter mit ansehen zu müssen wie Ilarion ihn verurteilt hat…von Beginn des Gespräches an. Seltsam, dass für Viele die Zeit stehen bleibt wenn es um den Erhalt von Vorurteilen geht…zumindest wenn man ihnen selbst vorurteilsfrei begegnet. Vielleicht bin ich naiv zu glauben, dass man vorurteilsfrei auf andere zugehen sollte…Miavi hat so etwas bereits angedeutet. Aber ich will einfach nicht glauben, dass die Welt so ist.
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Re: Auszüge aus Tenebras Tagebuch

Beitrag  Wayara am Mo 02 Feb 2015, 09:08

Scherbenhaufen…ich habe mich immer gefragt wie es sich anfühlen muss ein zerbrochenes Glas oder eine Vase zusammen zu setzen. Etwas so Filigranes und Feines, dass es einem schwer fällt zwischen all diesen kleinen Details den Überblick zu behalten. Nun könnte man meinen die Welt wäre mehr als das…doch genau das ist sie wohl…etwas Zerbrechliches. Und genau so wie ich mich jetzt fühle, muss sich wohl Jemand fühlen der Scherbenhaufen aufliest.
 
All diese Einzelheiten die auf Einen hernieder prasseln, die es so schwer machen den Weg zu finden und das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Wo fängt man an…sind nicht alle Teile irgendwo wichtig? Und doch kann man sie nicht alle gleichzeitig zusammen setzen, sondern muss sie Stück für Stück nach Passgenauigkeit, Form und Größe zusammen setzen. Doch was wenn einem die Zeit nicht reicht…zu Viele andere Teile warten müssen und man nicht schnell genug vorwärts kommt? Darauf habe ich keine Antwort…will sie vielleicht auch gar nicht haben oder aussprechen, denn sie ändert nichts am Zustand, sie ist offensichtlich…
 
Und am Ende des Tages bleibt nur noch, jede einzelne Scherbe aufzulesen und dabei darauf zu achten sich nicht selbst zu schneiden. Etwas, dass ich früher nie getan habe…auf mich selbst achten.
 
Stolz und Ehre – zwei Worte die so unglaublich bedeutungsvoll sind und so positiv sein könnten, sofern man hin und wieder auf sie verzichten kann
 
Gemeinschaft – etwas so Kostbares auf das Viele Wert legen und dem doch so wenig beigemessen wird, wenn es um Stolz und Ehre geht.  Schnell ergibt ein Wort das andere und schon sind gemeinsame Taten vergessen, glückliche Momente und Erfolge vergangen…
 
Liebe – ein Gefühl, dass so unglaublich stark ist, dass man bereit ist Viel dafür zu geben. Gut wenn man ebenso Viel zurück erhält und noch besser wenn sie einem Halt gibt. Ein Funken Glück in einer sonst so düsteren Welt.
 
Freundschaft – hat nur Bestand solang man den Anderen nicht in seinen Gefühlen verletzt. Aber wie oft will man sich selbst verletzten lassen nur um Andere nicht zu verletzen? Wie oft ist man gewillt über gewisse Dinge hinweg zu sehen und selbst darunter zu leiden…Bedeutet Freundschaft nicht Geben und Nehmen? Bedeutet es nicht auch über die Fehler des Anderen hinweg zu sehen…ihn anzunehmen wie er ist? Sicher… aber ich bin es leid die Fehler anderer stets zu erdulden und nicht dasselbe erwarten zu dürfen. Freunde verzeihen einander…mir hat bisher niemand verziehen….egal wie oft ich ihnen je vergeben habe…halt doch…Ion…er hat mir vergeben, kennt meine Fehler und steht immer noch zu mir…und aus diesem Grund werde ich ihm immer beistehen…auch wenn die aktuellen Zeiten sicher nicht gerade leicht für ihn… und das was in ihm ist…sind.
 
Familie – so eng verwurzelt, dass das Blut egal ist…wenn das Gefühl das richtige ist.
 
Es wird Zeit die Scherben aufzulesen…sie Stück für Stück wieder zusammen zu fügen. Wer weiß…vielleicht fallen einige Scherben weg...lassen das Werk nicht vollkommen sein. Aber es wird stehen…auf wackeligen Beinen zwar…vielleicht auch drohend wieder zu zerbrechen. Doch daran kann man arbeiten…es wieder stabilisieren…neu formen und aufbauen
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Re: Auszüge aus Tenebras Tagebuch

Beitrag  Wayara am Mi 04 Feb 2015, 08:22

Endlich kehrt Ruhe in mir ein. Sie wird nicht von Dauer sein und doch bin ich dankbar für diesen Moment.

Ich habe heute Nacht lange mit Nerzosh gesprochen. Habe versucht ihm zu zeigen wie unser Volk funktioniert. Er scheint nicht so recht verstanden zu haben, aber ich verüble es ihm nicht. Er kennt uns und unsere Welt nicht und wird sie vermutlich nie verstehen. So wenig wie ich ihn und seine Welt verstehe.

Seine Ehre wurde tief verletzt und sicher gibt es viele in seinem Clan die das nicht dulden wollten. Aber dass er diese Entscheidung nicht allein getroffen hat, dass andere uns tot sehen wollten, zeigt mir wie barbarisch einige von ihnen sind und wie wenig sie aus der Zeit in unserer Welt gelernt haben.

Nichts desto trotz sind wir einen Schritt vorwärts gekommen. Haben uns wieder angenähert und begonnen miteinander zu sprechen, vielleicht auch einander besser zu verstehen. Sofern Varjak zustimmt werden wir gemeinsam auf die Jagd gehen. Wenn er sich dagegen entscheidet, wissen wir, dass die Orks Taten sehen wollen und nicht bereit sind selbst welche zu begehen. Es liegt bei Ihnen welchen Weg sie einschlagen wollen.

Nerzosh denkt wir würden nicht verstehen wie hart und gefährlich diese Welt ist. Glaubt wir würden nicht wissen wie es ist in einer neuen Welt zurecht zu kommen. Und vielleicht hat er Recht zumindest in gewisser Weise. Wir leben lange vergeben schnell, wir lernen schnell aber wir vergessen nie. Wir vergessen nicht wie viel wir für Sie in unserer Welt taten. Wie oft wir Ihre Leben retteten und wie wenig wir dafür je verlangt haben. Gorvanna wäre ohne Leni vielleicht nie gefunden worden, Varjak wäre seinen Verletzungen auf dem Schiff erlegen, Caladley hätte vermutlich die nächste Nacht nicht überstanden wenn es nicht wir gewesen wären die an ihrem Bett gewacht hätten, sie hat sich nicht einmal bedankt, sondern ging zu Nerzosh zurück und tat so als wäre nichts gewesen.

Wir wissen jetzt wo unser Platz in dieser Welt ist, werden viel lernen müssen und noch weitere Rückschläge ertragen müssen. Aber wir müssen lernen selbst zurecht zu kommen und uns nicht auf das zu verlassen was vergänglich sein könnte. Denn wenn eine Kränkung den Tod bedeutet, ein unbedachtes Wort das Ende, dann sind wir weit davon entfernt wahre Freunde zu sein. Dann ist diese Freundschaft lediglich ein junger Keim der gepflegt werden muss um zu wachsen und zu gedeihen. Der von beiden Seiten behütet werden muss. Wir werden unseren Teil dazu beitragen...ich hoffe Nerzosh und seine Leute tun dies auch.

Nerzosh ist weise...er mag jetzt nicht verstehen und er denkt wir vergiften die Freundschaft. Doch es sind beide Seiten die Salz in offene Wunden streuen und sich wundern dass es brennt. Er wird es eines Tages sicher verstehen...wird erkennen dass auch wir gewohnt sind Bürden zu tragen, dass auch wir Entscheidungen treffen müssen die den Tod vieler zur Folge haben. Wir sind uns in vielen Dingen ähnlich...darauf kann man aufbauen. Es als Basis nehmen für das was so schnell zu zerbrechen drohte.

Er sagte es wäre nicht vorbei...das mag sein. Wir werden entscheiden müssen ob wir weiter kämpfen oder in die Heimat ziehen. Diese Entscheidung treffe nicht ich allein..sondern alle. Sobald wir mehr wissen, werden wir entscheiden.
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Re: Auszüge aus Tenebras Tagebuch

Beitrag  Wayara am Di 10 Feb 2015, 09:59

Viele haben in den letzten Tagen den Weg zu uns gefunden und ich bin froh sie wohlbehalten und gesund wieder zu sehen. Endlich ergibt sich ein großes Bild und wir wissen was zu tun ist. Das Problem ist lediglich der Pass nach Gorgrond. Bisher konnte oder wollte uns niemand sagen welchen Weg sie genommen haben. Selenes Boten waren lediglich hier um uns zu sagen wie dumm wir sind und dann darum zu bitten nach talador zu kommen. Ich selbst war bei dem Gespräch nicht anwesend aber wenn es stimmt was die anderen sagen ist es fast schon traurig, dass Selene solche Boten entsendet. Ich habe sie immer als eine kluge und geschickte Frau kennen gelernt die trotz ihrer Schwächen ein Gespür für die Feinheiten gewisser Persönlichkeiten hat. Habe ich mich so in ihr getäuscht, oder ist sie einfach von einer anderen Gesprächsbasis ausgegangen? Doch Personen zu entsenden die sich weder namentlich vorstellen, noch Platz nehmen wenn sie gebeten werden, scheinen im Umgang mit anderen sicher noch dazu lernen zu müssen. Vielleicht ergibt sich ja irgendwann die Möglichkeit mir selbst ein Bild von den beiden zu machen. Manchmal sind die Umstände des Zusammentreffens einfach ungünstig und es fallen Worte die so nie hätten fallen sollen.
 
Ley ist ebenfalls bei uns im Lager eingetroffen. Sie hat Informationen geteilt und scheint gut mit den anderen zurecht zu kommen. Lediglich mir gegenüber scheint sie kühl und distanziert zu sein. Ich weiß nicht was man ihr über mich erzählt hat, oder was ich hier schlimmes getan haben soll. Vielleicht braucht sie einfach nur Zeit...ich werde ihr am besten freundlich gegenüber sein, bis sie von selbst entscheidet mit mir zu reden. Mehr werde ich nicht tun können um ihr unsere Zusammenarbeit zu erleichtern. Was mich wundert ist, dass sie aus dem selben Lager wie selenes boten stammt. Warum sind sie nicht zusammen gereist? 
 
Und ein alter Freund ist eingetroffen. Es ist schon seltsam ihm nach so langer Zeit gegenüber zu stehen und noch seltsamer ist es, wie vertraut wir nach all den Jahren noch miteinander umgehen. Es ist als wäre er nie fort gewesen. Vielleicht finde ich die Gelegenheit mich einmal in Ruhe mit ihm zu unterhalten.
 
Man sagte mir, dass die Truppen dort gegen den Schattenrat kämpfen und dort bereits Erfolge erzielt haben. Ich bin mir nicht sicher ob ein so rapides Eingreifen in die Zeitlinie nicht Konsequenzen für unser ganzes Volk bedeutet. Wir greifen massiv in die Geschichte ein und gerade im Bezug auf die Dämonen die, die Geschichte unseres Volkes stark geprägt haben...sollten wir vorsichtig sein. Wenn wir den Lauf der Zeit so stark verändern...wird es unser Volk dann noch geben wenn wir zurück kehren? Werden die Orks jemals in unsere Welt gelangen? All diese Fragen scheint man sich im anderen Lager nicht gestellt zu haben. Ich für meinen Teil werde lediglich das bekämpfen was nicht in unsere Geschichte gehört und das sind die Veränderungen die durch das Fehlverhalten Garroshs und anderer in diese Welt kamen. Vorher werde ich keinen Rückweg antreten auch wenn mir meine Heimat sehr fehlt.
 
Vielleicht besteht die Möglichkeit zumindest den Austausch aufrecht zu erhalten. Vielleicht gibt es einen Kommunikationsweg der uns das erleichtert. Denn am Ende des Tages ist es wichtig alle heim zu bringen. Das schulden wir uns und unserem Volk und dem Familien die sie haben.
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Re: Auszüge aus Tenebras Tagebuch

Beitrag  Wayara am Do 19 Feb 2015, 10:35

Wir machen Fortschritte wenn auch nur Kleine. Unsere Versammlung war zwar nicht so gut wie sonst besucht, doch haben sich die ersten Pläne herauskristallisiert wie man den Pass nach Gorgrond erschließen könnte.  Leider sind sie alle sehr gefährlich und mit zu vielen Risiken verbunden. Ich habe versucht mich zu konzentrieren aber meine Erkältung kostet mich immer noch Kraft. Deshalb bin ich verfrüht zu Bett gegangen und habe die Ankunft von Nerzosh nur am Rande mitbekommen.

Er sprach davon Durotan auf zu suchen…ich werde Valentinez fragen was genau besprochen wurde. Im Moment sehe ich ihn recht wenig, weil ich selbst meist schon schlafe wenn er kommt und erst erwache wenn er schon wieder fort ist. Meine Erkältung wird hoffentlich bald besser…er fehlt mir, so wie die anderen auch.
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Re: Auszüge aus Tenebras Tagebuch

Beitrag  Wayara am Di 24 Feb 2015, 10:29

Loslassen können….in vielerlei Hinsicht habe ich in den letzten Tagen gelernt wie schwer es ist die Vergangenheit loslassen zu können. Es mag sein, dass ich durch meine Krankheit in meiner Wahrnehmung sehr getrübt hat. Aber die letzten Tage waren alles Andere als einfach.
 
Leni’s Problem ist wieder aufgetreten und Valentinez ist noch mitten in der Nacht aufgebrochen um ihr zu helfen. Er wollte mich schlafen lassen und so richtig genesen war ich noch nicht um mit ihm zu gehen. Erst am nächsten Tag hat er mir von den Vorfällen berichtet und es war erschreckend was vorgefallen sein muss. Ich hoffe ihr geht es bald wieder besser…vielleicht kann ich sie ja besuchen in den nächsten Tagen. Sie fehlt mir irgendwie. Wir hatten so gehofft, dass die Behandlung angeschlagen hat…aber die Vergangenheit hat uns eingeholt und gezeigt, dass man mit einer klassischen Medizin solche Probleme nicht lösen kann. Selbst wenn man sich lösen möchte, lässt einen manchmal die Vergangenheit nicht gehen.
 
Ion leidet ebenfalls sehr…ich habe ihn selten so emotional und zerbrechlich erlebt wie gestern Morgen. Er muss die letzten Tage und Wochen viel nachgedacht haben über seine Familie und auch über mich.  Ihm fehlen seine Kinder und auch wenn er es nie zugeben würde, denke ich bereut er den Schritt hier her gekommen zu sein. Wenn ich gewusst hätte, was ich ihm antue wenn er mich begleitet -  ich hätte seine Hilfe abgelehnt.  Ich habe ihm angeboten, dass er nach Talador gehen kann…die Truppen dort sind um Einiges weiter und können ihn sicher schneller heim bringen als wir es könnten…aber er hat abgelehnt.  Stattdessen bleibt er hier…bei mir und leidet still vor sich hin. Ich weiß nicht was ich tun soll…er ist mir so unglaublich wichtig, aber ich kann ihm nicht das geben was er sich von mir wünscht.  Wenn er damals vielleicht so offen gewesen wäre wie er es gestern Morgen war…wer weiß wie die Dinge sich entwickelt hätten.  Aber es kam nun einmal anders und egal was ich tun muss ich werde ihm helfen sein Glück auch ohne mich zu finden. So wie ich mein Glück in Valentinez gefunden habe…wird es sicher eine Frau geben die ihm all das geben kann was er braucht und verdient. Ich wünsche es mir sehr für ihn, denn auch wenn wir kein Paar mehr sind, so wollte ich nie dass er leiden muss oder unglücklich ist. Er war in vielen schlechten Momenten an meiner Seite…dann als es mir schlecht ging und ich gelitten habe war er es der mich wieder aufhob und mir half wieder in den Spiegel sehen zu können.  Er wird immer etwas Besonderes für mich sein…einen Platz in meinem Herzen einnehmen…aber es ist wie er es sagte. Dieser eine ganz besondere Platz gehört ihm nicht… Auch hier ist es wohl die Vergangenheit die ihn und mich so schnell nicht los lässt.
 
In den letzten Tagen war ich Valentinez wohl kaum eine große Hilfe. Er hätte mich vermutlich mehr gebraucht und ich war so stur mir nicht von ihm helfen zu lassen und habe stattdessen lieber geruht und meinen Körper gegen die Erkältung kämpfen lassen.  Ein Preis den er jetzt zu zahlen hatte… Er musste sich allein um Leni kümmern und war furchtbar erschöpft als er zurückkehrte. Dass ich ihn dann noch mit meinen albernen Problemen belastet habe tat sein Übriges. Er war kühl, zurückhaltend und wirkte so teilnahmslos.  Wies mich zurück und ließ mich zu guter Letzt allein zurück. So kenne ich ihn nicht…mittlerweile denke ich einfach, dass er furchtbar resigniert war. Dass er Leni so gern geholfen hätte und frustriert war, dass er gescheitert ist.  Er scheitert nicht gern…er hat so hart bei ihrer Behandlung gearbeitet…so sehr mit ihr gekämpft und anstatt dass ich ihm eine Hilfe bin, rede ich an ihm vorbei, denke dass er mich ausgrenzt aus seinem Leben und fühle mich zurückgewiesen. Wahrscheinlich hätte er einfach meine Nähe gebraucht, auch wenn er das Gegenteil gesagt hat. Auch nach der Spähmission habe ich alles falsch gemacht was man falsch machen konnte. Warum zweifle ich so oft an ihm? Ich dachte er hat Tränke genommen und diese haben ihn so verändert…stattdessen war nicht er es der dumm war, sondern ich…Diesmal war ich es die nicht loslassen konnte…die dachte es wäre seine Vergangenheit gewesen die ihn eingeholt hat. Doch sein Willen ist viel stärker als ich dachte…und ich bin es die hier versagt hat. Ich war ihm in den letzten Tagen eine schlechte Partnerin und ich werde es nicht mehr zulassen, dass sich die Vergangenheit zwischen uns stellt…dafür liebe ich ihn viel zu sehr als dass ich wegen solcher Kleinigkeiten an ihm zweifle.
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Re: Auszüge aus Tenebras Tagebuch

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