"Wo sich ein Auge schließt, öffnet sich an einem anderen Ort ein neues"

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"Wo sich ein Auge schließt, öffnet sich an einem anderen Ort ein neues"

Beitrag  Faithblade am Di 07 Feb 2012, 00:06

Nakmur versuchte schnellstmöglich mit seinem Windreiter an der früheren Sturmsäule anzukommen. Sein Ausdruck war neutral wie immer, jedoch schien er etwas angespannt zu sein, was nur selten der Fall in seinem untoten Leben ist. Augesrpochen sanft landete er seinen Windreiter neben dem Aufzug. Er löst sich aus dem Schneidersitz und rutschte langsam von dem Rücken seines Reittieres, zum Abschied strich er ihm noch einmal über den Rücken und wandte sich dann dem Aufzug zu. Die beiden Wachen salutierten vor ihm, als er an ihnen vorüberschritt und Nakmur gab ihnen das Zeichen zu folgen. Die beiden Wächter nickten kurz und stellt sich daraufhin mit etwas Abstand hinter Nakmur. Das Gesicht der beiden Wächter war unter einer tiefen Maske Stoffkapuze verdeckt und es sah aus, als würde sich unter dieser nichts wirkliches befinden. Beide trugen die Robe des Schattenhammers und Schulter, aus denen zwei auffällig lange Spitzen herausragten. Die Art ihres Ganges verriet, dass es zwei Menschen waren, als sie auf die große Platte des Aufzuges hinaufstiegen. Dann setzte sich der Aufzug wieder in Bewegung.
Als sie oben angekommen waren schritt Nakmur mit zügigem Schritte auf das Gebäude zu, was sie sonst immer für ihre Reden, Predigten und Ansagen nutzten. Die damals grüne Fläche, diente nun den Magiern und Elementaristen für ihre Experimente und die Technik der Astralen war mittlerweile auch dem Staub zum Opfer gefallen. Nakmur schritt bewusst an jedem der Häuser einzeln vorbei, um den Elementaristen und Magiern, welche sich als einzige von den Resten des Kultes dort oben befanden, klar zu machen, dass es wieder einmal Zeit für eine Ansprache war. Ohne Klagen und Murren kamen sie aus den eroberten Häusern und von den Grünflächen für die Elementarexperimente hinter Nakmur her.

Schweigend betrat er das Gebäude, in dem früher einmal der Projektor mit der Projektion des Nexusprinzen des Konsortiums gestanden hatte. Acht Aszendenten unterhielten sich mit dem jeweils gleichartigen Partner, wobei drei erst kürzlich durch einen "glücklichen Zufall" zum Aufstieg kamen. Ihre Augen richteten sich sofort auf Nakmur und folgten ihm, bis er schlussendlich kurz vor der Wand stehen blieb und sich umdrehte. Die ihm folgenden Kultisten verteilten sich zwar gleichmäßig auf den Raum, doch durch das Sonderrecht der Aufgestiegenen hatten einige keinen Platz mehr und mussten außerhalb stehen und warteten erwartungsvoll auf das, was ihnen ihr Anführer, der Prophet sagen würde. Nakmur blickte einmal kurz über die Menge hinweg und nickt kurz. Danach erhob er seine düstere, untote Stimme und sagte:" Es ist soweit, Brüder und Schwestern. Es ist uns nun endlich möglich, denn Meister in diese verkommene Welt zu geleiten. Durch die Unterstützung von dem Boten höchstpersönlich, wird der sonst sehr lange Prozess stark verkürzt werden. Er wird in der Biokuppel Fernhain ein Portal für uns errichten, welches den Körper des Meisters hier herbringen wird !", Nakmur drehte sich einmal um 90°, machte einen Schritt nach vorne und musterte den Elementaristen der vor ihm stand, offensichtlich ein Troll. "Euch wird die größte Ehre zu Teil werden, Elementarist. Sucht euch aus dieser Schaar die würdigsten aus, denen es vergönnt ist eine höhle für den Meister zu bauen." Der Elementarist verneigt sich tief vor ihm, blieb jedoch auf seiner Position stehen. Nakmur dreht sich wieder um 180° und überflog langsam die Reihen seiner Anhänger.
Sein Blick verharrte auf einem der Menschenwächter, welche ihn begleitet hatten. " Du, gehe hinunter in das zweite Lager und nehme dir soviele Krieger und Magier von hier mit wie du brauchst, denn ihr bringt einen der Windsteine hierher." Nakmur griff ein eine seiner Schulterstücke und zog einen Stein mit einem Symbol darauf hervor, welches wie eine Flamme aussah. "Dieser Stein wird euch helfen ihn zu lösen." Nakmur ließ den Stein nur zögerlich los und der Wächter verbeugt sich ebenfalls tief vor ihm.
Danach sah Nakmur erneut in die Runde und betrachtete jeweils kurz jeden einzelnen der Aszendenten an. "Geodris, Ifonulus, Aodris, Hydrim, Herezychel, Eduntir und Luvatius, ihr sieben werdet euch mit den restlichen Kriegern und dem anderen Wächter auf den Weg zu Kil´jeadens Thron machen. Dort wird euch der Bote in etwas unterweisen, was vielleicht sehr interessant für euch sein könnte." Die Aszendenten blickten sich alle nacheinander an nur der achte von ihnen erntete am meisten Blick, sowohl von den Aszendenten, als auch von den übrigen Kultisten. "Dylunir, Aszendent des Wassers, du wirst mich und die drei Hohepriester auf unsere Reise in das eisige Nordend begleiten, dass Ritual soll in geschützter Tief stattfinden und die lebenserhaltung mit Wasser und Luft würde uns sonst Probleme bereiten." Hydrim sah Dylunir, der ihm gegenüberstand an und legte ihm die Hand auf die Schulter, dass selbe tat Dylunir mit ihm, nur das er seinen Kopf zusätzlich vor ihm neigte. Danach begann Dylunir zischelndt zu sagen:"Das Wasser wird uns keinen Schaden zufügen, mein Herr." Nakmur nickte kurz und löste seinen Blick von ihm.
Danach sah er noch einmal in die Runde und begann mit seiner düsteren, untoten Stimme erneut zu reden. Jeder von euch, der nicht für eine der Aufgaben auserwählt wird, wird sich entweder zurück an die Experimente der Elementarkunst machen, oder die Elementaristen dabei unterstützen Elementare zu bilden und zu binden." Danach traten die Kultisten in der Mitte jeweils einen Schritt zurück, sodass ein kleiner Gang entstand. Nakmur neigt seinen Kopf vor ihnen und ging drückt sich langsam durch die dennoch etwas enge Passage hindurch." Bevor ich jedoch abreise, muss ich noch etwas sichern." murmelte er leise in sich hinein und ging auf den Aufzug zu.
Die Elementaristen hatten ihr Können mit der Erde im Nethersturm bereits so gut geschlossen, dass sie ohne weiteres mit einem einfach Erd-Wander-Ritual zu der Kuppel Fernhain gelangen konnten. Die beiden Wächter gingen vor den sieben Aszendenten, welche aufgrund ihrer Größe, ihre Schritte einige male bremsen mussten, um die Wächter nicht zu überrennen. Als sie schlussendlich am Aufzug angekommen waren und dieser sich oben befand stiegen sie vorsichtig und gut verteilt auf den Aufzug. Wäre der Aufzug ein kleines bisschen kleiner gewesen, hätte einer von ihnen warten müssen. Unten angekommen entfernten sich die Aszendenten mit den beiden Wächtern in Richtung des Außenlagers. Nakmur allerdings stieg wieder auf seinen Windreiter und strich ihm einmal über den Kopf. Danach setzte er sich wieder im Schneidersitz auf den Rücken des Windreiters und ergriff die Zügel, was der Windreiter als "flieg los" verstand.
Er dreht sich um und mit ein paar Schritten Anlauf befand sich beide auch schon in der Luft. Nakmur lenkte den Windreiter in die Richtung der Manaschmiede Coruu, trieb ihn jedoch nicht bis zur Erschöpfung an. Bedacht landete vor einem der Eingänge der Manaschmiede und ging in sie hinein. Er ließ seinen Blick umherschweifen, wie er es immer tat. Er drehte sich zu einem der Ingenieure herum und sagte:"Ihr dort, wie lange ist es möglich die Manaschmiede ohne Blutelfen hier laufen zu lassen ?" Der Blutelf schüttelte erst nur denn Kopf, antworte dann aber doch. "Das hier ist gute und aus gereifte Technik, mit einem Arkankonstrukt könnte diese Manaschmiede ohne Mühe ein paar Tage laufen." Nakmur griff unter seinen Umhang und holt vier grüne Phiole hervor und ging auf den Blutelfen zu. "Das ist sehr gut. Dennoch möchte ich, dass ihr Arkankonstrukte damit ausstattet und jemanden zum spähen abstellt. Sollten sie kommen will ich dies schnell erledigt haben." Der Blutelf sah ihn mit hochgezogener Augenbraue an, jedoch schwand all seine Skepsis, als er Nakmur einen kleinen, klimmpernden Beutel in der Hand haben sah. Nakmur reichte ihm den Beutel und ging zurück zu seinem Windreiter.


Zuletzt von Faithblade am Di 07 Feb 2012, 12:43 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Re: "Wo sich ein Auge schließt, öffnet sich an einem anderen Ort ein neues"

Beitrag  Gast am Di 07 Feb 2012, 08:03

*Kommt herein und hinterlässt einen Zettel*
Könntest du bitte Absätze oder dergleichen machen? Es ist zumindest für mich extrem schwer, sowas zu lesen (daher warte ich auf eine Bearbeitung ).
Danke. Smile

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Re: "Wo sich ein Auge schließt, öffnet sich an einem anderen Ort ein neues"

Beitrag  Faithblade am Di 07 Feb 2012, 12:44

So ... ich hoffe das ist nun etwas übersichtlicher als vorher. Ich danke dir dafür, dass du mich darauf aufmerksam gemacht hast. ^^
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Re: "Wo sich ein Auge schließt, öffnet sich an einem anderen Ort ein neues"

Beitrag  Arton am Di 07 Feb 2012, 15:02

Sauber Tobi, große Klasse, mach weiter so

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Re: "Wo sich ein Auge schließt, öffnet sich an einem anderen Ort ein neues"

Beitrag  Faithblade am Di 07 Feb 2012, 15:57

Das größte Lob hierbei dürft ihr Ascas schenken, denn ohne ihn wäre all dies nicht möglich gewesen. Es ist mir ein großes Vergnügen mit ihm zu spielen und bin immernoch mit Begeisterung dabei !
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Tagebucheintrag vom sechsten Tag des zweiten Monats.

Beitrag  Faithblade am Di 07 Feb 2012, 16:22

Dieser Tag wird einer der glorreichsten, welche unser Zusammenschluss seid seiner Ausrufung gehabt hat. Der Meister selbst wird uns auf dem Schlachtfeld führen und seine ale Hülle wiedererlangen. Die Hohepriester und ich werden in den nächsten Tagen abreisen, je nach dem wie schnell ein kleiner Haken beseitigt wurde. Obwohl Antalis es nicht wusste, diente sie mir gut und dies nur, weil sie denkt sie täte das richtige. Vielleicht könnte sie mir auch ein weiteres mal nützlich sein.
Ihr Vertrauen mir gegenüber ist gebrochen, dies ist ausnahmslos festzustellen, wertes Tagebuch. Jedoch brauche ich nicht einmal das um voranschreiten zu können. Aus diesem Grund habe ich einen der Ingenieure angewiesen, zwei Arkankonstrukte mit meinem Gift auszustatten und sie in der Manaschmiede Curoo abzuschalten. Ihr Schläfermodus wird sich lösen, sollten die Worte "Tsshes Shetuum Ykhul" fallen. Letztendlich dienen sie nur als Sicherheit, sollte sie nicht alleine auftauchen.
Sobald das Urteil vollstreckt wurde, werde ich mich nach Nordend begeben, um das Ritual für das Heben der Hülle zu starten. Dylunir der Aszendent des Wassers wird uns Schutz vor den Rittern der Schwarzen Klinge unterhalb des Sees gewähren und die Hohepriester und ich werde dafür sorge tragen, dass das Ritual ausgeführt wird. Dieses mal wird es keine Unterbrechung geben, wie sie beim ersten mal durch Antalis und ihren
Gefährten ausgelöst wurde. Beinahe hätten die beiden das Zeitfenster zum überschreiten gebracht, aber dank einer unserer Hohepriester war es gerade noch möglich, dass das Ritual praktiziert werden konnte.
Die Stünde der Jünger C´thuns rückt stetig näher und sie wird die glorreichste aller sein, die uns erfüllen wird.
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Re: "Wo sich ein Auge schließt, öffnet sich an einem anderen Ort ein neues"

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