Die Zeit zwischen Warth of the Lichking und Cataclysm

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Die Zeit zwischen Warth of the Lichking und Cataclysm

Beitrag  Ascas am Di 01 März 2011, 11:25

Ich habe dies bereits vor ein paar Monaten bei unserer gilde gepostet, denke aber es könnte von allgemeinen Interesse sein. Die Infos sind aus den Warcraft-Romanen "Sturmgrimm" und "Weltenbeben" und beschreiben vor allem die politischen Veränderrungen serh nachvollziehbar. Außerdem findet sich hier der Krieg gegen den smaragdgrünen Alptraum wieder, welcher meiner Meinung nach im Spiel sträflich vernachlassigt wurde.



Der Krieg gegen den Alptraum

Der genau Zeitpunkt ist unklar, doch eindeutig nach dem Fall des Lichkönigs und vor den ersten Anzeichen des Weltenbebens.

Tyrande spührt, dass Malfurion Sturmgrimm langsam aber sicher stirbt. Zusammen mit dem Druiden Bron Bärenfell unternimmt sie einen wagemutigen Versuch, Malfurion aus den Fängen des Alptraums zu befreien.
Fandral Hirschhaupt, Anführer der Druiden in Darnassus, versammelt die Druiden um Teldrassil zu heilen. Dazu beginnt er mit einen gealtigen und langen Ritual.
Während dessen fallen über all auf Azeroth Leute in einen tiefen Schlaf aus dem sie nicht mehr erwachen können. Darunter befinden sich auch Personen wie Thrall, Anduin Wyrnn und Krasus. Derweil breitet sich ein myteriöser Nebel auf der ganzen Welt aus und umzingelt die Städte. Im Nebel erscheinen groteske Parodien der Schlafenden.
Tyrande und Bron schaffen es den Smaragdgrünen Traum zu betreten, welcher aber schon weitesgehend vom Alptraum verschlungen wurde. Mit Hilfe eines Menschen, dem grünen Drachenschwarm und einer Orcin, welche die legendäre Axt von Cenarius trägt gelingt es ihnen Malfurion zu befreien, der vom Alptraumlord in einen Baum verwandelt und gefoltert worden war. Unglücklicherweise schafft es der Alptraumlord bei dieser Aktion Ysera gefangen zunehmen und ungewollt beginnt der finale Kampf gegen den Alptraum.
Der Nebel zieht in die Städte ein und greift die wache Bevölkerung körperlich an. Der Alptraumlord beginnt damit den Smaragdgrünen Traum und Azeroth mit einander zu verschmelzen. Der zurückgekehrte Malfurion entlarft Fandral als Diener des Alptraums und unterbricht das Ritual in Teldrassil, welches in Wirklichkeit den Alptraum stärkte. Somit erkennt Malfurion, dass der Alptraumlord auch im realen Azeroth existent sein muss. Er fügt das Puzzel zusammen und erkennt im Alptraumlord den ehmaligen Berater von König Azshara und ersten Satyr Xavius. Dieser wurde von Malfurion im Krieg der Ahnen in einen Baum verwandelt und somit unwissentlich an die Natur von Azeroth und den Smaragdgrünen Traum gebunden. Malfurion sammelt alle verbliebenden Kräfte der Welt und schickt sie in die letzte Schlacht gegen den Alptraum. Alle lebenden Wesen lassen sich von den Druiden in einen künstlichen Schlaf und damit in den Smaragdgrünen Traum versetzen. Während das Herr der Träumer Xavius im Traum angreift, suchen Malfurion und Tyrande den realen Baum, der einst Xavius war. Auf ihrem Weg erkennen sie, dass hinter Xavius jemand noch stärkeres stehen muss, nämlich der gefallene Titan Sargeras. In einem hektischen Kampf auf beiden Ebenen gelingt es letzten Endes den Baum Xavius in beiden Welten zu zerstöhren. Azeroth wird vom Nebel befreit und die Schlafenden erwachen wieder. Im Smaragdgrünen Traum kann der Alptraum bis in eine tiefe Spalte zurückgedrängt werden, die sich als Portal in den Nether erweist, welches nun im Traum bewacht wird. Da nun scheinbar freiden herrscht kehrt Malfurion an die Spitze des Zirkel des Cenarius zurück und heiratet Tyrande.

Interessante Details:
- Malfurion erlenrt im letzten Kampf die Fähigkeit, kurzzeitig auf beiden Ebenen gelichzeitig zu existieren. Außerdem verzichtet er auf Führungsansprüche in Darnassus und bekommt von Ysera ein spezielles Training angeboten, dass wohl nur er absolvieren kann.

- Eraknius, höchster Gefährte von Ysera und einst dem Alptraum ergeben, opfert sich um Ysera zu retten

- Varian Wyrnn wird zum Anführer der Traumarmee ernannt und von allen, auch der Horde, in dieser Schlacht respektiert

- Teldrassil wird letzten Endes geheilt und von den Drachen gesegnet. Er hat damit den gleichen Stand, wie Nordrassil

- Der Krieg kostet sowohl Fandral Hirschhaupt als auch Drek´thar den Großteil ihres Verstandes. Mit beiden kann wohl in Zukunft nicht mehr großartig gerechnet werden

- Die von Cenarius geschaffene Axt, befindet sich weitrhin den Händen der Orcs. Jene Axt, die Sargeras verletzen konnte



Brüchiger Frieden

Der Krieg in Nordend ist offiziell beendet. Während die Geißel nahe zu besiegt ist, sorgen die Kalvir immer noch für Probleme. Dennoch rücken Horde und Allianz ab und nutzen die Zeit, um die Gefallen zu betrauern und die Rückkehrer zu bejubeln.
Allianz und Horde schließen einen Waffenstillstand, um sich vom Krieg zu erholen. Unterdessen wird grade bei der Horde klar, dass der Krieg auch große Löcher in die Kassen geschlagen hat. Thrall kann die Versorgung der Bevölkerung nicht mehr garantieren. Vor allem, nach dem die Nachtelfen ihre Handelsbeziehungen mit den Orcs komplett abbrechen.
Garrosh kehrt unterdessen mit den letzten Soldaten nach Ogrimmar zurück und wird von der Bevölkerung als Held gefeiert. Thrall überreicht ihm als Belohnung die Axt von seines Vaters, Grom Höllschrei, löst aber gleichzeitig Garrosh´s Trupp auf, um Komplikationen zu verhindern.
Bei der Allianz zieht der jugendliche Anduin Wyrnn nach Eisenschmiede, um dort von den Zwergen zu lernen. Brann Bronzebart findet in Ulduar Schrifttafeln, welche eine Antwort enthalten könnten, warum die Elemte von Azeroth immer unruhiger werden. Diese werden nach Eisenschmiede geschickt.
Unterdessen kommt es zu einem Angriff auf die Nachtelfen im Eschental, der äußerst brutal abläuft und scheinbar von der Horde begannen worden ist. Der Waffenstillstand scheint zu zerbrechen. Die Druiden bemühen sich weiterhin um Frieden.

Interessante Details:

- Es wird Wert darauf gelegt, dass Garrosh zwar wild und ungestüm ist, aber er viel Gutes für die Horde getan hat und unter der richtigen Anleitung ein großer Kriegshäuptling werden könnte

- Anduin Wyrnn zeigt sich immer mehr als besserer Herrscher als sein Vater und scheint eine Ausbildung zum Priester absolvieren zu wollen


Veränderungen

Die Elemte wütend immer heftiger. Als Feuerelemtare Orgrimmar beschädigen, entschließt Thrall nach Nagrand zu ziehen, um von seiner Großmutter zu lernen. Er ernennt Garrosh zu seinem Stellvertreter, was bei allen Anführern der Allianz und Horde auf Missfallen trifft.Nachdem Thrall weg ist, baut Garrosh als erste Amtshandlung Orgrimmar wieder auf, allerdings im Stile der Höllenfeuerzitadelle.
Unterdessen werden die Schrifttafeln in Eisenschmiede übersetzt. Sie bieten den Zwergen wohl die Möglichkeit über ein Ritual mit den Erdelementaren zu kommunizieren. Als Kharanos von einem schweren Erdbeben fast völlig verwüstet wird, entschließt sich Magni Bronzebart selber das Ritual durchzuführen. Der nötige Trank wird gebraut und als er ihn im Laufe der Rituals trinkt, kann er tatsächliche die Stimme des Bergs hören. Doch dann verwandelt er sich in Diamant und kann nicht mehr zurückverwandelt werden. Eisenschmiede steht ohne König da und die Allianz versammelt sich erneut zu einer Trauerfeier.
Unterdessen treffen sich Druiden im Eschental zu Friedensverhandlungen, werden allerdings von Orcs angegriffen und getötet. Nur Hamuul Runentotem überlebt durch Glück. Er hält die Angreifer für Orcs der Horde und informiert Cairne Bluthufe über das Massaker. Dieser stürmt nach Orgrimmar und stellt Garrosh zur Rede, der alles leugnet. Es kommt zu einem Ehrenduell zwischen den beiden, welches nach den alten Regeln bis zum Tode ausgeführt wird. In der Arena bekämpfen sich beide nach dem alten Ritus dieses Duells und Cairne hat leicht die Oberhand, bis er leicht von Garrosh getroffen wird. Leider hatte Magatha Grimmtotem, die sich zuvor bei Garrosh eingeschleimt hatte, die rituelle Segnung und Ölung von Garrosh´s Waffe übernommen und dabei ein Gift aufgetragen, dass Cairne nach dem leichten Treffer betäubt. Garrosh beendet unwissend das Leben des Taurenanführers mit einem letzten Schlag. Magatha gibt sofort ihrem Stamm Bescheid, welcher in der selben Nacht ein Massaker in Mulgore und Donnerfels veranstaltet, um den Grimmtotems zur Herrschaft über die Tauren zu verhelfen. Durch einen Überläufer kann Brain Bluthufe, Cairns Sohn flüchten. Donnerfels fällt aber an die Grimmtotems und in Mulgore gibt es nur noch wenige, die Widerstand leisten können.
Unterdessen trifft in Eisenschmiede Magni´s Tochter mit ihrem Sohn und einen Schar von Dunkeleisenzwergen ein und beansprucht den Thron für sich. Da dieser ihr rechtlich zusteht, fügen sich die Eisenschmiede Zwerge widerwillig. Sie lässt alle Greifen aus Eisenschmiede wegbringen und die Tiefenbahn abstellen. Eisenschmiede wird von der Allianz abgeschirmt und die Dunkeleisenzwerge halten Anduin Wyrnn als "Ehrengast" da.

Interessante Details:

- Die Angriffe im Eschental wurden vom Schattenhammerclan begangen. Garrosh hat sich an den Waffenstillstand gehalten

- Während der Übernahme von Eisenschmiede, wird Anduin immer mehr zur Hoffnung für die Zwerge

- Im Duell begegnen sich Cairne und Garrosh stehts mit Respekt. Sie bedauern es, sehen aber beide die Notwendigkeit für den Tod des anderen


Die neue Generation

Anduin gelingt mit einem Ruhestein die Flucht nach Theramore zu Jaina. Diese empfängt grade Baine Bluthufe, dem Jaina als einzige vertrauenswürdige Person in Kalimdor übrigblieb. Anduin und Baine merken schnell, dass sie beide ähnliche Schicksale teilen und freunden sich leicht an. Sie berichten über das geschehene und sprechen sich gegenseitig Mut zu. Anduin schenkt Baine den Paladinstab "Furchtbrecher", den er zuvor von Magni Bronzebart geschenkt bekommen hatte. Baine nimmt ihn gerührt entgegen und erzählt dabei von einer anderen Art Verbundenheit, welche die Tauren mit dem Licht haben. Als er den Stab nimmt, wird er selbst in Licht gehült (erster Hinweis auf Tauren-Paladine). Baine zieht los um die Tauren von Magatha´s Tyranei zu befreien.
Unterdessen fliegt auch in Orgrimmar der Verrat der Greißin auf und Garrosh, in seiner Ehre verletzt, versagt ihr jede Hilfe überlässt aber Baine den Akt der Rache. Sie sitzt nun in Donnerfels und wartet auf den Angriff von Baine und seinem Gefolge. Dieser lässt nicht lange auf sich warten. Durch drei, von den Goblins gekaufte Luftschiffe mit Bomben, ist die Schlacht schnell entschieden. Baine nimmt Magatha persönlich Gefangen und zerstöhrt ihre Totems. Sie und ihre verliebenen Anhänger werden ins Steinkrallengebirge verbannt. Ein nicht kleiner Teil der Grimmtotems schwört aber Baine die Treue und wird Teil der Horde. Garrosh und Baine treffen sich auf dem Freiwindposten und reden unter vier Augen miteinander. Sie können sich nicht gut leiden, akzeptieren sich dennoch gegenseitig als große Krieger und Anführer.
In Theramore nehmen die Sturmfluten zu und drohen die Stadt zu verschlingen. In einer Unachtsammen Sekunde verrät Jaine Anduin, dass sein Vater Varian grade mit einem Trupp SI:7 Kämpfer auf dem Weg nach Eisenschmiede ist, um Moira, Magni´s Tochter, zu töten. Anduin eilt nach Eisenschmiede um ein Masaker und einen möglichen Bürgerkrieg zu verhindern. Kurz bevor Varian sein Schwert durch Moira´s Kehle treiben kann stoppt ihn Anduin und erklärt, dass dies eine Zwergenangelegenheit ist und das Moira die rechtmäßige Erbin und nur verblendet wäre. Varian bringt seine Blutgier unter Kontrolle und verschont ihr Leben. Sie soll regieren, bekommt aber einen Botschafter von jedem Zwergenstamm an die Seite gestellt, den Dunkeleisen, Bronzebarts und Wildhämmern.

Interessante Details:

- Garrosh scheint endlich zu begreifen, dass ein Kampfschrei alleine nicht ausreicht, um die Horde zuführen

- Anduin zeigt enormes Durchsetzungsvermögen und greift praktisch schon mit einer Hand nach dem Trohn

- Insgesammt wird sehr viel Wert auf die neue Generation und neue Berater an ihrer Seite gelegt


Wehklagen der Elemente

Als Thrall in Nagrand eintrifft, wird er von der jungen Schamanin Aggra unterwiesen, nicht von seiner Großmutter. Er beschreitet den Weg des Schamanen neu und lernt dabei, dass es Elemente gibt, die man nicht mehr heilen kann. Das Wohl der Welt steht über dem einzellner Elemente. In einen vollständigen Ritus der Sicht schafft er es mit seiner Vergangenheit ins Reine zukommen. Langsam nähern sich Aggra und Thrall auch emotianal an. Bei seinem Besuch am Thron der Elemente erfährt er vom Steinelementar, dem Thrall einen Stein aus Azeroth zu essen reicht, dass die Elemente von Azeroth vor irgendetwas Angst haben und die Naturkatastrophen nur Ausdruck dieser Angst seien. Thrall kehrt zurück und erhällt die Nachricht von Cairne´s Tod. Davon tief betroffen und unter Selbstvorwürfen leidend, kehrt er mit Aggra an seiner Seite nach Azeroth zurück, wo er noch grade rechtzeitig zu Cairne´s Trauerfeier kommt. In einem Augenblick alleine mit dem Leichnam des alten Tauren beschließt Thrall, dass er der Welt momentan nur als Schamane, nicht als Kriegshäuptling dienen kann.
In dem Moment bricht das Weltenbeben aus und verwüstet Azeroth. Während der Katastrophe wird die Aufmerksamkeit der Naturverbundenen auf Tiefenheim gelengt. Thrall und Aggra brechen auf, um die Quelle der Angst der Elementare dort zu finden.

Ende
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