Nakmur Dreabor

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Nakmur Dreabor

Beitrag  Faithblade am Do 05 Jan 2012, 20:01

Als er noch lebte, war der Menschenjunge Nakemuris schon mit acht Jahren ein kleiner Teufel gewesen. Er hatte stets viel darauf gesetzt Jungen seines Alters Schmerzen zu bereiten. Schon damals setzte er sich sehr stark mit dem Element "Feuer" auseinander, da er die Jungen mit selbstgebauten Feuerfallen, leichten Feuerzaubern oder einem Lagerfeuer traktierte.
Es dauerte nur 3 Tage, bis die Wachen genug gehört hatten, um ihn letztendlich in einem Zimmer des Waisenhauses in dem er aufwuchs einzusperren. Als seine Straffrist nach 2 Tagen endete benahm er sich zur Merkwürdigkeit aller wie ein ganz normaler und gut erzogener Junge. Viele der Jungen und ebenso die Matrone dachten flüchtig, dass ein Dämon ihn besessen hätte und nun versucht erneut heimtückisch zuzuschlagen, aber er schien weder besessen noch kontrolliert zu sein. Gerade als sich die vielen Anwesenden daran gewöhnten, dass er sich normal benahm. Ist er spurlos verschwunden. Alles was er mitgenommen hatte, war sein Tagebuch, welches in den letzten Tagen sein bester Freund gewesen zu sein scheint.

Getrieben von etwas sonderbarem lief der kleine Junge durch den Wald von Elwynn. Jedoch brachte ihn seine Ausdauer nur bis kurz vor Dunkelhain, wo er von einer der Nachtwachen aufgegriffen und zurück nach Goldhain gebracht wurde. Bis zu seinem 16 Lebensjahr hatte er in dem Waisenhaus zu leben. Er hatte das sprechen von Feuerzaubern zwar verlernt, aber dafür nahm eine Gier nach der Schurkenkunst diesen Platz ein. In den vergangenen acht Jahren hatte er immer wieder in Ausflügen im Wald sein Geschick verbessert, in dem er kleine Dolche aus dem Waisenhaus stahl und damit Tieren und Gnollen den Weg ins Jenseits wies.
Als die Zeit der Geißel angekommen war und Lordaeron in Angst unter der Seuche lebte, war Nakemuris schon längst wieder einmal verschwunden und diesesmal würde er anders als vorher wiederkommen. Auf seiner Flucht hatte ihn eine Vorhutgruppe der Geißel aufgegriffen. Nakemuris fürchtete sich wenig vor der Geißel, da ihn sein Leben gegen Schmerz abgehärtet und ihn stetig etwas begleitet hatte. Für die Truppen der Geißel war es etwas schweres den immer wieder umherjagenden Schurken seinem Schicksal entgegen zu führen.

Nachdem er durch seine hinterhältigen Angriffe aus dem Schatten einige Ghule und Nekromanten getötet hatte, überfiel ihn einer der Nekroamnten von hinten und am Ende war es einer der Geißelsoldaten, die ihn das leben nahmen. Als Ghul sprang er nun sehr fiel beweglicher und tödlicher durch Menschenstädte und diente ebenso als Assassine zum Ausdünnen von Verteidigungen. Aber er hörte stetig etwas, das ihn rief, das nach ihm griff. Kurz vor der Revolution der schwarzen Klinge, brach diese Stimme den Willen des Lichkönigs sie war stark gewachsen und nun klar zu hören:" Silithus .......ruft ....... dich ......", tönte es immer wieder in seinen nun unkontrollierten Gedanken. Er machte sich schnellst möglich auf den Weg nach Silithus. Dort schienen ihn dunkel gekleidet Männer schon zu erwarten, merkwürdiger Weise kam es ihm so vor, als würden sie gezwungen dort stehen. Danach folgte die um Weiten kleinere Reise zum Lager in der nähe von Ahn´Qurai. Der Spuk Nakemuris welcher mittlerweile nurnoch die Worte "Nak" und "Mur" neben dem gewöhnlichen Worten eines Spuks aussprechen konnte, wurde also nun Nakmur von den Schattenhammer Kultisten genannt.

Eine große Neugier nach den neuen und interessanten Dingen erwachte in ihm und er lernte still und aufmerksam, besonders als einer der Propheten zu ihm und seinen Kameraden sprach. Er nahm immer mehr wieder den normalen Gang an und konnte langsam auch wieder richtig reden, aber einiges aus der spukischen Sprache hat er stets in seiner Sprache behalten. MIt seinen Fähigkeiten, stieg er auch im Rang des Schattenhammers auf. Schon zwei Monate nach seiner Aufnahme als Kultist, war er schon manches mal von den Propheten als Redner aufgetreten und sogar die Zwielichtbewahrer hatten mittlerweile ein Auge auf ihn und seine Fähigkeiten geworfen.

Wenige Tage später drängte ihn irgendetwas in die verfallenen Ruinen von Ahn´Qurai zu gehen. Er folgt diesem Ruf ohne zu widersprechen und zu seiner Überraschung standen nashornkäferartige Wesen vor ihm, jedoch liefen sie auf zwei Beinen. Sie weißten ihn wortlos an ihnen zu folgen und er nickte nur. Sie führten ihn vorbei an großen Wächtern mit Hundeköpfen und großen Skarabäen. Am Ende hielten die zwei Käferwachen vor einem großen freien Plateau an. Das Einzige was sich davon abhob, war ein schwebender lila Kristall, welcher in der Mitte scheinbar ruhelos zu warten schien.
Nakmur trat an den Kristall heran, als wüsste er was zu tun wäre und legt seine Hand auf den Kristall. Wie durch den Geist eingegeben sprach er einige Worte in einer Sprache, die er bisher nicht einmal zu kennen glaubte. Der Kristall schien darauf zu reagieren und begann schwach zu schimmern und Nakmur bemerkte, dass etwas ihn anzusehen schien. Erst langsam bemerkte er, dass sich etwas um ihn herum zu materialisieren schien, aber dennoch war es nur eine Illusion. Nakmur trat ruhigen Schritts einige Schritte zurück, bis er das Etwas vor sich sehen konnte. Ein riesiges Auge schwebte vor ihm und schaute ihn an. Die beiden Wachen hinter ihm knieten demütig nieder und Nakmur tat ihnen dies gleich. Eine kraftvolle, aber gedämpfte Stimme drang in seinen Geist ein und erfüllte ihn sowohl mit ehrfurcht, als auch mit einem zwingenden Klang. "Endlich .... bist du ..... hier. Wir ..... warten ..... schon lange ...... auf ... dich ......" ertönte es in seinem Geist. Er blieb stumm eine ganze Weile stumm, aber nach einer Zeit erhebte er demütig seine Stimme. "Ich weiß, mein Herr. Das Schicksal geht immer unwege, aber es ging diese Umwege, damit ich euch mit Wert und Ergebenheit dienen kann." Nakmur neigt seinen Oberkörper vor dem riesigen Auge, dieses erwiederte mit seiner Stimme etwas, dass ihn bis heute führt:" Du ....wirst erst .....denen .....dienen, die ..... deine Hilfe ......brauchen, um...... letztendlich mir .......zu dienen. Deine ......Loyalität .....beweist sich ..... in der Zeit ..... deines Tuens." Danach verblasste das Auge vor ihm und die Silithidwachen, sowie Nakmur erhoben sich wieder.

Nakmur wurde vor die Mauern von Ahn´Qurai geführt, damit er wieder hinüber zu den anderen Kultisten klettern konnte. Nach einigen weiteren Tagen, die mit Überfallen auf den Zirkel des Cenarius gezeichnet waren und dem Lernen der Silithiden Sprache geprägt waren, brach Nakmur auf zu einem anderen, kleineren Lager, dass sich Tirisfal befinden soll. Während der Zeiten des Kataklysmus scheint er sich immer wieder in allen Hauptstädten sehen zu lassen. Jedoch wird er durch den geringen Einsatz an Morden gegen die Horde von ihnen ebenso als Verbündeter angesehen, wie jeder andere Verlassene, ebenso ist mittlerweile unklar, ob er überhaupt wirklich dem Schattenhammer angehört hat.
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