Die Krähen-Chroniken

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Die Krähen-Chroniken

Beitrag  Eleyah (Ice) am Mi 10 Feb 2016, 23:25

Der Staub legte sich, als die schwarzehaarige Sin'dorei mit der Augenklappe über das Schlachtfeld schritt.
Sie schien von dem Dreck, dem Blut, den Schreien um sich herum keinerlei Notiz zu nehmen, da ihr Auge weit in die Ferne starrte, als ob es irgendetwas suche.
Jener Dreck, jenes Blut hatten ihre schwarzen Haare, sowie ihr Rüstzeug in eine hellbraune Schicht gehüllt und so war sie von oben beinahe Teil des Schlachtfeldes geworden.
Doch ob ihr das in den Sinn käme, wäre äußerst fraglich. Ihr Blick, eben noch in die Ferne gerichtet, hob sich nun mit samt des Kopfes und starrte nach oben, bevor sie ihr Auge schloss.

Erst in diesem Moment erreichten die Schreie, das Gewimmere einst mutiger Kämpfer ihre Ohren und sie öffnete das Auge, dem nächsten am Boden liegenden zuwendend. Ein Orc.
Sie kannte das Gesicht, hatte sie es doch im letzten halben Jahr bei jeder Lohnzahlung gesehen, hatte sie es doch persönlich eingestellt und doch... das schmerzverzehrte Gesicht des fel-grünen Orcs wurde nicht mit einem Namen verbunden.
Kommandantin grunzte der Orc, aus dessen Bauch bereits die Eingeweide heraushingen, selbst dem dümmsten aller Optimisten deutlich signalisierend, dass dies seine letzte Schlacht gewesen sei. "Kommandantin" wiederholte der Verletze und streckte seine Hand, die Zeit seines Lebens so kräftig gewesen war, nach der Sin'dorei aus. "Nicht so" stöhnte der Krieger, als Eleyah den Schritt nach vorne machte und die Hand ergriff.

Die junge Elfe nickte dem Krieger entgegen, sie verstand, was er wollte. Sie alle waren Söldner und wussten, was sie erwartete. Tod, in dieser oder einer anderen Form und Gewalt, immer und überall. Während der Krieger, das Nicken erwiederte, sah Eleyah im Hintergrund eine junge Goblindame zwischen den Verletzten, die man noch retten konnte, hin und herspringen, bevor sie ihren Fokus wieder ihrem Söldner zuwandte, der wegen ihrem Metier den Tod finden würde. Leise sprach Eleyah "Es tut mir Leid, Kamerad." Dann stach sie zu, genau ins Herz, so dass der Orc nur noch etwas Blut spucken konnte, eher er verstarb.

Das Bastardkind zweier Adelsfamilien erhob sich und blickte nun wieder nach oben. Von oben fiel ein einzelner Tropfen Regen in ihr Gesicht, fuhr ihre Wange herunter.
Die Söldner, die die Szene beobachtet hatten sprachen tuschelnd untereinander, für einen Moment mutmaßend, dass ihre emotionslose Kommandantin weinen würde.
Dann begann es zu regnen, als ob der Himmel für Eleyah weinen wollte, die keine Träne mehr übrig hatte.

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Re: Die Krähen-Chroniken

Beitrag  Alexziria am Do 11 Feb 2016, 14:11

Wild zerzaust wippt der rote Zopf auf und ab. Für einen Moment bleibt die junge Goblina stehen und starrt hoch in den Himmel. Regentropfen fallen auf ihre froschgrüne Haut. Sie greift mit ihrer rechten Hand in den Himmel hinauf und legt den anderen Arm über ihre Stirn. Irgendwas versucht sie zu berühren, doch erreicht sie es nicht. Seufzend lässt sie ihren Arm sinkend, sowie ihre Ohren sich leicht hinab knicken.

Schnell zieht sie ihre überfüllte Umhängetasche wieder richtig und stampft weiter. Müde schleift sich gerade ein anderer Söldner an ihr vorbei. Seine Hand lag an seiner Seite. Sie blutete stark. Vielleicht schon zu stark. Er sackt vor ihr zusammen in den Schlamm. Schnelle Schritte geht sie auf ihn zu. Rasch wirft die Goblina sich auf die ihre schon geschundenen Knie. "Zeigt her", spricht sie recht barsch den Söldner an. Bevor er selbst es geschafft hat, seine Hand von seiner Verletzung zu nehmen, zieht sie seine Hand unsanft bei Seite. Ein flüchtiger Blick über die Wunde und schon wusste sie, das selbst bei einer Heilung nicht vollkommen sicher ist das er die Nacht überlebt. Zu viel Blut hat er schon verloren. Eine normale Behandlung kann sie nun nicht mehr machen, sie muss auf andere Mittel greifen.

Ihre Hand gleitet zu dem Wasser schlauch. Mit einen Klick löst sie den Korken von dem Schlauch. Sie legt die freie Hand auf die Wunde, feste genug um die Blutung für einen Moment lang zu unterdrücken. "Beim Leben der Ahnen und den Geistern des Wasser. So helft mir, ihr Herren der Seen und der Meere diesen Kamerad zu heilen. Möge eure Güte und unbändige Art sein Leben verschonen und ihn von der Schwelle des Todes zurück holen..."
Klar und deutlich spricht sie die Worte aus. Das Wasser aus dem Wasserschlauch scheint sich zu bewegen und kriecht schon fast aus dem Behälter. Langsam bewegt es sich zu ihrer Hand und umfässt die Wunde des Verletzten. " ...Die Seele des Wasser, reinig seine Wunde von allem Unrat und Dreck der sich darin gesammelt hat. Reinig sein Blut auf das keine Folgen kommen werden und reinigt seinen Geist so das er die Schwere Last die ihn bedrückt nicht, sein Leben bestimmt..."

Der Söldner stöhnt vor schmerzen auf, doch bewegen tut er sich nicht. Das Wasser um ihre Hand drin nach und nach in die Wunde ein und bannt sich durch seinen Körper. sie spürt es deutlich. Einige Organe scheinen verletzt zu sein. Sie konzentriert sich immer mehr auf die Heilung der Organe als auf die äußere Wunde. Stück für Stück legt sich das Wasser auf die verletzten Stellen und verbindet sich mit ihrem Gewebe und schließt die Wunde nach und nach. Es ist nicht genug. Das Wasser reicht nicht aus und sie hat kein reines Wasser mehr hier. Doch es muss reichen bist, sie das Lager wieder erreichen. Solange muss er selbst durchhalten.
"Hab dank ihr Geister der Elemente für eure Hilfe", murmelt sie leise. Erschöpft greift sie nach ihrer Tasche und zieht sie zu sich. Geschickt legt sie ihm ein Druckverband an und erhebt sich dann wieder. Leicht zucken ihre Ohren als sie das tuscheln vernimmt. Wieder redeten sie über die Kommandantin. Trotz das sie eine Elfe ist, mag die Goblina sie.

Die Tasche an ihre Brust gedrückt geht sie nun zwischen den tuschelnden Reihen durch bis sie neben der Kommandantin steht. Ruhig betrachtet sie mit ihren türkisen Augen den ausgeweideten Ork vor sich. "Das hätte ich wirklich nicht mehr heilen können." Sie grinst zu ihr hoch. "Wir sollten langsam zurück, Kommandantin."
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Re: Die Krähen-Chroniken

Beitrag  Eleyah (Ice) am Fr 12 Feb 2016, 12:47

Eleyah sah auf die junge Goblina herunter und nickte. Das "Mädel" hatte in der kurzen Zeit bei der Söldnertruppe, ihren Wert schon mehrfach bewiesen und die "Kommandantin", wie ihre Leute Eleyah nannten, war sich dieser Tatsache mehr als bewusst. Nachdem sie das Messer in ihre Hand geschoben hatte, legte sie die nun freie Hand auf Nari's Schulter, drückte diese kurz und schritt dann weiter.
Der aufkommende Regen war dabei den Staub zu vertreiben und die Sicht auf dem Schlachtfeld besserte sich. So konnte sich Eleyah einen Blick über den Zustand ihrer Einheit verschaffen, deren meiste Mtiglieder sich um das Banner der Krähen sammelten. Ihre eigene EInheit hatte 3 Tote, 2 Schwerverletzte und mehrere leicht verletzte zu beklagen, was alles in allem noch eine gute Bilanz war. Die anderen beteiligten Söldnergruppen, wie die die Graufüchse, hatten mehr Leute verloren und einige derer Söldner lagen noch herum, nach den Sanitätern rufend.

Die junge Mando'ade schnaubte. Der Anführer der "Füchse" war keiner ihrer Freunde und beim Treffen vor der Schlacht, hatte er sie als "jung und übervorsichtig" betitelt, weil sie in jeder ihrer Einheiten einen Sanitäter mitführte. Ley hatte geschwiegen und darauf hingewiesen, dass sie ihre Weitsicht nach der Schlacht nochmal besprechen würden. Wie sich allerdings später herausstellen sollte, würde dies nicht mehr geschehen, da der "Graufuchs", ein alter Menschen-Mann mit Überbiss, vom Feld getragen worden war und die Nacht nicht überleben würde.
Für den Moment allerdings zürnte sie über dessen Engstirnigkeit und wies ihre Sanitäter an, nach den Verwundeten Alliierten zu sehen, was die meisten mit einem knappen Nicken auch machten.

Während nun die Sanitäter ihr Werk fortführten und der Regen über das Schlachtfeld wusch, machte sich Eleyah auf zum Kommandozelt, wo sie einen Schluck Wasser zu sich nahm. Sie sah sich um und blickte auf den Plan, der vor der Schlacht festgelegt worden war. Pläne - dachte sie - sie gehen selten so auf, wie man das möchte.
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Re: Die Krähen-Chroniken

Beitrag  Alexziria am Fr 12 Feb 2016, 15:28

Nari, oder auch einfach Narizza, spürt den Druck an ihrer Schulter. Ihr war es bewusst das viele, selbst im Lager mit ihrer Art nicht klar kamen. Sie schien für andere mehr als Verrückt zu wirken und sehr Tollpatschig. Doch bemerkte man schnell das die junge Goblina ein Talent für die Pflege und auch Heilung hat.
Trotz alldem mied sie es oft die Geister zu rufen. Es strengte sie zu sehr an und raubt auch ihre Ressoucen.

Ohne ein Wort folgte sie der Kommandantin. Ihren Schlauch immer noch leer in der Hand und die Tasche mit allem Werkzeug, was sie für die nicht magische Heilung braucht, wieder über ihre Schulter geschnallt betrachtet sie nun auch langsam das Schlachtfeld.
Einige Sachen zum nähen, hier und da ein Druckverband oder da auch einige Splitter mussten aus diversen Körperteile gezogen werden. Nichts wirklich gravierendes. Doch die beiden schwer verletzten machten ihr größere Sorgen. Einen der Beiden versorgte sie vor wenigen Minuten, doch wegen den hohen Blutverlust war es nicht hundertprozentig sicher das er diese Nacht überlebt. Dieses Wissen frustrierte Nari. Einmal hatte sie sich übernommen, weil sie jemanden unbedingt retten wollte. Doch ihre Kraft war auf verbraucht und die Verletzung zu stark um die Heilung zu beenden.

Nicht ein weiteres Mal wollte sie das zu lassen. Wortlos betete die kleine Goblina zu den Geistern, in der Hoffnung das sie diese Nacht überleben werden. Mit eingeknickten Ohren betrat sie das Kommandozelt. Heute Nacht wird wieder sehr lange werden, so wie die letzte. Sie schleppte sich rüber zu einem der drei kleineren Fässern. Behutsam öffnet sie das lose Brett und tauchte ihren Trinkschlauch hinein. Auch den anderen Trinkschlauch, der noch am Gürtel hin, tauchte sie hinein und füllte sie auf. Zufrieden nickte Narizza, legte das Brett wieder auf die Stelle und hängte beide Schläuche wieder an ihren Gürtel.
Ihr Blick fiel auf die Kommandantin. Sie schien etwas müde auszusehen, oder war es nur weil sie selbst etwas ermüdet war? Sicher war sie sich selber nicht.

"Kommandantin? Wie sieht der nächste Schritt aus?", fragt Nari ruhig und legt ihren Kopf schief. Ihre Ohren stellten sich vor Neugierde auf und zuckten immer wieder leicht.
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Re: Die Krähen-Chroniken

Beitrag  Sylea am Fr 12 Feb 2016, 22:08

Im Abseits lauschend sass Narisia der Panther, stets beobachtend was nun weiter geschehen würde. In Ihren Händen hielt sie mehrere Gegenstände, welche sie nun zu Boden legte. Vor Ihr liegend befand sich auch  eine Stoffpuppe welche einer Vodoopuppe ähnlich sah. In einer Hand hielt sie einen Dolch, der mit frischen Gift überzogen war und die Spitze von diesem führte sie langsam zu der Puppe. Diese glitt dann entlang des Körpers, und sie stach mit einer Nadel auf verschiedene Stellen in diese ein. Ein breites Grinsen ziehrte dabei Ihre Lippen.
Ein Blick zu Eleyah lies sie kurz zum Nachdenken bringen, jedoch dauerte dies nicht lange. Irgendwas schien mit Ihr zu passieren, doch dieses konnte Nari noch nicht so genau zuordnen. Diese Schlacht konnte es nicht sein, denn der Tod war für sie kein Problem. Sie war mittlerweile geübt darin, kaltblütig und emotionslos zu sein. Vielleicht war es diese Trollmagie, welche sie so sehr fazinierte. Wie auch die anderen Söldner hier wartete sie nun darauf, was sie weiter tun soll. Schliesslich war sie Eleyah untergeordnet und musste tun, was diese befahl. Bis jetzt bereute sie nichts, denn sie war froh, dass Eleyah sich Ihrer angenommen hatte.

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Re: Die Krähen-Chroniken

Beitrag  Eleyah (Ice) am Fr 12 Feb 2016, 22:20

Eleyah sah zur Goblina herab.
"Nun, wir haben diese Schlacht wohl "gewonnen"...oder zumindest nach Wunsch des Kundens abgeschlossen. Wenn wir den Kontrakt aufrecht halten, werden wir wohl bald weiter nach Tanaris vordringen müssen. Gegen wen wir dann kämpfen, ist schwer zu sagen. Piraten, Farraki, Schattenhammer-Überreste aus Tausend Nadeln."
Sie ließ die Worte sich setzen und sah auf den Plan. Ja das Ziel für heute war erfüllt gewesen, doch die Nacht würde bald über sie hereinbrechen und ihre Leute waren müde und ausgezehrt. Kurz blickte sie von "Panther" in der Ecke, zurück zu Nari Rostnadel. Ihre jungen Rekruten waren mittlerweile fast zu ihren wichtigsten Leuten geworden, da sie die Befehle ohne wenn und aber ausführten.

Plötzlich lächelte sie: "Für heute abend...habt ihr frei, bis auf die, die sich um die Verwundeten kümmern müssen und die, die Wachdienst haben. Öffnet die Fesser...macht ein Feuer und bratet mir diesen Sandschreiter, den wir gefangen haben. Heute Nacht wird gefeiert, dass wir am Leben sind."
Ohne auf eine Reaktion zu warten, beugte sich die junge Elfe nun über den Planungstisch und begann mit einem Bleistift Notizen zu machen. Die Schlacht heute war gut gelaufen, doch nur eine penible Vorbereitung könnte ihre Verluste dauerhaft niedrig halten. Während ihre Leute feiern sollten, würde sie dafür sorgen, dass man morgen nochmal feiern könnte.
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Re: Die Krähen-Chroniken

Beitrag  Sylea am Sa 13 Feb 2016, 02:27

Wie lange hatte sie schon kein Fest mehr gefeiert, unbeschwert gelacht, mit Freunden gegessen, getrunken - getanzt sogar?
"Das mag daran liegen, dass du sehr speziell bist, kleine Nari. "
Sie hörte wieder diese Stimme im Ohr, welche sehr vertraut klang. Ein leichtes Nicken ging von der Elfe aus, welche immer noch am Boden sitzte und mit Ihrer Puppe beschäftigt war. Als sie Eleyah so beobachtete wusste sie, dass sie nun aufstehen und so tun würde, als ob sie Spass habe. Sie packte ruckartig Ihre Sachen zusammen und hang den Lederbeutel, wo diese verstaut wurden, um Ihren Gürtel. Einen Ihrer Dolche wischte sie ab, bevor sie diesen ebenfalls an Ihren Gürtel schnallte.
Sie erhob sich und half bei den Vorbereitungen.

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Re: Die Krähen-Chroniken

Beitrag  Alexziria am Sa 13 Feb 2016, 11:12

Narizza wiegt ihren Kopf hin und her. Oh ja ein Fest! Doch das letzte Fest wo sie war, war einer der etlichen Familienfeste wohin sie gehen musste und jedes Mal gab es genügend verletzte, weil wieder einer den anderen eine Goldmünze gestohlen hatte, oder sein Gold mehr wog als bei einen anderen.
Ihr letztes Familienfest lief sogar recht harmonisch. Drei Vetter des vierten Grades waren verletzt so wie Fizzeel und Tante Bliyx. Ein schmunzeln legte sich für einen Moment auf ihre Lippen. Ja, ja die gute Tante Bliyx. Beinahe hatte sie sich an ihr Hühnchen verschluckt vor Lachen, als ihre Tante mit allerlei Gerätschaften ihren Bruder Fizz abgeworfen worden ist. Alles nur weil er eine Falte mehr gefunden hatte.

Mit einen Kopfschütteln verdrängte sie diese schönen Bilder aus ihren Kopf. Ihr blickt wanderte rüber zu Eleyah und dann zu Panther. Sie war nicht sonderlich gesprächig. Doch sollte sie nicht stören. Sie versteht nicht die Spitzohren nicht und ob sie es wirklich will, war sie sich auch nicht sicher. " Gut, dann werde ich mal weiter arbeiten." Sie rückt ihre Tasche zu recht, sowie auch ihre Robe. Schielen blickte sie auf ein Fussel der an ihren Ärmel hängte. Langsam bewegte sie, wie in Zeitlupe, ihre Hand in Richtung des Fussels. Noch ein Stück... noch ein Stück, denkt sie sich und führte die Hand weiter. Vorsichtig zieht sie ihren Zeigefinger zu ihren Daumen und bildet mit ihm einen angespannten Kreis. Ein Moment zögert sie noch und dann... schnippt sie. Als sich gerade ihre Ohren erfolgreich aufstellen wollten, erblickte sie den Fussel, der immer noch an der Selben stelle hängt. Sie hat vorbei geschnippt. Genickt lässt sie ihre Ohren hängen. Ein Fussel hatte sie besiegt.

Seufzend macht sie sich langsam aus dem Zelt. Für einen Moment bleibt sie noch am Eingang des Zeltes stehen. "Arbeite nicht zu viel Kommandantin und kommt später auch zur Feier. Eine kleine Ablenkung tut euch auch gut.." Dabei blickt sie Eleyah an.
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Re: Die Krähen-Chroniken

Beitrag  Eleyah (Ice) am Sa 13 Feb 2016, 11:42

Die Worte der Grünen halten noch eine Weile in Eleyahs Ohren. Obwohl Narizza Recht hatte, wusste die Kommandantin über ihre Pflichten Bescheid.
Noch 3 Stunden arbeitete sie, bis sie sich eine Runde Schlaf genehmigte. Jener Schlaf wurde allerdings nach knapp 5 Stunden unterbrochen, als eine der Wachen in ihr Zelt kam.
"Kommandantin?" fragte der Mann erst leise und Eleyah öffnete ihr verbliebenes Auge. "Der Kunde ist da...er sagt er hat etwas wichtiges."

"Schickt ihn rein", war die knappe Antwort der Sin'dorei, ehe sie sich etwas Wasser nahm und einen Schluck trank. Kurze Zeit später kam ein - für die Verhältnisse sehr dicker - Goblin hinein, der einen großen Zylinder, sowie ein Monokel trug. Gusto Zasterkrall war in Tanaris eine eigene Hausnummer und ihm gehörten einige der wichtigstens Ölförderstellen im Süden, sowie die wichtigste Wasser-Lieferungsroute. Die Gier, die an ihm hing, wie eine zweite Haut, war beinahe fühlbar und Eleyah konnte den Goblin entsprechend nicht sonderlich leiden.
"Ah...einen ertragreichen guten Morgen, Kommandantin. Wie ich sehe habt ihr die Ressourcen, die ich euch großzügigerweise zukommen ließ, in ein sinnloses Gelage investiert." begann der Goblin und grinste schmierig. "Aber nun ja...das macht nichts. Ich bin der großherzigste Goblin westlich des sylithischen Walls. Und da ich einen neuen Auftrag habe, würde ich euch mit einer... ehm...angemessenen Anzahl an neuen Ressourcen versorgen, wenn ihr euch gleich darum kümmern könntet."

Eleyah starrte den Goblin an, antwortete vorerst nichts. Gerade als der Goblin nervös wurde und ansetzte, etwas zu sagen, erhob die Blutelfe ihre Stimme. Leise, doch im Zelt klang sie wie ein Grollen: "Herr Zasterkrall. Wenn ich eine Feier anordne, ist diese nie sinnlos. Wenn ich Ressourcen brauche, bekomme ich diese. Und wenn ihr meinen Kontrakt verlängern wollt, kennt ihr meine Tarife" Dies brachte den Goblin dazu, krampfartig zu zucken. Seine Unterlippe fing an wie wild zu zittern und er fing an, vor sich hin zu stammeln: "Mhh...eure Preise...zu teuer."
Als er "zu teuer" aussprach, fuhr ihm Eleyah ins Wort. "Möglicherweise hat Herr Kolbenfix, euer Konkurent, mehr Verständnis für meine Art zu arbeiten?"
Die Aussage brachte genau das, was Eleyah gewollt hatte und der Goblin erschlaffte sichtlich: "Nein, nein... bevor ich diesem Kretin die Sturmkrähen überlasse, zahle ich lieber eure Preise, Sin'dorei. Aber wenn ihr versagt, werde ich als erstes auf eurem Grab tanzen."

Ein Lächeln trat auf Leys Gesicht zu Tage: "Das kostet extra. Aber nun zeigt mir, was zu tun ist. Die Ressourcen liefert ihr bis morgen früh, den Rest und die Bezahlung zur Hälfte Vorkasse, zur Hälfte bei Erfüllung." Dann wurde bis weit nach Sonnenaufgang gesprochen und der Goblin verließ das Zelt. Er hatte genau gesagt, was er verlangte.
Mehrere seiner Ölquellen wurden von Farraki-Truppen unzugänglich gemacht, oder gar zerstört, so dass der Goblin seine Felle davon schwimmen sah. Eleyah war sich bewusst, dass diese Ölquellen nahe der Hauptstadt der Sandtrolle war und schüttelte nur den Kopf. Egal, wie oft man sie "befreien" würde, die Farraki würden immer wieder kommen. Falls nötig sogar als Tote.
Dennoch. Für den Moment hatte die Elfe einen Vertrag und sie wusste nach wem sie zu schicken hatte.

"Wache, bringt mir die beiden Nari's. Panther und Rostnadel." Dann zeichnete sie die Stellen der Ölquellen ein und plante. Rostnadel, ihre beste Heilerin, würde mit einer Truppe im Süden ein vorgeschobenes Lager in der "Oase" errichten. Dort würden die Wasservorräte in den Pflanzen und die reiche Fauna eine gute Versorgung sicherstellen. Eleyah war sich sicher, dass die junge Goblina das schaffen würde, vor allem da der Ort als stark mit den Elementen verbunden galt.
Panther hingegen würde sich die Siedlungen der Farraki nahe der Ölquellen ansehen. Anzahl der Trolle, Art der Bewaffnung, Verteidigungsanlagen, mögliche Fallen und und und. Bereits als Blutfalke, war das Mädel genau die Richtige für diese Missionen. Und wenn sie wollte, dürfte sie sogar einen der Trolle befragen und entsorgen. Jeder Sin'dorei hatte kein Problem damit, einen Troll zu erledigen, nachdem ihre Heimat so unter den Amani litt.

Allsbald hörte sie das Rascheln des Zeltvorhangs und Ley begann die Instruktion "Also Mädel...ich hab einen Auftrag für euch."
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Re: Die Krähen-Chroniken

Beitrag  Sylea am Sa 13 Feb 2016, 18:11

Narisia spitzte die Ohren und hörte genau zu. Endlich wieder etwas zu tun, dachte diese. Im Ausspionieren war sie schon immer gut, weil sie dieses so geräuschlos wie möglich machte. Ihre Schritte glichen wie jene von einer Katze, deshalb auch der Name "Panther". Sie hatte diesen damals selbst gewählt,  als sie dazu aufgefordert wurden. Es sollte ein Deckname sein für den Fall der Fälle. Mittlerweile dachte sie sich gar nichts mehr dabei wenn alle sie mit diesen Namen ansprachen. Eleyah war eine der wenigen, die Ihren richtigen Namen kannte. Aber auch sie sprach diesen so gut wie nie aus. Sie hatte sicherlich Ihre Gründe dafür. Es war zwar nur ein Name, doch dieser erinnerte an Etwas, was nicht mehr in Ihr Leben passte. Jene Eigenschaften, wie Sanftmütigkeit, Gutmütigkeit und weich sein, hatte sie von dem Zeitpunkt an abgelegt als sie Eleyah die Treue schwor. Abwartend auf noch weitere Befehle verblieb Narisia noch etwas in dem Zelt, ehe sie sich im Alleingang auf den Weg machen wollte. Sie stockte kurz und blickte zu Eleyah....

"Du kannst dich immer auf mich verlassen!"

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Re: Die Krähen-Chroniken

Beitrag  Alexziria am Mo 15 Feb 2016, 14:28

Noch immer nicht vollständig ausgeruht schlürfte Narizza ins Zelt hinein. Während dich die meisten anderen auf den Fest vergnügt hatten, arbeitete sie fast die komplette Nacht durch. Es war keine gute Nacht gewesen, vor allem keine einfache. Einer der beiden Schwer verwunderten verstarb noch vor den Sonnenaufgang unter ihren Händen weg. Es war ein herber Schlag für sie gewesen. Sie war für einen Moment vollkommen benommen, doch sie musste weiter machen. Immer wieder sagte sie sich, das sie nicht schwach werden darf, das noch weitere versorgt werden müssen.
Mit dieser selbst motivierende Rede arbeitete sie weiter. Der "Graufuchs" lebte zwar noch, doch ist es nur eine Frage der Zeit bis er den letzten Atemzug macht. Für Nari war es verwunderlich wie lange ein alter Mensch braucht um zu sterben.

" Direkt wieder einen neuen Auftrag?", sie gähnt laut, "worum geht es sich dieses mal Kommandantin?" Langsam trottet sie weiter zu einem der größeren Fässer, schnappte sich eine kleine Kiste und stellte sich drauf. Mit ihren Händen formte sie eine Kuhle, tauchte ins kühle Nasse und trank das Wasser von ihren Händen.
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Re: Die Krähen-Chroniken

Beitrag  Eleyah (Ice) am Mo 15 Feb 2016, 18:09

Eleyah lächelte, als Narisia das Zelt verließ und hörte ihre Worte kurz nachschallen.
Es war damals wohl ein Glücksgriff gewesen, als sie das junge Mädel beim Klauen erwischt hatte. Sie, die selbst eine Diebin gewesen war.
Laut seufzte die Sin'dorei und sah dann Narizza ins Zelt schlurfen. Die arme Goblina hatte die ganze Nacht über arbeiten müssen und Eleyah fragte sich, wie sie ihr ihre Arbeite vergelten sollte.

Da kam ihr eine Idee. "Kurze...ich weiß du bist müde. Leg dich hin und lass die anderen sich um die Verwundeten kümmern. Wenn du wieder fit bist, teile ich dir eine Adjutantin zu, die dir auf deiner Mission helfen soll. Behandle das Mädel nicht mit Samthandschuhen...aber pass auf sie auf. Du wirst dich zur Oase begeben, mit einem Trupp unserer Besten. Errichte dort ein Lazarett und ein kleines Lager. Die Elemente sind angeblich stark dort...das wird dir helfen. Wenn du HIlfe brauchst, schicke mir einen Raben."

Das Grinsen auf Eleyahs Gesicht hielt noch, als sie einen Boten zu Cerysia schickte. Er würde ihrer Schwester mitteilen, dass sie für die nächsten Tage Narizza helfen müsse. An sich war sich Eleyah sicher, dass Cerysia - genau wie ihr Vater - mittlerweile Ahnung von Anatomie hatte und vielleicht sogar beim Entgiften, Aderlassen und anderen Dingen nützlich sein könnte. Zumindest aber, würde die junge "Krähe" eine gute Botin abgeben.
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Re: Die Krähen-Chroniken

Beitrag  Alexziria am Di 16 Feb 2016, 12:41

Eleyah nannte die Goblina Kurze, das tat sie nicht sehr oft und hauptsächlich nur wenn die beiden unser sich sind. Zu mindest erinnert sie sich nicht wann Ley sie öffentlich so genannt hatte. Dankbar grinst sie hoch zu der Sin'dorei. "Es fällt mir schwer mich von meinen Patienten zu trennen, doch da du mich so lieb bittest kann ich es schlecht ausschlagen. Aber bis spätestens zur vor der Mittagsstunde will ich geweckt werden. Zu spät ein Lager aufzuschlagen war nie besonders gut."

Nach dem sie ein zweites Mal aus dem Wasser getrunken hatte, stieg sie von ihrer Kiste ab. Nun ja sie stolpert eher hinunter, doch schaffst sie sich ab zu fangen in dem die junge Schamanin ihren Kopf gegen den Tischbein knallte und auf den Hintern viel. Grummelig ließ sie ihr linkes Ohr hängen, während das rechte wild zuckte. Mit einem Ruck setzte sie sich wieder auf ihre Beine, schiebt die kleine Kiste rüber zu dem Tisch der Kommandantin und stellt sich darauf.
Gerade so schafft sie es die Karte zu sich zu ziehen und betrachtet diese ausgiebig. " Wo genau soll die Oase liegen, Kommandantin? Vielleicht war ich dort schon mal, dann wäre es vielleicht leichter die Geister dort zu fragen."
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Re: Die Krähen-Chroniken

Beitrag  Eleyah (Ice) am Di 16 Feb 2016, 13:41

"Im Südosten" sprach Eleyah knapp. "Wenn du kannst, sieh bitte noch nach ob du mir Jael'reth und Sajkanee herschicken kannst. Ich hätte da noch einen kleinen Auftrag für die beiden."
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Re: Die Krähen-Chroniken

Beitrag  Selene am Mi 17 Feb 2016, 10:51

Die krähe seufzte , sie war das erste mal in Beutebucht generell im Süden die junge Sin'dorei schaute sich um Lager um .Und nickte den anesenden Soldaten anerkennend zu , SIe war komplett in Leder gekleidet so lies es sich besser beegen sie war flinker auch im Kampf , sie bezeifelte aber das Eleyah sie sogleich in die Schlacht schickte. Das währe zu schön gewesen.
Nein das musste sie realistisch sehen ... ihr würde gewiss botengänge oder späher aufträge zuflattern ... aber das war immerhin besser als garnichts.
Sie grinste breit und setzte sich auf einen der Fäser .... und trank ein schluck aus ihren Wasserschlauch. Das Wetter war gewöhnungsbedürftig und ungewohnt.
Eleyah sagte ihr sie solle hier warten . also machte sie das auch und sotierte ihre Tränke und Gifte die sie noch vor der abreise eingepackt hatte. Man Wusste ja nie.
ein Heiltrank war sogar noch von Schlange... den musste sie für notfälle aufbewahren der würde es in sich haben und sie wollte ihn nicht verschwänden. Und sie Packte ihn weiter nach hinten ." Ähm .... salben ... wundgift aus gromoshsblut.....hab ich... Gift einer schwarzen ödlandnatter... hab ich .... nervengift ... spricht der typ zugt dann noch mal.. muss ich mir merken ... es äre unsinn denn noch mal nachzustechen .." sie schien alles noch mal in gedanken durch zu gehen
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Re: Die Krähen-Chroniken

Beitrag  Sylea am So 28 Feb 2016, 22:25

Narisia war an dem Ihr vorgegebenen Ziel angekommen. Vorsichtig tastete sie sich vor. Sie versuchte so unauffällig wie möglich zu sein, denn schliesslich wollte sie Eleyah nicht enttäuschen. Es war so eigenartig still hier was Narisia noch vorsichtiger sein lies. Sie versteckte einen Ihrer Dolche in Ihrem Stiefel und schaute sich von Ruine zu Ruine um. Nichts auffälliges.... Keine Trolle... Nichts. Waren diese vorgewarnt? Irgendetwas stimmte nicht. Dies spürte Nari förmlich.
Dann sah sie von der Ferne etwas Rauch. Die Nase rümpfend stellte sie fest, dass es nach Essen roch. Langsam schlich sie sich vor. Es war schwierig in dieser Gegend unauffällig zu bleiben, denn es gab nicht wirklich viel, wo man sich verstecken konnte. Sie war zwar noch immer in Ihrem Schatten, doch es war nur eine Frage der Zeit, bis sie endeckt werden könnte.  Diese Trolle sind nach wie vor nicht zu unterschätzen, und sie wusste, dass auch sie auffallen könnte. Konzentriert ging sie weiter und kam immer näher an Ihr Ziel. Sie zählte jeden einzelnen Kopf im Vorbeigehen.
Dann blieb sie hinter einer Wand stehen. Sie sah durch ein Loch in der Wand zu einem Troll. Dieser wirkte sehr gross und alt. Er hatte einen Stab in der Hand. Dieser war geschmückt mit Knochen und Zähnen. Rauch umhüllte diesen Platz und der Troll hielt etwas in der Hand. Plötzlich schaute dieser direkt in Ihre Richtung. Nari zuckte zusammen als dieser den Gegenstand nach oben hielt. Sie keuchte und verspürte einen Schmerz in Ihrer Brust. Der Troll grinste Ihr böse entgegen. Sie versuchte konzentriert zu bleiben und sackte aber dann zu Boden. Der Troll nahm nun einen der vielen Knochen von seinem Stab und führte diesen zu dem Gegenstand. Er sprach dabei etwas. Die kleine Nari versuchte sich hochzuziehen was Ihr letztlich auch gelang. Sie schnaufte kurz durch und blickte nocheinmal kurz in dieses Loch. Sie war froh und erleichtert zu gleich diesen Troll nicht mehr zu sehen. Sie schlich dann weiter bis sie an dieses Feuer kam. Ihr Magen knurrte und sie hatte solch einen Hunger. Sie überlegte wie sie jeden einzelnen dieser Trolle ablenken könnte um an dieses Essen zu kommen. Tagelang war sie schliesslich unterwegs ohne richtig viel gegessen zu haben.

"So könnte es klappen.... Mhm genau.." sprach sie zu sich selbst und vergass dabei , dass sie nicht gesehen werden sollte. Diese kleine Unachtsamkeit Ihrerseits war Ihr schliesslich zum Verhängnis geworden. Sehr schnell musste sie feststellen, dass dieser Troll den sie vorher gesehen hinter Ihr stand und sie am Arm packte. Er sperrte sie in einen Käfig und grinste dabei wieder. Nun war sie gefangen und hasste sich selbst dafür. Ihr Wappenrock wurde Ihr entledigt und nach Silbermond geschickt, zudem Ihr Anhänger, den Eleyah mit Sicherheit erkannte.

Nari gab nicht das Lager an, denn sie wollte keinesfalls dass die Krähen ihretwegen Probleme bekamen. Das Paket mit Ihren Habseeligkeiten wurde nach Wanderes Ruh geschickt. Adressiert an Eleyah Mandoade. In dem Paket war noch ein Umschlag und eine Puppe, welche deren glich, die Nari selbst besitzte.
Nari hingegen sass in dem Käfig unbewaffnet und auf diesen Troll wartend. Sie hoffte, dass Eleyah oder irgendwer kommen würde um sie aus dieser Missere zu befreien. Wie dumm sie auch war....

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