Ascas´s Weg zum Boten (original Texte von 2009)

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Ascas´s Weg zum Boten (original Texte von 2009)

Beitrag  Ascas am Sa 07 Mai 2016, 14:56

OOC: Hierbei handelt es sich um die originalen Plot und Geschichtsstränge zur Entstehung des ersten Boten aus dem Jahre 2009. Die Geschichte wurde nach der späteren Gründung der Com auf die Lore hin angepasst. Das heißt bitte nicht alles hier für als noch gegeben nehmen  Razz



Plot: Ascas´s Fall

Einleitung: Ascas schritt ins Schattenmondtal. Die Gedanken waren klar in seinem Kopf. Immerwieder kehrten die Bilder vor seine Augen zurück. Tandoria weinend im Bett, der Verlobungsring, verschiedenste Personen mit ihren Anschuldigungen. Und doch hatte er versucht etwas Neues aufzubauen. Er wollte sich um seine Tochter kümmern und sein Leben mit Vul verbringen. Doch würde er ihnen vielleicht auch schaden? Könnte er das Risiko eingehen noch mehr Leben zu zerstören?
Die Hand von Guldan erhob sich über dem dunklen Jäger in seiner schwarzen Kleidung. Er hatte versucht seine Schuld durch den Kampf für das Gute zu begleichen. Wie arrogant musste man sein, um zu glauben, dass man durch Stärke seine Fehler überspielen konnte? Was für ein Wesen musste man sein, um das Leben anderer zu einer Ruine zu verwandeln? Er konnte kein gutes Wesen sein...er hatte eher die Eigenschaften eines...Dämons.
Seine Augen glühten giftgrün und strahlten puren Hass aus, Hass auf sich selber und das was er getan hatte. Er blickte den dämonischen Vulkan empor. Ascas war genau wie ein er. Er täuschte einen Lebensraum für andere vor, bis er unkontrolliert ausbrauch und für Verwüstung sorgte. Guldans Hand speite eine große Fontäne grüner Lava, als wollte sie ihren Seelenverwandten begrüßen. Es war eine Einladung an einen gefallen Krieger, der die Wahrheit über sich selbst zu begreifen begann.
Ascas atmete tief ein. Nie sollte wieder jemand wegen ihm leiden. Es würde jetzt eine Wunde reißen, doch sie wäre schnell verheilt. Viel schneller, als das, was er sonst noch anrichten könnte. Die Dunkelheit rief ihn ins Exil. Ascas nahm die Einladung an und verschwand im Schatten von Guldans Hand...


Teil 1 (Basierend auf Informationen einer unbekannten Elfe und Funden von Tandoria): Ascas hatte das Dunkle Protal erreicht. Er wusste, er musste diese Welt verlassen, um die, die ihm nahe stehen vor ihm selbst zu beschützen. Eine Blutelfe sah ihn und schien besorgt. Sie bot ihm ihre Hilfe an. Doch er konnte nicht riskieren noch jemanden zu verletzen. Er schritt müde durch das Portal.
Sein Blick viel auf die zerrissene Scherbenwelt. Dieser Ort war einem seines gleichen würdig. Hier würde er niemanden verletzen können. Er musste seine Vergangenheit hintersich lassen. Kurz entschlossen legte er all seine persönlichen Gegenstände ab, alles was Ascas Dämmeflucht identifizierte. Selbst die Kette, ein Geschenk von Vul, die er nie ablegte, nahm er nach langem Zögern ab. Sie würde es verstehen...
Er verpackte alles in den Wappenrock von Aman Ethala, den er so oft mit Stolz getragen hatte und ließ es am Portal liegen. Dann machte er sich auf in die zerschlagenen Weiten. Seine Fußspuren im Staub, erst deutlich zu sehen, wurden langsam vom Wind verschleiert. Ein eindeutiges Zeichen, dass das Schicksal nicht wollte, dass man ihn jemals findet...


Teil 2 und 3(Basieren auf Nachforschungen von Tan und Vul): Einen halben Tag stapfte Ascas durch die Wüste der Höllenfeuerhalbinsel, bis er schließlich einen Ort namens Häschersturz erreichte. Vor Ascas lagen die, mit dämonischer Kraft gefertigten, Teile eines Teufelshäschers. Es würde zu ihm passen...
Kurz entschlossen nahm er ein paar Teile mit und suchte nach der nächstgelegenden Schmiede.
Sein Weg führte ihn nach Thrallmar. Einer der dortigen Schmiede war bereit ihm das Metall gegen eine ordentliche Bezahlung einzuschmelzen. Geschmiedet werden, konnte es hier eh nicht. Da war mehr für notwendig...Er gab dem Schmied noch ein Schweigegeld. Falls jemand ihn suchte, sollte seine Spur spätestens hier enden. Doch würde Ascas in etwa 2 Tagen noch einmal hierhin kommen müssen, um sein Erz abzuholen. Solange, entschloss er sich, würden die Teiche von Aggonar sein Unterschlupf werden...


Teil 4: Ascas schlug sein Lager in dem großen Skelett eines Dämons auf. Seine Lunge war trocken von der heißen Luft der Höhlenfeuerhalbinsel. Er hatte keine Vorräte mitgenommen, also nahm er kurzentschlossen seine leere Trinkflasche und trank von dem Wassr der Teiche. Es kribbelte etwas auf seiner Zunge, doch schien es ihn auch mit jedem Schluck stärker zumachen. Nun wo sein Durst gestillt war, knurrte sein Magen. Er blickte sich um, alles was es hier gab, waren Dämonen...was sollte schon passieren. Er erschlug einen Dämon und schnitt ihm das Fleisch von den Knochen. Es würde für die nächstn Tag reichen...


Teil 5: Ascas schleppte sich ins Bett. Warum nur musste es soweit kommen? Als er sein Metall abholen wollte, wartete Tandoria bereits an der Schmiede...dieser elende Schmied. Zum Glück hatte Ascas eine Kiste mit Saronitbomben am Gasthaus platziert. Es genügte zur Ableckung...Er nahm sein Erz erstach kurzer Hand den Schmied. Dies musste ein Ende haben. Ascas stellte sich Tandoria. Ihre versuche ihn zur Rückkehr zu bewegen scheiterten. Er musste ins Exil...nur so konnten sie alle friedlich Leben...Ascas floh durch die Luft, doch die Kiste mit dem Erz war zu schwer und zu wackelig für seinen Windreiter. Der Aufprall war hart. Der Windreiter jammerte vor Schmerzen und ein Elf hätte es nicht überleben dürfen...doch er war am Leben. Er war verletzt, doch irgendwie schien sein Körper robuster und seine Reflex schneller zu werden. Er nahm einen Teil des Erzes mit und überschritt die Grenze nach Terokkar und erreichte nach einem Tag das Cenarius Dickicht. Dieser verfluchte Ort würde seine Unterkunft für die Nacht sein. Er spührte, wie die seltsame Aura dieses Ortes in durchströmte, und ihm Kraft verlieh. Ascas schritt vorbei an den nichtzerfallenwollenden Leichen der einstigen Druiden und legte sich ins Bett...


Teil 6: Ascas war früh am Morgen wach. Er hatte gut geschlafen und blickte hinaus auf die schattenhaft zuerkennende Stadt Shrattrath. Dies würde sein letzter Ausflug in die Zivilisation sein... Er leiß Waffen und Rüstung zurück, nun würde er diese Sachen nicht mehr brauchen. Dann ging er hinaus in den Wald. Auf dem Weg traf er einen jungen Magier. Er schien besorgt wegen Ascas Verbänden. Die Verbände...seine Verletzungen vom Absturz...er spührte keinen Schmerz mehr. Ascas suchte Schutz hinter einem Baum und legte die Verbände ab. Seine Wunden waren alle verschwunden. Er fühlte sich stark und gesund...was ging mit ihm vor? Als er in Shattrath ankam befragte er die dortigen Schmiede. Sie wiesen ihm den Weg zu einem Schmiedelord in der Taverne, er würde das Erz richtig zuverarbeiten wissen. Ascas suchte dieses Schmied der Dämonen auf. Der Dämon schien verstöhrt, als Ascas ihn ansprach und ein Blutelf neben dem Dämon fragte verwirrd, wo her er die dämonische Sprache könnte. Ascas wusste es nicht. Er zog sich mit dem Dämon zurück und erzählte ihm, was geschehen ist. Der Dämon schien amüsiert. Er sagte Ascas, dass das Wasser und das Dämonenfleisch vielleicht ein paar Veränderungen hervorgerufen haben, die durch die magische Strahlung am Dickicht noch verstärkt wurden...er zu einer Art Dämon. Ascas nahm es hin...sollte die Welt sehen, was er wirklich war. Vom Schmiedelord erfuhr er, dass eine Rüstung aus dem Häscherrz den Effekt verstärken könnte...sehr gut. Nun wusste er, dass es die richtige Entscheidung war, dieses Metall mitzunehmen. Der Dämon wies ihm den Weg zur einzigen Schmiede in der Scherbenwelt, die solch ein Metall verarbeiten könne...die Todesschmiede im Schattenmondtal. Das Schattenmondtal, einstige Heimat von Illidan Sturmgrimm und Gul´dan...wie passent. Ascas würde sich dort hin begeben und im Exil leben als...Ascas der Dämon...



Geschichte: Ascas´s Träume

Ascas legte sich an den Fluss im Immersangwald. Er war müde und hoffte endlich mal wieder ruhig schlafen zu können, ohne diesen ständig wiederkehrenden Traum. Der Wind wehte angenehm kühl über seine Haut und das Wasser floss beruhigend seinen Weg. Der Mond strahlte klar auf den Wald und vollendete die friedliche Stimmung. Ascas schloss die Augen und viel sofort in einen Tiefen Schlaf...
Er spürte, wie sein Geist seinen Körper verließ und blickte auf sich selbst hinab, wie er friedlich im Gras lag. Der Wald um ihn herum erschien geisterhaft. Es geschah also schon wieder. Ein grünes Leuchten erschien im Südwesten, fast so, als ginge dort eine giftgrüne Sonne auf. Und wieder hörte Ascas diese Stimme in seinem Kopf: „ Komm zu mir.“
„ Wer bist du?“, fragte Ascas auffordernd, „ Was willst du von mir?`“
„ Komm zu mir.“, wiederholte die Stimme.
Ascas´s Augen verschärften sich zu Schlitzen und verärgert knurrte er : „ Nein.“
Ein Lachen ertönte und schallte im ganzen geisterhaften Wald. Ascas wurde von den Füßen gerissen und zum Licht hingezogen. Er flog quer durch den Wald ohne etwas dagegen unternehmen zu können. Er verließ den Wald und sah den Strand der Geisterlande noch kurz, bevor hinaus aufs offene Meer gezogen wurde. Nichts war weit und breit zusehen, außer der schwarzen tobenden See. Ascas versuchte sich verzweifelt zu wehren, doch sein Körper, sofern man davon reden konnte, gehorchte ihm nicht mehr. Das grüne Leuchten kam immer näher. Es umschlang ihn und ohne es zu wollen, tauchte Ascas wieder darin ein. Das Leuchten klang ab und Ascas schwebte über einer Reihe von Inseln. Sie schienen unnatürlich, fast so, als hätte sie jemand einfach aus dem Meeresboden gerissen. Er sah auf manchen von ihnen Tempelanlagen, die eindeutig elfischer Baukunst waren. Sie schienen tausende von Jahren alt zu sein. Wahrscheinlich noch aus der Zeit vor der Spaltung des Kontinents, so wie die unzähligen Ruinen über all an den Küsten von Azeroth. Sie waren von beeindruckender Größe und mussten zu einer riesigen Stadt gehört haben. Waren es vielleicht Teile von Zin-Azshari, der ehemaligen Hauptstadt aller Elfen?
„ Ich bin hier.“, hörte er wieder die Stimme. Sie kam von der größten Insel mit dem weitaus größten Bauwerk. Ein massiver und prächtiger Turm ragte aus dem Boden. Auch er musste von den Elfen einst erbaut worden sein. Seine Spitze schien von einer gewaltigen Explosion einst weggerissen worden zu sein und gab freien Blick auf den Boden des obersten Geschosses. Es wirkte wie ein alter Ritualplatz. Überall leuchteten Glyphen auf dem Boden. Doch das interessanteste befand sich in der Mitte des Raums, die Quelle der Stimme, eine Kugel aus grünem Feuer. Ascas Körper flog hinab und landete auf dem Turm. Das Feuer strahlte eine unglaubliche Macht aus, die Ascas´s Körper zu durchfluten schien.
„ Komm zu mir, mein Krieger.“, forderte ihn die Stimme auf. Ascas gehorchte und schritt langsam auf das Feuer zu. Mit jedem Schritt den er näher kam schien das Feuer ihn mehr und mehr in seinen Bann zu ziehen. Nun stand er direkt davor und war wieder fasziniert von der scheinbar unendlichen Macht, mit der dieses Feuer brannte.
„ Strecke deine Hand aus.“, befahl die Stimme. Ascas wagte es nicht sich zu widersetzen und streckte seine Hand nach dem Feuer aus. Kleine Flammen lösten sich vom Feuer und umspielten seinen Arm. Ascas war gespannt, was dieses mal geschehen würde. In seinen vorherigen Träumen hatten sie sich immer an einer Stelle seines Körpers niedergelassen. Dieses mal verweilten sie aber an seinem Arm. Ascas´s Augen begannen wieder giftgrün zu leuchten und seine Fingernägel wuchsen etwas, biss seine Hände fast wie Klauen wirkten. Er spürte, wie in seinem Mund wieder die zwei kleinen Fangzähne wuchsen. Nun ließen sie die Flammen auf seinem Arm nieder und brannten sich in die Haut ein. Brennender Schmerz durch fuhr den Arm und Ascas wollte schreien, doch er schien keine Stimme mehr zu haben. Die Haut am Arm warf Blasen und platze Stück für Stück auf. Der Schmerz wurde unerträglich und Ascas schien das Bewusstsein zu verlieren, als die Flammen plötzlich erloschen und Schmerz verschwand. Ascas blickte auf seinen Arm. Er schien mit einer Art schwarzem Panzer überzogen zu sein, wobei kleine vergilbte Stacheln herausragten.
Auch seine Hand war nun wie eine schwarze Klaue. Ascas blick wurde wieder zum Feuer vor ihm gezogen und wieder sah er die Augen im Feuer glühen, diese Augen reiner Boshaftigkeit und Zerstörung.
„ Willkommen.“, sagte die Stimme...
Ascas erwachte schweißgebadet am Ufer des Flusses im Immersangwald. Es dämmerte schon. Erschrocken blickte er auf seinen Arm und atmete erleichtert auf, als alles normal schien. Es war wieder geschehen, dieser Traum kam nun schon zum fünften mal in Folge. Ascas erhob sich erschöpft. Was war hier nur los?

Ascas blickte auf das Ufer von Feralas, als das Schiff langsam aufs offene Meer hinaussegelte. Er meinte am Strand noch Vul zusehen, doch bald war er soweit entfernt, dass es wohl nur noch Einbildung sein konnte. Er hielt die weiße Blume in seiner Hand und seine Blicke schweiften hinaus aufs weite Meer. Irgendwo da draußen lag die Antwort für seine Träume. Maiev Schattensang gab hinter ihm den Nachtelfen Befehle. Sie war die einzige, die den Ort schon mal betreten hatte und noch am Leben war, das hatte ihm der Dämon in seinen Träumen berichtet, nachdem Ascas in Silbermond zusammen gebrochen war und einen Tag lang geschlafen hatte.
Als er ihr von seinen Träumen erzählte, erkannte sie den Ort und willigte ein, ihn dorthin zu bringen und ihn auf dem Weg das bevorstehende vorzubereiten. Sie waren auf der falschen Seite des Kontinents gestarte, an einem abgelegenden Ort, um keine Aufmerksamkeit zuerregen. Die Gemeinschaft wusste nur, dass er nun weg war und Vul hatte ihn persönlich verabschiedet.
Nun bahnte sich das Schiff seinen Weg zu dem Ort aus Ascas´s Träumen, zu den Zerbrochenen Inseln...



Geschichte: Das Ziel der Reise

Der Gang war dunkel und leer. Die Fackel warfen bedrohliche Schatten an die Wand. Stille beherrschte die Ruine. Selbst das Rauschen des Meeres war hier in der Ruine nicht zuhören. Die Gruppe schlich weiter voran. Ascas´s Blick schweifte immer wieder an die Wände. Dann plötzlich blieb sein Blick an einer Stelle hängen. Dort war etwas in orcisch an die Wand geschrieben. Ascas nahm eine Fackel von der Wand und begann zu lesen: „ Überfallen von den Wächtern. Ich sterbe.“
Die Schrift war rot…blutrot. Maiev stellte sich neben ihn und sagte: „ Es ist Blut. Wir vermuten, dass es von Guldan oder einem seiner Anhänger geschrieben wurde.“
Ascas blickte seine Lehrmeisterin an, die ihm auf dem Weg zu den Zerbrochenen Inseln soviel beigebracht hatte, wie er nur lernen konnte. Sie schritten weiter den Gang entlang, welcher an einer großen Steintür endete, die plötzlich bedrohlich aus der Dunkelheit erschien. Ascas legte eine Hand auf Tür. Etwas dahinter schien ihn zu rufen. Als seine Hand über die glatte, unverzierte Oberfläche glitt, sprang die Tür mit einem lauten Krachen auf. Die Nachtelfen hinter ihm tauschten besorgte Blicke. Nebel trat aus dem Raum vor ihnen heraus und umschlang sie, bis sie die eigene Hand vor Augen nicht mehr sehen konnten. Ascas trat vorsichtig in den Raum ein und an ihren Schritten hörte er, dass ihm die anderen folgten. Ascas sah es nicht, doch er spürte die Anwesenheit mehrer Wesen in diesem Raum. Sie bewegten sich schnell und gezielt. Immer wieder bewegten sich Schatten durch den Nebel und man spürte den Luftzug von einem vorbei huschenden Wesen. Bevor Ascas auch nur reagieren konnte, gab Maiev bereits den Befehl zum Waffenziehen. Alle reagierten sofort und zogen, was sie an Waffen dabei hatten. Dann begann es. Ascas hörte Kampfgeräusche hinter sich. Sie verteilten sich über den ganzen Raum, das hörte man, doch zu sehen war nichts. Maiev und ihr Trupp schienen alle in Kämpfte verstrickt zu sein. Immer wieder blitzte etwas im Nebel auf und ertönten Schreie. Aber warum wurde er nicht angegriffen. Ascas versuchte sich zu orientieren, doch der anhaltende Lärm und der dichte Nebel machten es unmöglich. Dann plötzlich schmerzte sein Kopf. Es war als wenn ein Hammer von innen heraus mit aller Wucht versuchen würde sich zu befreien und der Nebel bewegte sich auf einmal um Ascas herum. Er nahm Gestallten an und veränderte seine Farbe. Die Luft um ihn herum wurde anders und plötzlich stand er mitten in Silbermond. Um ihn herum brannten Gebäude und Elfen wehrten sich verzweifelt gegen eine Armee von Untoten, die Geißel! Ascas stand mitten in der Schlacht und musste erneut die Zerstörung der Stadt mit ansehen. Er wollte es verhindern, in die Schlacht eingreifen doch er griff durch die Dinge durch, als wären sie aus Luft. Er blickte die Todesschneise entlang und sah den Verantwortlichen, den Todesritter Arthas. Dann erblickte er eine zweite Person, Anasterian Sonnenwanderer, den König von Silbermond. Arthas schritt mit gezogenem Schwert auf ihn zu. Ascas lief in die Richtung um den König zuretten, doch es schien, als würde er auf der Stelle laufen. Dann geschah es wieder. Der König starb durch die Klinge des späteren Lichkönig. Ascas ließ seine Waffen fallen und stand regungslos da. Die Umgebung zerfiel zu Nebel und verwandelte sich in einen neuen Ort. Er stand mitten im Schnee und es war eiskalt. Hinter ihm erhoben sich Befestigungen der Horde. Er stand auf einem Hügel und blickte in das Tal, in dem die Allianz grade gegen die Geißel kämpfte. Ein großer Trupp der Horde eilte ihr grade zur Hilfe, um die Schlacht vor der Pforte des Zorns zu entscheiden. Als Ascas begriff wann und wo er war, schweifte sein Blick sofort zu einem höher gelegenen Plateau zu seiner Rechten. Er sah, wie sich dort etwas bewegte. Ascas hechtete den Abhang hoch, getrieben von der Angst vor dem, was sich gleich an diesem Ort abspielen würde. Meter um Meter kämpfte er sich voran, als er einen Menschen unten schreien hörte. Die Pforte öffnete sich und der Lichkönig trat heraus. Ascas erreichte das Plateau und blickte auf die Katapulte der verräterischen Apotheker von Unterstadt. Sie waren bereits geladen. Ascas hechtete schweißgebadet zum nächsten hin und packte nach dem Untoten, welcher es bediente. Doch seine Hand glitt durch sein Ziel hindurch. Die Katapulte wurden ausgelöst und vollbrachten ihr tödliches Werk. Schreie ertönten aus dem Tal, schreckliche Schreie. Ascas wendete sich ab. Er konnte es nicht noch mal sehen. Er hörte ein Flügelschlagen in der Luft spürte dann die enorme Hitze hinter sich, als ein Schatten sich auch ihm näherte. Das ganze Plateau ging unter dem mächtigen Flammenstrahl des Drachen in Flammen auf, nur Ascas schienen sie nichts anzuhaben. Er fiel auf die Knie.
Die Flammen um ihn herum zerfielen zu Nebel und Ascas hockte auf dem kalten Steinboden der Ruine umgeben von Nebel. Es waren keine Kampfgeräusche mehr zu hören. Niemand schien mehr hier zu sein, außer ihm. Der Nebel hinter ihm verflüchtigte sich etwas und gab den Blick auf eine Treppe nach Oben frei. Ascas zögerte, doch dann hörte er die Stimme aus seinen Träumen: „ Komm her…Komm zu mir…“
Es war nicht mehr als ein flüstern und die Quelle war nicht auszumachen, doch Ascas wusste genau, wo er den Ursprung dieser Stimme finden würde, das Ziel seiner Reise. Er schritt die Treppe empor, wobei sein Körper anfing zu zittern. Ascas spürte große Angst und doch trieb ihn die Hoffnung weiter, die Lösung aller Probleme an der Spitze der Turmruine zu finden. Langsam und vorsichtig erklomm er die Wendeltreppe bis vor ihm ein grünes Licht den Ausgang ankündigte. Ascas kam am obersten Absatz an und schritt auf die Spitze des Turms. Es war wohl einst eine große Halle, doch das Dach war zerstört worden und die Wände waren auch nur noch als Bruchstücke vorhanden. Der Nachthimmel über ihm war mit Wolken verhangen. Das Meer peitschte wild gegen die steilen Klippen der Insel. Die einzigen Lichtquellen waren die leuchtenden Glyphen auf dem einstigen Fußboden und die große grüne Flamme, die in der Mitte des Stockwerks über dem Boden schwebte.
„Endlich“, sagte die Stimme, welche eindeutig aus der Flamme stammte.
Ascas spürte wieder diese Faszination, als er das Feuer betrachtete. Er spürte wieder diese übernatürliche Kraft. Langsam schritt er auf die Flamme zu und fragte: „ Wer…Wer seid ihr?“
„ Ich bin der, der Frieden über alle Welten bringt. Endgültigen Frieden…“
Ascas blieb einige Meter vor der Flamme stehen und fragte: „ Was wollt ihr? Was wollt ihr von mir?“
Die Flamme antwortete ruhig: „ Du bist der Eine, den ich senden werde. Du bist der Eine der meinen Willen unter ihnen vertreten wird.“
Ascas schüttelte verwirrt den Kopf und fragte: „ Warum sollte ich den Willen eines Dämons vertreten?“
Die Flamme flackerte kurz auf. Zu erst hielt Ascas es für eine Ausdrucksweise von Zorn und machte einen Schritt zurück, doch dann antwortete die Stimme fast amüsiert: „ Ich bin kein Dämon. Und warum du mir Folgen solltest, willst du wissen? Ich werde es dir zeigen. Ich werde dir alles zeigen. Du wirst verstehen, dass mein Wille der Deine ist und dass mein Ziel das gleiche ist, wie deins. Nach dieser Nacht wirst du ein Teil von mir sein und ich ein Teil von dir. Komm und sieh hin…sehe die Wahrheit über Frieden und Krieg und die Bestimmung der Welten!“
Die Flamme breitete sich explosionsartig aus und es wirkte, als sei die ganze Turmspitze am brenne. Ascas stand mitten in den grünen Flammen und wurde doch nicht von ihnen verzehrt. Er spürte, wie Macht ihn um- und durchströmte. Etwas geschah mit ihm, er sah Bilder und hörte Stimmen. Sie drangen in seinen Kopf ein belebten seinen Geist und schärften seine Sinne für das, was folgte…

Ein friedlicher Tag brach an im Immersangwald. Die Vögel begrüßten ihn mit fröhlichem Gezwitscher und die Blumen streckten ihren Kopf Richtung Himmel um jedes Licht der Sonne aufzufangen. Auf der Straße waren Schritte zuhören und ein Wanderer schritt die Straße entlang Richtung Silbermond.

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"Dinge, die dem selben gleich sind, sind auch einander gleich."
- Euklids 1. Axiom
- Lincolns Erklärung zur Gleichheit aller Menschen
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