"Lobet die Götter, denn ihre Diener sind hier !"

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"Lobet die Götter, denn ihre Diener sind hier !"

Beitrag  Faithblade am Mi 11 Jan 2012, 01:07

Eine ganze Stunde lang hatte es gedauert sie endlich wieder mit Energie aufzuladen und nun war es für sie endlich soweit. Sie konnten ihrem neuen Meister die Ehre erwiesen, von der sie schon so lange träumten. Vielleicht würden einige auch den Aufstieg durch die intelligenz und die Güte des Meisters erlangen ? Welche lebende Kreatur kann sich denn dem anstieg von Macht in so verlockender Art und Weise entgegenstellen. Die Enttäuschungen hatten sie alle geprägt, ihren Glauben gestählt für das, was nun letztendlich ihre Aufgabe geworden war. Den Aufstieg zu meistern und mehr zu sein. Unerschütterlich in ihrem Glauben begannen sie nun die düsteren Sprüche zu murmeln, die letztendlich etwas das Tor öffnen sollten, was vielleicht die meisten nur ansatzweise aus Legenden kannten. Jeder einzelne von ihnen, jeder der fünf Ritualisten wusste, dass sie etwas in die Welt rufen würden, was sie selbst kaum geglaubt hätten je sehen zu dürfen. Im schein des unheiligen, lila Lichtes sah es so aus, als kriechten aus den Wänden die Schatten hervor, obwohl es einzig und allein die spitzen, hochgezogenen Ecken der Kohlpfanne war, die die Schatten verursachte. Langsam wurden ihre Sprüche lauter, aber was sie sagten ergab für niemanden der es hörte einen Sinn. "Ywah thul nah´skul shog´hul tha..." dieser Spruch wurde immer wieder von ihnen gerufen. Sie riefen es ohne Unterlass und Furcht, denn sie wussten, dass sie sicher waren. Selbst wenn sie angegriffen worden wären, wäre es mittlerweile wahrscheinlich sowieso zu spät gewesen das Ritual zu stoppen. Das Blut des Feindes war vergossen, ihre Geister und Seelen den Wesen üerlassen, die kommen würden. Sie würden sie nähren und gutmütig stellen. Vielleicht würden sie sogar etwas von ihrer Macht auf sie übergeben, weil sie so treu und ehrfürchtig ihrem Meister gegenüber gedient haben. Dennoch waren es nur flüchtige Gedanken in den Köpfen der Ritualisten. Einer der Fünf Ritualisten verstummt und geht gemächlich zu einer der in der Nähe liegenden Ruinen. Sie waren schon so tief in ihre Anrufung versunken, dass sie das Schreien und flehen eines Gefangenen mittlerweile gar nicht mehr hörten. In Ketten gelegt wurde die Person zur Kohlpfanne gezerrt. je näher sie ihr kamen, desto höher schien die Flamme zu wirken und nach ihr zu geifern. Ein weiterer Ritualist verstummte und ging ebenfalls hinter eine der bereits zerfallenden Mauer der Ruinen von Enkaat. Er zerrte ebenso eine Person mit sich. Beide dieser Personen hatten eines gemeinsam, sie waren beide nurnoch halb betäubt und konnten schon Umrisse der düsteren Phiolen und den finster gekleideteten Ritualmeistern sehen. Sie alle schienen schon gar nicht mehr zu sein, wie sie einmal waren. Ihre Haut wäre schuppig und leicht lila geworden, ihre Arme schienen keine Knochen und Gelenke mehr zu haben und dennoch konnten sie sie bewegen. Ihre Hände waren fast nurnoch Klumpen an den Enden ihre wabelnden Arme, nur einzelne Finger waren noch zu erkennen. Als auch der zweite Ritualmeister an der Kohlpfanne ankam, sah er noch einmal zu seinem Gefangenen und zu dem seines Kameraden hinüber. Danach drehte er sich zu der Kohlpfanne um, den Gefangenen immernoch hinter sich herschleifend. "Die Kapuzen mögen zwar ihre Gesichter, oder was auch immer darunter steckte, verdecken, aber es klar was sie aufgegeben haben, um uns voranzuführen. Die winzigen Tentakel, die leicht aus dem unteren Teil ihrer Kapuze heraussehen, können sich nicht vor neugierigen Blicken verstecken.", murmelte leise einer der Kultisten, welche sich etwas weiter hinter den Ritualisten gesammelt hatten, um die Ankunft der Wesen zu lobpreisen, die kommen sollten um ihnen zu helfen. Nun endlich schien der Höhepunkt zu kommen, wo der Übergang gefestigt werden sollte. Die beiden Gefangenen waren schon fast wieder bei vollem Bewusstsein. Ihre Angst um das Leben schien wohl ebenso ein Antrieb für Jene zu sein, die auf ihr Eindringen warten konnten. " Aschzendenten ! Brüder und Schweschter ! Der Zcheitpunkt ischt gekommen ! Duisch dasch Opfer von Anscht und Qual, werden schie endlich unschere Welt wieder betreten können ! Schie werden dem Meischta und scheinem Abgeschandten wertvolle Hilfe leischten ! Ihre Anweschenheit ischt von grosscher Ehre für unsch, denn schie werden unschere Zchukunft scheien !", schrie der Kultist in den Himmel von Nethersturm hinaus und führte seine Hand zum Schwertgriff der Klinge, welche in seinem Gürtel steckte. Er zog es heraus und es dauerte nicht mehr lange, bis die Gefangenen wieder bei voller Aufmerksamkeit sind. Beide begannen schon vor einiger Zeit zu realisieren, dass sie längst nicht mehr träumten, sondern kurz vor dem Tod standen und versuchten sich aus den Griffen der Ritualisten zu winden, jedoch taten sie dies vergeblich. Doch dann ließen die Ritualmeister sie los und sie vielen beide auf den steinigen Boden. Die Kultistenmenge schien darauf nicht wirklich widerspänstig zu reagieren, ganz im Gegenteil sie waren völlig ruhig. Aber dies war nicht normal. Eine wirkliche, vollständige Stille hatte sich um die Ruinen von Enkaat gelegt. Die Ritualmeister lösten vorsichtig die Fesseln der beiden Personen, es war klar das eine männlich und die andere weiblich war. Vielleicht eine Art von Gleichgewichtssystem. Von ihrer Furcht überrumpelt und anscheinend völlig ungläubig über ihre Freiheit lagen sie immernoch auf dem Boden, so wie sie hingefallen sind. Einen Moment später jedoch konnten beide sich wieder langsam aufrappeln. Die Kultistenmenge stieß rufe aus, welche allesamt in dem gemeinsamen Lärm untergingen. Beide Personen, die mittlerweile als Elfen eingeordnet werden konnten liefen durch eine scheinbar absichtlich gelassene Lücke des Kultistenkreises. Auf einmal wurde es wieder völlig still und die Kultisten, sowie die Ritualmeister schienen zu lauschen, einige Kultisten waren so aufgeregt, als würden sie gleich platzen. Dann nach einer weiteren stillen Minute erfüllte ein Schrei Nethersturm ohne Zweifel ein männlicher, kurz darauf folgte der einer weiblichen Elfe. Alle Kultisten, Aszendenten und Ritualisten wendeten sich zum Eingang der Ruinen um und knieten nieder. Etwas großes war in den Schatten zu sehen, etwas, dass mindestens doppelt so groß war wie die größten Mitglieder. Die Dunkelheit der Nacht in Nethersturm verhüllte die große Kreatur, aber es war deutlich klar, dass sie nicht alleine war. Das bewies sich erst, nachdem die Kreaturen langsam der Kohlpfanne entgegen schritten. Sie traten schwer auf und es war das Ein oder Andere mal ein Geräusch zu hören, als würde die Schere eines Kebses klacken. Allmählich hatte der Schein der unheiligen Kohlpfanne auch sie erfasst und machte den Schrecken sichtbar, den die Ritualisten herbeigerufen hatten. Die fünf Ritualisten standen in einem Halbkreis um den scheinbar größten der Schrecken herum. Er überragte sie zwar nur knapp, jedoch war er der Größte. Das Wesen vor ihnen hatte kein richtiges Gesicht und seine Arme waren auf der einen Seite ein normales Tentakel, auf der anderen Seite jedoch hatte er eine große Klaue, die der eines Krebses oder Skorpions sehr ähnlich sah. An seinem Kopf hingen vier Tentakel herunter und durch eine kleine Erhebung der Knochen an den jeweils äußeren Tentakeln lagen die Augen sicher und geschützt. Sie waren nicht rund, wie die der normalen lebenden sterblichen, sondern waren langgezogen. Ihre Haut schein schuppig und lila zu sein, jedoch war dies nicht bei allen so. Die letzten 5 der insgesamt 20 angekommenen Bestien waren anders geformt. Anders als ihre Brüder, hatten sie zwei "normale" Tentakel an beiden Seiten des Körpers. Ihr Gesicht trugen sie verborgen unter einer großen Maske, welche spitz zulaufend nach hinten hin endet. "Sie scheinen wohl jene zu sein, die die aufgestiegenen Ritualisten sind oder eine eigene Form von Gelehrten aus ihren Reihen.", dachte sich einer der Kultisten die am Rand niederknieten. Der größte der Bestien bekannt als "Gesichtslose" begann seuselnd zu sprechen:" Yuwa´thk thuk ewah´ehk fuhel khula´kher." Danach hallte in den Köpfen aller Anwesenden die Übersetzung dazu wieder. "Euer Glauben und unsere Gier nach Rache hat uns hergeführt." Der Gesichtslose spricht weiter:" nu´zhok whol thok´rek nouk khul." Dann hallte es in ihren Köpfen wieder:"Der Glaube an unsere Herren wird uns alle führen." Nach dem Ende der Ansprache machte sich die Kultistenmenge auf den Rückweg zur Sturmsäule, die Ritualisten jedoch wurde ein anderes Ereignis zu teil, sie sollten auf dem Weg der Rache ihren Wunschen erfüllt bekommen. Den Aufstieg.
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Ein Weg endet, doch ein neuer wird geöffnet.

Beitrag  Faithblade am Do 26 Jan 2012, 02:13

Ein leises Knistern ging von der Kohlpfanne aus, als würde ein Feuer darin brennen. Teilweise stimmte dies auch, es war jedoch ein Feuer genährt von Qual und Leid der Seele, die es nicht geschafft hatten zu entkommen. Der Ritualist Ehtis war der einzige, der auf das Feuer acht gab und immer wieder mit seiner zischelnden Stimme zu beten schien. Alle anderen Kultisten waren zurück zur Sturmsäule gegangen, da der Hohepriester einige dringende Worte an sie zu richten hatte. Langsam aus seinem Gebet gelöst erhob sich der Ritualist wieder und sah zu seiner Überraschung eine Blutelfe am Rande der lila leuchtenden Kohlpfanne stehen. Er griff sofort zu seinem Stab und begann zu zischeln:" Wer bischt du und wasch willscht du hier ?!" Die Blutelfe mustert ihn kurz und meinte, dass sie wegen dem Schutze der Kohlpfanne hier sei, Ehtis erwiderte darauf nur, dass sie sofort verschwinden solle. Die Blutelfe schüttelt daraufhin den Kopf und hielt genervt sich die Stirn. "Wo sind alle anderen ?!" fragte die Blutelfe im harschen Ton, als wäre es ein Befehl. Ehtis hielt seinen Stab immernoch mit der rechten Hand fest, fest entschlossen die Elfe wenn nötig mit seinem Stab zurecht zu weisen. Nach kurzer Zeit erhob er wieder zischelndt seine Stimme und sagte:" Schie schind alle auf der Schturmsäule, weil der Hoheprieschter eine Anschsprasche hält." "Soll das ein Witz sein ?! Sie gehen zu einer VErsammlung und lassen dieses Artefakt fast unbewacht hier stehen ! Der Feind könnte mittlerweile seine Streitkräfte zusammengezogen haben !", brüllte die Elfe den Ritualisten an. Ehtis nickte daraufhin nur und zischelte:" Dasch könnte wirklisch schein, aber schie schcheinen schich dafür nischt weiter schtu intereschschieren." Die Elfe schüttelte wieder nur ihren Kopf und fuhr den Untoten erneut an. "Ich würde nun gerne meinen Patroullienflug zuende bringen. Würdet ihr bitte ein paar Schritte zur Seite treten !" Ehtis sah in den Himmel und sah einer Verdammniswache hinterher, die sie überflogen hatte. Dennoch trat er bei Seite, da er gerne wieder sein Gebet an der Kohlpfanne fortsetzen wollte. Als er zwei Schritte zur Seite gemacht hatte, geschah das, was eigentlich zu erwarten gewesen war. In einer schnellen fließenden Bewegung schlug die Blutelfe mit ihrem Streitkolben auf die Kohlpfanne ein, welche ein unheilvolles, aber leises Grollen von sich gab. Ehtis hätte die Kohlpfanne und den Eindringling sicherlich zurückschlagen können, hätte ihn nicht ein fremder Energiestoß gegen eine der verfallenen Ruinen geschleudert und ihm die Wirbelsäule gebrochen. Als sich später die Nachricht der Zerstörung der Kohlpfanne ausbreitete, was von einem der Kundschafter festgestellt wurde, begab sich der neue Prophet der Reste des Schattenhammerkultes zu den Ruinen von Enkaat. Dort angekommen ließ er seinen Blick kurz umherschweifen. Er sah einige zersplitterte Reste eines anscheinend elfischen Streitkolbens, Wenige Überreste der eigetlichen Kohlpfanne und einen Aschehaufen vor einer der verfallenen Dreaneiruinen liegen. Der Aschehaufen schien ihn am meisten zu interessieren, da sich anscheinend etwas daraus freigrub und so war auch. Zwei kleine goldene Skarabäen gruben sich vorsichtig aus dem Aschehaufen heraus und gruben sich wieder in den Erdboden ein. Nakmur ging auf den Aschehaufen zu, kniete vor ihm nieder und griff mit der rechten Hand, welche von einem handschuh verhüllt wurde, in die Asche, um sie durch seine Finger rinnen zu lassen. "Sie denken, dass sie etwas schlimmes verhindern könnten... jedoch bieten sie ihm nur ihre Hilfe an ohne es zu wissen. Es ist nun soweit für ihn, dass er hier Fuß fassen kann." Nakmur stand langsam wieder auf und betrachtete den Aschehaufen noch eine Zeit. "Wir können aus der Vergangenheit lernen und sie vielleicht auch zu unserem Vorteil nutzen...."murmelte er leise und löste seinen Blick von dem Aschehaufen. Zwei Kultisten waren mit ihm mitgegangen und an jene wandte er sich nun mit seiner ruhigen, aber dennoch klar untoten Stimme. "Gebt Zehn von den aderen bescheid, wir werden eine Pilgerreise unternehmen." Einer der Kultisten, es war der Stimme nach ein Mensch, sagte mit gedämpfter Stimme:"Natürlich, Prophet." Die beiden Kultisten verschwanden rasch in Richtung der Sturmsäule und Nakmur ging gemächlich hinter ihnen her. " Wir werden ihm helfen zuende zu führen, was er versucht hatte zu beginnen....." Zurück in der Sturmsäule suchte sich Nakmur ein Blatt Pergament und eine Feder. Danach legt er beides auf einen der Tische und öffnete das Tintenfässchen, tunkte die Feder ein und begann einen Brief zu schreiben.
Ich grüße euch, Bote
So wie der Wind die Saat überall hintreibt, so wird es auch Zeit für mich und einige meiner Kultisten einmal in andere Winde getrieben zu werden. Wir werden ein Ritual durchführen, welches nicht länger als drei Tage dauern sollte. Bis zu meiner Rückkehr übertrage ich euch die Kontrolle über die 3 Aszendenten die ich habe retten können. Der Rest des Kultes weiß, was sie zu tun haben. Mittlerweile haben sie sich auch schon an das Fleisch in der Scherbenwelt gewöhnen können, obwol Schockgefrorenes Obst und Tiere auch sehr gut ihren Hunger stillen.
Ich weise euch noch einmal darauf hin, dass ihr ihre zerstörerische Verbundskraft zwar einsetzen, aber nicht überschätzen solltet. Solange ich noch nicht den Kodex, die Litanei und den Talisman habe, bitte ich euch strenge Vorsicht walten zu lassen.
Nakmur
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