Der Krieg

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Der Krieg

Beitrag  Ascas am Mo 20 Aug 2012, 22:40

Da einige Leute mittlerweile Gefallen daran gefunden haben, die Taten und Gedanken ihrer Charaktere hier festzuhalten, probieren wir es nochmal mit einer Erfahrungssammlung bezogen auf WoW-Content. Diesmal geht es um den Übergang zu MoP und damit um den Krieg zwischen Allianz und Horde. Auf Horde haben wir heute das erste RP in die Richtung begonnen. Ich würde mich vor allem über viele Beiträge von die Allianz freuen.


Zuletzt von Ascas am Sa 15 Sep 2012, 00:45 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Der Krieg

Beitrag  Wayara am Di 04 Sep 2012, 16:11

Tenebra saß an Ihrem kleinen Schreibtisch im Gildengebäude und dachte nach. Für den Fall, dass ein Krieg sich nicht verhindern ließ, wäre es sinnvoll ein Lazarett für die Verwundeten zu errichten. Sie waren oftmals nur ausführende Soldaten und hatten schnelle Hilfe und Unterstützung verdient. Sie hatte Eleyah mit der Suche eines passenden Gebäudes beauftragt. Es sollte groß genug sein und gut zu erreichen. Und sie würde versuchen Kontakt zu den Heilern der verschiedenen Fraktionen aufzunehmen. Tauren, Orks, Trolle...all diese fremden Rassen waren ihr nur in den grundzügen bekannt. Ein Heiler der jeweiligen Rasse könnte vermutlich schneller eingreifen können...doch vorerst sollte sie die Grundstrukturen schaffen bevor sie sich zu sehr in Detailfragen verlor.
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Re: Der Krieg

Beitrag  Eleyah (Ice) am Mi 05 Sep 2012, 09:02

Der Besuch in Orgrimmar war interessant gewesen...
Nicht nur die Aussprache mit Tenebra, sondern das Treiben in Orgrimmar würde ihr in Erinnerung bleiben.
Alles schien, selbst für den eh schon "hohen Standard" der Stadt, sehr beschäftigt zu sein. Am Nordausgang bastelten Goblins fleißig an Kriegsmaschinen, Batallione sammelten sich vor den Stadttoren und begaben sich in Richtung des Hafens...
Eleyah war nicht sonderlich in orkischer Militärtaktik oder deren Plänen interessiert, doch dies hier...war interessant.
Irgendwas war im Gange...
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Re: Der Krieg

Beitrag  Shaturgal am Do 06 Sep 2012, 20:23

Müde rieb sich der alte Orc die Stirn und dachte über das bevorstehende nach. Die Nachricht von Ascas schlug ein wie eine Bombe, allerdings war es nur eine Frage der Zeit, bis Horde und Allianz sich wieder gegenseitig an die Kehle sprangen... Shaturgal hatte seine Fühler ausgestreckt, wollte herausfinden, mit was für einer Streitmacht Garrosh aufmarschieren wollte... Und an welchen Stellen er ein wenig zaubern konnte, um das ganze ein wenig hinauszuzögern...
Er zog einige Berichte heran, Truppenstärken, Sammlungspunkte... Er erstarrte... Da war ein Truppengesuch vom Kriegshäuptling. Wollte er tatsächlich den Zirkel des Schicksals mit in die Schlacht ziehen lassen?
Das war nicht gut... das war mehr als schlecht...
Shaturgal rollte die Papiere zusammen und lief festen Schrittes aus seinen Hallen. Vielleicht konnte ER ihm helfen...
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Re: Der Krieg

Beitrag  Ascas am Sa 08 Sep 2012, 15:26

Der Untote saß bei Kerzenschein an seinem Schreibtisch. Alles war irgendwie schief gelaufen. Er hatte die Nachricht zur Mobilmachung an verschiedenen Stellen verteilt und dabei Ausschau gehalten nach Personen, die sich ebenfalls gegen Garroshs Kriegsplan stellen würden. Zwar gab es einige, die vielleicht dazu bereit wahren, doch bei den meisten waren die Rahmenbedingungen nicht gegeben. Schwanger, noch angeschlagen vom Kampf gegen den Boten oder einfach nicht erreichbar. Assabad seufzte kurz und mit einem verbitterten Gesicht griff er zu Blatt und Stift und teilte Shaturgal die traurige Nachricht mit.


Die blinde Seherin hatte Orgrimmar erreicht und den Schamanen gesprochen. Langsam suchte sie sich ihren Weg durch die belebten Straßen der Stadt. Dabei kehrten die Bilder ihrer Träume in ihren Geist zurück. Das brennende Meer... die schmelzenden Mauern... darüber das Banner der Horde... alles Umgeben von Nebel...und hinter dem Nebel das Gefühl von Harmonie...
Die Trollin ging langsam Schrittes weiter zum Tal der Weisheit. Hier wartete eine schicksalhafte Begegnung auf sie, dass spührte sie. Sie fürchtete sich vor dem Krieg, der ihren Träumen nach bevorstand, doch freute sie sich über zeitgleich über das, was am Ende auf Azeroth warten würde.

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Re: Der Krieg

Beitrag  Ascas am Sa 15 Sep 2012, 00:44

Der Bote stand im Hafen von Beutebucht. Das Schiff wurde grade noch beladen und die Abreise würde sich wahrscheinlich noch bis zum Morgengrauen hinziehen. Viel zu lange für den Boten, zumindest wenn die Berichte stimmten. Ein Krieg zwischen Horde und Allianz...das würde die Meere unsicherer machen. Er hatte keinen Bedarf daran, einem Kriegsschiff der beiden Parteien zu begegnen.
Er ging an Bord und betrachtete die Karte erneut. Die Karte zeigte Azeroth als ein Kontitnent ohne Mahlstrom und ohne die großen Städte dieser Zeit. Seine Tätigkeiten in den Höhlen der Zeit hatten noch ein paar Früchte zusätzlich hervorgebracht. Der Blick des Boten viel auf eine der südlicheren Regionen des alten Azeroths. Die Legenden über die Pandaren und ihr Reich waren natürlich vielen geläufig, doch nur wenige waren in der Lage mit alten Karten die Position des Kontinents abschätzen zukönnen. Der Bote griff zu dem Buch neben der Karte. Beide trugen das Siegel Azsharas königlicher Bibliothek. Der Elf schlug gezielt eine Seite auf mit der Skizze einer Rasse, die schon nur gezeichnet Stärke und Macht ausstrahlten. Die Mogu...sie waren wie geschaffen für den neuen Rat des Bösen.

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Re: Der Krieg

Beitrag  Gast am Sa 15 Sep 2012, 01:37

Ieleniâ saß auf dem Mauern des oberen Stockwerks der Gildenhalle. Das rechte Bein angewinkelt und das linke von der Mauer herabhängend saß sie da und betrachtete Orgrimmar. Sie hatte sich erstaunlich schnell an Orgrimmar gewöhnt, an die Hitze, die trockene Luft, das laute Treiben der Kriegsmaschinerien und der Schmieden, das Gebrüll der Ausbilder, das alles war zum alltäglichen geworden. Auch wenn viele ihr sagen, das es seit Garrosh so extrem sei, was das Aufrüsten Orgrimmars anginge, in den letzten Wochen kam es ihr nach deutlich mehr Aufruhr vor. Irgendetwas ging da vor sich und Ieleniâ konnte auch ahnen was.
Garrosh hatte zwar viele Gebiete erobert aber auch viele an die Allianz verloren, besonders die Northwatch machte ihm auf Kalimdor schwer zu schaffen: Durotar, das südliche Brachland, Düstermarschen. Hinzu kam die innere Zerissenheit der Horde. Vol'Jin sprach sich öffentlich gegen Garrosh aus, die Tauren waren noch immer mit den Runetotem beschäftigt...

Sie nahm einen tiefen Schluck aus dem Wasserschlauch und sah hinunter, einige Mitglieder des Zirkels kamen von einem "Spaziergang" durch Orgrimmar zurück. Mit einem kurzen winken grüßte sie die Heimkehrenden und ließ den Blick wieder über das Tal schweifen.

Und verdammt noch eins, keiner wusste welche Pläne Sylvanas hatte, jetzt wo sich ihr die Val'kyr anschlossen. Sie hatte die Möglichkeit aus jedem toten Menschen einen Verlassenen zu machen. Offiziell, so wurde ihr einmal erzählt, würde Sylvanas nur darauf bestehen, Verlassene zu erschaffen, damit ihr Volk nicht ausstirbt. Wenn man sich jedoch ansieht, dass ihr mittlerweile nahezu das gesamte ehemalige Lordaeron als Land und Quelle für ihre Verlassenen dient...

Ein schaudern lief ihr über den Rücken, das gefiel ihr ganz und garnicht und je mehr sie darüber nachdachte, desto übler wurde ihr. "Verdammter Scheißdreck, ich sollte aufhören mir den Kopf zu zerbrechen und das den Leuten überlassen, die sowieso nichts anderes mehr im Kopf haben." Sie fluchte kurz und spuckte von der Mauer herunter, ehe sie sich erhob und mit gezogenen Klingen auf ihre Trainingspuppe zuging...

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Re: Der Krieg

Beitrag  Eleyah (Ice) am Mi 19 Sep 2012, 11:31

Die Bombe war gefallen...

Aus der Distanz betrachtete Eleyah fassungslos, was geschehen war...

Der Zeppelin war hoch über der Stadt, kaum sichtbar gewesen und Eleyah hatte nur einen kleinen Fleck erkennen können, der sich teilte und dann halb verschwand, halb größer wurde. Kurz vor dem Einschlag erkannte Eleyah wie groß die Bombe war. Ungewollt verkrampfte sich ihre Hand, ihr Körper ging in eine leicht geduckte Haltung.

Die Explosion, war gigantisch und ließ die Erde beben, schleuderte soviel Staub auf, dass es für einen Moment aussah, als ob jegliches Licht aus Azeroth abgesaugt worden wäre. Während sich der Großteil der Wolke zurückzog, wurde zunächst ein violettes Leuchten sichtbar, beinahe blinkende, in der Mitte der dunklen Wolke.

Als Theramore schließlich sichtbar wurde, fiel Eleyah die Kinnlade herunter... die Stadt war nicht mehr...nur ein Krater...
Garrosh hatte der Allianz den Krieg erklärt...sein erster Schlag, einem Meteor gleich.
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Re: Der Krieg

Beitrag  Magrid am Mi 19 Sep 2012, 14:14

Als wenn der Abend nicht schon stressig genug war für sie. Der Morgen begann recht harmonisch, lieb geweckt von ihren beiden liebsten Elfen auf dieser Welt und endlich schmerzfrei. Ein Frühstück im engsten Kreis und dann die obligatorische Arbeit entgegen der mahnenden Worte von Raoul, der seine Liebste nicht wieder dem Streß ausgesetzt sehen will. Die Korrespondenz war das übliche, die letzten Hochzeitsglückwünsche und die Bittbriefe aus den unterschiedlichen Regionen Azeroths in denen die Familie Al Sharaman sich nieder ließ. Doch der Brief der sie heute ereilte, war einer den sie lieber nie bekommen hätte. Das Wachssiegel, schlicht in schwarz gehalten, eingeprägt der Baum der Familie al Scharaman, jedoch ist dieser nun abgebildet mit einem dichten und verflochtenen Wurzelwerk in feinsten Linien. Magrid kennt dieses Siegel nur zu gut, früher hatte sie selbst solche Briefe versendet, das dunkle Exil hat eine dringende Botschaft an sie gesendet. Mit einem mulmigen Gefühl öffnete sie den Brief und laß dien kurzen und knappen Bericht.

"Der Spion der Horde ist sicher befreit worden...Teramore wurde dem Erdboden gleich gemacht...test der arkanen Bombe war bedauerlicherweise ein Erfolg."

Eine arkane Bombe, Magrid sah gebannt auf diese Zeilen und mußte sich fragen, in was für eine Zeit sie nun geraten werden. Wenn ein unkontrollierbarer Höllenork wie Garrosh die Arkanbombe besitzt, wie lange wird es dauern, bis er sie gegen alle wendet, die ihm im Weg stehen, nicht nur die Allianz, nicht nur Dalaran, sondern auch die Verlassenen, Silbermond und selbst die Trolle? Eine so mächtige Waffe in den Händen eines Orks, der nicht einmal im Geringsten die Weitsicht eines Thralls oder das Ehrgefühl eines Grom Höllenschrei hat, die Welt steht wieder einmal am Abgrund, diesmal nicht durch die Hand eines Arthas, die Intrigen eines Illidan, den Verrat eines Kel'Thas oder die Zerstörungswut und den unbändigen Haß auf das Leben eines Todesschwinges, die Welt wird von einem Ork bedroht, einem Ork auf dem Thron von Dorutar. Das sind wahrlich unruhige Zeiten in die sie ihre Tochter zur Welt bringen will, doch sie ist entschlossen alles zu tun, daß sie in einer friedlichen welt aufwachsen wird und sei der erste Schritt Antalis dabei zu helfen das Volk zu einen mit allen Konsequenzen für das jetzige Weltbild.
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Re: Der Krieg

Beitrag  Ascas am Mi 19 Sep 2012, 16:22

Sheng Pau blickte auf mehrere Balons. Die einen fliegten zur Stadt Sturmwind, die anderen nach Orgrimmar. Normalerweise hätte Sheng sich zweifellos auf diese Reise gefreut, aber was er gehört hatte von der Welt außerhalb dämpfte ein wenig die Vorfreude. Doch Meister Shang wusste was er tat, auch wenn der Plan verwegen schien. Der Pandare reihte sich ein für die Reise nach Orgrimmar. Eine Gestallt trat langsam hinter ihn und Sheng schmunzelte. Seine kleinen leisen Zweifel am Erfolg waren nichts gegenüber den Befürchtungen, die der Mönch hinter ihm hatte. Sheng lächelte und nickte ihm aufmunternd zu. Ascas Zweifel verflogen zwar nicht, doch diese Geste beruhigte ihn und er erwiederte das nicken. Zusammen traten sie die Reise richtung Ogrimmar an. Für einen war es eine Reise in ein fremdes Land, für den anderen eine Rückkehr. Doch für beide würde es sicher ein neues Kapitel ihres Lebens.

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Re: Der Krieg

Beitrag  Shaturgal am Mi 19 Sep 2012, 20:52

Ihr Brust hob und senkte sich schnell. Shaturgal starrte seine Tochter entsetzt an. Vor wenigen Sekunden stürmte sie in sein Arbeitszimmer, stieß die Wache einfach beiseite und baute sich vor ihm auf. Ihr Gesicht war vor Wut verzerrt und sie rang mit ihrer Fassung, während sie langsam wieder zu Atem kam.
"Was ist passiert?", wollte der alte Orc wissen. Er erinnert sich nicht, wann er seine Tochter jemals so gesehen hat. So... Aufegewühlt.
Sie ballte die Hände zu Fäusten und versuchte zu grunzen... "Garrosh... Dieser Ausgeburt eines Ogers hat Theramore angegriffen.", sprach sie mit zitterndern Stimme.
Shaturgal erhob sich aprupt, die Hände knallten auf seinen Tisch. "Berichte!"
"Er hat Theramore einfach in die Luft gejagt... Theramore gibt es nichtmehr...", flüsterte Rholana leise... "Frauen, Kinder... Keine Rücksicht. Er hat alle Regeln des Krieges missachtet.", völlig entsetzt lies sie sich auf einen Stuhl fallen und starrte auf den Boden.
Shaturgal wusste nicht, was er sagen sollte... Er lies sich auf seinen Stuhl sinken und massierte sich die Stirn.
Garrosh war ein Monster und musste aufgehalten werden... Seit der Zusammenarbeit beider Fraktionen war Shaturgal der Meinung gewesen, dass sich die Wogen allmählich wieder glätteten und ein Frieden vielleicht doch eines Tages möglich war. Nun hatte Garrosh eine der wenigen Führsprecher auf Seiten der Allianz angegriffen. Vielleicht sogar umgebracht. Seine große, grüne Hand ballte sich. Dicke Adern kamen zum Vorschein und pochten, während sich sein Blick langsam Rot färbte.
Es war genug...
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Re: Der Krieg

Beitrag  Gast am Fr 21 Sep 2012, 14:04

Ninnial saß gerade am Frühstück, als ein Kristall an ihrem Gürtel aufblitzte und vibrierte, sie nahm ihn in die Hand und eine leise Stimme ging von ihm aus: "Theramore wurde Opfer einer Manabombe, Proudmoore ist entkommen, die Stadt ist ein Krater." Sie warf dem Stein ein müdes "Danke" entgegen und nahm den letzten Bissen des roten Apfels, ehe sie ihn in den Resteeimer warf. Sie lehnte sich zurück und fluchte laut. Es würde nicht allzu lange dauern, bis Wrynn zum Gegenschlag ausholt. "Fast wie ein zweites Angrathar, da kommen schwere Zeiten auf Azeroth zu..." Sie stand auf und machte sich auf ihren mittlerweile täglichen Gang zu den Hallen der Blutritter, irgendwann musste Lord Sonnenklinge mal rauskommen, dann konnte sie endlich wieder zurück zu ihren Jungs nach Shattrath und Vorbereitungen treffen.

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Ielenia stand auf dem Haupttor Orgrimmars als die riesige Explosion zu hören war, sich kurz darauf der riesige Manaschirm ausbreitete undinnerhalb von Sekunden wieder zurückzog. Ihr Blick war wie versteinert Richtung Theramore gerichtet. Sie wusste nicht, ob sie lachen oder weinen sollte, sicherlich, es war ein erfolgreicher Angriff zur Einverleibung Kalimdors durch die Horde, aber eine Manabombe? Und dann auch noch auf die Einzige Fürsprecherin der Horde seitens der Allianz?
Ielenia sah sich um, die meisten Orcs um sie herum feierten ausgelassen, nur ein paar wenige schüttelten traurig den Kopf mit den Worten "Alles umsonst, Thralls jahrelanges streben nach einer friedlichen Welt, alles umsonst"

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Re: Der Krieg

Beitrag  Sereoh am Fr 21 Sep 2012, 18:14

Es war ein tag wie immer Sereoh erstickte in anklagen von seiner stadt. Sein Büro was er normaler immer pflegte sah aus wie ein schlachtfeld. Dort sah's er in der Mitte in sein sessel und resignierte vor sich her. Auf einmal kloppfte es an der tür er schaute hin und vernahm sofort den geruch von kaffee. *seid wann bittest du um erlaubniss einzutretten* ruft sereoh der tür entgeben. Nicht mal einen moment später trat vyse ein und schmiss einfach ein paar schrifftrollen vom bürotisch und setze sich hin. *bist du nur hier um mein büro weiter zuverunstalten?* vyse schaute ihn gelangweilt an und trank einen schluck seines kaffee's. *diese Bude kann mann nicht mehr verwüssten* schaut sich dabei langsam um * aber ich habe herrausgefunden warum die handelsrouten um rachet sogut wie auf eis gesetzt worden sind.*
Sereoh setzte sich sich ordentlich hin und hörte genau zu *schieß los*
Vyse gähnte einmal laut und sagte knapp *theramore liegt in schud und asche eine mana bombe hat die stadt zu einen wundervollen loch verschönert* er verzogt nichtmal ansatzweise das gesicht und trank wieder seelenruhig sein kaffee. Sereoh schluckte schwer und atmete tief durch bevor er etwas sagte. *diese Horde...* bevor er weitersprechen konnte wurde er schon unterbrochen von vyse * pass auf was du sagst.. mir gefällt deine einstellung schon lange nicht mehr* sereoh schluckte erneut und ließ sich weiter in den sessel fallen. *klasse eine katastrophe abgewehrt zack die nächste wo sind unseren alten helden die noch frieden stiffteten* sereoh schaut fragend zu vyse. *naja ich kanne ma einen elfen der das wollte *vyse funkelte ihn dabei wütend an. Sereoh schien zuverstehn und nickte ganz langsam und grinste dann zu vyse. *hast du nen plan vyse?* *du bist der capt'n du musst das schon selber * sereoh stand langsam auf und streckte sich. *gut trommel unsere mannschaft zusammen wir erkunden wieder neue gewässer!* *welchen kurs?* * richtung süden !* *aber capt'n da ist nix* *vertrau mir da liegt was. In hafenkneipen greift man das eine oder andere auf *er grinst breit. Vyse erwieder nix mehr darauf trank sein kaffee aus und ging richtung ausgang* wir sehn auf deck capt'n* er drehte sich um und grinste dann zu sereoh.

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Re: Der Krieg

Beitrag  Magrid am Sa 22 Sep 2012, 04:26

Am späten Abend, grade noch einige Sachen in der Taverne geklärt, ereilte Magrid ein neuer Brief, diesmal von einem Vertrauten aus Dalaran. In Kurzen und wneigen Worten wird berichtet: "Kirin Tor sind aufgebracht...Rhonin ist verschwunden...Jaina Prachtmeer kam angeblich aus Teramore raus." Magrid schluckt bei diesen Zeilen. Sie blickt auf das langsam schwindende Kaminfeuer und denkt nach. Zuerst die Nachricht über die Bombe, nun ist einer der großen Kirin Tor verschwunden und eine mächtige Magierin hat die Zerstörung ihrer Heimat überlebt. Es ist nciht auszumalen was passieren wird, wenn eine wie Jaina sich nciht mehr im Zaume halten kann, wenn sie ihrer Macht und ihrer Wut freien Lauf ließe. Nicht auszudenken, doch im Grunde können sie nur abwarten, was als nächstes passieren wird. Kopflose Kirin Tor, das ist ein anderes Kaliber. Als Nethermantin hat sie nie die Magier völlig verstanden, während diese sie mit Argwohn und Spott sahen. Doch selbst sie weiß wie wichtig diese Magier sind, auch für die Stabilität Azeroths. Es scheint fast als wenn Garrosh jede Sicherheitsleine, jedes Fangnetz und jeden Sicherungsbolzen aus dem Gefüge reißt, um seine Kriegsmaschinerie durch nichts aufhalten zu lassen.
Zum ersten Mal, seit Arthas Angriff auf Silbermond, ist sie zum Warten verurteilt, sie kann diesmal nicht in den Krieg ziehen, ihre beiden Völker verteidigen und irgendwie ist das frustrierend. Im schein des Feuers denkt sie an vergangene Schlachten an denen sie teil nahm, besonders an jene ruhmreichen Tage in Nordend, Tage wo selbst alte Kampfgefährten noch nicht dem Wahnsinn erlegen sind, tot oder nicht mehr in der Lage einen Kampf zu führen. Wo selbst ein Sereoh noch Kampfgeist besaß und sich für das richtige einsetzte, statt leidiger Diskussionen über Nichtigkeiten zu führen. Was ist passiert? Sind sie schon zu alt dafür? Gehören sie schon zum alten Eisen? Mit Nichten, sie muß an das ungeborene Leben in sich denken, wäre dies nicht wäre sie wohl mit ihren beiden Liebsten an der vordersten Front. Sie braucht kein dekadentes Leben im gemütlichen Trott ihrer eigenen Position, sie hat das Rangkoma noch nicht gelähmt und wird es auch nicht. Nur was kann sie momentan tun? Im Grunde nur eines, die Netzwerke und Mittel nutzen, die sich Jasilion all die Jahre aufgebaut hat, fragen, Informationen sammeln und hoffen, daß sie damit beide Armeen, die von Unterstadt und auch von Silbermond mit Informationen versorgen kann und daß sie in Silbermond nicht auf Taube ohren stoßen.
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Re: Der Krieg

Beitrag  Antalis am Mo 24 Sep 2012, 11:04

Antalis wirft den Bericht über die beobachteten Aktivitäten im Nethersturm ins Feuer. Eine Woche lang hat sie jede freie Minute genutzt, um Neuigkeiten zum Boten in Erfahrung zu bringen. Sie hat kaum geschlafen, um möglichst detailliert berichten zu können und jetzt gibt es wohl niemanden mehr, der an diesen Neuigkeiten interessiert ist.
Schuld sind die Neuigkeiten aus Orgrimmar. Dieser irre Ork hat einfach mal Theramore ausgelöscht. Die Idee findet sie ja nicht uninteressant, aber weder Planung noch Ausführung zeugen von Rafinesse. Aber was soll man von einem Ork auch erwarten, das musste sie ja vor kurzem schon feststellen. Die Strategien der Orks sind ebenso plump wie Einfallslos. Dennoch steht jetzt ein Krieg bevor, der den Boten wohl in Vergessenheit geraten lässt. Also hat dieser wieder freie Bahn, bei der Umsetzung seiner Pläne. Und es ist wohl nicht an ihr, sich dieses Problems allein anzunehmen. Bruder Gilian würde ihr sicher den Kopf abreissen, wenn er davon erführe, zumal er ihr die ewigen Alleingänge schon mehrmals verboten hat. Und doch, man darf den Nethersturm nicht vergessen, sonst folgt irgendwann eine böse Überraschung...

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Re: Der Krieg

Beitrag  Jimali am Mo 24 Sep 2012, 17:13

Das Freigeisterhaus lag dunkel in einer kleinen Gasse Orgrimmars und schien völlig verlassen zu sein. Mitten in der Nacht, der schneidende Wind von der See heulte um die Ecken, schlich der Schemen eines Wolfes um das Haus herum, er schien abzuwarten, zu beobachten, legte sich schließlich abwartend vor die Tür. Erst eine Weile später, als ein großer, breitschultriger Ork, mit zwei mächtigen Äxten am Gürtel eintraf und ruppig an der Tür zerrte bis sie aufsprang, erhob sich auch der Wolf und schlüpfte mit in das Haus. Nach und nach erschienen weitere Gestalten. Allesamt schienen sie wenig Interesse daran zu haben, gesehen zu werden. Sie kamen einzeln oder zu zweit, schlichen durch die Straße, in der nur gedämpft der Lärm der Stadt, der Waffenschmieden und Soldaten zu hören war, und verschwanden hinter der Tür.

Seinz alle Fensta dicht? Tür abgeschloss'n?
Zustimmendes Murmeln, dann flammte ein Streichholz auf und eine Kerze wurde entzündet.
Dann mia begrüßenz die restlich'n Freigeista. Wia hab'n heut Nacht viel zu sprech'n, un' dann reichlich zu tun.
Jimali blickte in die Gesichter der verbliebenen Gemeinschaft. Parok hatte Bier mitgebracht, Krüge standen auf dem Tisch, auf dem schon viele Karten gelegen hatten mit denen sie Abenteuer geplant hatten. Alle saßen stumm darum verteilt, der eine oder andere hielt sich an seinem Krug fest, Jimali spürte ihre Blicke so intensiv wie lange nicht, fast glaubte sie, sie könnten in ihre Seele sehen, wie die Geister mit denen sie gesprochen hatte.
Tja, iha habenz sicha schon gehöat. es seinz Krieg. Sie wartete nicht auf Zustimmung, sie wusste, dass es niemanden gab, der das noch nicht erfahren hatte. Das wär nix schlimmäs, wea wartet nich schon lang drauf, dass wia es dea Allianz so richtig zeig'n? Aba, Garrosh - sie zögerte, warf Parok einen taxierenden Blick zu - naja, Garrosh hab'nz nich voa mit Ehre zu kämpf'n, den stärkst'n in dea Schlacht zu such'n.
Jimali stützte die Handflächen auf den Tisch, blickte hinunter, und sprach leise weiter.
Nein, Garrosh is ehrlos. Mia hab'nz nie, niemals sowas ealebt. Niemals. Ea hab'nz Theramor ausgelöscht. Völlig. Mit Mann un' Maus, Frau'n, Kinda - allä. Eine Bombä, die töt'n solltä, nich um Mauan zu sprang'n, oda zu plündan. Nua zum zerstör'n.
Sie atmete tief durch, man konnte förmlich spüren, wie Wut in der Trollin hochstieg, was an sich schon seltsam genug war. Doch als sie nun hochsah, ihre langjähirgen Gefährten und Freunde ansah, konnten sie ein wildes Funkeln in ihren Augen sehen. Ihre Hände umklammerten die Tischkante bis die Knöchel weiß schimmerten.
Jetzt aba is ea zu weit gegang'n. Theramor war das einä. Aba aus Sen'jin und Donnafels kam'n Nachricht'n. Garrosh schickt Leutä, die Trolls un' Taur'n töt'n, wenn sie sein'n weg nich geh'n woll'n. Wenn sie geg'n diese Art von Krieg seinz.
Jimali sah nicht die schockierten Gesichter. Vor ihrem inneren Auge sah sie den Geist eines jungen Trollschamanen, den sie manches gelehrt hatte. Sogar seiner Geisterform konnte man ansehen, dass sein Tod grausam, schmerzhaft und voller Brutalität gewesen war. Sie hatte ihn begleiten müssen, denn er hatte den Weg nicht gefunden, um bei den Ahnen am ewigen Feuer zu sitzen. Sein Geist war gebrochen, er würde niemals ein Ratgeber für die Nachkommen werden.
Meine Freundä. Wenn wia Freigeista bleib'n woll'n, wenn wia woll'n, dass alle Völka dea Hordä gemeinsam kämpf'n, zusamm'n steh'n bis zum letzt'n Moment - dann müss'n wia geh'n. Wenn wia füa diejenig'n ein Zufluchtsort sein woll'n, die Garrosh nicht dein'n woll'n - dann müss'n wia Orgrimmar verlass'n. Wenn unsa Kampf all'n dien'n soll, dann müss'n wia ein'n ander'n Weg such'n.
Dieses Mal sah sie jeden einzelnen an. Die Trollin richtete sich zu voller Größe auf, das flackernde Licht der Kerze schimmerte in ihren Augen und gab ihnen einen unheimlichen Glanz.
Wia brauch'n neuä Vabündete im Kampf geg'n die Allianz un' im Kampf geg'n die Unehrenhaftigkeit, die Garrosh auslebt. Wia brauch'n ein neuäs Haus, damit wia trainier'nz, schmied'nz, zaubanz könn'n, wo wia Valetzte und Flüchtlingä aufnehm'n könn'n, wo wia jungä Kriega ausbild'n un' unsan Weg vateidigenz. Mia wiad kein'n zwing'n mia zu folg'n, aba mia wiad die Stadt valass'n. Mia zieh'nz vielleicht ins Schling'ndorntal oda ins Gebirge bei den Sümpf'n, mia weiß nich genau - aba mia muss geh'n. Füa die Hordä, die wia einst war'n.

Sie saßen lange zusammen in dieser Nacht, doch am Morgen schien das Haus wieder verlassen zu sein, als sei niemals jemand dort gewesen.

Jimali

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Re: Der Krieg

Beitrag  Sereoh am Mo 24 Sep 2012, 20:31

*Die Dämmerung tratt ein und am Anlegeplatz der Sonnensegel sammelten sich immer mehr Gestalten. Die Schiffsglocken ertönen als Sereoh mit seinen Schiff leise vor der Bucht vor Anker ging. Beiboote wurden runtergelassen die mit Laternen bestückt waren. Es sah aus als würden Glühwürmchen über das Wasser fliegen wenn man das spektakel nur von weiten beobachten konnte.
Aus den ersten beiboot was die Küste erreicht sprang ein Gut gekleideter Elf mit einen roten Admiralsgerock und streckt sein Dolch in die Höhe. Ein Lautes Gegröle erklang, Pistolenschüsse würden abgefeuert, Humpen zusammen geschmissen. Einfach eine perfekte Stimmung.
Sereoh gang durch seine Mannschaft und mussterte sie. Alle waren gekommen sein alle waren sein Ruf geholft. Zufieden ging er zu den Rumfässern die er zum glück noch kurz vor abfart erwerben konnte und sprang rauf.
"Seid ihr Bereit geschichte zuschreiben?!?" Als er sein Dolch in den Himmel streckte erklangen wieder schwerte die gegeneinander knallten und Pistolen. " Ich denke das soll JA heißen! Ihr kennt meine Regeln auf dieser Reise! Wer sich nicht dranne hält fliegt schneller über die Planke als er schauen kann!" Für einen kurzen moment war es still bevor Sereoh wieder runtersprang und zu Arton ging. *Bring die leute anboard sie sollen fit sein* Arton nicke nur sein Rüstung schepperte als er sich in bewegung setze und scheuchte die Matrosen los. Einer nach den andern sprang langsam in die Boote der Schnapps würde sorgfältig auf den kleinen Booten verteilt und eins nach den andern brach auf zum großen Schiff. Erneut klang die Schiffsglocke und Sereoh schaut sich nocheinmal. Er schaut Richtung Silbermond.. machte er das Richtige. Sereoh lachte nur kurz drehte sich um, ging ein stück und legte Vyse eine Hand auf die schulter und grinste ihn an. Danach sprang er zusmamen ins letze boot und schipperte mit Vyse zu sein Schiff.

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Re: Der Krieg

Beitrag  Antalis am Di 02 Okt 2012, 09:02

Wütend tritt Antalis den Hocker durch ihre Kammer. Warum tut sie sich das immer wieder an. Ist Silbermond es noch wert, verteidigt zu werden? Eine Heerschau, pah…ein Witz war das. Nicht mal der Orden war dem Aufruf gefolgt. Was glauben die Kämpfer eigentlich, wer sie sind? Das sind ja schon orkische Methoden, sich einfach in Kampf zu stürzen, ohne ordentliche Führung und einen Plan. Der einzige Lichtblick an diesem Abend war das Erscheinen von Eleyah gewesen. Sie scheint endlich einen richtigen Weg gefunden zu haben, trotz dass Antalis sie im Stich gelassen hatte, weil sie sich mit einem Feind eingelassen hatte, den zu besiegen sie fast ihr Leben gekostet hatte.
Aber wer soll sie auch führen? Gilian? Er war schon wieder nicht bereit, ihr zuzuhören. Er wollte nichts vom Nethersturm und dem Boten hören, dabei will dieser doch in absehbarer Zeit direkt nach Silbermond zu seiner „Verlobten“ kommen, wie sie erfahren hat. Es liegt also wohl doch an ihr, das mal wieder im Alleingang zu lösen, Verbot hin oder her.
Sereoh? Wer weiß, wo dieser Freibeuter sich mit seinem Schiff rumtreibt. Und Arton? Wer will schon einem Untoten folgen.
Armes Silbermond…
Noch immer wütend setzt sie sich auf den Boden und versucht zu meditieren.

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Re: Der Krieg

Beitrag  Wayara am Di 02 Okt 2012, 09:24

Tenebra ließ sich in die Hängematte fallen und dachte nach. Sie war bei dieser Heerschau um ihre Hilfe anzubieten, Gilian hatte sie erhört und versprach ihr Hilfe bei der Errichtung des Lazaretts, doch bis auf einige wenige konnte sie niemanden ausfindig machen der noch bereit war für die Stadt zu kämpfen. Viele waren gerade in Pandaria dieser fremden neuen welt unterwegs...vielleicht konnten sie deshalb dem Ruf Gilians nicht folgen. Er würde einen weiteren Termin einberufen und sie würde wieder da sein...unabhängig davon wie viele kamen. Sie hatte sich zwar von Silbermond gelöst und war zum Zirkel gezogen...doch fühlte sie sich immer noch für das Wohl ihrer alten Heimat verantwortlich. Jeder der sich gegen Garrosh stellte war ihr willkommen und sie würde Jedem bestmöglich helfen. Müde schloss Tenebra die Augen und verfiel in einen traumlosen Schlaf.
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Re: Der Krieg

Beitrag  Gast am Mi 03 Okt 2012, 02:55

Leni machte sich auf die Rückreise von Silbermond nach Pandaria, ein Weg, der durch das Portal im Tal der Ehre Orgrimmars ein leichter war. Sie las sich im Gehen den Bericht für Shaturgal noch einmal durch, nickte abschließend bestätigend und versiegelte ihn. Auf der anderen Seite des Portals, im Heiligsten Gebiet der Pandaren, dem Tal der ewigen Blüte, gab sie den versiegeltem Bericht einem Botenjungen, der augenblicklich losritt. Sie stütze sich auf dem Geländer der Dachterasse ab und sah herunter in Richtung Westen zur Serpent Spine und dem sich dahinter sammelndem Schwarm. "Das wird ne verdammt harte Zeit..." murmelte sie, ehe sie hineinging und sich aufrödelte.

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Re: Der Krieg

Beitrag  Ascas am So 07 Okt 2012, 14:17

Ascas schritt langsam durch die Straßen von Orgrimmar. Einige Häuser standen leer. Also waren jene, die mit dem Krieg nichts zu schaffen haben wollten schon geflohen. Das machte es nicht grade leichter Leute für eine Rebellion zu finden. Außerdem fielen so jegliche Taten gegen den Willen des Kriegshäuptlings umso mehr auf. Vorsicht war erst einmal geboten.
Krieg...Er hatte so gehofft sein Dasein als Mönch in Frieden zuverbringen. Doch wie konnte man die Waffen ruhen lassen, wenn Freunde und Heimat auf dem Spiel standen? Ascas hatte die erste Woche nach seiner Rückkehr damit verbracht, sich einen Überblick über die Sitationen in Azeroth zu verschaffen. Wie deutlich der Krieg doch vor der Tür gestanden hatte. Schon längst waren die Streitigkeiten um die Vorräte im Eschental eskaliert. Gleichzeitig waren die Menschen von Theramore aus zu einem grausamen Feldzug aufgebrochen und hatten das Brachland über weite Strecken in ein Schlachtfeld verwandelt. Sogar einen Landungsversuch an der Südküste Durotars hatte es gegeben. Dafür war das Steinkrallengebirge größten Teils an die Horde gefallen. Und auch hier wurde zum Finalenschlag mit einer großen Bombe ausgeholt worden, die Unschuldigen das Leben kostete. In den Östlichen Königreichen sah es nicht besser aus. Die Verlassenen eroberten Stück für Stück ihre alte Heimat wieder. Süderstrade war ihren Seuchen zum Opfer gefallen. Es war fast aberwitzig zu behaupten, jetzt sei der Krieg plötzlich ausgebrochen. Fast überall auf Azeroth war er schon längst im Gange. Nur Todesschwinges Rückkehr hatte dem ganzen noch einen letzten Riegel vorgeschoben. Doch dieser wurde von beiden Seiten durch die Schlacht am Wyrmruhtempel gemeinsam gelöst. Wer war im Recht? Wer hatte begonnen? Es war nicht mehr zu sagen. Auf beiden Seiten gab es unschuldige Opfer aber auch grausmame Massaker. Wiegte die Vernichtung Theramores wirklich so viel schwerer als das Massaker von Camp Tauraijo?
Wofür sollte man eigentlich noch kämpfen? Was brachte es noch eine solche Welt zu beschützen in der man für das Töten von Unschuldigen geehrt und mit Ruhm überschüttet wurde? Was war Azeroth eigentlich noch wert? Jeder der den Willen besaß diese Welt zu verändern sollte sich diese Frage stellen. Und so zog auch der Mönch sich zurück um über diese Frage zu meditieren...

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Re: Der Krieg

Beitrag  Shaturgal am Sa 13 Okt 2012, 17:03

Langsam schlüfte der alte Orc seinen Tee... Sein Blick fiel auf das Tal der Ewigen Blüten... Pandaria... Shaturgal zog eine kleine Liste aus seiner Tasche. Der Zirkel des Schicksals war nahezu komplett in Pandaria unterwegs und versuchten dort, wie konnte es anders sein, die Brandherde. Wo immer es Probleme gab, waren seine Leute nicht weit. Alle hatten die Anweisung bekommen, sich größtenteil auf Schadensbegrenzung einzustellen, keine offenen Gefechte mit der Allianz oder den einheimischen Pandaren. Die eingehenden Berichte waren erschütternd. Kaum war der neue Kontinent entdeckt, waren es sowohl Horde als auch die Allianz, die diesen Ort ins Chaos stürzten. Er seufzte resignierend.
Vielleicht war es wirklich an der Zeit die Rückzug anzuordnen und diesem Treiben endgültig ein Ende zu bereiten. Die große Frage war nur, wer sich letztlich an diesem Unterfangen beteiligen würde oder wer sich ihm sogar direkt in den Weg stellen würde...
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Re: Der Krieg

Beitrag  Saraxis am Sa 13 Okt 2012, 18:18

Saraxis packt den letzten Proviant in die Tasche und sieht sich um. Sein Zuhause... Mit einem resignierten Seufzen schüttelt er den Kopf, verschließt die Tasche. Seine Frau... fort... seine Kinder... sind bei seiner Stiefmutter. Sie wird schon auf die beiden aufpassen. Er kann diesen 'neuen' Kontinent und den Krieg der wohl darauf tobt, nicht länger ignorieren. Über viele Dinge muss er sich nun klar werden... er muss nachdenken... dringend. Sein ganzes Leben läuft nun aus den Fugen. Vielleicht kann er dort Ruhe finden. Nochmals sieht er sich um und schultert seinen Rucksack. Sein Blick bleibt an einem Bild an der Wand hängen, das Bild einer glücklichen Familie, und seine Augen verdunkeln sich einen Moment. Ist das Vergangenheit? Er weiß es nicht. Verzweiflung, Wut und Trauer steigen in ihm auf und er verlässt das Haus, verriegelt die Tür und macht sich auf den Weg. Zeit für einen neuen Abschnitt in seinem Leben.
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Re: Der Krieg

Beitrag  Selene am So 14 Okt 2012, 15:39

Selene lehnte sich an das geländer des schreins. Dieses Land war so friedvoll so anders als das was sie kannte. Und dann kamen sie als fremdlinge herein und brachten sogleich unruhe beschwören mit ihren Hass und ihrer zerstörungswut etwas altes schlummerndes in diesem land" sha" nannten sie es.
Die suche nach Valentinez führte sie hier her und nun hat sie in dieser kurzen zeit soviel von diesem volk gelernt das sie gezwungen wird über ihre lebensweise komplett nachzudenken. welch seltsame Fügung
Sie schmunzelte und betrachtete ihre Sanduhr in der Hand.
hatte sie immer richtig gehandelt , was wäre passiert wenn sie in manschen situationen anders weiser reagiert hätte?
Sie seufzte und blickte zum himmel
Nein sie musste zuerst valentinez finden was danach gemacht wird und wie sie sich an diesem unnützen krieg beteiligte konnte man dann klären. Ihrer meinung nach war garrosh eh schon immer eine Fehlbesetzung des Kriegshäiptlingsplatz. seine aggresivität und seine impulsive ader war nicht gut für die horde und wird es nie sein.
Der weg der neutralität war immer der sicherste gewesen
Sie blickte auf das Tal undbeobachtete die landschaft und die verschiedenen völker die hier anscheinend gut mit einander auskamen.
Man könnte hier soviel lernen wenn man nur wollte.
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Re: Der Krieg

Beitrag  Jimali am Mi 24 Okt 2012, 14:48

Jimali ging scheinbar ziellos durch eine Gasse in Orgrimmar. Nichts an ihr machte den Eindruck, dass sie Schamanin sei. Man sah keine Waffen, und ihre lederne, überaus trollische Kleidung war schmucklos, einfach, man könnte es fast abgerissen nennen. Bei einer Wache am Anfang der kleinen Straße blieb sie stehen, es gab einen Wortwechsel, die Wache schubste die Trollin, deren Augen zwar einen Moment wutentbrannt funkelten, die aber weiterhin völlig ruhig bleib. Nach einigen weiteren Wortgefechten, reichte sie ihm einen Beutel. Er nickte schlicht und dann machte sie sich davon, verschwand im Gewusel der Gasse, durch die sich viele Einwohner auf den Heimweg machten, um endlich ausruhen zu können. Jimali aber schlüpfte ins Freigeisterhaus und schloss die Tür hinter sich.
Einige Stunden später rumpelte ein Wagen bis vor die Haustür. Ein Goblin sprang herunter und klopfte an der Tür des scheinbar verlassenen Hauses. Als sie sich öffnete, flackerte der Schimmer eines Feuers heraus, man konnte leise Stimmen hören - und schon kurz darauf begann die Arbeit, die trotz aller Mühe fast still und stumm verlief. Kisten, Säcke, Bündel, sogar ein ziemlich großes Sofa und ein ebenso riesiger Tisch wurden heraus geschleppt, auf dem Wagen festgezurrt. Es waren vielleicht zehn Personen die einige Zeit geschleppt und gewerkelt hatten. Der Wagen rollte an der Wache vorbei, die am Abend mit Jimali verhandelt hatte. Der Ork beachtete ihn nur kurz, nickte stumm und klopfte auf den Goldbeutel an seinem Gürtel.

Im Inneren des Hauses stand Jimali in der Runde ziemlich abgehetzter Freigeister.
So, Freundä. Es is soweit. Wir zieh'n weita. Geh'nz alle einzeln oda zu zweit, nich auf einmal, seinz zu auffälig! Azziral, Parok un' mia komm'n nach. Wir hab'n noch ne'n Knall vor, bevor wir weg sin'.
Sie schmunzelte leichtm es sah irgendwie gehässig aus.
Die Leute machten sich auf den Weg, leise flüsterte Jimali auf trolisch.
Bitte, Geister der Vergangenheit, Ahnen unserer Vorfahren, beschützt meine Freunde auf ihrem Weg. Zeigt uns einen Weg, um das zu erreichen, was wir vorhaben. Und wenn wir scheitern, seid bei uns in den schwersten Stunden, damit wir stark bleiben und für die Freiheit und die Zukunft sterben.
Sie schloss leise die Tür und sah Parok, den großen, muskulösen Ork und Azziral den Untoten an, die beide noch herumlungerten.
Und wir, Jungz, wir bereit'n nun ein'n Abgang vor, der so richtig durch Mark und Beinenz geht.

Endlich standen in jedem Raum des Hauses, sogar in der Ingenieurshütte im Hinterhof und an den Fundamenten im Keller (da wo vorher ein paar Särge und auch ein labortisch gestanden hatten) Pakete herum und Dynamitstangen waren darum verteilt, allesamt mit kleinen Kabeln und Drähten verbunden, die an einer seltsamen Maschine endeten, die oben im Hauptraum vor Jimali stand. Parok und Azziral sahen die Trollin fragend an, die ihnen mit einem Zwinkern zunickte.
Den rest erledigt mir schon. Ihr haut bessa schnell ab, bevor hier das Chaos ausbricht.
Parok räusperte sich.
Aber Jimali - wie Leute sollen erfahren, dass wir nicht tot seien? Wie sollen finden uns Leute, die sich anschließen wollen, für kämpfen für die alte Horde?
Sie stutzte, senkte den Kopf und murmelte zustimmend.
Habenz Recht, Orkse. Aba mir habenz ne Idee. Wart ma...
Sie öffnete einen schrank neben dem Kamin, der wohl nicht mehr auf den Umzugswagen gepasst hatte. Darin lagen große Stapel Papier, auf denen groß das Wort "Freigeister" prangte.
Wollt mia eigentlich aufhäng'n als Werbung, nu müss'n wir da noch draufbring'n, wo wir sind, aber ohne zuviel zu verraten. Sonst hab'n wir doch noch den alt'n Garrosh auf'm Hals.
Es dauerte gefühlte Ewigkeiten, in Wirklichkeit nur einige Stunden - als die Sonne aufging, waren die drei fertig mit ihrer Arbeit. Auf manchen Blättern stand nun noch ein Zusatz: "Wir sagen auf denn, und warten bei den Geistern, die Schach und Theater spielen, bis die echte Horde zu uns kommt".
Klingenz als wär'n wir tot oda so.
Jimali grinste ebenso zufrieden wie die beiden anderen.
So, vaschwindenz iha zwei - komm gleich nach.

Eine halbe Stunde später, von einem Zeppelin aus, konnte Jimali den Feuerball sehen, der aus der Gasse aufstieg.
Eine Träne rann ihre Wange hinunter, sie beobachtete die Flugblätter, die sie auf dem Dach hatte liegen lassen, damit sie in der Stadt herumflögen, sah die Nachbarn wild durcheinander laufen um den Brand zu löschen und flüsterte "Machs gut, Freigeistahaus, leider müss'n wia weg aus der Heimat. Wia hab'n nun ne'n Kampf vor uns, un' den könn'n wia nich hier plan'n. Iagendwann komm'n wia wieda. Vasproch'n."

Jimali

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