Auszüge aus Tenebras Tagebuch

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Re: Auszüge aus Tenebras Tagebuch

Beitrag  Wayara am Di 03 Dez 2013, 00:00

Die Tage werden gefühlt immer kürzer und zu viele Ereignisse überschlagen sich. Seit der Bote gefangen wurde, habe ich ihn nicht gesehen. Anscheinend vertraut man mir nicht...statt dessen muss ich dumme Sprüche ertragen über den Gestank von Dämonen und in welche Familien man besser nicht einheiraten sollte. Sie verlieren ihr volles Mitgefühl wie mir scheint...was wissen sie schon?
Es ist immer so einfach über andere zu richten...ohne sich über die Umstände zu informieren.

Morgen brechen wir mit Sylea auf und ich hoffe, dass er uns nicht in die Finte gejagt hat. Er will anscheinend, dass wir Alles finden und erfahren und das Warum erschließt sich mir nicht. Ist es wieder eine Falle? Lass ich Ion in sein Unglück laufen und begleite ihn dabei...oder ist es das richtige was wir tun. Heute haben wir Sylea ebenfalls getroffen und sie hat uns die Splitter ausgehändigt ohne Gegenwehr...Sie war es die Mitleid mit Ion empfand. Weder Ascas noch Shaturgal haben sich für ihn interessiert und um so mehr wird mir klar, dass wir ihnen egal sind...es vermutlich immer waren....Sie verurteilen den Verrat und begehen ihn Tag für Tag selbst an denen die immer wieder ihr Leben für die Sache lassen wollten.
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Re: Auszüge aus Tenebras Tagebuch

Beitrag  Wayara am Mi 04 Dez 2013, 09:51

Wir haben das Denkmal für Grom Höllschrei gefunden. Mal ganz davon abgesehen, dass es sich um ein dämonenverseuchtes Loch handelt, glauben wir dass der Bote uns damit darauf hinweisen möchte wie man Ions Fluch beenden kann. Er tut dies sicher nicht ihne Grund…und ich frage mich was genau er dafür von uns fordern wird. Will Ion denn überhaupt frei sein und was wird aus Toralar? Auch wenn er ein Dämon ist, so ist er bisher immer freundlich zu mir gewesen. Er ist bis zu einem gewissen Grad kooperativ und zeigt sich sogar kompromissbereit…aber auch er wird irgendwann seinen Preis fordern. Und auch hier weiß ich nicht ob ich bereit sein werde ihn zu zahlen.

Ion und ich werden nun doch den Boten aufsuchen und beim Verhör dabei sein. Ich bin mir nicht sicher ob 4 Personen hier wirklich von Nöten sind, aber Ion hat Fragen und er sollte die notwenigen Antworten bekommen…

Ich habe Post von Antalis erhalten…es klang wie eine Verbaschiedung und ich werde versuchen Lanae zu erreichen und sie bitten mich auf die Suche nach antalis zu begleiten. Ich werde sie nicht aufhalten, aber ich möchte mich von ihr verabschieden und ihr zumindest etwas Heilung zukommen lassen, sofern sie diese annimmt.
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Re: Auszüge aus Tenebras Tagebuch

Beitrag  Wayara am Do 12 Dez 2013, 14:26


Wir haben den Boten gesprochen und befragt. Er äußerte Mehrfach, dass ihm der Anreiz fehlt sich weiterhin kooperativ zu zeigen. Er wird also bald beginnen Forderungen zu stellen. Wenn es nach mir ginge würde ich offen mit ihm reden und kommunizieren, doch ich bin nicht so dumm zu glauben, dass er freundlich ist und mir wirklich helfen möchte. Ion ist derzeit die einzige Stütze die ich habe und er selbst hat genügend eigene Probleme die ihn beschäftigen. Der Anrgiff auf Selene durch Eleyah war laut Eleyah lediglich um sie davor zu bewahren dummes zu tun. Kann ich ihr wirklich glauben? Es war vermutlich klug sie mit Eneon und Thorris fort zu schicken. Mir raten Viele mich vor Thorris in Acht zu nehmen…aber wenn ich Alles und Jedem misstraue bin ich bald allein…

Merades droht der Silbermond offen…und auch wenn Sylea andeutet nichts davon gewusst zu haben, so bin ich mir nicht sicher ob dies stimmt. Sie ist die einzige Hoffnung die wir haben diese Angelegenheit friedlich zu beenden. Dem Boten muss ein fairer Prozess gemacht werden. Straftaten müssen verfolgt und gesühnt werden….ich kann ihn nicht einfach ziehen lassen und so tun als wäre nichts gewesen. Was ist mit denen die unter ihm leiden mussten? Wenn das Konzil Krieg will, kann ich mich nicht zwischen den Fronten aufreiben lassen, sondern muss mich irgendwann für eine Seite und einen Weg entscheiden.

Antalis ist fort….gegangen auf einen ungewissen Weg den ich selbst nicht hinterfragen werde. Sie hat mir dringlich geraten mich wieder dem Licht zu zu wenden und die Hoffnung zu geben die so Viele bei uns brauchen. Ich bin es leid Hoffnung zu spenden und in eigener Hoffnungslosigkeit zu versinken…ich habe den Pfad des Lichts nie verlassen…ich werde diesen Pfad auch nicht verlassen. Doch der Weg den ich beschreiten werde liegt noch offen und unbestimmt vor mir.

Welchen Weg werde ich gehen? Eleyah geht davon aus, dass ich aufgegeben habe, dass ich mich nicht gegen das Leid stelle. Vermutlich habe ich bis zu einem gewissen Punkt aufgegeben…ich kann aber auch nicht für Alle kämpfen…ich werde künftig nur an denen festhalten die mir wichtig sind, mir etwas bedeuten und für die es sich zu kämpfen lohnt…wer das sein wird, wird die Zeit zeigen. In diesem Punkt hatte der junge Paladin von gestern wohl recht.

Die Zeit wird den Weg aufzeigen…wenn nicht heute, dann ein anderes Mal.
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Re: Auszüge aus Tenebras Tagebuch

Beitrag  Wayara am Mo 16 Dez 2013, 14:55

Was hat mich nur geritten darauf zu hoffen dass Tanis mir helfen könnte? Anstatt, dass ich ihm von der Einladung Merades und meinem Plan für das Treffen zu berichten, wollte er sich lieber mit Eleyah prügeln, weil sie Selene mal etwas unsanft angefasst hat. Die Folgen waren katastrophal für beide…Eleyah wurde von ihm vergiftet und wird sich mehrere Tage nicht mehr bewegen können. Aber was sie ihm angetan hat…hätte schlimme Folgen haben können. Sie hat ihm eine Achillessehne durchtrennt. Mir blieb nichts Anderes übrig als mein letztes bisschen an Heilmagie für ihn und seine Genesung zu opfern. Jetzt muss ich Merades wehrlos gegenüber treten…denn Zeit für eine Regeneration wird mir nicht bleiben.

Ich hoffe ich treffe Shaturgal heute und er kann und will mich zu diesem Treffen begleiten. Ich habe Angst…Angst davor dass Merades mich erneut gefangen nimmt, Angst davor all die Schmerzen und Qualen erneut vor meinem geistigen Auge erleiden zu müssen. Bin ich eventuell zu schwach all das durchzustehen? Hätte ich diesem Treffen wirklich zustimmen sollen? Ich weiß es nicht…

Sylea hat mir den letzten Splitter für Ion gegeben und ich bin auf Grund der Geschehnisse nicht dazu gekommen ihn zu informieren. Ich möchte dieses Ding schleunigst los werden. Irgendwie fühle ich mich unwohl dabei die Überreste eines Dämons in meiner Tasche herum zu tragen als wäre es das Normalste auf der Welt. Vermutlich ist es das auch für manche…aber für mich?

Sylea wusste nichts von der Einladung ihres Vaters…wusste sie es wirklich nicht? Ich hoffe nur, dass mein Vertrauen in sie nicht enttäuscht wird. Bisher hat sie nichts getan, dass gegen mich war, sondern mir stets und überall geholfen. Ich schenke ihr immer noch mein vollstes Vertrauen…aber die Stimmen gegen sie werden auch in den Reihen des Widerstandes sicher stärker und ich weiß nicht wie lang ich noch Partei für sie ergreifen kann.
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Re: Auszüge aus Tenebras Tagebuch

Beitrag  Wayara am Do 02 Jan 2014, 10:33

Es wird für mich immer schwieriger das Gleichgewicht zwischen Pflicht, Verantwortung und dem Drang nach eigener Freiheit zu finden. Immer und immer wieder muss ich mich neuen Aufgaben widmen, so dass mir kaum noch Freiraum bleibt ich selbst zu sein. Der Jahreswechsel verlief ebenso wenig ruhig. Ich habe Thorris versprochen mich einen Tag zu schonen und das habe ich getan…allerdings ist ein Tag schneller vorbei als mir lieb ist und ich fand nicht einmal einen klaren Gedanken, sondern habe den ganzen Tag geschlafen.

Tanthalas hat eine verkorkste Sicht auf die Welt…zumindest scheint mir, dass er Ion und mir das Glück nicht gönnt. Obwohl er sich von Roana getrennt hat und lediglich einige Formalitäten im Raum stehen, schimpft er mich eine Mätresse. Damit hätte ich noch leben können, aber als er mich angefasst hat und mir in mein Ohr geraunt hat wie verführerisch ich sein kann wenn ich wütend bin, hat mich mehr getroffen als er denkt. Ich bin weder sein Eigentum noch steht es ihm zu mich auf diese Weise anzusprechen. Zeigt es doch umso mehr sein Bild von mir…Ich habe Ion nicht davon erzählt was er gesagt und getan hat…es würde die beiden nur noch mehr voneinander entfernen und ich möchte nicht der Grund dafür sein. Es ist besser wenn Tanis sich von Ion und mir fern hält bis sein Zorn auf Ion und mich verraucht ist. Leider werde ich ihm wohl bald wieder begegnen…Salandria hat mich gebeten einen seiner Gärten auf zu suchen und einige Besorgungen für sie zu machen. Garithes geht es derzeit nicht gut und sie benötigt die Kräuter und Zutaten um ihn wieder genesen zu lassen. Ich werde meinen Zorn über seine Unverfrorenheit herunter schlucken und gute Miene zu bösem Spiel machen. Es geht hier immerhin um Garithes und am Ende des Tages kann es mir egal sein, was die Schlange von mir hält. Wichtig ist einzig und allein, dass Ion zu mir steht und das tut er aus vollem Herzen.

Ascas fühlt sich verraten…meiner Meinung nach zurecht, aber es stand mir nicht zu ihn über die Festnahme seines Bruder zu informieren. Shaturgal hatte sicher seine Gründe ihm dies nicht mitzuteilen. Spätestens bei unserem Besuch beim Thron, hätte er es jedoch tun sollen…Nun gut man kann Geschehenes nicht rückgängig machen. Salandria wird für eine Zeit ins Kloster gehen und ihre Hand behandeln lassen. Die Prozedur wird schmerzhaft und sicher nicht leicht für sie, doch wenn sie nicht als Verlasse vor den Altar treten möchte, bleibt keine andere Wahl, als ihr schnellstmöglich zu helfen. Nur gut, dass sie ein gutes Verhältnis zu Garithes besitzt und die beiden ein Zweckbündnis geschlossen haben, welchem sie sich fügt.

Toralar war sehr ehrlich zu mir. Er sehnt sich zurück zu Roana und ich kann ihm nicht das geben was sie ihm gab. Ich will ihm nicht gefällig sein…ich wäre ihm gern eine Art Freundin oder Vertraute, doch wie mir scheint ist er lediglich freundlich zu mir, weil ihm derzeit keine andere Wahl bleibt. Man kann diesen Dämon nicht ändern, doch er scheint mir nicht dumm zu sein und auch wenn er es nicht zugeben will so empfindet er doch trotz alledem Freude und Trauer und vielleicht sogar Liebe. Wer weiß schon was in dem Kopf eines Dämons vor sich geht. Ich werde Ion nicht kampflos aufgeben, er sollte selbstbestimmt leben können, so wie es Andere auch tun, aber Toralar zu töten oder ihm zu schaden liegt mir fern. Die beiden sind schon zu lange und zu eng miteinander verbunden, als dass ich ihm dieses antun könnte. Es muss einen Weg geben für ihn und für Ion glücklich zu sein.

Dieser Horatio scheint ein äußerst intelligenter Mann zu sein. Er legt Wert auf Förmlichkeit und Etikette dies ist einfach zu bewerkstelligen und ist fast erfrischend, wenn man bedenkt, dass ich die meiste Zeit eher damit beschäftigt bin mich um die Sorgen anderer zu kümmern. Sein Teufelsjäger jedoch, hätte mir beinahe unbewusst Ärger und Probleme bereitet. Ständig war er bei mir und ich habe mich in meiner Naivität dazu hinreißen lassen, das Tier zu streicheln. Vermutlich habe ich dadurch mehr Aufmerksamkeit auf mich gezogen als mir lieb ist. Horatio hatte dies bemerkt und mich unverhohlen gefragt ob ich Nethermantie betreibe oder habe. Ich konnte ihm wohl kaum vor dieser kleinen Plaudertasche Salandria von meinem Plan berichten. Es reicht schon, dass ich von meinem Vater berichten musste. Garithes war der Meinung er hätte mich bereits mit einem Wichtel gesehen. Allerdings haben Ion und ich ihm immer erzählt, dass es Ions Wichtel sind die mich begleiten. Ich hoffe es sind in ihm keine Zweifel aufgekommen. Wenn heraus kommt, dass ich mich gerade in der Netherkunst weiterbilde, muss ich mein Amt in der Priesterschaft niederlegen. So etwas würde die Oberin niemals dulden….
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Re: Auszüge aus Tenebras Tagebuch

Beitrag  Wayara am Do 02 Jan 2014, 11:22

NACHTRAG: Ich habe einen seltsamen Gegenstand von Eleyah erhalten. Derzeit rühre ich ihn nicht an, da sie mir noch weitere Informationen zukommen lassen wollte. Aber ich werde Shaturgal bei Gelegenheit darauf ansprechen und vielleicht weiß auch Magrid worum es geht.

Der Bote scheint übrigens die Bindung zu seinen Dämonen verloren zu haben. Zumindest wurde dies Magrid von den Wachen berichtet. Es wird Zeit eine Lösung zu finden wie wir uns diesem Problem stellen wollen. Auch hier muss ich Shaturgal aufsuchen.
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Re: Auszüge aus Tenebras Tagebuch

Beitrag  Wayara am Di 07 Jan 2014, 11:25

Ich hatte inständig gehofft, dass das neue Jahr nicht beginnt wie das alte endet. Das Treffen mit Merades verlief erstaunlich ruhig. Aber vermutlich trügt der Schein und er arbeitet bereits an irgendeinem Plan wie er uns Allen Schaden zufügen kann. Er stellte mir Fragen nach Gut und Böse...von diesen Begriffen habe ich mich schon lange getrennt. Es ist so unwichtig auf welcher Seite Jemand steht. Vermutlich habe ich meine Moral schon vor langem Begraben und endlich erkannt, dass diese Blauäugigkeit nichts bringt. Die Sehnsucht nach Rache hat mich gestern bei diesem Treffen zum ersten Mal seit langem wieder gepackt. Rache für das was er mir angetan hat. Ist es schlecht so etwas zu fühlen oder ist es ganz normal und ich war all die Jahre einfach zu gutmütig mit der Welt um mich herum?

Ich bin danach zu Shaturgal um von einigen Geschehnissen zu berichten. Anscheinend sind die Siegel mit denen der Bote seine Dämonen an sich band gebrochen worden und die Dämonen haben für eine Menge Ärger im Verlies gesorgt. Shaturgal wollte sich selbst versichern dass es Erendil gut geht und natürlich sind Ion und ich ihm gefolgt. Wo ich auf der einen Seite Rache verspüre…so verspüre ich Mitleid mit Erendil. Er wirkt so gefasst und gelassen und doch scheint er einsam zu sein. Es muss schrecklich für ihn sein mit dieser Ungewissheit zu leben. Ich hoffe der Widerstand trifft bald eine Entscheidung was mit ihm geschieht. Hat er nicht ein Anrecht auf Freiheit? Vielleicht waren es nur die Dämonen in ihm die ihn all diese schrecklichen Dinge tun ließen. Er wollte jedoch nicht mit mir sprechen..wie auch vor so vielen Zeugen wird er sich mir niemals öffnen. Zumal die Zeit mit ihm immer stark begrenzt ist, wenn Ion bei mir ist. Toralar macht an diesem Ort jedes Mal Probleme und Ion muss schnell fort von dort. Er würde mich jedoch niemals allein gehen lassen…vermutlich weiß er im Gegensatz zu mir um die Gefahr die Erendil tatsächlich darstellt. Was Toralar betrifft sollte ich doch einmal das Angebot von Horatio in Erwägung ziehen…vielleicht wird es dann einfacher für mich ihn zu verstehen.

All diese Pflichten und Fragen quälen mich. Ich will einfach frei sein von all diesen Zwängen…wann hat das alles ein Ende. Selene, Salandria, Garithes der Widerstand und dann noch Toralar. Das Alles wird mir zu viel. Ion nimmt mir schon so viel von der Last und er hat mit dieser Dämonensache bereits genug zu tun. Wo immer ich hinwill begleitet er mich und lässt mich nicht aus den Augen. Seine Nähe gibt mir Kraft…und doch möchte ich ihn nicht unnötig in Gefahr bringen. Und obwohl es Ion gestern Nacht schlecht ging, habe ich mich jeglicher Verantwortung entzogen und mich stattdessen mit Wein betrunken und bei Ilarion mein Herz ausgeschüttet. Er ist der Einzige der mich tatsächlich versteht, der die Dinge so nüchtern sieht und mich nicht mit seinen guten Ratschlägen und seiner Fürsorge erdrückt.


OOC: ich möchte an dieser Stelle noch einmal darauf hinweisen, dass sich das Alles um OOC-Wissen handelt. Niemand kennt ihre wahren gedanken es sei denns ie spricht von sich aus darüber und nur ganz wenige wissen was sie so den ganzen tag treibt. Wenn Jemand Wissen aus diesem tagebuch verwendet, dann nur wenn er nachweisen kann, dass das Wissen erspielt wurde, ansonsten reagiere ich auf soetwas nciht mehr.
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Re: Auszüge aus Tenebras Tagebuch

Beitrag  Wayara am Di 14 Jan 2014, 15:42

Ich habe den Widerstand verlassen.

Ihre Überzeugungen stimmen nicht mehr mit dem überein, was ich mir unter dem Widerstand vorstelle. Die Fronten zwischen beiden Seiten sind verhärtet und ich bin es leid dagegen an zu kämpfen. Jeder schiebt dem Anderen die Schuld zu. Wenn ich nur ein weiteres Mal höre : „Hätten sie dies nicht getan, wäre ich bereit gewesen ihnen zu helfen“

Hätte, Könnte, Wäre…Es ist so einfach die Schuld bei Anderen zu suchen. So leicht sich zu sagen, dass man Alles richtig gemacht hat und sich am Ende des Tages auf die Schulter zu klopfen und sich in seinem eigenen Lob zu suhlen. Das war es nicht was ich wollte…das sind nicht die Werte für die ich kämpfen möchte.

Eleyah sagt ich sehe nur was ich sehen will…ist sie so anders? Sieht sie nicht auch nur, das was sie sehen möchte? Shaturgal will es sicher richtig machen aber auch er sucht den Fehler bei Anderen als bei sich selbst. Niemand hinterfragt die Gründe der Anderen…Er hat Sylea nicht einmal gefragt warum sie den Boten sehen möchte. Dabei hätte diese Frage ihm viel Ärger erspart. Und genau so Sylea…sie hat nicht einmal gefragt warum sie den Boten nicht sehen darf. Vielleicht hätte sie dann verstanden, warum Shaturgal sich so scheut. Sie sind alle zu feige den Mund auf zu machen und Fragen zu stellen die unangenehm sein könnten. Sie beharren auf ihrem Standpunkt. Und ich bin es leid zu vermitteln. Jede Seite unterstellt mir ich wäre auf Seiten der Anderen…ihnen immer und immer wieder zu erklären, dass es mir darum ging Verständnis zu schaffen führt zu nichts. Ich zermürbe mich an dieser Aufgabe…schlafe nicht mehr, kümmere mich nur noch um ihre Sorgen und gehe daran immer und immer mehr zu Grunde. Immerhin bekommt Erendil jetzt einen Prozess und er wird an die Stadt Silbermond übergeben.

Ich habe Horatio getroffen und ich werde die Herausforderung annehmen und lernen. Jeden Tag eine Seite hat er gesagt und ich werde Ion bitten mir zu helfen. Diese Silben klingen als würde mir die Zunge brechen und der Gaumen Salto schlagen. Es mag hilfreich sein diese Laute zu singen…allerdings bin ich nur Choräle gewohnt und diese Art des Gesangs ist völlig neu für mich.
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Re: Auszüge aus Tenebras Tagebuch

Beitrag  Wayara am Di 21 Jan 2014, 09:39

Ruhe….was für ein unglaublich schönes Gefühl einmal ein paar Tage aus zu spannen und nichts tun zu müssen. Ich konnte schlafen, niemand kam wegen Forderungen und Wünschen zu mir und für einen Moment habe ich mich frei gefühlt wie schon lange nicht mehr. Bis auf peinlichen Zwischenfall in Magrids Taverne war die Zeit wundervoll. Immerhin weiß ich jetzt wie Whiskey schmeckt und ich würde dieses Getränk eindeutig Kehlenschlitzer nennen. Es brennt wie Feuer im Hals und im Bauch und benebelt den Geist noch mehr als es Rum tut. Ilarion hat alles was ich ihm anvertraut habe ausgesprochen. Er meinte es gut und ich kann ihm nicht einmal böse sein. Ich habe erkannt, dass es keinen Sinn macht mit ihm, anstatt mit Ion über all diese Dinge zu reden. Ich habe Ion vermutlich sehr getroffen, als ich ihm all das verschwieg. Sobald er Zeit findet, müssen wir reden. Zulange habe ich meine Ängste und Sorgen nicht mit ihm geteilt…

Das Symposium steht vor dem letzten Treffen und bis auf einen Besuch bei Saltherils Hafenfeier haben wir noch keine nennenswerten Erfolge in welche Richtung wir weiter forschen wollen. Die Höhlen der Zeit scheinen in Vergessenheit geraten zu sein, aber bei einer schwindenden Stärke des Symposiums bleibt mir nichts Anderes übrig als Prioritäten zu setzen. Vielleicht kann Lanae mir helfen. Sie scheint stark in die schwarze Klinge involviert zu sein und ein wenig Unterstützung aus diesem Bereich, wäre genau das was wir brauchen können. Ich hoffe sie und Clercen konnten bereits mit der Reinigung des ersten Fragmentes beginnen. Wenn dies funktioniert stellen sie vielleicht keine Gefahr mehr für uns dar. Clercen ist sehr mächtig…aber beim letzten Treffen war er schwach und ausgelaugt. Lag dies am Fragment, oder belastet ihn etwas Anderes? Ich werde ein Treffen mit ihm vereinbaren und direkt mit ihm sprechen müssen. Diese großen Treffen sind dafür nicht geeignet.

Die Gesangsübungen machen Fortschritte. Ich denke langsam sollte ich Ion zeigen wie weit ich bin. Er ist erfahrender als ich in diesen Dingen und kann mir Rat geben. Die Töne sind weniger das Problem…aber diese Laute brechen mir die Zunge. Sie ergeben für mich keinen Sinn…ihnen fehlt die Anmut und sie wirken dunkel und böse auf mich. Ist es wirklich richtig diesen Weg zu gehen? Ich bin mir nicht sicher…aber andererseits muss ich lernen mit dem um zu gehen was in Ion wohnt. Toralar ist schwierig und ich bin im Moment zu schwach um mich gegen ihn zu behaupten. Im Moment ist er friedlich und sucht keinen Streit mit mir…ganz im Gegenteil er ist freundlich und bemüht sich mir zu gefallen. Doch ich glaube er tut dies einzig und allein, weil Ion ihm im Moment keine andere Wahl lässt und er wird zuschlagen…sobald sich ihm die Chance bietet. Ich muss vorbereitet sein.

Der Gerichtstermin für den Boten steht fest. Allerdings scheine ich mittlerweile so tief in den Augen des Widerstands gesunken zu sein, dass man mir bisher weder Ort noch die Beteiligten genannt hat. Traut mir Shaturgal so wenig? Er sagte ich wäre mehr auf Seiten des Boten als auf seiner…er unterstellt mir indirekt Verrat und auch in anderen scheint dieser Zweifel aufzukeimen. Wenn dem so ist werde ich nichts dagegen unternehmen…zu lange habe ich für sie gekämpft. Zuviel habe ich geopfert und wenn das ihr Dank ist…dann sei es so. Im Moment mag es mich hart treffen, dass sie mich nicht anhören wollten, dass sie mich nicht informierten…aber andererseits habe ich mich auch von ihnen entfernt als ich sagte ich würde kein Teil des Widerstands sein wollen, wenn sie solchen Weg einschlagen. Sie sagen sie gehen den Weg der dem geringsten Widerstand entgegen steht. Ich sage sie gehen den Weg des Trotzes. Sie sagen sie wollen Gerechtigkeit für das was ihnen angetan wurde. Ich sage sie wollen Rache. Sie sagen sie wollen ihre Werte schützen indem sie niemanden zu dem Boten lassen. Ich sage sie geben ihre Werte auf. Am Ende habe ich dies alles nicht zu entscheiden…sondern stehe als Unbeteiligte am Rand der Geschehnisse. Vielleicht kommen sie noch zur Vernunft…zur Einsicht. Verstehen um was es wirklich geht.
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Re: Auszüge aus Tenebras Tagebuch

Beitrag  Wayara am Mi 22 Jan 2014, 14:07

Pendrag scheint mir verziehen zu haben. Zumindest redet er wieder mit mir und wir haben uns seit langem wieder einmal länger unterhalten. Ion hat Verständnis gezeigt und uns beide allein bei Magrid in der Taverne gelassen. Ion zeigt so viel Verständnis für all die Fehler die ich begehe und wenn ich ehrlich bin nehmen meine Fehler nicht ab sondern gefühlt immer weiter zu. Wer weiß, vielleicht wird Pendrag ihm ebenfalls eines Tages verzeihen können. Er besitzt ein unglaublich gutes Herz und würde sich vermutlich auch jetzt noch wagehalsig in jede Schlacht stürzen, wenn es um die geht die ihm wichtig sind. Er sagt ich habe mich sehr verändert seitdem er fort war…und vermutlich hat er Recht. All die Geschehnisse der letzten Monate haben ihre Spuren hinterlassen. Er hat mich gefragt ob ich ihm jemals davon erzähle, was geschehen ist… Soll ich ihn wirklich mit all diesen Dingen belasten? Er weiß noch nichts von meiner Entführung, der Folter, dem Symposium, meinem Hass auf Merades und mein ungewöhnliches Mitgefühl für den Boten. Und er weiß nichts davon, dass ich mich in der Nethermantie weiterbilde um die Dämonen verstehen zu lernen. Ich habe es ihm dennoch versprochen ihm Alles zu erzählen…ich möchte, dass er auch künftig einen Platz in meinem Leben einnimmt. Mir ist wichtig, dass es ihm gut geht und wenn er mir sein Vertrauen schenkt…sollte ich ihm doch auch meines schenken, oder?

Kaum bin ich vor die Tür getreten habe ich IHN gesehen. Er saß auf einer der Mauern und schien auf mich zu warten. Am Liebsten hätte ich ihn in den Arm genommen und fest an mich gedrückt…zu sehen dass er lebt und dass es ihm gut geht…Ich weiß gar nicht wie ich das alles in Worte fassen soll. Er scheint zu denken ich hätte einen Auftrag für ihn, hat sich vor mir erneut verschlossen und konnte meine Freude nicht teilen. Wenn er doch nur bereit wäre einzusehen, dass es nicht schlimm ist Jemanden zu vertrauen…wenn er doch nur mit mir reden würde…offen und ehrlich. Als seine Wut ihn übermannte bin ich dummerweise einen Schritt zurück gewichen. Sofort waren Selene und Pendrag an meiner Seite und er hatte seine Waffen gezogen noch ehe ein versöhnliches Wort fallen konnte. Die Situation endete beinahe in einem Disaster und ich glaube er ist nur gegangen um niemandem zu schaden…oder um über meine Worte nachzudenken? Ich weiß es nicht…ich hoffe nur er wird eines Tages verstehen und einsehen…bis dahin werde ich wohl weiter warten und hoffen, dass er den Weg erneut zu mir findet.
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Re: Auszüge aus Tenebras Tagebuch

Beitrag  Wayara am Fr 24 Jan 2014, 18:07

Mein Kopf schmerzt …aber die Nacht ist vorüber und Ion geht es gut. Zu lange habe ich gewartet mit Pendrag zu reden…zu sehr hatte ich auf sein Verständnis gehofft und ihm abverlangt das Alles zu ertragen. Wut und Verzweiflung haben ihm jegliche Chance auf vernünftiges Handeln genommen…Kann man es ihm da verübeln, dass er seinen ganzen Zorn an Ion ausgelassen hat? Das schlimmste war, dass ich nicht eingreifen dürfte. Stattdessen habe ich Ilarion angestarrt und gehofft er würde etwas tun wenn es zu schlimm geworden wäre. Aber er tat es nicht…wenn ich gewusst hätte wie schlimm das alles wird…ich hätte nicht zugelassen dass Pendrag ihm so weh tut. Auch wenn am Ende des Abends alles gut wurde…der Preis war hoch. Selene musste das Alles mit ansehen. Sie sieht die Welt aus so kindlichen und naiven Augen, dass ich sie manchmal dafür beneide. Wenn die Welt nur so einfach wäre, wie sie sich es wünscht. Wenn es nur schwarz und weiß gäbe…sie erinnert mich an mich selbst. Wann habe ich begonnen das Alles zu verlieren? Wie konnte es mir passieren, dass mein Leben so aus den Fugen gerät?

Ich habe meine ganze Energie in die Heilung von Ion gesteckt und versucht Frieden zu schaffen. Pendrag scheint nun zu akzeptieren was passiert ist und wie ich mich weiterentwickle und ich musste ihm ein Versprechen geben, welches ich niemals zu brechen gedenke:

„Ich wende mich niemals vom Licht ab…solang Pendrag bereits ist für sich zu kämpfen“

Es muss hart für Ion gewesen sein, dass ich vor Pendrag so offen über das Alles geredet habe. Über Toralar und was geschehen ist. Zum ersten Mal seit meiner Entführung habe ich über die Geschehnisse gesprochen und sie verfolgen mich seitdem wieder im Schlaf. Und gerade der von dem ich am Wenigsten erwartet habe, ließ mir Linderung zukommen. Der den ich bekämpfen möchte, zeigt sich als Freund. Wenn die Geschichte nicht wäre…ich würde alle meine Bedenken über Bord werfen und ihm vertrauen. Doch Verrat gehört zu seiner Natur und ich weiß jetzt schon, dass ich diesen kurzen Frieden teuer bezahlen werde.

Heute ist das Verfahren gegen Erendil…ich bin als Zeugin für seine Seite geladen worden. Ich will nicht dorthin…dieser pochende Kopfschmerz. Die Müdigkeit. Das ist alles zu viel für mich und doch werde ich gehen. Freundlich lächeln und gute Miene zum bösen Spiel machen. Wie so oft werde ich mich aufopfern für eine Angelegenheit die nicht meine ist. Was solls…ich hoffe dass dann Alles vorbei ist und ich endlich frei von alledem sein kann. Ich habe dann Alles gegeben und gekämpft. Ob ich gewinne oder verliere liegt schon lange nicht mehr in meinen Händen.

Die Arbeit für das Symposium habe ich niedergelegt. Die Beteiligung und das Interesse der Mitglieder ist auf so wenig Personen geschrumpft, dass es keinen Sinn mehr macht es weiter zu führen. Die Artefakte werden den Blutrittern übergeben und auch hier…sollen sich künftig andere darum scheren wie sie diese erforschen. Das Artefakt und die Geschenke von Eleyah werde ich jedoch behalten. Wer weiß…vielleicht sind sie eines Tages noch von Nutzen für mich.

Ich werde noch etwas schlafen, bevor die Verhandlung beginnt. Es wird nicht viel bringen, aber was solls…es ist der einzige Moment der Ruhe der mir heute noch bleiben wird.
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Re: Auszüge aus Tenebras Tagebuch

Beitrag  Wayara am Mo 03 März 2014, 10:41

Ich bin wieder zurück in Silbermond und es hat sich in der Zeit in der ich fort war nichts geändert. Noch immer kommen Sie alle mit ihren Sorgen und Nöten zu mir, so als hätten sie nur auf meine Rückkehr gewartet um mir ihr Herz auszuschütten. Habe ich die letzten Wochen und Monate nicht schon genug für sie getan?

Ich sehne mich jetzt schon wieder in das abgeschiedene Haus in Pandaria zurück und werde in den nächsten Tagen dorthin zurückkehren, dieses Mal gemeinsam mit Ion. Dort konnte ich in Ruhe nachdenken, frei sein. Er war da und hat auf mich geachtet und lies mich dennoch in Ruhe. Die ersten Nächte waren schrecklich. Immer und immer wieder haben mich die alten Bilder der Vergangenheit eingeholt, immer und immer wieder habe ich von dieser Röhre geträumt. Wäre Toralar nicht gewesen, so würde ich vermutlich immer noch davon träumen. Aber er war da als ich ihn brauchte und befreite mich aus meinen Albträumen. Ohne jegliche Gegenleistung. Deshalb ist der Schritt ihm zu helfen für mich nur logisch, auch wenn eine Vielzahl moralischer Aspekte dagegen spricht. Horatio hat mir seine Hilfe angeboten und sein Plan scheint gewagt aber machbar zu sein. Allerdings kann ich die Konsequenzen schwer abschätzen, wie wird Toralar reagieren wenn ich ihm geholfen habe? Wird Ion wirklich nichts geschehen? So viele Fragen, allerdings muss jedoch allein um Ions Willen jede Möglichkeit in Betracht ziehen und bisher scheint diese Lösung die mit den geringsten Risiken zu sein.

Es tat gut Ion wieder zu sehen…er hat mir mehr gefehlt als ich zugeben möchte. Sein Lachen und seine Nähe geben mir Halt und sind der Anker den ich so lange gesucht und gebraucht habe. Es gibt nur noch wenige in meinem Leben denen ich so blind vertraue wie ich es bei Ion tue.  Er hat mehr für mich in den letzten Monaten getan als, dass ich das in Worte fassen könnte.

Tal hatte recht als er sagte traue nicht Jedem. Lieber Einige wenige gute Freunde anstatt die Sorgen und Probleme aller mit sich herum zu schleppen. Er ist mir mittlerweile zu einem guten Freund und engem Vertrauten geworden. Er ist offen und ehrlich mit mir und sagt mir seine Meinung, manchmal auch ungefragt aber er ist klug und geschickt. Versteht die Dinge manchmal anders als ich und zeigt mir so immer wieder neue Wege mit den verschiedenen Dingen zurecht zu kommen. Selene hat wohl ein Auge auf ihn geworfen, was ihm vermutlich nicht passt, aber sie ist zu putzig, wie sie ihn anstarrt, ihm Geschenke machen möchte und er lehnt jegliche Zuneigung harsch ab. Er hat ein gutes Herz…er tarnt es nur in einer harten Schale. Wer weiß vielleicht werden er und Ion doch noch Freunde. Und vielleicht kann Selene doch noch den Weg zu ihm finden. Wobei der Sonnenpriester zurück kehrt. Ich habe seine Silhouette bei der Lichtmesse gesehen und vielleicht ist es gut so, dass die beiden sich bisher nicht näher kamen.

Die Lichtmesse von Salandria war eine schöne Veranstaltung. Sie scheint viel nachgedacht zu haben und versucht nun endlich ihren eigenen Weg zu gehen. Nachdem ich so enttäuscht von ihr war, als sie Erendil bei seiner Folterung so hämisch ansah, scheint sie nun endlich begriffen zu haben worum es geht.

Ich frage mich wie es Eleyah geht. Seit unserem gemeinsamen Treffen vor den Toren Silbermonds vor einigen Wochen habe ich nichts mehr von ihr gehört. Ich hoffe es geht ihr gut. Sie scheint sich irgendwie im Umbruch zu befinden. Scheint ihren Weg zu suchen und ich hoffe inständig, dass sie ihn findet und glücklich wird mit dem was sie tut. Sie hat sich einen Funken Glück im Leben verdient.Die Blutritter scheinen sie zu suchen. Anscheinend stellt sie eine Gefahr für Silbermond dar. Zumindest behauptet diese Blutritterin das, Eleyah war immer recht unkonventionell in ihrem Handeln, wenn sie wirklich gegen die Stadt ist, werde ich sie nciht schützen können. Vermutlich hat sie sich deshalb damals so seltsam von mir verabschiedet.

Gestern erhielt ich einen Brief der eigentlich nicht an mich gerichtet war…aber dessen Inhalt beunruhigt mich. Anscheinend hat man ein Kopfgeld auf Sylea ausgesetzt. Sie hat in den letzten Wochen schon so viel durchmachen müssen…es muss einen Weg geben ihr zu helfen. Ich werde sie aufsuchen und ein kurzes Gespräch mit ihr führen. Vielleicht kann sie sich vorübergehend irgendwo in Sicherheit bringen.

Desweiteren muss ich Lanae aufsuchen. Ich plane eine Expedition nach Tol Barad. Shaturgal hatte mich darüber informiert, dass Assabad dort gefangen gehalten wird und wir werden ihn befreien. Er hat es nicht verdient so zu enden. Shaturgal wird mich sicher ebenfalls auf dieser Reise begleiten. Ich werde ihn aufsuchen und ihn um seine Mithilfe bitten. Vielleicht kann er diese Expedition sogar anführen. Ich weiß ja nicht einmal genau wo Tol Barad liegt…damit wäre ich wohl eine schlechte Wahl für so einen Befreiungsaktion.

Das Gasthaus ist leer ohne Ilarion. Er und Pendrag sind verschwunden auch ist Jarél fort. Sie werden doch nicht irgendwo hin aufgebrochen sein, ohne eine Nachricht zu hinterlassen. Wenn sie bis in zwei Wochen nicht zurück sind, werde ich mich auf die Suche nach ihnen begeben.

Ein Hohepriester der Seher hat wieder seinen Weg in die Stadt gefunden. Er scheint sehr alt und weise zu sein und hatte mich um ein Gespräch gebeten. Ich habe ihn gestern im Sanktum des Nordens getroffen und er machte mir das Angebot, mich bei meiner Arbeit und meinen Aufgaben zu unterstützen. Er sieht im Symposium noch viele Möglichkeiten und eine großartige Chance etwas für Silbermond und unser Volk zu leisten. Ich habe meine Aufgaben für das Symposium vorerst nieder gelegt und bin mir noch nicht ganz sicher ob ich sie wieder aufnehmen werde. Aber ich werde über seine Worte nachdenken. Salandria scheint in seiner Gunst zu stehen, er hat sie als eine Art Mittlerin erwählt und bat mich ihr oder ihm meine Entscheidung und meine Ideen mit zu teilen.
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Re: Auszüge aus Tenebras Tagebuch

Beitrag  Wayara am Fr 21 März 2014, 12:03

larion, Jarél und Pendrag sind nun schon seit einiger Zeit unauffindbar. Ich mache mir Sorgen um sie und müsste mich dringend auf die Suche begeben. Zu allem Überfluss ist nun auch Ion verschwunden. Garithes konnte mir zwar sagen wo er vermutlich ist, aber im Moment scheint dieser Ort für mich unerreichbar zu sein. Ich hätte so gern einige Freunde um Hilfe gebeten, aber gestern kam wieder Alles anders als erwartet.

Salandria kann ich mit diesen Dingen nicht betrauen. Sie war furchtbar wütend, weil ich sie nicht einweihen wollte. Aber dieser Ort ist für das Mädchen einfach zu gefährlich und ich kann ihr nicht anvertrauen was ich nun tun werde. Eleyah sollte mir eigentlich helfen, aber sie scheint eigene Probleme zu haben. Irgendwas scheint zwischen ihr und Tanis zu laufen…sie reden von Alimenten und Testergebnissen. Ich hoffe inständig, dass er sie nicht geschwängert hat, das wäre eine Katastrophe.

Thorris ist wieder in der Stadt…meine anfängliche Freude ihn zu sehen ist schnell gewichen. Irgendein Adelshaus will wohl die Macht in Silbermond an sich reißen und er befürchtet das Schlimmste. Ich habe ihn an den Hohepriester Lyrander verwiesen. Er ist ein weiser Mann und anscheinend ein begandeter Diplomat. Er wird einen Weg finden und Thorris sicher helfen können. Wenn ich nicht gerade andere Sorgen hätte, so würde ich ihm helfen, aber ich ertrinke wieder einmal in den Problemen anderer und diesmal werde ich meinen Problemen Vorrang geben. Ich werde Ion suchen und dazu reise ich noch heute für 2 Tage nach Pandaria in der Hoffnung, dass die einzige Person die mir helfen kann noch da ist. Mit Eleyah kann ich nicht rechnen und er ist der Einzige dem ich im Moment noch blind vertrauen kann. Vielleicht sollte ich Honigkuchen mitnehmen…

Ich muss Horatio aufsuchen…ich brauche seine kosmetischen und magischen Fähigkeiten und vielleicht weiß er noch einen weteren Rat wie ich mich einiger Probleme entledigen könnte. So weit ist es schon gekommen…dass ich mich gewisser Probleme entledigen muss nur um Luft zum Atmen zu bekommen. Ich sollte dieser Stadt und all den Bittstellern vermutlich doch endlich den Rücken kehren…FREIHEIT…warum kämpfe ich dafür, dass Andere sie bekommen obwohl ich sie mir selbst nicht gönne und andere sie mir nicht gönnen wollen.

Zumindest das Problem mit Assabad könnte diese Tyrhon für mich lösen. Er hat mir seine Hilfe mehrfach angeboten und vielleicht ist er der richtige Mann. Es war nicht gerade klug von mir seine Hilfe ab zu lehnen. Vielleicht kann ich ihn mit einem Brief erreichen und ihn so kurz in Kenntnis setzen. Mein Gespräch mit Erendil war recht aufschlussreich und vielleicht kann Rhon gemeinsam mit Lanae ja eine Befreiungsaktion wagen. Die Befreiung Assabads wäre auch in Shaturgals Sinn gewesen. Ich hoffe es geht ihm gut…manchmal fehlt er mir sehr.

Meine kleine Selene muss schon wieder warten. Es tut mir so leid sie immer zu vertrösten. Ihr Zustand ist für sie keine Freude und ich vernachlässige sie schändlich. Es bricht mir das Herz sie ansehen zu müssen, wie sie lächelt und verständnisvoll nickt während ich ihr erneut erkläre, dass ich ihr im Moment nicht helfen kann. Valentinez bereitet gerade Alles vor…aber selbst Garithes ist derzeit dort wo ich hinreise. Er steht Mina bei und versucht das Kind davon zu überzeugen keine Dummheiten wegen Ion zu begehen. Wie soll ich ihr schonwieder sagen, dass ich für längere Zeit fort muss? Salandria sollte Selene Grüsse bestellen, da ich nicht noch einmal zur Manus gehen kann…aber wer weiß was sie in ihrem Zorn zu Selene sagt. Ich werde ihr wohl einen Brief schreiben müssen. Vielleicht sollte ich doch Nyadra bitten…NEIN…sie ist mir unheimlich und erscheint mir nicht vertrauenswürdig. Der bloße Gedanke daran lässt mich schon erschaudern…

Ich werde zum ersten Mal meine Aufgaben niederschreiben. Ich vergesse sonst noch etwas…meine Zeit ist knapp und ich darf keinen Fehler machen.


Aufgaben:

- Reisegepäck bei Sheng ordern
- Brief Selene
- Horatio kontaktieren
- Lichtmesse Sonntag
- Treffen Tyrhon wegen Assabad
- Brief Lyrander mit Hinweis auf Thorris und das Adelshaus
- Aufbruch nach SW um Ion zu helfen
- Jarél besuchen vielleicht sind Ilarion und Pendrag dort
- Wenn nicht – Jimali
- Antwortschreiben Maga Egromond (vielleicht kann ich sie ggf. besuchen…)
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Re: Auszüge aus Tenebras Tagebuch

Beitrag  Wayara am Sa 29 März 2014, 10:33

Ion ist zurück…Er erschien mitten während meiner Messe und ich musste mich wirklich zusammen reissen nicht gleich inne zu halten und ihm um den Hals zu fallen. Schon seltsam, dass ich über Hoffnung spreche um Anderen Mut zu machen und genau in diesem Moment erscheint der Mann der sich in einer hoffnungslosen Situation befand und sich dort irgendwie befreien konnte. Vielleicht ist das ein Zeichen…vielleicht wollte das Licht mir selbst sagen, dass ich die Hoffnung nie aufgeben darf, dass ich denen dienen soll, die meiner Hilfe und meinen Zuspruch benötigen. Dass ich ihnen den Weg weisen soll…aber ist das nicht vermessen?
Man mag kaum glauben was für ein Stein mir vom Herzen gefallen ist als ich Ion sah und mir bewusst wurde, dass ich diese Stadt nicht aufsuchen musste um ihn zu befreien.  Er wirkt müde und geschwächt und auch Toralar scheint in einen tiefen Schlaf gefallen zu sein. Ich würde ihn gern wecken, doch war Ion anderer Meinung. Ich frage mich nur, was mit Toralar ist, wenn er lange geschlafen hat. Viel Ruhe bedeutet auch wenig Ablenkung und wenn er erwacht wird er sicher stärker denn je nach der Befriedung seiner Bedürfnisse gieren. Vielleicht sollte ich ihn doch wieder wecken. Horatio hat sicher einen Rat für mich. Ich sollte ihm schreiben.

Ich bin froh, dass ich mich mittlerweile auch auf Andere verlassen kann und sie ihre Hilfe gern anbieten. Ich werde sie dankbar und ebenso gern annehmen.
Ich habe einen Auftrag und Tal ist der Einzige der ihn gewissenhaft erfüllen kann. Er muss für mich eine Nachricht an die Magistrix übermitteln. Sie und ich werden sicher bald ein Treffen von Interessenten planen und immerhin kann er sich frei zwischen den Fraktionen bewegen ohne dass große Magie im Spiel ist. Er ist und bleibt ein Meister der Tarnung. Zumindest wenn er es will.

Dieser Tyrhon hatte mir seine Hilfe angeboten und ich habe sie angenommen. Ich hoffe, dass er bereits mit einigen Anderen nach Tol Barad unterwegs ist um einen alten Freund endlich aus seiner Gefangenschaft zu befreien.  Auch wenn er sich manchmal wie ein Tollpatsch anstellt, so glaube ich wirklich, dass in diesem jungen Elfen das Talent eines Kriegers und Heerführers schlummert. Ich hoffe nur, dass ich mich nicht täusche und er und seine Begleiter gesund und munter wieder zurück kommen.

Meine einzige Sorge ist Selene. Sie wartet nun schon so lange darauf, dass ich ihr helfe und bisher hatte ich immer endlos viele Gründe um es immer und immer wieder zu verschieben. Vielleicht macht es doch Sinn dass Garithes und Valentinez ihr allein helfen. Sie sind beide erfahrene Priester und brauchen mich nicht um ihr ihre Erinnerungen zu schenken.

Ich sollte mich erst einmal um Ion kümmern. Er ist müde seit er zurück gekehrt ist und braucht dringend Ruhe und Abstand. Ich weiß nicht was diese Menschen mit ihm angestellt haben, aber es muss grausam gewesen sein. Er will nicht wirklich darüber reden, das einzige was ihn zu stören scheint ist im Moment die Tatsache sich nicht sauber zu fühlen. Ständig wäscht und pflegt er sich und ist kaum ansprechbar. Ein paar Tage Ruhe tun im sicher ganz gut.
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Re: Auszüge aus Tenebras Tagebuch

Beitrag  Wayara am Mo 07 Apr 2014, 14:31

Wir haben ihn geweckt. Und obgleich ich einerseits froh war zu sehen, dass es ihm gut ging, hat es mich andererseits mehr bewegt als mir lieb ist eine der alten Erinnerungen zu sehen.  Er hatte mit sein erstes Erwachen gezeigt…und irgendwie war ich Teil dieses Traumes  voller Leidenschaft und Gewalt. Ich hatte Angst und das obwohl ich wusste, dass das Alles nicht real ist, dass Alles nur eine Illusion ist von Toralar gesponnen. Mir liegt diese Art des Umgangs nicht und ich bin mir nicht sicher ob es nicht gerade das ist was Toralar braucht. Ich habe ihn wenige Tage später in einem meiner Träume erneut getroffen. Er war so als wäre nichts gewesen…Ion sagt er wäre zornig, doch ich konnte von seiner Wut nichts spüren.  Erinnert er sich vielleicht nicht daran, was in seiner Zitadelle geschehen ist? Weiß er nicht wie sehr er mich mit dieser Erinnerung gequält hat? Ich muss dringend mit Horatio sprechen…vielleicht hat Selene recht und ich bin zu sanft mit Toralar. Aber er hat nicht verdient, dass ich hart mit ihm ins Gericht gehe, sofern er mir keinen Anlass dazu gibt. Vielleicht weiß Horatio Rat.
 
Ich habe heute eines von Tanis Kindern getroffen. Es ist schon ein befremdliches Gefühl, dass es Jemand ist den ich schon Jahre kenne und oftmals mehr als nur mein Leben anvertraut habe. Hat diese neue Information nun einen Einfluss auf mein Verhältnis zu ihr? Irgendwie ist es seltsam, dass sie Teile des Weges gegangen ist den er ging. Ich hoffe nur inständig, dass sie nicht dort endet wo er zu enden droht. Tanis selbst ist und bleibt ein Ekelpaket. Jetzt schickt er schon Selene als Laufburschen vor um seine Dinge zu erledigen. Ich hätte ihn nicht für so feige gehalten….er konnte mich doch auch verletzen als ich bei ihm war. Warum kann er mir jetzt nicht gegenübertreten und zu dem Stehen was er gesagt und getan hat? Glaubt er tatsächlich ich hätte Ion von dieser Kränkung berichtet?
 
Heute werde ich mit Horatio eine Freundin von Selene besuchen. Das Mädchen soll angeblich von einem Dämon besessen sein und ich weiss nicht in wie weit ich ihr helfen kann. Exzorzismen sind nicht mein Steckenpferd, aber vielleicht hat Horatio ja eine Idee wie man diesen Dämon aus dem Körper des Mädchens holen kann ohne ihm zu schaden. Er ist mir in letzter Zeit ein treuer Berater geworden und ich habe das Gefühl, dass mich und ihn mittlerweile etwas wie eine Freundschaft verbindet. Sein Verhalten mag manchen etwas befremdlich erscheinen, aber er ist ein Mann der alten Schule und weiß sich gut zu benehmen. Und ich glaube er ist der Einzige der versteht was mich bewegt und beschäftigt. Mit Ion kann ich kaum über Toralar sprechen…er blockt meistens das Gespräch recht schnell ab, aber ich brauche Antworten und Hilfestellungen.  Ich möchte Toralar verstehen und selbst von ihm verstanden werden…ein ziemlich hoch gestecktes Ziel wenn ich so darüber nachdenke. Aber wer weiß…vielleicht habe ich einen Zugang zu ihm gefunden und Toralar kann doch so etwas wie Zuneigung empfinden.
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Re: Auszüge aus Tenebras Tagebuch

Beitrag  Wayara am Mi 09 Apr 2014, 16:11

Ich habe Tanthalas das erste Mal seit unserer Auseinandersetzung gesprochen. Eigentlich wollte ich nur die Formalitäten besprechen die er zu erledigen hatte und mich stattdessen kam es doch noch zu einer Aussprache zwischen mir und ihm…auch Ion weiß zumindest teilweise Bescheid was zwischen Tanis und mir damals vorgefallen ist. Ich wollte ihm diesen ganzen Stress und streit ersparen, aber es kam wie immer anders als erwartet. Naja immerhin sind die Fronten jetzt geklärt und beide können sich wieder als Brüder in die Augen sehen, auch wenn Ion sehr verletzt war.  Gerade als ich ihn trösten wollte, kam Eleyah … also musste ich gezwungenermaßen die letzten Formalitäten erledigen und kann morgen die entsprechenden Beglaubigungen ausstellen.  Ich habe Tanis versprochen mich für ihn um den Papierkram zu kümmern. Jetzt wo Selene gesundet ist, kann sie sicher wieder den Vorsitz über die Familie übernehmen.  Das würde Ion entlasten vor allem auch, weil er im Grunde seines Herzes kein Avan’Sel ist und an dieser Tatsache auch nichts ändern möchte. So sehr er Selene  als seine Schwester liebt…so wenig verbindet ihn sonst noch mit dieser Familie.
 
Die einzige Verbindung zwischen ihm und den Avan’Sels bildet immer noch Toralar. Er ist mir gestern wieder im Traum erschienen.  Ich habe die Gelegenheit genutzt und ihn über mögliche Lösungen informiert die sein Problem lösen könnten. Leider waren die Risiken für ihn nicht haltbar. Er will keine Opfer bringen, erwartet aber dass Andere ein Opfer für ihn bringen. Das mag für ihn im ersten Moment logisch sein, zeigt mir aber, dass es ihm eigentlich nur um sein persönliches Wohl geht und ihm andere dabei egal zu sein scheinen. Ist Ion ihm wirklich egal? Benutzt er mich nur um an seine Ziele zu gelangen? Selene sieht es zumindest so…  Kann Toralar nichts ausser Lust und Egoismus empfinden, oder will er es nur nicht? Vielleicht kennt er einfach keine andere Form von Gefühlen. Manchmal scheint es mir, als würde ich etwas im Grunde seiner Seele erkennen…es sind nur kleine Momente in denen er nachdenklich wirkt oder zerbrechlich erscheint.  Das muss eine echte Empfindung sein…soetwas kann er doch sicher nicht spielen, oder?
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Re: Auszüge aus Tenebras Tagebuch

Beitrag  Wayara am Fr 25 Apr 2014, 08:13

Ich hasse diese Stadt. Ich hasse sie und die Leute die in ihr wohnen. Sie alle wollen, fordern, erwarten und wenn ich etwas sage oder tue, dass ihnen nicht passt, bin ich die Böse.

Haben sie sich jemals gefragt wie es mir geht? Haben sie jemals gefragt was ich will oder was ich nicht will? Nein sie treffen Entscheidungen, halten mir meine Fehler vor, erwarten dass ich ihnen immer wieder Hoffnung und den Glauben in das Gute schenke, aber wer schenkt mir all dies?

Der Junge denkt ich habe ihn verraten, weil Ion plötzlich neben uns stand. Wie soll ich ihm auch erklären, dass es Toralar war der mich gefunden hat? Ich will doch nur, dass er in mir und Ion seine Familie sieht, sein zu Hause. Statt dessen läuft er fort, findet alles beschissen und würde am Liebsten die Welt in Grund und Asche legen.

Sylea kam mit Erendil um Ion zu helfen. Ich habe Ion begleitet, weil er es sich gewünscht hat, doch Erendil wird einen Preis fordern. Vielleicht nicht heute oder morgen, aber er wird ihn fordern. Er hat bisher immer einen Preis gefordert und auch wenn er sich ändern will, so hat er noch nichts getan, dass er mein Vertrauen gewinnt, stattdessen steht er vor uns und erzählt wie er mit den Seelen anderer spielte. Und schlug vor das selbe mit Ion zu tun. Aber es steht nicht sein Leben auf dem Spiel. Es ist das von Ion und von Toralar.

Ich habe Eleyah getroffen. Sie hat gehört was ich mit Ion gesprochen habe. Sie hat meine Bitte um Stillschweigen vollkommen falsch verstanden. Man versteht falsch was man falsch verstehen will. Wenn die Priesterschaft davon etwas mitbekommt, kann ich Alles was ich mir aufgebaut habe aufgeben. Sie werden nicht dulden, dass ich mit ein Dämon paktiere oder ihn als Freund betrachte. Sie werden es nicht verstehen. Ich verstehe ja selbst nicht warum ich diesen Dämon mag. Ich sollte Horatio aufsuchen und mit ihm sprechen. Er ist derzeit der einzige mit dem ich offen darüber sprechen kann. Er versteht mich...über den Preis wird er sicher eines Tages verhandeln und ich werde bereit sein ihn zu zahlen.

Was Eleyah angeht werde ich sie in den nächsten Tagen aufsuchen und mich entschuldigen. Sie schien zu hoffen, dass ich sie nicht sehe wie alle anderen und das tue ich auch nicht. Aber sie versteht nicht was mich dazu bewegt hat, sie um Stillschweigen zu bitten. Wie auch...sie kommen alle nur zu mir um ihre Sorgen mit mir zu teilen...doch mit wem kann ich meine teilen?

Mit Selene ganz sicher nicht. Der Sonnenpriester erfordert ihre ganze Aufmerksamkeit. Sie liebt ihn so sehr, dass sie alles für ihn aufgibt was sie ausmacht. Sie treibt sich in dunklen Kaschemmen herum, sieht mit an wie er Drogen zu sich nimmt, duldet seine Eskapaden und das alles nur um ihm zu gefallen.  Sie muss endlich anfangen ihm klar zu sagen was sie von ihm erwartet und sie sollte aufhören Opfer für ihn zu bringen die er nie für sie aufbringen wird.

Ich bin es leid...vielleicht hat Ion recht...vielleicht sollte ich anfangen härter zu werden. Zu töten...oder Leid zuzufügen. Er sagt es befreit den Geist...und ich wünsche mir doch einfach nur Freiheit...
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Re: Auszüge aus Tenebras Tagebuch

Beitrag  Wayara am Mo 28 Apr 2014, 08:38

Ich habe mich mit Selene gestritten, vermutlich habe ich sie sehr verletzt aber sie sollte aufhören sich in Ions leben ein zu mischen. Ständig will sie wissen was mit Toralar ist und ob wir Probleme mit ihm haben. Ion wollte nicht mit ihr darüber sprechen, dass sie mich jetzt dazu bewegen wollte ihr etwas zu erzählen und Ions Vertrauen zu missbrauchen hat mich sehr gekränkt. Ich bedränge sie doch auch nicht über ihre Probleme zu reden oder zwinge ihr meine Hilfe auf. Warum also glaubt sie es bei mir tun zu müssen?

Ich habe mir wegen Toralar Hilfe gesucht. Halten sie mich wirklich alle für so dumm dass ich es allein versuchen will? Horatio kennt den Dämon am Besten und er sucht bereits nach einer Lösung. Auch Sylea versucht uns zu helfen...sie wird sich hoffentlich bald mit Horatio treffen.

Tal ist anscheinend den Sonnenhäschern beigetreten und übernimmt dort einige Botengänge für Magier. Ich war froh ihn wieder zu sehen, auch wenn wir uns anfangs kurz gestritten haben, so denke ich ist zwischen uns nun alles geklärt und wieder beim alten. Ich hoffe dass er Ion eines Tages eine Chance gibt.

Irgendwie scheinen sich alle in letzter zeit mit mir zu streiten. Liegt es an mir oder tue ich nur das was Ilarion mir geraten hat? Ich fordere meinen Freiraum und auf eine einfache Bitte hin reagieren sie ja nicht. Aber ich will nicht mehr länger mit ihren Sorgen und Wünschen belastet werden. Ich will nicht mehr dass sie meine Meinung und Bestätigung zu ihren Entscheidungen haben wollen. Ist nicht jeder seines Glückes Schmied? Ilarion fehlt mir....er würde mich jetzt vermutlich einfach anlächeln und sagen wie dumm es doch ist sich wegen so etwas den Kopf zu zerbrechen. Ich hoffe es geht ihm gut....
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Re: Auszüge aus Tenebras Tagebuch

Beitrag  Wayara am Di 29 Apr 2014, 17:06

Das Symposium verlief gut, auch wenn ich ihre Bedenken verstehe, so geht es doch um die Zukunft. Die Priesterschaft hat erkannt welche Wichtigkeit darin besteht diplomatische Beziehungen aufzubauen und auch sie werden es eines Tages sicher erkennen. Einige von ihnen waren bereit an einem ersten Kennenlernen teil zu nehmen. Der Rest war voll von Zweifeln, Hass und Vorsichtsbekundungen. Sie sehen die Vergangenheit, den Verrat und ihren verletzten Stolz..und ja das Alles gab es, doch unser Volk ist alt… wir lernen Viel aus der Vergangenheit und oftmals sehen wir uns darin gefangen, statt unsere Augen für die Zukunft zu öffnen. Den Menschen fällt es hier sicher leichter…sie sterben jung..sie sind voller Tatendrang und oftmals wie Kinder die die Welt entdecken. Eines Tages wird der Krieg enden und ein neuer Kriegshäuptling wird für die Horde an die Macht kommen. Welchen Platz wird unser Volk dann im Weltengefüge einnehmen? Wir haben uns immer noch nicht vom Angriff des Lichkönigs erholt…aber einen Menschen für alle verantwortlich zu machen ist sicher nicht der richtige Weg. Ion wird mir in dieser Sache nicht beistehen…natürlich…der Krieg und die Schauplätze des Krieges sind sein Metier. Er ist ein Kämpfer…Frieden liegt ihm nicht und vielleicht kann er nur schwer vertrauen.
 
Das Artefakt habe ich an Selene übergeben, sie will einige Nachforschungen anstellen und sich damit beschäftigen. Ich habe ihr die ersten Unterlagen zukommen lassen. Sie verhält sich mir gegenüber scheu und distanziert. War ich vielleicht doch zu harsch zu ihr? Waren meine Worte zu hart gewählt? Aber sie wollte einfach nicht aufhören zu fragen und mich wegen Ion und Toralar zu bedrängen und das obwohl ich sie mehrfach darum gebeten hatte. Der Sonnenpriester war ebenfalls kurz angebunden…vermutlich hat sie ihm vom Streit erzählt und es ist gut, dass er auf ihrer Seite steht. Ich habe ihr dennoch meine Hilfe für die Gala angeboten. Ich weiß nur nicht so genau was Ion davon halten wird wenn ich mich versteigern lasse. Ich werde wohl vorher noch mit ihm reden müssen. Es geht um einen guten Zweck und die Waisenkinder…er wird es sicher verstehen.
 
**********
Nachtrag: Garithes hat eben unerwartet Kontakt zu mir aufgenommen. Anscheinend sucht man nach mir. Ich vermute es ist ein Bote der Menschen, was mich wundert. Er sprach von mehreren Begleitern und Kleidung. Es wird doch nichts Schlimmes passiert sein?
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Re: Auszüge aus Tenebras Tagebuch

Beitrag  Wayara am Mo 05 Mai 2014, 12:45

Der von Garithes angekündigte Besuch hatte leider keine guten Nachrichten für mich bedeutet und war auch nicht der erhoffte Bote von dem ich anfangs angenommen hatte, dass er mich aufsuchen würde. Stattdessen waren es Pendrag und einige Begleiter die wollten dass ich zu Jarel Kontakt aufnehme. Sie sind mit einem Gerät der Goblins angekommen und das vollkommen unbekleidet. Wäre Garithes nicht gewesen…wer weiß ob sie nicht auf dem Weg hierher verhaftet worden wären.

Ilarion ist entführt worden und die letzte Spur führ nach Ratchet. Ich habe mich ohne zu zögern der Reise angeschlossen. Da alles so schnell ging habe ich vergessen eine Information für die Anderen zu hinterlassen, ich hoffe Selene macht sich keine Sorgen. Ich hatte ihr gesagt, dass ich in Ilarions Taverne auf sie warten werde…das ist nun bereits 2 Tage her, ohne dass sie ein Lebenszeichen von mir bekam.

Pendrag wirkt irgendwie reizbar und gestresst…kann man es ihm nach so einer langen und beschwerlichen Reise verübeln? Er  wirkt verschlossen…aber ich habe festgestellt, dass er mir gefehlt hat. Das Lachen und Scherzen mit ihm wie früher…aber irgendwie findet er im Moment selbst kein Lachen. Unsere Gruppe war kurz in einem alten Anwesen…ich nehme an dass es sein Elternhaus ist. Er hat früher ein wenig davon berichtet aber leider zu wenig als dass ich sicher sein könnte.  Doch die Trauer in seinem Blick und ein gewisser Schmerz…waren deutlich zu erkennen. Ich hoffe ich kann bald mit ihm in Ruhe reden…ihm irgendwie helfen. Etwas lastet auf seiner Seele wie ein schwerer stein der ihn hinab zu ziehen droht. Ich möchte nicht dass er fällt…ich gab ihm mein Wort immer für ihn da zu sein wenn er mich braucht und ich gedenke dieses Versprechen einzuhalten.

Derzeit befinde ich mich auf einem Schiff nach Ratchet. Ion begleitet mich und die anderen ebenfalls. Ich bin froh ihn an meiner Seite zu wissen, auch wenn er gerade angespannt ist, bemüht er sich eine gewisse Ruhe aus zu strahlen die die Gruppe dringend benötigt um Erfolg zu haben. Ich könnte das nicht…ich sorge mich um Ilarion und diese Sorge frisst sich immer und immer wieder ein meine Gedanken. Ist ihm etwas zugestoßen oder geht es ihm noch gut? In Ratchet hoffe ich Jarel zu treffen…der Bote den ich sandte war hoffentlich erfahren genug sein Ziel zu erreichen…denn sonst beginnen wir ohne jegliche Hoffnung die Suche.
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Re: Auszüge aus Tenebras Tagebuch

Beitrag  Wayara am Mi 07 Mai 2014, 17:53

Die Ruhe vor dem Sturm….wir haben Jarel getroffen und bisher sind alle Möglichkeiten den Dolch zu finden für uns erschöpft. Er befindet sich irgendwo am Grunde des Meeres. Pendrag und Jarel sind sich die ganze Zeit offen angegangen. Die Situation ist angespannt und ich weiß nicht wie lange ich noch die nötige Ruhe aufbringen kann.  Pendrag hat sich sehr verändert…er wird hämisch und boshaft. Sein Lachen wirkt auf gesetzt und unecht. Er tut das Alles ab, aber etwas beschäftigt ihn. Ich wollte ihn nicht weiter bedrängen…denn die Suche nach Ilarion ist derzeit das Wichtigste. Wir haben entschieden ein paar Stunden zu Ruhen und die Zeit für eventuelle Pläne zu nutzen. Ich kenne mich mit solchen Aktionen nicht aus. Meistens saß ich zu Hause und habe auf die Verwundeten gewartet. Ich bin Heilerin keine Kämpferin…Es wird Zeit, dass ich anfange mich mit dieser neuen Situation zu arrangieren. Eine Kampfrobe und eine Kapuze machen noch lange keine Schlachtenheilerin aus mir. Ich hoffe nur, dass ich den Anderen nicht zur Last fallen werde…
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Re: Auszüge aus Tenebras Tagebuch

Beitrag  Wayara am Di 27 Mai 2014, 08:59

Suspendiert....eine Suspendierung. Waren alle meine Mühen umsonst? War ich zu dumm ihnen zu vertrauen? Wer ist Freund wer Feind? Ich bin zu weit gegangen die Welt scheint noch nicht bereit für Frieden zu sein und doch sagt mein Herz dass jetzt der einzig wahre Moment ist damit zu beginnen. Ich soll mich sammeln, ausruhen. Ich täte zuviel...und nicht einmal eine Stunde später kommt eleyah daher und meint ich täte zu wenig, würde nur an mich denken. Was glauben sie für wen ich all diese Opfer gebracht habe? Sicher nicht für mich sondern für einen Haufen bornierter Blutelfen die sich bisher zu schade waren die Tragweite ihrer Taten zu erkennen. Und für ihn....er ist so jung und doch klüger als sie alle zusammen. Er sieht die Welt wie sie wirklich ist nicht wie sie sein sollte. Eine Sicht die ich nicht habe und doch so dringend brauche. Ich muss aufhören die Augen zu verschließen und endlich lernen zu sehen. Und nicht einmal dieses kleine Miststück wird mich davon abhalten können. Wenn das was Tanis sagt stimmt und sie meinem Jungen etwas antut, werde ich alles in Bewegung setzen um ihr zu zeigen dass meine Geduld mit ihr am Ende ist....sie wird leiden wenn er leidet. Ich werde nah pandaria gehen und mich um die kümmern die ich liebe und Ion wird bei mir sein. Er steht immer noch treu an meiner Seite und schenkt mir seine unendliche Liebe ich hoffe ich kann ihm zumindest einen Teil seiner Opfer vergelten. Zurückgeben was er für mich gibt...
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Re: Auszüge aus Tenebras Tagebuch

Beitrag  Wayara am Fr 30 Mai 2014, 13:43

Der Schmerz lässt nach und meine Gedanken scheinen wieder klar. Der Hohepriester Leh’Nister hat zu einer Völkerwoche eingeladen. Ich habe ihm über einen Boten mitgeteilt, dass ich zu einem der freien Termine erscheinen werde. Auch wenn ich mich immer weiter von den Einwohnern dieser Stadt entferne, so liegt mir doch noch das Wohl Einiger am Herzen. Ich weiß nicht was mich erwartet oder was sich der Hohepriester von diesen Tagen erhofft, aber es zeigt mir, dass auch ihm das Wohl Silbermonds am Herzen liegt. Vielleicht sollte ich doch Kontakt zur Maga aufnehmen…diplomatische Beziehungen sind sicher wichtig und niemand weiß was die Zukunft bringt.

Es tut gut zu sehen, dass es dem Jungen gut geht…er war bei der Operation so tapfer und hat den Schmerz ertragen. Wie er diese Willensstärke immer wieder aufbringen kann ist mir schleierhaft…aber er ist ein Kämpfer…so unglaublich stolz und trotzdem mit einem guten Herzen. Ehrlichkeit…eine Tugend die Vielen verloren ging und doch sehe ich, dass es noch Hoffnung gibt.

Ich habe von Ion geträumt.  Es war ein seltsamer Traum voller Wunder und mystischer Zeichen. Toralar kann es nicht gewesen sein der mir diese Bilder gab, ich habe einen Trank genommen der ihm den Weg in meinen Geist unterband und doch habe ich seine Nähe gespürt. Ist er schon so stark geworden, dass diese Tränke nichts mehr nutzen? Werde ich schwach…oder will ich ihn sogar in meiner Nähe haben. Ich muss vorsichtiger werden…Toralar beginnt mich zu beeinflussen…ich verändere mich….
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Re: Auszüge aus Tenebras Tagebuch

Beitrag  Wayara am Sa 07 Jun 2014, 23:51

Silbermond ist und bleibt eine Stadt die mir immer mehr zuwider wird. Ascas hatte mir ein Schreiben nach Pandaria entsendet mit der Bitte um sofortige Hilfe. Da Ion ebenfalls ein Schreiben erhalten hatte, sind wir sofort aufgebrochen, da sein Anliegen sehr dringlich klang.
Laut seinen Aussagen scheint Valentinez Selene eingesperrt zu haben und Salandria wurde wohl entführt. Er bat Ion und mich ein Portal zu erschaffen und sie gemeinsam mit ihm aus den Klauen eines gewissen Zephyr zu befreien.

Wenn es nach mir gegangen wäre, hätte ich ihm in diesem Fall nicht geholfen. Zu oft schon hat Salandria unsere Opfer und Versuche ihr zu helfen mit Füßen getreten. Sie besitzt weder Dankbarkeit noch den Weitblick, worauf es im Leben wirklich ankommt. Und sie will meinem Jungen schaden und das kann und werde ich nicht zulassen, eher sterbe ich beim Versuch sie davon ab zu halten. Nichts desto trotz habe ich mich dann von Ion erweichen lassen. Da Silbermond nicht unbedingt der richtige Ort ist um solch ein Portal zu erschaffen sind wir in die Katakomben von Unterstadt gegangen.

Ion geht es derzeit nicht gut...irgendetwas blockiert ihn und seine Fähigkeiten scheinen zu schwinden. Es ist ihm nicht gelungen Salandria auf zu spüren und das obwohl er den Verlobungsring von Ascas bekam. Wir mussten die Hilfe von Toralar in Anspruch nehmen und der Preis den ich dafür zahlen musste, wiegt vermutlich schwerer als es den Anschein macht. Er hat einen großen Sieg errungen und ich weiß nicht wie sich das Ganze nun weiter auswirken wird.

Salandria war unversehrt und in meinen Augen schien die Angst von Ascas unbegründet gewesen zu sein. Ich hoffe der Preis den ich für ihn gezahlt habe, war es ihm wert...denn ich habe wieder einmal für dieses Mädchen ein Opfer gebracht...und wieder wird sie es mir weder danken noch daraus lernen. Sie wird die Opfer Anderer für sie weiterhin mit Füßen treten und ihre eigenen Interesse voran treiben. Wenn ich es recht bedenke...hätte ich mich nicht darauf einlassen sollen zu helfen...aber ich stehe zu meinem Wort...und auch diesmal erhielt ich das leere Versprechen dass Ascas mir einen Gefallen tut wenn ich ihn brauchen würde. Aber er kam ebenso wie alle anderen die solche Töne spucken nicht als es mir wirklich schlecht ging...damals waren es Andere die an meiner Seite standen...die mich befreiten und mir halfen zu vergessen...Ascas war nicht unter Ihnen...also vermutlich wieder nur ein leeres Versprechen welches ich in die Sammlung der bedeutungslosen Worte mit aufnehmen kann.

Ion ist anders...er steht zu seinem Wort und steht an meiner Seite wie niemand sonst. Er schenkte mir gestern mehr als ich je zu Glauben gewagt hätte. Vielleicht sollten wir einfach nach Pandaria ziehen nur er, der Junge und ich und dort leben. Dort ist es wirklich still und friedlich...keine Sorgen und Probleme anderer...sondern nur die Gewissheit glücklich sein zu können, weit ab von den Elfen und ihren politischen Ränkespielen, den Intrigen und weit fort von all diesen Bittstellungen...

Aber ich habe noch eine Aufgabe zu erledigen. Eine Aufgabe die Millionen von Leben retten kann und die ein Schritt in die richtige Richtung ist, sofern die Magistrix noch lebt und es ihr gut geht. Erst wenn diese Aufgabe vollbracht ist und ich sicher sein kann, dass die Priesterschaft mit dem Ausgang dieser Aufgabe zufrieden ist, dann kann ich dieser Stadt vollends den Rücken kehren und muss hoffentlich nie wieder zurück.
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Re: Auszüge aus Tenebras Tagebuch

Beitrag  Wayara am Mi 11 Jun 2014, 23:09

Ich mache mir Sorgen um Garithes. Sein geist schein irgendwie manipuliert worden zu sein und er ist dvaon gelaufen. Selene sagt es wäre nicht ihre Schuld gewesen und vermutlich war es das auch nciht, aber ich hatte sie lediglich um diesen einen Gefallen gebeten. Sie sagte es wäre kein Problem Garithes in den Höhlen der Zeit unter zu bringen und ich habe ihr vertraut. Und wieder einmal standen die die mir ihre Hilfe versprachen nicht zu ihrem Wort, sondern baden ihre Hände in Unschuld. Wie oft ich in den letzten Wochen und Monaten gehört habe, dass sie keine andere Wahl hatten...man hat immer eine Wahl es ist lediglich eine Frage welche Konsequenzen man bereit ist zu tragen. Sie hatte sich gegen Salandria, gegen Garithes und für Valentinez entschieden. Es ist ihr gutes Recht und ich werde ihr sicher nie wieder Jemanden anvertrauen der bereit war sein Leben für sie zu opfern als es ihr schlecht ging.

Und dennoch Sorge ich mich um sie. Das Treffen mit dem Hohepriester lässt meine Sorge steigen...wenn sie nun auch noch Alles opfert nur um ihn zu schützen, dann werde ich mich nicht schützend vor sie stellen können, dann werde ich nichts für sie tun können...egal wieviel ich einrede. Egal wie oft ich die Obrigkeiten um Verständnis und Sanftmut bitte am Ende des Tages wird das Gesetz richten und nicht das Herz. Der Hohepriester scheint nicht erfreut gewesen zu sein, dass Selene ihre Tochter im stich lies und auch wenn er versprochen hatte so rücksichtsvoll wie möglich mit Selene um zu gehen, so wird er doch irgendwann einmal Antworten wollen.

Der Hohepriester scheint mich besser zu kennen als ich annahm...zumindest hatte dies den Anschein auf Ion und mich. Wie sonst könnte er sonst Forderungen stellen die in Ions und meinem Interesse liegen? Vieles scheint sich gut zu entwickeln...und wenn Silbermond endlich frei von den verschiedenen Vorurteilen wird...dann könnte dies den Weg für ein neues und geeintes Silbermond bedeuten. Ich hoffe, dass Lyranders Pläne die in Vielem mit meinen und Ions Wünschen übereinstimmen bald die notwendige Form annehmen.

Die Maga hat mir geschrieben. Dem Licht sei dank geht es ihr gut und sie ist unversehrt. Ich werde ihr dringend schreiben müssen...es gibt Viel zu berichten und sie wird sich sicher freuen, dass ich wieder in den Diensten der Priesterschaft stehe. Endlich kann unser Wunsch nach Diplomatie fortgeführt werden.
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