Schatten von Talador

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten

Schatten von Talador

Beitrag  Ascas am Mo 12 Jan 2015, 15:08

Plot gestartet am: 6. Januar

Spielort: Talador

Lager: Lager des Sonnenschwurs

Plotziel derzeit: Sicherung des Auchindouns; Heilmittel für dämonisches Gift; mögliche Rückreisewege nach Azeroth schaffen







Missionstagebuch von Renar:

Tag 1 in Talador:

Wir sind dem Ruf dem Ruf von Lady Liadrin gefolgt und haben das Lager des Sonnenschwurs im unversehrten Terrokar erreicht. Sie nennen dieses Land hier Talador. Das Hauptlager wurde in den Hügeln östlich des Auchindouns errichtet. Allerdings wurden mehrere Lager rund um das Heiligtum der Auchenai errichtet. Shattrath steht unter Belagerung und scheint fast verloren. Das Auchindoun aber ist noch unberührt und Liadrin ist ein Bündnis mit den Auchenai eingegangen. Die Draenei scheinen uns zu tolerieren, solange wir die selben Feinde haben. Außerdem scheinen unsere Blutgolems und Waldläufer eine gern gesehene Unterstützung zu sein. Ich habe sofort die Leerwandlerkristalle genutzt, um die Vermissten unseres Volkes zu finden.
Bei unserer Ankunft wurde Eladia auf Verletzte im Lager aufmerksam, deren Leiden aber nicht von einer Schlacht herrühren. Sie wurden in den Bergen südlich von uns von Spinnen vergiftet, doch liegt dunkle Magie in diesem Gift und gestaltet die Heilung schwierig. Wir sind nach kurzer Rast in den Spinnenhort eingedrungen und stießen auf dämonische Aktivitäten. Der Schattenrat scheint diese Gegend mit ihrer dunklen Magie zu verderben. Sie sind zu zahlreich für einen Schlag, also nahmen wir Proben mit und Eladia arbeitet nun an einem Heilmittel. Dieses Mittel könnte von großer Bedeutung für zukünftige Kämpfe gegen den Schattenrat und die Brennende Legion sein. Sowohl hier, als auch auf unserer Welt, fall wir es zurückschaffen.


Tag 2

Die ersten Vermissten sind eingetroffen. Es war die Komtess Selene Avan´seel mit ihren neuen Beratern. Riordan, ein scheinbar erfahrener Waldläufer und die Magistrix Zynaria Felo'dal stehen ihr wohl nun treu zur Seite. Sie haben zusammen die Spur des verräterischen Bronzedrachen Kairozdormu verfolgt und seine Leiche in Nagrand gefunden. Warum genau sich Garrosh Höllschrei sich seines mächtigen Verbündeten entledigt hat, ist noch ungeklärt. Außerdem berichtete sie, dass Fürst Leanhaun Stellung auf den Anhöhen von Shattrath bezogen hat, um der Belagerung dort Einhalt zu gebieten. Die Komtess bleibt hier im Lager und das Haus Avan´seel tritt nun an die Seite der Leh´Nister. Gemeinsam werden wir die Schlinge durchschneiden, die der Schattenrat versucht um Auchindoun zu legen. Unterdessen macht sich die Komtess Gedanken um einen möglichen Rückweg.


Tag 4

Unsere zweite Nachricht hat ihr Ziel gefunden. Lady Magrid Al´Sharaman ist eingetroffen. Sie scheint schon lange hier und sprach von einem Versprechen, dass sie einzulösen hatte. Sie fand Zuflucht bei Orcs im Norden und hat wohl Mitglieder der Blutsegler der Nordwinde erspähen können. Ob Kurator Sereoh sie führt, konnte sie mir nicht sagen. Aber sie berichtete, dass der Kriegsherr Nerzuhl im Schattenmondtal eingekesselt wurde und das der Schattenrat von Gul´dan und dem Oger Cho´gall geführt wir. Wichtige Informationen um die Lage weiter ergründen zu können. Zwar kehrte sie noch am selben Tag zu ihrem Lager zurück, doch steht auch sie und ihr Haus uns bei den Kämpfen zur Seite. Damit haben wir nach vier Tagen nun ein Bündnis aus drei Häusern. Magrid hat außerdem Eladia etwas geholfen. Als erfahrene Apothekerin konnte sie Eladia wertvolle Tipps geben, so dass das Heilmittel sicher bald fertiggestellt ist.
Die Komtess hat mit ihren Leuten einen Plan entwickelt, dessen wir uns in den kommenden Tagen annehmen werden. Riordan berichtete, dass der Schattenrat im Norden sehr nahe an Auchindoun heranrückt. Während die einen von uns für Ablenkung sorgen, werden die anderen die Beschwörungsportale zerstören und somit den Ansturm aus dem Norden zum erliegen bringen. Unterdessen wird Lady Al´Sharaman ihre verbündeten Orcs einen ersten Angriff durch Bomben auf das bisher größte Lager des Schattenrats in den südlichen Bergen fliegen lassen. Das verschafft uns Zeit. Und sobald der Norden von Auchindoun gesichert ist, wenden wir uns dem Süden zu. Dinge kommen langsam ins Rollen.


Tag 6

Zwar müssen wir den Angriff um einen Tag verschieben, aber dafür erreichten uns neue Vermisste und jene, von denen wir nicht wussten, dass sie überhaupt hier sind. Zu erst traf Salandria De´Spaire im Lager ein und bot ihre Dienste an. Riordan scheint genauso wie ich, nicht so ganz davon überzeugt, dass ihr Aufenthalt hier nicht für Ärger sorgen wird. Sie darf vorerst verweilen, doch werden die drei Häuser noch gemeinsam entscheiden, ob wir sie nicht nach Kriegsspeer schicken. Ich schickte Magrid diesbezüglich einen Raben, während Riordan die Komtess informierte.
Kurz nach Salandria traf Avarion De´spaire ein. Er war reichlich mitgenommen. Er und seine Begleiter scheinen in harte Kämpfe verwickelt und haben nun bei Frostwolforcs im Dorf Wor´gol Unterschlupf gefunden. Mehr als kurz ein Platz am wärmenden Feuer und unsere aktuellsten Informationen wollte er aber heute nicht annehmen. Seine Sorge um seinen Drachen und seine Freunde im Norden trieben ihn an, schnell wieder in den Frostfeuergrat zurückzukehren. Jedoch werden wir uns sicher schon bald wiedersehen. Nun fehlt nur noch Eleyah und das vierte Haus. Sollten wir sie finden, ist der erste Teil unserer Mission bereits beendet und wir können uns den Krieg widmen.

_________________
"Dinge, die dem selben gleich sind, sind auch einander gleich."
- Euklids 1. Axiom
- Lincolns Erklärung zur Gleichheit aller Menschen
avatar
Ascas
Admin
Admin

Anzahl der Beiträge : 1140
Anmeldedatum : 10.11.10
Alter : 30

Charakter der Figur
Fraktion: Horde
Gilde: Schattenhafte Erlösung
BattleTag:

Nach oben Nach unten

Re: Schatten von Talador

Beitrag  Ascas am Di 13 Jan 2015, 02:12

Tag 7

Ein langer und bedeutsamer Tag. Unser Feind hat eine Hand verloren und ein Gesicht bekommen. Das Schicksal holt nun auch mich ein. Wir haben am frühen Abend den ersten gemeinsamen Schlag gegen den Schattenrat durchgeführt. Unsere Möglichkeiten und unsere Flexibilität lässt den Stolz der Hochzeiten der Qul´dorei wieder aufblitzen. Die Portale im Norden von Auchindoun sind nun deaktiviert und die Blutgolems räumen nun den Rest der Dämonen weg. Der Schlag von Lady Al´Sharaman im Süden erleichterte unsere Mission spürbar. Die Komtess hat heute vollen Einsatz gezeigt und den Erfolg garantiert. Auch unser Stoßtrupp war so geschickt, dass ich es kaum Wage jemanden heraus zu heben. Riordan ist ein taktischer Mann mit einem kühlen Kopf im Gefecht. Ein Kämpfer, wie man ihn gerne an seiner Seite weis. Zynarias Umgang mit der Feuermagie ist beeindruckend. Sie hat definitv eine gute Ausbildung genossen und ich bezweifle, dass sie uns schon ihr ganzes Können gezeigt hat. Eladia hat sich sehr gut eingefügt. Sie hält sich im Hintergrund, drängt sich nicht auf, ist aber sofort zur Stelle, wenn sie benötigt wird. Ihr Wirken wird entscheidend für unsere nächsten Schritte. Wir kommen nicht umher, uns mit den Kristallminen im Süden zu beschäftigen und das Nest des Schattenrats dort hoch zunehmen. Doch dafür benötigen wir das fertige Gegenmittel gegen das Gift dieser korrumpierten Spinnen. Wir hoffen auf neue Informationen und drängen damit den Schattenrat weiter in ihr Hauptlager im Südosten. Mit der erkauften Zeit können Lady Liadrin und die Auchenai die nun überzähligen Truppen aus dem Norden um das Auchindoun herumführen. Vielleicht gelingt es uns die Belagerung umzudrehen und den Schattenrat in einem einzigen Lager festzusetzen. Außerdem scheinen der Kristalle von unermesslichen Wert für uns zu werden. Lady Al´Sharaman, die Komtess und die Magistrix stimmen alle drei darin überein, dass wir diese Kristalle für eine Vielzahl magischer Verwendungszwecke nutzen können. Heilung, Verteidigung, Angriff...und vielleicht ein Portal nach Hause?
In der Nacht traf ein weiterer Sin´dorei bei uns ein, Eneon Menere. Er befindet sich mit Verbündeten schon ein paar Wochen auf Draenor und berichtete von einem Bürgerkrieg der Arrakoa im Süden. Ihre Flüchtlinge strömen über die Grenzen nach Talador. Bald schon können wir dies nicht mehr ignorieren. Doch viel wichtiger, Herr Menere brachte mir einen Namen. Der Drahtzieher hinter der Belagerung von Auchindoun ist vielleicht ein Orc namens Teron´gor. Er ist kein Unbekannter und hat meine Blutgier geweckt. Ich jagte diesen Mann schon einmal mit den Sehern in der Scherbenwelt. Dort war er bekannt als Teron Blutschatten, der erste Todesritter. Damals kam mir eine Gruppe von Helden zuvor. Diesmal gehört sein Kopf mir. er ist der Anfang des Schattens, welcher einst unser Volk fast auslöschte und es könnte kein besseres Ziel geben, um die alte Last unseres Volkes in dieser Welt abzuschütteln. Doch sein Aufenthaltsort bleibt uns noch verborgen. Ein Schatten, den wir bald lüften müssen, denn von ihm mag ein Sieg hier im Süden abhängen.
Die nächsten Tage werden wir unsere Schritte in verschiedene Richtungen weiterführen. Die Komtess zieht mit ihren Begleitern aus, um ein Ogerportal in der Nähe ausfindig zumachen. Sie sieht in diesen die Hoffnung auf ein Portal in die Heimat. Eladia kümmert sich weiter um das Gegenmittel, während ich den Süden ausspähen werde. Lady Al´Sharaman kehrte in ihr Lager nach Norden zurück. Ich unterrichtete sie darüber, dass Avarion De´spaire in ihrer Nähe verweilt, damit sie Freunde in der Nähe weis.
Herr Menere schlug eine Kontaktaufnahme zu den Arrakoa vor. Ich traue den Vogelmenschen nicht, doch er hat recht. Ihre Kunst der Beobachtung und Wissen über Geheimnisse dieser Welt dürfte auf Dauer unumgänglich für uns sein. Doch stellte er klar, dass sie Gegenleistungen fordern werden und die Frage ist, in wie fern wir diese erfüllen können. Denn militärische Schläge im den Spitzen von Arak sind momentan nicht machbar, solange Auchindoun und Shattrath in solcher Gefahr schweben. 
Wir werden uns die nächsten Tage darauf konzentrieren Grundlagen zu legen. Schritt für Schritt müssen wir uns fortbewegen, denn die Nacht hier ist dunkel und verwehrt uns einen ausreichenden Blick auf das, was vor uns liegt.

_________________
"Dinge, die dem selben gleich sind, sind auch einander gleich."
- Euklids 1. Axiom
- Lincolns Erklärung zur Gleichheit aller Menschen
avatar
Ascas
Admin
Admin

Anzahl der Beiträge : 1140
Anmeldedatum : 10.11.10
Alter : 30

Charakter der Figur
Fraktion: Horde
Gilde: Schattenhafte Erlösung
BattleTag:

Nach oben Nach unten

Re: Schatten von Talador

Beitrag  Ascas am Mi 14 Jan 2015, 01:12

Tag 8

Die Tage nach der Schlacht sind normalerweise die ruhigsten. Doch sobald die Klinge ruht, treffen mich hier andere Pflichten. Neuankömmlinge zwangen mich Regeln im Lager festzulegen und eine alte Tradition wiederzubeleben, die Wiedereingliederung von Sträflingen zu militärischen Zwecken. Der Bruder der Komtess, Tanthalas Avan´seel, und die Magierin Alexziria strandeten bei uns im Lager auf der Suche nach der Komtess und sicherer Unterkunft. Die Magistrix nahm sie in empfang. Ich hatte gehört, dass beide sich in Silbermond zu dieser Reihe abgemeldet hatten, doch kein Verlangen nach ihnen hier zu schicken. Erst gaben sie sich arrogant, wie es mein Onkel von ihnen mir berichtete und wollten nur zur Komtess. Doch nach einem kurzen Wortwechsel wurden sie kooperativer. Sie boten freiwillig ihre Hilfe in diesem Lager an, als Mitglieder des Hauses Aven´seel. Eine Entscheidung, welche die Komtess treffen musste. Doch stellte ich die besonderen Umstände ihres möglichen Dienstes klar. Laut den alten Regelungen, werden sie als einfache Soldaten eingegliedert und für die Dauer ihres Dienstes ihnen jegliche Befehlsgewalt verwehrt bleiben. Sie dürfen das Lager nur mit klarer Abmeldung bei einem Vorgesetzten verlassen. Sollten sie ohne Abmeldung gehen, werden sie als Deseteure betrachtet und verlieren bei Ergreifung ohne Prozess ihren Kopf. Sollten sie sich allerdings an die Regeln halten und ihren Dienst bis zum Ende leisten, wird man sich bei der zuständigen Richterin für eine, dem Verdienst entsprechende, Strafminderung aussprechen. Die Aussicht auf Strafminderung stimmte beide überraschend kooperativ. Doch die Regeln stehen fest und werden mit harter Hand durchgesetzt. Sie unterstehen zwar dem Haus Avan´seel, doch die Durchsetzung von Disziplin und Ordnung in diesem Lager obliegt nicht der Komtess alleine. So verweilen die beiden erst einmal hier im dienste des Reiches. Doch der Krieg ist noch lange und es wird sich zeigen, wie lange beide durchhalten.
Abseits von der Wiedereingliederung zwang mich die Anwesenheit der beiden die Regeln für das Leben im Lager deutlich auszusprechen. Von nun an sind private Beziehungen in Form von Liebschaften innerhalb des Lagers auf ein Minimum zu begrenzen. Außerdem sind der Dienstantritt unter Drogeneinfluss oder übermäßiger Alkoholkonsum verboten. Es sind einfache und eigentlich selbstverständliche Regeln, doch mussten sie ausgesprochen werden, bevor es zum Ernstfall kommt. Jeglicher Verstoß gegen diese Regeln wird mit einer Freifahrt nach Kriegsspeer ohne Wiederkehr an diese Front belohnt.
Wir haben nun Tanthalas Avan´seel und Alexziria mit unserer Heimat entsprechenden Rüstungen versehen und bereits morgen müssen sie zum Dienst antreten. Gegen Abend sah ich die Komtess und die Magistrix zur Portalsuche aufbrechen. Ich denke sie werden die Nacht über oder bei Morgengrauen zurückkehren und bin gespannt, welche Ergebnisse diese erste Suche mit sich bringen wird. Morgen werde ich selber die südlichen Regionen von Auchindoun ausspähen und dann werden wir sicher wissen, ob die nächste Schlacht uns wirklich dort erwartet, wo wir sie jetzt noch Planen oder die Tücke des Schattenrats einen Strich durch die Rechnung macht. Leicht werden sie es uns sicher nicht machen.

_________________
"Dinge, die dem selben gleich sind, sind auch einander gleich."
- Euklids 1. Axiom
- Lincolns Erklärung zur Gleichheit aller Menschen
avatar
Ascas
Admin
Admin

Anzahl der Beiträge : 1140
Anmeldedatum : 10.11.10
Alter : 30

Charakter der Figur
Fraktion: Horde
Gilde: Schattenhafte Erlösung
BattleTag:

Nach oben Nach unten

Re: Schatten von Talador

Beitrag  Ascas am Fr 16 Jan 2015, 00:59

Tag 10



Die Lage um Auchindoun wird nach unserem Schlag kritischer. Eine Hand voll Hexenmeister des Schattenrats ist von dem Schlachtfeld im Norden über die Hügel Richtung Nagrand entkommen, als die Blutgolems mit den restlichen Dämonen dort beschäftigt waren. Späher, die ihnen nachjagten, sind noch nicht zurückgekehrt. Allerdings ist die Hügellandschaft dort weitläufig und es kann einfach dauern, bis sie die Hexenmeister gefunden haben. Unterdessen werden die meisten Blutgolems nach Süden gebracht. Dort liegt Spannung in der Luft es gibt keinen Platz sich groß zu verstecken und so beobachtet jede Seite die Bewegung der anderen genau. Irgendwer wird den Erstschlag bald durchführen müssen, die Frage ist nur wer, der Schattenrat oder wir?

Im Hauptlager des Schattenrates waren heute größere Aufmärsche zu sehen. Sie haben einen Trupp zusammengestellt, der bald marschieren wird. Zu klein für einen Angriff auf Auchindoun, zu groß, um sie auf offenem Feld zu stellen und zu schlagen, bevor sie Hilfe aus ihrem Lager bekommen könnten. Wir vermuten, dass sie als Unterstützung für die Mine gedacht sind, welche unser nächstes Ziel sein sollte. Auf dem Weg kommen sie nahe an der Stadt Telmor vorbei. Eine Draeneistadt, welche durch Schutzvorrichtungen vor den Augen Reisender verborgen ist. Die Auchenai bewahren das Wissen um diesen Zauber wie einen Schatz. Selbst uns wurde nur gesagt, dass die Stadt dort liegt, nicht aber, wie wir sie gesichert betreten können. Doch es besteht die geringe Möglichkeit, dass der Schattenrat morgen zufällig über die Stadt stolpert und die Zeit reicht nicht, um die Zivilisten dort unauffällig zu evakuieren. Deshalb habe ich Tanthalas als Späher dort hingeschickt. Er wird den Marsch des Schattenrats beobachten und im unwahrscheinlichen Notfall alarmschlagen.

Tanthalas nahm den Befehl ohne zu Murren an und war bei der Missionseinweisung überraschend aufmerksam. Steckt in ihm vielleicht doch noch ein erfahrener Soldat? Alexziria scheint unterdessen von der Komtess Unterrichtsstunden aufs Auge gedrückt bekommen zu haben. Ich kenne ihre derzeitige Bildung nicht, aber angesichts ihrer letzten Taten in Silbermond, scheint eine Unterweisung in Pflicht und Ordnung sicher nicht verkehrt.

Sollte morgen nichts Unvorhergesehenes passieren, werden wir wohl zum Wochenende hin unsere bisherigen Ergebnisse auswerten und den nächsten militärischen Schlag für die kommende Woche planen. Auch eine Entscheidung über den Verbleib von Salandria steht noch aus.

_________________
"Dinge, die dem selben gleich sind, sind auch einander gleich."
- Euklids 1. Axiom
- Lincolns Erklärung zur Gleichheit aller Menschen
avatar
Ascas
Admin
Admin

Anzahl der Beiträge : 1140
Anmeldedatum : 10.11.10
Alter : 30

Charakter der Figur
Fraktion: Horde
Gilde: Schattenhafte Erlösung
BattleTag:

Nach oben Nach unten

Re: Schatten von Talador

Beitrag  Ascas am So 18 Jan 2015, 00:54

Tag 12



Der Wahnsinn dieses Schattenrats scheint keine Grenzen zu kennen. Wir hatten Glück...sehr viel Glück. Da Tanthalas noch keinen Fortschritt der Bewegungen im Süden berichten konnten, haben Leysheja und ich die Pause genutzt, um die Spur der entflohenen Kultisten der Nordfront in die westlichen Berge zu folgen. Wir stöberten sie in einer Ruine kurz vor der Grenze zu Nagrand auf. Es waren drei, tief in eine Ritual vertieft. Als wir uns annäherten, erkannten wir im Zentrum ihres Rituals eine Gestallt aus wirbelten Winden. Sie waren dabei die Geschichte des Landes zu wiederholen und Murmur zu beschwören. Auch wenn der Erfolg von nur drei Beschwörern hierbei fraglich war, so konnten wir das Risiko einer zweiten Knochenwüste nicht eingehen und nutzten die Gelegenheit zu einem Überraschungsangriff, so dass wir die drei Kultisten niederstrecken konnten, bevor sie, wussten wer oder wie viele grade über sie herfielen. Von Murmur blieb nur eine schemenhafte Gestallt zurück, zu wenig, um sich in dieser Welt manifestieren zu können und mit etwas Kraftaufwand, war auch diese Gestallt schnell aus der Welt vertrieben. Der Zufall hat uns diesmal den Hals gerettet, war unser Blick doch gen Süden gerichtet. Nun wissen wir wenigstens, dass der Schattenrat bereits im Besitz des Kodex des Blutes ist. Eine Tatsache, die wir schnell ändern sollten. Doch wie auch im Fall von Teron´gor, könnte die jagt nach dem Kodex eine schwierige Angelegenheit werden. Immerhin konnten wir einen Brief bei einem Kultisten sicherstellen. Ich konnte die Schrift zwar als Erudun erkennen, doch reicht mein Wissen bei weitem nicht aus, um ihn komplett und vor allem sinnvoll zu übersetzen. Die Komtess oder Lady Al´Sharaman werden sich diesem wohl annehmen müssen und das besser schon gestern.

Bei unserer Rückkehr ins Lager stieß Eladia zu uns. Ihre Arbeit geht wohl gut voran und die erste Testphase ihres Mittels läuft. Doch ihre eigentliche Idee ist genial. Das Mittel bekämpft wohl vor allem auch dämonische Korrumpierung und so werden wir testen, ob es auch als Waffe gegen Dämonen von nutzen sein kann. Wenn ja, haben wir damit etwas in der Hand, womit unser Feind mit Sicherheit nicht rechnet. Aufgrund der unsicheren Lage um Telmor herum und der Tatsache, dass immer mehr Arrakoa über die Süd- und Ostgrenzen strömen, fragte ich sie, in wie fern wir in unserem Lager Flüchtlinge aufnehmen könnten. Interessanter weise machte sie dies unteranderem von dem Verbleib von Salandria De´spaire abhängig. Ein Gedanke, den ich so noch nicht wahrgenommen hatte und über den ich mit den anderen sprechen muss. Vielleicht findet sich eine Möglichkeit zum richtigen Gebrauch der Priesterin, ohne ein zu großes Risiko für das Lager einzugehen. Eladia überrascht seid unserer Ankunft hier neben Tatendrang vor allem mit Weitsicht.

Was Ley betrifft, so befindet sie sich am Anfang eines Weges, den ich selbst teilweise gut nachvollziehen kann. Sie schützt sich nach außen hin durch Kälte, um nicht verletzt zu werden. Doch sie wird begreifen müssen, dass dies nur ein Schritt der Verarbeitung sein kann. Ihre Weltanschauung traf heute schon teilweise an ihre Grenzen und will sie nicht immer ein Werkzeug anderer sein, so wird sie lernen müssen, ihren Horizont eigenständig zu erweitern und die Welt nicht nur in den Farben Schwarz und Weiß zu sehen. Doch sie ist jung und wird sich noch entwickeln können, sofern sie dies möchte.

Nun gilt es erst mal zusammenzutragen was wir haben und den Brief zu entschlüsseln. Zusammen mit dem Bericht von Tanthalas aus dem Süden und den Versuchen mit Eladias Mittel wird sich so unser Weg für die nächste Woche zeigen.

_________________
"Dinge, die dem selben gleich sind, sind auch einander gleich."
- Euklids 1. Axiom
- Lincolns Erklärung zur Gleichheit aller Menschen
avatar
Ascas
Admin
Admin

Anzahl der Beiträge : 1140
Anmeldedatum : 10.11.10
Alter : 30

Charakter der Figur
Fraktion: Horde
Gilde: Schattenhafte Erlösung
BattleTag:

Nach oben Nach unten

Re: Schatten von Talador

Beitrag  Ascas am Fr 23 Jan 2015, 23:55

Tag 18

Wir nutzen die Ruhe vor dem Sturm und werden uns mehreren Dingen widmen, bevor wir zum Schlag ausholen. Eladia gelang ein Durchbruch bei der Heilung der Vergifteten. Anscheinend sind diese zusätzlich dämonisch verseucht, was uns vermuten lässt, dass das Treiben des Schattenrats bei der Mine Auswirkungen auf die Spinnen hat. Sie möchte nun Weihwasser herstellen, um die Wirkung davon als Waffe gegen die Spinnen und die dortigen Dämonen zu testen. Eine erste Testversion wird Riordan aus sicherer Entfernung mit einem Pfeil testen. Sollten die Resultate zufriedenstellend sein, so wird sich Eladia wohl mit Tanthalas zusammensetzen, um eine brauchbare Version für Klingenwaffen herzustellen. Anders als geweihte Waffen, kann somit wohl die Wirkung des Lichts in den Körper unserer Feinde freigesetzt werden, was unser Angriffe effektiver gestallten wird. Die Produktion beginnt morgen, wenn Leysheja Wasser von sauberen Quellen im Norden geliefert hat.
Die Komtess lässt unterdessen Zynaria nach Ogerportalsteinen suchen, um ein gefundenes Portal in Gang zu setzen. Dies könnte auf Dauer unsere Mobilität auf Draenor steigern und vielleicht der Grundstein für einen Heimweg sein. Da wir aber nicht wissen, wo sich die anderen Ogerportale befinden, werden wir erst einmal nur ein bis zwei aktivieren und diese unter Bewachung stellen. Vorraussetzung hier für ist natürlich, dass Zynaria genügend Steine findet. Sie kehrte heute von einer ersten Suche zurück und hatte scheinbar schon einen Erfolg zu verzeichnen.
Außerdem hat die Komtess den gefundenen Brief übersetzt. Dem Inhalt zufolge befindet sich Teron´gor im Süden von Talador. Damit bleibt nur die Mine oder das Hauptlager. Vielleicht reist er auch zwischen beiden hin und her. Fakt ist, nehmen wir die Mine ein, so treiben wir ihn in die Enge, wenn wir ihn nicht sogar dort schon stellen können.
Salandria wird erst einmal im Lager unter strengen Auflagen verweilen. Sie wird Eladia zugeteilt, welche Anweisung hat jegliches Fehlverhalten der Tochter der Komtess sofort zu melden. Morgen früh mache ich selber mich auf Richtung Süden zu Tanthalas. Wenn bisher nichts bei Telmor geschehen ist, kann ich ihn auch wieder von dort abziehen und gelegentlich einen Späher vorbei schicken.
Generell gestaltet sich die Zusammenarbeit im Lager gut. Die Mitglieder der einzelnen Häuser unterstützen sich, bei allen Plänen und treiben unsere Arbeit voran. Einzig die Komtess schien recht müde. Sie äußerte Bedenken darüber, zu sehr in die Zeitlinie einzugreifen. Zwar kann ich ihre Sorge verstehen, da sie sich an andere Regeln zu halten hat al wir, doch sind wir anderen uns einig, dass es für solche bedenken bereits zu spät ist. Außerdem werde ich mir die Chance auf Teron´gors Kopf nicht entgehen lassen und zusehen, wie der Schattenrat sich erneut des Auchindouns bemächtigt. Wir sind hier und das soll der Schattenrat merken.

_________________
"Dinge, die dem selben gleich sind, sind auch einander gleich."
- Euklids 1. Axiom
- Lincolns Erklärung zur Gleichheit aller Menschen
avatar
Ascas
Admin
Admin

Anzahl der Beiträge : 1140
Anmeldedatum : 10.11.10
Alter : 30

Charakter der Figur
Fraktion: Horde
Gilde: Schattenhafte Erlösung
BattleTag:

Nach oben Nach unten

Re: Schatten von Talador

Beitrag  Ascas am Di 27 Jan 2015, 01:38

Tag 21



Narren...wir waren solch blinde Narren. Der Schattenrat hat uns kalt erwischt und uns blieb nur noch Schadenbegrenzung oder eher Glück im Unglück...teuer erkauftes Glück. Tanthalas und ich wollten uns grade wieder in Lager begeben, als der der Trupp des Schattenrats an der verborgenen Stadt Telmor vorbei zog. Unsere Vermutung schien sich zu bestätigen, dass der Trupp zur Mine unterwegs war, als sie plötzlich vor Telmor Stellung nahmen und den Schutzzauber der Auchenai gezielt deaktivierten. Hexenmeister, Dämonen, Krieger und Oger fielen in die Stadt ein. Zu viele, als das die dortigen Verteidiger eine Chance gehabt hätten. Binnen weniger Minuten brannten die größten Teile. Wir sahen nur eine Gruppe von Flüchtlingen, welche sich auf die Anhöhe der Stadt retten konnte, während die Angreifer die Verteidiger immer weiter zum Haupttempel zurückdrängten.

Ich schickte Tanthalas zum Platz der Vergeltung und eilte selber zurück in unser Lager, um Hilfe zu holen. Dort traf ich glücklicherweise auf die Komtess und ihre zwei Berater, welche auch auf der Stelle alles stehen und liegen ließen und mit mir zurück nach Telmor eilten. Wir schlugen uns den Weg auf die Anhöhe frei und trafen auf eine Draenei und eine große Gruppe Kinder. Während die Komtess sie in unser Lager teleportierte, verteidigten Riordan, Zynaria und ich das Gebäude gegen einen Orc, der sich plötzlich in einen vollwertigen Dämonen zu verwandeln schien. Als wir ihn niedergerungen und die Überlebenden evakuiert hatten, teilten wir uns auf. Die Komtess kehrte mit ihren Beratern ins Lager zurück, während ich den Haupttempel überprüfte. Dem Licht sei dank, hatten die Verteidiger den heiligen Kristall noch aus der Stadt zum Platz der Vergelter bringen können. Einen von drei Kristallen, welche zum Schutz von Auchindoun dienen und welcher wohl das Hauptziel dieses Überfalls auf eine fast wehrlose Stadt war.

Zurück im Lager waren wir uns alle schnell der neuen Situation bewusst. Der Schattenrat verfügt über geheime Informationen der Auchenai...doch woher? Wurden sie unterwandert? Wenn ja, wie tief reicht der Verrat? Wir haben uns entschlossen nun vorsichtiger mit Informationen über unsere Pläne umzugehen. Nur noch ein kleiner Kreis wird mit allen Details versorgt. Wir können uns keine weitere Niederlage leisten. Denn das ist es, eine Niederlage. Auch wenn der Kristall gerettet wurde, so geschah dies doch auf Kosten der Verteidigung der Zivilisten und es gibt kaum Überlebende.

Wir werden unsere Pläne nun spürbar beschleunigen. Heute und morgen gehen Briefe an unsere Kontakte außerhalb des Lagers raus und noch vor Ende der Woche wollen wir die Mine stürmen. Damit drängen wir den Schattenrat an einen Punkt und Teron´gor kann sich nicht mehr bewegen, ohne das wir es sehen. Ich reise diese Nacht zum Platz der Vergeltung und beobachte von dort aus die Säuberung von Telmor durch die Blutgolems, welche mittlerweile vollzählig im Süden eingetroffen sind. Morgen wird es viele Opfer zu beerdigen geben. Wir haben eine blutige Lektion gelernt und der Takt der Kriegstrommeln hier schlägt nun immer schneller. Doch wir werden den letzten Schlag haben.

_________________
"Dinge, die dem selben gleich sind, sind auch einander gleich."
- Euklids 1. Axiom
- Lincolns Erklärung zur Gleichheit aller Menschen
avatar
Ascas
Admin
Admin

Anzahl der Beiträge : 1140
Anmeldedatum : 10.11.10
Alter : 30

Charakter der Figur
Fraktion: Horde
Gilde: Schattenhafte Erlösung
BattleTag:

Nach oben Nach unten

Re: Schatten von Talador

Beitrag  Ascas am Do 29 Jan 2015, 02:50

Tag 24

Unsere Grundmission ist nach 24 Tagen abgeschlossen. Mit Eleyah ist die letzte vermisste Person von unserer Liste heute lebend bei uns im Lager aufgetaucht. Leider war die Nacht schon zu weit fortgeschritten, um mit ihr ein Gespräch zu suchen, doch sie scheint keine größeren Verletzungen zu haben und hat erst einmal ein Zelt hier im Lager bezogen. Sollte sie sich entscheiden zu bleiben, so stockt dies unsere Nahkampfeinheiten zum richtigen Zeitpunkt erneut weiter auf. Außerdem bin ich mir sicher, dass sie einiges an uns noch unbekannten Informationen im Gepäck hat. Tanthalas schien froh über ihr Erscheinen zu sein. Es wird ein interessantes Bild werden, wenn Vater und Tochter unter einer Flagge in den Kampf ziehen. Es könnte uns tatsächlich gelingen, die verstörenden Bilder unseres Volkes abzuschütteln und vieles, was zu Bruch gegangen ist, hier mit neuem Glanz zu versehen. Ob Eleyah allerdings ihre Art beibehalten wird oder den für sie vorgesehenen Schritt aus dem Schatten macht, bleibt wohl abzuwarten. Zwei Anstecknadeln haben wir noch. Zwei Häuser haben sich unserem Bündnis noch nicht angeschlossen.
Dafür breitet sich unser Handeln nun zumindest passiv über die Grenzen von Talador aus. Herr Eneon Menere schaute wieder bei uns im Lager vorbei und suchte das Gespräch mit mir. Er hat mit seiner Gruppe einen Außenposten in den Spitzen von Arak errichtet, um die Ausgestoßenen der Arrakoa zu unterstützen. Doch ihre Lage dort steht schlecht, alleine was das Material angeht. Eigentlich sind wir nicht hier, um in einen Bürgerkrieg einzugreifen, doch sehen wir nicht tatenlos zu, wie eine selbsternannte Herrscherklasse einfache Zivilisten mordet. Grade wir können die Situation zu gut nachvollziehen. Herr Menere bat erst mal nicht um fiel, wofür ich dankbar war. Denn große Truppenteile können wir ihm jetzt sicherlich nicht zu senden. Aber wir bereiten eine Ladung Vorräte, Waffen und Rüstungen vor. Herr Menere wird eine möglichst sichere Route von uns zu ihrem Lager planen und in einer Nacht- und Nebelaktionen werden wir die Ladung persönlich dort hin eskortieren. Das gibt mir die Möglichkeit selber die Situation in den Spitzen von Arak zu begutachten. Allerdings habe ich ihm nur das Zeitfenster einer Nacht für diese Aktion zugesichert. Länger werden wir unser Lager nicht ausdünnen, solange der Feind hier in Talador nicht geschlagen ist. Ich schätze das dieser Transport wohl in den Tagen nach unserem Angriff auf die Mine stattfinden wird. Da Truppen in der Zeit eh zum Platz der Vergelter verlegt werden müssen, passt uns diese Beschäftigung ganz gut. Zusätzlich scheint Bedarf an einem weiteren Diplomaten für Arak zu bestehen. Ich weis nicht, ob es einen Freiwilligen geben wird, ich werde es aber sicherlich in die Runde werfen. 
Doch zu erst gilt es morgen ein Versprechen einzulösen. Salandria hat für ersten Ärger im Lager gesorgt. Nichts, was sich nicht klären ließe, doch hatte ich ihr versprochen sie aus dem Lager zu entfernen, sollte sie sich nicht zusammenreißen. Tanthalas wird sie morgen noch frühstücken lassen, bevor er sie zu mir bringt. Ich werde sie persönlich zum Magier bringen und sie nach Kriegsspeer abtransportieren lassen. Sie hat ihre Chance vertan und ich stehe zu meinem Wort. Dieses Lager steht unter der Flagge von Quel´Thalas und vertritt dessen Vorstellungen von Recht und Ordnung hier in dieser Welt. Wer meint, er müsse sich diesen nicht fügen, ist nicht würdig unter diesem Wappen zu kämpfen und muss gehen.

_________________
"Dinge, die dem selben gleich sind, sind auch einander gleich."
- Euklids 1. Axiom
- Lincolns Erklärung zur Gleichheit aller Menschen
avatar
Ascas
Admin
Admin

Anzahl der Beiträge : 1140
Anmeldedatum : 10.11.10
Alter : 30

Charakter der Figur
Fraktion: Horde
Gilde: Schattenhafte Erlösung
BattleTag:

Nach oben Nach unten

Re: Schatten von Talador

Beitrag  Ascas am Mo 02 Feb 2015, 22:29

Tag 29

Ein Abend der Erleichterung allerdings mit dem ein oder anderen bitteren Beigeschmack. Unser Angriff auf die Mine war ein voller Erfolg, was wohl den ausgiebigen Vorbereitungen und dem Einsatz jedes einzelnen zu verdanken ist. Allerdings konnten wir Teron´gor dort nicht auffinden. Generell war der Widerstand überraschend schwach. Ich bezweifele, dass wir den Schattenrat verunsichert haben. Viel mehr ist damit zurechnen, dass sie sich selber für das große Finale der Schlacht um Auchindoun sammeln. Aber die Säuberung der Minen verschafft uns wieder einen Gewinn an Boden nach dem Rückschlag in Telmor.
Tanthalas wurde auf der Erkundungsmission verletzt, auf die ich ihn Zynaria und Alexziria am Samstag entsannt hatte. Unteranderem sollten sie den Status eines unserer Lager im Norden überprüfen. Dort war wohl ein Blutgolem außer Kontrolle geraten, welche die drei leider beseitigen mussten. Tanthalas Verletzungen sind an sich nicht schwerwiegend, doch wird er ein bis zwei Tage ruhe benötigen.
Grundsätzlich habe ich allen einen Tag frei gegeben und die meisten werden sich die Woche über mit Reisemissionen beschäftigen. Zynaria und Riordan sind bereits in der Nacht nach Norden aufgebrochen. Alexziria und Tanthalas werden nach Kriegsspeer reisen, sobald er sich erholt hat. Dort werden sie den Bericht über Vorstöße der Eisernen Horde an der Küste Taladors einreichen und Equipment besorgen, welches wir für unseren letzten Kampfeinsatz hier benötigen werden. Eladia bricht die Tage auf, um sich auf die Suche zu begeben, welche sie in diese Welt führte. Sie hat hier gute Arbeit geleistet und mit dem Gegenmittel und dem Weihwasser unseren Sieg heute garantiert. Ich hoffe, dass ihre Suche nicht zu lange dauert und sie bald sicher mit ihrem Freund hier her zurückkehrt.
Solange Zynaria, Riordan, Alexziria und Tanthalas unterwegs sind, kann die Komtess sich erholen und sich ihren Büchern widmen, während ich unseren letzten Kampf plane. Es bleibt nun nur noch ein ziel übrig. Ein Ort, an dem sich Teron´gor aufhalten kann. Doch dieser Einsatz erfordert Kreativität. Das Hauptlager kann nicht einfach gestürmt werden, nicht ohne große Verluste. Ich plane eine neue Taktik, eine gefährliche, die so noch nie von Sin´dorei durchgeführt wurde. Es wird ein riskantes Unterfangen, welches ich nicht befehlen kann und somit nur Freiwillige teilnehmen werden. doch ein Erfolg führt zum Ende der Kämpfe hier und zu einem großen Stück Frieden in Talador.

_________________
"Dinge, die dem selben gleich sind, sind auch einander gleich."
- Euklids 1. Axiom
- Lincolns Erklärung zur Gleichheit aller Menschen
avatar
Ascas
Admin
Admin

Anzahl der Beiträge : 1140
Anmeldedatum : 10.11.10
Alter : 30

Charakter der Figur
Fraktion: Horde
Gilde: Schattenhafte Erlösung
BattleTag:

Nach oben Nach unten

Re: Schatten von Talador

Beitrag  Ascas am Di 10 Feb 2015, 00:41

Tag 36

Die Ruhepause ist vorbei. Alle sind wieder vor Ort und es geht an die Arbeit. Den Berichten aus dem Norden zu folge, werden wir unsere Pläne nicht ändern oder an zusätzliche Verbündete anpassen müssen. Das wir mit einem ernüchternden Ergebnis rechnen mussten, war im Bereich des Möglichen. Aber das unsere Boten eher nach dem Liebesleben der Komtess befragt werden und das auf eine sehr gossenhafte Art, ist schon traurig, wenn man bedenkt, dass diese Leute im Gegenzug scheinbar völlig planlos sind und eigentlich keine Ahnung haben, was sie hier auf Draenor sollen. Diese Welt scheint erneut ein Prüfstein zu sein, dem einige Blutelfen einfach nicht gewachsen sind.
So werden wir nun weitermachen wie gehabt. Lady Al´Sharaman hat Fokuskristalle fertiggestellt, welche wohl auch nach der Meinung der Komtess für ein Portal nötig sind. So wie es aussieht, sind wir eine Reise und wenige Tests von einem ersten Portal nachhause entfernt, dass mindestens zur Nachrichtenübermittlung, wahrscheinlich auch zu Transport weniger Personen ausreichen wird. Während die Komtess, Riordan und Magrid diese letzte Forschungsreise nach Nagrand unternehmen, werde ich mit Zynaria einen Weg auf der Südseite der Berge suchen, von dessen Spitze wir abspringen werden. Alexziria und Tanthalas schicke ich unterdessen die Goblingleiter in Kriegsspeer besorgen. Außerdem scheint werde ich Leysheja noch eine Nachricht zukommen lassen, dass Eleyah mittlerweile bei uns aufgeschlagen ist, da sie den Weg unserer Boten scheinbar nicht gekreuzt hat, wie erhofft. Zum ende der Woche hin werden wir dann feststellen müssen, wie viel Training für die letzte Mission nötig ist und wer überhaupt daran teilnehmen wird. Die Komtess ist bereits darüber informiert, dass sie diesmal nicht mit aufs Feld ziehen kann. Sie wird sich in der Zeit mit den Portaltests beschäftigen können.
Alles was wir hier nun machen bekommt mehr und mehr ein Gefühl von Ende. Der letzte Schlag gegen den Schattenrat, die letzten Tests fürs Portal. Nach über einen Monat rückt der Zeitpunkt für manche näher, an dem ihre Mission in dieser Welt erst einmal beendet ist. Umso größer wird jetzt die Herausforderung die Konzentration der Leute hoch zuhalten, damit der Gedanke an die Heimreise nicht ihre Sinne für die noch zu erfüllenden Aufträge trübt. Noch haben wir hier etwas zu erledigen.

_________________
"Dinge, die dem selben gleich sind, sind auch einander gleich."
- Euklids 1. Axiom
- Lincolns Erklärung zur Gleichheit aller Menschen
avatar
Ascas
Admin
Admin

Anzahl der Beiträge : 1140
Anmeldedatum : 10.11.10
Alter : 30

Charakter der Figur
Fraktion: Horde
Gilde: Schattenhafte Erlösung
BattleTag:

Nach oben Nach unten

Re: Schatten von Talador

Beitrag  Ascas am So 22 Feb 2015, 03:21

Tag 48

Es wird Zeit. Zeit sie alle zurückzubeordern und die letzte Phase zu beginnen. Anderweitige Aufgaben, an denen noch gearbeitet wird, müssen warten. Deshalb war ich heute mit Zynaria in den südlichen Bergen einen Pfad auskundschaften. Wir haben einen gefunden, jedoch wird es zeitaufwendiger, als gedacht. Wollen wir noch kampftauglich an der Spitze ankommen, werden wir nicht um eine Rast während des Aufstiegs umher kommen. Von dort aus steht der Plan, sofern es keine Einwände und genug Freiwillige gibt. Wir nutzen die angeforderten Goblingleiter aus Kriegsspeer, um in der Nähe der Höhle zu landen, in der Teron´gor sich aufhält. Dort bringen wir es dann zu ende. Für den Rückweg plant Zynaria ihre Magie mit der von Alexziria zu verbinden, um dem Feind die Sicht zunehmen. Ich habe mich unterdessen in den letzten Tagen an den Berghängen an unserem Lager umgesehen und ein paar gute Stellen gefunden, um den Freiwilligen, welche sich an dieser Mission beteiligen werden, den Umgang mit den Gleitern mit schrittweise steigendem Niveau beizubringen. Das Risiko allerdings bleibt hoch. Verpatzt einer den Absprung in der entscheidenden Nacht, so landet er mitten in einem der größten Lager des Schattenrats, welches ich je gesehen habe und wir würden kaum Möglichkeiten haben ihm zu helfen, ohne unsere komplette Mission auffliegen zu lassen.
Der Abend brachte noch ein interessantes Gespräch mit Zynaria mit sich. Sie ist eine talentierte und patriotische Kampfmagierin, welche unter ihrer Vergangenheit leidet. Ich glaube aber, sie ist bei der Komtess gut aufgehoben und wird uns auch nach dem Krieg eine große Unterstützung in der Heimat sein. Ob sie ihrem Wunsch nachkommen kann und weiter auf Draenor unter meinem Kommando dienen wird, bleibt eine Frage, die wir mit der Zeit klären können. Jedoch ist es ein deutliches Zeichen für Nachhaltigkeit, wenn talentierte Streiter wie sie, sich wohl fühlen und sich mit Leib und Seele für die Sache einsetzen.
Am Abend erreichte mich ein Brief von Leysheja. Sie ist gesund im Frostfeuergrat eingetroffen und hat meine Nachricht über Eleyahs Ankunft erhalten. Sie wird dort vorerst bleiben und bot an als Kontaktperson zu dienen. In meiner Antwort teilte ich ihr mit, dass kein Bedarf an einer Kontaktperson bestünde und sie auch nicht verpflichtet ist, mir irgendwelche Berichte zukommen zulassen. Sie kann dort natürlich verweilen, solange sie mag, wenn sie das Gefühl hat, dass ihre Talente dort gebraucht werden. Bei ihrem Brief war auch noch ein Brief vom Sonnenpriester Valentinez an die Komtess. Da diese aber noch in Nagrand ist, habe ich diese für sie hinterlegt. Sie waren zwar nicht versiegelt, doch habe ich keinen Blick in den Inhalt geworfen. Kein Grund das Vertrauen dieses Bündnisses unnötig auf die Probe zu stellen. Sie wird ihre privaten Angelegenheiten der Situation entsprechend handhaben und alles was darüber hinaus geht mit uns allen in einer großen Runde besprechen. So haben wir es hier bisher gehandhabt und sie wird sicherlich nicht von dem Erfolgskonzept abweichen. Es gibt einfach keinen Grund in dieser fremden Welt hier nicht untereinander mit offenen Karten zu spielen.
So liegt eine Woche der Vorbereitung vor uns. Ich werde den Leuten viel abverlangen müssen, doch der Preis für ihre letzten Mühen und Kraftreserven wird der Sieg sein. Also noch einmal sammeln und fokussieren. Gehen wir es an.

_________________
"Dinge, die dem selben gleich sind, sind auch einander gleich."
- Euklids 1. Axiom
- Lincolns Erklärung zur Gleichheit aller Menschen
avatar
Ascas
Admin
Admin

Anzahl der Beiträge : 1140
Anmeldedatum : 10.11.10
Alter : 30

Charakter der Figur
Fraktion: Horde
Gilde: Schattenhafte Erlösung
BattleTag:

Nach oben Nach unten

Re: Schatten von Talador

Beitrag  Ascas am So 08 März 2015, 15:26

Tag 64

Die Überschlagung der Ereignisse innerhalb des Lagers lassen mir erst jetzt wieder die Ruhe zum Schreiben. Was ist alles passiert? Wir waren mitten in den Vorbereitungen für den Angriff auf Teron´gor, als Alexziria verletzt von einem Ausflug mit Jarel zurückkehrte. Ihre Verletzung war nicht lebensbedrohlich, jedoch war sie kampfunfähig. Ihre Rolle bei der Rückzugssicherung der Mission war zu wichtig, um sie zu ersetzen, weshalb ihre Heilung nun den Vorrang hatte. Da Eladia sich noch auf Reise befindet, zog Jarel kurzer Hand los, um Salandria zu holen. Es war ein riskanter Schritt, jedoch lies uns die Dringlichkeit kaum eine andere Wahl. Als Salandria zusammen mit Herr Eneon Menere im Lager eintraf, kam was kommen musste. Das Zusammentreffen mit Eleyah lies einen alten Streit wieder aufkeimen, welcher nur durch harte Worte unterbrochen werden konnte. Ich muss gestehen, dass Salandria sich gut um Alexzirias Verletzung gekümmert hat. Ein Grund, weshalb ich Herrn Menere keine Genehmigung für eine Disziplinierung von Salandria durch körperlichen Schaden innerhalb des Lagers gab. Was mit ihr geschehen mag, wo sie nun wieder abgereist ist, bleibt allerdings offen. Auch wenn sie eine der unseren geheilt hat, so hat sie ihr Schicksal selber gewählt und ich werde mich dort nicht einmischen. Die allgemeine Erleichterung, als sie wieder abgereist war, war deutlich zu spüren.
Immerhin war die Zeit auch nicht ganz verschenkt. Zynaria und ich konnten den Pass zum Schattenmondtal in Augenschein nehmen. Die Draenei haben ihn fest in der Hand, allerdings stehen sie von ihrer Meinung her immer mehr unter dem Einfluss der Allianz und begegneten uns sehr verhalten. Aber ihr Stützpunkt am Pass hält, trotz Angriffe durch die Arakoa sicher stand. Somit können wir dieser Region mit gesunder Vorsicht erst einmal den Rücken kehren. Auf dieser Reise began Zynaria auch das erste Mal Andeutungen über gesteigerte Gefühle einer Person im Lager gegenüber zu machen. Jedoch war sie erst jetzt mit Alexzirias Hilfe in der Lage mich als diese Person zu benennen. Eine interessante Tatsache, über die ich sie bei unserer Rückkehr bei einem ohnehin schon versprochenen Getränk in der Taverne befragen werde. Auf Nachfragen der Komtess hin, stellte ich aber klar, dass der Krieg hier absolute Priorität hat und auch mein Leben nach Draenor voraussichtlich keine Grundlage für eine funktionsfähige soziale Beziehung darstellt. Zynaria scheint dies zu wissen und legte bisher nur Wert darauf, mich in Kenntnis ihrer Gefühle zu setzen, mehr nicht. Dafür scheint sie eine gesteigerte Version von Freundschaft zu Alexziria zu pflegen, welche wohl auf die enge Zusammenarbeit zurückzuführen ist und bereits im Austausch von freundschaftlichen Geschenken sich verdeutlicht. Ein weiteres Zeichen dafür, dass in den zwei Monaten hier mehr entstanden ist als nur ein Zweckbündnis.
Die Komtess scheint ihren Briefverkehr mit dem Sonnenpriester Valentinez mittlerweile abgeschlossen zu haben. Es wurden drei bis vier Briefe verschickt, mit größten Teils Verständnisfragen des nördlichen Lagers zu Gegebenheiten hier auf Draenor. Zwar war nicht jeder damit glücklich Informationen zu teilen, doch reichte meine Feststellung darüber, dass es sich im Norden ebenfalls um Sin´dorei handelt aus, um diese Sache für die meisten abzuhaken. Bei allen persönlichen und politischen Differenzen, so werden wir nicht anfangen unser eigenes Volk auf dieser Welt absichtlich zu behindern. Immerhin reichte wohl der kurze Informationsaustausch aus, um das nördliche Lager zum Handeln zu bewegen, was auf Dauer unsere Flanke vor der Eisernen Horde sichern könnte.
So widmen wir nun wieder der hier vorherrschenden Lage unsere volle Aufmerksamkeit, auch wenn zu befürchten ist, dass die verlorene Zeit unserem Feind hier kräftig in die Hände gespielt hat. Heute und am Dienstag finden die Unterweisungen und Probesprünge mit den Gleitern statt. Sollte es keine Probleme geben und die Aufmerksamkeit aller bei diesen Übungen sein, so sind wir bis Ende der Woche marschbereit und werden vielleicht das kommende Wochenende für den letzten Angriff hier nutzen können. Die Komtess reist unterdessen mit Jarel und Ilarion am Donnerstag ins Schattenmondtal. Dort suchen sie einen Helfer, den die Komtess dort vermutet, um das erste Probeportal öffnen zu können. Das sie im Schattenmondtal sehr diplomatisch vorgehen muss, scheint sie in ihre Überlegungen mit einbezogen zu haben. Zwar ist die Allianz nicht unser Feind hier, doch wozu ein kleiner Fehltritt führen kann, ist ihr scheinbar durchaus bewusst. Sobald das Portal offen ist, haben wir beschlossen als erstes ein Tier mit einer angebundenen Nachricht durchzuschicken. Zwar sind die Berechnungen in der Theorie eindeutig, doch Magie verhält sich in der Praxis bekanntlich manchmal etwas eigen. Und immerhin wurde diese Art von Portal noch nie von einem der Anwesenden praktisch ausprobiert.
Arbeitsreiche Tage liegen damit vor uns. Sie sind nötig, um die verlorene Zeit wieder aufzuholen. Aber am Ende dieser Arbeiten könnte das von manchen schon lang erwartete Fest stehen.

_________________
"Dinge, die dem selben gleich sind, sind auch einander gleich."
- Euklids 1. Axiom
- Lincolns Erklärung zur Gleichheit aller Menschen
avatar
Ascas
Admin
Admin

Anzahl der Beiträge : 1140
Anmeldedatum : 10.11.10
Alter : 30

Charakter der Figur
Fraktion: Horde
Gilde: Schattenhafte Erlösung
BattleTag:

Nach oben Nach unten

Re: Schatten von Talador

Beitrag  Gesponserte Inhalte


Gesponserte Inhalte


Nach oben Nach unten

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben

- Ähnliche Themen

 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten