Wettlauf um die Zukunft (abgeschlossen)

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Re: Wettlauf um die Zukunft (abgeschlossen)

Beitrag  Danvid am Do 05 Jul 2012, 02:02

(OOC: Danvid ist nach dem letzten Post umhergewandert, hier der Fehlende Part:) Edit:
Danvid tastete sich in die Minen, langsam und bedächtlich schlich sie um die Zwerge und sah sich um bis sie einen guten Platz gefunden hatte. Ihr Begleiter Schlief ruhig draußen. Sie würde wohl mindestens einen Tag hier drinn verbringen. die Gänge waren wirr und sie sah sich in Schwierigkeiten sich zu orientieren. Ein offenes Feld mit vielen Archaeologie-arbeitern stellte sich für sie perfekt zum überwachen dar und sie zog sich hinter ein paar Steinen zurück.


Der kleine Raptor Trottete wirr in der Mine umher. Die Zwerge schienen kleine Kreaturen gewohnt zu sein, die hin und wieder die Minen durchstreifen. An einer Stelle machte er halt und hüpfte hinter einen Haufen Steine, somit direkt in Danvid's Schoß. Danvid schmunzelte. Es war also der nächste Tag angebrochen. Heute müssten die anderen kommenund sie würde von Ihren Beobachtungen erzählen. Sie streckte sich hinter den Felsen - immernoch versteckt. Sie hatte sich nicht gewagt sich zu bewegen seit dem sie den Nachtelfen erspäht hatte. Rasch sah sie sich die Stelle an der er herumgewerkelt hatte einmal erneut an, verschwand dann durch das Wirrwarr der Gänge wieder nach draußen an das Lager und wartete auf das die anderen kommen. Ihr kleiner Raptor trottete fröhlich in einem Abstand hinterher.


Zuletzt von Danvid am Do 05 Jul 2012, 08:48 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Wettlauf um die Zukunft (abgeschlossen)

Beitrag  Arton am Do 05 Jul 2012, 07:13

Dethilion schlug den Weg nach Norden ein. Er war sich sicher, dass seine Nachfahrin zurück nach Quel'Thalas reisen würde, wenn er nicht zu dem Treffen erschien.
Die Tafel versteckt, vermint und die Abschrift dabei, jetzt heißt es weiter ungesehen durch das Arathibecken schleichen. Gut, dass er hier ein verstecktes Lager aufsuchen konnte um etwas zu rasten. Immerhin ist er den letzten Tag und die ganze Nacht durch gereist. Er betrat das versteck und legte noch ein paar Drahtfallen aus , bevor er sich auf die Schlafmatte legte und einschlief.


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Arton war genervt. Diese verdammte Auseinandersetzung mit dem Wyrm hatte ihn ganz schön zurück geworfen. Untätig hier zu sitzen machte ihn Rasend. Mittlerweile wurde immerhin seine Rüstung wieder repariert. Wenigstens etwas gutes, doch nun musste er noch auf seine Entlassung warten. Die Wunden verheilten gut und wenn er wieder in Archerus war würde er noch dafür sorgen, dass sich das noch etwas beschleunigt. Hätte der Drache nicht in noch tieferen Schnee landen können ? Er streckte sich...keine gute Idee, tat immer noch weh, dann dreht er sich auf die andere seite und betrachtete missmutig die anderen Patienten. Das wird echt langweilig hier...


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Re: Wettlauf um die Zukunft (abgeschlossen)

Beitrag  Faithblade am Do 05 Jul 2012, 18:04

Zwei stechend rote Punkte waren das einzige, was in der tiefen Dunkelheit der Mine unter der schwarzen Festung Acherus zu erkennen war. Dahinter hörte man nur ein gurgelähnliches Geräusch und ein tiefkehliges Murren. Die rechte Hand und seine Begleiter waren in Stellung gegangen. Sobald sie das Zeichen bekommen würden, würden sie hervorkommen und die dunkle Kraft offenbaren, die in ihnen steckte. Von der Verderbnis von C´thun durchdrungen dienten sie für ihn als einzelne Augen, durch die er sehen und eingreifen konnte. Die versprochene Unterstützung hat er letztendlich gewährt.

Nakmur hörte sich immer wieder unter den Kultisten um und sprach mt einigen darüber, wie es um ihre Blutlust und den Glauben steht. Viele von ihnen verlangen Rache und müssen deshalb zurückgehalten werden, aber dennoch sind alle vom Glauben eingenommen und zweifeln nicht an der Standfestigkeit von diesem. Er ging zum Rande der Sturmsäule, wo sein Windreiter auf ihn wartete, stieg auf und flog mit ihm in Richtung des dunklen Portals davon.
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Was in Unterstadt geschah

Beitrag  Magrid am Do 05 Jul 2012, 20:43

Dunkel ist es in den Katakomben von Lordaeron, dunkel in den Hallen, die nun Unterstadt genannt werden. Wie in vielen Situationen in der Vergangenheit, so schreitet auch diesmal ein Al Sharaman durch die Gemäuer, wenn die Zeit gekommen ist, an der sich diese Familie wieder in die Welt einmischt und den Nimbus der Verschwiegenheit ablegt. Heute sind es jedoch Ruinen, die dieser Al Sharaman durchschreitet, die Klänge der Glocken, der Menschen, das Flüstern am Hofe, alles nur noch Schatten der Vergangenheit.
Gekleidet in der weißen Robe des Patrons, das Wappen prangend auf ihrer Brust, der Baum des Wissens und ein Stirnreif auf dem Haupte tragend, so sehen die Wachen die Gestalt langsam die Gänge hinunter schreiten, ihr Gesicht ist ihnen wohlbekannt, ist sie doch eine Einwohnerin dieser Stadt und geht seit gut 10 Jahren hier ein und aus. Magrid Al Sharaman, der neue Patron der Familie Al Sharaman und nun nach Bällen und Empfängen ist sie auf ihrer ersten Mission unterwegs für den Erhalt ihrer Familie und ganz Azeroth. Auf dem Weg zum Allerheiligsten von Unterstadt, denkt Magrid daran, was sie nun hier hin führt.
Es war der Sonntag an dem Magrid etwas erfuhr, was sie zum Handeln zwang, ihre Quelle, eine alte Freundin, die sie schon lange kennt und im Gegensatz zu ihr noch immer im Inneren des Rates vom Boten sich befindet und ihr nun wertvolle Informationen zukommen lassen kann.
Ungläubig nahm sie den Brief entgegen, ein Schriftstück, welches sie auch immer mit ihrem Avatar Martha entgegengenommen hatte, ein schlichter Brief mit Instruktionen, diese jedoch sind ein Afrong auch gegen sie. Genau kann sie sich nicht mehr an den Wortlaut erinnern: „Beim Signal gegrüßt sei Argus, tötet die Orkwachen in Unterstadt und im Silberwald, laßt es wie einen Aufstand erscheinen.“ Der Bote will es tatsächlich wagen ihre Heimat anzugreifen, nicht Silbermond, nicht Quel’Thalas, nein Unterstadt. Es ließe sich für Magrid nicht verleugnen, daß dies mehr ist, als nur einer seiner Pläne, es dürfte mehr sein, wohlmöglich auch seine Rache an ihr, daß sie gegen ihn gearbeitet hat und sie von allen bisher versuchten Unternehmungen wohl seinem Scheitern am nächsten gekommen ist. Er weiß nun wie gefährlich sie wirklich ist, wie treu unter ihrer Führung die Familie Al Sharaman der Horde ergeben ist und wie sicher sie sich in den Plänen und Ränkespielen des Zirkels bewegt. Gerne hätte sie noch länger den Eindruck erweckt, sie sei ein verlorenes Mädchen, das Verbündete sucht, nun muß sie damit leben, daß er in ihre Karten sehen konnte. Er weiß nun, was ihr Avatar vermag, ihre Falle, ihre Machtzentren hatte er wohl auch gesehen. Doch all das ist ihr in diesem Moment egal, ihre Heimat, der einzige Ort, der sie aufnahm, als sie niemand wollte, ist nun bedroht in einem Krieg gegen einen wahnsinnigen, als Kriegshäuptling wenig geeigneten Amateur gezogen zu werden. Ogrimmar und Unterstadt sollen mit diesem fingierten Aufstand in einen Krieg gezogen werden, in einem Krieg, in dessen Wirren der Bote dann seine Machenschaften ungestörter ausführen kann.
Magrid erreicht den Thronsaal, das innerste Heiligtum von Unterstadt, der Ort an dem sich die Banshiekönigin aufhält und auch Bragor Blutfaust, Hauptmann der Kor’kron der Elitewachen, die nach den Ereignissen an der Pforte des Zorns die Überwachung der Verlassenen in Unterstadt übernommen, lästige Fragensteller oder auch nervende Luftverschwender, so sah sie Magrid immer wieder, wenn diese sie im Labor störten und sei es nur ein Mittel gegen Schnupfen. Jetzt jedoch sind sie wichtig genug für sie, daß sie nun sich um ihren Erhalt kümmern muß, eine Ironie der Geschichte.
Mit bedacht und Ehrfurcht verbeugt sich Magrid vor Sylvanas, kniet nieder und berichtet kurz: „Meine Fürstin, ich bringe beunruhigende Nachrichten.“ Nach Zögern, einer Führungsperson wie Sylvanas würdig, winkt sie Magrid zu sich und neigt ihr Ohr hin. Magrid kennt alle Floskeln und Feinheiten, grade der Königin der Verlassenen gegenüber, zehn Jahre schon lebt sie in Unterstadt und es ist nicht das erste Mal daß sie vorspricht oder vorgeladen wird, doch dieses Mal ist etwas besonderes, denn heute ist sie nicht Magrid, Bürgerin von Unterstadt, Ehrenapotheker oder Veteran der Nordendfeldzüge, die ihrem Ansehen in Unterstadt zu gute kam, heute ist sie Magrid Al Sharaman, Patron einer sehr alten Familie, die auch den Windläufern nicht unbekannt gewesen ist. Was sie nun Sylvanas erzählt, Magrid spürte das Beben in Sylvanas leib, auch sie erkannte schnell die Brisanz und auch den niederträchtigen Plan dahinter. Ihr Verhältnis zu Garrosh hatte schon gelitten, jetzt noch so ein Schlag und es wird nicht zu vermeiden sein, daß es zum offenen Kampf kommt, mit Opfern auf allen Seiten. Sie wendet sich Magrid zu, sieht sie an mit ihren kalten Augen und weist sie an: „Geh und sag es dem Ork.“ Magrid verneigt sich und wendet sich Bragor zu. Ihre Jahre in Ogrimmar ließen keinen Zweifel zu, daß er sie hört: „Lok’tar Hauptmann Bragor Blutfaust, tapferster der Tapferen.“ „Schleime nicht rum Elfenbrut, sag was Du willst.“ Magrid lächelte freundlich dennoch bestimmt und sie wußte, daß er sie kennt und auch ihre Geschichte, ihre Taten und daß sie nur durch Thrall noch am Leben ist. Er ist sich ihrer Gefährlichkeit bewußt. „Bragor, ich will Euch beunruhigende Informationen bezüglich des Boten geben, er hat vor die Grunzer in Unterstadt und im Silberwald anzugreifen.“ Der Ork blickte sie an, musterte sie: „Er wird es nicht wagen Garrosh herauszufordern Elfe.“ Magrid mahnte mit dem Zeigefinger: „Er wird es tun, allerdings mittels eines Tricks, es soll alles aussehen, als seien die Verlassenen bereit sich zu erheben, er will es so aussehen lassen, als seien alle Orks in Unterstadt und im Silberwald einem Mob der Verlassenen zum Opfer gefallen, damit Garrosh gegen Unterstadt in den Krieg zieht.“ „Waaaas? Er glaubt wirklich, daß er damit erfolgt hat?“, spöttelndes Lachen, dann jedoch hält er inne, als er sieht, daß die Hexe es ernst meint: „Wir werden sie erwarten, wir werden sie besiegen.“, sagt er sicher. „Nein, es werden Orks fallen, ohne daß ihr es verhindern könnt, ich kenne einige seiner Leute, ihr müßt handeln.“ „Handeln tun Feiglinge, kämpfen die Mutigen!“ „Hört mich an werter Hauptmann, ich kenne da eine List die Euch bei Garrosh mehr Ehre bringen wird als ein paar verlorene Männer und wenig Ergebnisse.“ „Ich höre Elfe!“ Magrid weiß, daß sie ihn nun hat, Ehre, Prestige, verlockend wie eine herrenlose Kupfermünze auf dem Boden für einen Goblin. Um nun den Schaden so gering wie Möglich zu halten, bedarf es eines Köders und einer List. „Ihr habt doch noch immer Fahnenflüchtige im Gewahrsam oder?“ Der Ork nickt. „Tauscht sie gegen Eure Elitewachen aus. Laßt sie Köder sein, wenn es da einen erwischt, haben sie wenigstens einen Ehrenvollen Tod.“ Der Ork scheint zu überlegen: „Ein würdiger Verwendungszweck für das Geschmeiß, ihr denkt wie ein Ork.“ Magrid überhört einfach mal diese Beleidigung und fährt weiter fort: „Wenn wir dann noch die Attentäter fangen, können wir dem Boten einen Schlag setze, vielleicht fangen wir ihn sogar damit, überlegt Euch mal, was ihr mit dieser Leistung erreicht.“ Sie kann dem Ork ansehen, daß er es sich genau ausmalen kann, sie vermutet mal er sieht sich schon als neuer Kriegshäuptling, soll er ruhig, je motivierter er ist, um so dienlicher. „Gut ich werde dann mit Verlaub schon mal die ersten Schritte einleiten, während ihr Euch vorbereitet?“ Der Ork nickt und Magrid unterbreitet Sylvanas den Ausgang des Gespräches. Sylvanas findet Gefallen an dem Plan, jedoch wird sie auch etwas tun, sie wird die Dunkelläufer aufstocken, als Rückversicherung. Magrid verneigt sich und geht, als es ihr gestattet wurde.
Der erste Teil ihres Planes ist nun verwirklicht, sie hat dafür gesorgt, daß in Unterstadt nicht die Eliten sein werden und daß die Dunkelläufer strenger überwachen, doch werden diese Maßnahmen eher ihre Rückversicherung sein, weitreichender sind ihre anderen Schritte.
Sobald sie wieder in ihrem Domizil in Silbrmond angelangt ist, entsendet sie drei Dämonen und drei Briefe, die sie versenden sollen. Die Adressanten, nun wahrlich als Verbündete weniger geeignet, bedenkt man ihre Haltung Magrid gegenüber. Der erste Brief geht an den Orkschamanen Shatugal, er ist einer der Kräfte gegen den Boten, ebenso der Untote Assabad, der dritte Brief, er ist noch heikler als die beiden zuvor, dennoch will sie dieses Risiko tragen. Antalis, ihres Zeichens Blutritter von Silbermond und nicht grade ihre Busenfreundin. Sie wird jedoch von ihrer Quelle ausdrücklich verlangt, sie vertraut Antalis, Magrid vertraut ihrer Quelle, also muß sie es auch bei dieser Blutritterin.
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Re: Wettlauf um die Zukunft (abgeschlossen)

Beitrag  Magrid am Do 05 Jul 2012, 20:45

Verzeiht, ich hatte vergessen den Text noch reinzusetzen vielelicht können die admins den Text noch an die rcihtige stelle setzen, ansonsten seht es als Rückblick. Sad
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Re: Wettlauf um die Zukunft (abgeschlossen)

Beitrag  Danvid am Do 05 Jul 2012, 22:55

Die Elfe wanderte noch eine Weile umher. Ihre Gegnerin war stark gewesen - viel stärker als sie erwartet hatte. Sie schüttelte sich um das komische Gefühl aus dem Kiefer zu bekommen das sie hatte seitdem sie von ihr am Kinn getroffen wurde. Die Haltung von ihr erinnerte sie an jemanden, jemanden der sie interessiert hatte. Sie grübelte noch ein wenig darüber. Karischa, so hieß sie doch, oder? wieder kratzte sie sich am Kopf. Sie würde ihre bedenken bald schon mit den anderen besprechen. Wen hatte sie noch gesehen? Eine Stimme kam ihr bekannt vor. Vielleicht aus der Taverne? Das musste doch Eleyah gewesen sein. Auch wenn sie sie nicht gesehen hatte hatte sie ihr doch zur genüge zugehört um ihre Stimme zu kennen.

Der Bote war tatsächlich gekommen und er war furchteinflößender als sie gedacht hatte. Sie konnte sich glücklich schätzen im Kampf so großes Glück gehabt zu haben. Die Rapier waren nützlich gewesen, ebenso wie ihre Rüstung. Wer war der Nachtelf gewesen? Diese Frage schallte diese Nacht wohl noch ewig in ihrem Kopf. Seit vielen Monaten wieder schlief sie einmal. Selten genug für eine sichere Umgebung.


Edit. Karischa hatte angeblich eine Maske auf und war nicht zu erkennen. Geändert um nur einen "Verdacht" auf sie zu lenken (durch körperhaltung usw.).
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Re: Wettlauf um die Zukunft (abgeschlossen)

Beitrag  Arton am Fr 06 Jul 2012, 06:57

Verborgen im Schatten der Nacht kam Dethilion in den Pestländern an. Nun war es nicht mehr weit bis nach Quel'Thalas, die Heimat seiner Nachfahrin. Bisher hatte er noch nicht das Gefühl verfolgt zu werden, immerhin einen Grund sich weniger mulmig zu fühlen. Seitdem er die Mine verlassen hat beschlich ihn ein ziemlich bedrückendes Gefühl. Die Texte, die nunmehr auf dem Pergament niedergeschrieben waren, schienen nichts gutes zu verheißen. Sein Instinkt täuschte ihn nie.


_________

Arton stand auf. Er hatte das warten satt. Er legte seine Rüstung an und hing sich seine Tasche um und ging hinaus. Sollten sie doch versuchen ihn aufzuhalten, sie würden enden wie der Frostwyrm, zerschmettert an einer Seite des Berges. Arton betrat die Straße, es war ruhig, keine Seele zu sehen. Er beschwor das schwarze Tor und schritt hindurch, um dann in Archerus den Weg zur Heilkammer einzuschlagen. (Hier kommt so eine stelle, die besagt "wenn ich ihnen sage wies funktioniert müsste ich sie umbringen ) Gestärkt bestieg er nun seinen Greifen und flog richtung Silbermond davon. Er war wieder im Spiel.

_________

Gílian schaute aus dem Fenster; er hatte seine Gemächer schon einige Tage nicht verlassen. Es schien ihm als würde er gerade mit endlos vielen Dokumenten und Berichten überhäuft werden. So viel zu tun und so wenig Zeit. Vielleicht sollte er sich einen Gelehrten als Assistenten nehmen und ihn die Arbeit erledigen lassen, dann konnte Gílian wieder raus und seine andere Arbeit verfolgen. Es schien sich in Quel'Thalas immerhin ruhiger geworden zu sein. Keine Vorfälle wurden ihm seit der Wachenverstärkung und der Abriegelung gemeldet. Immerhin etwas...

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Re: Wettlauf um die Zukunft (abgeschlossen)

Beitrag  Wayara am Fr 06 Jul 2012, 07:59

Sie hatte Alles versucht um rechtzeitig wieder zurück zu sein, doch Tenebra war zu spät gekommen. Hastig nahm sie Kontakt zu Shaturgal auf um zu hören ob es ihm gut ging. Tenebra atmete beruhigt auf als sie seine vertraute Stimme vernahm. Hastig machte sie sich auf den Weg zum vereinbarten Treffpunkt. Shaturgal stand zwischen vielen Kämpfern. Die meisten davon hatte sie noch nie gesehen nur einige wenige kamen ihr bekannt vor. Am Boden lag ein Verletzer. Ihr Blick wanderte hinab. Erschrocken blickte sie auf den Verwundeten. Sie hatte ihn sofort erkannt. Sie widerstand dem Reflex sich sofort hinab zu beugen um seine Wunden zu begutachten. Er wurde augenscheinlich schon versorgt und sie war sich nicht sicher ob sie bei ihm richtig und nüchtern reagieren könnte. Schon der kleinste Kratzer an ihm machte sie wahnsinnig. Vermutlich war es besser wenn sie der Fremden Heilerin das Feld überließ. Sie sprach ihn kurz an, doch er reagierte nicht. Für einen Moment überlegte sie, sich doch hinab zu beugen als Shaturgal sie mit seinen Worten aus ihren Gedanken riss und ihre Aufmerksamkeit wieder auf den Ork lenkte. Hatte er sie gerade gebeten ihr zu folgen und war vor gegangen? Unsicher warf sie einen letzten Blick auf den Boden und folgte dann dem Ork...
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Re: Wettlauf um die Zukunft (abgeschlossen)

Beitrag  Antalis am Fr 06 Jul 2012, 11:36

Sie war zu spät gekommen. Der Kampf war schon in vollem Gange. Sie hatte sich einen schnellen Überblick verschafft und gesehen, wo sie eingreifen musste. Da bei musste sie das Verlangen niederkämpfen, den Boten direkt anzugreifen, da dies wohl nur ihren Tod zur Folge gehabt hätte, was in der derzeitigen Situation strategische Nachteile für die Streiter des Wiederstands zur Folge gehabt hätte. Nicht dass es ihr etwas ausgemacht hätte ihr Leben zu opfern, wenn es damit Lord Silberschwinge gelungen wäre, den Hexer zu töten, doch das war eben nicht garantiert. Also hatte sie versucht, andere Interessen des Wiederstands zu schützen, ohne ihre Absichten zu verraten. Ein schwieriges Unterfangen, wie sie feststellen musste.
Gedankenverloren starrt sie auf die Schnittwunde in ihrer Handfläche. Sie hätte wissen müssen, dass der Dolch scharf genug war, um problemlos durch das Leder ihres Handschuhs zu schneiden, doch im Moment des Kampfes schien es die letzte Möglichkeit, ihre Interessen zu schützen. Eines war sicher, die Angelegenheit würde noch ein Nachspiel haben.
Wütend zerrt sie den Verband an der Hand fest. Wegen der seltsamen Verbrennungen hatte sie die Hilfe von Tenebra nicht in Anspruch nehmen wollen. Sie wollte keine unangenehmen Fragen beantworten müssen, um nicht noch mehr in Verruf zu geraten. Die Wunde würde sicher auch so bald heilen, nachdem sie das Gift neutralisiert hatte, so gut sie es eben vermochte. Nur eine weitere Narbe auf ihrem Körper.
„In Verruf geraten“…Bei dem Gedanken muss sie plötzlich grinsen. Wenn Richter Gilian wüsste, was sie in den letzten Monaten alles unternommen hat, um an Informationen über den Feind zu kommen…der Sturm auf die verfluchte Feuerschale, Ihre „Besuche“ bei dem Untoten Nakmur im Nethersturm, ihre „Gefangennahme“ durch Merades und das zwielichtige Volk, mit dem sie sich gelegentlich trifft…er würde sie sicher sofort aus dem Orden verbannen. Lord Silberschwinge hatte sie ja schon ausdrücklich gewarnt, weitere Alleigänge zu unternehmen.
Und doch ist sie gezwungen, einiges vor dem Richter und dem Lord zu verheimlichen, zum Schutz derer, die ihr helfen, dem Boten das Handwerk zu legen. Nicht mal in Gedanken wagt sie die Namen aufzuführen, seit Nekromanten wieder offen durch Silbermond laufen. Zu groß ist die Gefahr, ihre Quellen zu verlieren.
Antalis legt sich müde auf ihr karges Lager und lässt ihre Gedanken in die Vergangenheit schweifen. Damals, als sie noch hohe Ziele hatte und der Orden in Silbermond geachtet und von den Feinden gefürchtet wurde. Als es noch leicht war, Freund und Feind zu unterscheiden. Heute ist der Orden geschwächt, die verblieben Mitglieder in alle Winde verstreut und das einstmals stolze Reich der Elfen verliert immer mehr an Bedeutung im Bündnis der Horde.
Doch was nutzt es, von längst vergangenen Zeiten zu träumen. Sie muss sich wieder der Gegenwart zuwenden, einer Gegenwart enttäuschter Hoffnungen und Wünsche. Sie hat noch eine Aufgabe und die wird sie so gut erledigen, wie es ihr möglich ist. Sie hat zwar keine Ahnung, wie ausgerechnet sie eine ausreichend große Streitmacht zusammenstellen soll, denn wer würde schon ihrem Aufruf folgen? Assabad hatte wirklich nicht verstanden, dass sie wohl eine der meist gehassten Personen innerhalb der Horde ist und doch ist es jetzt ihre Aufgabe, das brüchige Bündnis der Horde zu schützen. Während sie noch über ein paar Namen nachdenkt überkommt sie endlich ein unruhiger Schlaf…

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Re: Wettlauf um die Zukunft (abgeschlossen)

Beitrag  Catharina am Fr 06 Jul 2012, 18:43

Im gedanken schritt Cat in ihrem gemach auf und ab immerwieder blickend auf die maske von zhe. ihr knöchel schmerzte noch etwas und das gift scheint langsam ihre wirkung zu verlieren. sie blickt auf karischa die in einem unruhigen tiefen schlummer gefallen ist. "zumindestens deine wunden heilten sehr schnell" dachte sie als sie sich erschöpft neben ihr fallen lies.
mehrere gedanken schießen ihr durch den kopf "war es die sache wert?" "warum lies er uns im stich?" "ist die seite die richtige für die ich kämpfe?" sie weiss das ein zweiter netherkrieg nicht duldbar für sie ist.

sie legt sich auf ihren rücken und starrt zur decke "Ielenia du dummes ding warum..warum mischt du dich wieder ein? hast du vom letzten mal nichts gelernt?" Langsam und unruhig verfiel sie einen unruhigen dämmerschlaf.

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Nicarla war ausser sich vor wut als sie die zuflucht verließ. "Rax du dummkopf!" schießt ihr mehrmals durch den kopf.
Zumindestens wusste sie das Arkas udn varian sich um ihn kümmern..sie reitete richtung silbermond in ihren violetten augen flammte zorn..wut..ärger über das was der bote ihm angetan hat.

"glaube mir freundchen du bist der nächste..bote dafür werde ich deine seele aus deinem leibe reissen und sie leiden lassen bis in alle ewigkeiten" schiest ihr durch den kopf ehe sie von ihrem ross absteigt und die taverne betrat.
"ein seelensplitter..ein kleines fraqment seiner seele und es wäre um ihn geschehen..magrid...ich muss meine meisterin aufsuchen"
sie zurrte ihre robe etwas fester und reitete richtung unterstadt.

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Eine dunkle gestalt beobachtete nicarla als sie richtung unterstadt ritt. ihre kapuze tief in ihr gesicht gezogen. leise flüsterte sie "enttäusche mich diesmal besser nicht....merades!"



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Re: Wettlauf um die Zukunft (abgeschlossen)

Beitrag  Shaturgal am Fr 06 Jul 2012, 18:54

Vorsichtig zieht der Orc den Verband von seiner Schulter, leise zischend. Gleich mehrere Dolchstiche hatten ihn getroffen... Das sah ihm nicht ähnlich und er schollt sich selbst einen Narren, dass er immernoch versuchte mit den "Jungen" mitzuhalten.
Er dachte über den Verlauf der Schlacht nach... Anfangs waren sie nur zu dritt, doch innerhalb weniger Minuten hatte sich ihre Anzahl verdoppelt. Dennoch waren sie in der Unterzahl gewesen. Der Rat des Bösen war ein nicht zu unterschätzender Feind... Auch wenn er aus diesem Boten nicht schlau wurde...
Er wollte die Tafel haben, doch diese Suppe wurde im kräftig versalzen. Die Tafeln war am wohl sichersten Ort auf ganz Azeroth, nämlich nicht auf Azeroth. Er grinste leicht, ob seines eigenen Scherzes.
Vorsichtig schlang er einen neuen Verband um seine Schulter. Diese Wunde würde ihn sicherlich einige Tage ausser Gefecht setzen. Sollte er überhaupt an weiteren Schlacht teilnehmen? War er nur ein klotz am Bein? Zweifel legten sich über sein Gemüt...
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Re: Wettlauf um die Zukunft (abgeschlossen)

Beitrag  Antalis am Mo 09 Jul 2012, 11:30

So kann es nicht weitergehen. Sie muss sich zusammen reißen, sonst geht sie noch vor die Hunde. Sie weiß nicht, welchem Zufall es zu verdanken war, dass die Heilerin Tenebra sie ausgerechnet in ihrer dunkelsten Stunde gefunden hatte. War es überhaupt Zufall, oder war es Schicksal? Dasselbe Schicksal, dass ihr in letzter Zeit so viele Enttäuschungen beschert hat, sie in immer tiefere Verzweiflung gestürzt hat, bis sie schließlich ihre Fassung verloren hat?
Sie hatte nur noch vergessen wollen. Sie hatte kapituliert: Vor dem Boten, vor den Anfeindungen der Horde, dem Sinn ihres Ordens, sogar vor dem Licht, das immer ihre stärkste Waffe war…
Doch man ließ sie nicht kapitulieren. Ausgerechnet eine Heilerin, die einen völlig anderen Weg als Antalis geht und keine Ahnung vom Kampf hat, zwingt sie, sich wieder auf ihre Aufgabe zu konzentrieren. Nein, sie hat ihr nicht gedroht, aber sie hat sie an ihren Schwur erinnert, dem Orden treu zu dienen, was auch immer von ihr verlangt wird. Das Licht zu nutzen, wie sie es von klein auf gelernt hat. Diese Macht zu nutzen, von der sie mehr versteht, als viele andere Blutritter, womöglich mehr als einige Meister ihres Ordens. Tenebra hat Recht, wenn sie sagt, dass es nicht ihr Rang ist, der sie als Blutritterin ausmacht, sondern ihr Glaube. Doch hat sie den nicht längst verloren? Ist sie noch in der Lage alle Macht, die dem Licht innewohnt zu nutzen? Fragen, auf die sie wohl bald eine Antwort finden muss, wenn sie weiter im Orden dienen will. Doch nicht Heute. Jetzt muss sie sich erst um ihren Auftrag kümmern. Sie muss diese Truppe zum Schutze Unterstadts mobilisieren. Der Krieg zwischen Sylvanas und Garrosh muss verhindert werden, sonst wird Silbermond untergehen. Sie wird die Zahl ihrer Mitstreiter noch weit vergrößern müssen, um an allen Fronten für Sicherheit sorgen zu können. Sie wird auch die Örtlichkeiten noch einmal besuchen müssen, um mögliche Strategien ausarbeiten zu können.
Das alles sollte ihr in den nächsten Tagen gelingen, doch es gibt noch eine Aufgabe. Eine, die wesentlich mehr von ihr verlangt, als militärische Überlegungen. Diese Aufgabe verlangt Diplomatie, eine Fähigkeit, die ihr noch nie sonderlich gelegen hat. Und doch kann sie entscheidend sein, für den Kampf gegen den Boten. Sie muss den Fehler, den sie begangen hat unbedingt wettmachen, denn sie benötigt weiterhin Informationen und seien sie noch so dürftig. Doch wie sie das anstellen soll, ist ihr noch völlig schleierhaft, doch es muss schnell geschehen, sonst waren all ihre Bemühungen umsonst…

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Re: Wettlauf um die Zukunft (abgeschlossen)

Beitrag  Wayara am Mo 09 Jul 2012, 12:37

Tenebra saß auf ihrem Bett, den Blick auf die schmerzenden Unterschenkel gerichtet. Ihre Leichgläubigkeit und ihre Sorglosigkeit würden sie sicher eines Tages das Leben kosten. Erst wenige Stunden zuvor hatte sie einem völlig Fremden die Stadt gezeigt. Sie hätte nie gelaubt, dass in der Gegend um Silbermond ein Überfall auf sie und Salandria ausgeübt werden könnte. Silbermond war ihr zu Hause und bisher immer sicher gewesen. Jetzt hatte sie die Tür hinter sich verriegelt und die Fenster verschlossen, aus Angst die Diebin, die ganz offensichtlich nicht nach ihrem Hab und Gut, sondern nach diesem Zettel ausschau gehalten hatte, würde zurück kehren. Woher nahm Salandria nur ihren Mut? Beherzt hatte die junge Elfe eingegriffen und sich gegen die Schurkin gestellt, ihre Zauber waren mächtig und wirkungsvoll und sie verschafften Tenebra Zeit...Zeit die vermutlich ihr Leben gerettet hatte. Liebevoll strich sie über die Sanduhr an ihrem Hals. Kurz bevor die Schurkin die Bombe konnte sie noch den Standort übermitteln. Dann erinnerte sie sich nur noch daran wie etwas explodierte und sie und Salandria zu Boden gingen. Sie selbst spürte kaum einen Schmerz am Boden, aber ihre Lider waren schwer und sie musste wirklich hart dagegen ankämpfen nicht ohnmächtig zu werden. Und dann als sie den Kampf verloren hatte und die Welt um sie herum schwarz wurde, kam das Licht zu ihr zurück. Als sie die Augen öffnete blickte sie in das sorgenvolle Gesicht von Lithanos. Er war zur Stelle um ihr zu helfen und das Licht in ihm war stark, sein Glaube unbezwingbar und sein Lächeln... Sie schmunzelte für einen Moment. Langsam strich sie über ihre Waden, die brennende Paste die Lithanos aufgetragen hatte war vollkommen eingezogen und doch spürte sie immer noch ein leichtes Kribbeln und Brennen. Die Narben würden verschwinden, doch eine beklemmende Angst würde vermutlich noch lange ihren weg begleiten.

Shaturgal schien sehr besorgt um sie. Er wollte ihr einen Krieger an die Seite stellen, der sie von nun an schützen sollte. Ausgerechnet einen Krieger...diese aufgeblasenen Kerle die mit ihren heldengeschichten prahlten und sie immer wie ein dummes Kind behandeln wollten. Er sollte sie am nächsten Tag abholen und sicher zum Treffpunkt geleiten. Sie wehrte sich nicht gegen seine Anweisung, auch wenn Sie nicht sonderlich begeistert über diesen Wachhund an ihrer Seite war, so meinte es ihr alter Freund nur gut mit ihr und vermutlich war es sogar besser so.

Und sie würde den Umgang mit einer Waffe erlernen müssen um sich künftig selbst schützen zu können. Tenebra wusste zwar wie man einen Stab benutzen konnte, doch war er bisher eher für lange Wanderungen auf ihren Rücken geschnallt. Vermutlich würde sie in den nächsten Tagen einen Waffenmeister aufsuchen müssen, der Umgang mit der Klinge war ihr bisher fremd und das musste sich ändern.

Leise murmelte sie ein kurzes Gebet, bevor sie sich noch einmal prüfend die Fenster ansah und alle Lichter bis auf eines auslöschte. Die Nacht würde kurz werden und der nächste Tag sehr anstrengend.

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Re: Wettlauf um die Zukunft (abgeschlossen)

Beitrag  Lithanos am Mo 09 Jul 2012, 14:22

Lithanos keuchte unter Schmerzen auf. Endlich waren sie in Shattrath angekommen. Er hätte nicht gedacht, dass er so schnell wieder in diese Stadt zurück kehren würde, doch er fühlte sich wohl. Die Nähe des Naaru A'dal löste ein Gefühl der Bestätigung in ihm aus, als wäre es ihm erlaubt hier zu leben. Ein Gefühl, das er sonst nirgendwo fühlte. Tanithra wurde von ihm Schlafen geschickt, was sie nach langer Diskussion auch hinnahm. Sie sah, in welchem Zustand er war und machte sich Sorgen, doch er sah ebenso, wie stressig das alles für sie war. Außerdem brauchte er einen Moment der Ruhe und zwar alleine.
Sein Schädel pochte und es schien als wolle ihn sein eigener Körper für die vergangene Dummheit bestrafen. Seine Gliedmaßen schmerzten und fühlten sich schwer an. In diesen Momenten, wo er sich nicht durch das Licht der Naaru bewegen konnte, sondern einfach nur Kräfte sparen wollte, war es für ihn am schwersten zu leben. Dieser Körper war nur noch eine Hülle aus Fleisch, welche ihn in der Materiellen Welt hielt. Doch dieser Körper hatte schon zu viel durchgemacht. Eigentlich müsste er tot sein und das wusste der Körper. Doch A'dal hatte das nicht zugelassen.
Der Ritter seufzte schwer. Seine Wunde blutete wieder leicht, jetzt, da sein Körper nicht mehr vom Licht durchströmt wurde und so spürte er auch die Schmerzen, doch er konnte nicht Halt vor den Verletzungen von Tenebra machen. Dafür mochte er die kleine Elfin zu sehr und Verletzungen dieser Art waren immer häßlich, für jeden. Doch eine Heilung dieser Art, hatte für ihn inzwischen einen Preis und den bezahlte er jetzt.

Blut quoll durch seine Luftröhre hoch und sammelte sich in seinem Mund. Lithanos riss seine Hand vor den Mund, ehe er keuchen musste. "Verdammt...", kam es ihm über die Lippen. Eine Diener der Seher kam herbei geeilt und sorgte sich sofort um ihn. Er ließ sich etwas Wasser bringen und legte sich dann hin. Zwei Stunden unruhigen Schlafes vergingen, ehe er hoch schreckte. Es fühlte sich an, als würde jemand Besitz von ihm ergreifen, doch als kurz darauf wieder Licht durch ihn strömte, wusste er, dass A'dal ihn bemerkt hatte und nach ihm rief. "Kommt zu mir, edler Krieger", schoss es ihm durch den Kopf. Es war ein komisches Gefühl, wenn der Naaru so mit ihm sprach. Aber die Naaru sprachen irgendwie nur so mit ihm. Müde schleppte er sich aus seinem Bett, hinaus auf die Terrasse und dann bis zum Aufzug, als ihm auf dem Pfad zur Mitte schon zwei Wächter entgegen kamen, um ihn zu geleiten. In der Mitte angekommen, ging Lithanos auf die Knie und neigte sein Haupt vor dem mächtigen Wesen.

"Ihr seid schwach, Ritter, was ist passiert?"

Lithanos sah fast schon beschämt zur Seite. Er hatte schon immer das Gefühl, ein minderes Wesen in der Nähe des großen Naaru zu sein. "Ich habe es benutzt um eine Freundin zu heilen."
"Daran habt ihr gut getan, Lithanos. Ihr verkörpert den Willen des Lichts."
"Nein... ich meine... manchmal, da werde ich immer noch wütend... und dann merke ich, wie das Licht in mir schwächer wird... letztens war ich dadurch nicht in der Lage, meinen Feind zu töten!"
"Was ihr sucht, Lithanos, ist nicht Licht, sondern Macht. Ihr seid es Leid, diesen Krieg zu führen und ihr wollt niemanden leiden sehen..."
"Dann will ich mich dem Licht vollkommen hingeben... ich werde mich nicht den bösen Geistern dieser Welt ergeben."
"Ist das, euer endgültiger Wunsch, Ritter?"
"Ja..."

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Re: Wettlauf um die Zukunft (abgeschlossen)

Beitrag  Eleyah (Ice) am Di 10 Jul 2012, 01:05

Eleyah lag in einem Eck ihres Raumes in der Taverne, sie hatte die Beine an die Brust gezogen und Umklammerte beide. Notdürftig hatte sie den Verband um beide Schultern drapiert, die Schwellung im Gesicht durch gezielte Nadelstiche und viel Kühlung vermindert, die Blutung am Bein gestopt.
Doch was viel schwerer wog war jener Fluch den sie abbekommen hatte..

Zwar hatte sie die heftigste Wirkung durch den Dolchstich ins eigene Bein erstmal abmildern können, doch was in der Nacht gekommen war, waren die schlimmsten Albträume überhaupt...
Vergangenheit verschwomm mit Gegenwart, Totgeglaubte Gesichter huschten in ihren Träumen umher und beinahe verdrängte Erinnerungen an tagelange Folter, an Schmerzen jenseits der Vorstellungskraft vieler Befrager, fluteten ihren Geist. Dazu jenes Gesicht...das Gesicht jenes Mannes, den sie einst Meister nannte und der ihr all das angetan hatte...

Eleyah schreckte auf, sie blickte zu Tür. Es war nichts...rein gar nichts. Außer ihren Vorstellungen...
Sie griff nach der Flasche Met, die der gute Gregory ihr gebracht hatte. Er hatte sich die Wunden angesehen, seine Magie gewirkt und würde nichts verraten, dass hatte er ihr versprochen.
Eleyah setzte die Flasche an, trank einen großen Schluck und stellte sie zur Seite.

Während sie auf den Schlaf wartete, der eh nicht lange halten würde, fragte sie sich, ob das Kämpfen es wert sei. Auch die Rolle des Untoten Assabad war etwas, dass ihr durch den Kopf ging. Sie würde mit jemandem reden müssen, was ihr einen leichten Seufzer entfahren lies...


OOC: Nach dem spontanen RP-Glück am Sonntag hier ein bisschen Story dazu. Kurze Zusammenfassung für die Nichtanwesenden:
Eleyah hat einen Versuch gestartet, einen Spruch an sich zu bringen, der in Tenebras Besitz war, doch durch die gemeinsamen Bemühungen von Tenebra, Salandria, Magrid, Assabad und Lithanos konnte dies verhindert werden.
Die für die Helden unbekannte Assassine wurde von zwei Zaubern Salandrias, einem Fluch Magrids, sowie einem Kniestoß Assabads, schwer mitgenommen, konnte aber die zwei Priesterinnen kurzzeitig ausschalten und schwer angeschlagen den Rückzug antreten.
Was bleibt ist die Frage, warum die Attacke? Woher das Wissen über den mitgetragenen Spruch? Ist kein Ort vor den Schergen des Botens sicher?
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Re: Wettlauf um die Zukunft (abgeschlossen)

Beitrag  Danvid am Di 10 Jul 2012, 09:13

Danvid seufzte als sie in die dampfenden Gefilde der Brennenden Steppe eintauchte. Sie flog in einigen Runden das gesamte gebiet ab und musste einige male husten. Die trockene und staubige Dampfluft der Erde war hier sehr stark. So wie sie sich umsah wurde ihr klar das die Suche schwierig werden würde - Drachkin, Oger und orcs zu gleichen Teilen, Dämonen und ebensoviele Elementare. Sie hielt inne. - Der Schreckensfels. Okkulte Magie hatte an diesem Ort schon einmal gewütet. Sie flog ihn jedoch einfachst ab, machte sich dann auf zum Treffpunkt.
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Re: Wettlauf um die Zukunft (abgeschlossen)

Beitrag  Antalis am Di 10 Jul 2012, 15:13

Antalis ist noch immer nicht auf der Höhe, aber das Treffen Gestern war zu wichtig, um es zu verpassen…hatte sie zumindest gedacht. Die Entschlüsselung der Tafeln sollte Erkenntnisse über die Zukunft bringen, doch ließen sie mehr Fragen offen, als sie beantworteten. Viele waren in ihren Augen zu unbestimmt, um sie sicher einem bestimmten Ereignis zuzuordnen. Besonders der letzte Spruch war ihr aufgefallen. Es hat so viele Champions gegeben…und noch so viele werden kommen. Wer kann da schon wissen, welcher gemeint ist. Ein völlig absurder Gedanke schießt ihr durch den Kopf: Wer war eigentlich der Bote? Wer war er früher, bevor er der Bote wurde? War er vielleicht ein Champion gewesen, der dies zu einer selbsterfüllenden Prophezeiung machen wollte, um diesen Krieg wahr werden zu lassen?
Oder war der gesuchte Champion einer aus ihren Reihen, der womöglich zum Feind überlaufen will? Ließ sich dieser Krieg also vielleicht noch verhindern? War sie eigentlich die Einzige, die solche Gedankengänge hatte, oder hatten auch andere noch Ideen, die es zu besprechen lohnte? Wäre es sinnvoll, sich mal zusammen zu setzen, um mögliche Auswege zu besprechen, oder machte sie sich wieder nur zu viele Gedanken über Dinge, die das Schicksal längst vorherbestimmt hatte? Doch all solche Überlegungen sind müßig, solange die letzten 3 Tafeln nicht gefunden sind, die vielleicht Klarheit bringen. Wenn sie die Zeit findet, wird sie sich an der Suche beteiligen, doch mehr zum Schutz, als dass sie wirklich im Dreck graben will. Man weiß nie, wann der Bote wieder zuschlägt.
Ihre eigenen Anliegen hat sie auf dem Treffen auch nur teilweise vortragen können. Ihr Ansehen ist wohl so nachhaltig geschädigt, dass man ihre Einwürfe nicht ernst genug nimmt, um ihr wirklich zuzuhören. Ihre wenigen Bemerkungen gestern Abend waren so weit ignoriert worden, dass sie ihre Erklärungen und Überlegungen gleich für sich behalten hatte. Lediglich den bevorstehenden Angriff hatte man so ernst genommen, dass sich einige Streiter gefunden hatten, die ihr zur Seite stehen wollten.
Also muss sie jemanden finden, der genügend Einfluss besitzt und bereit ist, ihre Informationen ernst zu nehmen…und dem sie weitgehend vertraut.
Doch zunächst muss sie versuchen, wieder Kontakt zu ihrer Informationsquelle aufzunehmen, ansonsten wird die Suche nach einer vertrauenswürdigen Person hinfällig.
Keine Alleingänge mehr, hat Lord Silberschwinge befohlen und doch lässt sich dieses Problem nur in einem Alleingang lösen, aber was soll´s. Nur ein weiter Makel, der ihr vom Orden eines Tages vorgeworfen werden wird. Wenn sie jedoch in Begleitung nach ihrem Kontakt sucht, sind die Chancen äußerst gering, zum Erfolg zu führen, zumal sie ihr Wort gegeben hat, ihre Quelle mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln zu schützen. Und ihr Wort ist für sie immer noch bindend, auch wenn sie nie sicher sein kann, die Begegnung zu überleben. Zu oft wurde ihr dabei schon mit dem Tod gedroht.
Frustriert legt sie ihre Rüstung ab und streift ein Kleid über. Dass muss als Zeichen ausreichen, um Gesprächsbereitschaft zu signalisieren. Unter den misstrauischen Blicken der Wachen verlässt sie das Ordenshaus…

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Re: Wettlauf um die Zukunft (abgeschlossen)

Beitrag  Catharina am Di 10 Jul 2012, 15:57

Carla stand in der taverne und polierte nachdenklich ein glas..sie lies die ereignisse der letzten stunde durch ihren kopf gleiten...
wiedereinmal kam sie zu spät zu ihrem dienst...sie sah magrid und eleyah....die ersten getränke wurden ausgeschenkt und carla betrachtete kurz ihre stieftochter..offensichtlich war sie verletzt. "tochter..woher hast du diese verletzungen?" "naja..ich übertrieb es an der trainingseinheit der meisterin" "so? meines wissens wartet karischa diese gerade" "ähm..ja..also ich prügelte mich mit einem tauren und überschätzte mich" "soso" gab carla als antwort. sie zeugte ihr augenmerk wieder eines buches das sie kurz zuvor aufgeschlagen hat..in kurzer zeit entbrannte eine diskussion mit magrid..wortfetzen drangen carla in ihr ohr "giftmischerin" "im keller eingesperrt" "schuld an der verletzung"

eleyah ging wutentbrannt in ihr zimmer im oberen stockwerk der taverne..."lass ich regle das schon" sagte magrid knapp zu carla als sie ihr folgte. die minuten verstrichen und ausser einem geschrei warvon dem beiden nichts zu hören..in sorge ging carla in dasobere stockwerk..als sie anklopfen wollte vernahm sie lautstark den streit mit magrid...je weiter sie dem gesprächfolgte desto mehr zorn wuchs in ihr "was hat eleyah mit dem boten zu tun? kann es sein? meine tochter in seinen diensten? und dann noch im alleingang?"
plötzlich wurde die türe aufgerissen..eleyah starrte in nicarla´s leere augen "was.? wie ..lange stehst du schon hier mutter?" fragte sie "lange genug" gab carla als antwort ehe sie sich schweigend nach unten begab.

Nach einiger zeit setzte sich magrid wieder an den tresen und betrachtete carla..wortlos polierte sie ein glas..ohne aufzusehen sagte sie "ich will ihn..ich will seinen tod..ich kann es nicht länger mitansehen meisterin.."

"der zirkel...schließe dich dem zirkel an Carla"

Ohne aufzusehen sagte sie "ja..das werde ich meisterin"

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Re: Wettlauf um die Zukunft (abgeschlossen)

Beitrag  Wayara am Do 12 Jul 2012, 14:12

Tenebra saß gelangweilt in ihrem Zimmer. Seit Tagen wurde sie nun schon von Rholana bewacht und die Elfin war nicht gerade das was Tenebra sich unter einer umgänglichen Person vorstellte. Sie konnte nicht einmal vor die Türe gehen und einen Spaziergang machen ihne dabei überwacht zu werden. Sie hatte ncihts verbrochen, sie wusste lediglich zu viel und man schien sich wirklich um sie zu sorgen. Sie war ein Teil einer starken und mutigen gemeinschaft geworden, deren Anführer Shaturgal war und sie musste sich langsam klar machen, dass sie nun nicht mehr nur für sich allein verantwortlich war.

Sie blickte kurz aus dem Fenster, der Abend war lauf und die Sterne begannen langsam sich am Himmel abzuzeichnen. Rholana war nirgends zu sehen und Tenebra nutzte die Gelegenheit um sich heimlich aus der Schneiderei zu schleichen. Sie hatte eine Verabredung in Beutebucht und sie wollte ungern zu spät kommen und auf keinen Fall wollte sie von dieser mürrischen Elfe begleitet werden. Es war sicher nicht klug allein zu gehen, aber sie hatte ihr Wort gegeben und dies würde sie unter allen Umständen halten. Sie huschte schnell vor die Tür und lief die straße zum großen Tor entlang, bis sie endlich den Windreiter erreichte, zögernd blickte sie sich noch einmal um bevor sie diesen bestieg und sich auf den Weg machte.

In Beutebucht angekommen, hatte sie ständig das Gefühl von Blicken verfolgt zu werden und ein beklemmendes Gefühl beschlich sie als eine Schurkin im Gasthaus neben ihr Platz nahm und sie anlächelte. Unruhig blickte sie sich um, bis endlich ein bekanntes Gesicht auftauchte und ihr ein stern vom Herzen fiel. Sie dachte schon sie wäre viel zu spät gewesen und man wäre es leid länger auf sie zu warten. Sie konnte ja wohl kaum eingestehen, dass sie sich erst heimlich aus der Stadt schleichen musste, also lächelte sie einfach nur entschuldigend.

Die Gespräche verliefen sonderbar. Tenebra verstand die Gesten und die Sprache nicht, dennoch konnte sie sich dank ihres Übersetzers schnell einig werden. Ihr ging es in erster Linie nicht um Profit, sondern um das Fest als Solches. Sie selbst hatte nach einer langen Suche eine passende Geschichte gefunden und es ihn ein Stück verfasst. Ihre Kontakte zur Allianz waren brüchig und kaum vorhanden, doch konnte sie einige interessierte Streiter finden die an ihrem gewagten Projekt teilhaben würden. Ein Stück aufgeführt von Darstellern beider Fraktionen, eine Geschichte die ihrer Meinung die jetzigen Geschehnisse um den Boten widerspiegelte und die moralisch wertvoll war. Dieses Fest musste gelingen und dafür würde sie alles in ihrer Macht stehende tun. Um so glücklicher war sie, dass sie die Gruppe um Sambi für die Werbung und den Ausschank gewinnen konnte. Und dass man sich gegen einen gewissen Preis auf die Suche nach einem Übersetzer einigen konnte. Eine Freundin auf Seiten der Allianz würde sicher die Organisation übernehmen und ihr unter die Arme greifen. Es würde ihr bald nicht mehr so leicht möglich sein zu entwischen wenn Shaturgal dahinter kam was sie angestellt hatte. Sie würde ihm die Wahrheit sagen müssen, denn anlügen wollte sie ihn auf keinen Fall.


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Re: Wettlauf um die Zukunft (abgeschlossen)

Beitrag  Ascas am Fr 13 Jul 2012, 14:07

Der Bote betrachtete die unverschickten Briefe. Eigentlich hatte er geplant den Rat in die Brennende Steppe zuschicken, doch nach den Kämpfen von der Vorwoche war dies zu gefährlich geworden. Er brauchte jedes Mitglied in voller Stärke, um die Botschaft von Argus in die Welt tragen zu können. Jetzt, da die 21ste Tafel entdeckt wurde, ging der lange Plan in die finale Phase. Er würde Veroom noch eine Woche Zeit geben, dann müsste er selber dem widerstand den Weg zur nächsten Tafel weisen. Doch bis dahin würde er ein Gespräch suchen, auf das er sich schon lange freute, seid seinen ersten Unterweisungen in Orgrimmar. Er nahm Feder und Papier und begann den Brief an den Hochschamanen...


Assabad warf seinen Schild vor Wut indie Ecke seines kleinen Zimmers in Orgrimmar. Es war ein langer und durchwachsender Tag gewesen. Zwar hatten sie die Tafel in der Brennenden Steppe gefunden, doch was danach geschehen war, schmeckte bitter...äußerst bitter. Die Komtess hatte um Hilfe gerufen, da sie angegriffen wurde. Er selber war grade in Tirisfal und wartete auf den Zeppelin nach Orgrimmar. Die Beschreibung des Angriffortes war ungenau gewesen, was ihn in die Irre führte. Er hatte schon dutzende Kreise über dem Sonnenbrunnenplateau gedreht, bevor jemand sagte, dass der Angriff im Immersangwald statt fand. Als er dort ankam, war alles bereits vorbei. Die Komtess war bestohlen worden. Eine Phiole mit Essenz vom Sonnenbrunnen wardas Ziel der Angreifer gewesen. Er wusste nicht warum, aber diese Phiole schien für die Komtess überlebenswichtig zu sein. Als er ihr nahe legte, ihre Kontakte zu nutzen, um sich eine Neue zuverschaffen, folgte der eigentliche Grund seiner Wut. Sie wollte den Sonnenpriester nicht mit so was belässtigen. Er hatte wichtige Aufgaben. Assabad rammte sein Schwert in den Tisch bei der Erinnerung an diese Worte. Dieser Typ, der ihm damals die Mitglieder vom Pakt der Gezeiten abgeworben hatte, hatte wichtige Aufgaben? Jeder im Widerstand gab sein letztes und riskierte sein Leben im offenen Kampf gegen die Bedrohung durch den Boten und seinen Rat. Tenebra warf da für ihre Überzeugungen über den Haufen. Saraxis stellte sich dafür seinen inneren Dämonen. Selbst Shaturgal, der langsam ein Alter erreichte, in dem man keine Waffe selber mehr führen sollte riskierte sein Leben im Kampf Mann gegen Mann. Was für wichtige Aufgaben sollte dieser Priester und seine Leute haben, die so bedeutend waren, dass sie erklärten warum sie sich bis zu letzt im Hintergrund hielten? Eine Armee sammeln für den Fall der Fälle? Welche Armee könnte dieser Pfauen sammeln, die ihnen nicht schon zur Verfügung stammte? Gillian und Antalis mobelisierten Silbermond. Shaturgal schien einige Kämpfer in seiner Hinterhand zu haben. Magird bot die Unterstützung diverser Hexenmeister-Rotten an. Arton schickte die Schwarze Klinge in den Kampf. Und der Kriegshäuptling selber leckte sich schon die Finger danach, die Truppen des Rats zuzerschmettern. Alles was er vom Sonnenpriester erwarten konnte, waren mörderische Einzellaktionen. Etwas, was nicht in einene ddurchdachte Strategie passte...
Assabad ließ sich erschöpft auf einen Stuhl fallen, löste die Schulterpolster und blickte zu der Flasche Schnaps im Regal. Nein, er würde nicht wieder so werden...zu viele bauten darauf, dass er die richtigen Entscheidungen zur rechten Zeit vollführte...seuftzend griff er zu Feder und Papier. Erstmal musste er das Problem der Komtess beseitigen. Wenn sie selber zu verblendet war, würde er die Angelegenheit regeln, also begann er zu schreiben: " Seid gegrüßt Lord Silberschwinge..."

Die Anspielungen auf den Sonnenpriester gehen auf eine offene Rechnung im RP zurück. Sie sind IC gemeint und stellen sich nicht gegen den Spieler ooc Razz

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Re: Wettlauf um die Zukunft (abgeschlossen)

Beitrag  Antalis am Fr 13 Jul 2012, 16:46

Müde reibt sich Antalis die Augen. Sie muss Gilian unbedingt bitten, sie vom Wachdienst in Silbermond zu entbinden. Der gestrige Abend hat ihr gezeigt, dass sie sich derzeit zuviel zumutet. Sie kämpft an zu vielen Fronten. Der Kampf gegen den Boten verlangt eigentlich schon ihre gesamte Aufmerksamkeit, doch muss sie auch ihre eigenen Dämonen besiegen. Das hat Tenebra ihr deutlich gemacht.
Der zusätzliche Wachdienst beansprucht zu viel ihrer Zeit, um sich wichtigen Studien und des dazugehörigen Trainings widmen zu können. Sie muss die letzten Geheimnisse des Lichts erkunden, um zur wirkungsvollen Waffe gegen den Boten zu werden. Ohne Unterweisung ist das ein sehr mühsames Unterfangen.
Gestern Abend war ein wahrer Alptraum. Erst dieser irre Taure, der sie so lange aufgehalten hat, dass sie zu spät zur Bergung der Tafel gekommen war. Dann die Enttäuschung, dass es noch immer keine Spur der letzten beiden Tafeln in Sicht ist und schließlich der Überfall im Immersangwald...Eine Aktion, für die sie überhaupt keine Erklärung hat.
Sie muss ihren Informanten aufstöbern und einige Fragen stellen....

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Re: Wettlauf um die Zukunft (abgeschlossen)

Beitrag  Shaturgal am Fr 13 Jul 2012, 23:36

Müde reibt Shaturgal sich die Schläfen, während er über der Tafel hockt, die seine Tochter ihm überbracht hatte. Der Spruch an sich schien nicht wirklich schwer zu lösen zu sein, dennoch konnte er sich ein "Vielleicht" diesmal nicht eingestehen. Mehrere Bücher und Pergamente türmten sich auf seinem Schreibtisch, alles Nachschlagewerke. Immer wieder blätterte er kurz durch, zog sich die Tafel vor die Augen und blätterte weiter...
Hin und wieder fiel sein Blick auf einen Brief... Einen Brief, mit dem er nicht gerechnet hatte... Dennoch freute er sich, etwas von seinem Schüler zu hören und würde sich auch so bald wie möglich mit ihm treffen. Er verpasste sich selbst eine leichte Ohrfeige und grunzte. "Nicht Ablenken lassen, alter Mann...", brummte er zu sich selbst und starrte wieder auf die Tafel.
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Re: Wettlauf um die Zukunft (abgeschlossen)

Beitrag  Antalis am Mi 18 Jul 2012, 09:50

Wütend warf Antalis ihr Schwert zu Boden und ließ sich auf eines der dreckigen Betten fallen. Die anderen Gäste hatten sie schon beim Reinkommen argwöhnisch gemustert, doch beim Scheppern der Waffe starrten sie die Blutritterin mit großen Augen an, die hier ganz offensichtlich völlig fehl am Platz war. Selbst die Wirtin Uda das Biest, sonst weniger für ihre Zurückhaltung bekannt, näherte sich ihr nur zögerlich und ein Blick von Antalis genügte, sie wieder die Treppe nach unten nehmen zu lassen. Dabei hätte sie gerne jede Menge Met getrunken, doch sie braucht einen klaren Kopf.
„Das Rattenloch“, welch treffender Name. Sie wollte sich nur noch verkriechen und alles hinter sich lassen. Dabei war das hier kein allzu gutes Versteck. Die Nachricht von der Ankunft einer Blutritterin in dieser Kaschemme würde sich sicher schnell verbreiten, doch für ein, zwei Tage sollte es genügen. Bis dahin musste sie einen Entschluss gefasst haben.
Die neuen Nachrichten hatten sie zum schwierigsten Zeitpunkt ihrer Karriere getroffen. Hatte sie ihre Glaubenskrise doch gerade erst halbwegs überwunden, wurde sie jetzt mit solchen Vorwürfen und Neuigkeiten konfrontiert.
Was soll sie nur machen? Ihr Blick wandert durch den Gastraum. Das Pack am Tresen scheint solche Probleme nicht zu kennen. Die Stimmung ist laut und ausgelassen. Am liebsten würde sie die Rüstung ablegen, sich dazu setzen und ihr bisheriges Leben vergessen, doch sie wäre nicht Blutritterin geworden, wenn sie jetzt aufgeben würde…
Eine Blutritterin wollte sie sein und versank hier in Selbstmitleid, war sie wirklich schon so tief gesunken? Wohl nicht! Ein Ruck geht durch ihren Körper und ein breites Grinsen breitet sich auf ihrem Gesicht aus. Sie hat ihren Entschluss gefasst. Morgen wird sie sich auf eine Reise begeben. Sie wird ihren Glauben selbst prüfen müssen, da sie derzeit nicht weiß, wem sie noch vertrauen kann. Wer lebt wirklich noch den wahren Glauben und wer dreht ihn sich so zurecht, wie er ihn benötigt. Sie weiß noch nicht genau, welche Prüfungen sie sich auferlegt, doch eines ist sicher: Wenn sie diesen Weg gemeistert hat, wird sie wissen, was zu tun ist und sie ist jetzt schon sicher, dass dies Einigen nicht gefallen wird. Wenn sie scheitert…nun, dann wird sie nur ein weiteres Opfer des Lichts sein, das seinen Aufgaben nicht gewachsen war…
Antalis nimmt den primitiven Talisman ab und wirft ihn ins Feuer. Dann nimmt sie die kleine Sanduhr, stellt sie auf den Boden und zertritt sie. Sie will ab jetzt nicht mehr gestört werden. Sie ist von nun an alleine…

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Re: Wettlauf um die Zukunft (abgeschlossen)

Beitrag  Gast am Mi 18 Jul 2012, 12:20

Irgendwo auf einem Dachboden hoch über der Stadt Sturmwind hört man Tauben gurren. Ein großer schwarzer Hut huscht schnell eine steile gewundene Treppe hinab. Man sieht kaum das sich wer darunter verbirgt und kaum hat man ihn bemerkt ist der große schwarze Hut auch schon wieder im Getümmel der Gassen Sturmwinds verschwunden. In einem der abgelegensten Winkel der Altstadt kommt er zum Stehen und wendet sich suchend in alle Richtungen. Ein leises Flüstern kaum mehr als das Rauschen der Blätter im Wind ist zu hören. "Gut, keiner ist mir gefolgt und keiner weit und breit". Und so bemerkt auch keiner das der Hut in einer dunklen Ecke verschwindet. Irgend etwas in dieser dunkel Ecke atmet tief ein und ein Kringel aus Rauch "rollt" über die Gasse und zergeht an der gegenüber liegenden Wand. Leise säuseln die Blätter im Wind und sich damit vermischend, nur von einem geschulten Ohr bemerkbar grad nur ein wenig mehr als ein leises Zischen: "Gut gemacht Grisu. Nur für ein Segelschiff musst du noch etwas üben".

Papier knistert leise als es glatt gestrichen wird. Im Mondlicht schimmert etwas kurz in der dunkelsten Ecke. "Interessant, Sie suchen also einen Boten." Wieder leuchtet das Stück Papier fahl und blass im Licht des Mondes. "Was ich hier lese ist ja kaum zu glauben","Sollten die Blutelfen erneut einen Verrat planen". Ein drittes Mal und diesmal eine Sekunde länger als nur einen kurzen Augenblick, aber auch nur eine Sekunde, spiegelt das Papier den Mond wieder. "Ach Nein, das hätte ich mir ja denken können. Diese hohen Herren in ihren ach so wichtigen Ämtern". "Das heisst sie sind alle Korrupt dort und lassen sich kaufen. Das sieht ihnen ähnlich". Ein leises Rascheln von zerknüllen des Papiers ist zu hören dann ein Schnapplaut . "gut gefangen und wohl bekomms"

Der große schwarze Hut erscheint kurz am anderen Ende der Gasse und eilt unauffällig durch das Tor. Ein kleiner schwarzer Drache folgt kauend, schmatzend und wenig unauffällig. "Und sie suchen statt dessen einen Boten ... hmmm... geschickt gemacht". Langsam wird die piepsige Stimme leiser und man hört tiefes Einatmen. "Weisst du Grisu, so weit unterscheiden sich die Allianz und die Horde auch nicht. Die hohen Herren sind doch alle gleich. Sie sind alle Käuflich. Und hier wie dort haben sie halt nur einen höhe ..."
Ein entzückt jubelndes Kind überdeckt das Ende des Satzes " Mutti guck mal was der kleine Drache kann. Toll . Hast du das gesehen wie der die Feuerkugel genau durch die Mitte vom Rauchring spuckt und sie dort zu Asche zerfällt. Ein toller Trick. So einen will ich auch" und ein energisches
"Üben! Grisu, nicht spielen! Üben ..." geht fast im allgemeinen Getümmel unter.

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Re: Wettlauf um die Zukunft (abgeschlossen)

Beitrag  Sereoh am Fr 20 Jul 2012, 11:27

Es war Nachts als die Hafenglocke kurz erklang. Aus der ferne erkannt man ein sehr altes Schiff und es war nur ein Elf anboard zusehn. Es schlich sich langsam und sehr leise in den Hafen und ging vor Anker. Die Wachen verneigten sich tief als sie erkannten wer zurück war. Mit ernster Miene sprang Sereoh von seinen Schiff schaute in den Mond mit seinen auflodernden blauen Augen an, leichte blaue aufleuchtetende Verziehrungen sind an seinen Körper kurz zusehn. Seine Erscheinung hatte sich stark verändert was ihn weniger stört. Mit schnellen schritte machte er sich nun auf den Weg zurück nach Silbermond. Er musste erfahren was vorgefallen war.


Zuletzt von Sereoh am Fr 20 Jul 2012, 11:49 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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