Hexenjagd

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Hexenjagd

Beitrag  Antalis am Di 04 Dez 2012, 14:18

In Shattrath war es einfach gewesen. Ihre jahrhundertelange Ausbildung hatte sie vor größeren Schwierigkeiten bewahrt und sie hatte die Bücher unauffällig einstecken können.
In Eisenschmiede war es knapp gewesen. Erst der lästige Bibliothekar, dann die Wache. In der Altstadt war es noch gefährlicher. Viel zu viele Wachen, von denen sie zwei aus dem Weg räumen musste. Aber vielleicht hatte es sich ja wenigstens gelohnt. Sie hatte zumindest einige Bücher entwenden können, von denen sie sich Informationen erhofft. Sie wird jetzt erst mal einiges zu lesen haben und dann ihre Schlüsse ziehen. Wenn sie nicht fündig wird, muss sie wohl noch nach Sturmwind und Dalaran, doch jetzt, da es Tote gegeben hat, werden die dortigen Bibliotheken wohl stärker bewacht. Aber was soll´s, dafür wurde sie ausgebildet. Sie kann nahezu überall hin schleichen und wenn der Weg wirklich versperrt ist, kann sie ihn sich frei kämpfen.
Wenn sie auf ihre Rüstung verzichtet, kann sie auch versuchen, als Gräfin Ashea nas´Leran ganz offen in die Bibliotheken zu gelangen, wenn sie ihre roten Augen hinter einer Brille versteckt. Als Hochelfe dürfte sie in den beiden Städten nicht allzu sehr auffallen. Doch dann wird die Flucht wesentlich gefährlicher, wenn sie die Werke einsteckt, denn sie kann es auch nicht riskieren, die entsprechenden Bücher dort zu lesen. Das würde wohl zu viel Aufmerksamkeit nach sich ziehen.
Und dann darf sie auch die anderen Spuren nicht vernachlässigen, auch wenn diese wesentlich blutiger sind.
Irgendwie wird es ihr schon gelingen, zwei oder drei Namen dieses Zirkels in Erfahrung zu bringen…und dann hat sie endlich ein Druckmittel gegen die Hexe und ihre eigene Position gestärkt.
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Ooc: Die Zeitung hat schon davon berichtet und möglicherweise fand jemand den Artikel spannend genug, um der Sache auf den Grund zu gehen. Falls ja, einfach hier im Forum melden, dann können wir schauen, was daraus wird.
Der Titel ist übrigens etwas irreführend, aber mir fiel gerade nichts besseres ein.

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Re: Hexenjagd

Beitrag  Antalis am Di 18 Dez 2012, 10:36

Das Treffen mit der Hexe steht kurz bevor und sie hat noch immer keine Informationen bezüglich dieses Hexenzirkels. Die beiden Hexer, die sie „befragt“ hat, hatten auch keine Ahnung, wer Mitglied dieser Gemeinschaft sein könnte, dessen war sie sicher. Sie hatte wirklich jeden Kunstgriff angewandt, den sie im Laufe ihres langen Lebens kennengelernt hat, um sie zum Reden zu bringen und schließlich hätten sie alles preisgegeben, wenn sie auch nur einen vagen Verdacht gehabt hätten. Anschließend hatte sie die Leichen verbrannt, um etwaige Spuren zu verwischen und sich wieder in ihr Versteck begeben. So langsam gehen ihr die Ideen aus, wie sie auf die Schnelle noch etwas erfahren kann, auch wenn sie nicht glaubt, dass sie bei diesem ersten Treffen ernsthaft in Gefahr ist. Doch wenn dieses Gespräch nicht zu ihrer Zufriedenheit verläuft, wird es wirklich gefährlich für sie werden und sie braucht ein Druckmittel. Alles, was ihr sonst noch bliebe, wäre das ungeborene Kind zu bedrohen, doch das kann und will sie, in Erinnerung an ihr eigenes Kind, erst als allerletzte Möglichkeit ausnutzen. Aber wenn nichts anderes funktioniert, wird sie natürlich auch diese Option in Betracht ziehen. Sie hat nicht so lange überlebt, weil sie Gewissensbisse hat.
Doch zuvor hat sie vielleicht noch eine Möglichkeit, auch wenn ihr diese widerstrebt. Sie hat in der Zeitung gelesen, dass Ascás der Bote in Orgrimmar aufgetaucht ist. Aus Antalis Tagebuch weiß sie, dass er über ein weitverzweigtes Netzwerk an Spionen verfügte. Womöglich weiß er etwas, das ihr helfen kann. Doch wird er ihr helfen wollen und was wird er als Gegenleistung fordern? Sie weiß, wie gefährlich er ist, auch wenn er jetzt versucht, sich bei Garrosh anzubiedern. Außerdem hat sie seinen Angriff auf Unterstadt nicht vergessen, auch wenn dieser nicht von Erfolg gekrönt war. Doch was bleibt ihr anderes übrig, als Unterstützung da zu suchen, wo man es nicht erwartet. Seit ihrer Flucht aus dem Kerker des Hauses N´hir sind ihr nicht mehr viele Verbündete geblieben und wer weiß, vielleicht ist ihm der Grund ihrer Kerkerhaft Grund genug, ihr diesen Gefallen zu gewähren.
Ihre roten Augen funkeln, als sie fast automatisch die verzauberten Dolche mit dem selbst angemischten Gift bestreicht und macht sich auf zum Treffpunkt in den Ruinen von Lordaeron…

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Re: Hexenjagd

Beitrag  Ascas am Mi 26 Dez 2012, 22:39

Der Elf nahm die Pergamentrollen entgegen und verbeugte sich. "Ich werde diese geheimen Dokumente sicher in das Versteck bringen.", sagte er mit kaum gedämpfter Stimme. Der Orc nickte ihm zu und entgegnete: " Gut. Darin befinden sich die Aufzeichnungen über Hexenzirkel, welche die Horde in den letzten Jahren gesammelt hat. Nach diesen Diebstählen und den letzten Unruhen sind sie hier nicht mehr sicher. Geht nun!"
Der Blutelf salutierte zackig und machte sich zu Fuß auf den Weg aus Orgrimmar Richtung Süden.

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Re: Hexenjagd

Beitrag  Antalis am Mi 26 Dez 2012, 23:28

Sie kann sich ein Grinsen kaum verkneifen. Seit Tagen taucht sie immer wieder in Orgrimmar auf um diesen ominösen Boten zu finden und jetzt das...Sie war nicht mal lange in der Stadt, als sie das Gespräch eher zufällig mitbekommen hat. Auch wenn sie diesen Ascás noch nicht gefunden hat, so enthalten vielleicht diese Dokumente die Informationen, die sie sucht...zumindest die Hälfte der Informationen. Das würde ihre Position deutlich verbessern, wenn sie wieder mit der Hexe reden muss, denn sie weiß auch, dass dieses Problem aus der Welt geschafft werden muss, sonst ist ihr Leben weiterhin in Gefahr.

Sie wartet, bis der Blutelf schon fast außer Sicht ist, bevor sie sich langsam erhebt und ihm folgt...

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Re: Hexenjagd

Beitrag  Antalis am Di 08 Jan 2013, 09:31

Déadice konnte endlich aufatmen. Sie hatte den „Besuch“ beim Boten heil überstanden. Doch hätte sie sich gewünscht, die Art, zu ihm zu kommen, wäre anders verlaufen. Schon dieser äußerst dumme Träger der Schriftrollen hatte sie stutzig werden lassen, doch nach der ersten leeren Schriftrolle war sie sicher gewesen, dass es sich um eine Falle handeln musste. Doch gleich ein unfreiwilliges Portal zum Boten? Damit hatte sie nicht gerechnet. Doch zum Glück führte es nur zum Boten und nicht zu einem von denen, die sie suchte. Wer weiß, was sie dort erwartet hätte? Doch in Zukunft würde sie auch auf solche Fallen besser vorbereitet sein. Man lernt halt nie aus.
Der Besuch war sehr informativ für sie gewesen. Sie hatte jetzt womöglich die Mittel an der Hand, um zumindest einige Namen dieses Hexenzirkels zu erfahren und so ihre Verhandlungsposition deutlich zu stärken. Jetzt musste sie nur noch abwarten, doch die friedliche Variante ausreichen würde, sonst musste sie doch auf den gewaltsamen Weg zurückgreifen. Doch dafür musste sie erst in die Scherbenwelt reisen.
Seit ihrer Flucht aus den Kerkern des Hauses N´hir hatte sie eh keine Heimat mehr, warum sich also nicht so lange in der Scherbenwelt verstecken? Dort würden zumindest ihre Verfolger kaum nach ihr suchen und sie kann sich in Ruhe auf ihre Aufgabe vorbereiten. Allerdings bietet diese zerstörte Welt ihr kaum Möglichkeiten, nach dem Ursprung des Artefakts zu suchen, dass ihr dieses ganze Spiel aufgebürdet hat. Wenn es wirklich der Dolch ihres Vaters ist, wird sich die Sache zwar einfach erledigt haben, hat man ihr das zugesagt. Aber wenn nicht, wird sie andere Wege finden müssen, dass diese Waffe in den Händen ihres Volkes bleibt. Sie kann verstehen, dass der Zirkel den Dolch lieber in seinen Händen hätte, ist er doch ein mächtiges Artefakt im Kampf gegen einen Hexer, doch er gehört den Hochelfen und nicht einem dieser jungen und unbedachten Völker. Ihr Volk hat so viel verloren, dass sie nicht bereit ist, diesen auch noch herzugeben. Notfalls wird sie ihn mit Gewalt verteidigen, doch lieber würde sie das friedlich regeln.
Was den Boten angeht, so hat sich Antalis Einstellung ihm gegenüber ziemlich bestätigt, soweit sie das nach dem Gespräch beurteilen kann. Zwar waren deren Tagebucheinträge von Hass und Misstrauen geprägt, aber der Grundtenor scheint sich zu bestätigen. Er ist ziemlich überheblich und selbstgefällig, was ihm möglicherweise mal das Genick brechen könnte. Allerdings ist sie gespannt, ob und welche Gegenleistung er von ihr verlangen wird. Doch sie hat ihre Gegenleistung längst abgearbeitet, auch wenn der Bote das noch nicht weiß…

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