Lyranders Tagebücher

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Lyranders Tagebücher

Beitrag  Ascas am So 06 März 2016, 22:57

Ich bin Lyrander Leh´Nister, Oberhaupt des Hauses Leh`nister und ich werde in diesem Buch meine Erinnerungen festhalten, damit meine Nachkommen wissen, wie ein Mitglied des Hauses zu Leben hat. Eigentlich lebe ich schon lange, doch meine alten Tagebücher wurden bei einem kürzlichen Ereignis vernichtet. Ein neues Zeitalter hat hier begonnen in Quel´Thalas. Eine Armee von Untoten hat uns angegriffen. Unser Volk wurde denuziert und ihm wurde alles genommen, was es sich erkämpft hat. Viele mögen sagen, es ist das Ende. ich sehe die Gelegenheit für einen Anfang. Das Haus Leh´Nister hat eine neue Aufgabe: Das Reich Quel´Thalas mit allen Mitteln zu neuer Größe aufbauen und unseren Anspruch auf die Herrschaft neubekunden. Unser Wille ist unsterblich...

***

Heute kam die Bestätigung. Ich habe meinen zweiten Sohn verloren. Er viel bei der Verteidigung der Grenze gegen diese "Geißel". Der junge Sonnenwanderer ist heimgekehrt und hat die Führung der Überlebenden beansprucht. Viele folgen ihm, doch ich bin der Meinung, die Sonnenwanderer haben unser Reich in den Ruin geführt...

***

Kael´Thas ist ein Narr und alles andere als ein Anführer. Er jagt der Geißel hinterher und hat viele Soldaten mitgenommen. Das Volk ist Schutzlos in Quel´Thalas und eine Seuche scheint sich auszubreiten, seit wir vom Sonnenbrunnen getrennt sind. Oder ist es der Entzug von seiner Magie?

***

Die Leichnahme meiner Frau und meines letzten Sohns wurden mir heute überstellt. Sie wurden von den "Getriebenen" ausgesaugt und ermordet. Der Sonnenwanderer hat versagt. Hätte er unsere Soldaten nicht mit zu diesem Fehlschlag nach Nordend mitgenommen, wären sie noch am Leben. Nun stehe ich ohne Erben da. Nur mein Bruder Daralion ist noch an meiner Seite. Der Sonnenwanderer und seine Anhänger werden leiden, Quel´Thalas den Anführer bekommen, den es verdient...

***

Unser Verdacht wurde heute bestätigt. Der Angriff der Geißel war nur durch Verrat aus unseren eigenen Reihen möglich. Ich schlug ein neues Program vor. Wir brauchen Agenten in den eigenen Reihen. Personen, welche versteckt im Volk leben und Gefahren in den eigenen Reihen ausmachen. Viele waren dafür. Diese Agenten müssen auch die Erlaubnis haben, die möglicherweise gefährlichen Personen zu eliminieren. Keiner war mehr dafür. Narren...

***

Der Sonnenwanderer hat unser Volk umbenannt. Wir sind nun die Sin´dorei. Unsere Blutopfer sollen uns ausmachen. Ich bin dem ehrlich gesagt nicht abgeneigt. Der Prinz will mit einigen von uns in eine neue Welt ziehen, um dort eine Heilung für unser Volk zu finden. Ich werde mitgehen. Dort werde ich sicherlich die Möglicheit haben, unseren neuen Namen zu bestätigen, in dem ich den Sonnenwanderer selbst zu einem Blutopfer mache...


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Re: Lyranders Tagebücher

Beitrag  Ascas am So 06 März 2016, 22:57

Der Sonnenwanderer hat mir in die Karten gespielt. Statt uns in ein gelobtes Land zu führen, hat er uns in eine zerstörte Welt gebracht. Eine Einöde aus Staub und Höllenfeuer. Zu allen Überfluss hat er auch noch eine Allianz mit Naga und dem Verräter Illidan geschlossen. Nicht jeder ist mehr überzeugt von seinem Plan. Das werde ich nutzen...

***

Verfluchter Sonnenwanderer! Er und seine unheilige Allianz erobert diese Scherbenwelt im Hand umdrehen und feiert Sieg nach Sieg. Zwar blieb die große Heilung für unser Volk aus, doch eine richtige Rebellion lässt sich so auch nicht beginnen. Ich werde nachhelfen müssen.

***

Heute war es soweit. Ich habe mich freiwillig gemeldet die Pilgerströme von der Falkenwacht aus zu beobachten. Als wir eine neue Gruppe Pilger aus der Heimat erwarteten, haben meine Geträuesten die Leuchtfeuer, welche ihnen den Pilgern den Weg zur Wacht weisen sollte gelöscht. Die Pilger verirrten sich in einer nahegelegenen Schlucht und wurden dort von den brutalen Schindern niedergemetzelt. Es gab nur einen Überlebenden. Ein Junge, noch nicht volljährig, der seid dem sehr traumatisiert scheint und kein Wort mehr redet. Wir fanden ihn unter den Leichen seiner Eltern. Diese Geschichte werden wir nun verbreiten und so den Unmut gegen den Sonnenwanderer stärken.

***

Welch seltsame Züge des Schicksals. Eine Rebellion scheint sich anzudeuten. Doch wird diese nicht von mir angeführt. Voren´tahl spricht von einer Vision die er hatte. Er sieht die Wende in der Geschichte unseres Volkes näher kommen. Manche sprechen von ihm schon als "der Seher". Auch wenn es mich den mir zustehenden Ruhm kostet, so werde ich ihm erst einmal folgen. Es scheint der günstigste Weg momentan zu sein.

***

Es ist geschehen. Beim Sturm auf Shattrath ergaben wir uns unter Führung des Sehers den Bewohnern der Stadt. Damit stehen wir nun klar gegen den Sonnenwanderer. Die mysteriösen Naaru tauften uns alle Seher. Mit Hilfe unserer ursprünglichen Feinde werden wir nun von Shattrath aus, die Auslöschung des letzten Sonnenwanderers und Machtergreifung in Quel´Thalas vorantreiben.


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Re: Lyranders Tagebücher

Beitrag  Ascas am So 06 März 2016, 22:58

Ein weiterer Streich des Schicksals. Heute tauchte der Junge auf, welcher damals den Angriff der Schinder überlebte. Er befand sich beimTraining der Streitkräfte der Seher und scheint ungewöhnliches Potential zu haben. Jedoch verschließt er seine Gefühle und legt keinen Wert auf Kamaradschaft. Ich gedenke ihn von nun an zu betreuen. Er könnte der erste einer Reihe von Agenten sein, welche ich versuche seit dem Sturz des Sonnenbrunnens zu erschaffen. Eine Waffe im Schatten...

***

Der Junge macht große Fortschritte. Da er sich an nichts erinnern kann, habe ich ihn Renar getauft. Ich habe ihn adoptiert, um den Verdächtigungen vorzubeugen. Er hängt an meinen Lippen, stellt nicht in Frage, was ich von ihm verlange. Ich bringe ihm bei, seine Emotionen zu verschließen. Bald wird er bereit sein.

***

Ich habe Nachricht von meinem Bruder aus der Heimat erhalten. Anscheinend hat der Sonnenwanderer einen Naaru nach Silbermond gebracht. Unser Volk hat seine Macht versklavt. Auch Daralion übt sich grade darin. Doch es ist nochmehr geschehen. Eine neue Fraktion ist auf Azeroth aufgetaucht, die Horde. Es ist ein Bündnis wilder Völker, doch am interessantesten sind diese Verlassenen. Sie werden geführt von einer untoten Windläufer Tochter und sie hat ihr altes Volk in die Horde geholt. ICh weis noch nicht, was ich davon halten soll.

***

Horde und Allianz sind hier aufgetaucht. Sie erobern die Scherbenwelt Stück für Stück. Ihre Macht ist unglaublich. Sie haben den Verrat des Sonnenwanderers aufgedeckt und unterstützen uns nun bei der Jagd auf ihn im Nethersturm. Eigentlich sind das gute Nachrichten, doch fürchte ich um den Machtanspruch der Seher nach diesem Krieg.

***

Der Sonnenwanderer ist tot. Renar überbrachte mir grade die Nachricht. Doch der Krieg geht weiter. Die Brennende Legion scheint gewillt den Sonnenbrunnen zu erobern. Alle Fraktionen werden nun in unsere Heimat ziehen und als Zerschmetterte Sonne die finale Schlacht schlagen. Renar wird alles beobachten. Es ist zufrüh für ihn aktiv mitzuwirken.

***

Der Sonnenbrunnen ist wieder unser. Als gereinigter Quell voller Licht. Nun können wir Seher zurückkehren und unseren Anspruch erheben. Bald kehre ich heim.


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Re: Lyranders Tagebücher

Beitrag  Ascas am So 06 März 2016, 22:58

Das kann nicht wahr sein! Voren´thal hat beschlossen, dass die Seher in Shattrath verweilen. Lor´themar regiert nun in Silbermond und die Seher werden in der Scherbenwelt zusammen mit den Naaru leben. Wenn ich nun heimkehre, dann habe ich kaum eine Chance auf ausreichend Macht. Darüber hinaus ist Daralion hier aufgetaucht. Nach der Reinigung des Sonnenbrunnens hat er seine Lichtmagie als Blutritter eingebüßt. Er muss hier unter meinem Schutz bleiben, bevor dies öffentlich wird und der Orden ihn ausschließen kann. Wir Leh´Nister werden uns in Geduld üben und unsere Chance ergreifen, wenn sie sich ergibt.

***

Meine Chance ist gekommen. In der Scherbenwelt ist eine neue Bedrohung aufgetaucht. Ein junger Hexer, der sich selbst als Bote bezeichnet. Ich habe ihn kontaktiert und wir können von einander profitieren. Es wird einen neuen Krieg hier geben und er wird uns Seher wieder Bedeutung schenken.

***

Heute habe ich dafür gesorgt, dass ein Diener des Boten die Schlüsselsteine zu den Manaschmieden des Nethersturms bekommt. Der Nethersturmkrieg wird bald beginnen.

***

Es ist geschehen. Der Bote hat die Kontrolle über den Nethersturm. Unser Volk richtet seinen Blick nun wieder auf das Geschehen hier. Die Seher planten einen schnellen Gegenangriff. Doch durch Renars wachsende Künste, haben sie gleich drei Heeresführer an einem Tag verloren. Der Bote schuldet mir was. Er schmiedet einen Plan, um Azeroth ins Chaos zustürzen. Er will mir dann die Kontrolle über Silbermond überlassen.

***

Heute gab es einen nicht so leicht zuverkraftenen Rückschlag. Die Horde ist aufgetaucht und hat den Nethersturm angegriffen und die Truppen des Boten zerschlagen, wärend sich dieser auf Azeroth befand. Wenn sein Plan dort scheitert, ist die Arbeit der letzten Jahre zunichte. Ich habe Renar zu seiner Unterstützung entsannt.

***

Der Bote wurde geschlagen und ist untergetaucht. Renar konnte ihn nicht mehr rechtzeitig erreichen. Doch beinahe hätte ich noch mehr verloren. Renar hat heute das erste Mal eine Frage mit einem Hauch von Kritik geäußert. Ich werde ihn vorerst hier behalten und einem intesiven Gedankentraining unterziehen. Wenn er selber beginnt zu denken und zu fühlen, ist er nutzlos für mich.


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Re: Lyranders Tagebücher

Beitrag  Ascas am So 06 März 2016, 22:59

Der Bote ist wieder da. Die Horde scheint zuzerbrechen und er konnte sich diesem Orc Höllschrei als Diener anbieten. Unter seiner Flagge hat er ein Konzil aus gleichgesinnten Personen gegründet. Scheinbar scheint auch die Politik in Silbermond mit diesem Konflikt zu zerbrechen. Ich treffe erste Vorbereitungen für meine Rückkehr. Renar scheint geläutert von seinen Gedanken und wird nun immer wieder nach Silbermond gehen und die Lage dort auskundschaften.

***

Der Bote wurde gefangen genommen. Er ist nun in Silbermond. Daralion konnte ihn besuchen und der Augenblick scheint gekommen. Ich habe Salandria De´spaire zu mir bestellt. Sie scheint für meine Pläne geeignet. Die Vorbereitungen sind fast abgeschlossen.

***

Heimat. Ich hätte nicht gedacht, dass es mich so berühren würde, nach all den Jahren wieder einen Fuß auf das Land meiner Familie zu setzen. Kurz vergaß ich sogar, was wir alles durchlebt haben, um wieder herkommen zu können. Nun stehen viele Gespräche an. Der Bote ist unterdessen zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Ein Umstand, den wir bald ändern werden. Ich brauche ihn als Bedrohung für Silbermond. Auf seinen Wunsch hin beschattet Renar eine Magierin, Sylea. Sie scheint von Bedeutung und von wachsender Gefahr bedroht zu sein. Würde ich es nicht besser wissen, würde ich sagen der Bote hegt Gefühle für diese Frau.

***

Ich habe mit vielen geredet und mein Einfluss hier wächst schnell. Ich beginne eine Beziehung zum Volk aufzubauen und mir wird Vertrauen geschenkt. Irgendwie berührt mich das und treibt mich an weiter für das Volk zu arbeiten. Doch mir entgleitet der Bote. Er ist nicht mehr der, der er war. Er scheint sich kaum mehr gegen seine Gefangenschaft zu wehren und teilt keine Pläne mehr mit mir.

***

Nun ist mir etwas langersehntes wiederfahren. Ich habe heute eine Elfe namens Eleyah kennengelernt. Sie scheint der perfekte Ausgangspunkt, um mein Agentenprogram auszuweiten. Nach Renar gab es niemanden mehr wie sie. Nun muss ich mir überlegen, wie ich sie entsprechend bearbeiten kann, damit sie die Rolle ausfüllt, welche ich für sie vorsehe.

***

Es ist getan und ich sehe es als Meilenstein auf meinem langen Weg zur Macht an. Ich konnte Eleyahs Freilassung erwürgen und nicht nur das. Sie wird unter der Aufsicht Silbermonds eine Gruppe von Spähern aufstellen, welche  verborgen dem Reich dienen sollen. Ich habe mit Eleyah das ein und andere Gespräch geführt und mir einen Zugang zu ihr verschafft. Das sie Interesse an Renar hegt, kommt hierbei doppelt gelegen. Es wird etwas dauern. Doch mit der Zeit wird das Agentenprogram, welches damals abgelehnt wurde mit und mit Realität. Unterdessen zieht eine neue Bedrohung auf. Ein Untoter bedroht wohl Silbermond mit einer Seuche. Gut so. ICh habe mich in die Verteidigung eingemischt um die nächsten Hindernisse aus dem Weg zu räumen.

***

Es war schwierig, doch es ist getan. Ich habe ein Zweckbündnis zwischen den Todesrittern und den Blutrittern erreicht. Während alle hoffungsvoll auf die Zusammenarbeit von Licht und Schatten blicken, kann ich die Leute integrieren, die so viel nützlicher sind als Blutritter und reichstreue Soldaten. Grade wenn es um Macht geht. Die heilbringenden Schatten, was die Leute nicht alles glauben...

***

Der Angriff dieses Merades war ein Segen. Jeder tote Bürger trieb mehr lebende an meine Seite. Nun werde ich schnell handeln. Mit einer Woche des Volkes werde ich meinen Einfluss verbreiten und die Grenzen sprengen, welche mein Vater und seine Väter vor ihm nie überschreiten konnten.

***

Die Woche des Volkes ist vorbei und es war ein Erfolg. Eine bevorstehende Hochzeit zwischen Licht und Schatten, die Gründung einer Priesterschaft und die Möglichkeit den Boten wachzurütteln und zubefreien. Das Magrid Al´sharam nun auch noch von sich aus alle Mittel in Bewegung setzt, um mein Leben zu schützen, ist schon fast absurd. All das in wenigen Tagen. Die Zukunft gehört mir.

***

Ein gewagtes Spiel, doch ich hatte Erfolg. Zum einen konnte ich das erste mal die Macht des Agentenprograms auf heimischen Boden demonstrieren. Eleyah hat den Boten getötet und nur wenige schöpfen Verdacht. Doch der eigentliche Erfolg bestand darin, Salandria so zu manipulieren, dass sie den Boten noch am selben Abend "aus eigener Kraft" wiederbelebte. Bleibt zu hoffen, dass dieser sich wieder besinnt und unsere Abmachung nicht vollends vergisst.

***

Keine Nachricht vom Boten. Und nicht nur das. Meine festgeglaubte Führungsposition in der Priesterschaft wurde anderweitig vergeben. Ich muss mich zurückziehen. Mein Fokus muss nun in der Politik liegen und auf dem Agentenprogram. Der einzige Trost ist die Demütigung, welche der Komtess Avan´seel wiederfahren ist. Sie wurde mir damit zugespielt, wie eine Schachfigur, die vom Himmel fällt.

***

Ich bin wieder, was ich sein sollte, ein Herr edlen Blutes. Wir sind nun das Freihaus Leh`Nister. Ich nutzte meine neuen Mittel, um die Priesterin Eladia zu rekrutieren. Sie kam in einer der Stunde der Not zu mir und wird nun unwissentlich in der Priesterschaft für mich agieren.Und wärend das Volk sich durch verschiedene Einflüsse spaltet, machen Gerüchte eines neuen Feindes die Runde. Selbst der Bote kontaktierte mich und berichtete von einer drohenden Gefahr aus dem Süden. Wird dies ein neuer Krieg? Der Krieg, der meine Bestimmung erfüllt?


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Re: Lyranders Tagebücher

Beitrag  Ascas am So 06 März 2016, 23:00

Ein neuer Krieg um das Dunkle Portal ist entbrannt. Mein Agentenprogram ist an die Front gezogen und hat Erfolge zu verzeichnen. Doch es reicht noch nicht. Es scheint so, als würde eine mutige Vorhut bald das Portal durchschreiten müssen und so habe ich Renar zurück gerufen, um ihn mir einen Plan ausdenken zukönnen, diese Situation optimal zu nutzen.

***

Renar ist gegangen. Wir trennten uns im Streit. Das Zusammensein mit anderen hat in ihm etwas ausgelöst, dem ich nicht mehr entgegenwirken konnte. Ich habe ihn in den Krieg geschickt, zusammen mit Eladia. Hoffentlich wird ihn das wieder härter machen. Er soll die Adelshäuser auf der anderen Seite des Portals vereinen. Mir sollte dies den nötigen Rückhalt zur Machtergreifung verschaffen, doch Renar äuerte persönliche Bedenken, die Häuser auszunutzen. Es wäre Grund genug gewesen ihn aus dem Verkehr zu ziehen, so wie es Daralion empfohlen hat. Doch das konnte ich nicht.

***

Alle sind fort. Es herrscht Sorge und Ruhe hier im Reich. Auch ich sorge mich. Ich muss gestehen, dass ich mir nicht sicher bin, ob meine Sorge nur dem Erfolg der Mission gilt. Ich habe meine Interimstätigkeiten für die PRiesterschaft aufgegeben, um wieder einen klaren Kopf zu gewinnen.

***

Eleyah, Selene, Magrid, Eladia, Renar...fast alle habe ich in den Krieg geschickt, um meine Macht zusteigern. Doch ich muss mir eingestehen, dass ich mir mehr Sorgen um ihr Wohlergehen mache, als um den Ausgang des Krieges allgemein. Was ist los mit mir? Bin ich erkrankt?

***

Monate sind sie schon weg. Die Einsamkeit hier zwingt mir eine Wahrheit auf, welche ich nie für möglich gehalten hätte. ICh verstehe nun den Boten. Ich wollte meine Umgebung manipulieren und wurde doch in Wahrheit von einer Umgebung manipuliert...nein...verändert. Konnte dehalb nie ein Leh`Nister auf dem Thron platz nehmen, weil jeder von uns nur seinen persönlichen Erfolg im Sinn hatte? Wenn dies war ist, dann gehört dem Volk der Thron und ich muss angesichts meiner Taten abdanken und zur Rechenschaft gezogen werden. Doch bevor dies geschieht, muss ich etwas erledigen. Einmal nur, am Ende meines Weges möchte ich etwas richtig machen.

***

Es ist getan. Renar wird mein vollständiger Erbe sein. Er hat schon früh erkannt, wofür ich in meinem Starrsinn und Machtwahn blind war. Das Haus wird von nun an für das Volk und nur für das Volk dasein. Das Agentenprogram aufgelöst, sobald sie alle zurück sind. Ich habe Daralion dies erzählt und er ist aufgebracht. Dennoch hat er sich meinem Befehl gebeugt. Er bereitet Waffen, Vorräte und Soldaten vor. Sobald wir Kontakt zu dieser anderen Welt haben, werden wir unserer Blut unterstützen. Denn ohne sie, sind wir nicht vollständig.

***

Endlich eine Nachricht. Ein Portal hat sich geöffnet und Renar sich gemeldet. Er hat seine Mission erfüllen können. Keiner meiner Erfolge hat mich je so mit Freude erfüllt, wie zu hören, dass es allen gut geht. Renar, ich könnte mir keinen Sohn vorstellen, der einen Vater stolzer machen könnte. Du wirst den Fluch von unserem Haus nehmen und Teil eines goldenen Zeitalters werden. Zusammen mit deinen Freunden und geliebten Kamraden. Ihr seid Silbermonds Zukunft.

***

Daralion wird heute aufbrechen. Er ist auffällig ruhig geworden in den letzten Tagen. Mich beunruhigt es, wenn er sturr Befehle befolgt. Das war bisher immer ein schlechtes Zeichen. Doch heute wird er Renar an der Front ablösen, damit ich mit meinem Sohn reden und ihm offen zu meinem Erben erklären kann. Ich habe Angst davor, ihn wiederzusehen. Denn ich fürchte, ich muss ihm im gleichen Zug viele Dinge offenbaren. Dinge von denen ich einst überzeugt war und für die ich nun Schuld empfinde. Die kommende Nacht wird sowohl die freudigste als auch die traurigste in meinen Leben nach dem Fall des Sonnenbrunnens werden. Ich lege mein Schicksal in deine Hand, mein Sohn.


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Re: Lyranders Tagebücher

Beitrag  Ascas am Do 07 Apr 2016, 13:02

OOC: Platzhalter ersetzt. Sammlung nun komplett

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