Die Lehren des Schattenordens zu Unterstadt

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Die Lehren des Schattenordens zu Unterstadt

Beitrag  Celestha am So 26 Mai 2013, 17:26

Die Lehren des Schattenordens zu Unterstadt
(Allen Anhängern des Schattenordens bekannt - Ansonsten nur vage bzw. OOC Information)

Jeder Priester, der den Schwur geleistet und dem Orden beigetreten ist, erhält vier Bücher. Alle in Forsaken/Gossensprache geschrieben:
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Erstes Buch: Grundsätze des Schattens
(Seine Lehren und eine Beschreibung der Leitlinien, an die sich ein jeder seiner Priester zu halten hat)

Lehre:
Der Schatten ist zeitloser Anfang aller Dinge, die aus ihm geboren wurden. Selbst das Licht wurde aus ihm geboren und er wird es jederzeit nehmen können, sobald er keinen Nutzen mehr in ihm sieht.
Der Schatten sucht sich seine Diener aus. Er versieht sie mit seinem Zeichen. Sollten sie sich als würdig erweisen, werden sie seine Macht erfahren und nutzen können.

Grundsätze:
- Die Macht des Schattens
Jeder Priester verpflichtet sich mit seinem Schwur, den Schatten und seine Zeremonien stets zu ehren. Umkehrschluss: NICHTS zu tun, das seine Macht bezweifelt oder verrät; seinen Zeremonien aufmerksam und schweigsam zu folgen und stets darauf vorbereitet zu sein

- Das Rufen des Schattens
Es gilt stets: Wo gefordert wird, muss gegeben werden. Der Zoll ist Leben (Blut), das der Priester sich selbst oder von einem würdigen Opfer entnimmt. Es wird stets das traditionelle Gebet zum Rufen des Schattens verwendet (siehe Gebete)

- Der Schatten kennt kein Versagen
Versagen wird nicht geduldet und entsprechend streng vom Orden bestraft

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Zweites Buch: Zeremonien und ihre Vorbereitung

- Vor jeder Zeremonie hat sich der Priester von seinem weltlichen Dasein zu reinigen
(Darunter steht eine Anleitung über die Platzierung und Verwendung eines Bergsilbersalbei-Räucherstabes, sowie eine Anleitung zur Konzentration und Öffnen des Geistes für den Schatten)

- Zeremonien des Schattens finden zumeist in seinem Tempel statt (der des Schattenordens zu Unterstadt ist - wer hätte das gedacht - in Unterstadt.), können aber auch an gewählten Orten im Freien abgehalten werden.
Anm.d.Red: Es ist nicht ausgeschlossen dass es abseits des Ordens noch weitere Anhänger und Tempel gibt.

- Die Zeremonien werden stets von der Priorin oder einem höherrangigen Priester des Ordens abgehalten.

Eine Zeremonie beinhaltet Folgendes:
- Reinigung des Raumes durch Räucherstäbe und Entzünden der Kerzen
- Ansprache der Leitung
- Anrufung des Schattens durch die Leitung; Nachsprechen der Worte
durch jeden Priester
- Würdigung des Schattens durch Gebete, Opfer, Hingabe
- Forderung der Gunst des Schattens im Gegenzug
- Erneute Würdigung des Schattens
- Schlusswort der Leitung

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Drittes Buch: Gebete
Es stehen viele Gebete darin. Alle in einer speziellen Sprache (Latein).
(Ich werde hier noch Einiges Anfügen, bisher habe ich nur ein Gebet davon verwendet)

Ruf des Schattens:
E nomine umbrae
Te vocamus / Te voco
Tibi servimus / Tibi servio
Tibi sacrificamus / Tibi sacrifico
Origo et exitus
Obscura potentia aeterna
Comple nos! / Comple me!

Übersetzung:
Im Namen des Schattens
Wir rufen dich / Ich rufe dich
Wir dienen dir / Ich diene dir
Wir opfern dir / Ich opfere dir
Anfang und Ende
Dunkle ewige Macht
Erfülle uns! / Erfülle mich!
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Viertes Buch: Die Wege des Schattens

Es sind mehrere "Spezialisierungen" angegeben denen sich ein Priester widmen kann. Grundsätzlich erlernt der Priester die Basis jedes Weges, muss sich dann aber für Ein Gebiet entscheiden, das er vertiefen will.

- Schattenheilung
Der Weg der Schattenheilung erfordert die Bereitschaft, die Macht des Schattens zu empfangen und umzuleiten, um Einen oder Mehrere zu stärken oder zu heilen. Der Priester bezahlt dafür je nach Höhe der Forderung an den Schatten mit Kraft oder Blut.

- Schattenkampf
Der Weg des Kampfes mittels Schattenzauber erfordert vor allen Dingen mentale Stabilität und Präzision. Der Priester empfängt die Macht des Schattens und nutzt sie, um Anderen mentalen Schaden in sehr vielfältiger Art und Weise zuzufügen, sich selbst aber davor abzuschirmen.
Die Macht des Schattens kann hierzu nur begrenzt genutzt werden und kostet den Priester lediglich Kraft.

- Mentales Sehen und Kontrolle
Der Weg des mentalen Sehens und der Kontrolle erfordert vor allem Präzision und die Fähigkeit des Öffnens des Geistes. Der Priester nutzt die Macht des Schattens, um die Gedanken und Gefühle Anderer zu erkennen,
über Gedanken zu kommunizieren, und um die Gedanken Anderer zu beeinflussen. All dies erfordert das Öffnen des eigenen Geistes, der sich damit angreifbar macht. (Es sollen schon Etliche dem Wahnsinn erlegen sein dadurch)

- Rituale
Der Weg der Rituale erfordert absolute Hingabe. Die Macht des Schattens wird für kurze Zeit gebündelt gefordert, um mächtige Zauber zu wirken.
Der Priester bezahlt stets Zoll in Höhe seiner Forderung an den Schatten.
Zoll sei - abhängig nach Art des Rituals - Blut, Kraft*, Schmerz, Leben.
(*Kraft wird nahezu immer bezahlt - d.h. der Ritualist ist generell nach einem Ritual erschöpft) Der Weg der Rituale ist ein Weg, der die Grenzen des Lebens und des Todes überschreiten kann.

(Dieses Buch der Wege beschreibt, was ein Priester erlernen KANN - d.h. NIEMALS, dass er dies auch tatsächlich lernen WIRD)

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P.S. Das Buch "Gebete" wird wie gesagt ergänzt.
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