Missionstagebuch von Magrid Al Sharaman

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Missionstagebuch von Magrid Al Sharaman

Beitrag  Magrid am Fr 05 Dez 2014, 16:39

1. Tag

Ich weiß nicht wann wir sind, darum werde ich die Tage an diesem Ort zählen und so hoffentlich nachvollziehen können, wieviel Zeit vergangen ist. Alex und den Trottel habe ich gut durch das Tor gebracht, während die Orks und der andere glücklose Trupp ihre Zeit mit Diskutieren verschwenden. Dank den Beiden waren wir in der Lage ganz leicht durch das Tor zu schlüpfen und ich konnte nicht glauben, wo wir sind...ich will es nicht glauben. Ein neuer Orkplanet? oder wage ich es noch weiter zu gehen und wir befinden uns auf dem Feld der Geschichte?


3. Tag

Wir haben beschlossen bis auf weiteres zusammen zu bleiben, auch wenn mir das persönlich nicht gefällt. Ich kann auf mich aufpassen, nun muß ich auch auf die Beiden achten, das nervt irgendwie.
Die Einheimischen hier nennen diese Welt Draenor, meine Befürchtung ist also wahr, wir sind in die Vergangenheit gereist und von unserer glorreichen armee ist weiterhin nichts zu sehen, dafür beobachte ich die Truppen der eisernen Horde munter durch das Portal stürmen, echt bescheuert.


5. Tag

Was zum Nether ist der dunkle Rat? Noch nie davon gehört, selbst von Opas Erzählungen nicht und der war da schon in der Scherbenwelt, als die Allianz damals noch verzweifelt versuchte die Horde zurückzudrängen, in etwa zu der Zeit, als unser Volk ums Überleben kämpfte. Alex und der Trottel machen mich langsam krank, dieses ständige Geturtel...ich vermisse meine Lieben...hoffentlich geht es ihnen gut.


10. Tag

Das Portal ist zusammengebrochen und es sind Truppen der Allianz und der Horde hindurchgestürmt. Soweit ich es beobachten konnte, wurde die Magie von Hexenmeistern mißbraucht, das Portal zu speisen, die wurden wohl befreit. der weg nach Hause ist also erst einmal versperrt. Im ersten Stoßtrupp konnte ich auch die Lotterbande von Käpten Kabeljau ausfindig machen, ansonsten sehe ich aber weder Tenebra noch das Einauge. Kamen sie noch durch oder wird das Portal für einen weiteren Stoßtrupp geöffnet?



15. Tag

Verdammte Allianz, verdammte Volltrottel. Sie haben eine dieser Maschinen benutzt, die Eisenkugeln schießt und damit das Portal zerstört, nun sind wir abgeschnitten, wie sollen wir wieder nach Hause?


17. Tag

Egal wie lange es dauert, egal was ich aufwenden muß, ich finde einen Weg zurück. Liirie, Linn, wartet auf mich, ich kehre bald zurück. Ich hoffe es geht Euch gut.
Von Alex und dem Trottel muß ich mich heute verabschieden. Ich habe Alex geraten, daß sie sich zurück hält und versteckt, ich bezweifle, daß sie sich daran halten wird. Meine erste Spur wird dieser Rat sein, sie wissen, wie man das Portal öffnen kann und wenn mich meine Geschichtskenntnisse nicht täuschen, gab es mehr als ein Portal auf Draenor, immerhin öffnete Ner'zul alle, um den Planeten damit auseinander zu reißen.
Ner'zul, mein Blut gerät in Wallung, wenn ich an diesen Namen denke, der Ork, der zum Lichkönig wurde. Auch wenn es wohl auf meine Welt keinen Einfluß hat, die Genugtuung, ihn zu töten, bevor er es wird, macht mir zumindest die Zeit hier erträglicher, genauso das Wissen, daß es dann ein Selbst von mir dann gibt, welches eine schöne Kindheit haben wird.
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Re: Missionstagebuch von Magrid Al Sharaman

Beitrag  Magrid am So 07 Dez 2014, 13:23

21. Tag oder ist es schon der 22. Tag?

Ich durchstreife schon seit lange Zeit diese Höhlen, sie sind faszinierend und abschreckend zugleich. Viele dieser Kristalle strahlen eine unheimliche Energie aus. Ich kann mir vorstellen, wenn sie ähnliche Eigenschaften besitzen, wie die der Draenei, daß ich diese mit Nethermagie füllen kann.
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Re: Missionstagebuch von Magrid Al Sharaman

Beitrag  Magrid am Di 09 Dez 2014, 22:09

23. Tag

Die Arakkoa sind ein recht merkwürdiges Volk, geierartige Wesen, die von majestätischen Vogelwesen unterjocht werden und dennoch erinnern mich diese sogenannten Ausgestoßenen an mein eigenes Volk, eigentlich an Beide. Die Blutelfen, weil sie von ihrer einstigen Größe aufgrund einer Sucht, eines Fluches auf ein bemitleidenswertes Maß heruntergeschrumpft sind und sich langsam erholen.
Die Verlassenen jedoch ähneln ihnen noch mehr. Der Untod, der wahre Fluch, ersonnen von Leuten, die nichts gutes im Sinn hatten und wie auch die Verlassenen, kam ihnen der Zufall zur Hilfe und wohlwollende Hände. Ich bin mir sicher, die dunkle Fürstin würde diese Wesen gerne einmal mit eigenen Augen sehen, auch mit welchem Stolz sie ihren Fluch ertragen, sie könnten die Moral in Unterstadt heben, denn auch wenn sie nicht untod sind, so zeigen sie doch, wir sind nicht allein.

Ich werde heute an Käpten Kabeljau eine Nachricht senden. Auch wenn Antalis mich dafür tadeln würde, hier auf Draenor sind Dämonen die besten Begleiter. Ich arbeite derzeit daran mir noch einen mächtigeren Dämon zum Begleiter zu machen, ich werde alle Macht brauchen, um diese Welt zu überleben und wenn nötig, mir meinen Weg nach Hause frei zu brechen.

Die Kristalle sind sehr vielversprechend, sie haben die Fähigkeit Nethermagie in sich aufzunehmen, das macht es mir leichter und ich werde nicht wie die Orks auf Nethermanten zurückgreifen müssen, um ein Portal zu öffnen. Doch so gerne ich den Magiern zeigen würde, daß ein sogenannter Akademieversager etwas schafft, was sie nicht in tausend Jahren schaffen, ich brauche die Magieströme aller Richtungen der Leylinien, also auch Magier, Priester, Schamanen vielleicht sogar Druiden. Die Mannschaft von Kabeljau ist bunt, vielleicht finde ich da die Verbündeten, die uns einen Brückenkopf schaffen, nach Hause.
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Re: Missionstagebuch von Magrid Al Sharaman

Beitrag  Magrid am Fr 02 Jan 2015, 21:12

Tag 30 oder haben wir schon 35...?
keine Ahnung, die Zeit vergeht hier anders und ohne Kontakt zu anderen aus meiner Zeitlinie, werde ich wohl auch nicht herausfinden, wie lange ich hier schon weg bin. So lange war es nicht geplant, ich wollte nur A und den Idioten abliefern und dann wieder durch das Portal nach Hause verschwinden, um an neuen Erkenntnissen zu forschen. Die Flora und Fauna von Draenor ist beeindruckend und ein jammer, daß diese wohl beim Auseinanderbrechen damals verloren ging. All diese substanzen sowohl Leben fördernd als auch raubend. Arznein und Gifte, die ich noch nie gesehen habe.
Ich habe an Kabeljau noch einen Brief geschrieben, wir sollten uns treffen am Frostfeuergrad. Meine Versuche mit den Kristallen sind wirklich erstaunlich. Ich wette wenn ich eien von denen in Silbermond verstecke, die Blutritter würden verzweifelt nach einem Nethermanten suchen und würden nichts finden außer einem Kristall. Welch ein Spaß, aber ich habe dafür wohl eine andere Verwendung. Die Orks nutzten Nethermanten zum Speisen ihres Portales, soweit ich es beobachtet habe. Mit diesen Steinen benötigen wir höchstens einen, nämlich mich. Wenn ich die Geschichten von Opa richtig verstanden habe, gab es mehr als ein dunkles Portal und ich erinnere mich sogar an eines bei Nagrand, das auf einer Scholle vorbeidriftete, vielleicht sollte ich weiter suchen und so einen Weg nach Hause finden.
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Re: Missionstagebuch von Magrid Al Sharaman

Beitrag  Magrid am Fr 09 Jan 2015, 21:03

Irgend ein Tag, ich habe meinen Mondkalender und den Goblinzeitgeber weggeworfen.

Glaube ich der Zerfallsrate des Gesundheitssteines, den ich in meiner Tasche trage, seitdem ich in dieser Welt angekommen sind und wenn ich mich recht entsinne, ist der Zerfall Pro Tag immer die Hälfte. Er ist schwach, er wird bald auseinander brechen, gut möglich, daß ich also schon seit eineinhalb Monaten hier bin.

Die Zeit scheint langsam und quälend, vor allem, wenn man niemanden hat, mit dem man reden kann. Zuhause habe ich Lin, habe ich meine Schwestern und meine kleine Tochter, wenn es ganz brenzlig ist auch meinen Opa. Da die Horde niemals durch das dunkle Portal schritt, niemals die brennende Legion die Seuche nach Azeroth bringen wird, wird in dieser Zeitlinie auch niemals mein Opa in Shattrath Zuflucht suchen und wohlmöglich wird auch eine gewisse Stella niemals ohne ihre Schwestern, Mutter und Vater sein müssen. Ein tröstlicher Gedanke, daß sie nicht das durchleben muß, wie ich.

Mein Auge hat etwas erspäht, was Gul'dan da zu schaffen hat. Ein Lager? Das sind Orcs, keine roten Orcs, wohlmöglich will er dieses Lager angreifen. Ich bin bereit, ihm die Tour zu vermasseln.



Nachtrag: Ich bin noch immer eine Größe, die man fürchten muß. Gul'dan hat seine Truppen abgezogen, ich habe nicht nur das Lager beschützen können, sondern habe nun auch eine Zuflucht, die Orcs des Feuergrades sind warmherzig, freundlich, ganz so wie unser alter Kriegshäuptling, der vor Sargfresse. Ich werde von hier aus noch einmal einen Brief abschicken an Sereoh und hoffe, daß dieser ankommt.

Nachtrag 2: Ein Leerwandler überbrachte mir eine Nachricht, bevor er verging. Renar? Woher weiß er bitte, wo ich bin? er will mich treffen in Talador...zum Nether noch eins da komme ich doch grade her!
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Re: Missionstagebuch von Magrid Al Sharaman

Beitrag  Magrid am Fr 09 Jan 2015, 23:41

Neunter Tag des neuen Jahres.

Ab heute ist das meine neue Zeitrechnung. Ich hatte damals richtig gesehen, es kamen mehr Leute durch das Portal, als nur die paar. Sie haben sich in Talador eingrichtet, auch Lady Avan'seel ist anwesend und irgendwie macht sie mir Sorgen. Umgeben von Beratern und dann dieses Funkeln in ihren Augen, das kann ihre neue Persönlichkeit sein oder etwas anderes. Tenebra war nicht da, schade eigentlich. Meiner Familie wird eine Rehalibitierung angeboten, ich denke es ist in Opas Sinn, daß ich zugestimmt habe, dann wird endlich Marvins Schande von uns abgleiten, sobald das hier alles vorbei ist.
Ich habe Ketsol davon berichtet, daß wir in zwei Tagen ein lager des Schattenrates angreifen werden, vielelicht nicht so heroisch, wie er sich das ausmalte, aber im Wissen, den rat am Feldzug gegen Auchindoun empfindlich zu stören, war er bereit. Heute Abend gehen die Vorbereitungen los und morgen sind wir unterwegs. Da trifft es sich sehr gut, daß uns damals ein Buch von Ingenieuren der Eisernen in die Hände gefallen ist. Der Schattenrat wird nicht wissen, was sie da getroffen hat.
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Re: Missionstagebuch von Magrid Al Sharaman

Beitrag  Magrid am Sa 10 Jan 2015, 17:38

Zehnter Tag des neuen Jahrs.

Ketsol hat damals nicht übertrieben, als er sagte, er könne schnell eine Staffel zusammenstellen. Die Nutzung als ablenkung geht ihm zwar noch immer nicht in den Kopf, aber ich werde wohl noch einige Zeit haben, ihn die Vorzüge von asynchroner Kriegsführung zu zeigen. Je mehr sich der Feind fragen muß, um so besser für uns. Einen Überblick braucht nur einer und das sind unsere Truppen. Ich habe die Leute genau instruiert, ihnen genau das Zielgebiet vorgegeben, Landmarke ist der große Holzturm in der Lagermitte, hier werden sie dann ihre Bomben abwerfen. Nur hin, abwerfen und wieder zurück. Kein Risiko eingehen, nichts was den Vormarsch unserer Truppen bremst. Ich werde mit ihnen fliegen und dann einen Tag später im Lager unserer Verbündeten in Erfahrung bringen, wie erfolgreich sie mit den Portalen waren.

Selenes Idee eines Torblockers scheint mir recht gut, bringt mich aber auch auf eine andere Idee, diese könnten wir unter gegebenen Umständen sogar nutzen, um dem Feind beträchtlich zu schaden. Kein Torblocker, wir brauchen auch einen Torbrecher, ein Kristall als Katalysator, der dann das Tor zum überladen bringt, das könnte nicht nur den Beschwörer vernichten, sondern auch einen Teil der Truppen des Feindes. Ich werde am Montag gleich meine Berechnungen beginnen. Mögen uns die Mädchte beistehen.
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Re: Missionstagebuch von Magrid Al Sharaman

Beitrag  Magrid am Mi 14 Jan 2015, 17:33

13. Tag des neuen Jahres.

Die Staffel ist wieder wohlbehalten angekommen, keine Verluste auf unserer Seite, ein vernichtetes Lager und ziemlich verärgerte Schattenräte auf der anderen Seite, so geht das gut. Eine Orkin des Schattenrates war so "freundlich" mir ihren Körper zu leihen, so daß ich mein Marionettenspiel nutzen konnte, dadurch konnte ich mich über den Erfolg von Selenes Aktion überzeugen. Soweit ich das sehe, hat Selene zwar kraftmäßig Federn gelassen, es verlief aber wie geplant. Jetzt sollte ich langsam mal mit sereoh zusammentreffen, ich will hier nicht länger als nötig verweilen.
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Re: Missionstagebuch von Magrid Al Sharaman

Beitrag  Magrid am Di 27 Jan 2015, 21:58

28. Tag des neuen Jahres

Meine Anstrengungen zahlen sich noch nicht aus. Die Experimente mit den Kristallen zeigen, daß sie speichern, das abgeben, ist wohl etwas schwerer. So wie es aussieht, benötigt man zur Zeit einen Zaubernen, der diesen Kristall bis zu einer kritischen Masse aufläd, bevor er dann beginnt die Magie wieder abzugeben. Äußerst unpraktisch.
Ein Kundschafter meldet mir, daß man im Lager unserer Truppen der Horde zwei Personen gesehen hat, Elfen, die nicht wirklich freundlich empfangen wurden. Der Beschreibung nach könnten das der Idiot und Alex sein, allerdings halte ich das für unwahrscheinlich. Ok, der Idiot ist so blöd und würde es versuchen, aber Alex weiß, was passiert, wenn sie sich blicken lassen. Es nutzt nichts, ich werde die Tage mal im Lager vorbeisehen müssen. Grade jetzt, wo ich alle Hände voll zu tun habe diesen Fokus zu bearbeiten.
Wo ich bei Trotteln bin, von Sereohs Hündchen habe ich bisher auch nichts mehr gehört, seit dem letzten Treffen. Ich sollte da auch mal auftauchen, immerhin, was glaubt er, wie lange wir noch hier bleiben wollen?
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Re: Missionstagebuch von Magrid Al Sharaman

Beitrag  Magrid am Do 05 Feb 2015, 22:30

36. Tag des neuen Jahres

Die Mission verlief wieder erfolgreich, ein zwei Ausreißer mußte ich selbst erledigen, aber was solls, Asche soll ja gut sein für Pflanzen. Ich habe Alex im Lager wiedergetroffen, wie es aussieht, nimmt sie Selene wieder mehr in Beschlag, als Magierin, ich hoffe sie wird bald wieder mehr rehalibitiert, es ist eine Schande, daß sie so herabgewürdigt wurde.
Von Sereoh kommt bisher noch immer keine nachricht, dafür mache ich Fortschritte mit den Fokuskristallen. Sie geben nun kontrolliert ihre Energie ab. Sehr gut. Nun muß ich nur noch ein Testportal erstellen, am besten frage ich Selene dazu. Es muß nicht groß sein, vielleicht groß genug einen Brief durchzuschicken, einen Wink in die Heimat, daß wir noch existieren. Wenn dieser Test erfolgreich ist, können wir uns daran machen, das Ogerportal zu kapern und dann endlich aus dieser Welt verschwinden, beziehungsweise eine dauerhafte Passage für uns erstellen, sollten wir hier auf Draenor doch noch unsere Fußabdrücke hinterlassen wollen.
Meine Liebste, meine liebe Tochter und die Tochter meiner Liebsten, meine Gedanken sind immer bei Euch, ich zähle die Tage, es wird nicht mehr lange dauern und wir werden wieder vereint sein und dann, wird für uns, unsere Familie und für die Machtverhältnisse in Silbermond alles anders.
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Re: Missionstagebuch von Magrid Al Sharaman

Beitrag  Magrid am Fr 06 Feb 2015, 18:38

37. Tag des neuen Jahres

Meine Späher haben mir beunruhigende Neuigkeiten zugetan. Rein zufällig oder ob sie genau diesen aufgelauert haben, hatten sie die beiden Berater von Selene erspäht, dem Gespräch nach wohl grade kommend von dem Lager, in dem sich die andere Truppe aus Silbermond befinden soll, wer da drinnen ist, konnten sie nicht erfahren, aber nach dem Unmut der Beiden, schien es nicht gut ausgegangen zu sein. Keine Ahnung, ob es dieser fremde Orcclan war, der da in die Verhandlungen pfuschte oder ob sie ausgerechnet auf einen Vertreter der Gattung Blutelf getroffen sind, die ihren Mund besser nie öffnen sollten, es schien nicht so ausgegangen zu sein, wie man es sich erhofft hatte. Pläne diese Truppen zu finden und mit unseren zusammenzuführen, gab es bereits und wahrscheinlich sind diese auch nötig, aber unser Heer ist nicht abhängig von der Gnade von Leuten, die grade noch so durch das Portal gekommen sind, bevor es vernichtet wurde.
Für mich bedeutet das, daß ich nun meine Kräfte, meine Verbündeten und meine Erkenntnisse mit dem wahren Heer Silbermonds verbinden muß. Vielleicht bekomme ich ja noch die Möglichkeit jenen Individuen, die dieses Gespräch zu ihren und unseren Ungunsten versaut haben, ins Gesicht zu grinsen und ihnen zu sagen, daß auf mein Haus mehr Verlaß ist, als auf einen unschlüssigen Haufen. Ich frage mich ob die Einäugige von den Blutrittern auch bei ihnen ist, wenn ja, wird sie es versaut haben. Tenebra wird wahrscheinlich nicht dabei gewesen sein, Diplomatie liegt ihr und selbst wenn das Ergebnis unterm Strich das gleiche gewesen wäre, eine Absage, so bilde ich mir ein, daß der Unmut der beiden Botschafter nicht der gleichen gewesen wäre. Bedauerlich, ich hatte mir erhofft, daß sie in diesem Lager ist.
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Re: Missionstagebuch von Magrid Al Sharaman

Beitrag  Magrid am Mo 09 Feb 2015, 23:01

39. Tag des neuen Jahres.

Es war nicht schwer einen Avatar nach Talador zu schicken, ich habe dort die Komtess und alle anderen getroffen. Meine befürchtungen durch den Bericht haben sich bestätigt, der feine Herr Sonnenpriester hat in Sachen Diplomatie in die Latrine gegriffen. Pech für ihn und seinen müden Haufen, nun bin ich am Zug.
Ich habe das Ergebnis meiner Arbeit präsentiert, ein Fokus, der Magie speichern kann und einen Plan. Nach meiner Berechnung benötigen wir zwei nethermantische Foki in der Größe einer kleinen Säule und einen Steuerfokus, der mit Selenes Magie und mit temporalen Partikeln gespeist wurde. Damit kommen wir heim und dort können wir uns daran machen das Portal zu stabilisieren, sollten wir trotz allem noch den Draenei helfen wollen. Ich persönlich werde wahrscheinlich hin und wieder zurückkehren, wenn es sich einrichten läßt. Zum ersten Mal sehe ich einen Lichtblick.
Die Tage werde ich mit Selene in Nagrand zusammen treffen, wegen der Anomalien.
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Re: Missionstagebuch von Magrid Al Sharaman

Beitrag  Magrid am Mi 08 Apr 2015, 20:06

Tag 80, ich glaube zumindest, dass es dieser Tag ist.


Meine Kundschafter haben mir von einem Ort berichtet, einer Insel im östlichen Meer, wo sich die Truppen der Allianz hingerettet haben. Das wäre für mich nichts besonderes, wenn da nicht zwei Dinge wären. Die Insel wird zur Hälfte von der Allianz bevölkert, zur anderen Hälfte von Truppen der Horde, unserer Horde, nicht die Eisernen, diese primitiven Zerrbilder dessen, was wir eigentlich sind. Das andere ist jedoch etwas, was mich aufhorchen ließ. Wie es aussieht, bekommt die Allianz den Nachschub nicht allein von Draenor, meine Kundschafter sprachen von wabernden Bildern in der Luft. Kann es das sein? Ist der Allianz das gelungen, was wir so verzweifelt versuchen? Das läßt mir keine Ruhe, eien Passage nach Hause, ein Weg in die Heimat. Mein Verstand ist trunken und mein Herz verzehrt sich danach, ich will nach Hause, endlich mein Kind in den Armen halten, dich will sie nicht alle im Stich lassen, weder meine neuen Orkfreunde, noch die Truppe, der ich mich angeschlossen habe. Ich werde eine Nacht darüber schlafen, sollte ich mich entschließen, diesen Weg zu suchen, muß ich mir einfallen lassen, wie ich an das Geheimnis komme, vielleicht wird es Zeit, das wieder zu verwenden, was mir Mutter so großzügig vererbt hat, egal was andere dazu denken und sich für schöner halten, jedoch Menschen, sind sehr leicht zu beeindruckende Geister.
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Re: Missionstagebuch von Magrid Al Sharaman

Beitrag  Magrid am Mo 13 Apr 2015, 17:18

Tag 84

Was sieht da mein getreues Auge? Eine Insel, östlich vom großen Kontinent. Südlich hat eine Truppe der Allianz eine Garnision erbaut, im nördlichen Teil sind Truppen unserer Horde. Meine Späher haben sich wohl nciht geirrt, ich sehe wirklich durch ein Portal Truppen und Nachschub kommen. Ob das ein stabiles dauerhaftes Portal ist, bleibt abzuwarten, zumindest aber ist meine Neugierde geweckt und so wie es aussieht, habe ich für meinen nächsten Schritt vier geeignete Opfer gefunden, drei Marionetten und einen einfältigen Gockel.
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Re: Missionstagebuch von Magrid Al Sharaman

Beitrag  Magrid am Di 14 Apr 2015, 20:53

Tag 85

Ich bin ermattet, das war eine anstrengende Aktion. Um nicht von der Allianz entdeckt zu werden, habe ich mehrere Gefäße verwendet, so viele hatte ich schon lange nicht mehr. Am Ende dieser Kette war eine Kaldorei. Üppiges Dekolté und Apfelpo, das sind die Waffen mit denen ich meine Informationen gesucht.
Gnome sind auch zu drollig. Der starrte mir oder vielmehr ihr die ganze zeit sonst wo hin, allerdings war ich als interessiertes Dummchen auch sehr überzeugend. Er fraß mir schnell aus der Hand und erklärte mir bereitwillig, wie sie das Portal stabilisiert haben. Sie können es jederzeit von Draenor aus öffnen, Grundlage sind genau unsere Techniken, mit geringen Abwandlungen und Varianzen. Ich muss das dringend an Selene geben, vorher mache ich aber einen Abstecher zum Hordelager, ich bin mir sicher, dass sie meine Entdeckung sehr zu schätzen wissen. Wozu die eigenen Ressourcen verschwenden?
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Re: Missionstagebuch von Magrid Al Sharaman

Beitrag  Magrid am Mi 15 Apr 2015, 12:34

Tag 86

Ich mache mich auf den Weg in das Lager in Talador, in der Hoffnung, dass sie endlich wieder da sind und keine Gefangenen von Gul'dan sind. Die Magier in Kriegsspeer waren sehr begierig auf meine Erkenntnisse und all dem, was wir zusammengetragen haben, sogar Kollegen aus dem apothekarium habe ich gesehen. Das Portal auf Ashran für die Horde sollte binnen einer Woche fertig sein, bis dahin muss ich sie alle gefunden haben, ich könnte nicht ruhigen Gewissens nach Hause. Lin, Liirie, wartet noch ein wenig auf mich.


Nachtrag
Ich habe sie im Lager gefunden, sie haben anscheinend auf mich gewartet und gehofft. Ich trug ihnen meine guten Nachrichten vor, doch sie hatten auch welche. Selene wollte es wagen, einen Weg nach Hause. Celeste habe ich bescheid gegeben, sie wird auf meine Schützlinge achten, solange ich weg bin. Ich schreibe diese Zeilen in voller Verzückung und in einem Überschwank an Glück, denn unser Weg nach Hause, er ist gelungen, ich sitze hier an meinem Schreibtisch. Meine Tochter, meine Frau...wie lange habe ich sie vermisst, nun weichen sie mir nicht mehr von der Seite. Vielleicht auch, weil sie spüren, dass ich nicht lange da sein werde. Sobald das Portal in Ashran steht, werde ich einsatzbereit sein, Celeste muss dann nur noch etwas sagen und ich bin wieder auf Draenor, denn ich bin dort noch nicht fertig. Alex ist noch dort und ich will das Dorf, was ich beschützte, nicht im Stich lassen. Morgen lasse ich mir von Rafati berichten, wie es mit Wanderers Ruh aussieht.
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Re: Missionstagebuch von Magrid Al Sharaman

Beitrag  Magrid am Sa 06 Jun 2015, 00:28

Silbermond, 05. Juni im Jahr 38 nach dem dunklen Portal

Auch wenn mich Lil darum gebeten hat, nicht schon wieder zu gehen, ich konnte und wollte die Bitte von Selene nicht abschlagen und bin vorzeitig zurückhekehrt nach Draenor. Immerhin ist meine Mission auch ein edles Werk. Die Komtess hat mir aufgetragen, Alexiria und den Idioten endlich wieder von Draenor zu holen, zurück nach Silbermond, wo sie ihren Strafdienst beim Militär antreten werden.
Ich habe sie im Lager angetroffen, wie ich es mir dachte. Auch dieser Jarel war da, auch wenn ich ihn nicht gleich erkannt habe. Sein Gesicht glich einem Schlachtfeld, in das mal einen Stiefel getreten hat. Angeblich beim Training mit dem Idioten passiert, wahrscheinlich hatte Jarel einfach sein Ego angekratzt. Alex war Feuer und Flamme nach Hause zurückzukehren, ich habe ihr alle Bedingungen erklärt und auch die Gefahren, die lauern, denn ich habe Eleyahs Warnungen nicht vergessen. Tanis und Alex droht weiter Gefahr und nach Eleyahs Andeutungen scheint unser sauberer Herr Sonnenpriester mit kriminellen Elementen zu tun zu haben, ich habe das Exil darum gebeten, doch mal zu schauen, mit wem genau und ob wir gegen diese etwas in der Hand haben, dass sie schlichtweg den Dienst verweigern.
Wo ich bei Dienst verweigern bin. Ich habe Alex davon abgeraten das andere Lager zu informieren, sie hat eine Nachricht bei Renar hinterlassen, wenn sie nach Hause wollen, sollen sie fragen und nachforschen. Die Zeit in der wir unsere Hilfe angeboten haben und dafür verspottet wurden, ist vorbei. Für manche Individuen aus diesem Lager wird es so oder so unangenehm in Silbermond.  
Alex ist nun in Silbermond und ich wieder in meinem Lager, zähle die Tage, bis ich wieder Zuhause bin. Ich habe meiner Frau und unseren Töchtern versprochen, auf ein Konzert zu gehen. Die Todessymphoniker zu Unterstadt wollen gerne bei uns im Haus auftreten.

Nachtrag
Eine Nachricht aus der Heimat, der dunkle Lord lässt mich wissen, dass nun sowohl Alex, als auch der Idiot unter Beobachtung stehen, zu ihrer Sicherheit. Witzig ist, dass Alex und Idiot auch die Codenamen sind, war sehr amüsiert, habe noch immer Seitenstechen.
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Re: Missionstagebuch von Magrid Al Sharaman

Beitrag  Magrid am So 02 Aug 2015, 02:39

Silbermond 2. August im Jahr 38 nach dem dunklen Portal

So sehr ich gerne wieder zurück wollte, so sehr ich zu Lin und zu meiner kleinen Liirie zurück wollte, aber das normale Leben erscheint mir momentan erdrückender, als das Leben im Feldlager und auf dem Schlachtfeld. Wie einfach war es doch damals, als ich noch genau wusste, dass ich nur mir selbst verantwortlich bin und wenn ich sterben würde, es niemanden interessiert. So war es damals einfacher zu ertragen, im Kampf gegen die Untoten von Arthas immer wieder sein Leben zu riskieren und immer wieder seine eigenen Grenzen weiter auszudehnen. Heutzutage ist es nicht mehr so leicht, jedes mal fort zu gehen, sich von Frau und Tochter zu verabschieden, ich habe es inzwischen aufgegeben, erst dann Talimee um ein Portal nach Orgrimmar zu bitten, wenn Liirie schläft. Inzwischen hat sie den Zusammenhang zwischen schlafen gehen und dass Mama dann weg ist, sehr gut erfasst, eigentlich ganz logisch, sie ist eine Al Sharaman und schlägt wohl nach mir, zum Glück aber nicht, was ihr Schicksal angeht. Nicht nur ihr fällt der Abschied schwer, auch mir, denn ich weiß nie ob und wann ich wieder zurück sein werde. Ob mir dann noch mein kleines dreijähriges Mädchen in die Arme springt, oder ob sie dann älter geworden ist, ob es eine Elfe mit zehn Wintern ist oder gar mich ein Teenager strafend ansieht, weil ich so lange nicht mehr da war. Ich weiß, dass Lin gewiss alles tun wird, damit Liirie versteht, warum ich das mache, warum ich dafür sorgen muss, das Gul'dan und alles andere, was aus diesem anderen Draenor kommen kann, ein für alle Mal getilgt werden muss und dass ich eine Verpflichtung einging an dem Tag, wo ich den Stamm Orks damals beschützte. Das ist auch nun fast ein halbes Jahr her oder länger. Schon recht seltsam. Ich wollte eigentlich nur kurz schauen, woher diese Orks kommen, ich konnte nicht ahnen, dass die Thorheit der Allianz mir den Rückweg abschneidet.
Es ist zwei Uhr, Lin und Liirie schlafen bereits, ich sitze hier über diesem Missionslogbuch und denke mit Grauen daran, wieder Draenor zu betreten, besonders jetzt, wo es so unruhig wurde. Ich werde den Versuch wagen und schaue mich noch einmal am dunklen Portal um, vielleicht finde ich noch brauchbare Informationen. Die Orks sind sehr ruhig geworden, Ruhe ist niemals gut so kurz nach einem Sturm, man kann nie wissen, ob es vorbei ist oder man nur im Auge des Sturms eine trügerische Ruhe hat und genau das macht alle nervös.
Einer der Sieben fragt mich ständig, was ich auf Draenor gesehen habe, sei es mein Misstrauen denen gegenüber oder weil ich weiß, dass diese Mädchte, mit denen Gul'dan spielt, viel zu gefährlich sind, um sie selbst zu nutzen, ich werde meine Untersuchungsergebnisse besser in einen Tresor unterbringen und am besten sollte niemand an dieses Buch geraten.
Ich werde wohl auch für mich behalten, dass dieses Buch existiert, die Magier sind so schon nervös genug, da sollten besser nicht noch von Dingen wissen, die sie noch mehr beunruhigen, schlimm genug, dass ich davon weiß. Mir graut es davor, was ich alles gesehen habe und erfahren musste. Vielleicht sollte ich diese Aufzeichnungen auch verbrennen, so sehr mir es widerstrebt Wissen zu vernichten, zumal es später nützlich sein kann, um dem entgegenzuwirken, was es beschreibt, allerdings kenne ich keinen Nethermanten mit genug Weisheit, dem ich das zutrauen könnte.

Nachtrag
Es ist besser so.
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Re: Missionstagebuch von Magrid Al Sharaman

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