Auszüge aus Tenebras Tagebuch

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Re: Auszüge aus Tenebras Tagebuch

Beitrag  Wayara am Mo 16 Jun 2014, 14:23

Die erste Volkswoche ist vorbei und ich muss sagen, dass  ich einige bekannte und neue Gesichter bei der Volksversammlung gesehen habe. Der Hohepriester gab Allen die Gelegenheit ihre Pläne offen zu legen. Prinzipiell keine schlechte Idee auch wenn ich an diesem Tag über meine Pläne noch nicht gesprochen habe. Sie sind noch nicht weit genug gereift als dass ich hier schon eine große Masse einweihen könnte.
 
Überraschend fand ich, dass die Priesterschaft einer neuen Struktur unterzogen werden soll und noch überraschender war es für mich, dass der Sonnenpriester Valentinez diese Aufgabe übernehmen wird. Er und ich sind nicht die besten Freunde und ich weiß nicht was seine Pläne hinter dieser Angelegenheit sind.  Nichts desto trotz erkenne ich den Sinn und die Notwendigkeit darin die veralteten und undurchsichtigen Strukturen in der Priesterschaft zu überdenken. Ich habe ihm einen Brief mit der Bitte um Nennung meiner Aufgaben und meines Ressorts gebeten.
 
Der Fall Salandria wurde anscheinend zu Gunsten von Valentinez und Selene gelöst. Ich weiß nicht was genau vorgefallen ist und ich finde dieses Schreiben äußerst suspekt, allerdings habe ich nicht die Muße mich weiter damit zu beschäftigen. Ich sorge mich lediglich um Selene …sie mag es anders sehen aber dieser Mann ist nicht gut für sie…allerdings ist es ihr Leben und ich werde ihre Wahl natürlich akzeptieren und ihr meine Bedenken dazu nicht äußern. Jedes Mal wenn ich versuche sie darauf an zu sprechen hat sie Gründe warum es so war und wieso sie eine Handlung tat oder nicht tat, dass ich es langsam leid bin mit ihr über ihre Sorgen zu sprechen. Denn am Ende des Tages wird sie meinen Rat nicht annehmen und ihren eigenen Weg gehen. Das ist ihr gutes Recht…nur sollte sie dies nicht vergessen, wenn ich etwas tue was ihr nicht gefällt. Denn das ist ebenso mein gutes Recht…
 
Ich habe mich mit Meister Horatio getroffen, er ist und bleibt eine beeindruckende Persönlichkeit. Und wer weiß, vielleicht kann ich ihm irgendwie all die Gefälligkeiten der letzten Wochen und Monate danken. Zum ersten Mal gab er mir einen Einblick in sein Leben und seine Welt. So viel Offenheit hatte ich von ihm gar nicht erwartet…er wirkte immer so distanziert und verschlossen auf mich…unnahbar…
 
Den Jungen habe ich nach dieser Zusammenkunft getroffen…er ist zornig…allerdings eher auf sich als auf mich.  Er gibt sich die Schuld an allem was passiert ist…weil er auf mich gehört hat. Er denkt er hätte das Alles verhindern können wenn er nicht auf mich gehört hätte…wer weiß…vielleicht hat er Recht vielleicht auch nicht. Ich habe ihm einen Kontrakt vorgeschlagen der ihm Sicherheit gibt..zumindest in einem Punkt…was die restlichen Punkte angeht…werden wir wohl niemals zu einer Einigung kommen. Er ist ein furchtbarer Sturkopf…und dabei so liebenswert, dass es mir sehr schwer fällt wieder mehr Zeit in Silbermond zu verbringen. Er hasst diese Stadt und doch folgte er mir dorthin…stand an meiner Seite und wachte schweigend über mich als Ion nicht da sein konnte und ich mit Horatio sprach. Ein stummer Schatten und doch bin ich froh ihn bei mir zu wissen…er beruhigt mich…schenkt mir Sicherheit. Nicht dass ich Horatio nicht vertrauen würde…aber ich vertraue dieser Stadt nicht mehr…zu viel ist in den letzten Wochen und Monaten geschehen…zu oft wurde ich im Stich gelassen.  Und langsam kann ich nicht mehr so tun als wäre es in Ordnung für dich wenn andere Fehler machen…als wäre es nicht schlimm dass sie gerade ihre Versprechungen nicht halten können…ich kann es nicht mehr dulden ich will es nicht mehr erdulden müssen. Sie fordern und fordern…sie wollen und dann wenn ich sie brauche …sind sie nicht in der Lage zu helfen.
 
Nunja Garithes ist nun bei Ion gut aufgehoben wie werden sicher bald einen Weg finden ihm zu helfen.  Derzeit sind es nur Ion, der Junge und Horatio denen ich alles anvertraue…die wissen wie es in mir aussieht…sie sind die einzigen denen ich glaube wenn sie mir ihr Wort geben…schon seltsam dass so wenige verlässlich sind nach allem was ich für all die anderen getan habe. Die die angeblich der Abgrund der Gesellschaft sind…sind es die mich auffangen die mir Halt geben und mich immer wieder daran erinnern dass ich dem Licht diene…
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Re: Auszüge aus Tenebras Tagebuch

Beitrag  Wayara am Di 08 Jul 2014, 15:54

Ion ist wieder in Orgrimmar stationiert und versucht die Stadt von Garrosh zu befreien. Er wurde von einem Assassinen verletzt und ich mache mir Sorgen. Er sagt er steht recht weit hinten und doch ist ihm etwas zugestoßen. Ich werde ihn begleiten…nicht nur wegen der Gefahr, sondern auch wegen Toralar. Immer häufiger huscht ein violetter Schimmer über Ions Augen und ich glaube der Dämon beginnt ihn langsam und allmählich zu unterwandern. Ich werde wohl oder übel mit Toralar reden müssen…er glaubt ich merke nicht, dass er Besitz von Ion ergreift aber mir ist dies durchaus bewusst.  Wenn er nicht damit aufhört…werde ich einen Weg suchen müssen um seine Freiheiten ein zu schränken. Horatio hat Recht…ohne klare Grenzen wir er uns entgleiten und tun wonach ihm der Sinn steht.

Ich werde den Hohepriester um die Mitteilung eines Termins bitten. Ich habe ein Schreiben von einer Freundin erhalten und möchte ihn zum nächsten Treffen mitnehmen. Es wird ihn sicher freuen von unseren Fortschritten zu hören. Auch wenn wir noch immer im ersten Kennenlernen sind, so ist es doch erfreulich zu sehen wie viele Möglichkeiten uns offen stehen. Außerdem wollten Ion und ich ihn noch bezugnehmend auf unser Gespräch bei der Volkswoche etwas fragen.

Ich habe meinen Jungen schon eine Weile nicht mehr gesehen. Seit unserem langen Gespräch in der Nacht mitten in Pandaria ist er wieder mit den Schatten verschmolzen.  Seine mürrische Art fehlt mir…aber ich muss zugeben dass ich derzeit wieder viel in Silbermond bin und diese Stadt ihm einfach nicht liegt.  Er könnte mich jedoch ebenfalls zu diesem Treffen und der gemeinsamen Erkundungstour begleiten.  Er ist sehr wachsam und weiß sich zu wehren wenn man ihm weh tun möchte…und er vorsichtiger was Fremde angeht als ich. Ich werde ihn bei Gelegenheit aufsuchen und fragen ob er mich begleiten möchte. Er schuldet mir auch noch eine Antwort auf das Angebot welches ich ihm unterbreitet habe.
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Re: Auszüge aus Tenebras Tagebuch

Beitrag  Wayara am Fr 18 Jul 2014, 10:56

Das Projekt nimmt endlich Formen an und ich habe den Hohepriester gebeten Ion und mich ins Hochland zu begleiten. Ich hoffe wir erzielen bald die ersten Fortschritte und ich bin mir sicher, dass meine Freundin begeistert sein wird den Hohepriester kennen zu lernen. Es geht um Frieden und die ersten Schritte auf diesem langen und beschwerlichen Weg sind getan. Diplomatie scheint mir zu liegen und vielleicht sollte ich darüber nachdenken mich künftig mehr solchen diplomatischen Aufgaben und Beziehungen zu widmen. Es geht um das Schaffen von Vertrauen um das Überwinden von Vorurteilen und Hindernissen. Auch was die anderen Pläne angeht die Ion und ich haben, sind wir einen großen Schritt vorwärts gekommen. Wir werden ein Familienfest veranstalten und ich hoffe Sheng wird die Bewirtung übernehmen. Feste feiern sich am besten wenn es etwas zu Essen gibt.
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Re: Auszüge aus Tenebras Tagebuch

Beitrag  Wayara am Mo 21 Jul 2014, 12:32

Das Zusammentreffen war gut. Die Maga scheint immer noch Befürchtungen zu haben, dass ein offizielles Ansinnen in dieser Sache falsch wäre. Dabei glaube ich fest daran, dass der Vorschlag des Hohepriesters durchaus sinnvoll ist. Leider fiel es mir doch schwerer als erwartet zu übersetzen…Ich hätte meine Sprachkenntnis in der Sprache der Menschen doch vorher noch etwas auffrischen sollen. Irgendwann ist das Gespräch mir entglitten…und ich habe nicht wirklich mehr verstanden was sie besprochen haben ((oder ooc gesagt mein Internet hat gesponnen :p))

Wir sind danach heim…ich hätte so müde wie ich war nicht mehr mit ihm reden sollen. Aber er hatte etwas gesagt was mich wundern ließ…er ist so unglaublich kompliziert. Erst so hart und gemein und wenige Momente später so zerbrechlich und verletzlich. Ich habe das Gefühl ich habe Alles falsch gemacht. Da öffnet er sich endlich…lässt mich teilhaben an seinem Leben und ich…zerstöre Alles in dem ich wütend werde und ihm Dinge sage die ich besser nicht gesagt hätte. Für einen Moment muss er geglaubt haben ich würde ihn nicht mehr lieben…als ob ich ihn jemals nicht lieben könnte. Er ist einer der Wenigen die ich immer lieben werde…egal was kommt…So wie ich Ion immer lieben werde…

Morgen werden wir Shaturgal besuchen. Er ist wieder hier und ich freue mich ihn zu sehen. Ich hoffe er freut sich ebenso über die Nachrichten die ich ihm zu überbringen habe. Und ich hoffe er wird meiner Bitte nachkommen. Bis dahin muss ich versuchen die blauen Flecken und die Schmerzen los zu werden…Meine Güte was hat dieser Junge für eine Kraft..bewundernswert wie stark er schon ist und wie gezielt er seine Kraft einsetzen kann.
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Re: Auszüge aus Tenebras Tagebuch

Beitrag  Wayara am Mi 23 Jul 2014, 11:44

Mein Steißbein tut weh und ich ahne jetzt wie sich ein altes Waschweib fühlen muss. Ion hat mich nach langem Bitten doch zu Shaturgal begleitet und ich muss sagen er war zu süß. Mein alter Freund hat Ion aufs Korn genommen und wollte sich mit ihm in einem Faustduell prügeln. Es war zu niedlich ihn mit aufgerissenen Augen vor dem Hochschamanen stehen zu sehen. Schon allein das war den Besuch wert.  Es hat mich natürlich auch sehr gefreut, dass es Shaturgal gut geht. Er sieht gesund und frisch aus, wirkt nicht mehr ganz so müde und die Zeit die er mit Rholana auf Reisen verbracht hat scheint ihm gut bekommen zu sein.  Er hatte einen Termin beim Hohepriester und das Schreiben welches ich vom Hohepriester erhalten habe zeigt, dass die Gespräche zielführend und fruchtbar gewesen sind. Auch wenn daraus eine neue Aufgabe für mich entstanden ist der ich mich widmen kann, sofern ich das möchte. Ich werde mit Ion darüber sprechen…er hat sicher eine eigene Meinung dazu und ich sollte ihn bei solchen Entscheidungen künftig mehr ein beziehen. Er hatte auch eine grandiose Idee die den Jungen betrifft.  Er möchte ihm ein eigenes Reich schaffen…die Idee den Dachboden aus zu bauen und einen separaten Eingang zu schaffen, finde ich gut. Ich hoffe nur, dass der Junge es genauso sieht.  Ich werde mit ihm demnächst darüber sprechen
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Re: Auszüge aus Tenebras Tagebuch

Beitrag  Wayara am Mo 28 Jul 2014, 07:59

Selene lernt es nicht. Ständig will sie alles und jeden verändern ihn nach ihren Vorstellungen formen und zu dem machen was sie gern hätte. Erst letztens hat sie Eleyah in ein Kleid gesteckt und wollte sie mit einem Magier verkuppeln der meiner Meinung nach zu viele Romantikschmöker gelesen hat. Egal wo er mit Eleyah stand er ließ Rosenblätter regnen. Sie selbst hat sich gezwungen das zu erfüllen was man von ihr erwartet. Auch wenn sie jetzt Verantwortung trägt. Wie kommt sie darauf dass sie dafür sich selbst aufgeben muss? Und dann dieses Mädchen. Das arme Ding saß bei Tal am Tisch und war so verschreckt und angespannt dass es nur eine Frage der Zeit war bis ihn der Übermut packte. Als wenn ein paar Käseflecken und eine verbrannte Robe ein Weltuntergang sind. Mit Feuerbällen wollte Selene den Jungen bewerfen...vor die Tür hat sie ihn gesetzt...schon seltsam dass gerade sie solche Maßnahmen ergreift. War sie es nicht die das Sofa in Ilarions Taverne ruiniert hat? Allerdings hat sie niemand vor die Tür gesetzt dafür sondern Ilarion hat gelächelt und ihr eine Tasse Tee gegeben. Wir sind dann besser gegangen und ich glaube wir taten gut daran.

Der Junge muss auch glauben Ion und ich wären verrückt. Er hat Kuchen und Schinken zu Hause bekommen und fragt sich wahrscheinlich warum wir ihn nicht gescholten haben. Er hat nichts falsch gemacht und wieso sollte man ihn wegen so einer Kleinigkeit bestrafen. Zumal er selbst entscheiden kann was er möchte und nicht. Und Selene hatte eindeutig überreagiert.

Ich wusste nicht wie schön Uldum sein kann. Als Ion arbeiten war haben der Junge und ich einen Ausflug dort hin gemacht. Aber anstatt zu den Ruinen zu gehen waren wir schwimmen und haben Fische gefangen. Ich weiß jetzt wie man Feuer in der Wildnis macht. Oder wie man sich zum Gespött macht.

Ion und ich haben gestern den Sonnenpriester beim Eis essen getroffen. Er hat uns gleich wieder ins Anwesen eingeladen und ich bin froh dass Selene diesmal nicht dabei sein wird. Ich hätte ihr sonst vermutlich einige unschöne Dinge gesagt. Valentinez will die Priesterschaft neu strukturieren und nimmt deshalb einige Gespräche auf. Ich hoffe das Gespräch wird nicht zu zäh. Dieser Mann und ich haben bisher noch keinen Weg gefunden wirklich sinnvoll miteinander zu reden. Ion findet ihn in Ordnung und ich will zumindest versuchen mich zu bemühen diesen Mann zu mögen.

Ich würde den Jungen ja mitnehmen aber zum einem weiss ich nicht ob Selene nicht doch noch das Anwesen in Schutt und Asche legt wenn sie es erfährt noch ob der Junge große Lust hat Feyanna wieder zu sehen. Dieses Mädchen hat ihm einem Brief geschrieben und seine Antwort war knapp und pragmatisch darauf. Und ein Wiedersehen scheint nicht für ihn in Frage zu kommen.


Ps: Skullz ist wieder in der Stadt, wer weiß vielleicht ist Sylea dann nicht weit und ich kann sie endlich wieder sehen.
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Re: Auszüge aus Tenebras Tagebuch

Beitrag  Wayara am Mi 30 Jul 2014, 16:28

Der Sonnenpriester hat gute Ansätze was die Priesterschaft und deren Neuordnung angeht. Ich war wirklich überrascht wie tiefgreifend seine Ideen und Planungen voran gingen. Teile seiner Ideen finden sich in meinen Grundgedanken wieder, auch wenn er die Priester nicht ganz so gut zu kennen scheint. Ich glaube er schien Interesse an meinen Ausführungen zu haben. Zumindest hat er mir zugehört und meine Meinung ernst genommen. Es freut mich sehr, dass wir trotz aller Widrigkeiten so offen miteinander reden und planen können. Auch wenn er sicher nicht über jede meiner Antworten begeistert war. Allerdings werde ich gerade im bezug auf Hexer und Dämonen nicht sofort mit den verschiedensten Namen ins Haus fallen. Es wäre auch ein vertrauensbruch den ich begangen hätte, wenn ich dies getan hätte. Valentinez muss sich mein vollstes Vertrauen erst verdienen. Bis jetzt kenne ich ihm kaum um in so einem heiklen Thema wirklich offen mit ihm zu sprechen.

Dass Selene ihn allerdings vorgeschickt hat um den Vorfall bei der Teestunde zu besprechen, enttäuscht mich sehr. Gut dass Ion in diesem Fall gesprochen hatte, denn ich finde immer noch dass sie sich zum einem selbst hätte entschuldigen können und zum Anderen wären meine Worte in diesem Fall nicht ganz so diplomatisch wie die von Ion ausgefallen. Ich glaube er versteht immer noch nicht so ganz wie wichtig mir der Junge ist und dass ich es keinesfalls zulasse, dass irgend Jemand ihm schadet. Er mag sicher schwierig sein...aber er ist etwas das viele Andere nicht sind...direkt und vielleicht auch gnadenlos ehrlich in seinen Worten. Er schönt die Dinge nicht sondern spricht offen darüber was ihn stört und bewegt. Vielleicht übertreibe ich im Bezug auf ihn...aber er hat mich noch nie verraten...war da und ist da...in diesem Punkt bin ich mir bei Vielen nicht so sicher. Und die Vergangenheit zeigt wie oft mein Vertrauen bereits mißbraucht und mit Füßen getreten wurde.

Was das letzte Anliegen des Sonnenpriesters angeht, so tat der Sonnenpriester sicher gut daran mich nicht nach meiner Meinung zu fragen. Aber dass Ion so leichtfertig zustimmt...diesem Mann keine Steine in den Weg legt und mit ansieht wie Valentinez Selene weiterhin betrügt oder schlecht behandelt... Sie scheint krank zu sein und er tut es ab als wäre nichts. Es steht mir nicht zu Ions Entscheidung in Frage zu stellen...sie ist seine Schwester und er kann selbst entscheiden was er tun möchte. Solang er nicht mit irgendwelchen anderen Plänen diese Hochzeit betreffend auf mich zukommt und mich aus dieser Sache weitestgehend heraus hält, werde ich mich nicht dagegen stellen.  Es trifft mich nur irgendwie, dass er nicht nach meiner Meinung gefragt hat...selbst entschieden hat...Vielleicht sollte ich künftig meine Entscheidungen auch wieder selbst treffen anstatt ihn mit einzubeziehen.

Eleyah verstehe ich auch immer weniger. Erst das Kleid und die schwebenden Rosen und dann erleidet sie beinahe einen emotionalen Zusammenbruch weil Meister Horatio und ich ihren Tee nicht mochten. Sie kam und redete etwas von Moral...und ich daran denken solle von wo sie kommt und sie früher nicht einmal Teebeutel hatte. Schon seltsam dass gerade sie mir solche Vorhaltungen macht. Ich habe ihr ihre Herkunft nie vorgehalten, sie immer mit Respekt behandelt und ihr sogar den Anschlag auf mich verziehen. Ganz zu schweigen von ihrem echauffierten Verhalten wegen des Jungens bei Selene...ich frage mich wirklich wer hier gerade sich selbst verliert. Bin ich es..oder sie?

Ich sollte langsam schlafen gehen...bevor ich mich noch über den Abendregen aufrege. Mir wird immer mehr bewusst, dass Silbermond immer weniger meine Heimat ist. Dass ich gern frei wäre...so frei wie ich es früher mit Ilarion war. Abends eine Flasche Wein und reden bis spät in die Nacht. Das fehlt mir sehr...
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Re: Auszüge aus Tenebras Tagebuch

Beitrag  Wayara am Mo 04 Aug 2014, 15:39

Die Messe war gestern erstaunlich gut besucht. Viele waren gekommen und ich bin froh, dass sie sich auf mein Experiment eingelassen haben. Oftmals kann man die verschiedenen Bürden nur darstellen wenn man sich aktiv damit auseinander setzt. Die Steine waren hierfür ein großartiges Sinnbild. Ich staune wie viele Steine Selene gebraucht hat. Sie scheint derzeit immer mehr auf sich zu nehmen, sich wenig Gedanken um die Folgen zu machen und am Ende des Tages kann sie an der Last zerbrechen. Gestern hat man ihr nur symbolisch geholfen und ich hoffe inständig, dass sie sich Hilfe bei den verschiedenen Personen sucht.
 
Ion hat sich auch aktiv mit diesem Thema beschäftigt zumindest im Bezug auf Toralar scheint er immer noch hin und her gerissen zu sein. Sogar Meister Horatio schien für einen Moment überlegt zu haben. Ich habe gesehen wie er etwas in der Hand hielt…es dann jedoch wieder in seine Tasche getan hat. Etwas bedrückt ihn und belastet ihn. Ich hoffe nur er wird eines Tages bereit sein offen mit mir darüber zu sprechen.
 
Vor einigen Tagen habe ich Valentinez besucht um mit ihm Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit den Orks im Brachland zu besprechen. Vielleicht sollte ich auch mit Eleyah darüber reden…wobei sie in letzter Zeit so launisch ist, dass es mir schwer fällt hier in Ruhe mit ihr zu reden.
 
Vor allem jetzt so kurz vor dem Familienfest, selbst danach wird noch eine Menge zu tun sein. Ich werde die Maga treffen, Ion und ich haben viel vorzubereiten, die Neuordnung der Priesterschaft nimmt Formen an…so viel ist zu tun und manchmal sehne ich mich nach etwas Freiheit. Freiheit die der Junge und Ion mir in winzigen Augenblicken immer wieder geben. Der Junge hatte eine grandiose Idee und ich habe Ion davon berichtet. Ich glaube er war begeistert…zumindest wirkte er so. Er wirkt manchmal sehr nachdenklich…ob er sich um etwas sorgt?
 
Heute Abend werde ich endlich die die mir am Herzen liegen wiedersehen. Ich hoffe Ilarion und Jarel werden ebenso kommen. Wie Shaturgal und die Anderen…Ions Mutter wird wohl ebenfalls kommen. Ich habe Nairy bisher einmal getroffen und ich bin mir nicht so sicher ob ich in ihren Augen die richtige Wahl ihres Sohnes bin.  Wir werden sehen wie der Abend verläuft…ich bin aufgeregt und nervös…hoffentlich kommt der Junge wirklich.  Wenn er in meiner Nähe ist fühle ich mich stark und sicher…warum auch immer. Nicht dass Ion mir dieses Gefühl nicht auch vermitteln würde…er will mich beschützen und versucht mich aufzuheitern und ab zu lenken und doch rede ich bei ihm viel zu oft über die Arbeit….wir haben in der letzten Woche etwas Zeit für uns gehabt, nach meinem Treffen mit dem Grimwarg-Clan haben wir den Tag am Meer verbracht. Wir waren schwimmen und haben Fisch gegrillt. Es war herrlich…so unendlich frei habe ich mich schon lange nicht mehr gefühlt.
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Re: Auszüge aus Tenebras Tagebuch

Beitrag  Wayara am Fr 08 Aug 2014, 17:40

Jetzt ist es offiziell…Ion und ich werden heiraten. Auf dem Familienfest haben wir unsere Verlobung bekannt gegeben auch wenn sich manche nicht wirklich darüber zu freuen scheinen. Ich bin froh, dass es endlich raus ist. Shaturgal wusste bereits länger bescheid und ich wollte ihm die lange Reise nicht zumuten. Er wird mich als Brautvater zum Altar führen.  Dieser Ork ist auch wie ein Vater für mich, deshalb denke ich dass es die richtige Entscheidung von Ion war bei ihm um meine Hand zu bitten. Der Hohepriester wird die Trauung vollziehen und dies an einem wunderbaren Ort mitten in Pandaria. Die Einladungen werden Ion und ich in den nächsten Tagen versenden. Es fühlt sich irgendwie seltsam an, jetzt auch offiziell verlobt zu sein und noch seltsamer fühlt sich eine große und offizielle Trauung an. Es ist so Viel was es zu bedenken gibt und noch mehr was wir vermutlich vergessen werden. All diese Augen die auf uns gerichtet sein werden und uns entweder argwöhnisch oder voll Freude mustern werden. Ich habe Angst..den Fokus auf das was wirklich Wichtig ist zu verlieren. Ion und ich…das sollte doch das einzige sein was zählt oder?
 
Der Junge hatte eine grandiose Idee und auch Ion war begeistert davon. Ich werde mit Ihm noch einmal reden und hoffentlich wird er uns beiden diesen Wunsch erfüllen. Eine kleine Zeremonie fernab vom offiziellen Teil…nur Ion, der Junge und ich und ein Ritual von dem der Junge gesprochen hatte. Einen Moment nur für uns…
 
Meine Predigt scheint einige zum Nachdenken angeregt zu haben. Viele wurden sich ihrer eigenen Probleme bewusst und wer weiß, vielleicht werden sie so ihr Leben überdenken und sich auf das Wesentliche konzentrieren. Vor allem Selene…sie scheint den Sinn dieser Übung erst recht spät bemerkt zu haben. Auch wenn ich unglaublich beeindruckt von der Hilfsbereitschaft einiger war..so war sie es die sich all diese Probleme aufgehalst hat und die einen Weg finden muss künftig damit zurecht zu kommen.   Ich habe ein langes Gespräch mit Valentinez gehabt und verstehe ihn jetzt in einigen Punkten besser.  Selene und er werden künftig nicht heiraten und Selene selbst gibt sich mit einem inoffiziellen Versprechen zufrieden. Anstatt mit ihm offen über seine Ängste zu reden und zu fragen was ihn daran hindert…zieht sie ihre eigenen Schlüsse…dabei könnte es für die beiden so einfach sein wenn sie offen und ehrlich miteinander umgehen würden. Wir haben ihn in Begleitung einer Anderen frau gefunden und Selene beginnt zu glauben, dass allein ihre weiblichen Reize Anlass dafür sind. Dass sie als gute Frau so etwas erdulden muss. Was sie nicht versteht ist, dass Valentinez viel mehr will und braucht als eine schöne,  repräsentative Frau.  Er braucht eine Frau mit Weitsicht, Charme, Intelligenz und der ausreichenden Stäke sich und ihn aufrecht zu halten.  Wer weiß…vielleicht wird sie eines Tages erkennen….
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Re: Auszüge aus Tenebras Tagebuch

Beitrag  Wayara am Mo 25 Aug 2014, 12:22

Die Vorbereitungen für das Brachland laufen auf Hochtouren und ich bin froh, so auch etwas Zeit zum Nachdenken im Brachland zu bekommen. Ion verhält sich in letzter Zeit eigenartig und grenzt mich immer mehr aus seinen Entscheidungen und seinem Leben aus. Er war zugegebener Maßen nicht begeistert, dass ich allein ins Brachland gehe. Aber Nerzosh hat ganz klar zu verstehen gegeben, dass Hexer und Todesritter in ihren Reihen unerwünscht sind und ich werde keine Risiken eingehen. Vielleicht versteht er jetzt wie man sich fühlt, wenn man bei einer Entscheidung die beide betrifft, übergangen wird. Zumal ich im Brachland nicht allein sein werde, sondern Valentinez und noch viele weitere Personen an meiner Seite sind.

Valentinez ist (hier wurden einige Seiten heraus gerissen vermutlich waren sie nicht besonders nett sonst wären sie der Nachwelt wohl erhalten geblieben Wink )


Ich freue mich, dass Nerzosh und die anderen Orks langsam Vertrauen zu den Blutelfen aufbauen und meine Bemühungen zarte Früchte tragen. Dieser Akt der Ehrerbietung war äußerst interessant, auch wenn meine Hand immer noch ein wenig schmerzt. In ein paar Tagen ist das sicher vorüber.

Lyrander war von meinen Plänen ebenfalls nicht wirklich begeistert. Er hat uns zwar seine Unterstützung zugesichert, doch seine Worte waren unmissverständlich und eindeutig. Ich werde ihn künftig schriftlich über die Fortschritte in Kenntnis setzen.

Morgen werde ich Lanae treffen…sie hat nach ihrer Rückkehr um einen kleinen Plausch gebeten. Sie hat mir sehr gefehlt, vor allem jetzt wo die Trolle Silbermond an zu greifen scheinen ist es wichtig, dass die Todesritter ihren Platz in Silbermond einnehmen und zeigen, dass sie wesentlich besser als ihr Ruf sind.
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Re: Auszüge aus Tenebras Tagebuch

Beitrag  Wayara am Di 02 Sep 2014, 09:47

Das Gespräch mit Ion und dem Hohepriester war wirklich befreiend für mich. Natürlich ist es schwierig eine Hochzeit so kurz vor dem Termin ab zu sagen. Allerdings ist der aktuelle Zeitpunkt nicht günstig. Natürlich hat der Hohepriester recht…den perfekten Moment wird es niemals geben aber ich fühle mich im Moment unwohl mit der Hochzeit. Das mag sicher viele Gründe haben, einige sind rationaler Natur…andere beruhen einfach auf persönlichen Dingen. Es tut mir leid, dass Ion wegen mir so leiden muss. Ich glaube er hat meine Entscheidung nicht so kommen sehen obwohl für mich das Alles so klar schien und scheint. Schon seltsam, dass wir jetzt wo die Hochzeit nicht mehr Thema ist wieder lachen können…gemeinsam scherzen und das Ganze nicht mehr so verkrampft und steif ist. Ich glaube für ihn war das Alles auch einfach zu viel…auch wenn ihm die Trauer und die Enttäuschung ins Gesicht standen und mich zeitweise haben zweifeln lassen ob ich die richtige Entscheidung getroffen habe.
 
Liebe ist schon ein seltsames Ding…es erfüllt einen so unglaublich mit Glück, dass man vor Freude zerspringen könnte und doch sind Trauer und Leid niemals weit davon entfernt. Im Moment bin ich jedoch glücklich…glücklich dass der Druck abgefallen ist, glücklich dass ich mich meiner Arbeit zuwenden kann und am glücklichsten dass ich mich der Liebe widmen kann.  Diesem wunderbaren Gefühl, das so erfüllend und befreiend ist.
 
Am Mittwoch werden Ion und ich Horatio aufsuchen und gemeinsam an einem der Punkte arbeiten der immer schwierig für uns beide war…sofern ich die heutige Schlacht überleben werde…
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Re: Auszüge aus Tenebras Tagebuch

Beitrag  Wayara am Sa 13 Sep 2014, 22:03

Urlaub...was für eine grandiose Idee. Endlich 2 Tage fernab von allen Sorgen. Gut eine Erledigung die keinen Aufschub duldet habe ich nicht verschieben können, aber sonst...frei sein. Endlich spüren und wissen, dass man lebt. Habe ich die letzten Wochen und Monaten vergessen zu Leben? Zumindest fühlt es sich jetzt so an. Dieser ganze Druck mit der Hochzeit...Ion und ich..wir verstehen uns einfach nicht mehr...Deshalb habe ich mich gestern von ihm getrennt. Schon seltsam...er wirkte weder überrascht noch schien ihn das Ganze getroffen zu haben. Ganz im Gegenteil..er hat gelächelt...


Der Junge und ich haben uns ebenfalls verstritten....er wollte dass ich ehrlich zu ihm bin. Ihm all meine Schwächen zeige und dann erlebt er mich in einem schwachen Moment und verändert sich ganz. Er war so zornig...natürlich irgendwo verständlich aber warum muss er es mir so kompliziert machen?


Mein neuer Brieffreund ist teuer...Auch wenn ich mich über Post freue, so kann ich auf seine Briefe durchaus verzichten. Es geht nicht darum das Porto zu zahlen, doch fürchte ich, dass das Briefgeheimnis nicht von Dauer eingehalten wird.


Es wird Zeit das Alles hinter mir zu lassen. Einen Neuanfang zu wagen und dieser Urlaub wird mir sicher dabei helfen.
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Re: Auszüge aus Tenebras Tagebuch

Beitrag  Wayara am Di 16 Sep 2014, 14:19

Seit der Trennung sind nun einige Tage vergangen…ich war bei Horatio und habe ihm davon erzählt…vor allem weil Ion seit Tagen nirgends zu sehen war. Er hat mich beruhigt...nur leider ist Ruhe ein kostbares Gut, welches man sich schwer erkämpfen muss. Die wenigen Tage in Feralas…fernab von all den Sorgen und bei dem was mir wichtig ist haben mir da sicher gut getan. Auch wenn ich die Abende in Unterstadt verbringen musste.
Sonntagnacht hat Garithes mich kontaktiert. Ich wusste, dass er nicht erfreut über die Trennung sein würde...aber dass er so kalt sein kann…mir indirekte Schuldzuweisungen gibt und mich dann allein lässt…hätte ich nicht erwartet. Er ging davon aus, dass Ion sich umbringen wollte und ich bin noch in derselben Nacht aufgebrochen um ihn in unserem alten Zuhause in Pandaria zu suchen. Er war nicht dort...und die aufkommende Sorge hat mich innerlich zerfressen. Kein Wunder, dass ich bei der Priestertagung mehr abwesend war als geistig bei der Sache…Jeder konnte sehen, dass etwas mit mir nicht stimmt und die zahllosen Blicke von Salandria und all den anderen konnte ich dennoch spüren.  Zeigt man Schwäche…hat man verloren…aber es ist nicht immer so leicht die Starke zu spielen und die Welt davon zu überzeugen.  Und doch habe ich mich zusammengerissen…versucht zu folgen…und dann…ich kann es gar nicht in Worte fassen…er stand dort in priesterlicher Gewandung…in diesem Moment war ich wohl sehr erleichtert, konnte es kaum glauben, dass er dort ist und doch war er da…schien wieder mit sich im Reinen zu sein.
 
Das Gespräch was folgte, tat unglaublich gut. Ich habe ihm sicher Unrecht getan, war zu hart zu ihm und habe ihm nicht alles leicht gemacht. Aber er hat mir verziehen…versteht meine Gründe und wir können trotz all der Geschehnisse immer noch füreinander da sein. Etwas, dass mir viel bedeutet und umso glücklicher bin ich dass es so kam.
 
Der Junge versteht mich dennoch nicht. Ist immer noch wütend und ich werde aus ihm nicht schlau. Er hat mich zum ersten Mal richtig schwach erlebt und ich glaube ich hätte ihm das nicht zumuten sollen. All das was ich in den letzten Tagen von ihm verlangt habe. Aber mir blieb nichts anderes übrig…ich hoffe er kann mir eines Tages verzeihen. Ich habe es schon längst getan.
 
((Darunter ist in feiner Handschrift ein Gedicht geschrieben, sowie einige mehrfach gelesene Briefe die bis zur Unkenntlichkeit gefaltet und benutzt wurden.))
 
Freud und Leid sind sich stets so nah.

Und doch ist dieses Gefühl so wunderbar.

Das Lächeln, das Lachen der Augenblick.

Sie schenken dir sicher das größte Glück.

 

Die Trauer folgt, sobald er gegangen.

Der Geist versinkt im stummen Verlangen.

Die Sehnsucht bleibt…und die Erinnerung an den Augenblick.

Das große Bangen bis er kehrt zurück.
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Re: Auszüge aus Tenebras Tagebuch

Beitrag  Wayara am Do 25 Sep 2014, 10:25

Wenn etwas tausend Fragen in dir aufwirft und alle Antworten mit einem Lächeln gibt, wenn dich etwas so sehr bewegt, dass die Welt stillzustehen scheint, wenn etwas so kleines so groß sein kann, dann gibt es dafür nur ein Wort: Glück.
 
Es mag schwer zu verstehen sein, dass ich gerade jetzt von Glück spreche…wo ich doch im Moment am weitesten davon entfernt zu sein scheine. Ja…ich bin weit davon entfernt…aber ich habe es jeden Tag vor Augen, muss nur meine Hand ausstrecken und wissen, dass es da ist. Es ist greifbar nah und ich lasse es mir nicht mehr strittig machen. Anfangs hatte ich noch ein schlechtes Gewissen habe mir Selbstvorwürfe gemacht und in mir die Schuldige gesehen. Und ja…vielleicht bin ich nicht frei von Schuld…aber ich quäle niemanden oder zwinge ihn gegen seinen Willen zu handeln. Das unterscheidet mich von denen die das Glück erzwingen wollen.
 
Ich habe vielleicht nicht die Fähigkeit glücklich zu sein, aber ich habe Freunde eine Familie und Personen die mir helfen diese Zeit durch zu stehen. Die mir helfen ihn und all die die ich liebe zu schützen. Wenn das Glück ist…dann bin ich die glücklichste Frau auf Erden…und bin im besten Falle schuldig…das Glück nicht erzwingen zu wollen.
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Re: Auszüge aus Tenebras Tagebuch

Beitrag  Wayara am Mo 29 Sep 2014, 11:16

Zu leben heißt, genießen zu können.
Zu leben heißt, verzichten zu können.
Zu leben heißt, vertrauen zu können.
Zu leben heißt, warten zu können.
Zu leben heißt, zu kämpfen.
 
Ich würde mir wünschen es wäre anders.  Im Moment komme ich mir vor als trete ich auf der Stelle. Ich mache einen Schritt vor und werde 2 zurück geworfen. Valentinez ist so bemüht mir Normalität zu schenken, mir das Gefühl zu geben dass Alles gut wird. Und ja…mit ihm fühle ich mich stark. Auch wenn ich das Gefühl habe gegen Windmühlen anzurennen.

Immerhin konnten wir diese Magierin verhaften lassen. Ich wusste nicht, dass ich hassen kann…aber das was sie ihm angetan hat ist unverzeihlich. Ihn zu foltern und zu quälen…wegen mir. Bin ich die Schuldige? Muss er leiden und wird ihm das Alles angetan, weil es mich gibt? War ich zu egoistisch?

Toralar versucht immer wieder meinen Geist zu erreichen. Er ist zornig…furchtbar wütend auf mich und eines Tages wird er sich sicher an mir rächen. Er denkt ich habe ihn verraten. Ich habe viel für ihn getan und das obwohl ich Dämonen verabscheue, wollte ich ihm eine Chance geben ihm zeigen dass er auch einen Platz in dieser Welt haben kann, wenn er sich einfügt. Wie dumm ich doch war zu glauben, dass ein Dämon sich ändern könnte…dass er bereit ist zu lernen. Die Strafe für meine Dummheit ist sein Zorn…und ein weiterer Kampf den ich ausstehen muss.

Ist es wirklich der Kampf, der einen aus der Antriebslosigkeit heraus bringt? Ist es nicht eher das Lernen der Gelassenheit? Um meinen Kopf frei zu machen, muss ich nicht kämpfen dafür reicht ein Blick zur Seite auf den für den ich immer bereit sein werde all diese Opfer auf mich zu nehmen.
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Re: Auszüge aus Tenebras Tagebuch

Beitrag  Wayara am Mo 29 Sep 2014, 12:11

Nachtrag: Die Lichtmesse musste ausfallen. Es gab Hinweise die die Annahme untermauern, dass mein Leben in Gefahr ist. Kardass hat kurz vor der Messe diese Nachricht überbracht und ich musste mich fügen. Offiziell werde ich wohl aus gesundheitlichen Gründen nicht erschienen sein. Die Erklärung hierzu werde ich heute im Laufe des Tages verfassen.

Ion macht sich sicher Sorgen. Ich werde ihn informieren, dass ich fort bin auch wenn ich ihm den wahren Grund für meine Abreise noch nicht mitteilen kann. Er leidet derzeit zu sehr und ich will ihm nicht noch mehr Kummer bereiten. Er hat genügend Sorgen wegen Toralar…wenn ich ihn noch mehr belaste wird auch er zerbrechen. Das werde ich nicht zulassen. Eher werde ich noch weitere Opfer auf mich nehmen…
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Re: Auszüge aus Tenebras Tagebuch

Beitrag  Wayara am Di 30 Sep 2014, 08:04

Ich habe gestern den Jungen getroffen. Schon seltsam dass wir uns so weit voneinander entfernt haben. Meine Worte damals waren vielleicht wirklich zu hart und ich habe sicher auch gemeine Dinge gesagt. Aber er ist es gewesen der als erster gegangen ist. Ich habe ihn nicht fortgeschickt, sondern war verletzt und enttäuscht. Er weiß nicht mehr was er tun soll. Als wenn ich das wüsste...

Seine Worte waren wie immer ehrlich und auch wenn sie mich getroffen haben, liegt eine gewisse Wahrheit darin. Früher bin ich nicht fortgelaufen sondern habe mich den Dingen gestellt. Das möchte ich auch immer noch aber ich weiß nicht wie ich das anfangen soll.

Tanis hasst mich und will mich wohl am liebsten tot sehen. Verständlich schließlich habe ich Selene sehr verletzt. Selene scheint Gerüchten zu Folge wahnsinnig geworden zu sein. Das möchte ich nicht glauben. Ja sie mag Valentinez lieben aber sie würde ihm doch sein Glück gönnen. Vielleicht auch wenn es nicht von Dauer ist.

Verändert Valentinez mich? Bin ich seit wir zusammen sind nicht mehr die die ich war? Er hat sich bisher nicht von mir abgewandt, sorgt sich um mich und schenkt mir zumindest ein paar Momente in denen ich all diese Dinge vergessen kann. Aber tut er das wirklich um mich in eine Abhängigkeit zu bringen oder weil er wirklich etwas für mich empfindet?

Meine Welt gerät aus den Fugen und ich weiß nicht mit wem ich darüber sprechen soll. Alle reden sie auf mich ein...alle wollen dass ich so handle wie sie es wollen. Alle außer Ion er steht wieder still an meiner Seite. Hilft mir bei dem was ich tue und gerade er ist der letzte der all das tun müsste. Manchmal fehlt er mir...seine ruhige Art die mich immer geerdet hat. Nicht das Valentinez mich nicht erden würde, aber bei ihm ist das anders.

Ich sollte schlafen aber die Nacht bricht gerade herein und ich werde Ion die Ruhe gönnen die er braucht. Morgen früh wenn die Sonne aufgeht werde ich etwas ruhen...weit ab von Silbermond weit fort von all diesen Problemen. Ja ich fliehe vor der Realität aber der Junge versteht nicht dass ich Ruhe und Abstand brauche, dass ich nachdenken muss. Ich kann keinen klaren Gedanken fassen sondern bin immer unter Strom die Geschehnisse überschlagen sich und ich weiß nicht womit ich zuerst beginnen soll.
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Re: Auszüge aus Tenebras Tagebuch

Beitrag  Wayara am Mo 06 Okt 2014, 09:47

Endlich ein zu Hause….es fühlt sich schon seltsam an dieses Haus zu beziehen und künftig unser eigen zu nennen. Valentinez hat das Haus einfach gekauft anstatt es zu mieten.  Es ist nicht sonderlich groß aber es reicht vollkommen für uns beide. Es liegt mitten im Imemrsang und nur wenige Minuten von Ilarion entfernt. Ein Ort der Ruhe…etwas das ich schon lange nicht mehr hatte.
 
Dem Jungen geht es immer noch nicht besser, aber ich konnte ihn davon überzeugen mit mir einige Tage nach Pandaria zu gehen. In unseren alten Rückzugsort…ich betrete ihn das erste Mal seit der Trennung und der Suche nach Ion. Ich weiß nicht wie es sich anfühlen wird dort zu sein…aber dort haben der Junge und ich Ruhe und er muss sich nicht fürchten, dass Jemand erkennt wie schlecht es ihm geht.  Ich habe Valentinez versprochen jeden Tag zu schreiben und ihm die Gewissheit zu geben, dass es mir gut geht. Er sorgt sich sehr um mich…wie so viele gerade. Sie alle sehen, dass meine Welt immer mehr aus den Fugen gerät und ich den Halt verliere den ich anderen immer gegeben habe. Ohne die die mich lieben, wäre ich vermutlich in diesem ganzen Chaos bereits versunken.
 
Jetzt scheinen mich neben den Schergen von Salandria noch weitere Personen zu verfolgen. Es geht wohl um Horatio. Was genau konnte mir dieser untote Schurke nicht sagen, aber er fürchtet wohl um sein Leben und man hatte ihn zu mir geschickt. Als wenn ich etwas damit zu tun hätte oder wüsste worum es geht. Mir machen all diese Andeutungen Angst…und doch muss ich stark bleiben.
 
Ion leidet…nicht nur unter Toralar und seiner Wut, sondern auch unter der Trennung. Er ist so bemüht, mir ein guter Freund zu sein und doch sehe ich den Schmerz in seinen Augen wenn er mich ansieht.  Oft würde ich ihn am liebsten in den Arm nehmen und ihm versprechen, dass Alles wieder gut wird. Aber das kann ich nicht…ich kann ihm nicht geben was er braucht und er sollte nicht mehr in der Aufopferung für mich versinken. Er ist so unglaublich stark…opfert so viel für mich und ich…kann ihm nichts geben außer meiner Freundschaft und dabei hätte gerade er so viel mehr verdient. Manchmal fehlt er mir…das gemeinsame Lachen und Scherzen…stattdessen ist alles so distanziert…fühlt sich fremd an. Ob es jemals wieder so sein wird wie früher zwischen uns?
 
Auch um Garithes muss ich mich sorgen…er redet von wirren Träumen. Der Alte ist langsam an seiner Grenze angekommen und ich weiß nicht ob ich ihm noch helfen kann. Können vermutlich schon nur wann…im Moment weiß ich einfach nicht wo ich anfangen soll. Ich muss meinen Fokus setzen…erst der Junge, dann Ion und der Dämon und danach Garithes und irgendwann kommen meine Probleme…ich will das nicht alles Valentinez überlassen. Er tut bereits so viel für mich und auch wenn er sagt, dass ich ihm eine große Stütze für ihn bin, so habe ich das Gefühl ihm nichts zu geben.  Er ist im Moment mein Hafen…der Anker der mich immer wieder daran erinnert, dass es  neben den Sorgen auch schöne Momente gibt.
 
Vermutlich habe ich deshalb diese Dinge zum Thema meiner Lichtmesse gemacht. Es waren viele Gäste da und die Diskussionen danach im Gasthaus waren interessant.  Dieser Amadé scheint sehr interessiert an unserer Arbeit zu sein und wer weiß, vielleicht erwächst daraus eine noch größere und stärkere Priesterschaft. 
 
Ich habe mit den Vorbereitungen für den Maskenball begonnen. Dieses Fest soll zu einer festen Tradition werden und Allen einen Abend lang die Möglichkeit geben abzuschalten.  Vielleicht etwas zu tun, was sie vorher nie getan hätten..ich freue mich schon auf die zahlreichen Gäste und Kostüme. Es wird sicher wieder ein großartiges Fest. Ob ich Gonto wieder als Geschichtenerzähler gewinnen kann? Und ob Bradoc wieder den Einlass machen würde….hoffentlich lässt er Ilarion in sein eigenes Gasthaus. Im letzten Jahr wollte er das ja nicht tun…im Nachhinein haben wir darüber gelacht…aber dass Ilarion an diesem Abend wütend war ist verständlich.
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Re: Auszüge aus Tenebras Tagebuch

Beitrag  Wayara am Di 14 Okt 2014, 17:08

Die Zeit in pandaria war wichtig. Wichtig für den Jungen und Vorallem auch wichtig für mich. Ich konnte meine Gedanken neu ordnen und sortieren und kaum, dass ich zurückgekehrt bin meine Arbeit wieder aufnehmen. Der Maskenball steht an, die Nachricht von Gonto die sehr bedenklich ist und auch mein Wunsch gorvanna wieder zu sehen. Die Orkin versteht mich in vielen Dingen und kann zu einer guten Freundin werden wenn sie es wünscht.

Ley war gestern recht seltsam zu mir. Valentinez wollte nicht erklären worum es ging, aber ich werde ihn zu einem anderen Zeitpunkt fragen was vorgefallen ist. Derzeit widmet er sich vorrangig der Heilung von leni. Ich hoffe, dass ich ihm dabei unterstützen kann.

Auch mit Horatio werde ich sprechen. Ich habe mich dazu entschlossen mein Blut einem Test zu unterziehen. Vielleicht kann ich Ion damit helfen. Auch habe ich Horatio über die Bestrebungen der Priesterschaft informiert. Ich werde ihm Eladia vorstellen. Sie scheint wirklich motiviert zu sein und ich möchte ihr die Gelegenheit geben weiter zu kommen.

Auf meinen ersten Brief hat sie nicht geantwortet und auch keinen Kontakt gesucht. Ich bin sicher, dass ich mich nicht in ihr getäuscht habe und doch scheint sie kein Interesse an einer Zusammenarbeit zu haben. Ich sollte sie darauf ansprechen, denn wenn sie ein Problem mit meiner Person hat, ist der einzige Weg ihr einen anderen Bezugspartner zukommen zu lassen. Vielleicht wird mein zweiter Brief sie dazu aufrufen ach endlich beir zu melden. Valentinez scheint sie besser zu kennen aber er war gedanklich so abwesend, dass ich glaube ihn belastet mehr als er im Moment zugeben möchte. Wäre ich gestern nicht so erschöpft gewesen hätte ich ihn nicht gefragt.

Ich muss ihm sehr gefehlt haben. Seine Briefe waren etwas besonderes und sein Geschenk eigentlich viel zu kostbar. Ich werde es besser fort schließen und wirklich nur zu besonderen Anlässen hervor holen.

Sereoh habe ich schon seit geraumer Zeit nicht mehr gesehen, er kommt und geht wie es ihm beliebt. Vielleicht hätte ich mich beim ersten Treffen noch stärker gegen ihn aussprechen sollen, aber ich bin ein Freund der gemeinschaftlichen Entscheidungen und habe mich deshalb auf diesen Kompromiss eingelassen. Ein Fehler ... Denn es wäre seine Aufgabe den Zusammenhalt in der Priesterschaft zu stärken und Probleme frühzeitig zu erkennen. Ich hoffe nur, dass Eladia bereit ist auf mein schreiben zu antworten, denn sonst müsste ich ihn wohl oder übel aufsuchen und um Mithilfe bitten.
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Re: Auszüge aus Tenebras Tagebuch

Beitrag  Wayara am Mi 15 Okt 2014, 11:02

Endlich weiß ich warum Ley sich sonderbar benimmt und Eladia anfänglich nicht auf meine Schreiben antwortet.  Beide scheinen Gefühle für Valentinez zu hegen und Probleme mit unserer Beziehung zu haben. Bei Ley kann ich es in gewisser Weise noch verstehen, sie ist jung und vielleicht auch etwas naiv. Vorallem weil ich immer dachte Kardass wäre der, dem ihr Interesse gilt.

Was Eladia angeht, so bin ich mir nicht sicher worin genau ihre Motive liegen.  Von was für  Mißverständnissen redet sie?  Wenn das stimmt, was Valentinez mir erzählt hat und er hat keinen Grund mich an zu lügen, dann ist sie derzeit persönlich sehr befangen und findet vielleicht deshalb schwerlich einen Zugang zu mir. Vorallem weil ich viel unterwegs bin. Ich arbeite ich an der Lösung der privaten Themen und sorge mich um die Priesterschaft, erledige meine Aufgaben mit vollster Hingabe, halte und organisiere die Lichtmessen, hege den diplomatischen Kontakt zu den anderen Völkern, sorge mich um das Wohlergehen einiger anderer Bürger der Stadt. Versuche eine Lösung zu finden die den Zusammenhalt innerhalb des Kuratoriums stärkt und das obwohl Sereoh nicht da ist.


Gonto hat mir Informationen über Aktivitäten am Altar der Stürme berichtet hat. Ich werde dieses Thema beim Treffen der Priesterschaft ansprechen und hoffe, dass die diplomatische Arbeit der letzten Wochen und Monaten auch bei den Priestern Früchte tragen wird. Auch werde ich wieder versuchen Shaturgal zu erreichen…ich glaube er ist des Kämpfens müde geworden und dennoch brauche ich seinen Rat. Der Sturmwolf-Klan ist derzeit auf Reisen aber sie müssen über die Geschehnisse erfahren und ich glaube Shaturgal wäre ihnen eine gute Hilfe sich in dieser Welt zu orientieren.  Ich hoffe er wird meiner Bitte folgen.

Valentinez sorgt sich sehr um Leni. Sie scheint Probleme mit ihrem Geist zu haben. Ich werde noch diese Woche versuchen mir einen Eindruck von ihrem Zustand zu machen. Ich bin in der Geisheilung nicht gerade die Beste aber ich habe gewisse Erfahrungen mit Roana und auch mit Garithes sammeln können und wir finden sicher eine Lösung für sie. Leni war früher oft an meiner Seite und für mich da…eine der wenigen die gegeben hat. Die meisten fordern nur…aber nicht sie, sie hat niemals gefordert und umso mehr hoffe ich, dass ich ihr etwas zurückgeben kann von all den Opfern die sie gebracht hat.

Ich habe gestern Blut gespendet in der Hoffnung, dass ich Avarion damit helfen kann. Horatio hat noch keinen geeigneten Spender gefunden und langsam wird es Zeit für ihn endlich frei zu sein. Ob ihn das sehr verändern wird? Ich weiß es nicht…ich weiß nur, dass ich Alles in Bewegung setzen werde um ihm zu helfen. Auch wenn ich Horatio gebeten habe Avarion nichts von meiner Spende zu berichten. Er soll sich mir gegenüber nicht verpflichtet fühlen…egal ob ich ihm helfen kann oder nicht.

Garithes scheint seltsame Träume zu haben. Ich würde ihm so gern helfen, kann jedoch nichts tun, solang mich die Priesterschaft und all die Probleme dieser Stadt mich so sehr gefangen nehmen.  Es bricht mir das Herz ihm nicht zur Seite stehen zu können und doch muss ich erst einmal all die anderen Dinge richten in der Hoffnung, er hält solange durch. Vielleicht soltle ich ihn dennoch in den nächsten Tagen besuchen. Nur wann?

Folgende Personen müssen von mir besucht werden oder Aufgaben stehen noch an ungegliedert:

 
 

1.)    Horatio – die Ergebnisse müssten heute bereits klar sein
2.)    Eladia – ich brauche Klahrheit was ihre Loyalität gegenüber der Priesterschaft angeht oder ob private Belange hier ihr Problem sind
3.)    Ley – wir müssen eine Klärung herbei führen
4.)    Avarion – ich werde ihn bitten sich der Zusammenarbeit mit den Nethermanten federführend an zu nehmen, er und Eladia kommen gut zurecht und es istsicher einfacher für sie mit ihm zu arbeiten und nur hin und wieder Bericht ab zu legen
5.)    Leni – Sie braucht Hilfe und das dringend
6.)    Garithes  - auch er wird Hilde brauchen und ich muss sehen wann und wie ich das hinbekomme
7.)    Gorvanna und die Sturmwölfe
8.)    Shaturgal – ich hoffe er kann mir bei den Sturmwölfen helfen
9.)    Die Anduris -  das Trollproblem ist noch immer nicht gelöst auch wenn es ruhiger geworden zu sein scheint
10.)    Andorella – ich habe sie viel zu lange vernachlässigt und auch hier müssen die nächsten Schritte endlich in Angriff genommen werden
11.)    Gonto – wegen der Abnormalitäten am Altar
12.)    Salandria – ich werde sie sicher nicht aufsuchen aber ich muss eine Lösung für ihre Intrigen finden
13.)    Tanis – er mag zwar untergetaucht sein, aber solang mein Leben durch ihn bedroht wird, muss ich eine Lösung finden
14.)    Der Maskenball – Ilarion kann Herdweiler gerade nicht verlassen und ich brauche einen neuen Wirten
15.)    Ruhe finden um nachdenken zu können – die Zeit in Pandaria war viel zu kurz wichtig ist nur, dass es dem Jungen wieder gut geht, auch wenn ich meinen Geist geordnet habe so haben 2 Tage in Silbermond das Alles wieder ins Wanken gebracht.



Ich werde bis zur Priestertagung gerade nur einen Bruchteil dieser Aufgaben erledigen können.  So langsam weiß ich nicht mehr was ich noch alles tun soll um diese Stadt am Leben zu halten ohne daran kaputt zu gehen. Niemand dem ich vertrauen kann, viele Freunde haben sich abgewandt und die die zu mir halten sind zu sehr mit eigenen Problemen belastet als dass ich sie mit meinen belästigen könnte.
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Re: Auszüge aus Tenebras Tagebuch

Beitrag  Wayara am Mi 15 Okt 2014, 15:58

((Kurze Info: ich hatte eine OOC-Absprache im Whisper mit eladia vergessen die eigentlich eine Antwort auf den ersten Brief beinhaltet hätte, deshalb hier die Entschuldigung und ich habe den Tagebucheintrag natürlich angepasst und werde entsprechend darauf auch IC abgemildert reagieren .. Sorry an dieser Stelle für Eladia die jetzt Druck bekommen hat weil ich getrieft habe ))
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Re: Auszüge aus Tenebras Tagebuch

Beitrag  Wayara am Fr 17 Okt 2014, 09:57

Was für ein Tag…anders kann man die Geschehnisse nur schwer in Worte fassen.
 
Heute Nachmittag kam Garithes zu Besuch. Er steht auch auf der langen Liste der Dinge die ich zu erledigen habe und ich bin froh, dass er mich besucht hat, denn so sind wir neben einem netten Nachmittagsplausch auch der Auflösung seiner Träume ein Stück näher gekommen. Ich muss Ion sprechen und notfalls auch mit Toralar reden.  Ich vermute stark, dass der Schlüssel zu diesen Träumen in den beiden liegt.
 
Das Gespräch mit Eladia lief erstaunlich gut und ich denke sie hat gesehen, dass ich ihr nicht böse bin. Die Ursache für ihre Gefühle liegt tief in ihrer Vergangenheit und sucht sich erneut den Weg nach oben.  Es ist für sie sicher nicht leicht…und umso glücklicher bin ich, dass sie trotz der Umstände weiterhin für die Priesterschaft tätig sein möchte und wird. Sie und Avarion werden sicher großartige Arbeit verrichten. Lyrander hat sie gebeten für ihn zu arbeiten und sie wird diese Aufgabe annehmen.  Ich hoffe, dass sie dennoch die Arbeit für die Priesterschaft mit voller Hingabe erledigen kann. Denn wenn diese Arbeit sie einschränkt…wird es schwer die Pläne bezüglich der Nethermanten voran zu treiben. Vorallem wenn meine Sorgen sich bewahrheiten und die Expedition am Freitag etwas zeigt, dass ich lieber nicht sehen würde.  Aber solang die Faktenlage unklar ist kann ich nur mit wenigen darüber sprechen.
 
Ich habe gestern Leni und Eleyah getroffen. Valentinez kümmert sich sehr gut um Leni und ich bin froh, dass er diese Aufgabe übernimmt. Ich sorge mich auch um sie, habe aber leider nicht die Zeit mich in Gänze um sie zu kümmern. Er nimmt mir Vieles ab und versucht mir zumindest in den wenigen freien Momenten Freiheit und Glück zu schenken. Und es gelingt ihm wirklich gut…ich hätte nicht gedacht, dass ein Mann wie er zu solchem Feingefühl fähig ist. Er weiß oftmals besser als ich wie es mir geht und schafft es mich aufzufangen wenn ich zu fallen drohe. Sicher eine schwere Aufgabe…vor allem weil ich ihm nichts von alledem zurückgebe. Auch wenn er etwas anderes behauptet…so bin ich es die sich derzeit sehr stark auf ihn stützt.
 
Was Eleyah angeht…was vorgefallen ist, kann ich nur schwer in Worte fassen, aber ich muss es niederschreiben solange es noch frisch ist. Sie hat tief in meine Seele geblickt und vielleicht mehr gesehen als ich wollte dass sie sieht. Ich bin ihr nicht einmal böse, dass sie all diese Dinge zu mir gesagt hat oder mich zu Boden gestoßen  hat. Viele der Dinge die sie ausgesprochen hat sind nicht falsch…ganz im Gegenteil.  Natürlich versteht sie nicht warum ich nicht zornig bin, oder warum ich meinem Kummer keine Luft mache. Sie würde es tun und es liegt in ihrem Naturell. Ich kann das nicht…konnte das noch nie. Zumindest nicht so…was bringt es mir ihr all meine Wut auf Sie ins Gesicht zu schreien…sie verstehen es nicht…Immer wenn ich es versucht habe, hat man mich belächelt.  Ich habe nur wenige so nah an mich heran gelassen, dass sie wissen wie es mir geht und was ich fühle. Daran werde ich nichts ändern…aber ich werde Eleyah gegenüber offener sein, sofern sie mich nicht jedes Mal wenn ich etwas sage auf die nächste Straße stößt. Aber sie versteht…besser als all die anderen die immer wieder da sein wollten und nie da waren wenn ich sie gebraucht habe. Das ist das Leben…hätte mein Vater jetzt gesagt…nimm Dinge hin die du nicht ändern kannst und arbeite hart an denen die veränderbar sind.  Vielleicht können Eleyah und ich voneinander mehr lernen als es jetzt den Anschein macht.
 
Valentinez wird sicher gleich heim kehren und schon seltsam, dass ich mich schon nach so kurzen Augenblicken ohne ihn auf ein Wiedersehen freue. Er ist gut für mich…auch wenn andere das sicher anders sehen.
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Re: Auszüge aus Tenebras Tagebuch

Beitrag  Wayara am So 19 Okt 2014, 16:24

Es vergeht nicht ein Tag an dem keine Gespräche anstehen. Nicht ein Tag an dem ich Luft zum atmen und Zeit für mich habe. Ich darf mich darüber nicht beschweren, habe ich es mir doch selbst ausgesucht mich der Arbeit und alledem zu widmen. Aber langsam glaube ich, dass ich dem Ganzen nicht auf Dauer gewachsen bin. Dabei sind es mehr die Intrigen in dieser Stadt als die Arbeit selbst die es mir so schwer machen.


Auch wenn Alles den Anschein macht als wäre es langsam wieder in Ordnung und in geregelten Bahnen, so habe ich immer noch das Gefühl dass dem nicht so ist. Gefühle können trügen...in diesem Fall will ich es hoffe. Denn ich weiß nicht wie lange ich noch in Silbermond bleiben werde, bevor die Schlacht beginnt. Vielleicht gehe ich auch Ganz fort.


Der Junge hat Recht...zu oft habe ich an andere gedacht. Zu oft gebe ich Alles für die anderen und vergesse mich dabei. Das einzige Mal als ich an mich gedacht habe, habe ich Personen die ich eigentlich liebe sehr weh getan. Nicht dass ich diesen Schritt bereuen würde, aber es zeigt mir umso mehr, dass man entweder Jemand sein kann der versucht für alle da zu sein und selbst daran kaputt zu gehen, oder Jemand der all das hinter sich lässt und einen Neuanfang wagt einen indem man nich immer versucht es Allen recht zu machen.


Eladia fürchtet sich vor einem Krieg. Ich hingegen bin fast schon froh aus dieser verlogenen Stadt heraus zu kommen. Schon seltsam...wo ich doch immer diejenige war die den Krieg vermeiden wollte, freue ich mich jetzt auf eine Schlacht. Einen Kampf der zwar körperlich aussichtslos für mich sein wird...aber der mich geistig nicht auffrisst. Vielleicht hat Eleyah recht...vielleicht habe ich zu lange versucht für alle da zu sein.


Ilarion war gestern der Lichtschimmer am Horizont. Er schafft es immer dann zu erscheinen wenn es mir am schlechtesten geht. Valentinez kam gestern erst sehr spät nach Hause. Ich habe schon geschlafen. Der Wein war mir doch etwas zu Kopf gestiegen. Wie schafft er es nur, das Alles so gelassen zu sehen? Er sagte einmal er lebt für den Moment...aber ist ein winziger Moment, ein fadenscheiniger Augenblick genug? Ich weiß es nicht...


Heute Abend ist der Maskenball. Ein Fest das ich selbst organisiert habe und auf das ich so wenig Lust habe wie auf den Tod. Nur noch diesen einen Abend und den Abend darauf und den Abend darauf und den Abend darauf....Wie lange will ich mir das Alles noch einreden? Das es besser wird, dass ich frei sein kann...statt dass die Sorgen abenhmen, werden es mehr. Ich hake einen Punkt auf der Liste ab und bekomme 2 neue Punkte hinzu. Ich will nicht mehr.


Die Liste:



  1. Horatio – die Ergebnisse sind eingetroffen ich kann Ion nicht helfen aber ich werde ihn noch einmal aufsuchen ehe ich fort gehe es gibt andere Dinge die gelöst werden müssen
  2. Eladia –sie ist der Priesterschaft gegenüber sehr loyal, vielleicht sollte ich ihr wirklich mehr Freiräume geben aber sie braucht eine helfende Hand und Jemanden mit dem sie reden kann, es scheint sie Vieles zu belasten, vorallem ihre Vergangenheit
  3. Ley – ich habe sie in den letzten Tagen nicht gesprochen, wann auch?
  4. Ion – er wird heute wieder kehren und ich habe gleich Nachrichten für ihn die ihn aus der Bahn werfen könnten. Mir graut es davor ihm diese zu überbringen
  5. Leni – Ich habe Valentinez versprochen ihm das beizubringen was ich weiß, vielleicht kann er einen Weg für sie finden
  6. Garithes - seine Träume beginnen für mich langsam den Anschein zu machen, dass sie mit
  7. Ion zusammenhängen, seine Frau scheint schwer krank zu sein...vielleicht weiß Horatio Hilfe
  8. Gorvanna und die Sturmwölfe
  9. Shaturgal – ich habe ihn noch nicht gesehen aber ich hofe ich finde bald die Gelegenheit dazu
  10. Andorella – ich habe sie viel zu lange vernachlässigt und auch hier müssen die nächsten Schritte endlich in Angriff genommen werden, nur wann....
  11. Lyrander – ein Besuch zum Tee, ein netter Abend und trotzdem eher eine Pflicht als eine Freude
  12. Gonto – wir haben das Portal besichtigt und es wird Krieg geben, ich habe violett schimmernde Orks gesehen, anfangs dachte ich es wäre dämonischer Herkunft, aber langsam zweifle ich daran
  13. Salandria – ich werde sie sicher nicht aufsuchen aber ich muss eine Lösung für ihre Intrigen finden
  14. Tanis – er mag zwar untergetaucht sein, aber solang mein Leben durch ihn bedroht wird, muss ich eine Lösung finden
  15. Der Maskenball – hoffentlich kann ich an diesem Abend nur einmal frei und ausgelassen sein
    Ruhe finden um nachdenken zu können – ein Wunschgedanke....
  16. Miriella – Ions einstige Geliebte ist aufgetaucht, sie hat ihr Gedächnis verloren. Ich hoffe Ion kann ihr helfen es wieder zu finden und ich hofe er wird es mir nicht übel nehmen, dass ich hierbei nicht helfen werde.
  17. Toralar – er scheint mir wichtig für Garithes 'Träume zu sein, ich vermute es nur und vielleicht liege ich vollkommen falsch
  18. Magrid – Ich treffe sie am Mittwoch und kann sie hoffentlich zur Arbeit mit Eladia animieren, hoffentlich geht es Liirie gut
  19. Das Kuratoium – ich bin vorbereitet und doch waren diese Machtspielchen nie das was ich wollte, man mißtraut Sereoh, man unterstellt dass Arbeiten nicht erledigt werden und viel schlimmer als diese Dinge ist die Tatsache, dass sie nicht das Gespräch suchen, sondern lieber zu Lyrander gehen um sich auszuweinen. Es ist nicht alles Gold was glänzt...
  20. Die Priestertagung- die Hälfte der Priester weiß nicht von der Tagung, einige Schüler sowie Amadé wurden nicht eingeladen, Avarion wurde ebenfalls nicht geladen.




Ich habe überlegt alle meine Ämter nieder zu legen. Noch habe ich mich weder für oder gegen diese Entscheidung gewendet, vorallem weil ich noch mit niemandem darüber gesprochen habe. Aber ich werde niemals frei sein können, wenn ich immer nur den Erwartungen anderer entsprechen will. Trotz meiner Predigt hat niemand von ihnen verstanden was ich damals sagen wollte. Selbst das kann ich nicht mehr und dabei waren meine Worte sonst immer Trost und Balsam und Weggeber für Viele...
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Re: Auszüge aus Tenebras Tagebuch

Beitrag  Wayara am Mo 20 Okt 2014, 08:07

Der Maskenball ist gut verlaufen. Ich glaube die Gäste haben den Abend genossen und hatten Spaß. Irgendwie habe ich mich davor gefürchtet, dass etwas schief geht aber es lief großartig ab. Vielleicht war dies das letzte Fest bevor der Krieg beginnt.

Ich habe Valentinez sehr vernachlässigt ich glaube er war enttäuscht dass ich so wenig Zeit für ihn aufgebracht habe, dabei ist er zu diesem Fest gekommen obwohl er solche Feste nicht wirklich mag. Ich werde es wieder gut machen. Mir wurde ein Buch mit Limericks zugespielt. Sie sind recht prekärer Natur aber vielleicht hat er ja Freude daran und findet sie amüsant. Ich will es hoffen.

Die Doppelmoral der Stadt hat sich selbst auf dem Maskenball gezeigt. Ryaneth trug eine Robe die eher einem dünnen Fetzen Stoff gleich kam. Was jedoch umso erstaunlicher war, dass lyrander sich daran nicht so echauffierte wie an den Dingen die um Valentinez herum geschehen. Doppelmoral und Doppelzüngigkeit sind genau die Dinge die diese Stadt zerstören. Aber gut...ich rege mich darüber nicht auf, bin ich selbst doch manchmal nicht besser.

Ich habe mit Ion gesprochen. Leider nur kurz aber ich konnte alles sagen was wichtig war. Er wird sich um Miri und auch um Garithes kümmern. Damit habe ich 2 Sorgen weniger, und bekomme endlich wieder etwas Luft zum Atmen. Das Gespräch zu Toralar werde ich dennoch suchen müssen. Wenn er wirklich die Träume von Garithes beeinflusst muss es einen Grund geben. Vielleicht vertraut er mir noch soweit, dass er meine Fragen beantwortet. Ich glaube es nicht unbedingt aber einen Versuch ist es wert.

Morgen gehe ich wieder laufen. Jedes Mal danach bin ich vollkommen außer Atem und mir tun die Beine weh. Aber jeder muss Opfer für den Krieg bringen und ich werde niemanden dort unnötig zur Last fallen, sondern werde wie alle anderen auch meinen Beitrag leisten.

Immerhin konnte ich einige Punkte von der Liste streichen, vielleicht gelingt es mir noch vor dem Krieg all die Probleme zu lösen und somit meinen Fokus voll und ganz auf die Schlachten legen.


Die Liste:



  1. Horatio – die Ergebnisse sind eingetroffen ich kann Ion nicht helfen aber ich werde ihn noch einmal aufsuchen ehe ich fort gehe es gibt andere Dinge die gelöst werden müssen
  2. Eladia –sie ist der Priesterschaft gegenüber sehr loyal, vielleicht sollte ich ihr wirklich mehr Freiräume geben aber sie braucht eine helfende Hand und Jemanden mit dem sie reden kann, es scheint sie Vieles zu belasten, vorallem ihre Vergangenheit
  3. Ley – ich habe sie in den letzten Tagen nicht gesprochen, wann auch? Aber ich sehe wie Sie Valentinez ansieht. Diese Schwärmerei für ihn ist für das Mädchen noch lange nicht durchgestanden.
  4. Ion – erledigt (zumindest die Nachrichten sind überbracht)
  5. Leni – Ich habe Valentinez versprochen ihm das beizubringen was ich weiß, vielleicht kann er einen Weg für sie finden
  6. Garithes - Ion wird sich dessen bei Gelegenheit annehmen
  7. Gorvanna und die Sturmwölfe
  8. Shaturgal – ich habe ihn noch nicht gesehen aber ich hofe ich finde bald die Gelegenheit dazu
  9. Andorella – ich habe sie viel zu lange vernachlässigt und auch hier müssen die nächsten Schritte endlich in Angriff genommen werden, nur wann....
  10. Lyrander – ein Besuch zum Tee, ein netter Abend und trotzdem eher eine Pflicht als eine Freude
  11. Gonto – wir haben das Portal besichtigt und es wird Krieg geben, ich habe violett schimmernde Orks gesehen, anfangs dachte ich es wäre dämonischer Herkunft, aber langsam zweifle ich daran
  12. Salandria – ich werde sie sicher nicht aufsuchen aber ich muss eine Lösung für ihre Intrigen finden
  13. Tanis – er mag zwar untergetaucht sein, aber solang mein Leben durch ihn bedroht wird, muss ich eine Lösung finden
  14. Ruhe finden um nachdenken zu können – ein Wunschgedanke....
  15. Miriella – Erledigt Ion kümmert sich darum
  16. Toralar – er scheint mir wichtig für Garithes 'Träume zu sein, ich vermute es nur und vielleicht liege ich vollkommen falsch
  17. Magrid – Ich treffe sie am Mittwoch und kann sie hoffentlich zur Arbeit mit Eladia animieren, hoffentlich geht es Liirie gut
  18. Das Kuratoium – ich bin vorbereitet und doch waren diese Machtspielchen nie das was ich wollte, man mißtraut Sereoh, man unterstellt dass Arbeiten nicht erledigt werden und viel schlimmer als diese Dinge ist die Tatsache, dass sie nicht das Gespräch suchen, sondern lieber zu Lyrander gehen um sich auszuweinen. Es ist nicht alles Gold was glänzt...
  19. Die Priestertagung- die Hälfte der Priester weiß nicht von der Tagung, einige Schüler sowie Amadé wurden nicht eingeladen, Avarion wurde ebenfalls nicht geladen.
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Re: Auszüge aus Tenebras Tagebuch

Beitrag  Wayara am Di 21 Okt 2014, 16:47

Die Sitzung des Kuratoriums zeigte mir, dass wir noch einen weiten Weg zu gehen haben, ehe wir uns als Einheit sehen…doch die informellen Gespräche sind der erste und beste Weg gemeinsam voran zu gehen. Sereoh war nicht anwesend, trotz der frühzeitigen Einladung. Auch wenn er ein Seefahrer ist, so hatte ich gehofft mehr Zuverlässigkeit von ihm erwarten zu können. Innerhalb seiner Probezeit hat er kaum Präsenz gezeigt und das gerade in einer Phase die so schwierig und neu für alle Beteiligten ist. Ich hoffe nur, dass er zur heutigen Tagung erscheint und nicht alle im Regen stehen lässt.
 
Valentinez ist sehr um den Zusammenhalt der Priesterschaft bemüht und auch wenn er gestern aus anderen Gründen nicht ganz bei der Sache war, so sieht man immer mehr wie sehr sein Herz für Silbermond und die Priesterschaft schlägt. Wenn Andere doch nur auch sehen würden, wie sehr er den Anforderungen gerecht werden will. Doch anstatt für diese Arbeit, seine Aufopferung und seinen unerschöpflichen Willen belohnt zu werden, erhält er lediglich Vorwürfe die seine Person betreffen und das obwohl er selbst an diesen Punkten so hart arbeitet.
 
Allerdings haben sich andere Punkte etwas entspannt. Vielleicht kann man Ion doch noch recht schnell helfen, denn Horatio hat einen kompatiblen Spender gefunden. Das wäre natürlich ein großartiger Fortschritt. Dass gerade der Junge dafür geeignet ist, freut mich umso mehr. Er hängt sehr an Ion und auch wenn er es nie zugeben würde so sieht er in ihm einen Teil seiner Familie. Vielleicht ein Gefühl, dass der Junge bis dato nicht kannte und etwas das ihm Sicherheit gibt.  Mir schenkt er jeden Tag Sicherheit…und das Geschenk dass er mir gemacht hat, lässt sich nicht in Worte fassen.  Ruhe….es mag seltsam erscheinen aber gerade Ruhe ist das was ich am wenigsten habe.
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